Das Geheimnis von Dikholmen
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Description
Lillemor, Inga und Eira, drei Frauen verschiedener Generationen, finden Zuflucht auf der schwedischen Schäreninsel Dikholmen: Für die völlig verzweifelte Eira, die schweren Herzens ihr bisheriges Leben hinter sich lässt, wird die Insel im Jahr 1960 zum selbstgewählten Exil. Die aus wohlhabendem Hause stammende siebzehnjährige Inga bringt dort 1968 ihr uneheliches Kind zur Welt. Und Lillemor, die Dikholmen seit ihrer Kindheit kennt, kehrt in der Gegenwart dorthin zurück, hoffnungsvoll auf der Suche nach der Frau, die sie war, bevor ein Unglück ihr alles genommen hat.
Als sie einander im Hier und Jetzt begegnen, ahnen sie nichts von dem Band, das das Leben bereits zwischen ihnen geknüpft hat ...
Auf drei Zeitebenen erzählt: ein eindrücklicher Roman voller Gefühl und Dramatik im wunderschönen Schweden
Book Information
Author Description
Michaela Abresch wurde 1965 im Westerwald geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Sie arbeitet in der pflegerischen Beratung und als Dozentin für Palliative Care. Das Schreiben ist für sie das Eintauchen in eine andere Welt. Ihr Leitsatz »Jedes Jahr an einen Ort zu reisen, an dem ich noch nie war« führte sie vor einiger Zeit in die schwedischen Schären und inspirierte sie zu DAS GEHEIMNIS VON DIKHOLMEN.
Posts
Wow was für eine schöne Geschichte
Das Geheimnis von Dikholmen ist ein sehr berührender Roman, der drei Frauenschicksale erzählt. Da ist Eira, die 1960 alles hinter sich lässt und auf Dikholmen strandet und nie mehr zurückkehrt. 1968 flieht die junge Inga vor ihrer Stiefmutter nach Dikholmen, um ihr Kind zu bekommen. In der Gegenwart kehrt Lillemor nach Jahren in ihre Heimat Schweden zurück, um einen Neuanfang zu wagen. Als die drei sich im Hier und Jetzt begegnen, ahnen sie noch nicht, welche Verbindung zwischen ihnen besteht… Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Michaela Abresch beschreibt das Setting und die Figuren so eindrücklich, dass man alles lebendig vor Augen hat. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich in den verschiedenen Zeitebenen und den wechselnden Perspektiven zurechtzufinden. Man ist als Leser den Protagonisten immer einen Schritt voraus und möchte ihnen am liebsten zuflüstern, wie die Dinge sind. Die Figuren sind detailliert und authentisch ausgearbeitet. Mit Eira fühlt man richtig mit und wünscht ihr einfach ein gutes Leben ohne ihre ständige Verzweiflung. Inga ist zwar etwas blauäugig, kämpft aber für sich und ihr ungeborenes Kind. Inselkind Lillemor kennt Dikholem seit ihrer Kindheit, geht aber zum Studium nach Deutschland. Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt sie 2019 auf die heimatliche Insel zurück. Auch die Nebenfiguren sind wunderbar ausgearbeitet, ich mochte ganz besonders Magnus. Michaela Abresch versteht es ausgezeichnet, die Fäden aus der Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Am Ende schließt sich der Kreis und ich war richtig ergriffen. Insgesamt ist es eine tolle Geschichte, in der ich mit Eira, Inga und Lillemor und deren Weggefährten mitgefiebert habe. Vom Weinen, Lachen, Staunen, Erschrecken und Aufatmen erlebt man eine richtige Gefühlsachterbahn. Ich empfehle diesen wunderbaren Roman uneingeschränkt weiter und gebe fünf Sterne. Danke an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar.
Dieses Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Es erzählt die Geschichte von drei Frauen auf drei Zeitebenen. Jede ist auf ihre Art bewegend und fesselnd. Und wie am Ende alles zusammenläuft, hat mich wirklich begeistert. Ein ungeheuer schöner Debutroman. Im März 25 erscheint ihr zweiter, den ich gleich auf meine WuLi gepackt habe.
Leseempfehlung! 3 Frauenschicksale, die einen in den Bann ziehen!
