Die Wolkengucker

Die Wolkengucker

Hardback
4.474

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Matt Williams kann nicht verstehen, warum seine kleine Tochter Mia so hingebungsvoll Wolken betrachtet. Sie sieht darin eine ganze Welt, für ihn sind es schlicht viele kleine Wassertröpfchen. Das ändert sich, als er und Mia die alte Wilma kennenlernen. In ihrer alten Münchener Villa trifft sich nämlich die Wolkengucker-Gesellschaft, ein Grüppchen der unterschiedlichsten Menschen. Hier teilt man nicht nur Mias Liebe zu den Zuckerwatte- und Sahneeis-Gebilden am Himmel, sondern noch viel mehr ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
384
Price
16.50 €

Author Description

Kristina Fritz ist das Pseudonym Kristina Günak, einer erfolgreichen Autorin von Liebesromanen, die die Leser:innen am Ende stets mit einem wohligen Gefühl schließen. Sie schreibt auch unter dem Namen Kristina Valentin. In DIE WOLKENGUCKER macht sie sich auf die Suche nach dem Glück im Großen und im Kleinen. Und dabei können Wolken eine große Hilfe sein. Einfach mal den Blick heben ...

Posts

27
All
5

Bezaubernd schön und sehr berührend!

Ein Roman, der jeden, der ihn gelesen hat, aufmerksamer in den Himmel sehen lässt! Matt ist Illustrator und sollte eigentlich gerade einen Eisberg und viele kleine Füchse, Dachse und andere Waldbewohner zeichnen. Aber er kann es einfach nicht. Ihm fehlt die Kraft und die Kreativität. Außerdem kümmert er sich alleine um seine achtjährige Tochter Mia, denn vor zwei Jahren ist seine Frau verstorben. Mia liebt den Himmel und die Wolken, die dort vorüberziehen und die lustigsten Formen annehmen können. Deshalb tut er ihr auch den Gefallen und geht mit ihr zum ersten Treffen der Vereinigung der Wolkengucker. Gegründet von fast neunzigjährigen Wilma, die seit dem Tod ihrer besten Freundin Margarete sehr einsam ist. Margarete hat die Wolken geliebt und konnte niemals satt werden, dort hinaufzusehen. Wilma war nie so fasziniert von den Wolken, dennoch löst sie ihr Versprechen ein und gründet die Wolkengucker. Obwohl sie beim ersten Treffen nur zu viert sind, denn Ayla, die Haushaltshilfe, ist ebenfalls noch anwesend, freut Wilma sich über die Abwechslung. Ayla war früher bei Margarete und hat ihr den Haushalt geführt, doch die ist nun überraschend verstorben und so hilft sie nun Wilma. Aber die ist einfach nicht so nett und freundlich und lässt Ayla nicht so sehr an sich heran, wie es bei Margarete der Fall war. Eine ganz besondere Gruppe entsteht, die aus Fremden werden Freunde... Die Autorin Kristina Günak hat diesen Roman unter dem Pseudonym Kristina Fritz verfasst. Somit war das nicht mein erstes Buch von ihr, aber ich war überrascht, denn nicht nur durch den anderen Autorennamen grenzt sie sich von ihren anderen Werken ab. So ist die Handlung hier teilweise sehr ernst, nachdenklich und berührend. Auch wenn das Ende etwas vorhersehbar war, hat das weder den Lesefluss noch die Neugier auf das weitere Geschehen geschmälert. Dieser Roman hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und ich war gespannt, was es denn nun mit den Wolkenguckern so auf sich hat. Die Konstellation der Gruppe ist durchweg interessant und bringt so manches Geheimnis ans Licht, schafft neue Freundschaften und vereint Jung und Alt ohne Vorurteile. Voller Vergnügen habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und habe gespürt, wie beim Lesen die Anspannung des Alltags von mir abgefallen ist und ich selbst immer wieder das Bedürfnis hatte, mich einfach in einen Liegestuhl zu legen, die Wolken zu betrachten und einfach mal nichts zu denken.

Bezaubernd schön und sehr berührend!
4

Nette Geschichte, sympathische Protagonisten, tat gut zu lesen.

