Morgen sind wir wild und frei
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Description
Drei mutige Frauen zwischen Emanzipation und Wahlrecht, Aufbruch und Abenteuer, Liebe und Freundschaft: Der neue mitreißende Roman von Bestsellerautorin Stephanie Schuster (»Die Wunderfrauen«)
1909: Viktoria schlägt sich mehr schlecht als recht als Sekretärin durch. Das Leben als ledige Mutter ist hart, ihre Träume werden von Pflichten erstickt. Bis sie Agnes und Elisabeth in den Alpen begegnet: Agnes studiert entgegen aller Widerstände als eine der ersten Frauen Architektur. Die junge Schneiderin Elisabeth sehnt sich nach einem Zuhause, in dem ganz allein sie bestimmen kann. Zu dritt schmieden sie den Plan, einen heruntergekommenen Berghof zu ersteigern. Einen Ort, an dem sie frei von gesellschaftlichen Zwängen leben können. Doch woher das Geld nehmen? Und schon bald darauf holt sie das Schicksal ein, und alles steht auf der Kippe.
Mehr von Stephanie Schuster:
Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt
Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste
Die Wunderfrauen - Freiheit im Angebot
Die Wunderfrauen - Wünsche werden wahr
Glückstöchter - Einfach leben
Glückstöchter - Einfach lieben
Book Information
Author Description
Stephanie Schuster arbeitete zuerst als Illustratorin und Malerin, bevor sie zu schreiben begann, darunter die Bestsellerreihe „Die Wunderfrauen“. Heute recherchiert und schreibt sie am liebsten über ihre Heimat. Sie lebt mit ihrer Familie südlich von München. Auf Instagram ist sie unter @stephanieschuster.art zu finden und auf ihrer Website www.stephanieschuster.de kann man mehr über ihr Schaffen erfahren.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
🔹️ Auf Seite 140 abgebrochen 🔹️
🔸️ Meine Einschätzung 🔸️ Das Buch kam überraschenderweise als Rezensionsexemplar vom Verlag bei mir an, ohne Anfrage, aber da ich solche Geschichten von Damals mit starken Frauen als Hauptfiguren gerne lese dachte ich, ach komm, probier es einfach aus. Nach gut 140 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Warum? Ich bin überhaupt nicht in den Plot reingekommen, die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen (leider) und bis zur angegebenen Seite ist nichts großes passiert. Alles war mir zu zäh, so das ich keine große Lust habe, weiterhin zu diesem Buch zu greifen. Wenn es nicht passt, muss man auch ehrlich sein. Wegen dem Abbruch gibt es keine *Meinung, denn das wäre unfair, das Buch nur nach diesen 140 Seiten zu bewerten. Vielleicht gefällt es ja einigen anderen Lesern, das würde mich freuen.
Weiberwirtschaft „Träume muss man festhalten, sonst fliegen sie davon.“ (S. 174) 1909 lernen sich am Kofel in Oberammergau drei junge Frauen kennen, die sehr verschieden sind und doch eins gemeinsam haben – den Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit. „Das Schreiben gehörte ihr allein, es gab ihr Halt und half, Erlebtes zu verarbeiten, Kurioses festzuhalten, einfach die Welt, die so schwer zu begreifen war, zumindest ein bisschen zu verstehen.“ (S. 186) Viktoria war Lehrerin, bis sie unverheiratet schwanger wurde und wegen dem Lehrerinnenzölibat ihren Job verlor. Von dem Geld, was ihr der Kindsvater für die Abtreibung gegeben hat, hat sie sich eine Schreibmaschine gekauft und schlägt sich als Sekretärin durch, aber eigentlich will sie Journalistin werden. Sie entstammt einer Schaustellerfamilie und hat nur noch eine Tante, die ihr manchmal mit ihrem Sohn hilft. Dass sie als Alleinerziehende keinerlei Rechte hat, macht ihr der Vater ihres Sohnes leider bald auf die harte Art klar. „Was konnte es Besseres geben, als aus Liebe ins Ungewisse und womöglich in ein ganz großes Abenteuer zu gehen?