Durch „Das Geheimnis von Dikholmen“ habe ich wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, von der ich gerne noch mehr Bücher lesen möchte. Michaela Abresch‘s atmosphärischer, fesselnder und leicht zu lesender Schreibstil und die Familiengeheimnisse von drei so unterschiedlichen und facettenreich dargestellten Frauen, bei denen ich mich lange Zeit gefragt habe, wie sie zueinanderstehen und ob ihre schicksalhaften Wege miteinander verknüpft sind, haben mich voll in den Bann gezogen. Hinzu kommen die wunderschönen Beschreibungen der idyllischen Natur Schwedens, die Bilder vor meinen Augen erzeugt und Fernweh bei mir ausgelöst haben. Die Geschichte wird auf drei verschiedenen Zeitebenen in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt und findet an Schauplätzen in Deutschland und den Stockholmer Schäreninseln statt, die sich immer wieder abwechseln. Tragisch, emotionsvoll und berührend sind die schicksalhaften Lebenswege von Lillemor, Inga und Eira, die mich im Laufe der Geschehnisse ganz tief in ihre Seelen hineinblicken ließen und mir dabei ihre Verletzlichkeit, ihre Schuldgefühle, ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche offenbart haben und dadurch lebendig und authentisch rüberkamen. Die Neugierde darauf, was in ihrem Leben passiert ist, warum sie vor ihren Problemen fliehen und ob sie den für sie richtigen Weg finden, hat mich wie in einem Sog durch die Seiten fliegen lassen. Je mehr sie von sich preisgegeben haben, umso höher wurde mein Lesetempo. Schmerz, Verlust, sich öffnen, Mauern überwinden, sich selbst reflektieren und finden und neue Wege beschreiten, sind wichtige Themen, die in dieser Geschichte angesprochen werden. Der Erzählpart in der Gegenwart, bei der ich Lil auf ihrer mehrtätigen Wanderung mit ihrer Zufallsbekanntschaft Rieke begleiten durfte, hat mich ganz besonders eingefangen. Beide haben viel Zeit nachzudenken, sich selber besser kennenzulernen und sich Geheimnisse anzuvertrauen. Rieke zeigt Lil wortwörtlich auf, was sie für einen schweren Rucksack mit sich herumträgt, wie sie Ballast abwerfen kann und gibt ihr Anstöße neue Wege zu finden, wieder Pläne zu schmieden und sich die Leichtigkeit und Lebensfreude wiederzuholen. Inga und Eiras Erzählpart hat mir auch viele Rätsel aufgegeben und Fragen in meinem Kopf entstehen lassen. Beide hat es aus unterschiedlichen Gründen und zu verschiedenen Zeiten nach Dikholmen verschlagen, wo sie einem Menschen begegnet sind, der sie unterstützt und sich ihrer angenommen hat. Es war richtig spannend, wie die Autorin es durch Rückblicke in die Vergangenheit geschafft hat das Leben von Lil, Inga und Eira zu verweben und ihre Geheimnisse aufzuschlüsseln, die erst vollständig in der Schlussphase bei einer großen Aussprache auf den Tisch kamen und bei der für den Leser die letzten Puzzleteilchen zusammengesetzt wurden. Die Geschichte wunderbar abgerundet hat für mich noch der Brief von Lil an Rieke. Mein Fazit: Michaela Abresch hat mit „Das Geheimnis von Dikholmen eine Familiengeschichte erschaffen, die die guten und traurigen Seiten des Lebens aufzeigt, mich zum Nachdenken gebracht und mir sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt hat. Von mir erhält der emotionsvolle Roman 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Drei Frauen, drei Zeitebenen auf der Stockholmer Schäreninsel Dikholmen. Lillemor geht nach einem tragischen Verlust den Jakobsweg, sie denkt über ihre Kindheit in Schweden und die unbeschwerte Zeit mit ihrem Jugendfreund Eskil nach. Inga verlässt ihr Elternhaus und lebt mit ihrem neugeborenen Sohn auf Dikholmen, in der Nähe ihrer großen Liebe Jesper. Auch Eira verlässt eines Nachts ihren Mann und ihre Kinder, um allein auf der Insel zu leben. Nach und nach wird die Verbindung der drei Frauen ersichtlich und ihre Geheimnisse werden enthüllt. Von mir eine Leseempfehlung für diesen schönen Frauenroman mit dem großartigen Setting 🇸🇪
Ganz nette Familiengeschichte
Dieser Roman entführt uns ins wunderschöne Schweden, auf eine kleine Insel mit ganz wenigen Bewohnern, die dort gestrandet sind um ihrem Leben zu entfliehen. Es wird in 3 Erzählsträngen geschrieben, in denen wir 3 Frauen und ihre Leben kennenlernen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und irgendwie miteinander verknüpft sind. Das Buch liest sich leicht und spannend, allerdings wirkt es zum Ende doch etwas konstruiert. Trotz kleiner Schwächen aber ein lesenswerter leichter Roman.
