Die unsichtbare Hand

Die unsichtbare Hand

Softcover
3.8436

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Trügerische Erinnerung, tödliche Familienbande

Kalifornien, Sommer 1975: Die Kleinstadt Ojai wird von einem grausamen Doppelmord erschüttert: Die 14-jährige Poppy und der 17-jährige Danny werden erstochen in ihrem Elternhaus aufgefunden. Ein ungeheuerlicher Verdacht macht die Runde: Wurden die beiden von ihrem eigenen Bruder getötet?

Kalifornien, 2024: Ghostwriterin Olivia Dumont erhält einen Auftrag, den sie am liebsten ablehnen würde. Sie soll ein Buch für ihren Vater schreiben, den gefeierten Schriftsteller Vincent Taylor. Und dabei das fast fünfzig Jahre alte Verbrechen aufklären, das sie schon ihr Leben lang beschäftigt hat. Eigentlich will Olivia mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben. Doch um das dunkelste Geheimnis ihrer Familie aufzuklären, muss sie ihn dazu bringen, sein Schweigen zu brechen.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
16.50 €

Author Description

Julie Clark wuchs in Santa Monica auf. Während sich ihre Freunde auf Surfbrettern in die Wellen stürzten, las sie lieber Bücher am Strand. Nach dem Studium arbeitete sie in Berkeley an der University of California. Dann kehrte sie zurück nach Santa Monica, wo sie heute mit ihren beiden Söhnen und einem Goldendoodle lebt und als Lehrerin tätig ist. Mit »Der Tausch« und »Der Plan« eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste und stand wochenlang auf Platz 1.

Characteristics

7 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
53%
4%
7%
3%
57%
3%
59%
37%
7%
33%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
49%
58%
58%
49%

Pace

Fast14%
Slow29%
Moderate43%
Variable14%

Writing Style

Simple86%
Complex0%
Moderate14%
Bildhaft (80%)Außergewöhnlich (20%)

Posts

106
All
5

Hat Vincent Taylor, inzwischen Bestsellerautor, tatsächlich als Jugendlicher seine beiden Geschwister getötet? 50 Jahre später macht sich seine Tochter auf, die Spuren der Vergangenheit zu ergründen. Abgerundet mit Rückblicken in die Zeit kurz vor den Morden , fallen alle Puzzelstücke an den richtigen Platz und runden das Ganze ab. Relativ langsamer Spannungsaufbau, aber dafür am Ende um so schwerer aus der Hand zu legen. Für mich wieder ein sehr gelungenes Buch der Autorin

3.5

Nachdem ich schon „Der Tausch“ und „Der Plan“ von Julie Clark gelesen habe, und mir beide sehr gut gefallen haben, musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Diese Geschichte um einen vermeintlichen Mörder seiner Geschwister und dessen entfremdete Tochter, die seine Memoiren schreiben soll, ist sehr ruhig und baut sich langsam auf. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt und man lernt nach und nach die Personen besser kennen und allmählich werden immer mehr Details aus der Vergangenheit bekannt. Für mich war dieser Weg dorthin leider teilweise auch sehr langatmig. Es kam mir vor, als ob ich ewig an diesem Buch gelesen habe, ohne richtig voranzukommen, obwohl ich sonst ganz gern solch ruhige Geschichten lese und auch hier gar nicht so lange gebraucht habe. Dabei ist die Story wirklich gut, es gibt immer wieder kurze, spannende Rückblicke in die Vergangenheit und die Erlebnisse und Verwicklungen der Protagonisten sind interessant und auch brisant. Der Schluss hat es dann nochmal rumgerissen, das war richtig gut und hat mich mit dem Buch versöhnt. Daher vergebe ich hier 3,5 Sterne, da mir die Geschichte sehr gefallen hat, die Stimmung gut eingefangen wurde und der Schreibstil sehr angenehm war.

3.5

Ein krasses Buch. Evtl hätte man es etwas kürzer halten können. Leider hat sich das Buch immer wieder gezogen. Das zweite Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und ich mir mehr erwartet habe. Schade. Geschmackssache.

5

All ihre wunderschönen Tag. ☀️📽️

Ich bin immer noch so sprachlos und kann das Ende nicht fassen. Für mich hat sich Julie Clark hier selbst übertroffen. Ab der ersten Seite hüllt das Buch einen ein. Abwechselnd erlebt man die Geschichte von 1975 und aus der Gegenwart 2024 und lernen dadurch auch die Geschwister Poppy, Danny und Vince kennen und was damals in der schrecklichen Nacht am 13. Juni 75 wirklich passiert ist und weil Vince seine Memoiren schreiben möchte, lernen wir auch Vince Tochter Olivia kennen die er als Ghostwriter engagiert und sie fängt an zu recherchieren und lüftet allmählich das Geheimnis ihrer Familie. Und manches tut unglaublich weh und Poppy wird für immer mein Herz haben ❤️‍🩹❤️💔

5

Eine Empfehlung!!

Ghostwriterin Oliva Dumont erhält einen neuen Auftrag: Sie soll die Memoiren ihres entfremdeten Vaters schreiben. Aus Gründen nimmt sie den unerfreulichen Job an. Ihr Vater Vincent Taylor, einst selbst gefeierter Autor, verlor als Jugendlicher seine Geschwister durch einen brutalen Mord. In der Stadt wird nun seit 50 Jahren gemunkelt, Vincent könnte der Täter gewesen sein. Olivia will nun herausfinden, was wirklich geschah. Ich habe bereits "Der Tausch" von Julie Clark gelesen und kann mich leider nicht mehr daran erinnern. "Die unsichtbare Hand" gefiel mir aber sehr gut. Ein Familiendrama durch und durch, toll geschrieben, starke Charaktere (Poppy liebe ich sehr) und ein guter Schluss.

