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Obwohl das Cover dieses Buches mich nicht sehr ansprach, machte mich der Titel neugierig. Wer selbst eine oder mehrere Schwestern hat, wird dies verstehen. Und so entschied ich mich, auch auf Grund des Klappentextes, diesen relativ dünnen Roman zu lesen. Eigentlich fast eine Erzählung, aber vom Inhalt und der erzählten Zeitspanne, (ca. sechzig Jahre) doch eher romanmäßig. Drei Schwestern gehen mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters von Katalanien nach Argentinien. Dort sind sie relativ mittellos und müssen zusehen, wie sie ihr Leben fristen. Das tut jede auf völlig andere Weise. Die Schwestern sind charakterlich völlig unterschiedlich, manipulierlich, verschlossen, eigensinnig, egoistisch, egozentisch, introvertiert. Es kommt zu Spaltungen, Rücksichtslosigkeit, Geheimnissen, Verleugnungen, Selbstsucht. Sie entfremden sich und jede lebt nach eigener Moral und Begabung. Trotzdem bleiben sie auf eigentümliche Weise verbunden und eineinder zugetan. Obwohl keine der drei mir sehr nahe kommt, haben mich ihre Leben interessiert und ich habe gehofft, dass es für alle gut ausgeht. Um eine engere Bindung zu einer Protagonistin aufzubauen, ist die Geschichte auch nicht lang genug, aber sie ist so aussagekräftig, dass man jederzeit gefesselt dran bleibt. Psychologisch tiefgründig erzählt, durch knappe Begebenheiten kann man sich ihre wirtschaftliche, gesellschaftliche und familiäre Stellung, sehr gut vorstellen. Das hat mich fasziniert. Mit wenigen Worten so viel zwischen den Zeilen zu schreiben. Mir hat dieser kurze Roman außerordentlich gut gefallen. Es hat mich erstaunt, was Menschen sich gegenseitig antun, ertragen und trotzdem einander gewogen bleiben, weil Familie sie eint. LESEEMPFEHLUNG. Vielen Dank an NetGalley und den Hanser Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Mar 21, 2026
Obwohl das Cover dieses Buches mich nicht sehr ansprach, machte mich der Titel neugierig. Wer selbst eine oder mehrere Schwestern hat, wird dies verstehen. Und so entschied ich mich, auch auf Grund des Klappentextes, diesen relativ dünnen Roman zu lesen. Eigentlich fast eine Erzählung, aber vom Inhalt und der erzählten Zeitspanne, (ca. sechzig Jahre) doch eher romanmäßig. Drei Schwestern gehen mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters von Katalanien nach Argentinien. Dort sind sie relativ mittellos und müssen zusehen, wie sie ihr Leben fristen. Das tut jede auf völlig andere Weise. Die Schwestern sind charakterlich völlig unterschiedlich, manipulierlich, verschlossen, eigensinnig, egoistisch, egozentisch, introvertiert. Es kommt zu Spaltungen, Rücksichtslosigkeit, Geheimnissen, Verleugnungen, Selbstsucht. Sie entfremden sich und jede lebt nach eigener Moral und Begabung. Trotzdem bleiben sie auf eigentümliche Weise verbunden und eineinder zugetan. Obwohl keine der drei mir sehr nahe kommt, haben mich ihre Leben interessiert und ich habe gehofft, dass es für alle gut ausgeht. Um eine engere Bindung zu einer Protagonistin aufzubauen, ist die Geschichte auch nicht lang genug, aber sie ist so aussagekräftig, dass man jederzeit gefesselt dran bleibt. Psychologisch tiefgründig erzählt, durch knappe Begebenheiten kann man sich ihre wirtschaftliche, gesellschaftliche und familiäre Stellung, sehr gut vorstellen. Das hat mich fasziniert. Mit wenigen Worten so viel zwischen den Zeilen zu schreiben. Mir hat dieser kurze Roman außerordentlich gut gefallen. Es hat mich erstaunt, was Menschen sich gegenseitig antun, ertragen und trotzdem einander gewogen bleiben, weil Familie sie eint. LESEEMPFEHLUNG. Vielen Dank an NetGalley und den Hanser Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Mar 21, 2026








