Das geheime Lächeln
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Description
Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.
Book Information
Author Description
Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Die Leidenschaft für Familiengeheimnisse und die Faszination für die deutsch-französische Geschichte vereint Bettina Storks immer wieder in ihren vielschichtigen Romanen. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin lebt und arbeitet am Bodensee.
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Es ging so...
Ich habe schon spannendere Bücher von der Autorin gelesen. Diese Familiengeschichte zieht sich in den ersten 2 Drittel so hin. Man hat ständig das Gefühl.... komm auf den Punkt.... Im letzten Drittel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und man möchte weiter lesen, um auf die wahre Geschichte zu kommen.
„Frau im Schatten“ ein Bild in einem Versteigerungskatalog lässt Emilia sofort ins Elsass fahren, um dieses Gemälde zu ersteigern. Emilia erkennt eine unglaubliche Ähnlichkeit mit der Frau auf diesem Bild. Sie ist sicher, ihre Großmutter Sophie zu erkennen. Da das Thema Großmutter in ihrer Familie totgeschwiegen wurde, macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Diese glaubt sie in Frankreich zu finden. Ein kleines Häuschen in einem winzigen Dorf namens „La Lumiere“ ist die erste Anlaufstelle. Dort lernt sich auch Jean-Pierre Roche kennen, der geheimnisvoll und mysteriös erscheint. Die Reise bringt Licht in die verdunkelten Kapitel der Familiengeschichte. Emilias Engagement kennt kaum mehr Grenzen, denn als Journalistin ist sie gewohnt, tiefer zu recherchieren, genauer nachzufragen und zu hinterfragen. Doch wie viel Wahrheit kann ein Mensch vertragen? Sollen manche Dinge verborgen bleiben, um Menschen zu schützen? Emilia stürzt sich in dieses persönliche Abenteuer, ohne den angeeigneten beruflichen Abstand einzuhalten. Wie hat es mir gefallen? Das Buch stand schon eine Zeitlang auf meinem Wunschzettel. Als ich las, dass die Autorin in München bei der LitLove 2018 dabei sein würde, war klar, dass ich es unbedingt signieren lassen muss. Nun war es an der Zeit im Zuge der Bloggeraktion #litlovehistory die Geschichte zu lesen. Meine Affinität zu Frankreich lässt sich ja schon an meinem Blognamen herauslesen. Meine Mama stammt von dort. Viele meiner Sommerferien habe ich bei meiner Großmutter verbracht. Meine Eltern und ich sind auch ziemlich viel in Frankreich herumgereist. Paris ist eine meiner Lieblingsstädte überhaupt. „Das geheime Lächeln“ verbindet zwei Zeitebenen miteinander. In der Gegenwart erzählt Emilia die Geschichte. Ihre journalistische Neugier fordert sie gerade dazu auf dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen. Geht sie anfangs noch recht neutral an die Suche, fordern die Neuigkeiten allmählich ihren Tribut. Ihre Gefühle brodeln über, die sie nicht mehr richtig einordnen kann. Viele neue Informationen erhofft sich Emilia von Jean-Pierre Roche. Ein gebildeter Mann, der Sophie scheinbar gekannt hat. Unnahbar und beinahe unhöflich weißt er Emilia zurück. Aber davon lässt sie sich nicht einschüchtern. Eine weitere Erzählerin ist Sophie. Bereits das erste Kapitel zog mich in ihren Bann. Dabei enthüllt sie ihre Liebe zu Paris und ihren Bewohnern. Eine Stadt, die in den 30iger Jahren Heimat für viele Künstler, Maler, Dichter und Fotografen war. In jedem Satz konnte ich auch die besondere Zuneigung der Autorin zu dieser Stadt erkennen. Besonders gefallen hat mir neben dem sehr bildlichen Schreibstil, wie sich die zwei Zeitebenen langsam miteinander verbunden haben. Eigentlich dachte ich, dass das Buch ein „richtiger“ historischer Roman sein wird. Nach Beendigung kann ich aber sagen, dass es sehr viel mehr ist. Eingebettet in wahre Ereignisse zeigt die Autorin eine Familie, deren Geheimnisse ganz tief vergraben wurden. Unbeabsichtigt wurden damit tiefe Wunden geschlagen, die seelische Schmerzen mit sich gebracht haben. Seite 1 „Verdrängtes ist nicht verschwunden. Es schläft in einem toten Winkel unseres Bewusstseins. Erwacht es, ist es gefräßig wie ein ausgehungertes Tier.