Die Sehnsucht nach Schweden
Dieser Roman ist vielschichtig und komplex aufgebaut. Die Kapitel wechseln sich zwischen der Schäreninsel Dikholmen und der Protagonistin Lillemor ab. Dabei geht die Story immer wieder in die Vergangenheit zurück. So spielt sich die Handlung auf drei Zeitebenen ab. Ich kam dennoch sehr gut mit weil die einzelnen Kapitel gekennzeichnet sind. Die Atmosphäre in diesem Buch ist ruhig und etwas dichter gehalten. Dabei ist der Schreibstil leicht und bildhaft so dass ich mir die einzelnen Szenen gut vorstellen konnte - sie erinnerten mich zeitweise an ein Gemälde. Die Story zog mich gleich in ihren Bann und je mehr ich las desto tiefer tauchte ich in die Geschichte hinein. Es ist eine gelungene Mischung aus Familienroman, Geheimnis,Schicksalsschlägen und zugleich ein wundervolles Buch über Schweden. Die Autorin versteht es sehr gut die schwedische Landschaft und deren Einwohner zu beschreiben. Es sind drei Handlungsstränge die zu Beginn anscheinend nicht's miteinander zu tun haben. Aber mit der Zeit verweben sie sich immer mehr miteinander um dann zum Schluss zu einem zu werden. Die Schicksale der Eira, Lillemor und Inga gingen mir ans Herz so dass ich wissen musste wie sich deren Leben weiterentwickelt. Dieser Roman enthält die ganze Bandbreite der Gefühle und Emotionen so dass der Leser meiner Meinung nach mit den Protagonisten mitfühlen kann. Ich persönlich finde dass in diesem Buch eher die Frauen im Vordergrund stehen und zwar über Generationen hinweg. Das Ende ist meiner Ansicht nach schön und es gab auch einen überraschenden Moment. Dieser Familienroman hat mich sehr gut unterhalten und für Leser die gerne Familienromane mögen für den ist dieses Buch meiner Meinung nach hervorragend geeignet. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.
Dies war mein erster Schwedenroman seit längerer Zeit und was soll ich anderes sagen als dass dies ein Buchhighlight ist für mich. Zuerst einmal ist das Cover ein Traum, ich wünschte mir gleich selbst auf dieser Schäreninsel in Schweden zu sein, es lädt ein diesen Roman sofort zu lesen. Auf der Schäreninsel Dickholmen spielt der größte Teil der Geschichte. Drei Frauen, Lillemor in der Gegenwart, Inga und Eira in den 60er Jahren. Jahre trennen diese drei Frauen, das Leben hat ihnen so manchen Felsbrocken in den Weg gestellt. Dikholmen ist für jede ihren Zufluchtsort und wird das zu Hause. Lange wissen Lillemor, Inga und Eira nicht, wie eng alle drei miteinander verbunden sind. Gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen geschrieben ist. Ich brauchte einige Seiten um die Zusammenhänge zu verstehen. Als die Verstrickungen immer mehr ans Licht kamen, konnte ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil ist gut verständlich, leicht und flüssig. Ein Buch so rau wie das Leben und doch so schön wie ein schwedischer Sommertag. Absolute Leseempfehlung.
2,5 Sterne Erst fand ich's ganz gut, der Schreibstil ist schön und angenehm. Aber die Frauen sind so abhängig von Männern, ihre Gedanken kreisen nur um sie, ihre Leben sind so von Männern bestimmt. Fand ich nicht so prickelnd. Das große Geheimnis am Ende war eher solala. Es konnte nur auf so etwas hinauslaufen, alles andere wäre ethisch nicht vertretbar gewesen.
