Die Spur der Sehnsucht
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Description
“Was für ein packender, top recherchierter Roman! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mit den Figuren gelebt, geliebt, gelitten. Klasse!” – Ellin Carsta
Ostfriesland im 18. Jahrhundert: eine mitreißende Saga um die Frau eines Walfängers und ihre Sehnsucht nach einem besseren Leben
Borkum, 1775: Klaglos bewältigt die junge Friesin Sventje das harte Leben auf der Insel, oft monatelang allein, während ihr Ehemann als Walfänger auf See ist. Sie hofft, dass Lian es zur Geburt ihres vierten Kindes diesmal rechtzeitig nach Borkum schafft.
Hilfe bekommt sie nur vom Gutsherrn Valentin von Halversberg, der stets im richtigen Augenblick zur Stelle ist. Mit aller Macht bekämpft Sventje ihre verwirrenden, nicht standesgemäßen Gefühle für den verschlossenen Einzelgänger. Welten trennen sie voneinander, aber in Sventje brennt eine Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben, das ihr bisher verwehrt blieb …
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Borkum 1775.
Inhalt: Borkum 1775. Sventje geht es wie vielen Frauen auf der Insel. Sie ist die meiste Zeit alleine. Ihr Mann Lian ist als Walfänger unterwegs und sie weiß nie wann und ob er überhaupt wieder nach Hause kommt. In der Zwischenzeit muss sie mit dem Geld, das er vom letzten Fang mit nach Hause gebracht hat, auskommen und damit sich und ihre Kinder versorgen. Gutsherr Valentin von Halversberg hatte als Kind eine zeitlang auf Borkum gelebt und sich damals in Sventje verliebt. Was aber sein Geheimnis geblieben ist. Nun kommt er so oft wie möglich zurück auf die Insel, um heimlich nach Sventjes Wohlbefinden zu schauen. So ist es nicht verwunderlich, dass er immer zur richtigen Zeit Sventje zu Hilfe kommt und die kann sie in einigen Situationen dringend gebrauchen..... Leseeindruck: "Die Spur der Sehnsucht" ist der Auftakt einer Ostfriesland-Saga, die auf Borkum spielt. Hier geht es hauptsächlich um das Leben auf der Insel und ein bisschen um die Liebe. Dabei beleuchtet die Autorin das Ganze von 2 Seiten. Zunächst einmal haben wir die Hauptfigur Sventje, die zur ärmeren Schicht der Bevölkerung gehört. Sie hat ein karges und schwieriges Leben. Ich habe sie bewundert wie sie alles gemeistert und nie den Mut verloren hat. Dabei meint das Schicksal es oft nicht gut mit ihr. Auch konnte ich einiges über ihren Mann Liam erfahren, den ich auf dem Schiff begleiten durfte. Es war ein raues Leben und für uns heute unvorstellbar wie abgeschnitten man von der Außenwelt war, wenn man in See gestochen ist. Das Thema Walfang hat mich zugegebenermaßen etwas mitgenommen. Aber so wurde nun damals zu großen Teilen das Geld auf Borkum verdient. Zum Glück waren die Szenen nicht zu ausführlich beschrieben und relativ neutral gehalten. Liam selbst war mir jetzt nicht unsympathisch, aber mit ihm und seinen unüberlegten Handlungen habe ich manchmal gehadert. Auch wenn er vieles nur für Sventje gemacht hat. Dann gibt es noch den Gutsherrn Valentin von Halversberg. Ihn mochte ich von Anfang an. Er ist besonnen und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Trotz seines Rufes als Eisenmann. Durch ihn konnte ich erfahren, dass auch die reiche Bevölkerung so ihre Probleme hatte. Fazit: "Die Spur der Sehnsucht" bietet immer wieder Überraschungen. Neben friedlichen und romantischen Momenten, gibt es spannende Momente, die in Katastrophen ausarten. Mir wurde es nie langweilig und ich bin tief in die Geschichte und das damalige Leben eingetaucht. Zum Glück gibt es am Ende keinen großen Cliffhanger. Lediglich ein paar Fragen bleiben offen. Stoff für die Fortsetzungen. Mir hat es gefallen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Im ersten Teil großartiges Einfangen der Atmosphäre - das Leben auf Borkum mit dem Fokus auf der überwiegend allein erziehenden Sventje, sowie dem ihres Mannes, der als Walfänger den oft kargen Lebensunterhalt verdient -, der Standesunterschiede - durch das Hineinspielen des Gutsherrn Valentin - und der historischen Gegenheiten. Im zweiten Teil verschiebt sich der Schauplatz auf das Gut, der Inhalt gleicht nun mehr einer Schmonzette, leider gar nicht meins. Die überraschenden Wenden zum Schluss deuten sich schon länger an, bzw folgen - ebenso die Dramaturgie des Romans - einem bekannt-bewährten Muster. Einige meiner Fragen bleiben offen, was überwiegend der im Verlauf runtergeschraubten akribischen Erzählweise geschuldet ist.
