Die Wunderfrauen
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Description
Zu Beginn der 1960er Jahre stimmen die Errungenschaften der Frauenbewegung, die neuartige »Pille« und die vielen neuen Möglichkeiten Luise zuversichtlich, außerdem ist in ihrem kleinen Laden viel zu tun, er ist ihr ganzer Stolz. Voller Tatendrang plant sie einen Umbau – sie möchte mit der Zeit gehen und Selbstbedienung anbieten. Doch nicht alles klappt so, wie erhofft. Zum Glück sind ihre drei Freundinnen weiterhin an ihrer Seite: die alleinerziehende Helga, Marie, die um ihre Familie kämpft und Annabel, die endlich eine Tochter bekommt – ein Contergan-Kind. Gemeinsam merken sie: Das Schicksal hat sie in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten.
Book Information
Author Description
Stephanie Schuster arbeitete zuerst als Illustratorin und Malerin, bevor sie zu schreiben begann, darunter die Bestsellerreihe „Die Wunderfrauen“. Heute recherchiert und schreibt sie am liebsten über ihre Heimat. Sie lebt mit ihrer Familie südlich von München. Auf Instagram ist sie unter @stephanieschuster.art zu finden und auf ihrer Website www.stephanieschuster.de kann man mehr über ihr Schaffen erfahren.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die Wunderfrauen (Freiheit im Angebot) von Stephanie Schuster Buch 3 von 3
"Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen den Träume in die Wirklichkeit " (Seite 423) In diesem 3. Band sind wir mittlerweile Anfang der 70er angelangt und einige der Kinder der Wunderfrauen sind auf der Schwelle des Erwachsenenlebens. Gerade deshalb werden die Probleme der Wunderfrauen aber auch nicht kleiner oder weniger. Wie das wirkliche Leben halt so ist, hat jede*r sein Päckchen zu tragen und muss für sich mutige Entscheidung treffen. Stephanie Schuster hat in die fiktive Geschichte wieder einige reale Ereignisse einfließen lassen, wie zum Beispiel die schreckliche Geiselnahmen mit Todesfolge bei den Olympischen Spielen 1972. Selbstverständlich kommen auch wieder ein paar Fakten der grausamen NS-Zeit ans Tageslicht, die ich noch nicht wußte. Die Machenschaften der Löw-Schuhfabriken sind tatsächlich mit Salamander gleichzusetzen. Ich fand die Trilogie sehr unterhaltsam und dennoch informativ. Tiefgang war nicht so stark vorhanden, die damaligen Zeiten wurden aber dennoch gut rüber gebracht und Einblicke in die Entwicklung der Frauenrechte wurden verdeutlicht. Genau das richtige, um einige Stunden in die Vergangenheit abzutauchen.
Die Wunderfrauen - von allem nur das Beste von Stephanie Schuster Buch 2 von 3
Nach ca. einem Jahrzehnt finden wir uns nun Anfang der 60er Jahre wieder. Bei den vier Freundinnen ist mittlerweile viel passiert. Zwischen manchen ist die Freundschaft gewachsen, zwischen anderen steht die Freundschaft still. Wir erfahren so einiges, was es bedeutet in den 60ern Frau zu sein und der Gesellschaft gerecht zu werden. Die Welt befindet sich im Aufbruch und die Frauen beginnen selbstbestimmter zu Handeln und eventuell entstehende Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Eine der Wunderfrauen, von der ich im letzten Band schon annahm, dass sie sich ihrer Stärke noch nicht bewusst ist, wurde mir in diesem Buch sehr sympathisch, sie zeigt Charakter und wird zur "Macherin". In diesem Band geht es um die Ehe im allgemeinen und um Ehefrau und Mutter sein im speziellen. Die vielen Geburten fehlgebildeter Babies wegen Medikamenten mit Wirkstoff Thalidomid, Rassismus, Misogynie, Alkoholismus, Flurbereinigung und der §218 werden ebenfalls angesprochen und zum Thema gemacht. Die Kapitel werden immer einer der 4 Wunderfrauen gewidmet und da alle Vier unterschiedlicher Herkunft und Standes sind, ist es geradezu spürbar wie doch jede einzelne genau mit den selben Problemen kämpft. In erster Linie mit der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Stephanie Schuster vermag es, durch einfache und dennoch bildhafte Sprache, einem die Zeit der 60er nahe zu bringen und eine kurzweilige Story darum zu bilden. Ich bin 1970 geboren und bin gespannt was der 3. Band, der Anfang der 70er spielt, so mit sich bringt und ich werde sehen, ob ich als Kind diese Eindrücke bewusst wahr genommen habe. Auf geht's......ab in die 70 er zu Buch 3 😊
Die Wunderfrauen (Alles was das Herz begehrt) von Stephanie Schuster Band 1 von 4 Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen Träume in die Wirklichkeit. (Seite 5)
In diesem ersten Band lernen wir 4 Frauen kennen, deren Leben sich zu Beginn der 50er Jahre kreuzen. Wir erfahren über die Vergangenheit der Damen und womit sie in der Gegenwart zu kämpfen haben. Die eine erfüllt sich ihren Traum von der Selbstständigkeit, nämlich einen Gemischtwarenladen zu eröffnen, die nächste findet nach der Vertreibung aus Schlesien ihren Platz auf einem Bauernhof, eine weitere, die mit ihrer reichen Familie gebrochen hat, verliebt sich in einen GI, wird schwanger und verliert ihren Ausbildungsplatz zur Krankenschwester und die vierte lebt als Frau eines Arztes als Hausfrau und Mutter. Auch wenn wir in den Jahren des Wirtschaftswunders sind, wird eines ganz klar: egal welchen Stand die Frauen einnehmen, ohne die Zustimmung des Mannes haben sie keine Rechte, keine Selbstbestimmung und keine Entfaltungsmöglichkeit. Das Patriarchat und die Misogynie sind schwer zu überwinden. Nun habe ich 3 Starke Frauen und eine Frau, die um ihre Stärke noch nicht weiß, kennengelernt und bin sehr gespannt wie es um die Vier weitergeht. Stephanie Schuster schreibt eingängig, flüssig und bildhaft und schnell entwickeln sich Sym- und Antipathien für die Pro- und Antagonisten. Ein Charakter, den ich wirklich mochte, hat sich zum Schluss hin so gewandelt, dass ich ihn nun verachte. Band 1 hat mich gut unterhalten und zu keiner Zeit kam Langeweile auf.
Sehr berührend!
Der Abschluss der Reihe, welche in den 70er Jahren spielt, hat mir nochmal extrem gut gefallen! Es war durchgehend spannend und auch sehr ergreifend, wie sich die Freundschaft unter den vier Frauen noch weiter ausgebaut hat. Ich fand es toll, dass die Geschichten der vier Frauen so einen runden Abschluss gefunden haben!
Leichte Kost. Trotzdem unterhaltsam.
Inhalt: Anfang der 60er Jahre läuft Luise Dahlmanns kleiner Laden richtig gut. Zu ihr kommen die Dorfbewohner nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Tratschen oder auch um von Luise Tipps für die Essenszubereitung zu bekommen. Ihre Schwägerin Marie hat unterdessen 3 Kinder und mit ihnen und ihrer kleinen Landwirtschaft alle Hände voll zu tun. Auch Helga taucht wieder mit ihrem unehelichem Kind auf. Sie ist Frauenärztin und hat eine Stelle in der Klinik von Dr. von Thaler bekommen. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Alle 3 werden immer wieder vom Schicksal heraus gefordert...... Leseeindruck: Unterdessen sind seit Band 1 einige Jahre vergangen. Die Freundinnen Luise, Marie und Helga haben es durch Mut und Fleiß zu etwas gebracht. Ich war sofort wieder mittendrin. Der Titel "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" ist gut gewählt. Die Wirtschaft ist im Aufschwung und auch das Leben wird durch einige neue Erfindungen einfacher. Man merkt die Zeit des Umbruchs. Frauen bekommen immer mehr Rechte. Trotzdem sind sie noch oft von ihren Ehemännern abhängig. Obwohl der Roman eher leichte Kost ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Durch kleinere Andeutungen am Kapitelende und der abwechselnden Erzählweise aus Sicht der jeweiligen Hauptprotagonistin, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Interessant fand ich das Contergan Thema, das mit eingeflossen ist. Wie schrecklich muss es für die Frauen gewesen sein, plötzlich ein Kind ohne Arme oder schlimmeres zu haben. Fazit: Ich bin gespannt wie es weiter geht. Denn "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" hört mit einem Cliffhanger auf. Während sich Luise, Marie und Helga zu starken Frauen entwickelt haben, zeigen die Ehemänner in diesem Band ihre schlechteren Seiten. Jetzt freue ich mich, bald den Abschluss der Reihe zu lesen, der dann in den 70er Jahren spielt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Frauen in den Anfängen der Wirtschaftswunderjahre.