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Lillemor, Inga und Eira, drei Frauen verschiedener Generationen, finden Zuflucht auf der schwedischen Schäreninsel Dikholmen: Für die völlig verzweifelte Eira, die schweren Herzens ihr bisheriges Leben hinter sich lässt, wird die Insel im Jahr 1960 zum selbstgewählten Exil. Die aus wohlhabendem Hause stammende siebzehnjährige Inga bringt dort 1968 ihr uneheliches Kind zur Welt. Und Lillemor, die Dikholmen seit ihrer Kindheit kennt, kehrt in der Gegenwart dorthin zurück, hoffnungsvoll auf der Suche nach der Frau, die sie war, bevor ein Unglück ihr alles genommen hat.
Als sie einander im Hier und Jetzt begegnen, ahnen sie nichts von dem Band, das das Leben bereits zwischen ihnen geknüpft hat ...
Auf drei Zeitebenen erzählt: ein eindrücklicher Roman voller Gefühl und Dramatik im wunderschönen Schweden
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Author Description
Michaela Abresch wurde 1965 im Westerwald geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Sie arbeitet in der pflegerischen Beratung und als Dozentin für Palliative Care. Das Schreiben ist für sie das Eintauchen in eine andere Welt. Ihr Leitsatz »Jedes Jahr an einen Ort zu reisen, an dem ich noch nie war« führte sie vor einiger Zeit in die schwedischen Schären und inspirierte sie zu DAS GEHEIMNIS VON DIKHOLMEN.
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Wow was für eine schöne Geschichte
Das Geheimnis von Dikholmen ist ein sehr berührender Roman, der drei Frauenschicksale erzählt. Da ist Eira, die 1960 alles hinter sich lässt und auf Dikholmen strandet und nie mehr zurückkehrt. 1968 flieht die junge Inga vor ihrer Stiefmutter nach Dikholmen, um ihr Kind zu bekommen. In der Gegenwart kehrt Lillemor nach Jahren in ihre Heimat Schweden zurück, um einen Neuanfang zu wagen. Als die drei sich im Hier und Jetzt begegnen, ahnen sie noch nicht, welche Verbindung zwischen ihnen besteht… Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Michaela Abresch beschreibt das Setting und die Figuren so eindrücklich, dass man alles lebendig vor Augen hat. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich in den verschiedenen Zeitebenen und den wechselnden Perspektiven zurechtzufinden. Man ist als Leser den Protagonisten immer einen Schritt voraus und möchte ihnen am liebsten zuflüstern, wie die Dinge sind. Die Figuren sind detailliert und authentisch ausgearbeitet. Mit Eira fühlt man richtig mit und wünscht ihr einfach ein gutes Leben ohne ihre ständige Verzweiflung. Inga ist zwar etwas blauäugig, kämpft aber für sich und ihr ungeborenes Kind. Inselkind Lillemor kennt Dikholem seit ihrer Kindheit, geht aber zum Studium nach Deutschland. Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt sie 2019 auf die heimatliche Insel zurück. Auch die Nebenfiguren sind wunderbar ausgearbeitet, ich mochte ganz besonders Magnus. Michaela Abresch versteht es ausgezeichnet, die Fäden aus der Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Am Ende schließt sich der Kreis und ich war richtig ergriffen. Insgesamt ist es eine tolle Geschichte, in der ich mit Eira, Inga und Lillemor und deren Weggefährten mitgefiebert habe. Vom Weinen, Lachen, Staunen, Erschrecken und Aufatmen erlebt man eine richtige Gefühlsachterbahn. Ich empfehle diesen wunderbaren Roman uneingeschränkt weiter und gebe fünf Sterne. Danke an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar.
Dieses Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Es erzählt die Geschichte von drei Frauen auf drei Zeitebenen. Jede ist auf ihre Art bewegend und fesselnd. Und wie am Ende alles zusammenläuft, hat mich wirklich begeistert. Ein ungeheuer schöner Debutroman. Im März 25 erscheint ihr zweiter, den ich gleich auf meine WuLi gepackt habe.
Leseempfehlung! 3 Frauenschicksale, die einen in den Bann ziehen!