Die Spur der Sehnsucht ist der erste Band der zweiteiligen Ostfrieslandsaga von Jaane Janssen. Im Mittelpunkt steht Sventje, Ehefrau eines Walfängers. Die Autorin führt uns ins Jahr 1775 auf die Insel Borkum. Sventje führt ein arbeitsreiches Leben, ihr Ehemann Lian ist meist monatelang auf See, sie mit den drei Kindern allein, das vierte ist unterwegs. Unterstützung bekommt sie vom Gutsherrn Valentin, der immer ein Auge auf die kleine Familie wirft, da er sich sehr zu Sventje hingezogen fühlt. So treffen beide immer wieder aufeinander und Sventje ist verwirrt über ihre nicht standesgemäßen Gefühle für Valentin. Außerdem sehnt sie sich nach einem besseren Leben. Der Schreibstil ist sehr mitreißend, emotional und bildhaft. Jaane Janssen gelingt es hervorragend, den Leser in eine andere Zeit eintauchen zu lassen. Das Leben auf der Insel, die Entbehrungen, das kräftezehrende Warten der Ehefrauen der Walfänger ist richtig gut beschrieben. Man merkt eine sehr gut Recherche zum Buch. Die Perspektiven wechseln zwischen Sventje, Lian und Valentin, was ich sehr gelungen finde. Lians Perspektive sind oft Logbucheinträge seiner Seefahrten, dadurch erfährt man viel über den Walfang und über die Zeit an Bord. Außerdem gibt es unterschiedliche Zeitebenen, in denen man das Kennenlernen zwischen Lian und Sventje bzw. Valentin und Sventje erfährt. Die Figuren sind durchweg gut gezeichnet. Neben Sventje, Lian und Valentin gibt es noch einige Nebencharaktere, wie Valentins Geschwister oder die Hebammen Fenna und Tomke. Alle leben in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und unterliegen auf beiden Seiten den gesellschaftlichen Zwängen. Das Ende empfand ich tieftraurig, dennoch gebe ich Valentin Recht, dass es gut ist. Zumindest für den Moment, denn es sind noch einige Fragen offen, doch genau das macht neugierig auf den zweiten Band. Für diesen Auftakt spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus.
Ein wunderbarer historischer Roman, welcher auf Ostfriesland im 18. Jahrhundert spielt
Zwar musste ich erst einmal in die Geschichte reinkommen, doch kurze Zeit später war ich in einem Leseflow gefangen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das lag zum einem daran, dass ich fast alle Figuren in diesem Roman sympathisch fand: Die Hauptprotagonistin Swentje ist so eine aufopferungsvolle Person, die ich sehr für ihr Durchhaltevermögen und ihre Kraft bewundere. Auch die zwei männlichen Hauptprotagonisten habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Auch die Inselbewohner fand ich sehr nett und hilfsbereit, besonders Fenna. Was ich auch sehr geliebt habe, war der Schreibstil, der sehr gut an die damalige Zeit angepasst ist. Damit meine ich sowohl den Dialekt, der manchmal vorkommt, als auch Wörter und Redewendungen, die man zu der damaligen Zeit benutzt hat. Auch die Atmosphäre und das Setting waren so gut beschrieben, dass es sich so angefühlt hat, als wäre man selbst dabei. Das Ende wirft ein paar Fragen auf, die ich unbedingt in dem zweiten Teil beantwortet haben möchte ☺️. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht! Im Grunde kann ich das Buch wärmstens weiter empfehlen!