5

Was für's Herz

Wie nicht anders zu erwarten, ist es ein herzerwärmendes Buch über Freundschaft, liebe und Familie. Einfach zum loslassen und wohlfühlen. Wie eine Decke an kalten Tagen. Es ist ein Buch, bei dem man keine großartigen Plots und Drama erwarten braucht. Es ist teilweiße sogar sehr vorhersehbar, aber dennoch einfach wundervoll. Hier und da waren einige Situationen ein bisschen langatmig, aber ich musste so oft lächeln, schmunzeln und zum Ende hin sogar ein Tränchen verdrücken. Kristina Günack oder hier Fritz hat es wieder Mal geschafft einen wunderschönen Wohlfühlroman zu kreieren, aus dem man gar nicht wieder hervorkriechen möchte.

5

Ein Buch für die Seele

Das durch das nüchterne Cover auf den ersten Blick unscheinbare Buch ist ein wahrer Schatz für die Seele. In "die Wolkengucker" von Kristina Fritz geht es um die fast 90jährige Wilma, die nach dem Tod ihrer letzten Freundin Margarete, beschließt, etwas zu ändern. Im Andenken ihrer Freundschaft gründete sie die Vereinigung der Wolkengucker und trägt Ayla, ihre Haushaltshilfe, die sie von Margarete "geerbt" hat, auf, Flyer für ebenjene Treffen aufzuhängen. Und so stößt Wilma etwas Unvorhergesehenes an - das Leben. Neben Wilma, die einen resoluten und doch herzlichen Charakter hat, treffen wir auch noch auf weitere liebenswerte Protas, aus deren jeweiligen Sicht abwechselnd die Kapitel geschrieben sind. Während wir Aylas Erlebnisse und Gefühle aus der Ich-Perspektive folgen (was sie vielleicht zu der Hauptprotagonistin macht?), erleben wir die anderen Perspektiven aus der dritten Person Singular. Wir tauchen ein, in das Leben vierer Fremder, die mit ihren Päckchen kämpfen und dann durch so etwas belanglos Klingendem wie "Wolkengucker" ins Leben geführt werden. Der Schreibstil ist angenehm und authentisch, ebenso die Probleme, mit denen die Protas kämpfen. Aber warum ein Buch für die Seele? Wahrscheinlich klingt mein Versuch, die Story ohne Spoiler zu unreißen recht langweilig... Ich kann aber versprechen, dass sie es keineswegs ist. In dem Buch konnte ich so versinken, wie man es wahrscheinlich nur mit einem Blick in den Himmel kann. Kristina Fritz' Geschichte bietet eine Katharsis, wie Aristoteles sie sich wohl nur wünschen könnte. Es ist eine regelrechte Gefühlsreinigung: Ich habe noch nie bei einem Buch so viel gelacht, auch mal Ärger geteilt, echte Sorge und Mitleid durchlitten und so sehr vor Rührung geheult wie bei dieser Lektüre. Und dieses Wechselspiel der Gefühle tat einfach gut! Es ist absolut belebend, und trotz der Tränen, die man durchaus zwischendurch vergießt, einfach erheiternd. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte und auch einfach mal seinen eigenen Gefühlen Raum und Futter geben möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu den Wolkenguckern zu gesellen. Und den Blick nach oben zu richten. (Jeden zweiten Sonntag, pünktlich um 15 Uhr!) Vielen Dank an lesejury.de und den Lübbe-Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

