Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe

Softcover
3.915
Die MalerinRomy Und Der Weg Nach ParisKünstlerPicasso

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Description

Dora und Pablo – eine leidenschaftliche Liebe, so besonders wie ihre Kunst.

Paris, 1936: Die erfolgreiche Fotografin Dora ist das Herz des surrealistischen Kreises um André Breton und Man Ray. Dann begegnet die exzentrische junge Frau Pablo Picasso – und zwischen den beiden entfaltet sich eine so leidenschaftliche wie abgründige Liebe. Doras düstere Sinnlichkeit prägt fortan die Malerei Picassos, auch inspiriert sie ihn zu seinen ersten politischen Werken, allen voran „Guernica“. Doch er kann neben sich keinen anderen Künstler gelten lassen, und ihre kreative Entwicklung stockt. Immer größer werden die Konflikte. Bis Picasso der jüngeren Françoise Gilot begegnet – und Dora zur Kunst zurückfinden muss, um ihre Liebe zu vergessen …

Eine herzzerreißende Liebe voll dunkler Abgründe zwischen zwei großen Künstlerpersönlichkeiten, von einer renommierten Autorin hervorragend recherchiert.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
451
Price
14.40 €

Author Description

Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, lebt und schreibt am Bodensee. Sie ist die Autorin zahlreicher Bestseller über faszinierende Frauenfiguren. In ihren Romanen vereint sie ihre Begeisterung für faszinierende Frauenfiguren, ihren Anspruch an gründliche historische Recherche und ihre Liebe zu Frankreich. Im Aufbau Taschenbuch liegen ihre Romane »Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe« und »Die Poesie der Liebe – Ingeborg Bachmann und Max Frisch« vor.

Posts

5
All
4

Ein fesselnder Roman über die einzige Geliebte Picassos, die selbst eine große Fotografin und Malerin und in der Kunst stets auf Augenhöhe mit ihm war. Guter Schreibstil und sehr emotional.....

4

Dieses Buch hat mich Dora Maar sehr nah gebracht und lässt ihre Person, ihre Kunst und ihre Beziehung zu Picasso in einem neuen Licht erscheinen. Es weckt auch die Lust, die Welt durch die Kunst neu zu entdecken und kreativ zu werden.

5

Dora Maar. Kennst du sie schon? Sie war (die) eine Geliebte und Muse von Pablo Picasso. Ach, du kennst auch ihr Meisterwerk? Ein Bild, dass die Fotografin Dora Maar sich förmlich „ergaunert“ hatte, das aber für sehr großes Aufsehen unter den damaligen Surrealisten der 1930 Jahre sorgte. Das Portrait Père Ubu (1936) Dora Maar, das ist nicht ihr richtiger Name. Sie kam als Henriette Theodora Markovitch auf die Welt. Ihre Mutter stammt aus Frankreich und ihr Vater aus Kroatien. Sie spricht fließend Spanisch, Französisch und Englisch. Dora Maar ist groß und dunkelhaarig. Mystisch, irgendwie anders als die anderen Pariserinnen und sie zog die Aufmerksamkeit Pablos auf sich. Auf der Suche nach der Liebe Dora Maar sucht eine Liebe, die nicht nur körperlich ist. Sie sucht jemanden, der ihr ebenbürtig ist. Pablo Picasso scheint da genau der Richtige zu sein. Sie weiß, wo sie ihn treffen kann. Wunderschön zurecht gemacht, trifft sie die Entourage des großen Meisters in einem Café in Paris. Theatralisch setzt sich die schöne Frau an einen Tisch. Mit einem scharfen Messer sticht sie in die Zwischenräume ihrer gespreizten Finger, ihrer auf dem Tisch liegenden Hand. Picasso sieht ihr gebannt zu. Am Ende bitte er sie um ihren blutverschmierten Handschuh, den er sich in seinen Trophäenschrank legen wird. Ab diesem Augenblick ist er vernarrt in Dora und sie führen eine gebende und nehmende Beziehung. Dora wird für Picasso zur Muse und in den 8 Jahren ihrer Beziehung, steht sie ihm immer wieder Model. Auch wenn es die perfekte Beziehung ist, Pablo kann nicht treu sein. Die Kunst ist die Hauptfigur in seinem Leben. Die Nebenbuhlerinnen sind die Frauen. Sie sind austauschbar… So Dora’s Aussage in dem Buch auf der Seite 142 Dora nur als Muse und Model für Picasso hinzustellen, ist nicht richtig. Sie war mehr. Denn in ihr schlummerte die Kunst, genauso wie in all den Männern, die Picassos und Doras Nähe suchten. Sie war eine ausgezeichnete Malerin und Fotografin ihrer Zeit. Dora Maar, eine Ausnahmekünstlerin Mich hat die Geschichte Dora Maars in ihren Bann gezogen. Das Buch liest sich ganz wunderbar. Ich wusste so wenig über diese kreative und hochintelligente Frau, dabei kenne ich doch so einige ihrer Kunstwerke und noch mehr die Bilder, die Picasso von ihr gemalt hatte. Wieder einmal steht eine Ausnahmekünstlerin im Schatten eines extravaganten Mannes. Die Autorin hat ihre Informationen über Dora Maar zu einem sehr ansprechenden Roman verarbeitet. Gefühlvoll, traurig, enthusiastisch und unterhaltend. ...Ich habe den zwei Gesichtern der Liebe ins Antlitz gesehen, und das Leben hat mich immer wieder gezwungen, neue Wurzeln zu schlagen… (Seite 348) Der Roman ist keine Biografie! Vieles ist fiktiv. Die Autorin Bettina Storks beschreibt, wie sie mit der Figur Dora Maar ihren wunderbaren Roman geschrieben hat. Mir war, als hätte ich einen Blick in das Leben Maar’s, an der Seite Picassos werfen dürfen. Ich hätte mir mehr Bilder in dem Buch gewünscht. Am Ende findet man eine Auflistung all der erwähnten Werke. Ich hatte allerdings auch „nur“ das E-Book. Vielleicht ist das in einem analogen Buch anders.

