Die sanften Ungeheuer
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Rezension, kurz zusammengefasst Chip wächst in einer Welt auf, in der alles perfekt scheint. Dein Leben ist klar strukturiert, du hast zur Schule zu gehen, bekommst eine Arbeit die auf dich zugeschnitten wird. Für dich wird ein Partner ausgesucht, das System – das sie liebevoll UNI nennen – entscheidet wie oft du Geschlechtsverkehr hast, ob du eine Familie gründen darfst oder nicht. Du bekommst regelmässig deine „Medizin“ und mit 62 Jahren stirbst du. Die Technik ist sogar so fortschrittlich, dass es Kolonien auf dem Mars gibt. Doch auch dort kommt man nur hin, wenn UNI das für einen entscheidet. Es gibt keine Krankheiten, keine Unfälle, keinen Krieg. Die Menschen sind freundlich und höflich zu einander, man hilft wo man kann. Das alles klingt zu perfekt, zu unheimlich, eines Tages kommt auch Chip dahinter, dies kann nicht das Leben sein, dass er bis ans Ende seiner Tage führen möchte. Doch wie kann er sich aus diesem Sog befreien? Wie kann er sich aus dieser Gesellschaft lösen, in der alle unter Drogen stehen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das langsame Erwachen beginnt… Darüber Gedanken gemacht Die Grundidee dieser Geschichte faszinierte mich, es gab viele Dinge, die mit unserer Zeit übereinstimmten. So fällt dem Leser schnell der technische Fortschritt auf, der unserem jetzigen Stand nicht unähnlich ist. Es gibt Raster, welche von den Mitgliedern berührt werden müssen, so weiss UNI immer wo sich wer befindet. Man kriegt Medizin, die auf einen abgestimmt wird, man hat einen Betreuer und kann sich dem System so kaum widersetzen. Wenn man dies mit unserer Zeit vergleicht, denke ich sofort an unsere Handys. Smartphones, die unseren Standort kennen, Daten analysieren und uns täglich manipulieren. Denkt man länger darüber nach, fallen einem die unheimlichen Parallelen auf. Chip findet bald heraus, dass er ohne seine Medizin „klarer“ ist, er fängt an Dinge zu hinterfragen und schliesst sich bald einer kleinen Organisation an, die ganz ohne Medizin lebt. Dort findet er heraus, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die auf Inseln verteilt ein ganz anderes Leben führen. Chip begibt sich auf den Weg dorthin, begleitet von Lilac, die er ebenfalls in der Organisation kennen gelernt hat. Dort angekommen beginnt er bald mit seinem Plan UNI zu zerstören und findet schnell Anhänger… Gefiel mir sehr Mir gefiel wie bereits erwähnt die Idee zu diesem Buch, die Umsetzung war meiner Meinung nach auch sehr realistisch und versetzte den Leser auf jeden Fall in eine schreckliche Zukunftswelt. Gefiel mir nicht Es gab einige Szenen, die mir sauer aufstiessen. Doch am aller schlimmsten fand ich die Vergewaltigungs-Szene. Es war nicht nur schrecklich wie es passierte, sondern was mich viel mehr schockierte, war die Tatsache wie die Autorin die Szene „verharmloste“ in dem sie zuliess, dass die betroffene Person das ganze einfach so hinnahm und sich dann auch noch ihrem „Vergewaltiger“ unterordnete beziehungsweise im nun „eine gute Frau“ sein wollte. Solche Szenen machen mich unglaublich wütend und wären eigentlich ein Grund für mich, das Buch abzubrechen. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war sehr anstrengend. Von einigen habe ich gelesen, dass es im englischen besser umgesetzt wurde und bei der Übersetzung vieles verloren ging. Doch auch sonst war mir der Schreibstil zu kalt, zu abgehackt und berührte mich nicht wirklich. Das Cover ist ebenfalls sehr kühl und erweckt eher einen unheimlichen Eindruck. Fazit Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sehr froh bin, das Buch nun endlich beendet zu haben. Obwohl ich die Idee gut fand, die Story durchaus ihre guten Seiten hatte, bin ich im grossen und ganzen doch enttäuscht vom Buch. Und vergebe daher nur 2 von 5 Leseherzen. Bewertung Buchlänge ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥ (2/5) Botschaft ♥♥♥(2/5) Lesevergnügen ♥♥ (2/5)