5

Dieses Buch habe ich zum Geburtstag bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe, denn schon länger stand es auf meiner Wunschliste. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Matt Williams kann nicht verstehen, warum seine kleine Tochter Mia so hingebungsvoll Wolken betrachtet. Sie sieht darin eine ganze Welt, für ihn sind es schlicht viele kleine Wassertröpfchen. Das ändert sich, als er und Mia die alte Wilma kennenlernen. In ihrer alten Münchener Villa trifft sich nämlich die Wolkengucker-Gesellschaft, ein Grüppchen der unterschiedlichsten Menschen. Hier teilt man nicht nur Mias Liebe zu den Zuckerwatte- und Sahneeis-Gebilden am Himmel, sondern noch viel mehr ... 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Eine wundervolle Geschichte, mit warmherzigen Charakteren, die mich voll in ihren Bann gezogen hat. Allen voran waren es die Figuren, die mich so begeistert haben. Wirkten sie zu Beginn noch zerbrechlich, einsam und verloren, konnte man bei allen eine Entwicklung erleben, die mich glücklich und zufrieden gestimmt hat. Auch Tränen flossen zum Schluss. Der rote Faden, die Wolken zu betrachten, hat mir zudem gut gefallen. Ich glaube, ein jeder hat das schon gemacht, in Wolkenformen etwas zu erkennen? Vielleicht wirkt die Geschichte auf einige deshalb kitschig, ich aber fand sie richtig schön, dass sie für meinen Geschmack gerne noch ein wenig länger hätte gehen können. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung, für alle, die sich auch gerne mal in den zuckerwatteähnlichen Gebilden verlieren. Ja, nüchtern betrachtet, sind es nur eine Ansammlung von Regentropfen, aber es kann auch ein wunderschöner Weg zum Träumen sein, wie diese Geschichte zeigt. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Richtig schön! ☆☆☆☆☆

4

Ein Buch das zum nachdenken anregt

Aus fremde werden Freunde und aus Freunden werden Wolkengucker. Matt, Mia, Ayla, Wilma, Ferdinand und Margarete haben alle etwas gemeinsam. Alle sind durch ihre Verluste und Herausforderungen auf Abwege geraten. Doch ein einziger letzter Wunsch könnte alle zusammenbringen und jeden einzelnen heilen lassen. Denn Wilma hat nicht nur ihre beste Freundin verloren, sondern auch die einzige mit der sie die Wolken betrachtet hat. Gerade zu Beginn des Buchs bekommt man zunächst einen Einblick in die verschiedenen Protagonisten und lernt ihren Kummer kennen. Man begleitet ihre Höhen und Tiefen und vor allem auch die sich kreuzenden Wege mit den unterschiedlichen Protagonisten, die vielseitige Perspektiven auf unterschiedliche Lebensumstände aufweisen . Das Buch verbindet Alltagssorgen mit Gefühlen und Realität. Das Bedürfnis all dem zu entfliehen wird mit einem angenehm authentischen Schreibstil unterstrichen und sorgt für ein entspanntes Lesegefühl. Die Kombination von all den alltäglichen Problemen die zu bewerkstelligen sind, macht dieses Buch sehr realitätsnah und hat mich persönlich sehr zum nachdenken gebracht. Es macht deutlich im hier und jetzt zu leben, welches besonders zum Ende des Buchs nochmal hervorgehoben wird. Ein schönes Buch das zum nachdenken und verlieren in den Wolken anregt. Die Wolkengucker ist ein Buch, über Freundschaft und Familie, aber auch über den Tod und Verlust besonders von geliebten Personen. Vielen Dank an das Team der Bloggerjury und dem Lübbeverlag, dass ich das Buch rezensieren durfte.