5

Wow - mein drittes Buch der Autorin und ich bin wieder mega angetan. Die Story ist mal etwas anderes, die Protas sehr sympathisch und menschlich. Eine dramatische vergangene Geschichte in einer ebenfalls angespannten Gegenwart. Ich kann das Buch und die Autorin in jedem Fall empfehlen!

5

Von Julie Clark habe ich bereits Der Plan und Der Tausch gelesen, Die unsichtbare Hand steht ihnen in nichts nach und konnte mich genauso begeistern. Olivia Dumont ist erfolgreiche Ghostwriterin, sie schreibt Bücher im Auftrag von Autoren. Nach dem Eklat auf einer Tagung wird sie von einem Kollegen verklagt und muss Schadenersatz zahlen. Nach dem Vorfall bekommt sie kaum noch Aufträge und steht kurz davor, ihr Haus zum Verkauf anzubieten. Doch dann wird ein sehr lukrativer Auftrag an sie herangetragen: Sie soll das nächste Buch des berühmten Vincent Taylor schreiben. Was niemand weiß: Vincent ist ihr Vater. Olivia hat ihr Elternhaus in der kalifornischen Kleinstadt Ojai als junges Mädchen verlassen, nachdem sie herausgefunden hatte, dass ihr Vater seinerzeit des Mordes an seinen Geschwistern verdächtigt wurde. Im Jahr 1975 sind Poppy, 14, und Danny, 17, tot aufgefunden worden. Der Verdacht gegen Vincent wurde von der Polizei zwar fallen gelassen, doch in den Köpfen der Einwohner von Ojai blieb er ein Mörder. In der Schule hielten sich die Kinder von ihr fern. Zum Studium ging Olivia nach Frankreich und heiratete den Erstbesten, um seinen Namen anzunehmen. Den Kontakt zum Vater brach gänzlich ab. Mangels anderer Aufträge nimmt Olivia den Auftrag für ihren Vater an. Durch die Arbeit an dem Buch kommen sich die beiden allmählich wieder näher. Erschwert wird die Arbeit am Buch durch Vincents Krankheit, er leidet an Lewy-Körperchen-Demenz, das heißt, dass nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch sein Bewegungsapparat immer mehr abbaut. Vincent möchte seine Memoiren schreiben und bietet Olivia sein angefangenes Manuskript an, das jedoch sehr verwirrend ist und deutlich auf Vincents schlechte geistige Verfassung hinweist. Olivia beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Eine große Hilfe sind ihr dabei die Filme, die Poppy in den Monaten vor ihrem Tod gedreht hatte. In Rückblenden kommen Poppy und der junge Vincent zu Wort. Meine Kritikpunkte beziehen sich auf Olivias Mutter Lydia und ihre Großeltern. Lydias Rolle in dem Familiendrama ist mir nicht ganz klargeworden und auch über Olivias Großeltern, die zwei ihrer drei Kinder auf tragische Weise verloren haben, wird nur wenig gesagt. Die Aufklärung über die Geschehnisse in der Nacht der Morde hat mich überrascht, meine Vermutungen haben sich nicht bewahrheitet. Ich war froh, dass Olivia es geschafft hatte, mit ihrer Vergangenheit Frieden zu schließen und mit ihrem Partner über ihre Kindheit und ihren Vater zu sprechen. Auch diesen Roman von Julie Clark habe ich sehr gern gelesen. Ich spreche eine Leseempfehlung für Leser*innen von tiefgründigen Romanen mit Spannungs- und Thrillerelementen aus.

4

👋🏻 Die unsichtbare Hand von Julie Clark 🫥 Das war mein erstes Buch von Julie Clark und zunächst einmal hat mir der Schreibstil der Autorin sehr zugesagt und dadurch habe ich den Roman auch sehr gerne gelesen. 👍🏻 Der Roman nahm moderat an Fahrt auf und war zum Ende hin so spannend dass ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Ich wurde hier nicht enttäuscht - mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und das hat mir sehr gefallen. ✌🏻 Ich mochte auch dass der Roman aus Sicht der Hauptfigur alias Olivia erzählt wurde, das machte das ganze Erzählte authentischer. Auch die Beziehung zwischen Olivia und Vincent fand ich sehr dynamisch und hat mir wirklich sehr zugesprochen. Alles in allem fand ich mich sehr gut und spannend unterhalten, es ging in erster Linie um eine Familientragödie und diese fand ich sehr gut zu lesen. Ich gebe dem Roman 4 Sterne ⭐️ und eine Weiterempfehlung 👍🏻 Nach diesem sehr guten Roman freue ich mich auch darauf die anderen beiden Bücher von Julie Clark zu lesen. 📖

2

🔹️ Was geschah im Jahr 1975? 🔹️

🔸 Meine Meinung ️🔸️ Leider reicht dieser Roman nicht an die beiden Vorgänger heran, die ich richtig spannend fand. Ja, ich weiß, das dies ein Roman und kein Thriller ist, aber der Klappentext machte mich dennoch neugierig. Es gab etliche Szenen die sich in die Länge zogen, auch Olivia ist mir nicht nah gekommen und durch die vielen Perspektivwechsel war das Lesen und verstehen echt anstrengend. Man wird zwar, in Bezug auf den Tathergang und den Täter, immer mal in die Irre geführt, aber selbst das Ende konnte mich nicht begeistern. Für mich war es zu sehr an den Haaren herbeigezogen und irgendwie ahnte ich es schon. Ich hoffe sehr, das sich die Autorin wieder eher dem Genre "Thriller" widmet.