“ Ich weiß, dass Bettina Storks an einem weiteren Roman arbeitet, der im Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt. Eine Zeit, die auch in meiner Familie eine wichtige Rolle spielt. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, welche Geschichte die Autorin erzählen wird. www.mariessalondulivre.at
Kurzbeschreibung: Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist. *Quelle* Zur Autorin: Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Germanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane Das Haus am Himmelsrand und Die Stimmen über dem Meer. Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Meinung: Emilia Lukin, ehemalige Journalistin einer Frauenzeitschrift, arbeitet seit kurzer Zeit selbstständig. Bei ihrem neuen Auftrag, für den sie Texte für einen Auktionskatalog schreiben soll, fällt ihr die Fotografie eines zu versteigernden Gemäldes ins Auge, das sehr viel Ähnlichkeit mit ihr besitzt. Bei der "Frau im Schatten" handelt es sich tatsächlich um ihre Großmutter Sophie Langenberg, die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie gebrochen und sich nach Paris aufgemacht hat, um dort als Fotografin zu arbeiten. Emilia ersteigert das Bild und erfährt von ihrer Mutter, dass sie das Haus in der Provence, in dem Sophie bis zu ihrem Tod lebte, vererbt bekommen hat. Sie macht sich auf nach Frankreich und erfährt dort die tragische Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Bettina Storks erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Emilia und ihrer Großmutter Sophie, einmal in der Gegenwart im Jahr 2016 und in der Vergangenheit in den 1930er Jahren in und um Paris. In der Gegenwart lernt man Emilia Lukin kennen, die durch Zufall auf das Gemälde ihrer Großmutter stößt. Da sie mit privaten Problemen zu kämpfen hat und mehr über Sophie, die in der Familie von jeher als schwarzes Schaf galt und über die nicht gesprochen wurde, erfahren möchte, macht sie sich nach dem erfolgreichen Kauf des Gemäldes auf in die Provence. Dort begegnet ihr Jean-Pierre Roche, der ebenfalls Interesse an dem Gemälde hatte, und der Sophie einst gut kannte. In der Vergangenheit kommt Sophie selbst zu Wort. Sie geht von ihrer Heimatstadt Baden-Baden in den 1930er Jahren nach Paris, um dort Fotografin zu werden und sich aus den Zwängen ihres gut situierten Elternhauses zu befreien. Dort lernt sie den Maler Paul-Raymond Fugin kennen, mit dem sie bald eine verhängnisvolle Beziehung eingeht. Ihr weiterer schicksalhafter Weg wird nach und nach offengelegt. Bettina Storks versteht es sehr gut, dem Leser das Frankreich der 1930er Jahre nahe zu bringen. Detailhaft schildert sie den Alltag und die Sorgen der Bewohner, Sophies Werdegang dort und auch die Kindheit ihres Freundes Jean-Pierre Roche wird eindringlich geschildert. Hier hat mir vor allem der Mut des Örtchens Dieulefit sehr imponiert, welches sich während der Besatzungszeit für die jüdische Bevölkerung einsetzte. Aber auch die Gegenwart vermag die Autorin sehr bildhaft zu beschreiben. Allerdings empfand ich Emilia, die Protagonistin, in vielen Situationen als zu kopflos und zu theatralisch. Für den Umstand, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat, steigert sie sich oftmals zu sehr in ihre Geschichte hinein und verhält sich gegenüber ihrer Familie egoistisch. Auch die wörtliche Rede war mir manches Mal ein wenig zu bildhaft und poetisch angehaucht, was allerdings Geschmackssache ist. