Die Unberührten
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Book Information
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Harte Kost
Also gleich vorab: Meiner Meinung nach enthält das Buch viele Trigger für emotional herausfordernde Themen. Sei es Depressive Stimmung, sexuelle Gewalt und Nötigung oder pure Gewalt. Wer in den Bereichen Triggerpunkte hat, sollte das Buch lieber nicht lesen. Das Buch handelt von Antonia Saaler und ihrer Geschichte der Kindheit in St. Damian, ihrer Entdeckung von Stimme und Musik, von Armut, ihrem „Verkauf“ nach Amerika und der dortigen Entwicklung zur bettelarmen und misshandelten Prostituierten sowie ihrem Aufstieg zur Opernsängerin. Es ist, wie schon oben angekündigt, ein emotional absolut herausforderndes Buch. Die Sprache, gerade während der Erzählung ihrer Kindheit, ist teilweise wirklich schwer verständlich und mit österreichischen Dialekt besetzt. In späteren Verlauf werden Gedanken von Gewaltopfern thematisiert, die man leider auch aus der Realität kennt. Kurz gesagt zeigt einem das Buch, wie die Menschheit eigentlich ist. Schlecht. Wer sich Zeit nimmt, um die Sprache und die Thematik nachzuvollziehen, sich hineinzuversetzen in das Leid, welches sich mit Glück abwechselt, dem kann ich das Buch empfehlen. Aber definitiv ist es nichts für den Alltag, oder um es nebenher zu lesen. Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne. Mir hat sich gezeigt, dass ich Bücher mit derart depressiven und abgründigen Gedanken nicht gut finde. Der musikalische Teil hebt das für mich leider nicht auf (auch wenn dieser Teil wirklich gelungen ist).

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Also gleich vorab: Meiner Meinung nach enthält das Buch viele Trigger für emotional herausfordernde Themen. Sei es Depressive Stimmung, sexuelle Gewalt und Nötigung oder pure Gewalt. Wer in den Bereichen Triggerpunkte hat, sollte das Buch lieber nicht lesen. Das Buch handelt von Antonia Saaler und ihrer Geschichte der Kindheit in St. Damian, ihrer Entdeckung von Stimme und Musik, von Armut, ihrem „Verkauf“ nach Amerika und der dortigen Entwicklung zur bettelarmen und misshandelten Prostituierten sowie ihrem Aufstieg zur Opernsängerin. Es ist, wie schon oben angekündigt, ein emotional absolut herausforderndes Buch. Die Sprache, gerade während der Erzählung ihrer Kindheit, ist teilweise wirklich schwer verständlich und mit österreichischen Dialekt besetzt. In späteren Verlauf werden Gedanken von Gewaltopfern thematisiert, die man leider auch aus der Realität kennt. Kurz gesagt zeigt einem das Buch, wie die Menschheit eigentlich ist. Schlecht. Wer sich Zeit nimmt, um die Sprache und die Thematik nachzuvollziehen, sich hineinzuversetzen in das Leid, welches sich mit Glück abwechselt, dem kann ich das Buch empfehlen. Aber definitiv ist es nichts für den Alltag, oder um es nebenher zu lesen. Ich gebe dem Buch 2,5 Sterne. Mir hat sich gezeigt, dass ich Bücher mit derart depressiven und abgründigen Gedanken nicht gut finde. Der musikalische Teil hebt das für mich leider nicht auf (auch wenn dieser Teil wirklich gelungen ist).