Inhalt: 1953. Endlich geht es in Deutschland wieder aufwärts. Die mageren Jahre sind vorbei. Während Luise von einem eigenen Laden träumt, nehmen Luises Brüder die heimatvertriebene Marie bei sich auf dem Bauernhof auf. Helga, die aus reichem Haus stammt, flüchtet vor ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester in der Geburtsklinik von Dr. von Thaler. Durch ein Missverständnis zieht sie den Zorn von dessen Gattin Annabel auf sich. Jede versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Noch wissen sie nicht, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen werden..... Leseeindruck: "Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Band einer Trilogie. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Luise, Marie, Helga und Annabel geschrieben. So konnte ich sie nach und nach besser kennenlernen und wurde tief in die Geschichte hineingezogen. Es hat mich gut und kurzweilig unterhalten, ihren Lebensweg zu verfolgen. Ich habe es bewundert, wie sie das Beste aus ihrer Situation gemacht und immer wieder Mut gefasst haben. Dabei kam es gerade zum Ende hin auch zu Szenen, die ich so nicht erwartet habe. Auf der einen Seite wurde es nicht langweilig und es gab für mich unerwartete Wendungen. Auf der anderen Seite, hat das gar nicht zu den Figuren gepasst. Auch, wenn das jeweils in Ausnahmesituationen geschehen ist, kam mir persönlich das etwas zu unerwartet. Fazit: "Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Es ist eher ein leichter Roman, bei dem ich mich schnell in die Figuren hineinversetzen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Tolle Entwicklung der Charaktere
Band 2 der Wunderfrauen hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Die verschiedenen Schicksale der Protagonistinnen und ihr Umgang damit haben mich fasziniert und damit das gesamte Buch sehr lesenswert gemacht. Insgesamt war es vielleicht stellenweise etwas langatmiger als Band 1.
Lesenswert!
Da ich historische Romane sehr gerne lese, habe ich mich an die Wunderfrauen-Reihe gewagt. Der erste Band gefiel mir sehr gut, man kommt als Leser*in schnell in die verschiedenen Geschichten rein. Toll fand ich, dass bestimmte Situationen aus unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonistinnen beschrieben wurden. So wuchsen mir nach und nach alle Protagonistinnen ans Herz. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf den nächsten Band!
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Teil der "Wunderfrauen-Trilogie" und hat mich gut unterhalten. Ich war auf der Suche nach einer leichteren Lektüre für Zwischendurch und bin fündig geworden. Mit viel Liebe zum Detail hat Stephanie Schuster einen gut recherchieren historischen Roman geschrieben, der uns in die Welt der 50er Jahre eintauchen lässt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und durch die wechselenden Erzählperspektiven auch spannend und interessant zu lesen. Ein gelungener Auftakt der Reihe, die ich sicherlich weiter verfolgen werde.
Das Wirtschaftswunder - und die Frauen? Das Buch war eigentlich mehr ein Verlegenheitskauf, nach dem Motto, mal schauen. Beim lesen sind mir die vier Frauen dann doch ans Herz gewachsen. Es ist 1953 und alle atmen auf, weil der Krieg zurück liegt und möchte an nichts mehr erinnert werden. Gleichzeitig fängt die moderne Zeit an, es gibt die ersten modernen Kühltruhen in den Läden und Fernseher sind im kommen. Helga, ist die aufmüpfige Tochter eines Firmendirektors und will sich absolut nicht anpassen und flieht vor den Eltern und den Pflichten die ihr auferlegt werden sollen. Sie wird Lernkrankenschwester, nur leider kann sie die Ausbildung nicht beenden. Annabel, ist die stolze Arztgattin und verdächtigt Helga eine Affäre mit ihrem Mann zu haben. Die Ehe ist eine typische 50 iger Jahre Ehe, der Mann sagt wo es lang geht und die Frau hat zu gehorchen. Sie kümmert sich vor allem um ihren Sohn und hat ein gutes Herz, was wenige vermuten. Luise, lebt in einer glücklichen Ehe. Nachdem ihre Schwiegermutter gestorben ist und sie sich nicht mehr um sie kümmern muss, fängt sie an zu träumen. Sie wagt es und eröffnet ihr eigenes Geschäft, mit Delikatessen und einer Telefonzelle. Marie, kam in den Ort, um mit Pferden zu arbeiten, aber Frauen sind nicht erwünscht. Durch Zufall landet sie auf einem Bauernhof, der den Brüdern von Luise gehört. Sie lebt sich dort gut ein und mag irgendwann nicht mehr fort. Eher eine leichte Lektüre, aber gut geschrieben, so dass man sich mit den Frauen mit freut oder mit leidet.
Ein schöner Abschluss der Reihe, der auch noch gut in die nachweihnachtliche Zeit gepasst hat. Die vier Freundinnen, inzwischen in reiferem Alter angekommen, lassen die Lesenden wissen wie es in ihrem Leben weitergegangen ist. Die Autorin erzählt dies wieder in Rückblenden, was immer die Spannung aufrecht erhält.
Ich wurde gut unterhalten. Es ist eher eine ruhig erzählte Geschichte über 4 verschiedene Frauen, die aus unterschiedlichen Schichten stammen. Ich mochte die Charaktere ganz gerne, besonders Marie und Helga. Es wirklich nett zum hören. Die Sprecherin hat eine tolle Stimme. Zum Schluss kam Spannung auf. Mal sehen, wann ich die nächsten Teile höre.
Ich mochte es mir Luise im Laden zu stehen, in den sie all ihr Herzblut und ihr Können gesteckt hat. Drei Frauen treten in ihr Leben, die nach und nach zu Freundinnen werden. Die vier sind sehr unterschiedlich, wachsen aber immer mehr zusammen. Während die Lesenden eintauchen erfahren sie ganz nebenbei einiges an Zeitgeschichte und Zeitgenössischem. Es wae kurzweilig und unterhaltsam. Die drei Folgebände werde ich bald genießen, insbesondere mit Blick auf den Cliffhanger am Ende von Teil 1, kann ich es kaum erwarten.
Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich historische Erzählungen so sehr mag. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte gar nicht abwarten, wie es mit den Geschichten von Helga, Luise, Bella und Marie weiterging und ich den nächsten Teilen weitergehen wird. Ich werde also ganz bald in der Reihe weiterlesen und kann es jetzt schon kaum erwarten wieder zwischen den Seiten in die Geschichte einzutauchen.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an den zweiten Teil dieser Reihe, weil mir der erste Teil wirklich sehr gefallen hat. Aber irgendwie ist dieser Teil nicht an den ersten rangekommen. Es war zwar wirklich schön wieder in die Geschichte einzutauchen und zu sehen, wie es mit all den Figuren weitergeht, aber trotzdem hat mir einiges gefehlt. Zwischendrin gab es immer wieder größere Zeitsprünge, während denen aber trotzdem Dinge passiert sind, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie nicht nur kurz erwähnt, sondern wirklich beschrieben werden. Und auch sonst hat mir irgendwie das gewisse etwas gefehlt. Trotzdem war es jetzt kein schlechtes Buch, es hat nur eben nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
Ein toller Auftakt dieser Reihe! Vier Frauen stellen sich im ersten Band den Sorgen und Nöten in den Wirtschaftswunderjahren. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und sie nähern sich mit vorsichtigen Schritten der Emanzipation. Mir haben die Charaktere unheimlich gut gefallen und ich habe immer wieder mit ihnen gehofft und gebangt. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Eine klare Leseempfehlung!
Schöner Roman für zwischendurch
Ich war von Anfang an total in der Geschichte drin. Die Charaktere waren sympathisch und gut ausgearbeitet, so dass man sich jederzeit in sie hineinversetzen konnte. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig. Es geht um Freundschaft, Neubeginn und Emanzipation und die Autorin verarbeitet die Themen recht gut. Ich fand die historischen Umstände und den Zeitgeist eindrucksvoll beschrieben, so dass man sich als Leser direkt in die 1950er Jahre versetzt fühlt. Das Buch hat wirklich Spaß gemacht, es ist leichte Lektüre für zwischendurch. Band 2 liegt schon bereit und ich bin sehr gespannt 😉

Sehr unterhaltsam.
Der 2. Band der Wunderfrauen hat mir mindestens so gut gefallen, wie der erste. Jede der 4 Frauen meistert ihr Schicksal auf ihre ganz eigene Art und Weise. Helga, mittlerweile Ärztin ist weiterhin mein liebster Buchcharakter, aber auch Annabel, die im ersten Teil noch unnahbar erschien wird mir immer sympathischer und wird nach der Geburt ihrer behinderten Tochter zu einer Löwin. Auch wenn einige die Cover schon als "trashig" belächelt haben und den Inhalt der Bücher in Frage gestellt haben, muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr so gut unterhalten wurde. Es geht durchaus um ernste Themen, wie Inklusion, Verhütung, Abtreibung, Kinderbetreuung, Emanzipation... Im Hinblick auf die Zeit, finde ich das sehr interessant und anschaulich und authentisch geschildert. Ich freue mich auf Teil 3 und spreche wieder und weiterhin eine Empfehlung aus.

Der schwächste Teil.
"Jeder kämpfte sich aus eigener Kraft auf die Welt, und jeder musste sie alleine verlassen." (S.365) "Träume enden nie, aber Taten die zu Wundern werden, helfen den Träumen in die Wirklichkeit." (S. 423) Teil 3 der Wunderfrauen ließ sich wieder in einem Rutsch weglesen, war aber für mich der deutlich Schwächste der Trilogie. Zuviele Themen wurden mir hier zu schnell abgehandelt. Helga - die Gynäkologin, eigentlich bis dato meine Lieblingsprotagonistin, die ihren Knoten in der Brust erst einmal als null und nichtig betrachtet und sich stattdessen lieber auf die Liaison mit Friedrich fokussiert, stieß mir irgendwie sauer auf. Dann diese Reisegeschichte der vier Frauen erst nach Paris und dann spontan nach Ostdeutschland, in der die Vergangenheit fast aller anwesenden Personen in Rekordgeschwindigkeit aufgearbeitet wurde und eine Flucht über die Grenze in kürzester Zeit völlig unproblematisch abgehandelt wurde. Zu hopplahopp und lapidar für meine Verhältnisse. Irgendwie war da dann bei mir die Luft raus und die Lust auch und ich freu mich, jetzt mal wieder was anderes zu lesen.

