Die verborgene Erinnerung

Die verborgene Erinnerung

Softcover
4.718

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Description

Als Mella für einen Rechercheauftrag von Köln auf die schwedische Insel Gotland reisen soll, hält sie dies für einen Wink des Schicksals. Gotland ist die Heimat ihrer Mutter, die der Insel noch vor Mellas Geburt den Rücken gekehrt hat und nie wieder dorthin zurückgekehrt ist. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an Mellas Vater, der bei einem Bootsunglück ums Leben kam. Nun ist Mella entschlossen, ihre Wurzeln zu suchen ...
Siri hingegen hat ihr ganzes Leben auf Gotland verbracht. Doch jetzt verspürt sie den Wunsch nach Veränderung. Als ihre Mutter unerwartet verstirbt, findet sie in deren Nachlass eine Fotografie, die sie nicht loslässt ...

Ein fesselnder Roman über Familie, Liebe und eine Wahrheit, die nie ans Licht kommen darf.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
432
Price
13.40 €

Author Description

Michaela Abresch wurde 1965 im Westerwald geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Sie arbeitet in der pflegerischen Beratung und als Dozentin für Palliative Care. Das Schreiben ist für sie das Eintauchen in eine andere Welt. Ihr Leitsatz »Jedes Jahr an einen Ort zu reisen, an dem ich noch nie war« führte sie vor einiger Zeit in die schwedischen Schären. Inspiriert von der Einzigartigkeit der Küstenlandschaft östlich Stockholms, entstanden ihre ebenso fesselnden wie berührenden Familiengeheimnis-Romane vor skandinavischer Kulisse.

Posts

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All
5

Die verborgene Erinnerung ist ein emotionaler feinfühliger Familienroman, der mich völlig vereinnahmt hat. Die Geschichte verläuft eher ruhig, es sind hier oft die unausgesprochenen Dinge, die laut nachhallen. Melli lebt in Köln und wird zu Recherchezwecken nach Gotland geschickt. Ausgerechnet Gotland, die Heimat ihrer Mutter, über die sie nichts preisgibt. Melli packt die Gelegenheit beim Schopfe und sucht nach ihren Wurzeln. Siri hat ihr ganzes Leben auf Gotland verbracht. Richtig glücklich ist sie nicht und als ihre Mutter stirbt, findet sie im Nachlass ein Foto, das sie nicht mehr loslässt. Sie muss diese Sache unbedingt auf den Grund gehen und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Die Perspektiven wechseln zwischen Melli und Siri, zeitmäßig liegen diese ein halbes Jahr auseinander bis der Zeitunterschied immer kleiner wird und sie im hier und jetzt agieren. Dazwischen gibt es von einer zunächst unbekannten Person immer wieder Rückblenden in Form von Briefen. So kommt man dem Geheimnis Stück für Stück näher. Die Figuren sind detailliert und authentisch gezeichnet. Melli fand ich zugänglicher als Siri. Dennoch konnte ich nach und nach beider Sichtweisen verstehen. Auch die Nebencharaktere sind gut im Handlungsverlauf eingebettet. Ausgesprochen gut gefallen hat mir das Setting auf Gotland, das Michalea Abresch ganz wunderbar beschrieben hat. Die Inselatmosphäre ist deutlich zu spüren und es kommt schon ein bisschen Fernweh auf. Insgesamt ist es ein toller Familienroman über Vergangenheitsbewältigung, Suche nach den Wurzeln, Verzeihen und Neuanfang. Ich war sehr ergriffen und kann den Roman uneingeschränkt empfehlen.

