Diese Wahrheiten
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Description
In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
"Jill Lepore wendet sich Schwarzen, Schwulen, Indianern, Frauen und Staatsmännern gleichermaßen zu - und bringt alle Gruppen in einer so großen wie großartigen Geschichte zusammen." Claudia Mäder, Neue Zürcher Zeitung
Book Information
Author Description
Jill Lepore ist Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard University und Professorin für Recht an der Harvard Law School. Zugleich ist sie Staff writer bei The New Yorker. Zu ihren einflußreichen Büchern gehören der internationale Bestseller "Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika" (6. Aflg. 2020) und "Das Geheimnis von Wonder Woman" (2022). In Deutschland erscheinen ihre Werke bei C.H.Beck.
Posts
„Geschichte als großer, klarer Gedankenbogen“
Diese Wahrheiten von Jill Lepore hat sich für mich angefühlt wie ein einziges, langes Gespräch darüber, was dieses Land eigentlich zusammenhält – und was es immer wieder zu zerreißen droht. Lepore erzählt die US-Geschichte nicht als Heldensaga, sondern als ernsthaften Versuch, die großen Versprechen – Freiheit, Gleichheit, Demokratie – mit der Realität von Sklaverei, Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung zusammenzubringen. Trotz der Themenfülle bleibt der Text erstaunlich gut lesbar: Sie verbindet politische Ereignisse, technische Entwicklungen, Mediengeschichte und Alltagsleben, ohne in Fachjargon zu versinken. Man merkt, dass sie Historikerin ist, aber auch Journalistin – es liest sich fundiert, aber nie trocken. Am Ende hat man nicht nur „mehr Fakten“ im Kopf, sondern ein klareres Gefühl dafür, wie brüchig demokratische Ideale sind und wie sehr sie immer wieder neu erarbeitet werden müssen. Ein Geschichtsbuch, das einen nicht mit Jahreszahlen zuschüttet, sondern den Blick schärft.
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In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
"Jill Lepore wendet sich Schwarzen, Schwulen, Indianern, Frauen und Staatsmännern gleichermaßen zu - und bringt alle Gruppen in einer so großen wie großartigen Geschichte zusammen." Claudia Mäder, Neue Zürcher Zeitung
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Jill Lepore ist Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard University und Professorin für Recht an der Harvard Law School. Zugleich ist sie Staff writer bei The New Yorker. Zu ihren einflußreichen Büchern gehören der internationale Bestseller "Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika" (6. Aflg. 2020) und "Das Geheimnis von Wonder Woman" (2022). In Deutschland erscheinen ihre Werke bei C.H.Beck.
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„Geschichte als großer, klarer Gedankenbogen“
Diese Wahrheiten von Jill Lepore hat sich für mich angefühlt wie ein einziges, langes Gespräch darüber, was dieses Land eigentlich zusammenhält – und was es immer wieder zu zerreißen droht. Lepore erzählt die US-Geschichte nicht als Heldensaga, sondern als ernsthaften Versuch, die großen Versprechen – Freiheit, Gleichheit, Demokratie – mit der Realität von Sklaverei, Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung zusammenzubringen. Trotz der Themenfülle bleibt der Text erstaunlich gut lesbar: Sie verbindet politische Ereignisse, technische Entwicklungen, Mediengeschichte und Alltagsleben, ohne in Fachjargon zu versinken. Man merkt, dass sie Historikerin ist, aber auch Journalistin – es liest sich fundiert, aber nie trocken. Am Ende hat man nicht nur „mehr Fakten“ im Kopf, sondern ein klareres Gefühl dafür, wie brüchig demokratische Ideale sind und wie sehr sie immer wieder neu erarbeitet werden müssen. Ein Geschichtsbuch, das einen nicht mit Jahreszahlen zuschüttet, sondern den Blick schärft.