Die Trilogie der Wunderfrauen behalte ich auf jeden Fall in guter Erinnerung. Der Zusatzband kann da leider nicht mithalten.
Oberbayern 1991. Luise, Helga Annabel und Marie möchten Heiligabend zusammen feiern. Luise hat Streit mit ihrer Tochter Josie, die mit Helgas Sohn, bald ihr drittes Kind erwartet. Der Roman „Die Wunderfrauen – Wünsche werden war“ ist ein Zusatzband zur Trilogie. Ich war darüber sehr überrascht, denn für mich hatte die Reihe schon einen gelungenen Abschluss. Meine Neugierde war geweckt und ich habe mich auf das Wiedersehen gefreut. Auch in diesem Teil hat die Autorin wechselnde Erzählerperspektiven gewählt. Zusätzlich zu den Wunderfrauen bringt Stephanie Schuster auch Josies Sicht dem Leser näher. Die Rückblicke werden stellenweise durch das Abschweifen von Gedanken der Protagonisten erzählt. Es gibt auch einige Kapitel, bei denen es ausschließlich um die Vergangenheit geht. Man erfährt dadurch mehr oder auch weniger dramatische Ereignisse, die die Wunderfrauen erlebt haben. In der Gegenwart hält Luise die Arbeit in der Pension auf Trab, Marie trifft ihre Jugendliebe unerwartet wieder, alle vier Frauen haben unterschiedliche Pläne für die Zukunft. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben aber dieses Mal konnte ich leider überhaupt nicht tief in die Geschichte eintauchen. Es war alles für mich eine Aneinanderreihung unspektakulärer und langatmiger Handlungen, bei denen mir der Bezug zu den Protagonisten fehlte. Trotz Weihnachtsroman kam bei mir kein entsprechendes Feeling auf. Das Buch hat schon eine Menge Leser begeistern können, leider war das bei mir nicht der Fall. Die Trilogie der Wunderfrauen behalte ich auf jeden Fall in guter Erinnerung. Der Zusatzband kann da leider nicht mithalten.

Überraschend gut😍. Durch die 4 Erzählperspektiven habe ich etwas gebraucht, um die Figuren, ihr Umfeld und ihre derweilige Lebenssituation kennenzulernen🙈. Jede der 4 Frauen steht an einem ganz anderen Punkt in ihrem Leben. Gerade das habe ich an der Geschichte so geliebt😍. Die Figuren werden so echt gezeichnet, jede mit einer eigenen Vergangenheit und Träumen für die Zukunft. Alle 4 Frauen haben für das gekämpft, was sie lieben. Dabei haben sie Fehler gemacht und Rückschläge erlitten, aber gerade das hat mich wirklich mit ihnen mitfiebern lassen🥺🫶🏻. Ein toller Roman über Liebe, Freundschaft und Träume, der sehr realistisch und bewegend ist🫶🏻.
Hätte nicht sein müssen
Der Zusatzband zu der Wunderfrauentrilogie hat mir nicht so gut gefallen. Es wurde viel zu hastig erzählt, auch wenn das Wiedersehen mit den vier Frauen schon schön war. Aber es liegen knapp 20 Jahre zwischen dem dritten Band und diesem und das man merkt man leider auch. Dass die vier alt geworden sind, stört überhaupt nicht. Sie haben nun Enkel, den Tod erlebt und sind dennoch miteinander verbunden. Aber gewisse Dinge wurden nur kurz angerissen, die Charaktere insgesamt blieben zu blass und dann waren zwischendrin wieder Rückblicke auf die Vergangenheit, die sogar noch vor dem ersten Teil angesiedelt waren. Es wirkte so, als wolle die Autorin noch Ideen einbringen, die sie in den ersten drei Bänden nicht unterbekommen hat. Für mich war das irgendwie überflüssig. Dann gab es noch einen kleinen Kriminalfall, der nicht überraschend aufgelöst wurde. Eigentlich war von den ersten Seiten an klar, was da los war, aber nun gut, irgendwie musste man ja Spannung in dieses Weihnachtsfest bringen. Und nicht zu vergessen der Unfall mit einer Hochschwangeren, die, Überraschung, genau an diesem Tag ihr Kind bekommt, umgeben von allen Leuten, die ihr wichtig sind. Band 1 und 3 haben mir sehr gut gefallen, aber der hier wirkte lieblos hingeklatscht. Ich hoffe, dass die neue Buchreihe der Autorin wieder besser ist.
Überraschend gut!
Da ich eigentlich zu 99% nur Fantasy lese, war ich nicht sehr begeistert als ich das Buch geschenkt bekommen habe. Habe es aber dennoch gelesen und muss sagen, dass ich wirklich sehr positiv überrascht bin. Die vier Frauengeschichten, die sich langsam miteinander verknüpfen, sind sehr interessant.
Toller Band 2😍.
Am Anfang war ich etwas verwirrt, da zwischen dem ersten und dem zweiten Teil mehrere Jahre liegen🤔. So musste ich mich erstmal in die veränderten Situationen hineinfinden und die neuen Charaktere kennenlernen. Danach konnte mich das Buch aber genauso fesseln wie Band 1😍. Es war schön, die vier Frauen weiter auf ihrem Lebensweg zu begleiten🫶. Die Figuren und die Handlung waren wieder sehr echt und berührend. Gerade Annabel hat eine wirklich tolle Entwicklung mitgemacht🥹🙌. Trotzdem hatten alle Frauen Hoch- und Tiefpunkte in ihrem Leben, die einen haben mitfiebern lassen. Das Ende hatte dann einen riesen Cliffhanger, nach dem ich sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe bin😱.
Toller Abschluss einer wunderbaren Reihe🫶
Es war toll zu sehen, wie dieser Band alle Handlungsstränge zusammengeführt und lange vergangene Konflikte aufgelöst hat. Außerdem fand ich es schön, dass man über die gesamte Reihe das Entstehen der Freundschaft zwischen den Wunderfrauen beobachten konnte, die in diesem Band nun ihren Höhepunkt erreicht🥹🫶. Die Geschichte der Frauen ist wieder wunderbar echt und berührend mit all ihren Höhen und Tiefen. Man begleitet die Frauen über einen so großen Zeitraum, dass es mir persönlich schwierig fällt nun Abschied zu nehmen😭. Das Ende fand ich für die Reihe wunderbar und super passend🥹😍. Lediglich zwei kleinere Sachen haben mir an diesem letzten Band nicht zu 100% gefallen🙈. Das ist einmal der Anfang, der wieder einen sehr großen Zeitsprung zu Band 2 aufweist. So wird das Ende von dem vorherigen Band lange nicht aufgelöst, was ich persönlich sehr frustrierend fand, durchaus aber verstehen kann, dass die Autorin das für die Spannung gemacht hat. Trotzdem fand ich das einfach nicht optimal gelöst😅. Zweitens hat mir gegen Ende der Handlungsstrang um Babara nicht wirklich gefallen. Ich habe keinen Sinn darin gesehen, warum das Ganze auf diese Weise aufgezogen und gelöst werden musste🤔. Meiner Meinung nach wirkte das sehr gezwungen, im Sinne von: oh, ich möchte unbedingt noch diesen geschichtlichen Konflikt aufgreifen! Das Ganze hat sich aber irgendwie in die sonst so lebensnahe Geschichte wenig einfügen können und wirkte stattdessen eher Fehl am Platz😅. Trotz allem konnte mich der Rest der Geschichte aber genauso begeistern wie die Bände zuvor und es ist insgesamt definitiv ein gelungener Abschluss🫶.
Noch spannender als Band 1. Wieder mit dem Alltagsleben, dieses Mal der 60er. Politische Themen werden abgeschnitten und damalige Ereignisse thematisiert. Man leidet und hofft wieder mit Luise, Helga, Bella und Marie mit. Contergan ist ein Thema, ebenso Frauenrechte und Verhütung. Angefangene Themen aus Band 1 werden fortgesetzt. Der Cliffhanger am Ende ist sehr, sehr gemein.
Aus der Sicht von vier sehr unterschiedlichen Frauen schildert das Buch die Zeit des Wirtschaftswunders in einem kleinen bayerischen Ort. Luise ist Köchin und hat zusätzlich bisher ihre Schwiegermutter betreut. Sie träumt von einem eigenen Laden in den durch deren Tod freigewordenen Räumen. Marie ist aus Schlesien vertrieben und ihre ganzen Habseligkeiten passen in einen Koffer. Sie ist allein, ihre Familie und Freunde verstorben. Annabel hat bereits während des Krieges den Arzt Konstantin geheiratet. Ihre Eltern sind ebenfalls verstorben. Durch die Heirat lebt sie entfernt von ehemaligen Freunden. Dadurch ist sie komplett auf ihren Sohn Friedrich fixiert, zumal die Familie ihres Mannes sie nicht akzeptiert. Helga ist eine Fabrikantentochter, die vor einer arrangierten Ehe flieht und nun eine Ausbildung zur Krankenschwester macht. Geschickt wechselt die Autorin zwischen Dramatik, Humor und Romantik. Durch die Schilderung von Mode, Küche und Musik der Fünfziger wird man als Leserin mit allen Sinnen auf Zeitreise geschickt. Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht ist das sehr offene Ende, das wohl zum Kauf der weiteren Bücher anregen soll.
