Dirk Gieselmann über Pearl Jam oder Du sollst keine gute Laune haben
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Description
Eine mitreißende Hommage an Pearl Jam und die lebensverändernde Kraft des Zufalls
Dirk Gieselmann ist vierzehn, als ihn der Sound von Pearl Jam umhaut. Inspiriert vom tollkühnen Mittelstufengott Bernd, genannt Bernd Cobain, hat er sich im Diepholzer Kaufhaus Seitz das Album »Ten« gekauft. Seine erste eigene CD. Jetzt sitzt er vor der heiligen Stereoanlage seiner Schwester, hört die ersten Takte von »Once«, die flirrenden Gitarren, die überirdische Stimme Eddie Vedders – und spürt sofort, dass das hier alles verändern wird.
Die Wut, der Schmerz und die Wucht des Grunge erschüttern den bisher so zurückhaltenden Jungen. Lassen ihn rebellieren. Verändern seinen Blick auf das, was eben noch seine Welt war und ihm mit einem Mal eng und spießig erscheint: Bushaltestelle, Kaffeekränzchen, Kühe, Schützenfest. Und so wird aus dem stillen Dirki der vorlaute Stone Gieselmann, der »Wetten dass ..?!« und Gottesdienst gegen dubiose Diskotheken und Gegenkultur tauscht. Der nur noch zerschlissenen Cord trägt und seiner Großmutter das Herz bricht, weil er zur »Schande der Familie« geworden ist. Der sich ausprobiert, verirrt, verzehrt, verliert – und findet.
In diesem leichtfüßig humorvollen wie berührend wehmütigen Text wirft Dirk Gieselmann einen Blick zurück auf die eigene Jugend, eine wegweisende Entscheidung am Kaufhausregal, die aufpeitschende Kraft des Grunge und den unentrinnbaren Sog des Sounds der Band Pearl Jam.
Book Information
Author Description
Dirk Gieselmann, geboren 1978, wurde für seine Texte mit dem Henri-Nannen- und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm, in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Armin Smailovic, der »Atlas der Angst«. Das gleichnamige Theaterstück wurde im Thalia Theater Hamburg aufgeführt. Gieselmann lebt mit seiner Familie in Berlin.
Posts
Jugenderinnerungen
Dirk Gieselmann schreibt über den Tag als er sich endlich "Ten" von Pearl Jam kaufen konnte und sein neues Leben begann. Ein Buch über laute Musik, bedeutungsvolle Songtexte, abgewetzte Kleidung, verrauchte Dorfdiskos, mysteriöse Typen und mondbeschiene leere Strassen. Tolles Buch mit dem Vibe der 90er.
Still Alive
Pearl Jam von Dirk Gieselmann hat sprachlich wirklich starke Momente. Man spürt seine Nähe zur Band, seinen Blick auf Musik als Lebensgefühl. Aber genau deshalb hat mich das Buch auch irritiert: Es liest sich stellenweise wie ein Abschied – fast wie ein Abwenden. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, die Band wird im Stich gelassen. Als hätte etwas gebrochen – aber ohne, dass es wirklich erklärt wird. Und das hat bei mir mehr Fragezeichen hinterlassen als Gänsehaut. 2,5 von 5 Sternen – wegen der Sprache, aber inhaltlich hat es mich leider nicht mitgenommen. #PearlJam #DirkGieselmann #MusikUndIdentität #SprachlichStark #AberEmotionalFern #ZwischenNostalgieUndAbkehr
Description
Eine mitreißende Hommage an Pearl Jam und die lebensverändernde Kraft des Zufalls
Dirk Gieselmann ist vierzehn, als ihn der Sound von Pearl Jam umhaut. Inspiriert vom tollkühnen Mittelstufengott Bernd, genannt Bernd Cobain, hat er sich im Diepholzer Kaufhaus Seitz das Album »Ten« gekauft. Seine erste eigene CD. Jetzt sitzt er vor der heiligen Stereoanlage seiner Schwester, hört die ersten Takte von »Once«, die flirrenden Gitarren, die überirdische Stimme Eddie Vedders – und spürt sofort, dass das hier alles verändern wird.
Die Wut, der Schmerz und die Wucht des Grunge erschüttern den bisher so zurückhaltenden Jungen. Lassen ihn rebellieren. Verändern seinen Blick auf das, was eben noch seine Welt war und ihm mit einem Mal eng und spießig erscheint: Bushaltestelle, Kaffeekränzchen, Kühe, Schützenfest. Und so wird aus dem stillen Dirki der vorlaute Stone Gieselmann, der »Wetten dass ..?!« und Gottesdienst gegen dubiose Diskotheken und Gegenkultur tauscht. Der nur noch zerschlissenen Cord trägt und seiner Großmutter das Herz bricht, weil er zur »Schande der Familie« geworden ist. Der sich ausprobiert, verirrt, verzehrt, verliert – und findet.
In diesem leichtfüßig humorvollen wie berührend wehmütigen Text wirft Dirk Gieselmann einen Blick zurück auf die eigene Jugend, eine wegweisende Entscheidung am Kaufhausregal, die aufpeitschende Kraft des Grunge und den unentrinnbaren Sog des Sounds der Band Pearl Jam.
Book Information
Author Description
Dirk Gieselmann, geboren 1978, wurde für seine Texte mit dem Henri-Nannen- und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm, in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Armin Smailovic, der »Atlas der Angst«. Das gleichnamige Theaterstück wurde im Thalia Theater Hamburg aufgeführt. Gieselmann lebt mit seiner Familie in Berlin.
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Jugenderinnerungen
Dirk Gieselmann schreibt über den Tag als er sich endlich "Ten" von Pearl Jam kaufen konnte und sein neues Leben begann. Ein Buch über laute Musik, bedeutungsvolle Songtexte, abgewetzte Kleidung, verrauchte Dorfdiskos, mysteriöse Typen und mondbeschiene leere Strassen. Tolles Buch mit dem Vibe der 90er.
Still Alive
Pearl Jam von Dirk Gieselmann hat sprachlich wirklich starke Momente. Man spürt seine Nähe zur Band, seinen Blick auf Musik als Lebensgefühl. Aber genau deshalb hat mich das Buch auch irritiert: Es liest sich stellenweise wie ein Abschied – fast wie ein Abwenden. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, die Band wird im Stich gelassen. Als hätte etwas gebrochen – aber ohne, dass es wirklich erklärt wird. Und das hat bei mir mehr Fragezeichen hinterlassen als Gänsehaut. 2,5 von 5 Sternen – wegen der Sprache, aber inhaltlich hat es mich leider nicht mitgenommen. #PearlJam #DirkGieselmann #MusikUndIdentität #SprachlichStark #AberEmotionalFern #ZwischenNostalgieUndAbkehr






