Distant Shore
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Description
Book Information
Author Description
Tanja Bern wurde in Herten (NRW) geboren und lebt mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Die beliebte Autorin ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Liebe für die nordischen Länder hegt. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. 2008 erschien ihr Debüt. Tanja Bern schreibt mittlerweile in verschiedenen Genres und arbeitet mit unterschiedlichen Verlagen zusammen, veröffentlichte schon mehrere Bücher und eBooks.
Posts
Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle. Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte. Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht. Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.
Inhalt Ben hat es getan und ist zu Hannah nach Irland gezogen. Jenes Land das Kristin, seine verstorbene Zwillingsschwester, so geliebt hatte. Doch sein Glück wird durch den Widerstand seiner Freunde und Familie getrübt. Sie halten es für eine Flucht vor der Trauer um Kristin. Doch Ben ist entschlossen für sein neues Leben in Irland, mit Hannah an seiner Seite, zu kämpfen. Doch welche Rolle spielt seine Freundin Isa, die urplötzlich nach Irland gereist ist und vor Ben steht. Wird Ben in Irland bleiben oder wir er dem Land das ihn immer an Kristin erinnert den Rücken kehren? Meine Meinung Tanja Bern entführte mich mit dem zweiten Teil der Distant Shore Trilogie erneut nach Irland. Ich weiß nicht wie Tanja das anstellt, aber ich liebe ihre bildhafte Darstellung der rauen See, des wechselhaften Wetters, der Natur und der liebenswürdigen Menschen. Ich möchte direkt selbst die Reise auf die Smaragdinsel antreten und kleine Seesterne zurück ins Wasser setzen. Ben ist ein liebenswürdiger junger Mann. Er trauert noch immer um seine Schwester die an Krebs gestorben ist und die grüne Insel sehr geliebt hatte. Durch sie kam Ben nach Irland für einen Urlaub und verliebte sich nicht nur in das Land sondern auch in Hannah. Ben möchte seinem Glück eine Chance geben und ist daher zu Hannah gezogen. Das seine Eltern und Freune dagegen sind und es ihm ausreden wollten und wollen, setzt ihm zwar zu aber er geht trotzdem seinen Weg. Ben ist jemand der für sich einsteht, jemand der eben nicht aufgibt. Hannah ist eine Natur- und Tierliebhaberin. Das ist ein wirklich starker Kontrast zu meinem Leben. Technik wohin man schaut und Hannah hat nicht mal ein Handy zu Beginn der Geschichte. Hannah ist ein Mensch mit Ecken und Kanten - wie auch Ben. Sie hat gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und auch den Menschen eine Chance zu geben. Das ist eine tolle Entwicklung in ihrem Charakter. Auch die Nebencharaktere Pat, Phil etc. fügen sich gut ein und bringen unter anderem Humor in die Geschichte. Wie schon im ersten Teil Die Sterne der See ist auch hier der Schreibstil flüssig, leicht, fesselnd und berührend. Die Zeilen flogen nur so dahin. Die liebe zum Detail und die Beschreibungen der Natur haben mich begeistert. Ich wollte am liebsten selbst die Natur dort erkunden. Fazit Ein dicht erzählter Kurzroman über einen jungen Mann, der mutig seinen Weg geht und nicht vor Veränderung zurückscheut. Dazu ein Land, das einen nicht loslässt. Unbedingt lesen!
Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle. Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte. Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht. Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.