“ (S. 51) Vor 4 Jahren hat sich Agnes in den Engländer Nicolas verliebt, ihn geheiratet und nach Ägypten begleitet, wo er in einem Gewürzkontor arbeitet. Vor einem Jahr ist sie mit seiner Zustimmung allein nach München zurückgekehrt und studiert Architektur. Als einzige Frau wird sie weder von ihrem Professor noch ihren Mitstudenten ernst genommen. Und dann bleiben die Briefe und das Geld von Nic aus. Sie würde lieber heute als Morgen nach Kairo reisen und ihn suchen, aber das Studium will sie auch nicht aufgeben. „Weg aus der Enge ihres Elternhauses … Frei und selbstbestimmt leben, danach sehnte sie sich.“ (S. 135) Elisabeth ist die Zweitälteste von 13 Kindern und kümmert sich um ihre jüngeren Geschwister. Sie beneidet ihre Freundinnen um ihr eigenständiges Leben in der Stadt und träumt von einer Haustür, die sie hinter sich schließen und allein sein kann. Eigentlich ist sie Störschneiderin, setzt ihre Freiheit aber regelmäßig beim Schmuggeln aufs Spiel, weil die Familie das Geld braucht. Oberhalb des Dorfes gibt einen verlassenen alten Hof. Die Freundinnen hoffen, ihn ersteigern zu können, um darauf zusammen zu leben und zu arbeiten, sich gegenseitig unterstützend und doch frei. Stephanie Schusters neuestes Buch „Morgen sind wir wild und frei“ spielt in Oberammergau und München. Obwohl beide Orte geografisch nicht weit voneinander entfernt sind, wirken sie wie zwei völlig verschiedene Welten. hier die Tradition, dort die Moderne und der Fortschritt. Geschickt lässt sie berühmte Personen und die Passionsspielen in die Handlung einfließen, aber vorrangig geht es um die Rechte der Frauen in der damaligen Zeit, ihre Forderungen nach Gleichberechtigung im Beruf und im Hinblick auf ihre Kinder, ihr Kampf um ihre persönliche Freiheit. Sie schreibt gewohnt mitreißend und spannend, wechselt zwischen den Perspektiven der drei Protagonistinnen und verleiht so jeder eine eigene Stimme. Lediglich gegen Ende wird die Geschichte etwas zu abenteuerlich, und ein Gegenspieler bleibt in seinen Motiven leider blass – seine Beweggründe werden leider nicht aufgeklärt, wodurch seine Handlungen schwer nachvollziehbar sind.

Darum geht es: Anfang des 20. Jahrhunderts kreuzen sich in Oberammergau die Wege von drei Frauen, die kaum verschiedener sein könnten. Viktoria schlägt sich mühsam als alleinerziehende Mutter und Sekretärin durchs Leben und hat ihre eigenen Träume fast aufgegeben. Agnes gehört zu den ersten Frauen, die Architektur studieren, und muss sich ständig gegen Vorurteile behaupten. Elisabeth, eine junge Schneiderin, sehnt sich nach einem Zuhause, in dem sie ihr Leben selbst bestimmen kann. Gemeinsam beschließen sie, einen heruntergekommenen Berghof zu kaufen und dort frei von den engen gesellschaftlichen Erwartungen zu leben. Doch ihnen fehlt das Geld, und schon bald geraten ihre Pläne durch äußere Ereignisse und persönliche Schicksalsschläge in Gefahr. Trotz aller Widerstände halten sie an ihrer Idee fest. Wird ihr Traum Bestand haben? Mein Leseeindruck: Stephanie Schuster überzeugt mit einem sehr genauen und detailreichen Schreibstil. Ihre Beschreibungen wirken lebendig, sorgfältig und gut recherchiert. Besonders die Sehnsucht der drei Frauen nach Bildung, Freiheit und einem eigenen Weg vermittelt die Autorin glaubhaft und authentisch. Für mich hätte die Geschichte jedoch etwas mehr Schwung vertragen. Die Handlung verläuft ruhig, ohne große Höhen und Tiefen, sodass mich nicht alles gleichermaßen fesseln konnte. Auch zu den Hauptfiguren konnte ich emotional nicht ganz den Zugang finden. Sie blieben für mich etwas auf Distanz. Trotzdem lässt sich das Buch angenehm und flüssig lesen. Es ist eine stimmige, gut erzählte Geschichte, die man durchaus mögen kann. Bei mir persönlich hat sie jedoch keinen dauerhaften Nachhall hinterlassen. Fazit: 3,5/5 ⭐️ Ein ruhig erzählter Roman mit viel Liebe zum Detail. Ein schönes Buch für zwischendurch, aber für mich ohne großen Nachhall.