5

Ein absolutes Jahreshighlight für mich

„Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von hier unten schon so schön aussieht.“ Schaut ihr gern in den Himmel oder nehmt ihr euch mal Zeit die Wolken anzugucken? Wolken gucken war tatsächlich das gemeinsame Hobby von Margarete und Wilma. Bis Margarete starb und Wilma, ihre beste Freundin, ihr das Versprechen abnehmen musste, eine Vereinigung der Wolkengucker zu gründen. Und zusätzlich sollte Wilma Margaretes Haushaltshilfe Ayla einstellen. So beginnt der Roman von Kristina Fritz und allmählich lernt man auch die anderen Protagonisten der Story kennen. Insgesamt wird das Buch aus der Sicht der vier Charaktere Wilma, Ayla, Matt und Ferdinand beschrieben und die Geschichte somit auch immer aus einem anderen Blickwinkel erzählt. 4 Personen, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein können und alles aus verschiedenen Millieus stammen. Und dennoch haben sie mehr gemeinsam, als sie zunächst glauben. Da wäre der Witwer und alleinerziehende Vater Matt mit seiner Tochter Mia. Beide haben erst vor einiger Zeit die Mutter Anna verloren und gehen unterschiedlich mit der Trauer um. Ayla, die ehemalige Haushaltshilfe von Margarete, die nun bei Wilma arbeitet. Sie lebt in einer WG und versucht sich mit Putzjobs in München über Wasser zu halten. Die fast 90-jährige Wilma, die allein in ihrer Villa lebt und um ihre Freundin Margarete trauert. Und natürlich Ferdinand, Wilmas schrulliger Nachbar, der zunächst überall aneckt. Auch wenn es auf dem ersten Blick etwas unübersichtlich erscheint und es viele Protagonisten sein mögen, so kommt man als Leser schnell in der Story an. Ich persönlich hatte keine Probleme die ganzen Namen und deren Hintergründe schnell auseinanderhalten zu können :-) Kristina Fritz hat allen Charakteren, auch der kleinen Mia, viel Leben und Persönlichkeit eingehaucht, ohne dass es nur einmal langatmig oder langweilig beim Lesen gewesen wäre. Der Plot der Story ist schön durchdacht. Und auch, wenn man keine großen Überraschungen oder Story Twists erwartet hatte, so hat mich die Geschichte dennoch zufrieden zurückgelassen. Es wurden ernste Themen angesprochen, unter anderem der Umgang mit Trauer oder auch das Gefühl ohne Eltern aufgewachsen zu sein oder sich haltlos bzw. heimatlos zu fühlen. Und dennoch hat das Buch die Ganze Zeit seinen Wohlfühl Charakter beibehalten können. Mit einem lockeren Schreibstil, der sich gut lesen ließ und Kapiteln mit einer angenehmen Länge, hat Kristina Fritz es geschafft mich komplett abzuholen und in die Geschichte eintauchen zu lassen Für mich mein erstes Highlight in 2024. Ich vergebe daher volle 5 Wolken für diesen rundum gelungenen Roman.

Ein absolutes Jahreshighlight für mich
5

Die letzten Seiten unter Tränen beendet. Was für eine Geschichte.

5

Fazit: wunderschönes Buch zum Thema Trauer und Trauerbewältigung, Familie und Freundschaft. Es nimmt lang Anlauf und dann wird es gut.

5

Wor sollten häufiger in die Wolken gucken

Ich hab an einem freien Tag, den Prolog gelesen. Beim umschlagen der ersten Seite, hab ich das erste mal Tränen in den Augen gehabt. Am Abend, viele Taschentücher später, hab ich das Buch beendet. Ich hätte dann mein Jahreshighlight gefunden. Das Buch ist nicht extrem ausgefeilt in der Sprache. Auch mir sind ein paar holprige Sätze aufgefallen oder unnötige Wiederholungen. Aber genau das macht es noch bezaubernder. Denn so spricht es meine Sprache, es redet direkt mit meinem Herzen. Und hier schlich es sich ein, durch die lesen Worte, durch das schöne. Durch Found Family wie ich es selten schöner gezeichnet bekam. Es zeigt auf das wir auch einmal innehalten sollten. Hinter die Fassade blicken. Häufiger tief durchatmen sollten. Mehr singen und tanzen, essen worauf wir Lust haben. Und nicht immer höher, weiter, schneller. Mit geschlossenen Augen dem Wind lauschen. Einen guten Tee trinken und den Wolken zusehen. Wir schauen viel zu selten in die Wolken. Das Buch erzählt von den Wolkenguckern. Einer Gruppe völlig unterschiedlicher Charaktere, vom kleinen Mädchen, über die 80 jährige, ein Banker, Putzfrau, der russische Gärtner, die bayrische Hausfrau. So viel trennt sie, so viel verbindet sie. Diese Verbindung wird uns sehr einfühlsam gezeigt. Gott hab ich viel geweint. Keine schlimmen Tränen, nicht nur. Wahre Freude und Glück, Hoffnung zaubern hier ein paar feuchte Spuren auf meinen Wangen