Starnberg im Jahr 1953. Die Wunderfrauen sind vier Frauen, die versuchen in den Zeiten des Wirtschaftswunders ihre Träume zu leben, ihre Ängste zu besiegen und in die Zukunft zu schauen. Louise überredet ihren Mann sie einen kleinen Gemischtwarenladen eröffnen zu lassen. Helga bricht mit ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung zur Krankenschwester, Marie kommt auf ihrer Stellensuche auf dem Hof von Louises Brüdern unter und Annabel fürchtet um ihre Ehe. Abwechselnd begleiten wir die vier Frauen durch die Jahre 1953 und 54 bis zum WM-Sieg der deutschen Fußballer. Dadurch, dass die Vier ganz unterschiedliche Charaktere haben und jede mit anderen Problemen zu kämpfen hat, zeichnet die Autorin ein breit gefächertes Bild der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Auch die Vergangenheit spielt immer wieder eine Rolle, Marie ist aus Schlesien vertrieben worden, Helgas Eltern waren wohl in Nazigeschäfte und Judenvertreibungen verwickelt und Louise hat eine Zeitlang als Köchen in einem Lager für Displaced Persons gearbeitet. Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch die Notizen Louises in ihre diversen Merkhefte, die sie zum Führen ihres Ladens anlegt. Mir hat das Buch gut gefallen, am liebsten waren mir Marie und Louise. Helga war mir teilweise zu egoistisch und Annabell zu unsicher. Aber im Laufe der Geschichte lernt man alle so gut kennen, dass die Defizite hinter den liebenswerteren Eigenschaften verschwinden. Schade fand ich, dass Annabelle am Ende eigentlich zur Nebenfigur verkommen ist und nur noch aus der Sicht von Helga und Louise auftaucht. Was manch norddeutschen Leser etwas verwirren dürfte, sind die Passagen in denen breit bayerisch „gesprochen“ wird. Für Leser, die den Dialekt nicht kennen oder gar beherrschen mag sich das wohl wie eine Fremdsprache lesen. Selbst ich habe gelegentlich mit geschriebenem Dialekt Probleme, obwohl ich ihn mündlich gut verstehe, da ich ja selbst in München aufgewachsen bin. Alles in allem war es ein schönes Buch, das bei mir auch Kindheitserinnerungen an Ausflüge zum Starnberger See wachgerufen hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit den Vieren denn weitergehen wird. Die Leseprobe zu Band zwei war schon mal ganz vielversprechend.
1972, das Jahr der Olympiade in München. Luises Laden in Starnberg hat zu kämpfen, die Konkurrenz der Supermärkte wird immer größer. Annabell freut sich, dass Friedrich Teil der deutschen Olympiamannschaft ist. Marie kämpft immer noch mit ihrem Verlust und Helga muss ihre Zukunft komplett neu denken. Wieder begleiten wir die vier Frauen und ihre Familien über ein Jahr, in dem sich vieles verändert. Luises Ehe zerbricht immer mehr und auch ihr Laden bringt nicht mehr die Freude in ihr Leben, wie es früher der Fall war. Annabell beginnt nach dem Tod ihres Schwiegervaters in der Familiengeschichte der von Thalers zu forschen und bringt dabei auch Licht in Helgas Familiengeschichte. Diese wiederum kann sich den Traum einer eigenen Praxis erfüllen, doch gesundheitlich hat sie Probleme und auch Jack, Davids Vater geht ihr nicht aus dem Kopf. Und auch Marie hat immer noch schwer mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen, auch wenn sich auf dem Hof mittlerweile ein neues Leben eingependelt hat. Mir hat es wieder großem Spaß gemacht die vier Frauen zu begleiten. Bei allen stehen große Veränderungen an, aber besonders Annabell hat mich wieder überrascht. Einerseits ist sie bezüglich ihrer Tochter teilweise sehr übervorsichtig, andererseits ist sie aber auch bereit ihr Leben zu verändern, nachdem sie die Familiengeschichte der von Thalers erforscht hat. Alle vier verändern ihr Leben nochmal gravierend und werfen manche Altlasten über Bord, um noch einmal neu zu beginnen. Wieder werden viele gesellschaftliche Themen angesprochen, die Nazi-Vergangenheit wirft immer noch ihre Schatten, das Familienrecht nimmt Einfluss auf das Leben. Gerade durch Luises kleine Ladenkunde bekommt man viel Veränderungen, die das Leben damals gebracht hat noch einmal im Detail mit. Für mich hätte nach diesem Band noch nicht Schluss sein müssen, gerne hätte ich die vier und ihre Familien weiter begleitet. Aber auch so kann ich diesen dritten Band der Trilogie wieder empfehlen, er ist ein schönes Leseerlebnis.
Das Leben der vier Freundinnen Luise, Helga, Marie und Annabel geht in den 70ern weiter und nicht weniger turbulent, als in den vorherigen Bänden. Die Kinder werden erwachsen, Beziehungen zerbrechen und immer ist da wieder die Vergangenheit. Auch dieser Band hat mir gut gefallen, jedoch kam das Ende viel zu hastig. Auf den letzten 50 Seiten findet nicht nur Helga ihre erste Liebe wieder, nein es wird auch noch, als wäre das ein Klacks, eine Frau aus der DDR geschmuggelt. Das war mir ein wenig to much. Offene Fragen wurden dann nicht mehr geklärt, was ich schade finde. Dennoch wieder toll geschrieben.
Der zweite Band der Wunderfrauen setzt 10 Jahre nach dem Ende des ersten Bandes ein. Helga ist mittlerweile Ärztin und arbeitet in der Klinik von Dr. von Thaler. Ihr Sohn David geht zusammen mit Josie, der Tochter von Louise zur Schule. So nähern die beiden sich wieder aneinander an und können die letzten Unstimmigkeiten zwischen sich ausräumen. Marie ist mittlerweile mit Martin verheiratet und bekommt ihr viertes Kind von ihm. Und Annabelle ist gerade Mutter einer Tochter geworden. Allerdings ist Marlene missgestaltet. Hier nimmt die Autorin dann auch gleich Bezug auf das damalige Tagesgeschehen. Marlene ist ein Contergan geschädigtes Kind und ihr Vater versucht herauszufinden, wie das passieren konnte. Auch andere Themen der Zeit werden aufgegriffen, wie die Debatte über Verhütung und Schwangerschaftsabbrüche. Die Flurbereinigung spielt eine Rolle und Louise muss sich mit der Konkurrenz der Selbstbedienungs-Supermärkte, die immer mehr aufkommen, beschäftigen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, man merkt den Charakteren an, dass sie älter geworden sind. Nicht unbedingt vernünftiger, aber alle vier stehen mehr im Leben und wissen sich auf ihre Art und Weise durchzusetzen. Besonders Annabelle emanzipiert sich immer mehr von ihrem Mann und wächst an ihrer Aufgabe mit Marlene und ihrer Freundschaft zu Louise, die sich deutlich vertieft. Die Beschreibung der Gegend ist so gut, dass ich Starnberg direkt wieder vor Augen hatte. Durch die wechselnde Perspektive begleitet man jede der Frauen immer wieder ein Stück ihres Weges und lernt ihr Ängste und Zweifel, aber auch ihre geheimen Freuden kennen. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall auf Band 3, der wieder 10 Jahre später spielt. Auch diese Geschichte wird wieder wohl recht spannend werden. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch, es hat mir wirklich gut gefallen.
Vom Thema her hat das Buch mir sehr gut gefallen - verschiedene Frauenschicksale in der Nachkriegszeit und die Möglichkeiten und Einschränkungen der einzelnen Frauen. Der Alltag - speziell der von Frauen - in der Nachkriegszeit wird hier auch gut rübergebracht, einschließlich der Probleme, die daraus resultieren, dass alte Ansichten immer noch nicht ausgestorben sind. Allerdings fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich habe ich nichts gegen wechselnde Blickwinkelfiguren - aber wenn in einem Kapitel bereits Bezug auf etwas genommen wird, das erst in einem späteren Kapitel der anderen Figur geschieht, ist das verwirrend. Beim ersten Mal habe ich noch gedacht, ich hätte etwas überlesen und ins vorherige Kapitel zurückgeblättert, später habe ich mich an diese Eigenheit gewöhnt - mögen muss ich das aber nicht. Auch mit der einen oder anderen Figur hatte ich meine Probleme - mich hat es gestört, dass eine der Frauen im Lauf des Buches mehr und mehr zur Nebenfigur verkommt und keine eigene Stimme mehr hat. Und auch wenn ich auch verstehen kann, dass Männer hier eher Nebenfiguren sind, kommen sie mir als Figuren doch ein wenig zu kurz und sind in meinen Augen teilweise inkonsistent aufgebaut.