4

🇸🇪 Ein emotionaler Roman um ein Familiengeheimnis 🇸🇪

🇸🇪 Meine Meinung 🇸🇪 Kennt ihr das vielleicht auch? Ihr lest ein Buch dessen Geschichte euch gut gefällt, doch dann lässt die Autorin etwas geschehen, von dem ihr so gar nicht überzeugt seid? Wo ihr euch fragt, warum musste das jetzt, so überstürzt und genauso passieren? Wer das Buch gelesen hat, kann sich wahrscheinlich denken was ich meine und um nicht zu spoilern, schreibe ich nicht mehr dazu. Schade, das hat meiner Begeisterung leider einen kleinen Dämpfer verpasst. Doch der Rest des Romans hat mir gut gefallen, auch wenn eigentlich fast über 90% des Plots eine düstere und traurige Atmosphäre wabert und nur einzelne kleine Lichtblicke durchkommen. Zu Anfang fragte ich mich noch, wie mögen sich die beiden Erzählungen von Siri und Mella wohl verbinden, doch je weiter man voranschreitet, umso mehr klart sich alles auf und man kommt dem Familiengeheimnis auf die Schliche. Trotz des Kritikpunktes meinerseits, den andere LeserInnen vielleicht nicht als so extrem unpassend empfunden haben, hat mir Michaela Abresch einige schöne Lesestunden beschert.

5

REZENSION Die verborgene Erinnerung Autorin: Michaela Abresch Verlag: Bastei Lübbe Bereits das wunderschön gestaltete Cover und der Klappentext macht neugierig auf das Buch. In die verborgene Erinnerung geht es um Siri und Mella. Mella wohnt in Köln und wird aus beruflichen Gründen auf die Insel Gotland geschickt um eine Bilderserie über Kirchen anzufertigen. Dabei sucht sie auch noch nach ihren familiären Wurzeln. Siri ist auf Gotland aufgewachsen und ist mit ihrem Leben nicht ganz zufrieden. Sie wünscht sich eine Veränderung. Bereits nach wenigen Seiten war ich gefesselt von dem angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autorin. Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht und ich konnte mich sofort auf die Geschichte einlassen welche auf der Insel Gotland spielt. Das Setting wird sehr bildgewaltig und mit Liebe zum Detail dargestellt. Man hat wirklich den Eindruck direkt mitten im Geschehen zu sein. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen abwechselnd von Siri und Mella erzählt. Die beiden Frauen sind unglaublich stark und erleben eine tolle Entwicklung. Das spürt man während des Lesens richtig gut und das hat mir auch sehr gefallen. Mit Mellas Mutter wurde ich nicht warm. Sie ist kühl, unsympathisch und sehr distanziert. Sie hat mich mit ihrem Verhalten an manchen Stellen fast kirre gemacht. Die Atmosphäre im Buch ist berührend und emotional. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und auch ihre Handlungen teilweise nachvollziehen. Meine Meinung: Die verborgene Erinnerung ist für mich ein absolutes Wohlfühl- und Herzensbuch welches wunderschöne, emotionale aber auch spannende Momente bereithielt. Ich war so gespannt darauf wie sich der Schluss zusammensetzt und habe jede Seite des Buches genossen. 5/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung für euch.

5

Die eigenen Wurzeln, die unseren Weg leiten

Bücher, die in Schweden spielen ziehen mich immer magisch an und wenn das Buch zusätzlich noch nach einer emotionalen und fesselnden Geschichte klingt, ist das Interesse dann riesengroß. Der atmosphärische und fesselnde Schreibstil der Autorin hat mich sofort an die Hand genommen und in eine Geschichte reingezogen, die voll gepackt war mit Emotionen, (Familien)Geheimnissen, Sehnsüchten und voller Liebe war. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt und begleitet Mella und Siri auf ihren Weg. Dazwischen werden Briefe aus der Vergangenheit aufgezeichnet, aus denen ich zunächst nicht schlau wurde, die dann aber m Verlauf der Geschichte ihren Sinn ergaben und die Wege allesamt und klar zusammenführt. Die Charaktere der Geschichte waren allesamt liebevoll ausgearbeitet und sind sofort vor Augen entstanden. Ob es Siri oder Mella waren, beide wurden total authentisch und warmherzig gezeichnet, so dass man beide sehr gerne auf ihren Weg begleitet hat. Einzig mit der Mutter von Mella hatte ich so meine Probleme gehabt, da sie so zickig, steif und unnahbar auf mich wirkte. Die verschiedenen Emotionen der Geschichte kamen auch gut zum tragen. Ebenso wurde die Landschaft von Schweden und diese ganz besondere schwedische Flair auf mich übertragen, dass man das Gefühl bekam, selber dort vor Ort zu sein. Und obwohl mich irgendwann eine Ahnung durchkam, wie die Geschichten der beiden zusammenhängen, hat dieses den Lesedrang gar keinen Abzug getan, im Gegenteil. Ich war so tief in der Geschichte versunken, dass ich aus dieser am liebsten nicht mehr auftauchen wollte. Und trotz der leisen Vorahnung war das Ende dennoch eine kleine Überraschung, die mich sehr berührt hat. Fazit: 5 Sterne für eine Geschichte die berührt und ein großes Familiengeheimnis aufdeckt