Ein berührende Geschichte
Ich lese die Bücher von Stephanie Schuster schon seit Jahren mit großer Begeisterung und habe mich auch diesmal sehr auf den neuen Roman gefreut. Die Figuren sind wie gewohnt vielschichtig und liebevoll gezeichnet, und die Grundidee hat mich sofort neugierig gemacht. Allerdings empfand ich den Einstieg als etwas langatmig – es dauerte recht lange, bis die Protagonistinnen zusammenfanden. Danach nahm die Geschichte aber deutlich an Fahrt auf, fast schon ein wenig zu rasant, sodass mir das Ende etwas überhastet vorkam. Zusammengefasst eine berührende und lesenswerte Geschichte mit kleinen Schwächen in der Dramaturgie. Wer die Bücher von Stephanie Schuster mag, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen – ich hätte mir lediglich einen etwas strafferen Anfang und ein ausführlicheres Ende gewünscht.
Zu viel …
… von allem. Da ich historische Romane mit weiblichen Helden mag, habe ich mich sehr gefreut, also ich über ein Bücherabo bei meiner Herzensbuchhandlung dieses Buch erhielt. Doch leider, leider war das nichts. Es fiel mir unfassbar schwer der Geschichte zu folgen. Zwar ist der Aufbau, jeweils aus der Perspektive einer der Frauen geschrieben, durch Überschriften mit den Vornamen recht übersichtlich, der Schreibstil hingegen ist es nicht. Es liest sich nicht flüssig, dauernd bleibt man an Begriffen hängen, die sich störend anfühlen und somit den Lesefluss behindern. Auch die Einschübe der „Landpomeranze“ empfand ich als sehr störend. Da es mir inhaltlich keinen Mehrwert bot und ich die Art, wie es geschrieben ist nicht mochte, habe ich diese Teile recht bald nicht mehr gelesen. Ohnehin habe ich nach einiger Zeit angefangen bestimmte Zeilen zu überfliegen. Denn inhaltlich hat dieses Buch von allem zu viel. Jede einzelne Geschichte einer der Damen hätte anhand der Geschehnisse ein eigenes Buch werden können. Möglicherweise wäre es dann weniger gehetzt und oberflächlich daher gekommen. Einzig die Nebendarsteller wie Flo oder Stofferl sorgen für 2,5 Sterne.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Drei mutige Frauen zwischen Emanzipation und Wahlrecht, Aufbruch und Abenteuer, Liebe und Freundschaft: Der neue mitreißende Roman von Bestsellerautorin Stephanie Schuster (»Die Wunderfrauen«)
1909: Viktoria schlägt sich mehr schlecht als recht als Sekretärin durch. Das Leben als ledige Mutter ist hart, ihre Träume werden von Pflichten erstickt. Bis sie Agnes und Elisabeth in den Alpen begegnet: Agnes studiert entgegen aller Widerstände als eine der ersten Frauen Architektur. Die junge Schneiderin Elisabeth sehnt sich nach einem Zuhause, in dem ganz allein sie bestimmen kann. Zu dritt schmieden sie den Plan, einen heruntergekommenen Berghof zu ersteigern. Einen Ort, an dem sie frei von gesellschaftlichen Zwängen leben können. Doch woher das Geld nehmen? Und schon bald darauf holt sie das Schicksal ein, und alles steht auf der Kippe.
Mehr von Stephanie Schuster:
Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt
Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste
Die Wunderfrauen - Freiheit im Angebot
Die Wunderfrauen - Wünsche werden wahr
Glückstöchter - Einfach leben
Glückstöchter - Einfach lieben
Book Information
Author Description
Stephanie Schuster arbeitete zuerst als Illustratorin und Malerin, bevor sie zu schreiben begann, darunter die Bestsellerreihe „Die Wunderfrauen“. Heute recherchiert und schreibt sie am liebsten über ihre Heimat. Sie lebt mit ihrer Familie südlich von München. Auf Instagram ist sie unter @stephanieschuster.art zu finden und auf ihrer Website www.stephanieschuster.de kann man mehr über ihr Schaffen erfahren.