Characteristics
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Mood
Protagonist(s)
Pace
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Description
Zu Beginn der 1960er Jahre stimmen die Errungenschaften der Frauenbewegung, die neuartige »Pille« und die vielen neuen Möglichkeiten Luise zuversichtlich, außerdem ist in ihrem kleinen Laden viel zu tun, er ist ihr ganzer Stolz. Voller Tatendrang plant sie einen Umbau – sie möchte mit der Zeit gehen und Selbstbedienung anbieten. Doch nicht alles klappt so, wie erhofft. Zum Glück sind ihre drei Freundinnen weiterhin an ihrer Seite: die alleinerziehende Helga, Marie, die um ihre Familie kämpft und Annabel, die endlich eine Tochter bekommt – ein Contergan-Kind. Gemeinsam merken sie: Das Schicksal hat sie in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten.
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Author Description
Stephanie Schuster arbeitete zuerst als Illustratorin und Malerin, bevor sie zu schreiben begann, darunter die Bestsellerreihe „Die Wunderfrauen“. Heute recherchiert und schreibt sie am liebsten über ihre Heimat. Sie lebt mit ihrer Familie südlich von München. Auf Instagram ist sie unter @stephanieschuster.art zu finden und auf ihrer Website www.stephanieschuster.de kann man mehr über ihr Schaffen erfahren.
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Die Wunderfrauen (Freiheit im Angebot) von Stephanie Schuster Buch 3 von 3
"Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen den Träume in die Wirklichkeit " (Seite 423) In diesem 3. Band sind wir mittlerweile Anfang der 70er angelangt und einige der Kinder der Wunderfrauen sind auf der Schwelle des Erwachsenenlebens. Gerade deshalb werden die Probleme der Wunderfrauen aber auch nicht kleiner oder weniger. Wie das wirkliche Leben halt so ist, hat jede*r sein Päckchen zu tragen und muss für sich mutige Entscheidung treffen. Stephanie Schuster hat in die fiktive Geschichte wieder einige reale Ereignisse einfließen lassen, wie zum Beispiel die schreckliche Geiselnahmen mit Todesfolge bei den Olympischen Spielen 1972. Selbstverständlich kommen auch wieder ein paar Fakten der grausamen NS-Zeit ans Tageslicht, die ich noch nicht wußte. Die Machenschaften der Löw-Schuhfabriken sind tatsächlich mit Salamander gleichzusetzen. Ich fand die Trilogie sehr unterhaltsam und dennoch informativ. Tiefgang war nicht so stark vorhanden, die damaligen Zeiten wurden aber dennoch gut rüber gebracht und Einblicke in die Entwicklung der Frauenrechte wurden verdeutlicht. Genau das richtige, um einige Stunden in die Vergangenheit abzutauchen.
Die Wunderfrauen - von allem nur das Beste von Stephanie Schuster Buch 2 von 3
Nach ca. einem Jahrzehnt finden wir uns nun Anfang der 60er Jahre wieder. Bei den vier Freundinnen ist mittlerweile viel passiert. Zwischen manchen ist die Freundschaft gewachsen, zwischen anderen steht die Freundschaft still. Wir erfahren so einiges, was es bedeutet in den 60ern Frau zu sein und der Gesellschaft gerecht zu werden. Die Welt befindet sich im Aufbruch und die Frauen beginnen selbstbestimmter zu Handeln und eventuell entstehende Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Eine der Wunderfrauen, von der ich im letzten Band schon annahm, dass sie sich ihrer Stärke noch nicht bewusst ist, wurde mir in diesem Buch sehr sympathisch, sie zeigt Charakter und wird zur "Macherin". In diesem Band geht es um die Ehe im allgemeinen und um Ehefrau und Mutter sein im speziellen. Die vielen Geburten fehlgebildeter Babies wegen Medikamenten mit Wirkstoff Thalidomid, Rassismus, Misogynie, Alkoholismus, Flurbereinigung und der §218 werden ebenfalls angesprochen und zum Thema gemacht. Die Kapitel werden immer einer der 4 Wunderfrauen gewidmet und da alle Vier unterschiedlicher Herkunft und Standes sind, ist es geradezu spürbar wie doch jede einzelne genau mit den selben Problemen kämpft. In erster Linie mit der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Stephanie Schuster vermag es, durch einfache und dennoch bildhafte Sprache, einem die Zeit der 60er nahe zu bringen und eine kurzweilige Story darum zu bilden. Ich bin 1970 geboren und bin gespannt was der 3. Band, der Anfang der 70er spielt, so mit sich bringt und ich werde sehen, ob ich als Kind diese Eindrücke bewusst wahr genommen habe. Auf geht's......ab in die 70 er zu Buch 3 😊
Die Wunderfrauen (Alles was das Herz begehrt) von Stephanie Schuster Band 1 von 4 Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen Träume in die Wirklichkeit. (Seite 5)
In diesem ersten Band lernen wir 4 Frauen kennen, deren Leben sich zu Beginn der 50er Jahre kreuzen. Wir erfahren über die Vergangenheit der Damen und womit sie in der Gegenwart zu kämpfen haben. Die eine erfüllt sich ihren Traum von der Selbstständigkeit, nämlich einen Gemischtwarenladen zu eröffnen, die nächste findet nach der Vertreibung aus Schlesien ihren Platz auf einem Bauernhof, eine weitere, die mit ihrer reichen Familie gebrochen hat, verliebt sich in einen GI, wird schwanger und verliert ihren Ausbildungsplatz zur Krankenschwester und die vierte lebt als Frau eines Arztes als Hausfrau und Mutter. Auch wenn wir in den Jahren des Wirtschaftswunders sind, wird eines ganz klar: egal welchen Stand die Frauen einnehmen, ohne die Zustimmung des Mannes haben sie keine Rechte, keine Selbstbestimmung und keine Entfaltungsmöglichkeit. Das Patriarchat und die Misogynie sind schwer zu überwinden. Nun habe ich 3 Starke Frauen und eine Frau, die um ihre Stärke noch nicht weiß, kennengelernt und bin sehr gespannt wie es um die Vier weitergeht. Stephanie Schuster schreibt eingängig, flüssig und bildhaft und schnell entwickeln sich Sym- und Antipathien für die Pro- und Antagonisten. Ein Charakter, den ich wirklich mochte, hat sich zum Schluss hin so gewandelt, dass ich ihn nun verachte. Band 1 hat mich gut unterhalten und zu keiner Zeit kam Langeweile auf.
Sehr berührend!
Der Abschluss der Reihe, welche in den 70er Jahren spielt, hat mir nochmal extrem gut gefallen! Es war durchgehend spannend und auch sehr ergreifend, wie sich die Freundschaft unter den vier Frauen noch weiter ausgebaut hat. Ich fand es toll, dass die Geschichten der vier Frauen so einen runden Abschluss gefunden haben!
Leichte Kost. Trotzdem unterhaltsam.
Inhalt: Anfang der 60er Jahre läuft Luise Dahlmanns kleiner Laden richtig gut. Zu ihr kommen die Dorfbewohner nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Tratschen oder auch um von Luise Tipps für die Essenszubereitung zu bekommen. Ihre Schwägerin Marie hat unterdessen 3 Kinder und mit ihnen und ihrer kleinen Landwirtschaft alle Hände voll zu tun. Auch Helga taucht wieder mit ihrem unehelichem Kind auf. Sie ist Frauenärztin und hat eine Stelle in der Klinik von Dr. von Thaler bekommen. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Alle 3 werden immer wieder vom Schicksal heraus gefordert...... Leseeindruck: Unterdessen sind seit Band 1 einige Jahre vergangen. Die Freundinnen Luise, Marie und Helga haben es durch Mut und Fleiß zu etwas gebracht. Ich war sofort wieder mittendrin. Der Titel "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" ist gut gewählt. Die Wirtschaft ist im Aufschwung und auch das Leben wird durch einige neue Erfindungen einfacher. Man merkt die Zeit des Umbruchs. Frauen bekommen immer mehr Rechte. Trotzdem sind sie noch oft von ihren Ehemännern abhängig. Obwohl der Roman eher leichte Kost ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Durch kleinere Andeutungen am Kapitelende und der abwechselnden Erzählweise aus Sicht der jeweiligen Hauptprotagonistin, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Interessant fand ich das Contergan Thema, das mit eingeflossen ist. Wie schrecklich muss es für die Frauen gewesen sein, plötzlich ein Kind ohne Arme oder schlimmeres zu haben. Fazit: Ich bin gespannt wie es weiter geht. Denn "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" hört mit einem Cliffhanger auf. Während sich Luise, Marie und Helga zu starken Frauen entwickelt haben, zeigen die Ehemänner in diesem Band ihre schlechteren Seiten. Jetzt freue ich mich, bald den Abschluss der Reihe zu lesen, der dann in den 70er Jahren spielt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Frauen in den Anfängen der Wirtschaftswunderjahre.
