Disney. Twisted Tales: Spieglein, Spieglein
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Description
Zwei Frauen, zwei Rivalinnen – und nur eine kann Königin sein
Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter übernimmt deren große Schwester Ingrid das Schloss. Und obwohl Schneewittchen versucht, möglichst nicht aufzufallen, ist sie ihrer Tante, der "bösen Königin", ein Dorn im Auge. Als sie versucht, ihre Enkelin zu töten und dabei scheitert, erwacht Schneewittchens Kampfgeist. Mit der Hilfe ihrer Zwerge und des freundlichen Prinzen zieht sie in den Kampf gegen die Königin. Aber kann ihr das überhaupt gelingen, wenn ihre Rivalin jeden ihrer Schritte kennt und vor nichts zurückschreckt, um ihre Macht zu behalten?
Disney: Twisted Tales
Was wäre, wenn die Geschichten, die wir seit unserer Kindheit kennen, völlig anders verlaufen wären? In der Reihe 'Twisted Tales’ werden die beliebtesten Disney-Erzählungen auf den Kopf gestellt. Sie nehmen unerwartete, dunkle Wendungen und präsentieren sowohl die Held*innen als auch die Bösewichte in einem neuen Licht. 'Twisted Tales’ sind fesselnde Neuerzählungen der bekannten Märchen-Klassiker, vollgepackt mit Intrigen, überraschenden Twists und düsterer Geheimnisse.
Moderne Märchen-Adaption mit einer starken Heldin in einem düsteren Fantasy-Setting: Ein packender Coming-of-Age-Roman für alle Disney-Fans
Book Information
Author Description
Walt Disney (1901-1966) war einer der einflussreichsten und meistgeehrten Filmproduzenten und Trickfilmzeichner des 20. Jahrhunderts. Dafür sorgten Figuren wie Micky Maus oder Donald Duck. 1937 erschien mit »Schneewittchen und die sieben Zwerge« ein Meilenstein der Filmgeschichte: der erste abendfüllende Zeichentrickfilm. Viele weitere folgten und begeistern noch heute ein Milliardenpublikum jeder Altersklasse. Disneys Name entwickelte sich zu einer internationalen Marke, die für ein umfassendes Spektrum an Produkten der Unterhaltungsindustrie steht.
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„Spieglein, Spieglein“ von Jen Calonita entstammt der „Twisted Tale“-Reihe aus dem Hause Disney. Hierbei handelt es sich um eine Anthologie-Serie, in der jedes Buch ein bestimmtes Detail aus den Filmen ändert und erkundet, wie sich die Geschichte fortan entwickelt. In diesem Band stellen wir uns die Frage: was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte? Calonita liefert hier weiterhin einen „kindgerechten“ Schreibstil. Einfache Satzstrukturen, schlichte Dialoge. Ein bisschen zu simpel für den erfahrenen Leser – bei einem Buch, das ab 12 Jahren empfohlen wird, aber absolut zielgruppengerecht. Die Geschichte wird wechselnd aus Sicht von Schneewittchen oder von der bösen Königin (hier Ingrid genannt) in der 3. Person erzählt. Die Handlung startet einige Jahre vor Schnees Geburt, sogar noch bevor Schnees Mutter Königin geworden ist. Wir lernen also bereits die junge Ingrid kennen und verfolgen ihren Werdegang, wie sie von einer etwas engstirnigen, jungen Frau, die sich mehr für sich und ihre Schwester wünscht, zu einer Mörderin wird. Schnees Perspektive entspricht dann in etwa dem Filmverlauf mit einigen Abweichungen hier und da. Dazu gehört, dass Schneewittchen zur Abwechslung mal eine etwas aktivere Rolle in ihrem eigenen Märchen erhält und zumindest etwas mehr Charakter zeigt. An Ingrid reicht sie aber nicht heran. Henri/Heinrich aka Prinz Charming ist eigentlich gar keine Erwähnung wert. Und das obwohl er DER Twist ist. Erwähnenswert ist lediglich, dass er früher ein zweites Mal in Schnees Leben tritt und die beiden somit Zeit haben, eine echte Beziehung zu entwickeln. Seine Vergiftung passiert allerdings erst so spät im Buch, dass es für mich als „Twisted Tale“ nur mäßig funktioniert. Alles in allem ist „Spieglein, Spieglein“ ein nettes Disney-Buch für Zwischendurch. Ich habe Bessere und auch Schlechtere gelesen. Die Namensänderungen empfand ich als sehr irritierend, da wäre ein einheitlicherer Kanon wünschenswert bei den verschiedenen Disney-Reihen. Alles, was vom Film abweicht, hat mir gut gefallen; insgesamt bleibt die Geschichte aber zu dicht am Original. 3/5 Sterne.
Wer ist die Schönste im ganzen Land? 👸
Ich war etwas skeptisch 🫣 Aber hat mich positiv überrascht 😍 Ist das erste das ich von der Reihe lese und um erlich zu sein liebe ich es ❤️ Auch wenn man die Geachichte an sich ja kennt... fand ich es sehr spannend 🤩 Die Zwerge haben mich irgendwie von allen am meisten begeistert 🤩 Aber auch die Königin 👑 umd der Spiegel waren echt der Wahnsinn 🥰 Schneewittchen war eine Kämpferin und auch wenn sie ab und an den Mut verloren hat hat es gezeigt was Zusammenhalt bewirkt 🥰 >>> Ich brauch unbedingt mehr Bücher der Reihe 😍🥰

Super Art und weise Geschichten neu zu erzählen
Es war ein sehr schönes Buch. Ich liebe die Disney Welt einfach so sehr. Schneewittchen ist zwar nicht meine Lieblingsprinzessin aber trotzdem finde ich diese Art der Geschichte auch super toll. Es ist einfach mal etwas anderes. Es ist nicht einfach nur Schneewittchen und die sieben Zwerge. Man lernt den Prinzen auch nochmal bisschen mehr kennen, sowie die böse Königin. Man bekommt nochmal mehr Einblicke in die Geschichte. Es gibt auch mehr Einblicke von den Gedanken der bösen Königin, was sie für Hintergründe hat und wie sie zu der wurde die sie war. Ich kann die Buchreihe Twisted Tale nur empfehlen. Es ist einfach eine super Idee die Disney Geschichte nochmal neu zu erzählen.

3,5 ⭐️ Die Geschichte des Buches ist sehr süß und ich finde es cool, dass das Märchen nicht komplett umgeschrieben sondern „nur“ mit der Hintergrundgeschichte der bösen Königin ergänzt wurde. Der Schreibstil spricht meiner Meinung nach allerdings eher Jüngere an. Ich bin Mitte 20 und fand die Idee der Geschichte echt toll, aber der Schreibstil ist sehr kindlich gehalten. Wenn man das mag, dann ist es auf jeden Fall eine Empfehlung! Für mich war es der erste Teil der Twisted Tale Bücher und wenn ich mal Lust habe, dann werde ich bestimmt auch noch welche der anderen lesen. Dann aber nur ausgeliehen und nicht gekauft :)
Wundervoll
Dieser Band war für mich der erste der Twisted Tales Reihe und somit auch der Este Band von Jen Calonita. Der Schreibstil von Jen Calonita ist unglaublich flüssig und spannend und so voller Herzblut. Das merkt man auch in einem ihrer anderen Bände "Der Weg zum Licht". Hier geht es um die Vorgeschichte zur Königin und wie sie überhaupt so böse wurde. Ebenfalls geht es natürlich um Schneewittchen und ihr Leben als Magd im Schloss und ihren Kampf gegen ihre Stiefmutter und um die Liebe ihres Lebens. Ich muss zugeben, dass mich die kämpferische und liebende Art von Schneewittchen ein wenig an Snow aus "Once upon a time" erinnert hat. Was für mich nur ein weiterer Pluspunkt war. Definitiv ist das hier einer meiner Lieblingsteile der Twisted Tales Reihe.
Eine schöne „Was wäre wenn“ Disney Geschichte
In diesem Buch ging es um die Frage: „Was wäre , wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?“ An sich gefiel mir schon immer die Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen, aber ich wollte immer mehr wissen. Warum? Wie? Was? Wieso? Dieses Buch bietet einem die Möglichkeit wieder in eine neue Geschichte einzutauchen in dem einen eventuelle Fragen beantwortet werden. Leider muss man sagen die eigentliche Frage um der es ging wurde meiner Meinung nach nicht berücksichtigt. Bis es zur Vergiftung kam war das Buch schon so gut wie beendet. Als es spannend wurde, kam einfach schon der Schluss. Der Schreibstil war angenehm und man konnte es flüssig lesen. Ein großer Triggerpunkt war, dass die böse Königin einfach Ingrid hieß und nicht Grimhilde. Like why? Die eigentliche Story konnte man aus zwei Perspektiven lesen, was mir gut gefiel.
Richtiges Buch, falscher Titel.
Ein sehr gutes Buch, Schneewittchen als starke Frau und nicht so sehr als naives Kind zu sehen, war sehr erfrischend. Nur ist der Titel absolut ungünstig gewählt. Durch den Titel wurden falsche Erwartungen erzeugt, die das Buch einfach nicht erfüllen konnten. Eine „Was wäre, wenn..“ Frage sollte am Anfang den Verlauf der Geschichte beeinflussen, dies ist in den letzten 30 Seiten sehr ungenügend thematisiert worden. Fazit: Wenn man den Titel ignoriert und eine etwas abgewandelte Form der Disney-Schneewittchen Geschichte lesen will ist es gut und unterhaltsam, als Twisted Tale würde ich es nicht bezeichnen.