Durch „Das Geheimnis von Dikholmen“ habe ich wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, von der ich gerne noch mehr Bücher lesen möchte. Michaela Abresch‘s atmosphärischer, fesselnder und leicht zu lesender Schreibstil und die Familiengeheimnisse von drei so unterschiedlichen und facettenreich dargestellten Frauen, bei denen ich mich lange Zeit gefragt habe, wie sie zueinanderstehen und ob ihre schicksalhaften Wege miteinander verknüpft sind, haben mich voll in den Bann gezogen. Hinzu kommen die wunderschönen Beschreibungen der idyllischen Natur Schwedens, die Bilder vor meinen Augen erzeugt und Fernweh bei mir ausgelöst haben. Die Geschichte wird auf drei verschiedenen Zeitebenen in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt und findet an Schauplätzen in Deutschland und den Stockholmer Schäreninseln statt, die sich immer wieder abwechseln. Tragisch, emotionsvoll und berührend sind die schicksalhaften Lebenswege von Lillemor, Inga und Eira, die mich im Laufe der Geschehnisse ganz tief in ihre Seelen hineinblicken ließen und mir dabei ihre Verletzlichkeit, ihre Schuldgefühle, ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche offenbart haben und dadurch lebendig und authentisch rüberkamen. Die Neugierde darauf, was in ihrem Leben passiert ist, warum sie vor ihren Problemen fliehen und ob sie den für sie richtigen Weg finden, hat mich wie in einem Sog durch die Seiten fliegen lassen. Je mehr sie von sich preisgegeben haben, umso höher wurde mein Lesetempo. Schmerz, Verlust, sich öffnen, Mauern überwinden, sich selbst reflektieren und finden und neue Wege beschreiten, sind wichtige Themen, die in dieser Geschichte angesprochen werden. Der Erzählpart in der Gegenwart, bei der ich Lil auf ihrer mehrtätigen Wanderung mit ihrer Zufallsbekanntschaft Rieke begleiten durfte, hat mich ganz besonders eingefangen. Beide haben viel Zeit nachzudenken, sich selber besser kennenzulernen und sich Geheimnisse anzuvertrauen. Rieke zeigt Lil wortwörtlich auf, was sie für einen schweren Rucksack mit sich herumträgt, wie sie Ballast abwerfen kann und gibt ihr Anstöße neue Wege zu finden, wieder Pläne zu schmieden und sich die Leichtigkeit und Lebensfreude wiederzuholen. Inga und Eiras Erzählpart hat mir auch viele Rätsel aufgegeben und Fragen in meinem Kopf entstehen lassen. Beide hat es aus unterschiedlichen Gründen und zu verschiedenen Zeiten nach Dikholmen verschlagen, wo sie einem Menschen begegnet sind, der sie unterstützt und sich ihrer angenommen hat. Es war richtig spannend, wie die Autorin es durch Rückblicke in die Vergangenheit geschafft hat das Leben von Lil, Inga und Eira zu verweben und ihre Geheimnisse aufzuschlüsseln, die erst vollständig in der Schlussphase bei einer großen Aussprache auf den Tisch kamen und bei der für den Leser die letzten Puzzleteilchen zusammengesetzt wurden. Die Geschichte wunderbar abgerundet hat für mich noch der Brief von Lil an Rieke. Mein Fazit: Michaela Abresch hat mit „Das Geheimnis von Dikholmen eine Familiengeschichte erschaffen, die die guten und traurigen Seiten des Lebens aufzeigt, mich zum Nachdenken gebracht und mir sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt hat. Von mir erhält der emotionsvolle Roman 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Drei Frauen, drei Zeitebenen auf der Stockholmer Schäreninsel Dikholmen. Lillemor geht nach einem tragischen Verlust den Jakobsweg, sie denkt über ihre Kindheit in Schweden und die unbeschwerte Zeit mit ihrem Jugendfreund Eskil nach. Inga verlässt ihr Elternhaus und lebt mit ihrem neugeborenen Sohn auf Dikholmen, in der Nähe ihrer großen Liebe Jesper. Auch Eira verlässt eines Nachts ihren Mann und ihre Kinder, um allein auf der Insel zu leben. Nach und nach wird die Verbindung der drei Frauen ersichtlich und ihre Geheimnisse werden enthüllt. Von mir eine Leseempfehlung für diesen schönen Frauenroman mit dem großartigen Setting 🇸🇪
Ganz nette Familiengeschichte
Dieser Roman entführt uns ins wunderschöne Schweden, auf eine kleine Insel mit ganz wenigen Bewohnern, die dort gestrandet sind um ihrem Leben zu entfliehen. Es wird in 3 Erzählsträngen geschrieben, in denen wir 3 Frauen und ihre Leben kennenlernen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und irgendwie miteinander verknüpft sind. Das Buch liest sich leicht und spannend, allerdings wirkt es zum Ende doch etwas konstruiert. Trotz kleiner Schwächen aber ein lesenswerter leichter Roman.