Wor sollten häufiger in die Wolken gucken
5

Ohne Worte zurückgelassen, einfach wunderschön!♥️

3.5

DIE WOLKEN GUCKER Faszinieren dich Wolken? Erkennst du in den Wolken Formen, Gegenstände oder Lebewesen? Grundlage des Buches ist die Liebe zu den flauschigen, farbigen und immer wechselnden Wolkenformationen. I N H A L T: Matt Williams kann nicht verstehen, warum seine kleine Tochter Mia so hingebungsvoll Wolken betrachtet. Sie sieht darin eine ganze Welt, für ihn sind es schlicht viele kleine Wassertröpfchen. Das ändert sich, als er und Mia die alte Wilma kennenlernen. In ihrer alten Münchener Villa trifft sich nämlich die Wolkengucker-Gesellschaft, ein Grüppchen der unterschiedlichsten Menschen. Hier teilt man nicht nur Mias Liebe zu den Zuckerwatte- und Sahneeis-Gebilden am Himmel, sondern noch viel mehr ... M E I N U N G: Sprichwörtlich mit dem Kopf in den Wolken, den Alltag ruhen lassen und die schönen Gebilde am Himmel bestaunen - genau das macht der Club der Wolken Gucker. Ein wirklich sehr spezielles Hobby. Wilma, die neunzigjährige und stinkreiche Initatorin, führt das öffentliche Wolkengucken im Garten, in Andenken an ihre verstorbene beste Freundin Magarete, weiter. Schnell sind die ersten Mitglieder gefunden. Die achtjährige Mia ist eine richtige Naturgewalt, die immer wieder neue Figuren in den Wolken entdeckt. "Die Wolken Gucker" von Kristina Fritz ist ein ruhiges Buch über die Liebe des Naturschauspiels, die Launen des Lebens und die Entstehung von Freundschaft. Das Thema Tod spielt durchgängig eine leise Rolle im Buch. Verlust, Trauer und Neuanfänge sind zentrale Punkte. Fritz schreibt gefühlvoll, klar und rührend. Vor allem eine Szene hat mich sehr berührt: Magarete hinterlässt Wilma ihr Tuch. Ein Schultertuch, welches wie eine warme Umarmung ist und an einen gemeinsamen Abend erinnert. Inhaltlich ist der Roman sehr seicht und vorhersehbar. Leider sind mir die Charaktere an einigen Stellen zu oberflächlich und ihr Verhalten zu absehbar. Trotzdem habe ich Fritz Roman gerne gelesen: die Botschaft stimmt, cozy Ende und schöne Wolkenguck-Momente. Definitiv werde ich jetzt wieder öfter Wolken-raten spielen. Ein Buch über die Schönheit des Naturschauspiels der Wolken, Freundschaften über alle soziale und gesellschaftliche Grenzen hinweg und ein süßlich-vorhersehbares Ende. Definitiv ein Buch für gemütliche Stunden.

Post image
4

Eine sehr schöne und rührende Geschichte die zwar für mich vorhersehbar war aber dennoch ihren Reiz nicht verloren hat. Wurde gut gelesen und kann ich empfehlen.

4

Ein wirklich nettes Buch - ich hatte vorab befürchtet, das es etwas "zu nett" sein würde , aber tatsächlich habe ich es sehr genossen.

5

Als Wilma nach dem Tod ihrer Freundin Margarete mit deren letztem Wunsch betraut wird, ein Wolkengucker-Treffen zu veranstalten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Die quirlige Mia und ihr zurückgezogener Vater, der verschrobene Nachbar, die neue Putzfrau und der Gärtner gesellen sich nun sonntags zu ihr, um die Wolken zu betrachten. Nach und nach öffnen sich die Teilnehmer einander gegenüber und merken erst langsam, wie viel Einfluss sie auf das Leben des Anderen haben können. Beim Lesen dieses Buchs kann man gespannt miterleben, wie aus Fremden Freunde werden. Was auf den ersten Blick wie eine nette Strandlektüre wirkt, bekommt spätestens ab der Hälfte einen emotionalen Tiefgang und ich für meinen Teil habe die Protagonist*innen echt lieb gewonnen und mit ihnen mitgefiebert.

4

Schönes kurzweiliges Buch.