In diesem Buch wird die typische Disney-Geschichte von Schneewittchen etwas anders erzählt. Als Schneewittchen nach der Flucht aus dem Schloss bei den Zwergen ankommt beschließt sie gegen ihre böse Stiefmutter die Königin zu kämpfen. Dabei hilft ihr Prinz Henri. Aber die Königin erfährt von Schneewittchens Plänen und möchte sie aufhalten. Was dann passiert müsst ihr selbst lesen. Ich muss sagen das mir dieser Twisted Tale Band wieder besser gefallen hat. Ich mochte es das Schneewittchen nach anfänglichen Schwierigkeiten hier als starker Charakter dargestellt wurde der auch für das kämpft was sie möchte. Außerdem fand ich es toll von der Vergangenheit der bösen Königin zu lesen. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Schneewittchen und ihrem Prinzen Henri hat hier mehr Platz eingenommen als im normalen Disney Film und war nicht so "auf den ersten Blick". Außerdem mochte ich auch die Rolle der Zwerge sehr gerne. Es gab aber zwei Dinge die mich etwas gestört haben. Ich habe die Sache mit den Geistern die in der Geschichte vorkamen nur zum Teil verstanden und hätte es schön gefunden, wenn das Thema noch etwas vertieft worden wäre. Außerdem fand ich es schade, dass das was im Prolog der Geschichte beschrieben wurde erst so spät im Buch wieder aufgegriffen wurde obwohl es das Hauptthema des Buches sein sollte mit dem auf dem Cover auch Werbung gemacht wird. Das war mir dafür einfach zu spät und auch zu kurz abgehandelt. Aus diesen Gründen bekommt das Buch 4 Sterne von mir. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Teil für mich wo es glaube ich um Anna und Elsa von der Eiskönigin gehen wird.
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? “ 🪞🍎
Wie immer ein sehr gelungenes Buch der Twisted Tale Reihe. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen! Durch die Bücher erwachen die Märchen wieder zu einem ganz neuen Glanz, welchen man von einer anderen Sichtweise aus betrachten kann. Ich kann es kaum erwarten in ein anderes Märchen einzutauchen 😍
Was wäre, wenn…
…die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte. In dem Buch Spieglein, Spieglein erfahren wir eine andere mögliche Geschichte zu dem Typischen Disney Film. Hier ist die Prinzessin mal die Heldin die Ihre wahre Liebe, Ihr Königreich und Ihre Familie rettet. Das Buch wird in zwei Perspektiven geschrieben. Einmal die von Schneewittchen (Gegenwart) und einmal die der bösen Königin (Vergangenheit und Gegenwart). Hier wird viel erzählt was „hinter den Kulissen“ geschehen ist. Wie den Tot von Schneewittchens Mutter, dunkler Magie und wie Schneewittchen eine „Armee“ zusammensucht. Dieses Buch hat auch ein Happy End. Zwar nicht das gleiche wie beim Film. Aber dennoch ein wunderbares Ende dieser Geschichte und in meinen Augen ein Muss für alle Disney Fans.
Spieglein, Spieglein ist mein zweites Buch der twisted tales Reihe und mir hat auch dieser Band sehr gut gefallen.
Gelesen: 28.04. - 04.05.2022 Jeder kennt die Geschichte von Schneewittchen. Doch wie wäre die Geschichte geendet, wenn die Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte? In Schneewittchen erwacht der Kampfgeist und stellt sich ihrem Schicksal. Den Perspektivenwechsel fand ich sehr gelungen und man konnte beim Lesen mitfiebern. Eine klare Empfehlung. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

„Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ 🪞🍎
Was wäre, wenn die böse Königin den Prinzen vergiftet hätte? Ich muss sagen, ich fand die Idee sehr gut und war auch gespannt wie die Autorin dies umsetzen wird. Dadurch, dass es aber einige Schneewittchen-Verfilmungen gab war dies für mich jetzt nicht mehr so neu. Die Geschichte hat mich unterhalten. Schneewittchen wurde nicht als hilflose Prinzessin dargestellt und hat mich manchmal auch an Snow aus der „Once Upon A Time“-Serie erinnert. Dadurch, dass ich die Villains Reihe gelesen habe und dort die böse Königin Grimhilde genannt wird, war Ingrid für mich leider sehr ungewohnt. Die Geschichte orientiert sich an manchen Stellen an den Disney Zeichentrickfilm, sie hat auch neue Sichtweisen eingebracht. Ich fand im Vergleich zu dieser Geschichte aber die Mulan Geschichte interessanter. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Schneewittchen schon 4-5 mal verfilmt wurde. Ich freue mich sehr auf die weiteren Twisted Tale Bücher dieser Reihe 😊
Einfach gut für zwischendurch
"Spieglein, Spieglein", geschrieben von Jen Calonita, ist ein Teil der "Twisted Tale"-Reihe von Disney aus dem Carlsen-Verlag. Inhalt: "Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter übernimmt die Böse Königin die Herrschaft über das Schloss. Und Schneewittchen tut alles, um sich nicht dem Zorn ihrer Stiefmutter zuzuziehen. Erst als diese versucht, sie zu töten, erwacht Schneewittchens Widerstandsgeist. Mit der Hilfe ihrer Zwerge und des freundlichen Prinzen, den sie nie wiederzusehen vermutet hätte, zieht sie in den Kampf gegen die Böse Königin. Aber wie soll dieser gelingen, wenn ihre Feindin jeden ihrer Schritte kennt und alles tut, um ihre Macht zu behalten? Einschließlich der unbarmherzigen Verfolgung ihrer Liebsten?" (Klappentext) Die Charaktere: Wenig überraschend begleiten wir hier Schneewittchen, die sich, anders als im Original-Märchen, bzw. im Disney-Film, gegen ihre Stiefmutter auflehnt und sie aktiv vom Thron stürzen möchte. Schneewittchens Charakter bekommt in dieser Geschichte sehr viel mehr Tiefe und sie entwickelt sich von einer sehr eingeschüchterten, zurückhaltenden, jungen Frau, zu jemandem, der für seine Liebsten einsteht und Grenzen aufzeigt. Diese Entwicklung und Umschreibung des Charakters hat mir sehr gut gefallen, da ich Schneewittchen zuvor nie wirklich mochte, da sie mir immer sehr unpersönlich vorkam. Sie hatte für mich keine herausstechende Persönlichkeit und das ist hier aufjedenfall geändert worden. Klar ist sie jetzt nicht die absolute Kampfmaschine, der niemand was zu sagen hat, aber sie ist aufjedenfall selbstbewusster geworden. Wen ich auch extrem spannend fand, war Ingrid oder auch bekannt, als die Böse Königin. Denn auch von ihr erfährt man sehr viel über ihre Vergangenheit, ihrer Verbindung zu Schneewittchens Mutter und wie es dazu gekommen ist, dass sie so böse wurde. Ich fand die Teile der Geschichte, in der es um sie ging, weitaus spannender, als die von unserer Heldin, Schneewittchen. Und ja, ich konnte Ingrid tatsächlich verstehen und ihr Handeln in Teilen nachvollziehen. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass die Zwerge mehr Tiefe bekommen würden. Für mich hatte nur Brummbär eine herausstechende Persönlichkeit. Bei den anderen Zwergen hatte ich das Gefühl, dass, egal, wer gesprochen hat, es hätte von jedem kommen können. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach, sehr nüchtern. Große Emotionen sind hier nicht wirklich aufgekommen. Die Autorin hat sich recht nah am Original der Geschichte orientiert, allerdings erfährt man mehr von Schneewittchens und Ingrids Familie. Die Idee fand ich gut umgesetzt und hat dadurch für mehr Spannung gesorgt. Was ich jedoch nicht gut umgesetzt fand, war die Beantwortung der "Was wäre, wenn..."- Frage, die die "Twisted Tales"-Reihe eigentlich ausmacht. Jede Geschichte läuft unter dem Motto einer dieser Fragen, wodurch die Geschichten dann umgewandelt werden. Bei dieser Geschichte lautet die Frage: "Was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?" Und ehe der Inhalt mal in der Geschichte vorkam, wodurch die Geschichte in eine andere Richtung verlaufen sollte, hat es einfach viiiieeel zu lange gedauert und dieser Aspekt hatte auch gar keinen großen Einfluss auf die Geschichte. Weswegen ich hier die Frage irgendwie total überflüssig fand. Die Geschichte ist in der 3. Person sowohl aus Schneewittchens Perspektive, als auch aus Ingrids Perspektive geschrieben worden. Fazit: "Spieglein, Spieglein", von Jen Calonita, war mein erster Twisted-Tale, welche man außerdem völlig unabhängig voneinander lesen kann, da die Bücher nicht miteinander zusammen hängen. Schneewittchen ist generell nicht mein Lieblingsmärchen, weswegen ich nicht mit der Erwartung rangegangen bin, dass mich die Geschichte absolut von den Socken haut. Das Buch war kurzweilig und die Geschichte konnte mich ganz gut unterhalten. Ich werde definitiv noch mehr Bücher der Reihe lesen und vielleicht gefallen mir die Geschichten der anderen Autoren besser? Grundsätzlich kann ich das Buch schon empfehlen.
„SᑭIEGᒪEIᑎ, SᑭIEGᒪEIᑎ“ ᐯOᑎ ᒍEᑎ ᑕᗩᒪOᑎITᗩ ___________________________________________________ Ich liebe Disney total und die Villains-Reihe war wirklich gut, doch bei der Twisted Tales Reihe muss ich einfach sagen: Nein! . „Elsas Suche“ war schon ein richtiger Flop und „Spieglein, Spieglein“ steht dem in Nichts nach! Die Geschichte „Was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?“ ist auch wieder so nah an der Originalgeschichte, dass die Langeweile einfach vorprogrammiert war. Man freut sich auf eine andere Story und hat dann einen großen Teil des Buches wieder eins zu eins den Originalfilm gelesen. Das kann man sich echt sparen. . Die Sprecherin hier war aber definitiv angenehmer als die von Band eins der Reihe. Ich werde mir aber die anderen Bände nicht mehr antun, dafür ist mir meine Hör- und Lesezeit einfach zu wertvoll. . Aber um auch was Gutes zu sagen, man taucht etwas in die Hintergrundgeschichte der bösen Königin ein, so wie es sich die Autorin eben vorstellt. Dabei erfuhr man, dass die Stiefmutter eigentlich Schneewittchens Tante ist und der Spiegel sie manipuliert hat. Das war ganz okay, aber auch kein rettender Punkt. Ich muss auch sagen, dass die Politik, die im Buch thematisiert wurde, vor allem zum Ende hin echt super anstrengend war und die Dialoge einfach nur nervig wurden. Leider ein absoluter Flop. Ich hätte es vermutlich abgebrochen, wenn ich es gelesen hätte und nicht in 2,5 facher Geschwindigkeit hörte. . Kennt ihr die Twisted Tales Reihe? Wie findet ihr sie - wird es besser?