Die eigenen Wurzeln, die unseren Weg leiten
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Die verborgene Erinnerung ist das zweite Buch von Michaela Abresch, es spielt wie ihr Debütroman „Das Geheimnis von Dikholmen“ größtenteils in Schweden. Das Buch ist aus der Perspektive von Mella und Siri geschrieben. Zwischen den Kapiteln sind Briefe eines jungen Mädchens an seine große Liebe Rikard abgedruckt. Mella, 40, lebt in Köln, sie ist in Deutschland geboren, ihre Mutter kommt aus Schweden. Mella arbeitet in einem Verlag und bekommt den Auftrag, nach Schweden zu reisen, um dort für einen Kunstband über die Landkirchen Gotlands zu recherchieren. Für sie ist es die erste Reise nach Schweden, da ihre Mutter zu Schweden eine ablehnende Haltung hat, über die Reise ihrer Tochter ist sie alles andere als begeistert. Siri, 40, lebt auf der Insel Gotland, sie ist Stadtführerin in Visby. Nach dem Tod ihrer Pflegemutter Jördis Svensson findet sie in einer Schublade ein Foto aus dem Jahr 1983, auf dem zwei Frauen mit Babys abgebildet sind, eine davon ist Jördis, die andere heißt laut der Beschriftung auf der Rückseite Ingrid Haglund. Siri möchte unbedingt herausfinden, wer Ingrid Haglund ist, bekommt auf ihre Fragen jedoch keine Antworten. Sowohl ihr Pflegevater Arvid als auch ihre Großtante Lynna behaupten, Ingrid nicht zu kennen. Siri will unbedingt herausfinden, warum Jördis das Foto mit den Frauen und ihren Babys versteckt hatte. Sie hadert sehr damit, ein Findelkind zu sein. „Nicht zu wissen, von wem man abstammt, ist so, als würden einem die Wurzeln fehlen. Ohne Wurzeln kann aus keiner Pflanze etwas werden.“ (S. 132) Mellas Mutter hat ihrer Tochter erzählt, dass sie Schweden schwanger verlassen habe, Mellas Vater sei bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen. Obwohl ihre Mutter das nicht gutheißt, lernt Mella Schwedisch, sie fühlt sich sehr zum Land ihrer Eltern hingezogen. Nach und nach wird das Geheimnis um Mella und Siri, Ingrid und Jördis enthüllt. Wir begleiten Mella bei ihrer Recherche auf der wunderschönen Insel Gotland. Sie besichtigt dort nicht nur Kirchen, sondern findet neben ihrer großen Liebe auch ihre schwedischen Familienangehörigen, die sie ihr Leben lang schmerzlich vermisst hatte. Ich habe Mellas und Siris Geschichte sehr gern gelesen und bin in ihre Familiengeheimnisse eingetaucht. Die Autorin schreibt fesselnd und einfühlsam. Den Roman empfehle ich allen, die Familien- und/oder Liebesromane lieben und auch denjenigen, die Schweden lieben oder schon immer hinreisen wollten.

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4

Auch ihr zweites Buch liebe ich. Interessanter Aufbau, der den Leser ein bisschen zum Mitdenken zwingt, aber durchaus durchdacht ist und vor allem Sinn macht. Abzug gibt es von mir nur, weil ich einen Aspekt in der Entwicklung der Geschichte absolut nicht mochte. Den Schreibstil und die eigentliche Haupthandlung fand ich einfach wieder schön. Ihre Worte gehen direkt ans Herz. Einfach toll!

