Die Übergangsmanagerin: Der Tod steht ihr gut
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Besser als Teil 1, doch immer noch deprimierend
Nachdem mir der 1. Teil nicht so gefallen hat, ich aber den 2. schon hier hatte, wollte ich das ganze nur schnell abhaken und habe den 2. direkt im Anschluß an den 1. begonnen. Zuerst fand ich den Teil auch nicht so gut, doch mit jedem Kapitel wurde es besser. Es gab sogar ein paar Schmunzelmomente. Fine ist eine richtig gute Protagonistin, ich empfinde sie als sehr sympathisch und ihre Beziehung zu Paul (Protagonist aus Teil 1) war ganz ok. Leider finde ich das ganze drumherum richtig deprimierend. Der Tod als Firma, wo Vorgänge optimiert werden müssen und man Punkte sammelt um dann an einer Reinkarnationslotterie teilzunehmen, sind für mich keine schönen Aussichten. Doch Fine und die letzten 3 Kapitel haben es rausgerissen und ich hab Lust auf den 3. Teil. Den hab ich mir schon besorgt und werde ihn zeitnah hören. Das Hörbuch ist gut vertont und die Sprecherin macht einen tollen Job. Sehr angenehme Stimme. Kleine Hörempfehlung, aber eben zusammen mit Teil 1.
Die Übergangsmanagerin ist die Fortsetzung des Hörbuchs der Übergangsmanager. Unbeantwortete Fragen aus dem ersten Teil, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen - nur aus einer anderen aber im ersten Teil bereits vorgestellten Perspektive. Wieder einmal ein witziger aber doch noch ein Tacken ernsterer Teil als der Vorgänger. Wer den Abschluss der Reihe nicht verpassen will, sollte sich dieser Hörbuch nicht entgehen lassen!
Das Übergangsmanagement weist einen massiven Personalmangel auf und um Punkte für die Reinkanationslotterie zu sammeln, wechselt auch die Protagonistin von der Personalabteilung zum Übergangsmanagement. Doch immer wieder wird sie von den Ablebenden schräg beeugt, weil "eine Frau" den Job des Übergangs ausübt und sie sich daher immer wieder rechtfertigen muss. Ebenfalls erfährt man wie es mit dem Übergangsmanager des ersten Teils weiter geht und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Dieser Teil befasst sich vorallem mit der Frage nach den gelöschten Erinnerungen. Sollten sich die Menschen nach dem Ableben an ihr früheres Leben erinnern? Oder - will man sich überhaupt erinnern? Die Macht der Erinnerung ist nicht zu unterschätzen und damit beginnt auch Aufruhr im Sytsem. Was es damit genau auf sich hat und wer sich fragt ob sich die Protagonisten vielleicht doch noch an ihr früheres Leben erinnern oder dies für sich auch verweigern, der kann Gespannt sein mit dem 2. Teil der Übergangsmanager-Diologie!
Als ich dieses Hörbuch gehört habe, war ich gerade selbst vom Thema Sterben und Tod betroffen und während mich alle gefragt haben, wie ich das denn so noch weiter hören kann, habe ich es irgendwie als sehr tröstlich empfunden, dass andere Menschen (die Autorin) ein sehr konkretes Bild davon zeichnen, dass der Tod nicht das Ende sein könnte, dass es danach irgendwie weitergehen könnte....
"Die Übergangsmanagerin: Der Tod steht ihr gut" von Karen Elste, gelesen von Josefine Preuß Dieses Audible Original ist echt besonders. Gekauft habe ich es eig. nur weil Josefine Preuß es vorliest. Ich kannte "Das Übergangsmanagement" vorher nicht, daher war mir anfangs auch nicht bewusst, dass ich gleich mit dem 2. Teil einsteige. Das hat dem Genuss des Hörbuchs allerdings keinen Abbruch getan. Wenn man die 10 Folgen anhört denkt man über vieles nach was den Sinn des Lebens angeht, so ging es mir zumindest. Für mich war es ein nachdenkliches aber auch ein humorvolles (sehr schwarzer Humor) Hörbuch das ich gerne empfehlen kann.
•°• Fine im Übergangsmanagement •°•
Im Außendienst ist man halt immer der Arsch 😅. Kurzweilig wie das erste Buch, aber ein bisschen mehr Gesellschaftskritik. Beispielsweise ein Incel, der Suizid begeht, ein sexistischer Bestatter sowie ein rassistischer Geist. Auch etwas philosophisch: ist es nicht besser für die Gesellschaft und für sich selbst, wenn man sein früheres Leben vergisst 🤔 ?! Denkt man daran, dass in dem Hörbuch ein bisschen feministisches Empowerment mitschwingt, hätte man sich den Titel "der Tod steht ihr gut" echt sparen können 🙄... Aber wahrscheinlich lege ich da zu viel auf die Golfwaage.