4

4 ⭐️⭐️⭐️⭐️

TÖDLICHE ERINNERUNG Olivia Dumont hat alles getan, damit niemand erfährt, dass ihr Vater der Bestsellerautor Vincent Taylor ist. Doch gerade, als ihr der finanzielle Ruin droht, erhält sie das Angebot, das neue 📕 ihres Vaters als dessen Ghostwritern zu ✍️. Was sie jedoch nicht weiß: Es ist kein Roman m, den Sie verfassen soll. Nach fünfzig Jahren scheint Vincent endlich bereit, darüber zu sprechen, was wirklich im Sommer 1975 geschah - dem Sommer, in dem seine Geschwister brutal ermordet wurden …

1

Zeitverschwendung

Schade, sooooooooo langweilig.. 🥱die Geschichte klang wirklich sehr vielversprechend und spannend… Man drehte sich aber ständig im Kreis 😵‍💫 ich habe andere Meinungen gelesen, da wurde geschrieben, dass sie das Buch 📖 nicht aus den Händen legen können… Vielleicht haben sie vorher ein Honigbrot 🐝 gegessen?😂😂😂 Spaß… 🤩 Jeder darf seine eigene Meinung haben, dem einen gefällt’s dem anderen nicht. Ich war eben enttäuscht, weil mir die ersten beiden Bücher 📚 so super gefallen haben und ich wirklich auf das neue hin gefiebert habe. Kann man lesen, muss man aber nicht 🤭

3.5

Olivia Dumont ist Ghostwriter und soll für den Besteller Autor Vincent Taylor tätig werden. Das es sich bei Vincent Taylor um ihren Vater handelt, verschweigt sie erstmal. Das Verhältnis zwischen den beiden ist nicht gut. Olivia soll seine Marmorarien schreiben. Vor allem möchte der Vater über die Ereignisse vom Sommer 1975 schreiben, als seine Geschwister ermordet wurden. Lange Zeit hielt man ihn für den Täter, allerdings konnte es nie nachgewiesen werden. Olivia taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein und kommt den wahren Täter auf die Spur. Ein gutes Buch mit einiges Längen.

3

Teils, teils

Sehr spannendes Ende. Aber das Buch ist leider sehr langatmig

3

Unsichtbare Hand? Oder unsichtbare Spannung?

Stellenweise ist das Buch sehr langatmig. Im Gegensatz zu Gott des Waldes hat die Länge der Geschichte nicht gut getan. Ich vergleiche sie mit GdW, weil beide Bücher sich ähneln. Mögliche Mordfälle in den 70ern & in der Gegenwart wird ermittelt. Zusätzlich wird bei beiden Geschichten fehlende Gleichberechtigung & damit einhergehende Folgen thematisiert. Bei "Die unsichtbare Hand" fand ich gut, dass auch im Gegenwartsstrang sehbar ist, dass wir noch einiges aufzuarbeiten und zu entwickeln haben. Die Geschichte selbst entwickelt sich irgendwann tatsächlich. Und man kommt nicht umhin, mitzurätseln. Ich war auf der richtigen Fährte und dann doch weit davon entfernt. Ich liebe Geschichten rund um Schriftsteller, auch die 70er sagen mir zu. Doch unterm Strich hat sie mich nicht genug gepackt.

3

Muss mich den zögerlichen Rezensionen anschließen. Die Story ist eigentlich toll, aber es zieht sich doch sehr. Vor allem die ganze Redundanz. Man will öfter mal schreien: ich weiß das mit dem Geld, ich weiß das mit dem Vertrag etc. Mäh!? Und zum Ende dann eine Auflösung, die ich in Teilen habe kommen sehen. Was hätte aus der Geschichte werden können, wäre sie anders erzählt worden? Werden wir nicht rausfinden.

4

Starke Frauen und dunkle Familiengeheimnisse

Ich mag die Bücher von Julie Clark, es kommen immer "engagerte und starke Frauen vor. Dieses Buch braucht etwas bevor Spannung auf kommt und lange Zeit weiß man nicht wem man was glauben kann/darf. Die Geschichte nimmt einen mit in das Amerika der 70er Jahre und einen ungeklärten Doppelmord an 2 Geschwistern. Dieses Trauma belastet alle Familienmitglieder und Olivia muss sich entscheiden ob sie die Wahrheit wissen will, denn was man weiß kann man nicht mehr ungeschehen machen, oder "nur" ein Buch schreibt. Once you know, you can not unknow... Lesenswert!

4.5

Gelungener Roman

Julie Clark weiß wiedermal einen Leser bei Laune zu halten und die Spannung langsam aufzubauen. Während sich die ersten Seiten ein wenige zogen, ging es so langsam los und man konnte garnicht mehr aufhören zu lesen, weil man wissen wollte wie es weiter geht geht. Zur Story. Eine Tochter (Ghostwriter) wird von ihrem berühmten Autor Vater beauftragt seine Memoiren zu schreiben, über sein Leben und den beiden Geschwistern die gewaltsam zu Tode kamen. Das ganze wird leider erschwert durch die Krankheit des Vaters wo er manchmal die Realität mit der Vergangenheit verwechselt. Man weiß also nie ob es wahr ist oder nicht. Zwischendurch wird mal gewechselt in die Vergangenheit. Ich fand das Buch wirklich gelungen.

Gelungener Roman
5

Ein Jahreshighlight 🤩

Definitiv ein Highlight für mich! Ich war sofort in der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Wer auf düstere Familiengeheimnisse steht, ist hier genau richtig ✍️ Geschrieben ist das Buch sehr einfach, sodass ich es in wenigen Stunden durchgelesen habe! Klare Empfehlung

5

Pageturner mit vielen unerwarteten Ereignissen

Es ist jetzt mein drittes Buch der Autorin und wieder bin ich mehr als begeistert. Julie Clark schafft es immer wieder ein Pageturner zu schaffen, der es in sich hat. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Einmal Olivia, die als Ghostwriter das Buch ihres Vaters schreiben soll und dann die Vergangenheit in der Vincent und seine Schwester zu Wort kommen Ein packendes hin und her das immer mehr Licht ins dunkle bringt. Wie nicht anders zu erwarten hat das Ende noch die ein oder andere unerwartete Wendung parat. Ich würde nicht enttäuscht. Auch wenn dieser Roman eher wie ein Krimi zu lesen ist, ist es durchweg spannend. Wieder ist die Protagonistin eine toughe und willensstarke Frau. Dieser leichte Feminismus Touch gefällt mir sehr gut. Julie entwickelt sich langsam zu einer meiner liebsten Autorinnen. Ich freu mich jetzt schon auf ihr neues Buch.

