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Ein schönes Wiedersehen mit den Albae, wenn auch mit neuen Charakteren.
"Der Schwung einer Zeichenfeder vermag Dinge zu erschaffen, die man sich zuvor nicht vorstellen konnte. Dies ist die stärkste Macht." Mit seinem neuen Buch "Dunkles Erbe" nimmt uns Markus Heitz nach mehr als 10 Jahren wieder mit in sein Reich der Albae. In den Ruinen des untergegangen Reiches Dsôn Khamateion lebt der Albae Amânoras mit seiner Familie versteckt vor aller Welt. In all den letzten Jahren hat Amânoras es sich zur Aufgabe gemacht der Toten zu gedenken und ihnen Denkmäler zu errichten. Doch dann gerät er mit seiner Familie in einen Strudel der Ereignisse, die ihn zu überrollen drohen und wo er sich mehr und mehr in die Intrigen und Fallstricke anderer verheddert. Nicht weit entfernt, in Brandenwall leben Menschen, Zwergen und Elben. Doch unter ihnen versteckt und quasi unsichtbar leben die Dunkelelben, die Albae, spinnen ihre Intrigen und ersinnen Pläne, um ihre Macht zu mehren. Doch die Zwerge vermuten schon lange, dass sich die Dunklen unter ihnen befinden. Ein Opfer muss her und da kommt die junge Albin Sajùtoria gerade recht. Doch sie wehrt sich und bringt so ihren Mentor durch ebenso dunkle Intrigen zu Fall, wie er sie opfern wollte. Doch es gibt noch ganz andere, die ihre Fäden spinnen und intrigieren wo sie nur können. Telìnâs ist ein Meister dieses Spiels ... doch manchmal hat auch der Spielmacher ein schlechtes Blatt ... "Tust du Gutes, tu es langsam. Tust du Böses, tu es auf einmal." Es war einfach schön wieder in die Welt der Dunkelelben, der Albae, einzutauchen und in den Intrigen zwischen den Albae und den Elben eingesponnen zu werden. Und der Reiz der Dunklen auf mich hat auch nach all den Jahren nicht nachgelassen, noch immer faszinieren sie mich. Ihre Kunst ist seltsam, um nicht zu sagen bizarr, aber sicher wunderhübsch anzuschauen. Man sollte nur nicht hinterfragen welche Materialien verwendet wurden ... Heitz hat es wieder geschafft mich zu begeistern und mitzureißen. Die Intrigen werden hier sehr fein und schlau gesponnen, da macht es richtig Spaß mitzufiebern. Auch die Charaktere fand ich wieder großartig, vor allem die Albae. Einen besonderen Platz in meinem Herzen haben der Künstler Amânoras und der Intrigant Tèlinâs. Doch auch bei der kleinen Sajù kann ich mir vorstellen, dass sie sich im nächsten Band einen Platz in meinem Herzen sichern wird. Ein großes Lob an die schöne Karte in der Klappe und das Namensregister, das gerade zu Beginn sehr hilfreich war. Allerdings habe ich auch Kritik anzumerken, denn der Kreis innerhalb des Buches wurde nicht geschlossen. Wir lernen zu Beginn eine Albae-Familie kennen, die wir auch über ein Drittel des Buches hinweg begleiten. Doch leider war es das dann auch. Ich kann nun natürlich vermuten, dass sie im nächsten Band wieder auftauchen, aber ihr abruptes Ende macht die Geschichte für mich etwas unrund. Für mich persönlich wäre es wichtig gewesen, dass sich der Kreis am Ende nochmal mit der Familie von Amânoras schließt. Abgesehen davon, dass es sich hier um eine Reihenfortsetzung handelt, kann man "Dunkles Erbe" lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen, denn das Buch setzt weit nach den dortigen Ereignissen ein. Doch ich würde euch trotzdem empfehlen die anderen Bücher vorher zu lesen, so bekommt ihr einfach ein umfassenderes Bild über die Welt und vor allem auch über die Dunkelelben. "Die größte Kunst ist jene der Täuschung."