Dieses Buch war das erste Buch der Twisted Tales-Reihe, das ich gelesen habe. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war immer mein Lieblingsmärchen, weswegen ich sehr gespannt war, wie diese etwas andere Version der Geschichte umgesetzt wurde. Ich muss sagen, dass es mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen hat. Ich habe es geliebt, mal wieder in die magische Welt rund um Schneewittchen einzutauchen und fand es sehr spannend und interessant, auch mal Kapitel mit der Sichtweise der Bösen Königin zu lesen. Auch wenn das Original für mich immer auf Platz 1 bleiben wird, finde ich diese Adaption sehr schön, um wieder in altbekannte Märchen einzutauchen und werde mit Sicherheit noch weitere Bände der Twisted Tales-Reihe lesen.
Etwas mehr Hintergrundgeschichte und stärkeres Schneewittchen im Märchenstil. Wer aber ein spannende Neuerzählung erwartet, wird leider enttäuscht. Die Charaktere bekommen zwar mehr Eigenmotivation als im Original haben und die Geschichte der bösen Königin ist schon interessant. Aber leider ist der Schreibstil so wenig mitreißend und die Entscheidungen der Charaktere teilweise so wenig durchdacht, dass ich froh war, als das Buch zu Ende war. Vielleicht bin ich auch mit einer falschen Erwartung ran gegangen, ein vollständiger Roman ist das hier für mich nicht. Warum gerade dieser Titel gegeben wurde, kann ich leider auch nicht verstehen, denn das der Prinz vergiftet wurde hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Geschichte und fühlt sich sehr reingezwungen und unsinnig an.
Dies war das zweite Buch aus der Twisted Tales Reihe bisher... Leider überzeugte mich auch dieses Buch nicht. Irgendwie fühlte es sich jetzt nicht so sonderlich neu oder twisted an. Außerdem fand ich es leider sehr langweilig :( Rein aus optischen Gründen, dürfen die Bücher in meinem Disney-Regal bleiben.
allseits beliebte Geschichte in neu aufgesetzter Form, gute Darstellung der Antagonistin
Ich bin ja jemand, der quasi mit den Filmen von Walt Disney aufgewachsen ist. Bis heute beinhalten die klassischen Filme für mich ein kleines Stück meiner Kindheit. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als erst die "Villains" Reihe und kurz danach auch die "Twisted Tales" Reihe (zumindest zum Teil) erschienen ist. Die "Villains" mochte ich ja schon sehr gerne, jedenfalls was Teil 1 bis 4 angeht. Alles was danach kam, konnte mich (leider) nicht mehr begeistern. Näheres dazu findet ihr aber in den jeweiligen Rezensionen auf meinem Blog. Nun zurück zu den "Twisted Tales" Büchern. Da diese ja mit der Frage spielen "Was wäre wenn...", gehen einem viele verschiedene Mutmaßungen durch den Kopf, so war es zumindest bei mir. Der einfache und verständliche Schreibstil ermöglicht dem Leser ein flüssiges Lesen, allerdings ist dieser natürlich schon etwas kindlicher gehalten, schließlich handelt es sich hierbei immer noch um ein Jugendbuch. Die Geschichte selbst wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht von Ingrid, der bösen Königin und dazu auch von Schnee, besser bekannt als Schneewittchen. Sie unterscheidet sich in dieser Version von dem schüchternen, zurückhaltenden Mädchen, welches wir ursprünglich vom Film her kennen. Ihr selbstbewusstes Auftreten hat mir gut gefallen, darüber hinaus hinterfragt sie auch gewisse Dinge und bildet sich ihre eigene Meinung. Zudem hat sie natürlich das Herz am rechten Fleck und ist sehr naturverbunden, solche Personen könnte es doch viel öfters geben oder nicht? Doch interessanter war tatsächlich die so ganz eigene Geschichte von Ingrid. Sie wurde einem besonders durch die rückblickenden Kapitel näher gebracht und man bekam so doch einen größeren Einblick, wieso letztendlich alles so gekommen ist. Die Darstellung der Antagonistin hat mir also gut gefallen, der Bösewicht war für den Leser somit um einiges greifbarer. Die Geschichte an sich hält sich eigentlich ziemlich genau an den Disneyklassiker. Die Szenen, die sich dann wirklich vom Original unterscheiden, wurden leider recht kurz gehalten, sodass, meiner Meinung nach, keine wirkliche alternative Handlung vorhanden war. Für mich war eigentlich gänzlich vorhersehbar, was als Nächstes passieren würde. Ich hatte mir hier deutlich mehr Überraschungsmomente und vor allem Details erhofft. Um ehrlich zu sein, Schneewittchen gehört jetzt auch nicht zu meinen absoluten Favoriten der ehemaligen Disney Filme, vielleicht hat mich die Story auch deswegen etwas gelangweilt. Allerdings habe ich ja noch den einen oder anderen "Twisted Tales" Band vor mir, da werde ich ja dann merken, ob mir die Geschichte mit einem meiner Lieblingscharaktere, wie jetzt beispielsweise Mulan, mehr zusagt. Ich würde sagen, für (Schneewittchen) Fans oder Personen, die die Geschichte noch gar nicht kennen, ist es eine recht unterhaltsame und nette Lektüre für zwischendurch. Man hat beim Lesen jedenfalls immer wieder die passenden Filmsequenzen vor Augen und bekommt die allseits beliebte Geschichte in neu aufgesetzter Form serviert.
Neue Story
Ich bin soeben mit dem Buch durch und wurde besonders zum Ende sehr gefesselt. Manche Passagen haben sich ziemlich gezogen und es passierte nichts wirklich wichtiges. Aber trotzdem hatte ich eine große Freude an der Geschichte und werde mir definitiv noch die anderen Teile der Twistet Tales Reihe holen.
Ich fürchte, mit der Rezension tu ich mich ein wenig schwer. Ich habe das Buch im Buddyread gelesen und wir hatten beide dieselbe Meinung darüber. Es hat uns leider beiden nicht gefallen. Ich spreche aber jetzt nur aus meiner Perspektive. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da ich kurz zuvor die Disney Villains-Reihe (bis zum aktuellen Band) beendet hatte und sehr mochte. Die Idee, Schneewittchens Story neu und anders zu erzählen, fand ich sehr vielversprechend. Aber wie gesagt, wurde ich leider enttäuscht. Die Charaktere: Schneewittchen und der Prinz waren beide sehr flach gezeichnet. Schnee hatte zwar ihre typischen Charaktereigenschaften und zusätzlich eine Portion Selbstbewusstsein und Kampfgeist, aber da hörte es auch schon auf. Ansonsten war sie ehrlich gesagt ziemlich 08/15. Henri fand ich fast noch schlimmer, da er, außer dass er Schnee mochte und ihr gegenüber sehr hilfsbereit war, so gar keine Merkmale vorzuweisen hatte. Er war komplett austauschbar. Bei den Zwergen wurde zu Beginn eine Verbindung zwischen ihren Namen und ihren Charaktereigenschaften hergestellt, die dann im weiteren Verlauf des Buches jedoch irrelevant und auch nicht mehr dargestellt wurden. Alle anderen Charaktere, wie z.B. Anne, hatten ebenfalls nahezu kein Gesicht. Der einzige Charakter, der für mich wirklich interessant war, war die Böse Königin. Dadurch, dass man viel aus ihrer Kindheit und Vergangenheit erfahren hat, war sie wohl die Figur mit dem meisten Tiefgang. Der Plot: Argh. Der Prolog nimmt zunächst erstmal einiges an Spannung raus, da er nahezu (?) identisch mit einem der letzten Kapitel ist. Dann beginnt die Story und abgesehen von den Kapiteln aus der Vergangenheit der Bösen Königin kennt man das natürlich schon aus dem Original-Märchen. Das zieht sich und ist etwas eintönig, aber konnte durch die rückblickenden Kapitel gut gelöst werden. Im restlichen Buch wendet sich die Story dann vom Original ab. Der Plot arbeitet auf einen scheinbar großen Showdown hin, so richtig Spannung aufkommen will aber eigentlich nie. Und dann der Showdown... Naja, ein Showdown war das was ich erwartet hatte. Ich dachte, spätestens am Ende wird es dann wohl noch spannend werden. Pustekuchen. Das Ende hat mich wirklich extremst enttäuscht. Die Schlüsselszene, die die Story vom Original unterscheiden soll, wurde auf 1-2 Seiten abgehandelt. Dann gibt es einen Zeitsprung. Eigentlich müsste jetzt die Spannung einsetzen, aber auch hier passiert nichts. Die letzten 20 Seiten behandeln alle Probleme, lösen sie in Nullkommanix, alles läuft nach Plan und - natürlich - Happy End. Alles worauf das Buch hingearbeitet hat wird mit 1-2 Sätzen gelöst. Der Schreibstil: Ich weiß nicht, ob ich einfach älter bin als die vorgesehene Zielgruppe, aber der Schreibstil hat mir von Anfang an überhaupt nicht gefallen.Schreibstil, Satzbau und Wortwahl sind alle extrem einfach gehalten. Selten gibt es überhaupt mal einen Nebensatz. Auch die Gespräche zwischen den Charakteren wirken nur flach und steif. (Und an manchen Stellen zwischen Schnee und Henri wirklich cringe, ehrlich gesagt). Ich denke, das hat für mich auch einen Großteil der Spannung rausgenommen. Fazit: Idee super, Umsetzung nein danke! Ich mochte es leider rundum überhaupt nicht. Dennoch werde ich der Geschichte von Mulan aus dieser Reihe noch eine Chance geben, dieses Buch ist dann auch von einer anderen Autorin geschrieben und ich denke, Mulans Geschichte hat auch mehr potenzial als das einfache Märchen von Schneewittchen. Ich hoffe, dass mir das dann besser gefallen wird.