Absolute und unbedingte Leseempfehlung, eins meiner Jahreshighligts
Die Spur der Sehnsucht, von Jaane Janssen hab ich bei lovleybooks kürzlich zu einer Leserunde gewonnen. Da ich großer Fan von Nordsee Romanen bin,hab ich mich sehr gefreut. Jaane Janssen ist ein Pseudonym der Thrillerautorin Jennifer B. Wind . Der Roman entführt uns auf die Nordseeinsel Borkum im Jahr 1775. Sventje wohnt mit ihren 3 Kindern und ihrem Mann Lian, in einem kleinen Haus auf der Insel. Leider ist sie meist mit ihren Kindern allein da ihr Mann als Walfänger meist auf hoher See ist. So auch jetzt als sie hochschwanger ist mit Kind Nr.4. Sventje hat es in jeder Hinsicht überhaupt nicht leicht. Das Kind will zu zeitig kommen,ihre Hebamme ist nicht erreichbar, die Ersatzhebamme gehbehindert,halb blind und sehr,sehr alt. Das Geld wird auch langsam knapp und von ihrem Mann keine Spur was darauf hindeuten könnte das er bald nach Hause kommt. Und dann gibt es noch den ,,Lisman,, Valentin von Halversberg. Gutsbesitzer und seit Ewigkeiten heimlich in Sventje verschossen. Leider ist das standesgemäßig überhaupt kein Thema. Trotzdem ist Valentin immer zur Stelle wenn Sventje Hilfe braucht und das ist wirklich nicht selten. Es waren sehr schwere Zeiten damals für Menschen des untersten Standes,die Ärmsten der Armen. Die Autorin hat die damaligen Umstände sehr gut recherchiert, einiges war mir do noch nicht bekannt. Wir erfahren Details über den Walfang und mit welchen Schwierigkeiten die Walfänger auf hoher See, bei schlimmster Wetterlage,zu kämpfen hatten. Nicht selten kamen nicht alle die ausgelaufen sind nicht zurück an Land. Ich bin in dieses Buch eingetaucht als wenn ich auf hoher See ins Meer eintauche. Ganz, ganz tief. Ich habe mit Sventje, ihren Kindern und Valentin gelitten,gehofft und manchmal auch gelacht. Teilweise kam ich an meine Grenzen wenn wiedermal eine unvorhergesehene Katastrophe passiert ist. Geschockt und sprachlos ließ mich die Autorin einfach zurück. Und trotzdem war das Buch einfach nur wunderschön zu lesen. Der leichte Schreibstiel hat die Sache noch perfekt abgerundet. Das Cover ist so traumhaft schön das ich es unbedingt erwähnen möchte. Am Ende war ich echt traurig das es vorerst zuende war, auf Teil 2 der Dilogie muss ich nun warten bis Mai 25. Mal schauen ob meine innersten Wünsche für die Zukunft der Protagonisten in Erfüllung gehen. Ich möchte euch allen das Buch mit 5 Sternen ans Herz legen, es ist absolut lesenswert und eins meiner Highlights dieses Jahr.
Toller historischer Roman
Was für ein toller historischer Roman der auf Ostfriesland spielt. Die Geschichte rund um Sventje, Valentin, Lian und Fenna haben mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch in zweiten Tagen durch hatte. Ich kann es kaum auf den zweiten Teil abwarten. Das Buch ist super recherchiert und was mich besonders fasziniert hat ist das Wissen über Kräuterheilkunde, welches die Hebammen hatten. Ich möchte auch nichts weiter Spoilern denn der Klappentext ist aussagekräftig um dieses Buch zu kaufen und selbst zu lesen. Ach ja doch eins hab ich noch….es gibt viele Ereignisse in dieser Geschichte, die ich so nicht erwartet hättet und ja es ist sehr tränenreich. Wer nah am Wasser gebaut ist, muss unbedingt Taschentücher parat haben.