4.5

Die ersten 100 Seiten waren etwas zäh. Danach allerdings hat mich das Buch so in den Bann gezogen mit den vielen Andeutungen und Geheimnissen. Immer wieder hat man dich in Spekulationen verloren. Insg. ein sehr lesenswertes Buch - eine Mischung aus Familiendrama und Thriller.

5

Die unsichtbare Hand von Julie Clarke

Die kalifornische Stadt Ojai wird 1975 durch zwei grausame Morde an zwei jugendlichen Geschwistern erschüttert. Im Fokus der Ermittlungen: der Bruder der beiden. Doch Vincent hat ein Alibi und seine Schuld wird nie bewiesen. In der Gegenwart hat sich Olivia von ihrem berühmten Vater Vincent distanziert. Sie leugnet seine Existenz und verdient ihr Geld als Ghostwriterin. Doch dann bietet ausgerechnet ihr Vater ihr ein neues Projekt an und Olivia bleibt nichts anderes übrig, als es anzunehmen. Schulden und die Neugier auf das, was wirklich passiert ist, treiben sie dazu. Ihr Vater will endlich erzählen was damals geschehen ist. Wer hat Danny und Poppy getötet? Was verbirgt Vincent? Das Buch zieht den Lesenden Seite für Seite immer mehr in seinen Bann. Die spannende Atmosphäre und die behutsame Entfaltung der Geschichte tun ihr übriges. Die Charaktere sind liebevoll und detailreich ausgestaltet worden und die Rückblenden lassen das Leben in den 70er Jahren in Kalifornien lebendig werden. Es ist kein typischer, rasanter Thriller. Es kommt hier vielmehr auf die Zwischentöne an, es ist auch eine Familiengeschichte und wie man mit Verlust und Trauer umgeht und mit eisigem Schweigen. Es wird zum Schluss geklärt was passiert ist und während des Lesens bin ich immer wieder zwischen verschiedenen Theorien hin- und hergeschwankt. Am Ende war ich komplett überrascht, den Twist habe ich nicht kommen sehen. Für mich eine klare Leseempfehlung.

4

Die beiden Vorgänger waren besser, es lässt sich aber gut lesen und zum Schluss wird es noch richtig spannend.

4

Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeiten 1975 und heute, eine verworrene Familiengeschichte. 1975 werden die 14 jährige Poppy und ihr 17 jähriger Bruder Danny erstochen im Elternhaus aufgefunden. Das dritte Kind der Familie, Vincent hat überlebt da er sich nicht im Haus befand, doch die Leute spekulieren ob nicht er sogar seine eigenen Geschwister getötet hat. Olivia Durmont die Tochter von Vincent hat ihr Leben lang unter der Familientragödie gelitten und den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen, der mittlerweile ein erfolgreicher Autor ist. Ihr Talent hat sie von ihm, doch da sie sich mit einem anderen bekannten Autor angelegt hat wurde sie zu einer hohen Geldstrafe verurteilt und steht jetzt kurz vor dem Ruin. Ihr Fehlverhalten hat auch Folgen für ihren Job, denn sie erhält keine neuen Aufträge mehr als Ghostwriterin. Da flattert ein Angebot von ihrem Vater ins Haus, er möchte endlich sein Schweigen brechen. Olivia taucht ein in die Vergangenheit und ist selbst hin und hergerissen ob ihr Vater etwas mit den Morden zutun hatte. Ich fand die Story sehr spannend und habe mitgefiebert und gerätselt wer wohl den Doppelmord begangen hat. Manchmal waren es etwas zu viele Längen, das Buch war aber toll

4

Teils vorhersehbar, dennoch nicht langweilig.

Ich mag ihren Schreibstiel und auch wie Britta Steffenhagen die Bücher vorträgt. Die Storys der vorherigen Bücher (der Plan und der Tausch) finde ich zwar auch besser, trotzdem ist diese, meiner Meinung nach, gelungen. Ich hatte ziemlich schnell eine Theorie, die sich auch recht früh gefestigt hat. Diese Rückblenden und Perspektivwechsel mag ich sehr. Es ist nicht durcheinander sondern alles geschickt zusammengesetzt. Was ich nicht ganz verstanden habe ist nur, (Achtung Spoiler!) warum genau ihre Mutter sie jetzt verlassen hat.. dass der Vater war wie er war ergibt Sinn .. aber die Mutter? Naja. Ja manches wird mal wiederholt aber ich kann die „schlechten" Bewertungen nicht verstehen aber vielleicht liest es sich „langweiliger"?! Ich habs jedenfalls gerne gehört.

5

Es geht um eine Tochter die Ghostwriterin ist und nun von ihrem Vater seine Memoiren schreiben soll. Doch niemand weiss dass ihr Vater ein Bestsellerautor ist. Sie nimmt den Job an, denn sie hat keine Wahl. Die Spuren welche sie findet, führen sie tief in die Vergangenheit. Die Autorin schreibt einfach so packend. Ich mag das düstere was die Autorin zum Vorschein bringt. Die Sapnnung, Nervenkitzel pur, viele Verzwickungen, Zweifel mit sich bringt. Eine Geschichte die mich bis zur letzten Seite mitgenommen hat und mir eine sehr spannende Zeit gebracht hat.