Ich bin so ein bisschen hin und hergerissen. Zunächst einmal – Ich bin vermutlich der größte Disneyfan der auf dieser Erde wandelt. Schneewittchen ist nicht mein Lieblingsmärchen (dieser ganze Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Schmarrn ist einfach too much tbh), trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, hab ich mich auf dieses Buch gefreut. Ein neuer Twist, ein bisschen mit dem Staubtuch drübergegangen – sowas kann schon viel ausmachen. Im Prinzip hält sich die Geschichte sehr nah an der Disneygeschichte. Die böse Königin übernimmt das Land, ist eifersüchtig auf Schneewittchen, dann das Intermezzo mit dem Jäger, die Zwerge… alles wie gehabt. Die erste große neue Sache war einmal, dass das singende Prinzchen, das im Film eigentlich nur einmal geküsst hat und sonst irrelevant war, hier tatsächlich mal einen Namen bekommt – Heinrich, bzw. Henri. Ansonsten.. naja. Prinzchen brennt sofort für Schneewittchen, weil sie ja so nett ist, kriegt dann, wie der Titel schon verrät den Apfel ab und joa. Soviel dazu. Er war so ein bisschen austauschbar. Ich war nicht der größte Schneewittchen-Fan. Ihre einzige Eigenschaft ist irgendwie „nett zu allen und jeden“, es wäre schön gewesen, wenn sie ein bisschen mehr edge gehabt hätte, so fand ich sie, obwohl sie tough und selbstbestimmt durch die Story geschritten ist, ein bisschen langweilig. Eins meiner größten Probleme mit dem Film ist, dass Schneewittchen ein bisschen passiv ist. Sie flieht nur, weil der Jäger es ihr sagt, bei den Zwergen putzt und kocht sie und am Ende lässt sie sich wachküssen. Hier ist sie ein bisschen revolutionärer, sie stellt sich gegen die Königin und stürmt auf das Schloss, aber natürlich muss man trotzdem an dreihundert Stellen erwähnen, wie toll sie Eintopf kochen kann… Die Geschichte ist alternierend aus der Sicht von Schnee und aus der Sicht von der bösen Königin Ingrid geschrieben und für die Ingridteile habe ich gelesen! Es war spannend die Welt aus ihrer Sicht zu sehen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und ich muss sagen, ich hab ein bisschen für sie gerooted. Die Frau ist absolut fertig, aber es war spannend in so ein fertiges Hirn abzutauchen. Insgesamt ein Plot mit wenig bis gar keinen Überraschungen, der einzig durch einen genial-verkorksten Antagonisten besticht. 2,5 von 5 Sterne
Ich bin so ein bisschen hin und hergerissen. Zunächst einmal – Ich bin vermutlich der größte Disneyfan der auf dieser Erde wandelt. Schneewittchen ist nicht mein Lieblingsmärchen (dieser ganze Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Schmarrn ist einfach too much tbh), trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, hab ich mich auf dieses Buch gefreut. Ein neuer Twist, ein bisschen mit dem Staubtuch drübergegangen – sowas kann schon viel ausmachen. Im Prinzip hält sich die Geschichte sehr nah an der Disneygeschichte. Die böse Königin übernimmt das Land, ist eifersüchtig auf Schneewittchen, dann das Intermezzo mit dem Jäger, die Zwerge… alles wie gehabt. Die erste große neue Sache war einmal, dass das singende Prinzchen, das im Film eigentlich nur einmal geküsst hat und sonst irrelevant war, hier tatsächlich mal einen Namen bekommt – Heinrich, bzw. Henri. Ansonsten.. naja. Prinzchen brennt sofort für Schneewittchen, weil sie ja so nett ist, kriegt dann, wie der Titel schon verrät den Apfel ab und joa. Soviel dazu. Er war so ein bisschen austauschbar. Ich war nicht der größte Schneewittchen-Fan. Ihre einzige Eigenschaft ist irgendwie „nett zu allen und jeden“, es wäre schön gewesen, wenn sie ein bisschen mehr edge gehabt hätte, so fand ich sie, obwohl sie tough und selbstbestimmt durch die Story geschritten ist, ein bisschen langweilig. Eins meiner größten Probleme mit dem Film ist, dass Schneewittchen ein bisschen passiv ist. Sie flieht nur, weil der Jäger es ihr sagt, bei den Zwergen putzt und kocht sie und am Ende lässt sie sich wachküssen. Hier ist sie ein bisschen revolutionärer, sie stellt sich gegen die Königin und stürmt auf das Schloss, aber natürlich muss man trotzdem an dreihundert Stellen erwähnen, wie toll sie Eintopf kochen kann… Die Geschichte ist alternierend aus der Sicht von Schnee und aus der Sicht von der bösen Königin Ingrid geschrieben und für die Ingridteile habe ich gelesen! Es war spannend die Welt aus ihrer Sicht zu sehen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und ich muss sagen, ich hab ein bisschen für sie gerooted. Die Frau ist absolut fertig, aber es war spannend in so ein fertiges Hirn abzutauchen. Insgesamt ein Plot mit wenig bis gar keinen Überraschungen, der einzig durch einen genial-verkorksten Antagonisten besticht. 2,5 von 5 Sterne
Unpassender Buchtitel 😕
Dafür, dass es eine "Twisted Tales" Geschichte ist, war sie mir deutlich zu nah an dem Original-Märchen gehalten. Weil der originale Ablauf von "Schneewittchen" ja bereits bekannt ist, hat die Spannung zwischendurch etwas gefehlt. 📖 Der Titel des Buches, "Was wäre, wenn die Königin den Prinzen vergiftet hätte?", trifft deshalb ebenfalls nicht wirklich für das gesamte Buch zu, denn ohne groß zu spoilern: Der Prinz wurde erst in den letzten paar Seiten vergiftet. Der Titel "Was wäre, wäre der Prinz schon eher in Schneewittchens Leben getreten?" wäre hier passender gewesen. Ohne sich auf den Titel des Buches zu konzentrieren, muss ich dennoch sagen, dass mir der Wechsel in den Kapiteln zwischen Schneewitchen und der bösen Königin und vor allem die Vorgeschichte von Ingrid ( = die böse Königin) gut gefallen hat. Sie war völlig unterschiedlich zu der aus der Disney Villains Buchreihe, was die Spannung wieder ein klein wenig gehoben hat, da man dadurch wenigstens ein bisschen was Neues erfahren hat. ✨️
„Sie hielt den Atem an, als er den Apfel zum Mund führte. Schaute nervös zu, wie er hineinbiss und seinen ersten - und letzten Bissen - zu sich nahm.“ Werbung Rezensionsexemplar Wer kennt denn nicht das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen? Aber was wäre, wenn die Geschichte ganz anders verlaufen wäre? Was wäre, wenn die böse Königin den Prinzen vergiftet hätte? Genau mit diesem was wäre, wenn beschäftigen sich die Twisted Tales aus dem @carlsenverlag In dieser Schneewittchen Adaption läuft vieles anders als im echten Märchen und doch ist es sehr gleich. Die böse Königin ist eifersüchtig auf Schneewittchens Schönheit. Sie macht ihr das Leben im Schloss immer schwerer und lässt ihr Leben zu einem Alptraum werden. Wie Schneewittchen zu den sieben Zwergen kommt, muss ich wohl nicht erwähnen, aber alles, was danach passiert ist neu. Neu und spannend und in meinen Augen viel mutiger und moderner als das alte Märchen. Aus dem Opfer Schneewittchen wird eine junge, selbstbewusste und vor allem selbstbestimmte junge Frau. Die Zwerge sind immer noch super lustig und haben mein Herz erobert, aber auch an ihnen merkt man Schneewittchens Veränderung. Allein die Liebesgeschichte nimmt hier einen ganz anderen Lauf. Einen der mir persönlich besser gefällt, weil er nicht von Liebe auf den ersten Blick und einer Insta-Romance erzählt. Ich mag es, wie viele modere Themen und Ansichten in die Welt des alten Märchens eingewebt werden ohne ihm den Charme und Charakter zu nehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so positiv überrascht und begeistert sein werde, denn ich hatte Probleme ins Buch zu kommen, weil einfach sehr viel bekannt war, vor allem am Anfang und die kleine Änderungen mir zu unbedeutend schienen. Das hat sich im Verlauf der Buches zum Glück schnell gelegt. Mit den Twisted Tales haben der @carlsenverlag und @jencalonita ganz tolles einfallen lassen. Ich bin selbst etwas erschrocken wie positiv ich, mit ein paar Tagen Abstand, von „Spieglein, Spieglein“ denke. Aber ich fand es wirklich cool und spannend. Es war wie einen Lieblingsfilm schauen und doch alles ganz neu, anders erleben. Für Disney Fans ein wahres Muss!
Mein erstes Band aus der Twisted Tale Reihe hat mir Spaß gemacht, wenngleich sich doch so seine Längen in die Geschichte schleichen. Gerade in Schneewittchens Parts. Dafür fand ich die böse Königin mit ihrem "Werdegang" großartig geschrieben. Und das Ende hätte doch gerne noch etwas Spannung vertragen können..