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß bereitet, vor allem Sophies Lebensweg fand ich sehr interessant und auch tragisch. Fazit: Die tragische Lebensgeschichte der Sophie Langenberg, die ihre Enkelin Emilia aufdeckt, kann sehr gut unterhalten und bietet einen detailreichen Einblick in das Leben im Paris der 1930er Jahre, was mir besonders gut gefallen hat. Merged review: Kurzbeschreibung: Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist. *Quelle* Zur Autorin: Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Germanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane Das Haus am Himmelsrand und Die Stimmen über dem Meer. Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Meinung: Emilia Lukin, ehemalige Journalistin einer Frauenzeitschrift, arbeitet seit kurzer Zeit selbstständig. Bei ihrem neuen Auftrag, für den sie Texte für einen Auktionskatalog schreiben soll, fällt ihr die Fotografie eines zu versteigernden Gemäldes ins Auge, das sehr viel Ähnlichkeit mit ihr besitzt. Bei der "Frau im Schatten" handelt es sich tatsächlich um ihre Großmutter Sophie Langenberg, die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie gebrochen und sich nach Paris aufgemacht hat, um dort als Fotografin zu arbeiten. Emilia ersteigert das Bild und erfährt von ihrer Mutter, dass sie das Haus in der Provence, in dem Sophie bis zu ihrem Tod lebte, vererbt bekommen hat. Sie macht sich auf nach Frankreich und erfährt dort die tragische Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Bettina Storks erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Emilia und ihrer Großmutter Sophie, einmal in der Gegenwart im Jahr 2016 und in der Vergangenheit in den 1930er Jahren in und um Paris. In der Gegenwart lernt man Emilia Lukin kennen, die durch Zufall auf das Gemälde ihrer Großmutter stößt. Da sie mit privaten Problemen zu kämpfen hat und mehr über Sophie, die in der Familie von jeher als schwarzes Schaf galt und über die nicht gesprochen wurde, erfahren möchte, macht sie sich nach dem erfolgreichen Kauf des Gemäldes auf in die Provence. Dort begegnet ihr Jean-Pierre Roche, der ebenfalls Interesse an dem Gemälde hatte, und der Sophie einst gut kannte. In der Vergangenheit kommt Sophie selbst zu Wort. Sie geht von ihrer Heimatstadt Baden-Baden in den 1930er Jahren nach Paris, um dort Fotografin zu werden und sich aus den Zwängen ihres gut situierten Elternhauses zu befreien. Dort lernt sie den Maler Paul-Raymond Fugin kennen, mit dem sie bald eine verhängnisvolle Beziehung eingeht. Ihr weiterer schicksalhafter Weg wird nach und nach offengelegt. Bettina Storks versteht es sehr gut, dem Leser das Frankreich der 1930er Jahre nahe zu bringen. Detailhaft schildert sie den Alltag und die Sorgen der Bewohner, Sophies Werdegang dort und auch die Kindheit ihres Freundes Jean-Pierre Roche wird eindringlich geschildert. Hier hat mir vor allem der Mut des Örtchens Dieulefit sehr imponiert, welches sich während der Besatzungszeit für die jüdische Bevölkerung einsetzte. Aber auch die Gegenwart vermag die Autorin sehr bildhaft zu beschreiben. Allerdings empfand ich Emilia, die Protagonistin, in vielen Situationen als zu kopflos und zu theatralisch. Für den Umstand, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat, steigert sie sich oftmals zu sehr in ihre Geschichte hinein und verhält sich gegenüber ihrer Familie egoistisch. Auch die wörtliche Rede war mir manches Mal ein wenig zu bildhaft und poetisch angehaucht, was allerdings Geschmackssache ist. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß bereitet, vor allem Sophies Lebensweg fand ich sehr interessant und auch tragisch. Fazit: Die tragische Lebensgeschichte der Sophie Langenberg, die ihre Enkelin Emilia aufdeckt, kann sehr gut unterhalten und bietet einen detailreichen Einblick in das Leben im Paris der 1930er Jahre, was mir besonders gut gefallen hat.