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Rezension, kurz zusammengefasst Chip wächst in einer Welt auf, in der alles perfekt scheint. Dein Leben ist klar strukturiert, du hast zur Schule zu gehen, bekommst eine Arbeit die auf dich zugeschnitten wird. Für dich wird ein Partner ausgesucht, das System – das sie liebevoll UNI nennen – entscheidet wie oft du Geschlechtsverkehr hast, ob du eine Familie gründen darfst oder nicht. Du bekommst regelmässig deine „Medizin“ und mit 62 Jahren stirbst du. Die Technik ist sogar so fortschrittlich, dass es Kolonien auf dem Mars gibt. Doch auch dort kommt man nur hin, wenn UNI das für einen entscheidet. Es gibt keine Krankheiten, keine Unfälle, keinen Krieg. Die Menschen sind freundlich und höflich zu einander, man hilft wo man kann. Das alles klingt zu perfekt, zu unheimlich, eines Tages kommt auch Chip dahinter, dies kann nicht das Leben sein, dass er bis ans Ende seiner Tage führen möchte. Doch wie kann er sich aus diesem Sog befreien? Wie kann er sich aus dieser Gesellschaft lösen, in der alle unter Drogen stehen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das langsame Erwachen beginnt… Darüber Gedanken gemacht Die Grundidee dieser Geschichte faszinierte mich, es gab viele Dinge, die mit unserer Zeit übereinstimmten. So fällt dem Leser schnell der technische Fortschritt auf, der unserem jetzigen Stand nicht unähnlich ist. Es gibt Raster, welche von den Mitgliedern berührt werden müssen, so weiss UNI immer wo sich wer befindet. Man kriegt Medizin, die auf einen abgestimmt wird, man hat einen Betreuer und kann sich dem System so kaum widersetzen. Wenn man dies mit unserer Zeit vergleicht, denke ich sofort an unsere Handys. Smartphones, die unseren Standort kennen, Daten analysieren und uns täglich manipulieren. Denkt man länger darüber nach, fallen einem die unheimlichen Parallelen auf. Chip findet bald heraus, dass er ohne seine Medizin „klarer“ ist, er fängt an Dinge zu hinterfragen und schliesst sich bald einer kleinen Organisation an, die ganz ohne Medizin lebt. Dort findet er heraus, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die auf Inseln verteilt ein ganz anderes Leben führen. Chip begibt sich auf den Weg dorthin, begleitet von Lilac, die er ebenfalls in der Organisation kennen gelernt hat. Dort angekommen beginnt er bald mit seinem Plan UNI zu zerstören und findet schnell Anhänger… Gefiel mir sehr Mir gefiel wie bereits erwähnt die Idee zu diesem Buch, die Umsetzung war meiner Meinung nach auch sehr realistisch und versetzte den Leser auf jeden Fall in eine schreckliche Zukunftswelt. Gefiel mir nicht Es gab einige Szenen, die mir sauer aufstiessen. Doch am aller schlimmsten fand ich die Vergewaltigungs-Szene. Es war nicht nur schrecklich wie es passierte, sondern was mich viel mehr schockierte, war die Tatsache wie die Autorin die Szene „verharmloste“ in dem sie zuliess, dass die betroffene Person das ganze einfach so hinnahm und sich dann auch noch ihrem „Vergewaltiger“ unterordnete beziehungsweise im nun „eine gute Frau“ sein wollte. Solche Szenen machen mich unglaublich wütend und wären eigentlich ein Grund für mich, das Buch abzubrechen. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war sehr anstrengend. Von einigen habe ich gelesen, dass es im englischen besser umgesetzt wurde und bei der Übersetzung vieles verloren ging. Doch auch sonst war mir der Schreibstil zu kalt, zu abgehackt und berührte mich nicht wirklich. Das Cover ist ebenfalls sehr kühl und erweckt eher einen unheimlichen Eindruck. Fazit Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sehr froh bin, das Buch nun endlich beendet zu haben. Obwohl ich die Idee gut fand, die Story durchaus ihre guten Seiten hatte, bin ich im grossen und ganzen doch enttäuscht vom Buch. Und vergebe daher nur 2 von 5 Leseherzen. Bewertung Buchlänge ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥ (2/5) Botschaft ♥♥♥(2/5) Lesevergnügen ♥♥ (2/5)