Posts
🔹️ Auf Seite 140 abgebrochen 🔹️
🔸️ Meine Einschätzung 🔸️ Das Buch kam überraschenderweise als Rezensionsexemplar vom Verlag bei mir an, ohne Anfrage, aber da ich solche Geschichten von Damals mit starken Frauen als Hauptfiguren gerne lese dachte ich, ach komm, probier es einfach aus. Nach gut 140 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Warum? Ich bin überhaupt nicht in den Plot reingekommen, die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen (leider) und bis zur angegebenen Seite ist nichts großes passiert. Alles war mir zu zäh, so das ich keine große Lust habe, weiterhin zu diesem Buch zu greifen. Wenn es nicht passt, muss man auch ehrlich sein. Wegen dem Abbruch gibt es keine *Meinung, denn das wäre unfair, das Buch nur nach diesen 140 Seiten zu bewerten. Vielleicht gefällt es ja einigen anderen Lesern, das würde mich freuen.
Weiberwirtschaft „Träume muss man festhalten, sonst fliegen sie davon.“ (S. 174) 1909 lernen sich am Kofel in Oberammergau drei junge Frauen kennen, die sehr verschieden sind und doch eins gemeinsam haben – den Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit. „Das Schreiben gehörte ihr allein, es gab ihr Halt und half, Erlebtes zu verarbeiten, Kurioses festzuhalten, einfach die Welt, die so schwer zu begreifen war, zumindest ein bisschen zu verstehen.“ (S. 186) Viktoria war Lehrerin, bis sie unverheiratet schwanger wurde und wegen dem Lehrerinnenzölibat ihren Job verlor. Von dem Geld, was ihr der Kindsvater für die Abtreibung gegeben hat, hat sie sich eine Schreibmaschine gekauft und schlägt sich als Sekretärin durch, aber eigentlich will sie Journalistin werden. Sie entstammt einer Schaustellerfamilie und hat nur noch eine Tante, die ihr manchmal mit ihrem Sohn hilft. Dass sie als Alleinerziehende keinerlei Rechte hat, macht ihr der Vater ihres Sohnes leider bald auf die harte Art klar. „Was konnte es Besseres geben, als aus Liebe ins Ungewisse und womöglich in ein ganz großes Abenteuer zu gehen?“ (S. 51) Vor 4 Jahren hat sich Agnes in den Engländer Nicolas verliebt, ihn geheiratet und nach Ägypten begleitet, wo er in einem Gewürzkontor arbeitet. Vor einem Jahr ist sie mit seiner Zustimmung allein nach München zurückgekehrt und studiert Architektur. Als einzige Frau wird sie weder von ihrem Professor noch ihren Mitstudenten ernst genommen. Und dann bleiben die Briefe und das Geld von Nic aus. Sie würde lieber heute als Morgen nach Kairo reisen und ihn suchen, aber das Studium will sie auch nicht aufgeben. „Weg aus der Enge ihres Elternhauses … Frei und selbstbestimmt leben, danach sehnte sie sich.“ (S. 135) Elisabeth ist die Zweitälteste von 13 Kindern und kümmert sich um ihre jüngeren Geschwister. Sie beneidet ihre Freundinnen um ihr eigenständiges Leben in der Stadt und träumt von einer Haustür, die sie hinter sich schließen und allein sein kann. Eigentlich ist sie Störschneiderin, setzt ihre Freiheit aber regelmäßig beim Schmuggeln aufs Spiel, weil die Familie das Geld braucht. Oberhalb des Dorfes gibt einen verlassenen alten Hof. Die Freundinnen hoffen, ihn ersteigern zu können, um darauf zusammen zu leben und zu arbeiten, sich gegenseitig unterstützend und doch frei. Stephanie Schusters neuestes Buch „Morgen sind wir wild und frei“ spielt in Oberammergau und München. Obwohl beide Orte geografisch nicht weit voneinander entfernt sind, wirken sie wie zwei völlig verschiedene Welten. hier die Tradition, dort die Moderne und der Fortschritt. Geschickt lässt sie berühmte Personen und die Passionsspielen in die Handlung einfließen, aber vorrangig geht es um die Rechte der Frauen in der damaligen Zeit, ihre Forderungen nach Gleichberechtigung im Beruf und im Hinblick auf ihre Kinder, ihr Kampf um ihre persönliche Freiheit. Sie schreibt gewohnt mitreißend und spannend, wechselt zwischen den Perspektiven der drei Protagonistinnen und verleiht so jeder eine eigene Stimme. Lediglich gegen Ende wird die Geschichte etwas zu abenteuerlich, und ein Gegenspieler bleibt in seinen Motiven leider blass – seine Beweggründe werden leider nicht aufgeklärt, wodurch seine Handlungen schwer nachvollziehbar sind.