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Zwei Frauen, zwei Rivalinnen – und nur eine kann Königin sein
Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter übernimmt deren große Schwester Ingrid das Schloss. Und obwohl Schneewittchen versucht, möglichst nicht aufzufallen, ist sie ihrer Tante, der "bösen Königin", ein Dorn im Auge. Als sie versucht, ihre Enkelin zu töten und dabei scheitert, erwacht Schneewittchens Kampfgeist. Mit der Hilfe ihrer Zwerge und des freundlichen Prinzen zieht sie in den Kampf gegen die Königin. Aber kann ihr das überhaupt gelingen, wenn ihre Rivalin jeden ihrer Schritte kennt und vor nichts zurückschreckt, um ihre Macht zu behalten?
Disney: Twisted Tales
Was wäre, wenn die Geschichten, die wir seit unserer Kindheit kennen, völlig anders verlaufen wären? In der Reihe 'Twisted Tales’ werden die beliebtesten Disney-Erzählungen auf den Kopf gestellt. Sie nehmen unerwartete, dunkle Wendungen und präsentieren sowohl die Held*innen als auch die Bösewichte in einem neuen Licht. 'Twisted Tales’ sind fesselnde Neuerzählungen der bekannten Märchen-Klassiker, vollgepackt mit Intrigen, überraschenden Twists und düsterer Geheimnisse.
Moderne Märchen-Adaption mit einer starken Heldin in einem düsteren Fantasy-Setting: Ein packender Coming-of-Age-Roman für alle Disney-Fans
Book Information
Author Description
Walt Disney (1901-1966) war einer der einflussreichsten und meistgeehrten Filmproduzenten und Trickfilmzeichner des 20. Jahrhunderts. Dafür sorgten Figuren wie Micky Maus oder Donald Duck. 1937 erschien mit »Schneewittchen und die sieben Zwerge« ein Meilenstein der Filmgeschichte: der erste abendfüllende Zeichentrickfilm. Viele weitere folgten und begeistern noch heute ein Milliardenpublikum jeder Altersklasse. Disneys Name entwickelte sich zu einer internationalen Marke, die für ein umfassendes Spektrum an Produkten der Unterhaltungsindustrie steht.
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„Spieglein, Spieglein“ von Jen Calonita entstammt der „Twisted Tale“-Reihe aus dem Hause Disney. Hierbei handelt es sich um eine Anthologie-Serie, in der jedes Buch ein bestimmtes Detail aus den Filmen ändert und erkundet, wie sich die Geschichte fortan entwickelt. In diesem Band stellen wir uns die Frage: was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte? Calonita liefert hier weiterhin einen „kindgerechten“ Schreibstil. Einfache Satzstrukturen, schlichte Dialoge. Ein bisschen zu simpel für den erfahrenen Leser – bei einem Buch, das ab 12 Jahren empfohlen wird, aber absolut zielgruppengerecht. Die Geschichte wird wechselnd aus Sicht von Schneewittchen oder von der bösen Königin (hier Ingrid genannt) in der 3. Person erzählt. Die Handlung startet einige Jahre vor Schnees Geburt, sogar noch bevor Schnees Mutter Königin geworden ist. Wir lernen also bereits die junge Ingrid kennen und verfolgen ihren Werdegang, wie sie von einer etwas engstirnigen, jungen Frau, die sich mehr für sich und ihre Schwester wünscht, zu einer Mörderin wird. Schnees Perspektive entspricht dann in etwa dem Filmverlauf mit einigen Abweichungen hier und da. Dazu gehört, dass Schneewittchen zur Abwechslung mal eine etwas aktivere Rolle in ihrem eigenen Märchen erhält und zumindest etwas mehr Charakter zeigt. An Ingrid reicht sie aber nicht heran. Henri/Heinrich aka Prinz Charming ist eigentlich gar keine Erwähnung wert. Und das obwohl er DER Twist ist. Erwähnenswert ist lediglich, dass er früher ein zweites Mal in Schnees Leben tritt und die beiden somit Zeit haben, eine echte Beziehung zu entwickeln. Seine Vergiftung passiert allerdings erst so spät im Buch, dass es für mich als „Twisted Tale“ nur mäßig funktioniert. Alles in allem ist „Spieglein, Spieglein“ ein nettes Disney-Buch für Zwischendurch. Ich habe Bessere und auch Schlechtere gelesen. Die Namensänderungen empfand ich als sehr irritierend, da wäre ein einheitlicherer Kanon wünschenswert bei den verschiedenen Disney-Reihen. Alles, was vom Film abweicht, hat mir gut gefallen; insgesamt bleibt die Geschichte aber zu dicht am Original. 3/5 Sterne.
Wer ist die Schönste im ganzen Land? 👸
Ich war etwas skeptisch 🫣 Aber hat mich positiv überrascht 😍 Ist das erste das ich von der Reihe lese und um erlich zu sein liebe ich es ❤️ Auch wenn man die Geachichte an sich ja kennt... fand ich es sehr spannend 🤩 Die Zwerge haben mich irgendwie von allen am meisten begeistert 🤩 Aber auch die Königin 👑 umd der Spiegel waren echt der Wahnsinn 🥰 Schneewittchen war eine Kämpferin und auch wenn sie ab und an den Mut verloren hat hat es gezeigt was Zusammenhalt bewirkt 🥰 >>> Ich brauch unbedingt mehr Bücher der Reihe 😍🥰

Super Art und weise Geschichten neu zu erzählen
Es war ein sehr schönes Buch. Ich liebe die Disney Welt einfach so sehr. Schneewittchen ist zwar nicht meine Lieblingsprinzessin aber trotzdem finde ich diese Art der Geschichte auch super toll. Es ist einfach mal etwas anderes. Es ist nicht einfach nur Schneewittchen und die sieben Zwerge. Man lernt den Prinzen auch nochmal bisschen mehr kennen, sowie die böse Königin. Man bekommt nochmal mehr Einblicke in die Geschichte. Es gibt auch mehr Einblicke von den Gedanken der bösen Königin, was sie für Hintergründe hat und wie sie zu der wurde die sie war. Ich kann die Buchreihe Twisted Tale nur empfehlen. Es ist einfach eine super Idee die Disney Geschichte nochmal neu zu erzählen.

3,5 ⭐️ Die Geschichte des Buches ist sehr süß und ich finde es cool, dass das Märchen nicht komplett umgeschrieben sondern „nur“ mit der Hintergrundgeschichte der bösen Königin ergänzt wurde. Der Schreibstil spricht meiner Meinung nach allerdings eher Jüngere an. Ich bin Mitte 20 und fand die Idee der Geschichte echt toll, aber der Schreibstil ist sehr kindlich gehalten. Wenn man das mag, dann ist es auf jeden Fall eine Empfehlung! Für mich war es der erste Teil der Twisted Tale Bücher und wenn ich mal Lust habe, dann werde ich bestimmt auch noch welche der anderen lesen. Dann aber nur ausgeliehen und nicht gekauft :)
Wundervoll
Dieser Band war für mich der erste der Twisted Tales Reihe und somit auch der Este Band von Jen Calonita. Der Schreibstil von Jen Calonita ist unglaublich flüssig und spannend und so voller Herzblut. Das merkt man auch in einem ihrer anderen Bände "Der Weg zum Licht". Hier geht es um die Vorgeschichte zur Königin und wie sie überhaupt so böse wurde. Ebenfalls geht es natürlich um Schneewittchen und ihr Leben als Magd im Schloss und ihren Kampf gegen ihre Stiefmutter und um die Liebe ihres Lebens. Ich muss zugeben, dass mich die kämpferische und liebende Art von Schneewittchen ein wenig an Snow aus "Once upon a time" erinnert hat. Was für mich nur ein weiterer Pluspunkt war. Definitiv ist das hier einer meiner Lieblingsteile der Twisted Tales Reihe.
Eine schöne „Was wäre wenn“ Disney Geschichte
In diesem Buch ging es um die Frage: „Was wäre , wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?“ An sich gefiel mir schon immer die Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen, aber ich wollte immer mehr wissen. Warum? Wie? Was? Wieso? Dieses Buch bietet einem die Möglichkeit wieder in eine neue Geschichte einzutauchen in dem einen eventuelle Fragen beantwortet werden. Leider muss man sagen die eigentliche Frage um der es ging wurde meiner Meinung nach nicht berücksichtigt. Bis es zur Vergiftung kam war das Buch schon so gut wie beendet. Als es spannend wurde, kam einfach schon der Schluss. Der Schreibstil war angenehm und man konnte es flüssig lesen. Ein großer Triggerpunkt war, dass die böse Königin einfach Ingrid hieß und nicht Grimhilde. Like why? Die eigentliche Story konnte man aus zwei Perspektiven lesen, was mir gut gefiel.
Richtiges Buch, falscher Titel.
Ein sehr gutes Buch, Schneewittchen als starke Frau und nicht so sehr als naives Kind zu sehen, war sehr erfrischend. Nur ist der Titel absolut ungünstig gewählt. Durch den Titel wurden falsche Erwartungen erzeugt, die das Buch einfach nicht erfüllen konnten. Eine „Was wäre, wenn..“ Frage sollte am Anfang den Verlauf der Geschichte beeinflussen, dies ist in den letzten 30 Seiten sehr ungenügend thematisiert worden. Fazit: Wenn man den Titel ignoriert und eine etwas abgewandelte Form der Disney-Schneewittchen Geschichte lesen will ist es gut und unterhaltsam, als Twisted Tale würde ich es nicht bezeichnen.