3.5

“Die unsichtbare Hand” von Julie Clark ist ein solider Thriller, der trotz einiger Schwächen zu fesseln weiß. Die Erzählweise ist stellenweise etwas zu gemächlich und zieht sich in die Länge, dennoch schafft es Clark, den Leser bei der Stange zuhalten. Besonders gelungen sind die eingewobenen Rückblenden, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen und wichtige Hintergrundinformationen geschickt enthüllen. Das wahre Highlight des Buches ist jedoch die Auflösung - hier zeigt Clark ihr ganzes Können und belohnt geduldige Leser mit einem durchaus überraschenden und zufriedenstellenden Ende. Trotz der phasenweise langsamen Entwicklung ein empfehlenswertes Buch für Thriller-Fans, die auch mal ein ruhigeres Tempo schätzen.

5

Ein düsterer Thriller mit überraschenden Plottwists und nahbaren Charakteren.

Nach über 20 Jahren kehrt Olivia zurück in den Ort, von dem sie sich geschworen hat, ihn nie wieder zu besuchen. Als Kind wurde ihr aus allen Ecken zugeraunt und hinterhergeflüstert - Die ganze Stadt ist sich einig: Vince hat seine Geschwister ermordet. Ihr Vater, Vincent Taylor - ein gefeierter Autor - hat ausgerechnet sie engagiert, seine Memoiren als Ghostwriterin zu schreiben. Aus Mangel an Perspektiven und Neugierde um die wahre Geschichte, wie seine beiden Geschwister vor fast 50 Jahren umgekommen sind, nimmt sie diesen Job an. Düster und atmosphärisch - das fällt mir als allererstes zu dieser Story ein. Als Leser verfolgen wir abwechselnd die Perspektiven von Olivia, die nach und nach tiefer in einen Strudel aus den Halbwahrheiten ihres Vaters gezogen wird und Poppy und Vincent selbst im Jahr 1975. Wir bekommen Häppchen der letzten Wochen vor Poppys und Dannys Tod präsentiert und rätseln, was wirklich passiert ist. Ich hatte meine Vermutungen und einige davon haben sich am Ende auch als richtig herausgestellt. Aber das wie und warum haben mich einfach umgehauen. Mit ihrem eingängigen und emotionalen Schreibstil hat mich Julie Clark von der ersten Seite an abgeholt, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Auch wenn man von Anfang an weiß, dass die Geschwister Tod sind, hat mich das Ende und die Tragik hinter dem ganzen echt mitgenommen. Ein Thriller der emotional schockiert, mitfiebern lässt und einige Überraschungen parat hält. Definitiv eine Empfehlung von mir.

1.5

Diese Geschichte war vor allem eins: langweilig.

Nach 200 Seiten angefangen quer zu lesen und nichts verpasst. Es ist mir schon öfter aufgefallen, dass Ich-Perspektiven für mich nicht “kicken”. Auch hier nicht.  Die Ausgangslage klingt grundsätzlich spannend: Olivia, Ghostwriterin von Beruf, soll die Memoiren ihres entfremdeten Vaters schreiben, der verdächtigt wird, in seiner Jugend seine Geschwister getötet zu haben. Damit eröffnet sich natürlich ein großes Familiengeheimnis, das nach Aufklärung verlangt. Olivia will also die Wahrheit herausfinden und startet in eine ziemlich unspektakuläre Ermittlungstour, bei der jedes Gefühl von Bedrohung und Dringlichkeit ausbleibt. Das Pattern von ‘Andeutung-und-Verdichtung’ sucht man hier vergeblich. Das ist kein #slowburn, das ist ein #noburn. Die Auflösung verstehe ich nicht bzw. das ganze Gewese um die vermeintlichen Geheimnisse will sich mir nicht erschließen. Es ergibt keinen Sinn - also wirklich gar keinen Sinn. Das Buch hätte gute 300 Seiten weniger haben können, wenn die Protagonistin eine Handlung vorgezogen hätte, die sie, ohne erkennbaren Grund, erst gegen Ende des Buches vornimmt. Und ohne die zahlreichen Wiederholungen. Fokus Leute, Fokus! Ich glaube, ich werde vorerst auf Julie Clarks Bücher verzichten. Dies ist mein drittes Buch von ihr und keines hat mich wirklich interessiert. 