Inhalt: 1953. Endlich geht es in Deutschland wieder aufwärts. Die mageren Jahre sind vorbei. Während Luise von einem eigenen Laden träumt, nehmen Luises Brüder die heimatvertriebene Marie bei sich auf dem Bauernhof auf. Helga, die aus reichem Haus stammt, flüchtet vor ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester in der Geburtsklinik von Dr. von Thaler. Durch ein Missverständnis zieht sie den Zorn von dessen Gattin Annabel auf sich. Jede versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Noch wissen sie nicht, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen werden..... Leseeindruck: "Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Band einer Trilogie. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Luise, Marie, Helga und Annabel geschrieben. So konnte ich sie nach und nach besser kennenlernen und wurde tief in die Geschichte hineingezogen. Es hat mich gut und kurzweilig unterhalten, ihren Lebensweg zu verfolgen. Ich habe es bewundert, wie sie das Beste aus ihrer Situation gemacht und immer wieder Mut gefasst haben. Dabei kam es gerade zum Ende hin auch zu Szenen, die ich so nicht erwartet habe. Auf der einen Seite wurde es nicht langweilig und es gab für mich unerwartete Wendungen. Auf der anderen Seite, hat das gar nicht zu den Figuren gepasst. Auch, wenn das jeweils in Ausnahmesituationen geschehen ist, kam mir persönlich das etwas zu unerwartet. Fazit: "Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Es ist eher ein leichter Roman, bei dem ich mich schnell in die Figuren hineinversetzen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Tolle Entwicklung der Charaktere
Band 2 der Wunderfrauen hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Die verschiedenen Schicksale der Protagonistinnen und ihr Umgang damit haben mich fasziniert und damit das gesamte Buch sehr lesenswert gemacht. Insgesamt war es vielleicht stellenweise etwas langatmiger als Band 1.
Lesenswert!
Da ich historische Romane sehr gerne lese, habe ich mich an die Wunderfrauen-Reihe gewagt. Der erste Band gefiel mir sehr gut, man kommt als Leser*in schnell in die verschiedenen Geschichten rein. Toll fand ich, dass bestimmte Situationen aus unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonistinnen beschrieben wurden. So wuchsen mir nach und nach alle Protagonistinnen ans Herz. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf den nächsten Band!
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Teil der "Wunderfrauen-Trilogie" und hat mich gut unterhalten. Ich war auf der Suche nach einer leichteren Lektüre für Zwischendurch und bin fündig geworden. Mit viel Liebe zum Detail hat Stephanie Schuster einen gut recherchieren historischen Roman geschrieben, der uns in die Welt der 50er Jahre eintauchen lässt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und durch die wechselenden Erzählperspektiven auch spannend und interessant zu lesen. Ein gelungener Auftakt der Reihe, die ich sicherlich weiter verfolgen werde.
Das Wirtschaftswunder - und die Frauen? Das Buch war eigentlich mehr ein Verlegenheitskauf, nach dem Motto, mal schauen. Beim lesen sind mir die vier Frauen dann doch ans Herz gewachsen. Es ist 1953 und alle atmen auf, weil der Krieg zurück liegt und möchte an nichts mehr erinnert werden. Gleichzeitig fängt die moderne Zeit an, es gibt die ersten modernen Kühltruhen in den Läden und Fernseher sind im kommen. Helga, ist die aufmüpfige Tochter eines Firmendirektors und will sich absolut nicht anpassen und flieht vor den Eltern und den Pflichten die ihr auferlegt werden sollen. Sie wird Lernkrankenschwester, nur leider kann sie die Ausbildung nicht beenden. Annabel, ist die stolze Arztgattin und verdächtigt Helga eine Affäre mit ihrem Mann zu haben. Die Ehe ist eine typische 50 iger Jahre Ehe, der Mann sagt wo es lang geht und die Frau hat zu gehorchen. Sie kümmert sich vor allem um ihren Sohn und hat ein gutes Herz, was wenige vermuten. Luise, lebt in einer glücklichen Ehe. Nachdem ihre Schwiegermutter gestorben ist und sie sich nicht mehr um sie kümmern muss, fängt sie an zu träumen. Sie wagt es und eröffnet ihr eigenes Geschäft, mit Delikatessen und einer Telefonzelle. Marie, kam in den Ort, um mit Pferden zu arbeiten, aber Frauen sind nicht erwünscht. Durch Zufall landet sie auf einem Bauernhof, der den Brüdern von Luise gehört. Sie lebt sich dort gut ein und mag irgendwann nicht mehr fort. Eher eine leichte Lektüre, aber gut geschrieben, so dass man sich mit den Frauen mit freut oder mit leidet.
Ein schöner Abschluss der Reihe, der auch noch gut in die nachweihnachtliche Zeit gepasst hat. Die vier Freundinnen, inzwischen in reiferem Alter angekommen, lassen die Lesenden wissen wie es in ihrem Leben weitergegangen ist. Die Autorin erzählt dies wieder in Rückblenden, was immer die Spannung aufrecht erhält.
Ich wurde gut unterhalten. Es ist eher eine ruhig erzählte Geschichte über 4 verschiedene Frauen, die aus unterschiedlichen Schichten stammen. Ich mochte die Charaktere ganz gerne, besonders Marie und Helga. Es wirklich nett zum hören. Die Sprecherin hat eine tolle Stimme. Zum Schluss kam Spannung auf. Mal sehen, wann ich die nächsten Teile höre.
Ich mochte es mir Luise im Laden zu stehen, in den sie all ihr Herzblut und ihr Können gesteckt hat. Drei Frauen treten in ihr Leben, die nach und nach zu Freundinnen werden. Die vier sind sehr unterschiedlich, wachsen aber immer mehr zusammen. Während die Lesenden eintauchen erfahren sie ganz nebenbei einiges an Zeitgeschichte und Zeitgenössischem. Es wae kurzweilig und unterhaltsam. Die drei Folgebände werde ich bald genießen, insbesondere mit Blick auf den Cliffhanger am Ende von Teil 1, kann ich es kaum erwarten.
Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich historische Erzählungen so sehr mag. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte gar nicht abwarten, wie es mit den Geschichten von Helga, Luise, Bella und Marie weiterging und ich den nächsten Teilen weitergehen wird. Ich werde also ganz bald in der Reihe weiterlesen und kann es jetzt schon kaum erwarten wieder zwischen den Seiten in die Geschichte einzutauchen.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an den zweiten Teil dieser Reihe, weil mir der erste Teil wirklich sehr gefallen hat. Aber irgendwie ist dieser Teil nicht an den ersten rangekommen. Es war zwar wirklich schön wieder in die Geschichte einzutauchen und zu sehen, wie es mit all den Figuren weitergeht, aber trotzdem hat mir einiges gefehlt. Zwischendrin gab es immer wieder größere Zeitsprünge, während denen aber trotzdem Dinge passiert sind, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie nicht nur kurz erwähnt, sondern wirklich beschrieben werden. Und auch sonst hat mir irgendwie das gewisse etwas gefehlt. Trotzdem war es jetzt kein schlechtes Buch, es hat nur eben nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
Ein toller Auftakt dieser Reihe! Vier Frauen stellen sich im ersten Band den Sorgen und Nöten in den Wirtschaftswunderjahren. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und sie nähern sich mit vorsichtigen Schritten der Emanzipation. Mir haben die Charaktere unheimlich gut gefallen und ich habe immer wieder mit ihnen gehofft und gebangt. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Eine klare Leseempfehlung!
Schöner Roman für zwischendurch
Ich war von Anfang an total in der Geschichte drin. Die Charaktere waren sympathisch und gut ausgearbeitet, so dass man sich jederzeit in sie hineinversetzen konnte. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig. Es geht um Freundschaft, Neubeginn und Emanzipation und die Autorin verarbeitet die Themen recht gut. Ich fand die historischen Umstände und den Zeitgeist eindrucksvoll beschrieben, so dass man sich als Leser direkt in die 1950er Jahre versetzt fühlt. Das Buch hat wirklich Spaß gemacht, es ist leichte Lektüre für zwischendurch. Band 2 liegt schon bereit und ich bin sehr gespannt 😉

Sehr unterhaltsam.
Der 2. Band der Wunderfrauen hat mir mindestens so gut gefallen, wie der erste. Jede der 4 Frauen meistert ihr Schicksal auf ihre ganz eigene Art und Weise. Helga, mittlerweile Ärztin ist weiterhin mein liebster Buchcharakter, aber auch Annabel, die im ersten Teil noch unnahbar erschien wird mir immer sympathischer und wird nach der Geburt ihrer behinderten Tochter zu einer Löwin. Auch wenn einige die Cover schon als "trashig" belächelt haben und den Inhalt der Bücher in Frage gestellt haben, muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr so gut unterhalten wurde. Es geht durchaus um ernste Themen, wie Inklusion, Verhütung, Abtreibung, Kinderbetreuung, Emanzipation... Im Hinblick auf die Zeit, finde ich das sehr interessant und anschaulich und authentisch geschildert. Ich freue mich auf Teil 3 und spreche wieder und weiterhin eine Empfehlung aus.

Der schwächste Teil.
"Jeder kämpfte sich aus eigener Kraft auf die Welt, und jeder musste sie alleine verlassen." (S.365) "Träume enden nie, aber Taten die zu Wundern werden, helfen den Träumen in die Wirklichkeit." (S. 423) Teil 3 der Wunderfrauen ließ sich wieder in einem Rutsch weglesen, war aber für mich der deutlich Schwächste der Trilogie. Zuviele Themen wurden mir hier zu schnell abgehandelt. Helga - die Gynäkologin, eigentlich bis dato meine Lieblingsprotagonistin, die ihren Knoten in der Brust erst einmal als null und nichtig betrachtet und sich stattdessen lieber auf die Liaison mit Friedrich fokussiert, stieß mir irgendwie sauer auf. Dann diese Reisegeschichte der vier Frauen erst nach Paris und dann spontan nach Ostdeutschland, in der die Vergangenheit fast aller anwesenden Personen in Rekordgeschwindigkeit aufgearbeitet wurde und eine Flucht über die Grenze in kürzester Zeit völlig unproblematisch abgehandelt wurde. Zu hopplahopp und lapidar für meine Verhältnisse. Irgendwie war da dann bei mir die Luft raus und die Lust auch und ich freu mich, jetzt mal wieder was anderes zu lesen.