In diesem Buch wird die typische Disney-Geschichte von Schneewittchen etwas anders erzählt. Als Schneewittchen nach der Flucht aus dem Schloss bei den Zwergen ankommt beschließt sie gegen ihre böse Stiefmutter die Königin zu kämpfen. Dabei hilft ihr Prinz Henri. Aber die Königin erfährt von Schneewittchens Plänen und möchte sie aufhalten. Was dann passiert müsst ihr selbst lesen. Ich muss sagen das mir dieser Twisted Tale Band wieder besser gefallen hat. Ich mochte es das Schneewittchen nach anfänglichen Schwierigkeiten hier als starker Charakter dargestellt wurde der auch für das kämpft was sie möchte. Außerdem fand ich es toll von der Vergangenheit der bösen Königin zu lesen. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Schneewittchen und ihrem Prinzen Henri hat hier mehr Platz eingenommen als im normalen Disney Film und war nicht so "auf den ersten Blick". Außerdem mochte ich auch die Rolle der Zwerge sehr gerne. Es gab aber zwei Dinge die mich etwas gestört haben. Ich habe die Sache mit den Geistern die in der Geschichte vorkamen nur zum Teil verstanden und hätte es schön gefunden, wenn das Thema noch etwas vertieft worden wäre. Außerdem fand ich es schade, dass das was im Prolog der Geschichte beschrieben wurde erst so spät im Buch wieder aufgegriffen wurde obwohl es das Hauptthema des Buches sein sollte mit dem auf dem Cover auch Werbung gemacht wird. Das war mir dafür einfach zu spät und auch zu kurz abgehandelt. Aus diesen Gründen bekommt das Buch 4 Sterne von mir. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Teil für mich wo es glaube ich um Anna und Elsa von der Eiskönigin gehen wird.
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? “ 🪞🍎
Wie immer ein sehr gelungenes Buch der Twisted Tale Reihe. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen! Durch die Bücher erwachen die Märchen wieder zu einem ganz neuen Glanz, welchen man von einer anderen Sichtweise aus betrachten kann. Ich kann es kaum erwarten in ein anderes Märchen einzutauchen 😍
Was wäre, wenn…
…die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte. In dem Buch Spieglein, Spieglein erfahren wir eine andere mögliche Geschichte zu dem Typischen Disney Film. Hier ist die Prinzessin mal die Heldin die Ihre wahre Liebe, Ihr Königreich und Ihre Familie rettet. Das Buch wird in zwei Perspektiven geschrieben. Einmal die von Schneewittchen (Gegenwart) und einmal die der bösen Königin (Vergangenheit und Gegenwart). Hier wird viel erzählt was „hinter den Kulissen“ geschehen ist. Wie den Tot von Schneewittchens Mutter, dunkler Magie und wie Schneewittchen eine „Armee“ zusammensucht. Dieses Buch hat auch ein Happy End. Zwar nicht das gleiche wie beim Film. Aber dennoch ein wunderbares Ende dieser Geschichte und in meinen Augen ein Muss für alle Disney Fans.
Spieglein, Spieglein ist mein zweites Buch der twisted tales Reihe und mir hat auch dieser Band sehr gut gefallen.
Gelesen: 28.04. - 04.05.2022 Jeder kennt die Geschichte von Schneewittchen. Doch wie wäre die Geschichte geendet, wenn die Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte? In Schneewittchen erwacht der Kampfgeist und stellt sich ihrem Schicksal. Den Perspektivenwechsel fand ich sehr gelungen und man konnte beim Lesen mitfiebern. Eine klare Empfehlung. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

„Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ 🪞🍎
Was wäre, wenn die böse Königin den Prinzen vergiftet hätte? Ich muss sagen, ich fand die Idee sehr gut und war auch gespannt wie die Autorin dies umsetzen wird. Dadurch, dass es aber einige Schneewittchen-Verfilmungen gab war dies für mich jetzt nicht mehr so neu. Die Geschichte hat mich unterhalten. Schneewittchen wurde nicht als hilflose Prinzessin dargestellt und hat mich manchmal auch an Snow aus der „Once Upon A Time“-Serie erinnert. Dadurch, dass ich die Villains Reihe gelesen habe und dort die böse Königin Grimhilde genannt wird, war Ingrid für mich leider sehr ungewohnt. Die Geschichte orientiert sich an manchen Stellen an den Disney Zeichentrickfilm, sie hat auch neue Sichtweisen eingebracht. Ich fand im Vergleich zu dieser Geschichte aber die Mulan Geschichte interessanter. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Schneewittchen schon 4-5 mal verfilmt wurde. Ich freue mich sehr auf die weiteren Twisted Tale Bücher dieser Reihe 😊
Einfach gut für zwischendurch
"Spieglein, Spieglein", geschrieben von Jen Calonita, ist ein Teil der "Twisted Tale"-Reihe von Disney aus dem Carlsen-Verlag. Inhalt: "Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter übernimmt die Böse Königin die Herrschaft über das Schloss. Und Schneewittchen tut alles, um sich nicht dem Zorn ihrer Stiefmutter zuzuziehen. Erst als diese versucht, sie zu töten, erwacht Schneewittchens Widerstandsgeist. Mit der Hilfe ihrer Zwerge und des freundlichen Prinzen, den sie nie wiederzusehen vermutet hätte, zieht sie in den Kampf gegen die Böse Königin. Aber wie soll dieser gelingen, wenn ihre Feindin jeden ihrer Schritte kennt und alles tut, um ihre Macht zu behalten? Einschließlich der unbarmherzigen Verfolgung ihrer Liebsten?" (Klappentext) Die Charaktere: Wenig überraschend begleiten wir hier Schneewittchen, die sich, anders als im Original-Märchen, bzw. im Disney-Film, gegen ihre Stiefmutter auflehnt und sie aktiv vom Thron stürzen möchte. Schneewittchens Charakter bekommt in dieser Geschichte sehr viel mehr Tiefe und sie entwickelt sich von einer sehr eingeschüchterten, zurückhaltenden, jungen Frau, zu jemandem, der für seine Liebsten einsteht und Grenzen aufzeigt. Diese Entwicklung und Umschreibung des Charakters hat mir sehr gut gefallen, da ich Schneewittchen zuvor nie wirklich mochte, da sie mir immer sehr unpersönlich vorkam. Sie hatte für mich keine herausstechende Persönlichkeit und das ist hier aufjedenfall geändert worden. Klar ist sie jetzt nicht die absolute Kampfmaschine, der niemand was zu sagen hat, aber sie ist aufjedenfall selbstbewusster geworden. Wen ich auch extrem spannend fand, war Ingrid oder auch bekannt, als die Böse Königin. Denn auch von ihr erfährt man sehr viel über ihre Vergangenheit, ihrer Verbindung zu Schneewittchens Mutter und wie es dazu gekommen ist, dass sie so böse wurde. Ich fand die Teile der Geschichte, in der es um sie ging, weitaus spannender, als die von unserer Heldin, Schneewittchen. Und ja, ich konnte Ingrid tatsächlich verstehen und ihr Handeln in Teilen nachvollziehen. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass die Zwerge mehr Tiefe bekommen würden. Für mich hatte nur Brummbär eine herausstechende Persönlichkeit. Bei den anderen Zwergen hatte ich das Gefühl, dass, egal, wer gesprochen hat, es hätte von jedem kommen können. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach, sehr nüchtern. Große Emotionen sind hier nicht wirklich aufgekommen. Die Autorin hat sich recht nah am Original der Geschichte orientiert, allerdings erfährt man mehr von Schneewittchens und Ingrids Familie. Die Idee fand ich gut umgesetzt und hat dadurch für mehr Spannung gesorgt. Was ich jedoch nicht gut umgesetzt fand, war die Beantwortung der "Was wäre, wenn..."- Frage, die die "Twisted Tales"-Reihe eigentlich ausmacht. Jede Geschichte läuft unter dem Motto einer dieser Fragen, wodurch die Geschichten dann umgewandelt werden. Bei dieser Geschichte lautet die Frage: "Was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?" Und ehe der Inhalt mal in der Geschichte vorkam, wodurch die Geschichte in eine andere Richtung verlaufen sollte, hat es einfach viiiieeel zu lange gedauert und dieser Aspekt hatte auch gar keinen großen Einfluss auf die Geschichte. Weswegen ich hier die Frage irgendwie total überflüssig fand. Die Geschichte ist in der 3. Person sowohl aus Schneewittchens Perspektive, als auch aus Ingrids Perspektive geschrieben worden. Fazit: "Spieglein, Spieglein", von Jen Calonita, war mein erster Twisted-Tale, welche man außerdem völlig unabhängig voneinander lesen kann, da die Bücher nicht miteinander zusammen hängen. Schneewittchen ist generell nicht mein Lieblingsmärchen, weswegen ich nicht mit der Erwartung rangegangen bin, dass mich die Geschichte absolut von den Socken haut. Das Buch war kurzweilig und die Geschichte konnte mich ganz gut unterhalten. Ich werde definitiv noch mehr Bücher der Reihe lesen und vielleicht gefallen mir die Geschichten der anderen Autoren besser? Grundsätzlich kann ich das Buch schon empfehlen.