Darum geht es: Anfang des 20. Jahrhunderts kreuzen sich in Oberammergau die Wege von drei Frauen, die kaum verschiedener sein könnten. Viktoria schlägt sich mühsam als alleinerziehende Mutter und Sekretärin durchs Leben und hat ihre eigenen Träume fast aufgegeben. Agnes gehört zu den ersten Frauen, die Architektur studieren, und muss sich ständig gegen Vorurteile behaupten. Elisabeth, eine junge Schneiderin, sehnt sich nach einem Zuhause, in dem sie ihr Leben selbst bestimmen kann. Gemeinsam beschließen sie, einen heruntergekommenen Berghof zu kaufen und dort frei von den engen gesellschaftlichen Erwartungen zu leben. Doch ihnen fehlt das Geld, und schon bald geraten ihre Pläne durch äußere Ereignisse und persönliche Schicksalsschläge in Gefahr. Trotz aller Widerstände halten sie an ihrer Idee fest. Wird ihr Traum Bestand haben? Mein Leseeindruck: Stephanie Schuster überzeugt mit einem sehr genauen und detailreichen Schreibstil. Ihre Beschreibungen wirken lebendig, sorgfältig und gut recherchiert. Besonders die Sehnsucht der drei Frauen nach Bildung, Freiheit und einem eigenen Weg vermittelt die Autorin glaubhaft und authentisch. Für mich hätte die Geschichte jedoch etwas mehr Schwung vertragen. Die Handlung verläuft ruhig, ohne große Höhen und Tiefen, sodass mich nicht alles gleichermaßen fesseln konnte. Auch zu den Hauptfiguren konnte ich emotional nicht ganz den Zugang finden. Sie blieben für mich etwas auf Distanz. Trotzdem lässt sich das Buch angenehm und flüssig lesen. Es ist eine stimmige, gut erzählte Geschichte, die man durchaus mögen kann. Bei mir persönlich hat sie jedoch keinen dauerhaften Nachhall hinterlassen. Fazit: 3,5/5 ⭐️ Ein ruhig erzählter Roman mit viel Liebe zum Detail. Ein schönes Buch für zwischendurch, aber für mich ohne großen Nachhall.

Ein berührende Geschichte
Ich lese die Bücher von Stephanie Schuster schon seit Jahren mit großer Begeisterung und habe mich auch diesmal sehr auf den neuen Roman gefreut. Die Figuren sind wie gewohnt vielschichtig und liebevoll gezeichnet, und die Grundidee hat mich sofort neugierig gemacht. Allerdings empfand ich den Einstieg als etwas langatmig – es dauerte recht lange, bis die Protagonistinnen zusammenfanden. Danach nahm die Geschichte aber deutlich an Fahrt auf, fast schon ein wenig zu rasant, sodass mir das Ende etwas überhastet vorkam. Zusammengefasst eine berührende und lesenswerte Geschichte mit kleinen Schwächen in der Dramaturgie. Wer die Bücher von Stephanie Schuster mag, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen – ich hätte mir lediglich einen etwas strafferen Anfang und ein ausführlicheres Ende gewünscht.
Zu viel …
… von allem. Da ich historische Romane mit weiblichen Helden mag, habe ich mich sehr gefreut, also ich über ein Bücherabo bei meiner Herzensbuchhandlung dieses Buch erhielt. Doch leider, leider war das nichts. Es fiel mir unfassbar schwer der Geschichte zu folgen. Zwar ist der Aufbau, jeweils aus der Perspektive einer der Frauen geschrieben, durch Überschriften mit den Vornamen recht übersichtlich, der Schreibstil hingegen ist es nicht. Es liest sich nicht flüssig, dauernd bleibt man an Begriffen hängen, die sich störend anfühlen und somit den Lesefluss behindern. Auch die Einschübe der „Landpomeranze“ empfand ich als sehr störend. Da es mir inhaltlich keinen Mehrwert bot und ich die Art, wie es geschrieben ist nicht mochte, habe ich diese Teile recht bald nicht mehr gelesen. Ohnehin habe ich nach einiger Zeit angefangen bestimmte Zeilen zu überfliegen. Denn inhaltlich hat dieses Buch von allem zu viel. Jede einzelne Geschichte einer der Damen hätte anhand der Geschehnisse ein eigenes Buch werden können. Möglicherweise wäre es dann weniger gehetzt und oberflächlich daher gekommen. Einzig die Nebendarsteller wie Flo oder Stofferl sorgen für 2,5 Sterne.