Aug 22, 2024
Ein schönes Wiedersehen mit den Albae, wenn auch mit neuen Charakteren.
"Der Schwung einer Zeichenfeder vermag Dinge zu erschaffen, die man sich zuvor nicht vorstellen konnte. Dies ist die stärkste Macht." Mit seinem neuen Buch "Dunkles Erbe" nimmt uns Markus Heitz nach mehr als 10 Jahren wieder mit in sein Reich der Albae. In den Ruinen des untergegangen Reiches Dsôn Khamateion lebt der Albae Amânoras mit seiner Familie versteckt vor aller Welt. In all den letzten Jahren hat Amânoras es sich zur Aufgabe gemacht der Toten zu gedenken und ihnen Denkmäler zu errichten. Doch dann gerät er mit seiner Familie in einen Strudel der Ereignisse, die ihn zu überrollen drohen und wo er sich mehr und mehr in die Intrigen und Fallstricke anderer verheddert. Nicht weit entfernt, in Brandenwall leben Menschen, Zwergen und Elben. Doch unter ihnen versteckt und quasi unsichtbar leben die Dunkelelben, die Albae, spinnen ihre Intrigen und ersinnen Pläne, um ihre Macht zu mehren. Doch die Zwerge vermuten schon lange, dass sich die Dunklen unter ihnen befinden. Ein Opfer muss her und da kommt die junge Albin Sajùtoria gerade recht. Doch sie wehrt sich und bringt so ihren Mentor durch ebenso dunkle Intrigen zu Fall, wie er sie opfern wollte. Doch es gibt noch ganz andere, die ihre Fäden spinnen und intrigieren wo sie nur können. Telìnâs ist ein Meister dieses Spiels ... doch manchmal hat auch der Spielmacher ein schlechtes Blatt ... "Tust du Gutes, tu es langsam. Tust du Böses, tu es auf einmal." Es war einfach schön wieder in die Welt der Dunkelelben, der Albae, einzutauchen und in den Intrigen zwischen den Albae und den Elben eingesponnen zu werden. Und der Reiz der Dunklen auf mich hat auch nach all den Jahren nicht nachgelassen, noch immer faszinieren sie mich. Ihre Kunst ist seltsam, um nicht zu sagen bizarr, aber sicher wunderhübsch anzuschauen. Man sollte nur nicht hinterfragen welche Materialien verwendet wurden ... Heitz hat es wieder geschafft mich zu begeistern und mitzureißen. Die Intrigen werden hier sehr fein und schlau gesponnen, da macht es richtig Spaß mitzufiebern. Auch die Charaktere fand ich wieder großartig, vor allem die Albae. Einen besonderen Platz in meinem Herzen haben der Künstler Amânoras und der Intrigant Tèlinâs. Doch auch bei der kleinen Sajù kann ich mir vorstellen, dass sie sich im nächsten Band einen Platz in meinem Herzen sichern wird. Ein großes Lob an die schöne Karte in der Klappe und das Namensregister, das gerade zu Beginn sehr hilfreich war. Allerdings habe ich auch Kritik anzumerken, denn der Kreis innerhalb des Buches wurde nicht geschlossen. Wir lernen zu Beginn eine Albae-Familie kennen, die wir auch über ein Drittel des Buches hinweg begleiten. Doch leider war es das dann auch. Ich kann nun natürlich vermuten, dass sie im nächsten Band wieder auftauchen, aber ihr abruptes Ende macht die Geschichte für mich etwas unrund. Für mich persönlich wäre es wichtig gewesen, dass sich der Kreis am Ende nochmal mit der Familie von Amânoras schließt. Abgesehen davon, dass es sich hier um eine Reihenfortsetzung handelt, kann man "Dunkles Erbe" lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen, denn das Buch setzt weit nach den dortigen Ereignissen ein. Doch ich würde euch trotzdem empfehlen die anderen Bücher vorher zu lesen, so bekommt ihr einfach ein umfassenderes Bild über die Welt und vor allem auch über die Dunkelelben. "Die größte Kunst ist jene der Täuschung."
Aug 22, 2024