Sehr emotionaler historischer Roman
Sventje lebt mit ihren Kindern auf der ostfriesischen Insel Borkum im 18. Jahrhundert. Ihr Mann Lian ist Walfänger und oft Monate auf See. Sie hoffen, dass er zur Geburt des vierten Kindes rechtzeitig zu Hause eintrifft. Gutsherr Valentin von Halversberg unterstützt Sventje in jeder Lebenslage und ist oft zur richtigen Zeit vor Ort. Er fühlt sich seit der Kindheit zu Sventje hingezogen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr emotional. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und erzählen aus der Sichtweise von Sventje, Lian und Valentin. Die Hauptdarsteller sind sehr sympathisch und wachsen einem gleich ans Herz. Sventje ist eine sehr tapfere und starke Frau, die das Leben mit ihren Kindern unter extremsten Bedingungen meistert. Die zwei Hebammen haben mich auch sehr beeindruckt. Sie unterstützen zu jeder Zeit die jungen Mütter mit hohem Fachwissen und kennen sich mit tollen Hausmitteln sehr gut aus. Es war alles sehr bildhaft beschrieben und somit verbringt man eine intensive Zeit auf Borkum. Eigentlich bin ich kein großer Fan von historischen Romanen. Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich überzeugt, dieses Buch zu lesen. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass ich das Buch gelesen habe. Die Geschichte hat mich sehr berührt und hat mir sehr schöne Lesestunden bereitet. Da Sventje, Valentin, Lian und Fenna mir so ans Herz gewachsen sind, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war gefesselt. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Band und kann es gar nicht mehr erwarten. Das war mein erstes Buch von Jaane Janssen. Es werden auf jeden Fall noch mehr Bücher folgen, da mich die Schreibweise sehr angesprochen hat. Von mir gibt's eine klare Kauf- und Leseempfehlung. Legt euch schon Mal die Taschentuchbox für die Tränen zur Seite.
Sventje - Eine starke Frau mit Träumen
Jaane Janssen hat eine historische Ostfriesland-Saga geschrieben. Die Leser*innen erleben Sventje und ihre Familie auf Borkum. Ihr Mann ist Walfänger und das Leben ist im Jahr 1775 auf Borkum hart. Mir gefällt der Erzählstil von Jaane Janssen. Sie fängt die Zeit und die Gefühlswelt sehr gut ein. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und die Lebensumstände sehr bildlich wiedergegeben. Es wird immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, dadurch erhält der/die Leser*innen immer wieder andere Einblicke. Es ist spannend erzählt und und macht neugierig auf den 2. Teil. Wer historische Romane mit einer kleinen Liebesgeschichte liebt ist hier genau richtig.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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“Was für ein packender, top recherchierter Roman! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mit den Figuren gelebt, geliebt, gelitten. Klasse!” – Ellin Carsta
Ostfriesland im 18. Jahrhundert: eine mitreißende Saga um die Frau eines Walfängers und ihre Sehnsucht nach einem besseren Leben
Borkum, 1775: Klaglos bewältigt die junge Friesin Sventje das harte Leben auf der Insel, oft monatelang allein, während ihr Ehemann als Walfänger auf See ist. Sie hofft, dass Lian es zur Geburt ihres vierten Kindes diesmal rechtzeitig nach Borkum schafft.
Hilfe bekommt sie nur vom Gutsherrn Valentin von Halversberg, der stets im richtigen Augenblick zur Stelle ist. Mit aller Macht bekämpft Sventje ihre verwirrenden, nicht standesgemäßen Gefühle für den verschlossenen Einzelgänger. Welten trennen sie voneinander, aber in Sventje brennt eine Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben, das ihr bisher verwehrt blieb …
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Borkum 1775.