4

Sehr schöne Geschichte über eine außergewöhnliche Frau im Schatten Picassos

Ich hatte noch nie etwas über Dora Maar gehört und bin wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Nicht nur dass ich eine wunderbare Künstlerin kennen gelernt habe, so habe ich auch vieles über den Charakter von Picasso lesen können. Vieles mag an dieser Geschichte zwar erfunden sein und es handelt sich offiziell um keine Biografie der Dora Maar, trotzdem ist vieles aus bewiesenen Quellen, so dass man vieles Wahre aus dem Leben der Künstlerin und Fotografin erfährt. Eine sehr inspirierende Frau.

4

Vor einigen Jahren habe ich bereits „Madame Picasso“ von Anne Girard gelesen, sodass ich zumindest den Maler schon etwas näher kennenlernen durfte. Allgemein bin ich ja bekanntlich ein großer Fan der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“ und habe schon einige Bücher daraus gelesen. Daher war ich natürlich sehr erfreut über den neuesten Band rund um Dora Maar. Der Einstieg war im Vergleich zu anderen Büchern der Reihe etwas holpriger für mich. Die ersten Kapitel machen teilweise große Zeitsprünge und geben den Beginn von Doras Leben und Karriere in einer Art Schnelldurchlauf wieder. Prinzipiell sehr gut für den Informationsfluss. Allerdings konnte ich dadurch nicht ganz so schnell eine Bindung zu Dora aufbauen. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn später ändert sich das zum Glück. Von Dora zu Picasso Ging es im ersten Teil des Buches noch komplett um Dora, so ändert sich alles ab Teil 2 des Buches mit dem Auftritt Picassos. Die Inhaltsangabe lässt schon durchblicken, dass sich das Buch viel um die Beziehung der beiden drehen wird. Genau so war es dann auch. Ich habe miterlebt, wie Dora dem berühmten Picasso verfallen ist und sich damit auch zeitgleich selbst verlor. Ihre Kreativität rückt immer weiter in den Hintergrund. Stattdessen dreht sich nun alles um die Malerei von Picasso. Er wird zum absoluten Zentrum. Einerseits konnte ich so auch noch viel Neues rund um den Maler lernen und fand es toll, dass so viele Kunstwerke im Buch erwähnt wurden, die ich mir parallel dazu im Internet direkt anschauen konnte. Allerdings ging mir Dora Maar dadurch zeitweise verloren. Während des Lesens fand ich das sehr schade. Mit Beenden des Buches konnte ich das jedoch nachvollziehen, denn gerade im Nachwort von Bettina Storks wird das nochmal aufgegriffen. Dadurch finde ich gerade dieses sehr gut und sehr wichtig, um das Buch besser verstehen zu können. Fazit Insgesamt leider nicht mein liebstes Buch aus der Reihe, aber auch „Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe“ habe ich wieder gerne gelesen. Teilweise etwas langatmig und zu viel Picasso. Am Anfang für mich etwas holprig. Aber trotz allem empfehlenswert für alle Fans der Reihe und für Interessierte an Kunst, Dora Maar und/oder Picasso.

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