Die Saison

Die Saison

Hardback
3.01

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Description

Zwei Generationen – eine gemeinsame Leidenschaft!
In Melbourne ist Football-Saison und Helen Garner folgt der U16-Mannschaft ihres Enkels. Bei fast jedem Spiel, fast jedem Training steht sie bei Wind und Wetter fasziniert und oft schlotternd am Spielfeldrand. Ja, sie liebt das Drama des Australian-Football, auch wenn sie nicht alle Regeln versteht. Vor allem aber liebt sie das Glück, mit ihrem Enkel in Verbindung zu bleiben, ihm nahe zu sein, bevor er kopfüber in die Männlichkeit verschwindet.

»Ich will über Football und meinen Enkel und mich schreiben. Über Jungen in der Dämmerung. Eine kleine Lebenshymne. Ein Gedicht. Den Bericht einer Saison, die wir zusammen erleben, bevor er zum Mann wird und ich sterbe.«

Mit Genauigkeit und ihrem warmen Humor berichtet Garner von diesem entscheidenden Moment – als Teil der Geschichte, aber auch als unbeteiligte Zeugin.

»Garner ist herausragend in der Genauigkeit ihrer Beobachtungen, der Intensität ihrer Leidenschaft, und ihrem unfehlbaren Humor.« Washington Post

»Garner spielt in Die Saison mit dem Heldenepos, während sie vertraute Themen und Sorgen beschreibt: Männlichkeit und ihre Codes, die Freuden und Widersprüche sozialer Gruppen, was es bedeutet, Zeugnis abzulegen ... Garner war schon immer eine außergewöhnliche Stilistin , und in Die Saison schwingt und tanzt ihre Prosa, so athletisch wie diese jungen Fußballer.« The Guardian

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
224
Price
24.70 €

Author Description

Helen Garner wurde 1942 in Geelong, Victoria, geboren und ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Australiens. Ihr erster großer literarischer Erfolg war 1977 der Roman »Monkey Grip«, der 1986 nach ihrem Drehbuch von Ken Cameron verfilmt und von Jane Campion fürs Fernsehen adaptiert wurde. 2008 veröffentlichte Helen Garner den Roman »Das Zimmer« ; sie wurde dafür mit zahlreichen Preisen geehrt und das Buch entwickelte sich seinerzeit zu einem internationalen Bestseller. Nun, gute fünfzehn Jahre, später erlebt es eine ebensfalls internationale Renaissance.

Posts

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Interessante Idee mit ganz eigener Umsetzung

**** Mein Eindruck **** Die Grundidee hat mich sofort angesprochen. Ich finde generationsübergreifende Geschichten oft besonders aufschlussreich, vielseitig und berührend – und all das war hier definitiv vorhanden. Wir lernen den Enkel aus der Perspektive der Ich-Erzählerin kennen – seiner Großmutter, die zunächst kaum etwas über seinen Sport oder sein Leben weiß. Eine Konstellation, die vermutlich vielen bekannt vorkommt – und genau darin liegt die Stärke des Buches: Es beleuchtet eine literarische Nische, die bisher wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Was passiert, wenn ich mein Leben bewusst verändere, um meinem Enkel näherzukommen? Was lerne ich über ihn – und über mich selbst? Die Protagonistin sitzt am Spielfeldrand und schreibt. Ihre Gedanken und Eindrücke – oft aus alltäglichen, unspektakulären Momenten – ergeben ein literarisches Tagebuch, das viel Raum für Reflexion lässt. So gelungen ich Idee und Ansätze fand, so sehr fehlte mir leider ein erzählerischer Sog. Ich habe zwar stellenweise geschmunzelt und einige Gedanken als sehr treffend empfunden, doch insgesamt wirkte das Buch auf mich etwas blass. Das ist schade, denn das Potenzial ist zweifellos da – ebenso wie die relevanten, fein beobachteten Botschaften. **** Empfehlung **** Ein ruhiges, nachdenkliches Buch für Leser*innen, die keine klassische Handlung brauchen, sondern sich auf beobachtende, tagebuchartige Literatur mit leisen Tönen einlassen wollen. Wer sich für zwischenmenschliche Beziehungen, Großeltern-Enkel-Dynamiken und Reflexion im Kleinen interessiert, wird hier fündig – auch ohne große Dramatik.

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