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Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.
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Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Die Leidenschaft für Familiengeheimnisse und die Faszination für die deutsch-französische Geschichte vereint Bettina Storks immer wieder in ihren vielschichtigen Romanen. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin lebt und arbeitet am Bodensee.
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Es ging so...
Ich habe schon spannendere Bücher von der Autorin gelesen. Diese Familiengeschichte zieht sich in den ersten 2 Drittel so hin. Man hat ständig das Gefühl.... komm auf den Punkt.... Im letzten Drittel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und man möchte weiter lesen, um auf die wahre Geschichte zu kommen.
„Frau im Schatten“ ein Bild in einem Versteigerungskatalog lässt Emilia sofort ins Elsass fahren, um dieses Gemälde zu ersteigern. Emilia erkennt eine unglaubliche Ähnlichkeit mit der Frau auf diesem Bild. Sie ist sicher, ihre Großmutter Sophie zu erkennen. Da das Thema Großmutter in ihrer Familie totgeschwiegen wurde, macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Diese glaubt sie in Frankreich zu finden. Ein kleines Häuschen in einem winzigen Dorf namens „La Lumiere“ ist die erste Anlaufstelle. Dort lernt sich auch Jean-Pierre Roche kennen, der geheimnisvoll und mysteriös erscheint. Die Reise bringt Licht in die verdunkelten Kapitel der Familiengeschichte. Emilias Engagement kennt kaum mehr Grenzen, denn als Journalistin ist sie gewohnt, tiefer zu recherchieren, genauer nachzufragen und zu hinterfragen. Doch wie viel Wahrheit kann ein Mensch vertragen? Sollen manche Dinge verborgen bleiben, um Menschen zu schützen? Emilia stürzt sich in dieses persönliche Abenteuer, ohne den angeeigneten beruflichen Abstand einzuhalten. Wie hat es mir gefallen? Das Buch stand schon eine Zeitlang auf meinem Wunschzettel. Als ich las, dass die Autorin in München bei der LitLove 2018 dabei sein würde, war klar, dass ich es unbedingt signieren lassen muss. Nun war es an der Zeit im Zuge der Bloggeraktion #litlovehistory die Geschichte zu lesen. Meine Affinität zu Frankreich lässt sich ja schon an meinem Blognamen herauslesen. Meine Mama stammt von dort. Viele meiner Sommerferien habe ich bei meiner Großmutter verbracht. Meine Eltern und ich sind auch ziemlich viel in Frankreich herumgereist. Paris ist eine meiner Lieblingsstädte überhaupt. „Das geheime Lächeln“ verbindet zwei Zeitebenen miteinander. In der Gegenwart erzählt Emilia die Geschichte. Ihre journalistische Neugier fordert sie gerade dazu auf dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen. Geht sie anfangs noch recht neutral an die Suche, fordern die Neuigkeiten allmählich ihren Tribut. Ihre Gefühle brodeln über, die sie nicht mehr richtig einordnen kann. Viele neue Informationen erhofft sich Emilia von Jean-Pierre Roche. Ein gebildeter Mann, der Sophie scheinbar gekannt hat. Unnahbar und beinahe unhöflich weißt er Emilia zurück. Aber davon lässt sie sich nicht einschüchtern. Eine weitere Erzählerin ist Sophie. Bereits das erste Kapitel zog mich in ihren Bann. Dabei enthüllt sie ihre Liebe zu Paris und ihren Bewohnern. Eine Stadt, die in den 30iger Jahren Heimat für viele Künstler, Maler, Dichter und Fotografen war. In jedem Satz konnte ich auch die besondere Zuneigung der Autorin zu dieser Stadt erkennen. Besonders gefallen hat mir neben dem sehr bildlichen Schreibstil, wie sich die zwei Zeitebenen langsam miteinander verbunden haben. Eigentlich dachte ich, dass das Buch ein „richtiger“ historischer Roman sein wird. Nach Beendigung kann ich aber sagen, dass es sehr viel mehr ist. Eingebettet in wahre Ereignisse zeigt die Autorin eine Familie, deren Geheimnisse ganz tief vergraben wurden. Unbeabsichtigt wurden damit tiefe Wunden geschlagen, die seelische Schmerzen mit sich gebracht haben. Seite 1 „Verdrängtes ist nicht verschwunden. Es schläft in einem toten Winkel unseres Bewusstseins. Erwacht es, ist es gefräßig wie ein ausgehungertes Tier.