Doing it
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Description
Book Information
Author Description
Melvin Burgess wurde in London geboren und ist in Surrey und Sussex aufgewachsen. Er hat als Journalist gearbeitet, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Seine Jugendbücher wurden unter anderem mit dem Guardian Fiction Award und mit der Carnegie Medal ausgezeichnet. Burgess lebt in Hebden Bridge, in der Nähe von Manchester.
Posts
Ist die Zeit nicht wert, sag ich ehrlich.
Zuerst möchte ich klar stellen, dass ich dieses Buch nicht wirklich freiwillig gelesen habe. Eine Freundin hat mich praktisch dazu gedrängt. Andererseits hab ich so glücklicherweise auch kein Geld dafür ausgegeben. Trotzdem schade um die Zeit. Das Buch ist einfach nur verstörend. Geschrieben mit völlig falschen Absichten und vermittelt eine völlig falsche Sicht auf dieses empfindliche und intime Thema. Es hat durchaus amüsante Textstellen und Sätze, die ich auch unterstütze. Leider werden diese zwar von den Charackteren ausgesprochen aber dann auch wieder gebrochen. Würde ich ganz ehrlich niemanden empfehlen.
Grenzüberschreitung, die gefeiert wird
Ehrlich gesagt verstehe ich den Hype um dieses Buch nicht. Damals wurde es sogar für den Jugendliteraturpreis vorgeschlagen und Lehrer*innen für den Unterricht empfohlen. Ich lese das Buch jetzt zum 2. Mal und fand es damals schon abartig, wie die Kerle über Mädchen geredet haben. Es ist kein Buch, das über Sex in der Jugend und deren Gefühle zu diesem Thema aufklärt. Tatsächlich geht es in dem Buch über Grenzüberschreitung und Missbrauch. Ben wird von seiner Lehrerin missbraucht. Anfangs mag er es, Sex mit ihr zu haben, sie akzeptiert aber auch kein NEIN. Ebenso Dino, der unbedingt Sex haben möchte, seine Freundin Jackie ist aber noch nicht bereit. Ich habe mich gefragt, wie oft sie noch NEIN sagen muss, dass er es kapiert! Bei dem Mädchen auf der Party kannte er auch kein NEIN. Die Situation wurde im Nachgang aber vom Autor absolut nicht kritisch gesehen. Allgemein wird "Doing it" nicht kritisch gesehen, sondern gefeiert. Ich bin schockiert, wie locker im Jahr 2003 noch damit umgegangen worden ist, dass manche keinen Sex wollen und dennoch kein "Nein" akzeptiert wird.
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Author Description
Melvin Burgess wurde in London geboren und ist in Surrey und Sussex aufgewachsen. Er hat als Journalist gearbeitet, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Seine Jugendbücher wurden unter anderem mit dem Guardian Fiction Award und mit der Carnegie Medal ausgezeichnet. Burgess lebt in Hebden Bridge, in der Nähe von Manchester.
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Ist die Zeit nicht wert, sag ich ehrlich.
Zuerst möchte ich klar stellen, dass ich dieses Buch nicht wirklich freiwillig gelesen habe. Eine Freundin hat mich praktisch dazu gedrängt. Andererseits hab ich so glücklicherweise auch kein Geld dafür ausgegeben. Trotzdem schade um die Zeit. Das Buch ist einfach nur verstörend. Geschrieben mit völlig falschen Absichten und vermittelt eine völlig falsche Sicht auf dieses empfindliche und intime Thema. Es hat durchaus amüsante Textstellen und Sätze, die ich auch unterstütze. Leider werden diese zwar von den Charackteren ausgesprochen aber dann auch wieder gebrochen. Würde ich ganz ehrlich niemanden empfehlen.
Grenzüberschreitung, die gefeiert wird
Ehrlich gesagt verstehe ich den Hype um dieses Buch nicht. Damals wurde es sogar für den Jugendliteraturpreis vorgeschlagen und Lehrer*innen für den Unterricht empfohlen. Ich lese das Buch jetzt zum 2. Mal und fand es damals schon abartig, wie die Kerle über Mädchen geredet haben. Es ist kein Buch, das über Sex in der Jugend und deren Gefühle zu diesem Thema aufklärt. Tatsächlich geht es in dem Buch über Grenzüberschreitung und Missbrauch. Ben wird von seiner Lehrerin missbraucht. Anfangs mag er es, Sex mit ihr zu haben, sie akzeptiert aber auch kein NEIN. Ebenso Dino, der unbedingt Sex haben möchte, seine Freundin Jackie ist aber noch nicht bereit. Ich habe mich gefragt, wie oft sie noch NEIN sagen muss, dass er es kapiert! Bei dem Mädchen auf der Party kannte er auch kein NEIN. Die Situation wurde im Nachgang aber vom Autor absolut nicht kritisch gesehen. Allgemein wird "Doing it" nicht kritisch gesehen, sondern gefeiert. Ich bin schockiert, wie locker im Jahr 2003 noch damit umgegangen worden ist, dass manche keinen Sex wollen und dennoch kein "Nein" akzeptiert wird.