4.5

Die Wolkengucker. Weiß gar nicht mehr genau, wie das Buch auf meiner Wunschliste gelandet ist - aber ich fand die Idee sehr spannend: Eine Gruppe verschiedenster Menschen, die beim Wolken beobachten trotz Differenzen zusammenfindet und Freund*innen werden. Ich mochte die Charaktere, jede*r hat Ecken und Kanten, trägt seine*ihre Päckchen. Die Geschichte enthält schöne, sanfte Botschaften, die ohne große Dramaturgie das Leben der Protagonisten verändern und uns Lesende zum Nachdenken anregen. Das Buch ist zart, spendet Trost, erwärmt Herzen, in einfacher Sprache geschrieben und mag ein wenig kitschig wirken. Mich hat es berührt, ich fand es schön und man bricht aus dem Arbeits- und Leistungsalltag in eine weiche Wolkenlandschaft, die uns Lesende sanft umgibt.

3

Wie aus Fremde Freunde werden oder wie Wolken vereinen?

**** Worum geht es? **** Verlorene Seelen und die Kraft der Wolken. Matt, Mia, Ayla, Wilma, Ferdinand und Margarete. Eine verstorben und der Rest aus verschiedenen Gründen aus der Spur geraten. Was verbindet sie, das Fremdsein in der Gruppe der Wolkengucker. Margaretes letzter Wunsch an Wilma. Ob sie ahnte wie viele Seelen sie damit zusammenführt und heilen lassen wird? **** Mein Eindruck **** Der Kern der Geschichte ist schlichtweg wundervoll, zutiefst berührend und vereint über Generationen und Eigenschaften hinweg Fremde zu einer Wahlfamilie. In der Ruhe liegt die Kraft und in dem Miteinander die Hoffnung auf ein besseres Hier und Jetzt. Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm und die Geschichte sehr erwachsen. Und genau hier gab es dann für mich auch ein paar Mankos, denn die kindliche Freude kam nicht immer an, dabei bietet das Thema so viele Anknüpfungspunkte. Die Handlung ist lange sehr dekonstruktiv, angereichert mit den Alltagssorgen und dem Bedürfnis, dem endlich entfliehen zu können. Alles Komponenten die ich an sich sehr gerne lese, allerdings konnte mich dies über 200 Seiten nicht emotional greifen. Der Wechsel zwischen den Protagonisten zu Beginn verlief für mich zu rapide, ich konnte sie nicht ganz greifen und nahm so die verständlichen Sorgen als meckern anstatt als die Trauer, die eigentlich vorherrscht, wahr. Auch mit einer zweiten Chance konnte ich das Ganze nicht vollständig abschütteln. **** Empfehlung? **** Ich habe mir einfach mehr positive Energie gewünscht, sie kommt, für mich leider etwas zu spät. Ich konnte die Geschichte dadurch nicht vollständig genießen, die Entwicklung nicht komplett mitempfinden. Ich glaube aber, dass die Leser*innen, die die alle Charaktere zu Beginn ins Herz schließen können, hier eine ganz besondere Geschichte erleben werden und ganz auf ihre Kosten kommen können. Mein Tipp: eine Leseprobe!

4.5

Tolles Buch!

Ich bin froh, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen durfte. Es ist kein bekanntes Booktok Buch, aber ich fand den Titel sehr interessant und wollte es unbedingt lesen. Ich kam direkt gut rein. Einen halben Stern Abzug, weil es teilweise sich etwas gezogen hat, aber das an wenigen Stellen. Die Geschichte hat mich so berührt und als ich die Verbindung zu der Geschichte und dem Titel rausgefunden habe, war ich so berührt und musste schmunzeln. Eine Geschichte, die Fremde zu Freunden/Familie macht, liebe ich so sehr. Es war absolut angenehm zu lesen, weshalb ich auch nur 2 Tage gebraucht habe. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht und das Ende war teils vorhersehbar, aber teils auch nicht. Ich musste ein Tränchen vergießen am Ende und zwischendurch ebenfalls, weil die einzelnen Geschichten, der Protagonisten sehr emotional waren. Ein schönes Buch, und daher eine super Bewertung von 4,5 Sternen 🫶🏻