Die Trilogie der Wunderfrauen behalte ich auf jeden Fall in guter Erinnerung. Der Zusatzband kann da leider nicht mithalten.
Oberbayern 1991. Luise, Helga Annabel und Marie möchten Heiligabend zusammen feiern. Luise hat Streit mit ihrer Tochter Josie, die mit Helgas Sohn, bald ihr drittes Kind erwartet. Der Roman „Die Wunderfrauen – Wünsche werden war“ ist ein Zusatzband zur Trilogie. Ich war darüber sehr überrascht, denn für mich hatte die Reihe schon einen gelungenen Abschluss. Meine Neugierde war geweckt und ich habe mich auf das Wiedersehen gefreut. Auch in diesem Teil hat die Autorin wechselnde Erzählerperspektiven gewählt. Zusätzlich zu den Wunderfrauen bringt Stephanie Schuster auch Josies Sicht dem Leser näher. Die Rückblicke werden stellenweise durch das Abschweifen von Gedanken der Protagonisten erzählt. Es gibt auch einige Kapitel, bei denen es ausschließlich um die Vergangenheit geht. Man erfährt dadurch mehr oder auch weniger dramatische Ereignisse, die die Wunderfrauen erlebt haben. In der Gegenwart hält Luise die Arbeit in der Pension auf Trab, Marie trifft ihre Jugendliebe unerwartet wieder, alle vier Frauen haben unterschiedliche Pläne für die Zukunft. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben aber dieses Mal konnte ich leider überhaupt nicht tief in die Geschichte eintauchen. Es war alles für mich eine Aneinanderreihung unspektakulärer und langatmiger Handlungen, bei denen mir der Bezug zu den Protagonisten fehlte. Trotz Weihnachtsroman kam bei mir kein entsprechendes Feeling auf. Das Buch hat schon eine Menge Leser begeistern können, leider war das bei mir nicht der Fall. Die Trilogie der Wunderfrauen behalte ich auf jeden Fall in guter Erinnerung. Der Zusatzband kann da leider nicht mithalten.

Überraschend gut😍. Durch die 4 Erzählperspektiven habe ich etwas gebraucht, um die Figuren, ihr Umfeld und ihre derweilige Lebenssituation kennenzulernen🙈. Jede der 4 Frauen steht an einem ganz anderen Punkt in ihrem Leben. Gerade das habe ich an der Geschichte so geliebt😍. Die Figuren werden so echt gezeichnet, jede mit einer eigenen Vergangenheit und Träumen für die Zukunft. Alle 4 Frauen haben für das gekämpft, was sie lieben. Dabei haben sie Fehler gemacht und Rückschläge erlitten, aber gerade das hat mich wirklich mit ihnen mitfiebern lassen🥺🫶🏻. Ein toller Roman über Liebe, Freundschaft und Träume, der sehr realistisch und bewegend ist🫶🏻.
Hätte nicht sein müssen
Der Zusatzband zu der Wunderfrauentrilogie hat mir nicht so gut gefallen. Es wurde viel zu hastig erzählt, auch wenn das Wiedersehen mit den vier Frauen schon schön war. Aber es liegen knapp 20 Jahre zwischen dem dritten Band und diesem und das man merkt man leider auch. Dass die vier alt geworden sind, stört überhaupt nicht. Sie haben nun Enkel, den Tod erlebt und sind dennoch miteinander verbunden. Aber gewisse Dinge wurden nur kurz angerissen, die Charaktere insgesamt blieben zu blass und dann waren zwischendrin wieder Rückblicke auf die Vergangenheit, die sogar noch vor dem ersten Teil angesiedelt waren. Es wirkte so, als wolle die Autorin noch Ideen einbringen, die sie in den ersten drei Bänden nicht unterbekommen hat. Für mich war das irgendwie überflüssig. Dann gab es noch einen kleinen Kriminalfall, der nicht überraschend aufgelöst wurde. Eigentlich war von den ersten Seiten an klar, was da los war, aber nun gut, irgendwie musste man ja Spannung in dieses Weihnachtsfest bringen. Und nicht zu vergessen der Unfall mit einer Hochschwangeren, die, Überraschung, genau an diesem Tag ihr Kind bekommt, umgeben von allen Leuten, die ihr wichtig sind. Band 1 und 3 haben mir sehr gut gefallen, aber der hier wirkte lieblos hingeklatscht. Ich hoffe, dass die neue Buchreihe der Autorin wieder besser ist.
Überraschend gut!
Da ich eigentlich zu 99% nur Fantasy lese, war ich nicht sehr begeistert als ich das Buch geschenkt bekommen habe. Habe es aber dennoch gelesen und muss sagen, dass ich wirklich sehr positiv überrascht bin. Die vier Frauengeschichten, die sich langsam miteinander verknüpfen, sind sehr interessant.
Toller Band 2😍.
Am Anfang war ich etwas verwirrt, da zwischen dem ersten und dem zweiten Teil mehrere Jahre liegen🤔. So musste ich mich erstmal in die veränderten Situationen hineinfinden und die neuen Charaktere kennenlernen. Danach konnte mich das Buch aber genauso fesseln wie Band 1😍. Es war schön, die vier Frauen weiter auf ihrem Lebensweg zu begleiten🫶. Die Figuren und die Handlung waren wieder sehr echt und berührend. Gerade Annabel hat eine wirklich tolle Entwicklung mitgemacht🥹🙌. Trotzdem hatten alle Frauen Hoch- und Tiefpunkte in ihrem Leben, die einen haben mitfiebern lassen. Das Ende hatte dann einen riesen Cliffhanger, nach dem ich sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe bin😱.
Toller Abschluss einer wunderbaren Reihe🫶
Es war toll zu sehen, wie dieser Band alle Handlungsstränge zusammengeführt und lange vergangene Konflikte aufgelöst hat. Außerdem fand ich es schön, dass man über die gesamte Reihe das Entstehen der Freundschaft zwischen den Wunderfrauen beobachten konnte, die in diesem Band nun ihren Höhepunkt erreicht🥹🫶. Die Geschichte der Frauen ist wieder wunderbar echt und berührend mit all ihren Höhen und Tiefen. Man begleitet die Frauen über einen so großen Zeitraum, dass es mir persönlich schwierig fällt nun Abschied zu nehmen😭. Das Ende fand ich für die Reihe wunderbar und super passend🥹😍. Lediglich zwei kleinere Sachen haben mir an diesem letzten Band nicht zu 100% gefallen🙈. Das ist einmal der Anfang, der wieder einen sehr großen Zeitsprung zu Band 2 aufweist. So wird das Ende von dem vorherigen Band lange nicht aufgelöst, was ich persönlich sehr frustrierend fand, durchaus aber verstehen kann, dass die Autorin das für die Spannung gemacht hat. Trotzdem fand ich das einfach nicht optimal gelöst😅. Zweitens hat mir gegen Ende der Handlungsstrang um Babara nicht wirklich gefallen. Ich habe keinen Sinn darin gesehen, warum das Ganze auf diese Weise aufgezogen und gelöst werden musste🤔. Meiner Meinung nach wirkte das sehr gezwungen, im Sinne von: oh, ich möchte unbedingt noch diesen geschichtlichen Konflikt aufgreifen! Das Ganze hat sich aber irgendwie in die sonst so lebensnahe Geschichte wenig einfügen können und wirkte stattdessen eher Fehl am Platz😅. Trotz allem konnte mich der Rest der Geschichte aber genauso begeistern wie die Bände zuvor und es ist insgesamt definitiv ein gelungener Abschluss🫶.
Noch spannender als Band 1. Wieder mit dem Alltagsleben, dieses Mal der 60er. Politische Themen werden abgeschnitten und damalige Ereignisse thematisiert. Man leidet und hofft wieder mit Luise, Helga, Bella und Marie mit. Contergan ist ein Thema, ebenso Frauenrechte und Verhütung. Angefangene Themen aus Band 1 werden fortgesetzt. Der Cliffhanger am Ende ist sehr, sehr gemein.
Aus der Sicht von vier sehr unterschiedlichen Frauen schildert das Buch die Zeit des Wirtschaftswunders in einem kleinen bayerischen Ort. Luise ist Köchin und hat zusätzlich bisher ihre Schwiegermutter betreut. Sie träumt von einem eigenen Laden in den durch deren Tod freigewordenen Räumen. Marie ist aus Schlesien vertrieben und ihre ganzen Habseligkeiten passen in einen Koffer. Sie ist allein, ihre Familie und Freunde verstorben. Annabel hat bereits während des Krieges den Arzt Konstantin geheiratet. Ihre Eltern sind ebenfalls verstorben. Durch die Heirat lebt sie entfernt von ehemaligen Freunden. Dadurch ist sie komplett auf ihren Sohn Friedrich fixiert, zumal die Familie ihres Mannes sie nicht akzeptiert. Helga ist eine Fabrikantentochter, die vor einer arrangierten Ehe flieht und nun eine Ausbildung zur Krankenschwester macht. Geschickt wechselt die Autorin zwischen Dramatik, Humor und Romantik. Durch die Schilderung von Mode, Küche und Musik der Fünfziger wird man als Leserin mit allen Sinnen auf Zeitreise geschickt. Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht ist das sehr offene Ende, das wohl zum Kauf der weiteren Bücher anregen soll.