„SᑭIEGᒪEIᑎ, SᑭIEGᒪEIᑎ“ ᐯOᑎ ᒍEᑎ ᑕᗩᒪOᑎITᗩ ___________________________________________________ Ich liebe Disney total und die Villains-Reihe war wirklich gut, doch bei der Twisted Tales Reihe muss ich einfach sagen: Nein! . „Elsas Suche“ war schon ein richtiger Flop und „Spieglein, Spieglein“ steht dem in Nichts nach! Die Geschichte „Was wäre, wenn die böse Stiefmutter den Prinzen vergiftet hätte?“ ist auch wieder so nah an der Originalgeschichte, dass die Langeweile einfach vorprogrammiert war. Man freut sich auf eine andere Story und hat dann einen großen Teil des Buches wieder eins zu eins den Originalfilm gelesen. Das kann man sich echt sparen. . Die Sprecherin hier war aber definitiv angenehmer als die von Band eins der Reihe. Ich werde mir aber die anderen Bände nicht mehr antun, dafür ist mir meine Hör- und Lesezeit einfach zu wertvoll. . Aber um auch was Gutes zu sagen, man taucht etwas in die Hintergrundgeschichte der bösen Königin ein, so wie es sich die Autorin eben vorstellt. Dabei erfuhr man, dass die Stiefmutter eigentlich Schneewittchens Tante ist und der Spiegel sie manipuliert hat. Das war ganz okay, aber auch kein rettender Punkt. Ich muss auch sagen, dass die Politik, die im Buch thematisiert wurde, vor allem zum Ende hin echt super anstrengend war und die Dialoge einfach nur nervig wurden. Leider ein absoluter Flop. Ich hätte es vermutlich abgebrochen, wenn ich es gelesen hätte und nicht in 2,5 facher Geschwindigkeit hörte. . Kennt ihr die Twisted Tales Reihe? Wie findet ihr sie - wird es besser?

Dieses Buch war das erste Buch der Twisted Tales-Reihe, das ich gelesen habe. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war immer mein Lieblingsmärchen, weswegen ich sehr gespannt war, wie diese etwas andere Version der Geschichte umgesetzt wurde. Ich muss sagen, dass es mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen hat. Ich habe es geliebt, mal wieder in die magische Welt rund um Schneewittchen einzutauchen und fand es sehr spannend und interessant, auch mal Kapitel mit der Sichtweise der Bösen Königin zu lesen. Auch wenn das Original für mich immer auf Platz 1 bleiben wird, finde ich diese Adaption sehr schön, um wieder in altbekannte Märchen einzutauchen und werde mit Sicherheit noch weitere Bände der Twisted Tales-Reihe lesen.
Etwas mehr Hintergrundgeschichte und stärkeres Schneewittchen im Märchenstil. Wer aber ein spannende Neuerzählung erwartet, wird leider enttäuscht. Die Charaktere bekommen zwar mehr Eigenmotivation als im Original haben und die Geschichte der bösen Königin ist schon interessant. Aber leider ist der Schreibstil so wenig mitreißend und die Entscheidungen der Charaktere teilweise so wenig durchdacht, dass ich froh war, als das Buch zu Ende war. Vielleicht bin ich auch mit einer falschen Erwartung ran gegangen, ein vollständiger Roman ist das hier für mich nicht. Warum gerade dieser Titel gegeben wurde, kann ich leider auch nicht verstehen, denn das der Prinz vergiftet wurde hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Geschichte und fühlt sich sehr reingezwungen und unsinnig an.
Dies war das zweite Buch aus der Twisted Tales Reihe bisher... Leider überzeugte mich auch dieses Buch nicht. Irgendwie fühlte es sich jetzt nicht so sonderlich neu oder twisted an. Außerdem fand ich es leider sehr langweilig :( Rein aus optischen Gründen, dürfen die Bücher in meinem Disney-Regal bleiben.
allseits beliebte Geschichte in neu aufgesetzter Form, gute Darstellung der Antagonistin
Ich bin ja jemand, der quasi mit den Filmen von Walt Disney aufgewachsen ist. Bis heute beinhalten die klassischen Filme für mich ein kleines Stück meiner Kindheit. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als erst die "Villains" Reihe und kurz danach auch die "Twisted Tales" Reihe (zumindest zum Teil) erschienen ist. Die "Villains" mochte ich ja schon sehr gerne, jedenfalls was Teil 1 bis 4 angeht. Alles was danach kam, konnte mich (leider) nicht mehr begeistern. Näheres dazu findet ihr aber in den jeweiligen Rezensionen auf meinem Blog. Nun zurück zu den "Twisted Tales" Büchern. Da diese ja mit der Frage spielen "Was wäre wenn...", gehen einem viele verschiedene Mutmaßungen durch den Kopf, so war es zumindest bei mir. Der einfache und verständliche Schreibstil ermöglicht dem Leser ein flüssiges Lesen, allerdings ist dieser natürlich schon etwas kindlicher gehalten, schließlich handelt es sich hierbei immer noch um ein Jugendbuch. Die Geschichte selbst wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht von Ingrid, der bösen Königin und dazu auch von Schnee, besser bekannt als Schneewittchen. Sie unterscheidet sich in dieser Version von dem schüchternen, zurückhaltenden Mädchen, welches wir ursprünglich vom Film her kennen. Ihr selbstbewusstes Auftreten hat mir gut gefallen, darüber hinaus hinterfragt sie auch gewisse Dinge und bildet sich ihre eigene Meinung. Zudem hat sie natürlich das Herz am rechten Fleck und ist sehr naturverbunden, solche Personen könnte es doch viel öfters geben oder nicht? Doch interessanter war tatsächlich die so ganz eigene Geschichte von Ingrid. Sie wurde einem besonders durch die rückblickenden Kapitel näher gebracht und man bekam so doch einen größeren Einblick, wieso letztendlich alles so gekommen ist. Die Darstellung der Antagonistin hat mir also gut gefallen, der Bösewicht war für den Leser somit um einiges greifbarer. Die Geschichte an sich hält sich eigentlich ziemlich genau an den Disneyklassiker. Die Szenen, die sich dann wirklich vom Original unterscheiden, wurden leider recht kurz gehalten, sodass, meiner Meinung nach, keine wirkliche alternative Handlung vorhanden war. Für mich war eigentlich gänzlich vorhersehbar, was als Nächstes passieren würde. Ich hatte mir hier deutlich mehr Überraschungsmomente und vor allem Details erhofft. Um ehrlich zu sein, Schneewittchen gehört jetzt auch nicht zu meinen absoluten Favoriten der ehemaligen Disney Filme, vielleicht hat mich die Story auch deswegen etwas gelangweilt. Allerdings habe ich ja noch den einen oder anderen "Twisted Tales" Band vor mir, da werde ich ja dann merken, ob mir die Geschichte mit einem meiner Lieblingscharaktere, wie jetzt beispielsweise Mulan, mehr zusagt. Ich würde sagen, für (Schneewittchen) Fans oder Personen, die die Geschichte noch gar nicht kennen, ist es eine recht unterhaltsame und nette Lektüre für zwischendurch. Man hat beim Lesen jedenfalls immer wieder die passenden Filmsequenzen vor Augen und bekommt die allseits beliebte Geschichte in neu aufgesetzter Form serviert.
Neue Story
Ich bin soeben mit dem Buch durch und wurde besonders zum Ende sehr gefesselt. Manche Passagen haben sich ziemlich gezogen und es passierte nichts wirklich wichtiges. Aber trotzdem hatte ich eine große Freude an der Geschichte und werde mir definitiv noch die anderen Teile der Twistet Tales Reihe holen.
Ich fürchte, mit der Rezension tu ich mich ein wenig schwer. Ich habe das Buch im Buddyread gelesen und wir hatten beide dieselbe Meinung darüber. Es hat uns leider beiden nicht gefallen. Ich spreche aber jetzt nur aus meiner Perspektive. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da ich kurz zuvor die Disney Villains-Reihe (bis zum aktuellen Band) beendet hatte und sehr mochte. Die Idee, Schneewittchens Story neu und anders zu erzählen, fand ich sehr vielversprechend. Aber wie gesagt, wurde ich leider enttäuscht. Die Charaktere: Schneewittchen und der Prinz waren beide sehr flach gezeichnet. Schnee hatte zwar ihre typischen Charaktereigenschaften und zusätzlich eine Portion Selbstbewusstsein und Kampfgeist, aber da hörte es auch schon auf. Ansonsten war sie ehrlich gesagt ziemlich 08/15. Henri fand ich fast noch schlimmer, da er, außer dass er Schnee mochte und ihr gegenüber sehr hilfsbereit war, so gar keine Merkmale vorzuweisen hatte. Er war komplett austauschbar. Bei den Zwergen wurde zu Beginn eine Verbindung zwischen ihren Namen und ihren Charaktereigenschaften hergestellt, die dann im weiteren Verlauf des Buches jedoch irrelevant und auch nicht mehr dargestellt wurden. Alle anderen Charaktere, wie z.B. Anne, hatten ebenfalls nahezu kein Gesicht. Der einzige Charakter, der für mich wirklich interessant war, war die Böse Königin. Dadurch, dass man viel aus ihrer Kindheit und Vergangenheit erfahren hat, war sie wohl die Figur mit dem meisten Tiefgang. Der Plot: Argh. Der Prolog nimmt zunächst erstmal einiges an Spannung raus, da er nahezu (?) identisch mit einem der letzten Kapitel ist. Dann beginnt die Story und abgesehen von den Kapiteln aus der Vergangenheit der Bösen Königin kennt man das natürlich schon aus dem Original-Märchen. Das zieht sich und ist etwas eintönig, aber konnte durch die rückblickenden Kapitel gut gelöst werden. Im restlichen Buch wendet sich die Story dann vom Original ab. Der Plot arbeitet auf einen scheinbar großen Showdown hin, so richtig Spannung aufkommen will aber eigentlich nie. Und dann der Showdown... Naja, ein Showdown war das was ich erwartet hatte. Ich dachte, spätestens am Ende wird es dann wohl noch spannend werden. Pustekuchen. Das Ende hat mich wirklich extremst enttäuscht. Die Schlüsselszene, die die Story vom Original unterscheiden soll, wurde auf 1-2 Seiten abgehandelt. Dann gibt es einen Zeitsprung. Eigentlich müsste jetzt die Spannung einsetzen, aber auch hier passiert nichts. Die letzten 20 Seiten behandeln alle Probleme, lösen sie in Nullkommanix, alles läuft nach Plan und - natürlich - Happy End. Alles worauf das Buch hingearbeitet hat wird mit 1-2 Sätzen gelöst. Der Schreibstil: Ich weiß nicht, ob ich einfach älter bin als die vorgesehene Zielgruppe, aber der Schreibstil hat mir von Anfang an überhaupt nicht gefallen.Schreibstil, Satzbau und Wortwahl sind alle extrem einfach gehalten. Selten gibt es überhaupt mal einen Nebensatz. Auch die Gespräche zwischen den Charakteren wirken nur flach und steif. (Und an manchen Stellen zwischen Schnee und Henri wirklich cringe, ehrlich gesagt). Ich denke, das hat für mich auch einen Großteil der Spannung rausgenommen. Fazit: Idee super, Umsetzung nein danke! Ich mochte es leider rundum überhaupt nicht. Dennoch werde ich der Geschichte von Mulan aus dieser Reihe noch eine Chance geben, dieses Buch ist dann auch von einer anderen Autorin geschrieben und ich denke, Mulans Geschichte hat auch mehr potenzial als das einfache Märchen von Schneewittchen. Ich hoffe, dass mir das dann besser gefallen wird.