Inhalt Ben hat es getan und ist zu Hannah nach Irland gezogen. Jenes Land das Kristin, seine verstorbene Zwillingsschwester, so geliebt hatte. Doch sein Glück wird durch den Widerstand seiner Freunde und Familie getrübt. Sie halten es für eine Flucht vor der Trauer um Kristin. Doch Ben ist entschlossen für sein neues Leben in Irland, mit Hannah an seiner Seite, zu kämpfen. Doch welche Rolle spielt seine Freundin Isa, die urplötzlich nach Irland gereist ist und vor Ben steht. Wird Ben in Irland bleiben oder wir er dem Land das ihn immer an Kristin erinnert den Rücken kehren? Meine Meinung Tanja Bern entführte mich mit dem zweiten Teil der Distant Shore Trilogie erneut nach Irland. Ich weiß nicht wie Tanja das anstellt, aber ich liebe ihre bildhafte Darstellung der rauen See, des wechselhaften Wetters, der Natur und der liebenswürdigen Menschen. Ich möchte direkt selbst die Reise auf die Smaragdinsel antreten und kleine Seesterne zurück ins Wasser setzen. Ben ist ein liebenswürdiger junger Mann. Er trauert noch immer um seine Schwester die an Krebs gestorben ist und die grüne Insel sehr geliebt hatte. Durch sie kam Ben nach Irland für einen Urlaub und verliebte sich nicht nur in das Land sondern auch in Hannah. Ben möchte seinem Glück eine Chance geben und ist daher zu Hannah gezogen. Das seine Eltern und Freune dagegen sind und es ihm ausreden wollten und wollen, setzt ihm zwar zu aber er geht trotzdem seinen Weg. Ben ist jemand der für sich einsteht, jemand der eben nicht aufgibt. Hannah ist eine Natur- und Tierliebhaberin. Das ist ein wirklich starker Kontrast zu meinem Leben. Technik wohin man schaut und Hannah hat nicht mal ein Handy zu Beginn der Geschichte. Hannah ist ein Mensch mit Ecken und Kanten - wie auch Ben. Sie hat gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und auch den Menschen eine Chance zu geben. Das ist eine tolle Entwicklung in ihrem Charakter. Auch die Nebencharaktere Pat, Phil etc. fügen sich gut ein und bringen unter anderem Humor in die Geschichte. Wie schon im ersten Teil Die Sterne der See ist auch hier der Schreibstil flüssig, leicht, fesselnd und berührend. Die Zeilen flogen nur so dahin. Die liebe zum Detail und die Beschreibungen der Natur haben mich begeistert. Ich wollte am liebsten selbst die Natur dort erkunden. Fazit Ein dicht erzählter Kurzroman über einen jungen Mann, der mutig seinen Weg geht und nicht vor Veränderung zurückscheut. Dazu ein Land, das einen nicht loslässt. Unbedingt lesen!
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Tanja Bern wurde in Herten (NRW) geboren und lebt mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Die beliebte Autorin ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben, obwohl sie eine Liebe für die nordischen Länder hegt. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. 2008 erschien ihr Debüt. Tanja Bern schreibt mittlerweile in verschiedenen Genres und arbeitet mit unterschiedlichen Verlagen zusammen, veröffentlichte schon mehrere Bücher und eBooks.
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Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle. Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte. Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht. Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.
Inhalt Ben hat es getan und ist zu Hannah nach Irland gezogen. Jenes Land das Kristin, seine verstorbene Zwillingsschwester, so geliebt hatte. Doch sein Glück wird durch den Widerstand seiner Freunde und Familie getrübt. Sie halten es für eine Flucht vor der Trauer um Kristin. Doch Ben ist entschlossen für sein neues Leben in Irland, mit Hannah an seiner Seite, zu kämpfen. Doch welche Rolle spielt seine Freundin Isa, die urplötzlich nach Irland gereist ist und vor Ben steht. Wird Ben in Irland bleiben oder wir er dem Land das ihn immer an Kristin erinnert den Rücken kehren? Meine Meinung Tanja Bern entführte mich mit dem zweiten Teil der Distant Shore Trilogie erneut nach Irland. Ich weiß nicht wie Tanja das anstellt, aber ich liebe ihre bildhafte Darstellung der rauen See, des wechselhaften Wetters, der Natur und der liebenswürdigen Menschen. Ich möchte direkt selbst die Reise auf die Smaragdinsel antreten und kleine Seesterne zurück ins Wasser setzen. Ben ist ein liebenswürdiger junger Mann. Er trauert noch immer um seine Schwester die an Krebs gestorben ist und die grüne Insel sehr geliebt hatte. Durch sie kam Ben nach Irland für einen Urlaub und verliebte sich nicht nur in das Land sondern auch in Hannah. Ben möchte seinem Glück eine Chance geben und ist daher zu Hannah gezogen. Das seine Eltern und Freune dagegen sind und es ihm ausreden wollten und wollen, setzt ihm zwar zu aber er geht trotzdem seinen Weg. Ben ist jemand der für sich einsteht, jemand der eben nicht aufgibt. Hannah ist eine Natur- und Tierliebhaberin. Das ist ein wirklich starker Kontrast zu meinem Leben. Technik wohin man schaut und Hannah hat nicht mal ein Handy zu Beginn der Geschichte. Hannah ist ein Mensch mit Ecken und Kanten - wie auch Ben. Sie hat gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und auch den Menschen eine Chance zu geben. Das ist eine tolle Entwicklung in ihrem Charakter. Auch die Nebencharaktere Pat, Phil etc. fügen sich gut ein und bringen unter anderem Humor in die Geschichte. Wie schon im ersten Teil Die Sterne der See ist auch hier der Schreibstil flüssig, leicht, fesselnd und berührend. Die Zeilen flogen nur so dahin. Die liebe zum Detail und die Beschreibungen der Natur haben mich begeistert. Ich wollte am liebsten selbst die Natur dort erkunden. Fazit Ein dicht erzählter Kurzroman über einen jungen Mann, der mutig seinen Weg geht und nicht vor Veränderung zurückscheut. Dazu ein Land, das einen nicht loslässt. Unbedingt lesen!
Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle. Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte. Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht. Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.
Inhalt Ben hat es getan und ist zu Hannah nach Irland gezogen. Jenes Land das Kristin, seine verstorbene Zwillingsschwester, so geliebt hatte. Doch sein Glück wird durch den Widerstand seiner Freunde und Familie getrübt. Sie halten es für eine Flucht vor der Trauer um Kristin. Doch Ben ist entschlossen für sein neues Leben in Irland, mit Hannah an seiner Seite, zu kämpfen. Doch welche Rolle spielt seine Freundin Isa, die urplötzlich nach Irland gereist ist und vor Ben steht. Wird Ben in Irland bleiben oder wir er dem Land das ihn immer an Kristin erinnert den Rücken kehren? Meine Meinung Tanja Bern entführte mich mit dem zweiten Teil der Distant Shore Trilogie erneut nach Irland. Ich weiß nicht wie Tanja das anstellt, aber ich liebe ihre bildhafte Darstellung der rauen See, des wechselhaften Wetters, der Natur und der liebenswürdigen Menschen. Ich möchte direkt selbst die Reise auf die Smaragdinsel antreten und kleine Seesterne zurück ins Wasser setzen. Ben ist ein liebenswürdiger junger Mann. Er trauert noch immer um seine Schwester die an Krebs gestorben ist und die grüne Insel sehr geliebt hatte. Durch sie kam Ben nach Irland für einen Urlaub und verliebte sich nicht nur in das Land sondern auch in Hannah. Ben möchte seinem Glück eine Chance geben und ist daher zu Hannah gezogen. Das seine Eltern und Freune dagegen sind und es ihm ausreden wollten und wollen, setzt ihm zwar zu aber er geht trotzdem seinen Weg. Ben ist jemand der für sich einsteht, jemand der eben nicht aufgibt. Hannah ist eine Natur- und Tierliebhaberin. Das ist ein wirklich starker Kontrast zu meinem Leben. Technik wohin man schaut und Hannah hat nicht mal ein Handy zu Beginn der Geschichte. Hannah ist ein Mensch mit Ecken und Kanten - wie auch Ben. Sie hat gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und auch den Menschen eine Chance zu geben. Das ist eine tolle Entwicklung in ihrem Charakter. Auch die Nebencharaktere Pat, Phil etc. fügen sich gut ein und bringen unter anderem Humor in die Geschichte. Wie schon im ersten Teil Die Sterne der See ist auch hier der Schreibstil flüssig, leicht, fesselnd und berührend. Die Zeilen flogen nur so dahin. Die liebe zum Detail und die Beschreibungen der Natur haben mich begeistert. Ich wollte am liebsten selbst die Natur dort erkunden. Fazit Ein dicht erzählter Kurzroman über einen jungen Mann, der mutig seinen Weg geht und nicht vor Veränderung zurückscheut. Dazu ein Land, das einen nicht loslässt. Unbedingt lesen!