4

Soll sie oder soll sie nicht? Ghostwriterin Olivia Dumont wird für einen lukrativen Auftrag angefragt. Sie soll die Memoiren eines bekannten Schriftstellers schreiben und dafür nach Ojai reisen. Eigentlich genau ein Auftrag ihrer Kragenweite. Nur ... der Autor ist ihr Vater Vincent Taylor, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Im Sommer 1975 wurden Vinces jüngere Schwester Poppy und sein älterer Bruder Danny ermordet und er wurde damals verdächtigt seine Geschwister getötet zu haben. Es konnte kein Täter gefasst werden und Olivia möchte nun endlich Licht in das Dunkel der Tat bringen. Julie Clark hat einen Familienroman geschaffen, der einige Krimi-Elemente enthält. Mit Recht steht auf dem Cover "Roman", da meiner Meinung nach das Buch ein Spannungsroman ist. Die ganze Geschichte dreht sich um die Vergangenheit, sowie die Gegenwart der Familie Taylor. Vincent Taylor, ein bekannter Horrorautor, war 17 Jahre alt als seine jüngere Schwester Poppy und der ältere Bruder Danny im Elternhaus ermordet wurden. Ein Ereignis, das ihn sein ganzes Leben lang geprägt hat. Jetzt, 50 Jahre später, will er über diesen Einschnitt im Leben der Familie ein Buch schreiben und engagiert seine Tochter Olivia als Ghostwriterin. Pikant an dieser Zusammenarbeit ist, dass Vater und Tochter seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr haben. Zudem der Vater Angst hat, was die Tochter bei ihren Recherchen herausfindet. Die Vater - und Tochterbeziehung ist voller ungesagter Worte, Fragen und Zweifel. Dinge, die nie angesprochen wurden und werden, stehen im Raum. Das ergibt zeitweise ein beträchtliches Gefühls - Kuddelmuddel, das die Handlung auf der Stelle treten lässt. Es gibt Kapitel aus der Sicht von Olivia, Vincent und Poppy. Was geschah, erfährt man anhand von Poppys Tagebucheinträgen. Die Kapitel werden in der Gegenwart und 50 Jahre zuvor geführt. Julie Clark wartet mit einem nicht ganz neuen Plot, Cold Cases in einer Familie, die auch noch das Leben der zukünftigen Generation beeinflussen, auf. Für mich neu jedoch ist, dass sich die ganzen Recherchen und Erkenntnisse auf schriftstellerischer Ebene ereignen. Während Olivia die Memoiren ihres Vaters schreibt, der zudem an beginnender Demenz leidet, deckt sie nach und nach diese Morde auf. Und genau hier war die Geschichte dann nicht mehr so ganz überzeugend. Olivia erfährt nämlich so einiges während Vinces "Halluzinationen", was mir doch zu einfach erschien. Spannung kam bei mir mit der Frage auf, was genau 50 Jahre zuvor geschehen ist. Warum Danny und Poppy ermordet wurden und vor allem von wem.

5

Fesselnd, beeindruckend und überraschend!! Was für ein fulminantes Ende - wieder mal hat mich Julie Clark mitgerissen!!

4

Unglaubliche Geschichte, grandiose Plots und spannend bis zum Ende. Gefiel mir alles in allem richtig gut.

3.5

In der Mitte hat es sich etwas gezogen, aber ansonsten wirklich gut. Ich liebe es ja, wenn in Rückblenden langsam gezeigt wird was "damals" wirklich passiert ist.

2.5

Ein altes Verbrechen, dass mit Hilfe einer Ghostwriterin aufgeklärt werden soll. Nur das diese die Tochter des ehemaligen Verdächtigen ist und sie die Memoiren ihres Vaters aufschreiben soll. Wir schauen fünfzig Jahre zurück in das Jahr 1975,was ist wirklich passiert ? Ich mochte die Grundidee des Buches. Wenn nach und nach Ausschnitte aus den früheren Jahren mit den heutigen verpflochten werden. Vincent ist ein gefeierter Schriftsteller,aber leider unheilbar erkrankt und deswegen bittet er seine Tochter - die vor Jahren den Kontakt abgebrochen hat - mit bzw für ihn ein Buch zu schreiben,und damit das Geheimnis von früher aufzuklären. Seine Geschwister Poppy und Danny wurden 1975 ermordet. Was aber genau passiert ist,findet Olivia - seine Tochter - im Laufe der Recherche raus. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert: Olivias im Jetzt, Poppys und Vincents aus dem Jahr 1975. Es gibt leider einige Längen und es wird insgesamt alles sehr ruhig und bedacht berichtet. Viele Personen kommen zur Sprache und spielen auch eine tragende Rolle. Mehrere Dinge sind bereits vor diesem tragischen Ereignis passiert,und die werden auch nochmal sehr detailliert beschrieben. Das Zerrüttete Verhältnis zwischen Vater und Tochter und wird auch nochmal näher beleuchtet. Ich mochte die Sprünge in die Vergangenheit,jedoch habe ich leider keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können. Das Ende wurde pompös vorbereitet, überraschte mich aber nicht,da ich mir sowas in der Art schon gedacht habe. Ein ruhiger Roman,der Ähnlichkeiten zu "Das Waldhaus" von Liz Webb aufweist. Doch da wurde ich deutlich besser unterhalten. ⭐⭐,5 | 5 Sternen

Post image
1

Sehr enttäuschend 😔

Nach „Der Tausch“ war ich eigentlich sehr optimistisch, dass das Buch sein könnte, vorallem nach dem was der Klappentext so versprochen hat. Aber naja, es kam dann doch anders. Nach knapp 80 Seiten wollte ich es schon weglegen und aufhören… hmmm … es hat aber dann doch interessiert wie es wohl weitergeht … naja, was soll ich sagen, die ersten 2/3 waren solala, danach ging es ein bisschen und der Schluss … naja … ich fand’s langweilig und null spannend . Das nächste Mal lese ich nicht mehr weiter wenn es mir nochmal so geht …

Sehr enttäuschend 😔
3

Der Klappentext klingt vielversprechend...

... Doch der Inhalt war zäh. Bis Seite 70 baut sich die Spannung sukzessive auf, unterschwellig wartet man als Leser auf mehr Infos zu den Morden von 1975. Die Art und Weise der Enthüllung war okay, doch über 400 Seiten lang das gleiche Muster und dazu zu wenig Infos.... Hätte man definitiv spannender und besser gestalten können. Das Ende hat mir richtig gut gefallen, die Auflösung war schlüssig, wenn auch sehr traurig.

3

Olivia wird quasi dazu gezwungen, sich mit der Tragödie, die die Familie ihres Vaters heimsuchte, als dieser noch ein Kind war, auseinanderzusetzen. Durch die Gespräche mit ihrem Vater wird ihr klar, dass sie eigene Recherchen anstellen muss, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Die Story hat mich gleich gehabt. Ich war neugierig, was es mit dem Geheimnis auf sich hatte und habe natürlich auch ein paar Vermutungen angestellt. Leider wurde es aber nach ca. 100 Seiten etwas langatmig und hat mich gedanklich immer mehr abdriften lassen. Das Ende hat etwas versöhnt, obwohl teilweise vorhersehbar. Kann es nicht wirklich empfehlen, aber rate auch nicht davon ab.