Starnberg im Jahr 1953. Die Wunderfrauen sind vier Frauen, die versuchen in den Zeiten des Wirtschaftswunders ihre Träume zu leben, ihre Ängste zu besiegen und in die Zukunft zu schauen. Louise überredet ihren Mann sie einen kleinen Gemischtwarenladen eröffnen zu lassen. Helga bricht mit ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung zur Krankenschwester, Marie kommt auf ihrer Stellensuche auf dem Hof von Louises Brüdern unter und Annabel fürchtet um ihre Ehe. Abwechselnd begleiten wir die vier Frauen durch die Jahre 1953 und 54 bis zum WM-Sieg der deutschen Fußballer. Dadurch, dass die Vier ganz unterschiedliche Charaktere haben und jede mit anderen Problemen zu kämpfen hat, zeichnet die Autorin ein breit gefächertes Bild der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Auch die Vergangenheit spielt immer wieder eine Rolle, Marie ist aus Schlesien vertrieben worden, Helgas Eltern waren wohl in Nazigeschäfte und Judenvertreibungen verwickelt und Louise hat eine Zeitlang als Köchen in einem Lager für Displaced Persons gearbeitet. Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch die Notizen Louises in ihre diversen Merkhefte, die sie zum Führen ihres Ladens anlegt. Mir hat das Buch gut gefallen, am liebsten waren mir Marie und Louise. Helga war mir teilweise zu egoistisch und Annabell zu unsicher. Aber im Laufe der Geschichte lernt man alle so gut kennen, dass die Defizite hinter den liebenswerteren Eigenschaften verschwinden. Schade fand ich, dass Annabelle am Ende eigentlich zur Nebenfigur verkommen ist und nur noch aus der Sicht von Helga und Louise auftaucht. Was manch norddeutschen Leser etwas verwirren dürfte, sind die Passagen in denen breit bayerisch „gesprochen“ wird. Für Leser, die den Dialekt nicht kennen oder gar beherrschen mag sich das wohl wie eine Fremdsprache lesen. Selbst ich habe gelegentlich mit geschriebenem Dialekt Probleme, obwohl ich ihn mündlich gut verstehe, da ich ja selbst in München aufgewachsen bin. Alles in allem war es ein schönes Buch, das bei mir auch Kindheitserinnerungen an Ausflüge zum Starnberger See wachgerufen hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit den Vieren denn weitergehen wird. Die Leseprobe zu Band zwei war schon mal ganz vielversprechend.
1972, das Jahr der Olympiade in München. Luises Laden in Starnberg hat zu kämpfen, die Konkurrenz der Supermärkte wird immer größer. Annabell freut sich, dass Friedrich Teil der deutschen Olympiamannschaft ist. Marie kämpft immer noch mit ihrem Verlust und Helga muss ihre Zukunft komplett neu denken. Wieder begleiten wir die vier Frauen und ihre Familien über ein Jahr, in dem sich vieles verändert. Luises Ehe zerbricht immer mehr und auch ihr Laden bringt nicht mehr die Freude in ihr Leben, wie es früher der Fall war. Annabell beginnt nach dem Tod ihres Schwiegervaters in der Familiengeschichte der von Thalers zu forschen und bringt dabei auch Licht in Helgas Familiengeschichte. Diese wiederum kann sich den Traum einer eigenen Praxis erfüllen, doch gesundheitlich hat sie Probleme und auch Jack, Davids Vater geht ihr nicht aus dem Kopf. Und auch Marie hat immer noch schwer mit ihrem Schicksalsschlag zu kämpfen, auch wenn sich auf dem Hof mittlerweile ein neues Leben eingependelt hat. Mir hat es wieder großem Spaß gemacht die vier Frauen zu begleiten. Bei allen stehen große Veränderungen an, aber besonders Annabell hat mich wieder überrascht. Einerseits ist sie bezüglich ihrer Tochter teilweise sehr übervorsichtig, andererseits ist sie aber auch bereit ihr Leben zu verändern, nachdem sie die Familiengeschichte der von Thalers erforscht hat. Alle vier verändern ihr Leben nochmal gravierend und werfen manche Altlasten über Bord, um noch einmal neu zu beginnen. Wieder werden viele gesellschaftliche Themen angesprochen, die Nazi-Vergangenheit wirft immer noch ihre Schatten, das Familienrecht nimmt Einfluss auf das Leben. Gerade durch Luises kleine Ladenkunde bekommt man viel Veränderungen, die das Leben damals gebracht hat noch einmal im Detail mit. Für mich hätte nach diesem Band noch nicht Schluss sein müssen, gerne hätte ich die vier und ihre Familien weiter begleitet. Aber auch so kann ich diesen dritten Band der Trilogie wieder empfehlen, er ist ein schönes Leseerlebnis.
Das Leben der vier Freundinnen Luise, Helga, Marie und Annabel geht in den 70ern weiter und nicht weniger turbulent, als in den vorherigen Bänden. Die Kinder werden erwachsen, Beziehungen zerbrechen und immer ist da wieder die Vergangenheit. Auch dieser Band hat mir gut gefallen, jedoch kam das Ende viel zu hastig. Auf den letzten 50 Seiten findet nicht nur Helga ihre erste Liebe wieder, nein es wird auch noch, als wäre das ein Klacks, eine Frau aus der DDR geschmuggelt. Das war mir ein wenig to much. Offene Fragen wurden dann nicht mehr geklärt, was ich schade finde. Dennoch wieder toll geschrieben.
Der zweite Band der Wunderfrauen setzt 10 Jahre nach dem Ende des ersten Bandes ein. Helga ist mittlerweile Ärztin und arbeitet in der Klinik von Dr. von Thaler. Ihr Sohn David geht zusammen mit Josie, der Tochter von Louise zur Schule. So nähern die beiden sich wieder aneinander an und können die letzten Unstimmigkeiten zwischen sich ausräumen. Marie ist mittlerweile mit Martin verheiratet und bekommt ihr viertes Kind von ihm. Und Annabelle ist gerade Mutter einer Tochter geworden. Allerdings ist Marlene missgestaltet. Hier nimmt die Autorin dann auch gleich Bezug auf das damalige Tagesgeschehen. Marlene ist ein Contergan geschädigtes Kind und ihr Vater versucht herauszufinden, wie das passieren konnte. Auch andere Themen der Zeit werden aufgegriffen, wie die Debatte über Verhütung und Schwangerschaftsabbrüche. Die Flurbereinigung spielt eine Rolle und Louise muss sich mit der Konkurrenz der Selbstbedienungs-Supermärkte, die immer mehr aufkommen, beschäftigen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, man merkt den Charakteren an, dass sie älter geworden sind. Nicht unbedingt vernünftiger, aber alle vier stehen mehr im Leben und wissen sich auf ihre Art und Weise durchzusetzen. Besonders Annabelle emanzipiert sich immer mehr von ihrem Mann und wächst an ihrer Aufgabe mit Marlene und ihrer Freundschaft zu Louise, die sich deutlich vertieft. Die Beschreibung der Gegend ist so gut, dass ich Starnberg direkt wieder vor Augen hatte. Durch die wechselnde Perspektive begleitet man jede der Frauen immer wieder ein Stück ihres Weges und lernt ihr Ängste und Zweifel, aber auch ihre geheimen Freuden kennen. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall auf Band 3, der wieder 10 Jahre später spielt. Auch diese Geschichte wird wieder wohl recht spannend werden. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch, es hat mir wirklich gut gefallen.
Vom Thema her hat das Buch mir sehr gut gefallen - verschiedene Frauenschicksale in der Nachkriegszeit und die Möglichkeiten und Einschränkungen der einzelnen Frauen. Der Alltag - speziell der von Frauen - in der Nachkriegszeit wird hier auch gut rübergebracht, einschließlich der Probleme, die daraus resultieren, dass alte Ansichten immer noch nicht ausgestorben sind. Allerdings fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich habe ich nichts gegen wechselnde Blickwinkelfiguren - aber wenn in einem Kapitel bereits Bezug auf etwas genommen wird, das erst in einem späteren Kapitel der anderen Figur geschieht, ist das verwirrend. Beim ersten Mal habe ich noch gedacht, ich hätte etwas überlesen und ins vorherige Kapitel zurückgeblättert, später habe ich mich an diese Eigenheit gewöhnt - mögen muss ich das aber nicht. Auch mit der einen oder anderen Figur hatte ich meine Probleme - mich hat es gestört, dass eine der Frauen im Lauf des Buches mehr und mehr zur Nebenfigur verkommt und keine eigene Stimme mehr hat. Und auch wenn ich auch verstehen kann, dass Männer hier eher Nebenfiguren sind, kommen sie mir als Figuren doch ein wenig zu kurz und sind in meinen Augen teilweise inkonsistent aufgebaut.