Die Sehnsucht nach Schweden
Dieser Roman ist vielschichtig und komplex aufgebaut. Die Kapitel wechseln sich zwischen der Schäreninsel Dikholmen und der Protagonistin Lillemor ab. Dabei geht die Story immer wieder in die Vergangenheit zurück. So spielt sich die Handlung auf drei Zeitebenen ab. Ich kam dennoch sehr gut mit weil die einzelnen Kapitel gekennzeichnet sind. Die Atmosphäre in diesem Buch ist ruhig und etwas dichter gehalten. Dabei ist der Schreibstil leicht und bildhaft so dass ich mir die einzelnen Szenen gut vorstellen konnte - sie erinnerten mich zeitweise an ein Gemälde. Die Story zog mich gleich in ihren Bann und je mehr ich las desto tiefer tauchte ich in die Geschichte hinein. Es ist eine gelungene Mischung aus Familienroman, Geheimnis,Schicksalsschlägen und zugleich ein wundervolles Buch über Schweden. Die Autorin versteht es sehr gut die schwedische Landschaft und deren Einwohner zu beschreiben. Es sind drei Handlungsstränge die zu Beginn anscheinend nicht's miteinander zu tun haben. Aber mit der Zeit verweben sie sich immer mehr miteinander um dann zum Schluss zu einem zu werden. Die Schicksale der Eira, Lillemor und Inga gingen mir ans Herz so dass ich wissen musste wie sich deren Leben weiterentwickelt. Dieser Roman enthält die ganze Bandbreite der Gefühle und Emotionen so dass der Leser meiner Meinung nach mit den Protagonisten mitfühlen kann. Ich persönlich finde dass in diesem Buch eher die Frauen im Vordergrund stehen und zwar über Generationen hinweg. Das Ende ist meiner Ansicht nach schön und es gab auch einen überraschenden Moment. Dieser Familienroman hat mich sehr gut unterhalten und für Leser die gerne Familienromane mögen für den ist dieses Buch meiner Meinung nach hervorragend geeignet. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.
Dies war mein erster Schwedenroman seit längerer Zeit und was soll ich anderes sagen als dass dies ein Buchhighlight ist für mich. Zuerst einmal ist das Cover ein Traum, ich wünschte mir gleich selbst auf dieser Schäreninsel in Schweden zu sein, es lädt ein diesen Roman sofort zu lesen. Auf der Schäreninsel Dickholmen spielt der größte Teil der Geschichte. Drei Frauen, Lillemor in der Gegenwart, Inga und Eira in den 60er Jahren. Jahre trennen diese drei Frauen, das Leben hat ihnen so manchen Felsbrocken in den Weg gestellt. Dikholmen ist für jede ihren Zufluchtsort und wird das zu Hause. Lange wissen Lillemor, Inga und Eira nicht, wie eng alle drei miteinander verbunden sind. Gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen geschrieben ist. Ich brauchte einige Seiten um die Zusammenhänge zu verstehen. Als die Verstrickungen immer mehr ans Licht kamen, konnte ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil ist gut verständlich, leicht und flüssig. Ein Buch so rau wie das Leben und doch so schön wie ein schwedischer Sommertag. Absolute Leseempfehlung.
2,5 Sterne Erst fand ich's ganz gut, der Schreibstil ist schön und angenehm. Aber die Frauen sind so abhängig von Männern, ihre Gedanken kreisen nur um sie, ihre Leben sind so von Männern bestimmt. Fand ich nicht so prickelnd. Das große Geheimnis am Ende war eher solala. Es konnte nur auf so etwas hinauslaufen, alles andere wäre ethisch nicht vertretbar gewesen.