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„Die verborgene Erinnerung“ von Michaela Abresch hat mich tief berührt . Eine emotionale Reise voller Geheimnisse, Liebe und Hoffnung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Mellas und Siris Geschichte fand ich wunderschön erzählt, gefühlvoll, spannend und gehen direkt ins Herz.

Ich hab mich Hals über Kopf verliebt in diese Geschichte. Es gibt Bücher, die mich so sehr berühren, dass sie nach dem Lesen noch eine Weile in mir nachhallen. So ging es mir mit „Die verborgene Erinnerung“ von Michaela Abresch . Wirklich schön und berührend. 😍 Um was es geht: Zwei Frauen, zwei Schicksale, eine Insel voller Geheimnisse. Mella reist nach Gotland, um die Wurzeln ihrer Familie zu entdecken, während Siri nach dem Tod ihrer Mutter ein verstörendes Foto findet. Was verbindet die beiden Frauen mit den dunklen Geheimnissen der Insel? Ein Roman über verborgene Wahrheiten, verlorene Liebe und die Macht der Vergangenheit – 'Die verborgene Erinnerung. Ein absolutes Muss für alle, die fesselnde Familiengeschichten lieben! Mit so viel Gefühl, Liebe und Hoffnung geschrieben, dass ich beim Lesen lachen, staunen und auch mal ein Tränchen verdrückt habe. Durch den schönen und bildlichen Schreibstil wurde Gotland in meinem Kopf erst richtig lebendig. Ein Buch, das mich nachdenklich und zugleich erfüllt zurückgelassen hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die emotionale Familiengeschichten lieben!

„Die verborgene Erinnerung“ von Michaela Abresch hat mich tief berührt . Eine emotionale Reise voller Geheimnisse, Liebe und Hoffnung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!
Mellas und Siris Geschichte fand ich wunderschön erzählt,  gefühlvoll, spannend und gehen direkt ins Herz.
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Ein richtig toller Roman mit einem wirklich tiefgründigen Geheimnis❤️❤️

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Ein Jahreshighlight!

Mella setzt mit 40 Jahre das erste Mal einen Fuß auf schwedischen, gotländischen Boden und ist vom ersten Augenblick an verzaubert. Das Land ihrer Eltern, welches ihre Mutter Ingrid ihr bisher vorenthalten hat aufgrund einer Lebenswende Anfang der 80er Jahre. Mella erlebt drei Wochen in Gotland die ihr Leben verändern und die sie niemals wieder vergessen wird. Siri hat ihr bisheriges Leben auf Gotland verbracht. Ihre Winterseele ist nie richtig aufgetaucht, sie ist auch mit Anfang 40 noch immer auf der Suche nach ihrem wahren Ich und ihrem passenden Lebensweg. Als Siri nach dem Tod ihrer (Adoptiv-) Mutter ein Foto versteckt in deren Kleiderschrank findet, ist sie überzeugt, einem Geheimnis auf der Spur zu sein, dass ihr ewiges Seeleneis endlich zum Schmelzen bringen wird. Mit viel Durchhaltewillen gelingt es ihr, ihr Familiengeheimnis mehr und mehr zu lösen, dabei ist Mella ihr eine große Hilfe. Fazit: Wow, einfach nur Wow. Dieses Buch ist herzerwärmend, zu tiefst berührend, sommerleicht und dann wieder winterschwer, zauberhaft schwedisch, ein großes Leseerlebnis. Mich hat schon länger kein Buch mehr so bewegt und zu Tränen gerührt wie dieses. Es strotzt nur so vor Spannung, wird aus Sicht von Siri und Mella in einem Abstand von einem halben Jahr erzählt, eingebunden sind immer wieder aufschlussreiche Briefe aus vergangenen Zeiten, was zusätzlich die Neugierde weckt. Diese Geschichte hat mich mit nach Gotland genommen und durchwegs in seinen Bann gezogen. Ein Jahreshighlight!

Ein Jahreshighlight!
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