5

Einer der besten Romane die ich in letzter Zeit gelesen habe

Der Roman hat mich wirklich absolut (positiv) überrascht. Nachdem ich mich nach Monaten, in denen das Buch auf meinem Sub lag, dazu durchgerungen habe es in die Hand zu nehmen, konnte ich es nicht mehr weglegen. Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Da die Charaktere alle sehr vielschichtig und unterschiedlich sind, war jede Perspektive spannend und hatte einen Mehrwert für die Geschichte. Es wird die Geschichte zweier Familien erzählt, die doch eine Familie ist. Die unterschiedlichen Dynamiken und Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder wurde super authentisch ausgearbeitet. Wichtig: Bei dem Buch handelt es sich um einen Roman, KENEN Thriller. Es wird nicht versucht mit großen Schockern und einem rasanten Erzähltempo die Leser zu fesseln, aber das braucht die Geschichte meiner Meinung nach auch überhaupt nicht. Der Schreibstil ist so flüssig und bringt sowohl Figuren als auch die Umgebung richtig zum leben. Trotzdem gibt es einige Plots und Twists, die einen teilweise sprachlos zurücklassen. Leider habe ich gesehen, dass bisher nur 3 Bücher der Autorin ins Deutsche übersetzt wurden, die anderen beiden landen aber definitiv gleich auf meiner Wunschliste ☝🏻

5

Bestes Buch seit langem. Einfach wow

3

Den Einstieg empfand ich etwas langatmig, auch wenn der Schreibstil insgesamt sehr eingängig ist. Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte richtig Fahrt auf, was ich als spannend empfand, auch wenn größere Twists ausblieben.

5

Mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht das letzte. Ich bin gut in die Story reingekommen und fand alles in allem sehr fesselnd und wollte die zusammenhänge verstehen. Was ist wahr und was ist Krankheit usw. Der Schreibstil war für mich angenehm zu lesen. Ich konnte mich gut in die Protagonistin reinversetzen- wie ihre Gedankengänge waren etc. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. 🙌🏽

3.5

Ein Buch welches teils spannend und teils ziemlich zäh war. Die Story an sich war gut. Ein auf und ab an Emotionen, vor allem in der Beziehung zwischen Tochter und Vater. Manches konnte ich gut nachvollziehen, manchmal war es etwas wirr. 😵‍💫 Ich war auch auf einem Holzweg was die Auflösung der Tat betrifft. Wie der Fall aufgeklärt wurde, finde ich tatsächlich erschütternd. Schreckliches Schicksal. Der Schreibstil ist gut. Flüssig und gut lesbar. Das Setting ist spannend und teils düster. Passte gut zu der Story. Die Kapitellänge hat mir gefallen. Die Unterschiede Zeiten waren spannend. Teils aber nicht viel aussagend. Manchmal fehlte mir auch etwas die Tiefe und Aufklärung. Ich bin bei diesem Buch hin und her gerissen. Es war so weit ein okay Buch. Man kann es gut lesen, fand es aber nicht besonders.

5

Dieser Roman hat es in sich

Worum geht’s? 1975 wurde in der Kleinstadt ein grausamer Mord begangen. Zwei Jugendliche wurden erstochen. Wurden sie von ihrem Bruder getötet? Fast 50 Jahre später soll die Ghostwriterin Olivia die Memoiren ihres Vaters schreiben. Er ist der gefeierte Schriftsteller Vince Taylor – und der Bruder der ermordeten Jugendlichen. Meine Meinung: Julie Clark konnte mich mit ihren Thrillern bereits fesseln, aber ich muss zugeben: Ihr Roman „Die unsichtbare Hand“ hat mich wirklich umgehauen! Sie ist ja für ihre Verbindungen durch die Zeiten hinweg bekannt, für unvorhergesehene Wendungen und für einen fesselnden Schreibstil, aber m.E. hat sie das alles in ihrem Roman nochmals getoppt! Wir begleiten vorwiegend Olivia, deren Mutter sie als Kinder verlassen und die sich selbst als Jugendliche von ihrem Vater entfernt hat. Und deren Vergangenheit sie jetzt wieder einholt. Dann haben wir natürlich noch ihren Vater Vince, der an Lewy-Körperchen-Demenz leidet (was mich stellenweise ein bisschen an Henri Fabers Thriller „Locked-In“ erinnert hat). Und wir lesen immer wieder auch aus Sicht von Poppy. Die Kapitel aus Vince und Poppys Sicht spielen in der Vergangenheit und führen uns immer näher an die eigentliche Wahrheit. Und genau diese unterschiedlichen Perspektiven und Zeitstränge machen das Buch aus. Anfangs wissen wir nichts, aber gemeinsam mit Olivia finden wir immer mehr Hinweise. Hinweise, die teilweise in die Irre führen und die teilweise die Wahrheit verändern. Auch die Infos über die Lewy-Demenz fand ich interessant. Und wie diese in die Erinnerungen von Vince eingebunden wurden. Das hat dem Ganzen noch mehr Spannung verliehen. Es hat mich Aussagen noch mehr hinterfragen lassen. Obwohl Roman, hatten wir doch von Anfang bis Ende eine Spannungskurve, die das Buch zu einem wahren Pageturner gemacht hat. Auch die nach und nach auftauchenden Hinweise haben in mir total das Jagdfieber geweckt und ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß, als Leser an Ermittlungen teilzunehmen. Mich hat das Buch wirklich richtig gepackt und von Anfang bis Ende in seinem Bann gehalten und mir hat wirklich alles daran gefallen! Bitte auf jeden Fall mehr davon, Julie Clark und eine ganz große Leseempfehlung von mir! Fazit: Mit ihrem Roman „Die unsichtbare Hand“ hat Julie Clark ihre vorhergehenden Bücher noch übertroffen. Ich empfand das Buch als noch spannender, die Twists am Ende waren einfach genial und obwohl Roman, war ich so gefesselt und mitten drin in den Ermittlungen, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich mochte Olivia und Poppy und fand es wieder absolut faszinierend, wie gekonnt die Autorin Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft und uns dadurch immer näher an die Lösung herangeführt hat. 5 Sterne von mir und eine absolute Leseempfehlung!