“ Ich weiß, dass Bettina Storks an einem weiteren Roman arbeitet, der im Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt. Eine Zeit, die auch in meiner Familie eine wichtige Rolle spielt. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, welche Geschichte die Autorin erzählen wird. www.mariessalondulivre.at
Kurzbeschreibung: Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist. *Quelle* Zur Autorin: Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Germanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane Das Haus am Himmelsrand und Die Stimmen über dem Meer. Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Meinung: Emilia Lukin, ehemalige Journalistin einer Frauenzeitschrift, arbeitet seit kurzer Zeit selbstständig. Bei ihrem neuen Auftrag, für den sie Texte für einen Auktionskatalog schreiben soll, fällt ihr die Fotografie eines zu versteigernden Gemäldes ins Auge, das sehr viel Ähnlichkeit mit ihr besitzt. Bei der "Frau im Schatten" handelt es sich tatsächlich um ihre Großmutter Sophie Langenberg, die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie gebrochen und sich nach Paris aufgemacht hat, um dort als Fotografin zu arbeiten. Emilia ersteigert das Bild und erfährt von ihrer Mutter, dass sie das Haus in der Provence, in dem Sophie bis zu ihrem Tod lebte, vererbt bekommen hat. Sie macht sich auf nach Frankreich und erfährt dort die tragische Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Bettina Storks erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Emilia und ihrer Großmutter Sophie, einmal in der Gegenwart im Jahr 2016 und in der Vergangenheit in den 1930er Jahren in und um Paris. In der Gegenwart lernt man Emilia Lukin kennen, die durch Zufall auf das Gemälde ihrer Großmutter stößt. Da sie mit privaten Problemen zu kämpfen hat und mehr über Sophie, die in der Familie von jeher als schwarzes Schaf galt und über die nicht gesprochen wurde, erfahren möchte, macht sie sich nach dem erfolgreichen Kauf des Gemäldes auf in die Provence. Dort begegnet ihr Jean-Pierre Roche, der ebenfalls Interesse an dem Gemälde hatte, und der Sophie einst gut kannte. In der Vergangenheit kommt Sophie selbst zu Wort. Sie geht von ihrer Heimatstadt Baden-Baden in den 1930er Jahren nach Paris, um dort Fotografin zu werden und sich aus den Zwängen ihres gut situierten Elternhauses zu befreien. Dort lernt sie den Maler Paul-Raymond Fugin kennen, mit dem sie bald eine verhängnisvolle Beziehung eingeht. Ihr weiterer schicksalhafter Weg wird nach und nach offengelegt. Bettina Storks versteht es sehr gut, dem Leser das Frankreich der 1930er Jahre nahe zu bringen. Detailhaft schildert sie den Alltag und die Sorgen der Bewohner, Sophies Werdegang dort und auch die Kindheit ihres Freundes Jean-Pierre Roche wird eindringlich geschildert. Hier hat mir vor allem der Mut des Örtchens Dieulefit sehr imponiert, welches sich während der Besatzungszeit für die jüdische Bevölkerung einsetzte. Aber auch die Gegenwart vermag die Autorin sehr bildhaft zu beschreiben. Allerdings empfand ich Emilia, die Protagonistin, in vielen Situationen als zu kopflos und zu theatralisch. Für den Umstand, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat, steigert sie sich oftmals zu sehr in ihre Geschichte hinein und verhält sich gegenüber ihrer Familie egoistisch. Auch die wörtliche Rede war mir manches Mal ein wenig zu bildhaft und poetisch angehaucht, was allerdings Geschmackssache ist. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß bereitet, vor allem Sophies Lebensweg fand ich sehr interessant und auch tragisch. Fazit: Die tragische Lebensgeschichte der Sophie Langenberg, die ihre Enkelin Emilia aufdeckt, kann sehr gut unterhalten und bietet einen detailreichen Einblick in das Leben im Paris der 1930er Jahre, was mir besonders gut gefallen hat. Merged review: Kurzbeschreibung: Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist. *Quelle* Zur Autorin: Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Germanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane Das Haus am Himmelsrand und Die Stimmen über dem Meer. Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Meinung: Emilia Lukin, ehemalige Journalistin einer Frauenzeitschrift, arbeitet seit kurzer Zeit selbstständig. Bei ihrem neuen Auftrag, für den sie Texte für einen Auktionskatalog schreiben soll, fällt ihr die Fotografie eines zu versteigernden Gemäldes ins Auge, das sehr viel Ähnlichkeit mit ihr besitzt. Bei der "Frau im Schatten" handelt es sich tatsächlich um ihre Großmutter Sophie Langenberg, die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie gebrochen und sich nach Paris aufgemacht hat, um dort als Fotografin zu arbeiten. Emilia ersteigert das Bild und erfährt von ihrer Mutter, dass sie das Haus in der Provence, in dem Sophie bis zu ihrem Tod lebte, vererbt bekommen hat. Sie macht sich auf nach Frankreich und erfährt dort die tragische Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Bettina Storks erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Emilia und ihrer Großmutter Sophie, einmal in der Gegenwart im Jahr 2016 und in der Vergangenheit in den 1930er Jahren in und um Paris. In der Gegenwart lernt man Emilia Lukin kennen, die durch Zufall auf das Gemälde ihrer Großmutter stößt. Da sie mit privaten Problemen zu kämpfen hat und mehr über Sophie, die in der Familie von jeher als schwarzes Schaf galt und über die nicht gesprochen wurde, erfahren möchte, macht sie sich nach dem erfolgreichen Kauf des Gemäldes auf in die Provence. Dort begegnet ihr Jean-Pierre Roche, der ebenfalls Interesse an dem Gemälde hatte, und der Sophie einst gut kannte. In der Vergangenheit kommt Sophie selbst zu Wort. Sie geht von ihrer Heimatstadt Baden-Baden in den 1930er Jahren nach Paris, um dort Fotografin zu werden und sich aus den Zwängen ihres gut situierten Elternhauses zu befreien. Dort lernt sie den Maler Paul-Raymond Fugin kennen, mit dem sie bald eine verhängnisvolle Beziehung eingeht. Ihr weiterer schicksalhafter Weg wird nach und nach offengelegt. Bettina Storks versteht es sehr gut, dem Leser das Frankreich der 1930er Jahre nahe zu bringen. Detailhaft schildert sie den Alltag und die Sorgen der Bewohner, Sophies Werdegang dort und auch die Kindheit ihres Freundes Jean-Pierre Roche wird eindringlich geschildert. Hier hat mir vor allem der Mut des Örtchens Dieulefit sehr imponiert, welches sich während der Besatzungszeit für die jüdische Bevölkerung einsetzte. Aber auch die Gegenwart vermag die Autorin sehr bildhaft zu beschreiben. Allerdings empfand ich Emilia, die Protagonistin, in vielen Situationen als zu kopflos und zu theatralisch. Für den Umstand, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat, steigert sie sich oftmals zu sehr in ihre Geschichte hinein und verhält sich gegenüber ihrer Familie egoistisch. Auch die wörtliche Rede war mir manches Mal ein wenig zu bildhaft und poetisch angehaucht, was allerdings Geschmackssache ist. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß bereitet, vor allem Sophies Lebensweg fand ich sehr interessant und auch tragisch. Fazit: Die tragische Lebensgeschichte der Sophie Langenberg, die ihre Enkelin Emilia aufdeckt, kann sehr gut unterhalten und bietet einen detailreichen Einblick in das Leben im Paris der 1930er Jahre, was mir besonders gut gefallen hat.









