Die Strudlhofstiege

Die Strudlhofstiege

Hardback
3.83

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Description

Wien in den Jahren 1910/11 und 1923 bis 1925. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a. D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. "Die Strudlhofstiege" ist Heimito von Doderers bekanntestes und beliebtestes Werk. Mit diesem vielschichtigen, von souveränem Humor erfüllten "Roman einer Epoche" hat sich Doderer einen unbestrittenen Platz in der deutschen Literatur geschaffen. Doderers wahrhaftig phänomenaler Roman ist mehr als eine minutiös echte, bezaubernde und sublim-amüsante Schilderung der vielschichtigen Wiener Gesellschaft jener Jahre. "Die Strudlhofstiege" ist ein raffinierter, psychologischer, durch und durch moderner Roman. Doderer erweist sich als geradezu virtuoser Regisseur seiner so zahlreichen Akteure; wie er sie immer wieder zur symbolisch-schicksalhaften Strudlhofstiege zu lotsen weiß, ist eine kompositionelle Meisterleistung. Dazu kommt Doderers köstliche Sprache. Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann und einer Topographie der Originalschauplätze.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
944
Price
35.00 €

Author Description

Heimito von Doderer (1896 - 1966) gilt seit der Veröffentlichung seiner beiden großen Wiener Romane "Die Strudlhofstiege" (1951) und "Die Dämonen" (1956) als einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind im Verlag C.H.Beck lieferbar.

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Ein Buch, von dem ich mich auch nach dem 2. Lesen - von immerhin fast 1000 Seiten - sehr schwer trenne. Ein paar abschließende Gedanken folgen. Dem Prinzip der Strudlhofstiege getreu ( „Der Umweg führt am sichersten zum Ziel“) wird hier auf viele Umwegen ein Gesellschaftspanorama Wiens am Anfang des 20. Jhds angeboten und zwar in einer Sprache und mit einer Metaphorik und Musikalität, die ihresgleichen suchen. „Da rückt sich einem das Hirn“ (S. 622) manchmal bei den verschachtelten Gedankengängen und vor allem bei den gefühlt 1000 Handlungsfäden und Figuren, aber „dieses leichte Gehen durch die Sprache“ macht alles einfacher und vergnüglicher. „Im Grunde sind das lauter Gemeinheiten“ (S. 533) ist eines der Bonmots des Buches - Im Grunde ist Doderer einzigartig würde ich darauf antworten.

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