4

Ein schönes Buch für die Seele

Es ist mir gar nicht so einfach gefallen, dieses Buch zu lesen. Ich habe vorab soviele schwere Bücher mit schweren Themen gelesen und brauchte unbedingt etwas Leichteres. Das habe ich hier auch gefunden, aber ich brauchte wirklich einige Zeit, diese Leichtigkeit in mein Herz zu lassen. Und auch hier startet es mit Schmerz und mal größeren, mal kleineren Problemen. Schon schnell erkennt man aber, dass sich die Gemeinschaft der Wolkengucker*innen gesucht und gefunden haben. Das Buch ist vielleicht kein literarisches Highlight, aber das muss auch gar nicht immer sein. Ich kann aber nach Abschluss des Buches sagen: es hat mir gut getan. Ich konnte lächeln und kurz weinen und fühle keinen schweren Groll in Bauch oder Herz. Es darf nachklingen, ohne Balast zu hinterlassen.

Ein schönes Buch für die Seele

Eine alte Dame, die ihre beste Freundin verloren hat. Eine junge Frau, die sich selbst finden muss. Ein Vater und seine kleine Tochter, die schmerzlich die Ehefrau und Mutter vermissen. Ein Mann, der mit sich selbst zu kämpfen hat. Alle sind so unterschiedlich, haben dennoch so viel gemeinsam und werden einander letztendlich so wichtig. Auslöser dafür ist die Vereinigung der Wolkengucker, eine kleine und bunt zusammengewürfelte Gruppe, die sich alle zwei Wochen in Wilmas Stadtvilla trifft, um gemeinsam Wolken zu betrachten. ☁️☁️☁️ Matt kann nicht verstehen, was seine Tochter Mia daran so faszinierend findet. Ihm selbst widerstrebt es in den Himmel zu schauen, erinnert dieser ihn doch zu sehr an seine verstorbene Frau Anna. Auch Wilmas Haushaltshilfe Ayla kann den Wolken nicht viel abgewinnen, sie nutzt die Zeit daher meistens lieber für ein kleines Nickerchen. Und der aufbrausende Ferdinand kann das sonntägliche Getümmel und die damit verbundene Geräuschkulisse im Garten nebenan schlichtweg nicht ertragen. 🌧️⛈️🌩️ Ich liebe alle Charaktere, die man durch zahlreiche Perspektivenwechsel sehr gut kennenlernt. Der Umgang miteinander, das langsame Herantasten und Kennenlernen und spätere füreinander Einstehen und Dasein war so schön, emotional, herzerwärmend und humorvoll. Obwohl hier garnicht so wahnsinnig viel passiert, tut sich zwischenmenschlich so unglaublich viel. Dieser Found Family Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt sich, dass man zusammen einfach weniger allein ist. 🌦️⛅️🌤️ Eine große Rolle spielen die Themen Tod, Verlust, Trauer und Abschied. Diese werden behutsam und auf einfühlsame Art und Weise beschrieben, so dass ich ständig mit einem sprichwörtlichen weinenden und einem lachenden Auge da gesessen habe. Es geht aber auch um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Optimismus. Das Buch stimmt einen nachdenklich und berührt durch seine Ernsthaftigkeit, die allerdings durch den charmanten und abwechslungsreichen Schreibstil der Autorin aufgelockert wird. Für mich ist „Die Wolkengucker“ ein absolutes Highlight. 🌤️☀️☀️

Post image
5

Sehr emotional, bildgewaltig und berührend.

5

Ganz toll!! Musste öfter weinen weil es so rührend ist.

4

Also ich muss sagen das ich am Anfang echt Schwierigkeiten hatte in das Buch rein zu kommen,aber ich habe es dennoch weiter gelesen und am Ende darf ich sagen das es doch gut war

4.5

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Personen wurden so authentisch beschreiben, man konnte sich in jeden hineinversetzten. Seit dem Buch schaue ich öfters in den Himmel und gucke mir die Wolken an um meine Gedanken zu sortieren oder sie weiterziehen zu lassen.

5

Kurzweilig und hoffnungsvoll

Create Post