Inhalt: Borkum 1775. Sventje geht es wie vielen Frauen auf der Insel. Sie ist die meiste Zeit alleine. Ihr Mann Lian ist als Walfänger unterwegs und sie weiß nie wann und ob er überhaupt wieder nach Hause kommt. In der Zwischenzeit muss sie mit dem Geld, das er vom letzten Fang mit nach Hause gebracht hat, auskommen und damit sich und ihre Kinder versorgen. Gutsherr Valentin von Halversberg hatte als Kind eine zeitlang auf Borkum gelebt und sich damals in Sventje verliebt. Was aber sein Geheimnis geblieben ist. Nun kommt er so oft wie möglich zurück auf die Insel, um heimlich nach Sventjes Wohlbefinden zu schauen. So ist es nicht verwunderlich, dass er immer zur richtigen Zeit Sventje zu Hilfe kommt und die kann sie in einigen Situationen dringend gebrauchen..... Leseeindruck: "Die Spur der Sehnsucht" ist der Auftakt einer Ostfriesland-Saga, die auf Borkum spielt. Hier geht es hauptsächlich um das Leben auf der Insel und ein bisschen um die Liebe. Dabei beleuchtet die Autorin das Ganze von 2 Seiten. Zunächst einmal haben wir die Hauptfigur Sventje, die zur ärmeren Schicht der Bevölkerung gehört. Sie hat ein karges und schwieriges Leben. Ich habe sie bewundert wie sie alles gemeistert und nie den Mut verloren hat. Dabei meint das Schicksal es oft nicht gut mit ihr. Auch konnte ich einiges über ihren Mann Liam erfahren, den ich auf dem Schiff begleiten durfte. Es war ein raues Leben und für uns heute unvorstellbar wie abgeschnitten man von der Außenwelt war, wenn man in See gestochen ist. Das Thema Walfang hat mich zugegebenermaßen etwas mitgenommen. Aber so wurde nun damals zu großen Teilen das Geld auf Borkum verdient. Zum Glück waren die Szenen nicht zu ausführlich beschrieben und relativ neutral gehalten. Liam selbst war mir jetzt nicht unsympathisch, aber mit ihm und seinen unüberlegten Handlungen habe ich manchmal gehadert. Auch wenn er vieles nur für Sventje gemacht hat. Dann gibt es noch den Gutsherrn Valentin von Halversberg. Ihn mochte ich von Anfang an. Er ist besonnen und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Trotz seines Rufes als Eisenmann. Durch ihn konnte ich erfahren, dass auch die reiche Bevölkerung so ihre Probleme hatte. Fazit: "Die Spur der Sehnsucht" bietet immer wieder Überraschungen. Neben friedlichen und romantischen Momenten, gibt es spannende Momente, die in Katastrophen ausarten. Mir wurde es nie langweilig und ich bin tief in die Geschichte und das damalige Leben eingetaucht. Zum Glück gibt es am Ende keinen großen Cliffhanger. Lediglich ein paar Fragen bleiben offen. Stoff für die Fortsetzungen. Mir hat es gefallen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Im ersten Teil großartiges Einfangen der Atmosphäre - das Leben auf Borkum mit dem Fokus auf der überwiegend allein erziehenden Sventje, sowie dem ihres Mannes, der als Walfänger den oft kargen Lebensunterhalt verdient -, der Standesunterschiede - durch das Hineinspielen des Gutsherrn Valentin - und der historischen Gegenheiten. Im zweiten Teil verschiebt sich der Schauplatz auf das Gut, der Inhalt gleicht nun mehr einer Schmonzette, leider gar nicht meins. Die überraschenden Wenden zum Schluss deuten sich schon länger an, bzw folgen - ebenso die Dramaturgie des Romans - einem bekannt-bewährten Muster. Einige meiner Fragen bleiben offen, was überwiegend der im Verlauf runtergeschraubten akribischen Erzählweise geschuldet ist.
Die Spur der Sehnsucht ist der erste Band der zweiteiligen Ostfrieslandsaga von Jaane Janssen. Im Mittelpunkt steht Sventje, Ehefrau eines Walfängers. Die Autorin führt uns ins Jahr 1775 auf die Insel Borkum. Sventje führt ein arbeitsreiches Leben, ihr Ehemann Lian ist meist monatelang auf See, sie mit den drei Kindern allein, das vierte ist unterwegs. Unterstützung bekommt sie vom Gutsherrn Valentin, der immer ein Auge auf die kleine Familie wirft, da er sich sehr zu Sventje hingezogen fühlt. So treffen beide immer wieder aufeinander und Sventje ist verwirrt über ihre nicht standesgemäßen Gefühle für Valentin. Außerdem sehnt sie sich nach einem besseren Leben. Der Schreibstil ist sehr mitreißend, emotional und bildhaft. Jaane Janssen gelingt es hervorragend, den Leser in eine andere Zeit eintauchen zu lassen. Das Leben auf der Insel, die Entbehrungen, das kräftezehrende Warten der Ehefrauen der Walfänger ist richtig gut beschrieben. Man merkt eine sehr gut Recherche zum Buch. Die Perspektiven wechseln zwischen Sventje, Lian und Valentin, was ich sehr gelungen finde. Lians Perspektive sind oft Logbucheinträge seiner Seefahrten, dadurch erfährt man viel über den Walfang und über die Zeit an Bord. Außerdem gibt es unterschiedliche Zeitebenen, in denen man das Kennenlernen zwischen Lian und Sventje bzw. Valentin und Sventje erfährt. Die Figuren sind durchweg gut gezeichnet. Neben Sventje, Lian und Valentin gibt es noch einige Nebencharaktere, wie Valentins Geschwister oder die Hebammen Fenna und Tomke. Alle leben in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und unterliegen auf beiden Seiten den gesellschaftlichen Zwängen. Das Ende empfand ich tieftraurig, dennoch gebe ich Valentin Recht, dass es gut ist. Zumindest für den Moment, denn es sind noch einige Fragen offen, doch genau das macht neugierig auf den zweiten Band. Für diesen Auftakt spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus.