Ich bin so ein bisschen hin und hergerissen. Zunächst einmal – Ich bin vermutlich der größte Disneyfan der auf dieser Erde wandelt. Schneewittchen ist nicht mein Lieblingsmärchen (dieser ganze Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Schmarrn ist einfach too much tbh), trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, hab ich mich auf dieses Buch gefreut. Ein neuer Twist, ein bisschen mit dem Staubtuch drübergegangen – sowas kann schon viel ausmachen. Im Prinzip hält sich die Geschichte sehr nah an der Disneygeschichte. Die böse Königin übernimmt das Land, ist eifersüchtig auf Schneewittchen, dann das Intermezzo mit dem Jäger, die Zwerge… alles wie gehabt. Die erste große neue Sache war einmal, dass das singende Prinzchen, das im Film eigentlich nur einmal geküsst hat und sonst irrelevant war, hier tatsächlich mal einen Namen bekommt – Heinrich, bzw. Henri. Ansonsten.. naja. Prinzchen brennt sofort für Schneewittchen, weil sie ja so nett ist, kriegt dann, wie der Titel schon verrät den Apfel ab und joa. Soviel dazu. Er war so ein bisschen austauschbar. Ich war nicht der größte Schneewittchen-Fan. Ihre einzige Eigenschaft ist irgendwie „nett zu allen und jeden“, es wäre schön gewesen, wenn sie ein bisschen mehr edge gehabt hätte, so fand ich sie, obwohl sie tough und selbstbestimmt durch die Story geschritten ist, ein bisschen langweilig. Eins meiner größten Probleme mit dem Film ist, dass Schneewittchen ein bisschen passiv ist. Sie flieht nur, weil der Jäger es ihr sagt, bei den Zwergen putzt und kocht sie und am Ende lässt sie sich wachküssen. Hier ist sie ein bisschen revolutionärer, sie stellt sich gegen die Königin und stürmt auf das Schloss, aber natürlich muss man trotzdem an dreihundert Stellen erwähnen, wie toll sie Eintopf kochen kann… Die Geschichte ist alternierend aus der Sicht von Schnee und aus der Sicht von der bösen Königin Ingrid geschrieben und für die Ingridteile habe ich gelesen! Es war spannend die Welt aus ihrer Sicht zu sehen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und ich muss sagen, ich hab ein bisschen für sie gerooted. Die Frau ist absolut fertig, aber es war spannend in so ein fertiges Hirn abzutauchen. Insgesamt ein Plot mit wenig bis gar keinen Überraschungen, der einzig durch einen genial-verkorksten Antagonisten besticht. 2,5 von 5 Sterne
Ich bin so ein bisschen hin und hergerissen. Zunächst einmal – Ich bin vermutlich der größte Disneyfan der auf dieser Erde wandelt. Schneewittchen ist nicht mein Lieblingsmärchen (dieser ganze Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Schmarrn ist einfach too much tbh), trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, hab ich mich auf dieses Buch gefreut. Ein neuer Twist, ein bisschen mit dem Staubtuch drübergegangen – sowas kann schon viel ausmachen. Im Prinzip hält sich die Geschichte sehr nah an der Disneygeschichte. Die böse Königin übernimmt das Land, ist eifersüchtig auf Schneewittchen, dann das Intermezzo mit dem Jäger, die Zwerge… alles wie gehabt. Die erste große neue Sache war einmal, dass das singende Prinzchen, das im Film eigentlich nur einmal geküsst hat und sonst irrelevant war, hier tatsächlich mal einen Namen bekommt – Heinrich, bzw. Henri. Ansonsten.. naja. Prinzchen brennt sofort für Schneewittchen, weil sie ja so nett ist, kriegt dann, wie der Titel schon verrät den Apfel ab und joa. Soviel dazu. Er war so ein bisschen austauschbar. Ich war nicht der größte Schneewittchen-Fan. Ihre einzige Eigenschaft ist irgendwie „nett zu allen und jeden“, es wäre schön gewesen, wenn sie ein bisschen mehr edge gehabt hätte, so fand ich sie, obwohl sie tough und selbstbestimmt durch die Story geschritten ist, ein bisschen langweilig. Eins meiner größten Probleme mit dem Film ist, dass Schneewittchen ein bisschen passiv ist. Sie flieht nur, weil der Jäger es ihr sagt, bei den Zwergen putzt und kocht sie und am Ende lässt sie sich wachküssen. Hier ist sie ein bisschen revolutionärer, sie stellt sich gegen die Königin und stürmt auf das Schloss, aber natürlich muss man trotzdem an dreihundert Stellen erwähnen, wie toll sie Eintopf kochen kann… Die Geschichte ist alternierend aus der Sicht von Schnee und aus der Sicht von der bösen Königin Ingrid geschrieben und für die Ingridteile habe ich gelesen! Es war spannend die Welt aus ihrer Sicht zu sehen, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und ich muss sagen, ich hab ein bisschen für sie gerooted. Die Frau ist absolut fertig, aber es war spannend in so ein fertiges Hirn abzutauchen. Insgesamt ein Plot mit wenig bis gar keinen Überraschungen, der einzig durch einen genial-verkorksten Antagonisten besticht. 2,5 von 5 Sterne
Unpassender Buchtitel 😕
Dafür, dass es eine "Twisted Tales" Geschichte ist, war sie mir deutlich zu nah an dem Original-Märchen gehalten. Weil der originale Ablauf von "Schneewittchen" ja bereits bekannt ist, hat die Spannung zwischendurch etwas gefehlt. 📖 Der Titel des Buches, "Was wäre, wenn die Königin den Prinzen vergiftet hätte?", trifft deshalb ebenfalls nicht wirklich für das gesamte Buch zu, denn ohne groß zu spoilern: Der Prinz wurde erst in den letzten paar Seiten vergiftet. Der Titel "Was wäre, wäre der Prinz schon eher in Schneewittchens Leben getreten?" wäre hier passender gewesen. Ohne sich auf den Titel des Buches zu konzentrieren, muss ich dennoch sagen, dass mir der Wechsel in den Kapiteln zwischen Schneewitchen und der bösen Königin und vor allem die Vorgeschichte von Ingrid ( = die böse Königin) gut gefallen hat. Sie war völlig unterschiedlich zu der aus der Disney Villains Buchreihe, was die Spannung wieder ein klein wenig gehoben hat, da man dadurch wenigstens ein bisschen was Neues erfahren hat. ✨️
„Sie hielt den Atem an, als er den Apfel zum Mund führte. Schaute nervös zu, wie er hineinbiss und seinen ersten - und letzten Bissen - zu sich nahm.“ Werbung Rezensionsexemplar Wer kennt denn nicht das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen? Aber was wäre, wenn die Geschichte ganz anders verlaufen wäre? Was wäre, wenn die böse Königin den Prinzen vergiftet hätte? Genau mit diesem was wäre, wenn beschäftigen sich die Twisted Tales aus dem @carlsenverlag In dieser Schneewittchen Adaption läuft vieles anders als im echten Märchen und doch ist es sehr gleich. Die böse Königin ist eifersüchtig auf Schneewittchens Schönheit. Sie macht ihr das Leben im Schloss immer schwerer und lässt ihr Leben zu einem Alptraum werden. Wie Schneewittchen zu den sieben Zwergen kommt, muss ich wohl nicht erwähnen, aber alles, was danach passiert ist neu. Neu und spannend und in meinen Augen viel mutiger und moderner als das alte Märchen. Aus dem Opfer Schneewittchen wird eine junge, selbstbewusste und vor allem selbstbestimmte junge Frau. Die Zwerge sind immer noch super lustig und haben mein Herz erobert, aber auch an ihnen merkt man Schneewittchens Veränderung. Allein die Liebesgeschichte nimmt hier einen ganz anderen Lauf. Einen der mir persönlich besser gefällt, weil er nicht von Liebe auf den ersten Blick und einer Insta-Romance erzählt. Ich mag es, wie viele modere Themen und Ansichten in die Welt des alten Märchens eingewebt werden ohne ihm den Charme und Charakter zu nehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so positiv überrascht und begeistert sein werde, denn ich hatte Probleme ins Buch zu kommen, weil einfach sehr viel bekannt war, vor allem am Anfang und die kleine Änderungen mir zu unbedeutend schienen. Das hat sich im Verlauf der Buches zum Glück schnell gelegt. Mit den Twisted Tales haben der @carlsenverlag und @jencalonita ganz tolles einfallen lassen. Ich bin selbst etwas erschrocken wie positiv ich, mit ein paar Tagen Abstand, von „Spieglein, Spieglein“ denke. Aber ich fand es wirklich cool und spannend. Es war wie einen Lieblingsfilm schauen und doch alles ganz neu, anders erleben. Für Disney Fans ein wahres Muss!










