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Besser als Teil 1, doch immer noch deprimierend
Nachdem mir der 1. Teil nicht so gefallen hat, ich aber den 2. schon hier hatte, wollte ich das ganze nur schnell abhaken und habe den 2. direkt im Anschluß an den 1. begonnen. Zuerst fand ich den Teil auch nicht so gut, doch mit jedem Kapitel wurde es besser. Es gab sogar ein paar Schmunzelmomente. Fine ist eine richtig gute Protagonistin, ich empfinde sie als sehr sympathisch und ihre Beziehung zu Paul (Protagonist aus Teil 1) war ganz ok. Leider finde ich das ganze drumherum richtig deprimierend. Der Tod als Firma, wo Vorgänge optimiert werden müssen und man Punkte sammelt um dann an einer Reinkarnationslotterie teilzunehmen, sind für mich keine schönen Aussichten. Doch Fine und die letzten 3 Kapitel haben es rausgerissen und ich hab Lust auf den 3. Teil. Den hab ich mir schon besorgt und werde ihn zeitnah hören. Das Hörbuch ist gut vertont und die Sprecherin macht einen tollen Job. Sehr angenehme Stimme. Kleine Hörempfehlung, aber eben zusammen mit Teil 1.
Die Übergangsmanagerin ist die Fortsetzung des Hörbuchs der Übergangsmanager. Unbeantwortete Fragen aus dem ersten Teil, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen - nur aus einer anderen aber im ersten Teil bereits vorgestellten Perspektive. Wieder einmal ein witziger aber doch noch ein Tacken ernsterer Teil als der Vorgänger. Wer den Abschluss der Reihe nicht verpassen will, sollte sich dieser Hörbuch nicht entgehen lassen!
Das Übergangsmanagement weist einen massiven Personalmangel auf und um Punkte für die Reinkanationslotterie zu sammeln, wechselt auch die Protagonistin von der Personalabteilung zum Übergangsmanagement. Doch immer wieder wird sie von den Ablebenden schräg beeugt, weil "eine Frau" den Job des Übergangs ausübt und sie sich daher immer wieder rechtfertigen muss. Ebenfalls erfährt man wie es mit dem Übergangsmanager des ersten Teils weiter geht und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Dieser Teil befasst sich vorallem mit der Frage nach den gelöschten Erinnerungen. Sollten sich die Menschen nach dem Ableben an ihr früheres Leben erinnern? Oder - will man sich überhaupt erinnern? Die Macht der Erinnerung ist nicht zu unterschätzen und damit beginnt auch Aufruhr im Sytsem. Was es damit genau auf sich hat und wer sich fragt ob sich die Protagonisten vielleicht doch noch an ihr früheres Leben erinnern oder dies für sich auch verweigern, der kann Gespannt sein mit dem 2. Teil der Übergangsmanager-Diologie!
Als ich dieses Hörbuch gehört habe, war ich gerade selbst vom Thema Sterben und Tod betroffen und während mich alle gefragt haben, wie ich das denn so noch weiter hören kann, habe ich es irgendwie als sehr tröstlich empfunden, dass andere Menschen (die Autorin) ein sehr konkretes Bild davon zeichnen, dass der Tod nicht das Ende sein könnte, dass es danach irgendwie weitergehen könnte....
"Die Übergangsmanagerin: Der Tod steht ihr gut" von Karen Elste, gelesen von Josefine Preuß Dieses Audible Original ist echt besonders. Gekauft habe ich es eig. nur weil Josefine Preuß es vorliest. Ich kannte "Das Übergangsmanagement" vorher nicht, daher war mir anfangs auch nicht bewusst, dass ich gleich mit dem 2. Teil einsteige. Das hat dem Genuss des Hörbuchs allerdings keinen Abbruch getan. Wenn man die 10 Folgen anhört denkt man über vieles nach was den Sinn des Lebens angeht, so ging es mir zumindest. Für mich war es ein nachdenkliches aber auch ein humorvolles (sehr schwarzer Humor) Hörbuch das ich gerne empfehlen kann.
•°• Fine im Übergangsmanagement •°•
Im Außendienst ist man halt immer der Arsch 😅. Kurzweilig wie das erste Buch, aber ein bisschen mehr Gesellschaftskritik. Beispielsweise ein Incel, der Suizid begeht, ein sexistischer Bestatter sowie ein rassistischer Geist. Auch etwas philosophisch: ist es nicht besser für die Gesellschaft und für sich selbst, wenn man sein früheres Leben vergisst 🤔 ?! Denkt man daran, dass in dem Hörbuch ein bisschen feministisches Empowerment mitschwingt, hätte man sich den Titel "der Tod steht ihr gut" echt sparen können 🙄... Aber wahrscheinlich lege ich da zu viel auf die Golfwaage.