Ein wunderbarer historischer Roman, welcher auf Ostfriesland im 18. Jahrhundert spielt
Zwar musste ich erst einmal in die Geschichte reinkommen, doch kurze Zeit später war ich in einem Leseflow gefangen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das lag zum einem daran, dass ich fast alle Figuren in diesem Roman sympathisch fand: Die Hauptprotagonistin Swentje ist so eine aufopferungsvolle Person, die ich sehr für ihr Durchhaltevermögen und ihre Kraft bewundere. Auch die zwei männlichen Hauptprotagonisten habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Auch die Inselbewohner fand ich sehr nett und hilfsbereit, besonders Fenna. Was ich auch sehr geliebt habe, war der Schreibstil, der sehr gut an die damalige Zeit angepasst ist. Damit meine ich sowohl den Dialekt, der manchmal vorkommt, als auch Wörter und Redewendungen, die man zu der damaligen Zeit benutzt hat. Auch die Atmosphäre und das Setting waren so gut beschrieben, dass es sich so angefühlt hat, als wäre man selbst dabei. Das Ende wirft ein paar Fragen auf, die ich unbedingt in dem zweiten Teil beantwortet haben möchte ☺️. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht! Im Grunde kann ich das Buch wärmstens weiter empfehlen!
Absolute und unbedingte Leseempfehlung, eins meiner Jahreshighligts
Die Spur der Sehnsucht, von Jaane Janssen hab ich bei lovleybooks kürzlich zu einer Leserunde gewonnen. Da ich großer Fan von Nordsee Romanen bin,hab ich mich sehr gefreut. Jaane Janssen ist ein Pseudonym der Thrillerautorin Jennifer B. Wind . Der Roman entführt uns auf die Nordseeinsel Borkum im Jahr 1775. Sventje wohnt mit ihren 3 Kindern und ihrem Mann Lian, in einem kleinen Haus auf der Insel. Leider ist sie meist mit ihren Kindern allein da ihr Mann als Walfänger meist auf hoher See ist. So auch jetzt als sie hochschwanger ist mit Kind Nr.4. Sventje hat es in jeder Hinsicht überhaupt nicht leicht. Das Kind will zu zeitig kommen,ihre Hebamme ist nicht erreichbar, die Ersatzhebamme gehbehindert,halb blind und sehr,sehr alt. Das Geld wird auch langsam knapp und von ihrem Mann keine Spur was darauf hindeuten könnte das er bald nach Hause kommt. Und dann gibt es noch den ,,Lisman,, Valentin von Halversberg. Gutsbesitzer und seit Ewigkeiten heimlich in Sventje verschossen. Leider ist das standesgemäßig überhaupt kein Thema. Trotzdem ist Valentin immer zur Stelle wenn Sventje Hilfe braucht und das ist wirklich nicht selten. Es waren sehr schwere Zeiten damals für Menschen des untersten Standes,die Ärmsten der Armen. Die Autorin hat die damaligen Umstände sehr gut recherchiert, einiges war mir do noch nicht bekannt. Wir erfahren Details über den Walfang und mit welchen Schwierigkeiten die Walfänger auf hoher See, bei schlimmster Wetterlage,zu kämpfen hatten. Nicht selten kamen nicht alle die ausgelaufen sind nicht zurück an Land. Ich bin in dieses Buch eingetaucht als wenn ich auf hoher See ins Meer eintauche. Ganz, ganz tief. Ich habe mit Sventje, ihren Kindern und Valentin gelitten,gehofft und manchmal auch gelacht. Teilweise kam ich an meine Grenzen wenn wiedermal eine unvorhergesehene Katastrophe passiert ist. Geschockt und sprachlos ließ mich die Autorin einfach zurück. Und trotzdem war das Buch einfach nur wunderschön zu lesen. Der leichte Schreibstiel hat die Sache noch perfekt abgerundet. Das Cover ist so traumhaft schön das ich es unbedingt erwähnen möchte. Am Ende war ich echt traurig das es vorerst zuende war, auf Teil 2 der Dilogie muss ich nun warten bis Mai 25. Mal schauen ob meine innersten Wünsche für die Zukunft der Protagonisten in Erfüllung gehen. Ich möchte euch allen das Buch mit 5 Sternen ans Herz legen, es ist absolut lesenswert und eins meiner Highlights dieses Jahr.