Dieser Roman hat es in sich
4

Ein Doppelmord im Sommer 1975. Zwei tote Teenager. Und der Verdacht fällt auf ihren eigenen Bruder. Jahrzehnte später soll seine Tochter die Geschichte aufarbeiten und wird mit der dunkelsten Seite ihrer Familie konfrontiert. Dieser ruhige, aber fesselnde Thriller hat mich wirklich positiv überrascht. Statt blutiger Action oder plötzlicher Schockmomente, liegt der Fokus ganz klar auf der Psychologie der Figuren, alten Geheimnissen und dem komplizierten Netz einer Familie, die seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe kommt. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: Kalifornien in den 70ern und 2024. Die Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, immer mit dem Ziel, die Wahrheit über die Geschehnisse von damals aufzudecken. Dabei begleiten wir vor allem Olivia, die als Ghostwriterin in der Gegenwart versucht, die Geschichte für ihren berühmten, aber distanzierten Vater niederzuschreiben und dabei ihrer eigenen Vergangenheit näherkommt. Ja, die Geschichte entwickelt sich langsam. Aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht, dieses stetige Vortasten, das Misstrauen gegenüber jedem einzelnen Charakter, das Gefühl, dass hier niemand die ganze Wahrheit sagt. Und das Ende? Hat mich doch nochmal richtig überrascht. Wenn ihr also Thriller mögt, die mehr auf Atmosphäre und psychologische Tiefe setzen als auf Tempo und Blut, dann könnte dieses Buch genau euer Ding sein.

Post image
3

Kann man machen, muss man aber nicht…

Ich war schwer begeistert von dem Klappentext und hab mich auf eine richtig gute Story gefreut. Das Potenzial war auf jeden Fall da und die Schreibweise fand ich auch gut. Jedoch hat mir die Umsetzung nur zum Teil gefallen und ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt ein 3 Sterne Buch für mich ist. Teilweise viel zu langatmig. Vielleicht hätte ich sogar einige Seiten überspringen können und hätte es am Ende trotzdem alles verstanden….

3

Kraftvoller Roman über Schuld, Wahrheit, Erinnerung und Versöhnung ✨

Es war mein erstes Bich von Julie Clark und ich finde die Idee des Aufbaus der Geschichte sehr interessant. Im Mittelpunkt steht Olivia Dumont, eine erfolgreiche Ghostwriterin, die beruflich wie privat an einem Wendepunkt steht. Ein Skandal bringt sie nicht nur in finanzielle Schwierigkeiten, sondern zwingt sie auch dazu, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, denn ausgerechnet ihr Vater Vincent Taylor, ein berühmter Schriftsteller, bietet ihr einen neuen Auftrag an. Was Julie Clark hier schafft, ist weit mehr als ein klassischer Spannungsroman. Die Art und Weise, wie sie Vergangenheit und Gegenwart verwebt mit Rückblenden, Perspektivwechseln und einem fein gesponnenen Netz aus Erinnerungen, Schuld und Vergebung, finde ich absolut meisterhaft. Spannend war der medizinische Aspekt, dass Vincent an Lewy-Körperchen-Demenz leidet. Ein Thema, das sensibel und glaubwürdig eingeflochten wurde, sodass ich teilweise nie wusste was jetzt wahr ist und was der Fantasie entspringt, da die Erkrankung die Wahrheit über die Vergangenheit noch schwerer greifbar macht. Insgesamt ist Die unsichtbare Hand ein kraftvoller Roman über Schuld, Wahrheit, Erinnerung und Versöhnung. Wer Familiengeheimnisse, vielschichtige Figuren und psychologisch durchdachte Spannung liebt, wird dieses Buch verschlingen. 🥰

Kraftvoller Roman über Schuld, Wahrheit, Erinnerung und Versöhnung ✨
4.5

Beim Lesen hat man durchgehend die spannende Stimmung gefühlt. Man konnte immer mitraten & doch kam es am Ende etwas anders. Mir hat das Buch echt gut gefallen und man wollte zwischendurch gar nicht aufhören zu lesen, besonders die Rückblenden fand ich gut.

3.5

Hörbuch sehr gut, spannender Perspektiv Wechsel mit Plot Twists

4

Die unsichtbare Hand

Gute Idee, leider am machen Stellen zu langatmig 🤪

4

Langsamer Start, starkes Ende!

Beim ersten Anlauf vor ein paar Monaten habe ich das Buch abgebrochen, weil sich der Beginn für mich ziemlich gezogen hat. Beim zweiten Versuch war ich dann schneller drin, wobei es erst ab etwa der Hälfte so richtig fesselnd wird, als nach & nach auch die Rückblicke in die Vergangenheit dazukommen. Besonders spannend fand ich die ständige Ungewissheit, ob man gerade die Wahrheit liest oder eine Lüge/Einbildung. Genau das hat für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht. Das Ende mit dem Rückblick auf einen glücklichen Familienmoment & die Zukunftsgedanken von Vince hat mich dann nochmal richtig berührt, weil man als Leser weiß, wie sein Leben tatsächlich weitergeht.

4.5

Supermega Spannend 💥💥💥

Nach den ersten 50 Seiten wird das Buch erst so richtig richtig gut. Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen.... top!

Create Post