Toller historischer Roman
Was für ein toller historischer Roman der auf Ostfriesland spielt. Die Geschichte rund um Sventje, Valentin, Lian und Fenna haben mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch in zweiten Tagen durch hatte. Ich kann es kaum auf den zweiten Teil abwarten. Das Buch ist super recherchiert und was mich besonders fasziniert hat ist das Wissen über Kräuterheilkunde, welches die Hebammen hatten. Ich möchte auch nichts weiter Spoilern denn der Klappentext ist aussagekräftig um dieses Buch zu kaufen und selbst zu lesen. Ach ja doch eins hab ich noch….es gibt viele Ereignisse in dieser Geschichte, die ich so nicht erwartet hättet und ja es ist sehr tränenreich. Wer nah am Wasser gebaut ist, muss unbedingt Taschentücher parat haben.
Sehr emotionaler historischer Roman
Sventje lebt mit ihren Kindern auf der ostfriesischen Insel Borkum im 18. Jahrhundert. Ihr Mann Lian ist Walfänger und oft Monate auf See. Sie hoffen, dass er zur Geburt des vierten Kindes rechtzeitig zu Hause eintrifft. Gutsherr Valentin von Halversberg unterstützt Sventje in jeder Lebenslage und ist oft zur richtigen Zeit vor Ort. Er fühlt sich seit der Kindheit zu Sventje hingezogen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr emotional. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und erzählen aus der Sichtweise von Sventje, Lian und Valentin. Die Hauptdarsteller sind sehr sympathisch und wachsen einem gleich ans Herz. Sventje ist eine sehr tapfere und starke Frau, die das Leben mit ihren Kindern unter extremsten Bedingungen meistert. Die zwei Hebammen haben mich auch sehr beeindruckt. Sie unterstützen zu jeder Zeit die jungen Mütter mit hohem Fachwissen und kennen sich mit tollen Hausmitteln sehr gut aus. Es war alles sehr bildhaft beschrieben und somit verbringt man eine intensive Zeit auf Borkum. Eigentlich bin ich kein großer Fan von historischen Romanen. Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich überzeugt, dieses Buch zu lesen. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass ich das Buch gelesen habe. Die Geschichte hat mich sehr berührt und hat mir sehr schöne Lesestunden bereitet. Da Sventje, Valentin, Lian und Fenna mir so ans Herz gewachsen sind, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war gefesselt. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Band und kann es gar nicht mehr erwarten. Das war mein erstes Buch von Jaane Janssen. Es werden auf jeden Fall noch mehr Bücher folgen, da mich die Schreibweise sehr angesprochen hat. Von mir gibt's eine klare Kauf- und Leseempfehlung. Legt euch schon Mal die Taschentuchbox für die Tränen zur Seite.
Sventje - Eine starke Frau mit Träumen
Jaane Janssen hat eine historische Ostfriesland-Saga geschrieben. Die Leser*innen erleben Sventje und ihre Familie auf Borkum. Ihr Mann ist Walfänger und das Leben ist im Jahr 1775 auf Borkum hart. Mir gefällt der Erzählstil von Jaane Janssen. Sie fängt die Zeit und die Gefühlswelt sehr gut ein. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und die Lebensumstände sehr bildlich wiedergegeben. Es wird immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, dadurch erhält der/die Leser*innen immer wieder andere Einblicke. Es ist spannend erzählt und und macht neugierig auf den 2. Teil. Wer historische Romane mit einer kleinen Liebesgeschichte liebt ist hier genau richtig.












