Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos

Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos

by Evie Dunmore·Book 3 of 4
Paperback
4.1420
Female EmpowermentLeidenschaftNäheViktorianisch

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Description

Um wirklich zu lieben, muss sie erst ihre inneren Fesseln abstreifen

Hattie Greenfield hat ihr behütetes Leben satt. Selbst ihr Kunststudium scheint sie nicht weiterzubringen. Doch wegen eines kleinen Fehltritts mit dem berüchtigten Lucian Blackstone vor dem Altar zu stehen, war auch nicht ihr Plan. Nun hat sie einen düsteren Schotten am Hals, der sie offenbar eiskalt manipuliert hat. Obwohl Hattie die Anziehungskraft zwischen ihnen nicht leugnen kann, leistet sie ihm und ihren verräterischen Gefühlen entschlossen Widerstand. Als Lucian sie jedoch mit nach Schottland nimmt, wird ihr klar, dass er viel mehr ist als der skrupellose Geschäftsmann, den die Welt in ihm sieht - und sie muss sich entscheiden, ob sie ihrem Ehemann ihr Herz anvertrauen kann.

"Einer der besten historischen Liebesromane, die ich je gelesen habe. Scharfsinnig, zutiefst romantisch und zum Nachdenken anregend." FULLY BOOKED

Band 3 der REBELLINNEN VON OXFORD

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Historical
Format
Paperback
Pages
544
Price
14.40 €

Author Description

Evie Dunmore lebt in Berlin. Ihre Romane sind inspiriert vom Zauber Oxfords, ihrer Faszination für Pionierinnen der Geschichte und alles Viktorianische. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in den schottischen Highlands oder auf der Jagd nach Schnäppchen in Tartanshops.

Posts

89
All
4.5

Forbidden Love in der viktorianischen Zeit🥰

Annabelle ist Teil der Frauenbewegung, um ihr Studium zu absolvieren und muss einen Herzog überzeugen, die Bewegung zu unterstützen… Es unglaublich spannend, ganz besonders mit der Bewegung und man lernt sehr Wissenswertes noch dazu. Ein ungeschönter Blick auf die damalige Zeit. Eine Forbidden Love, mit Tension und Spice! Und Emotionen die zum Ende hochkochen und einen die ein oder andere Träne abverlangt. Sebastian entwickelt sich immer mehr dazu, sich weniger aus seiner Pflicht zu machen und dem wofür er wirklich steht, während Annabelle alles auf Spiel setzt aus Liebe und Loyalität. Jeder der Forbidden Love liebt und etwas über die Frauenbewegung lesen möchte, sollte sich das Buch schnappen😉❤️

Forbidden Love in der viktorianischen Zeit🥰
5

Stolz, Kühnheit und Leidenschaft

Wer gerne im viktorianischen Zeitalter flanieren und dinieren möchte mit der feinen Gesellschaft. Eine verbotenen aber leidenschaftlichen Liebe erleben, derweil etwas Geschichte über die Suffragistinen lernen, die sich für das Married Women's Property Act einsetzen. Der möge sich sein bevorzugtes Getränk und Snacks holen und es sich auf seinem Lieblingsplatz bequem machen und abtauchen ins später 19te Jahrhundert.

4

Schade, dass ich so lange gewartet habe, den 4. Und letzten Teil dieser Reihe zu lesen. Historisch gesehen ist dieses Buch eindeutig das wichtigste. Kulturraub, Frauenrechte und Familien sind hier im Mittelpunkt. Insgesamt eine wundervolle Reihe, die sowohl lehrreich als auch romantisch ist.

5

Die Wartezeit hat sich wirklich gelohnt. Ich liebe Catrionas Geschichte. Sie ist ganz anders als die ersten drei Bände.

4

Toller historischer Roman

Der Titel hat mein Interesse geweckt und hat mich nicht enttäuscht. Der politische Teil der Buches war so geschrieben, dass er nicht zu trocken war und man mit den Frauen auf die Straße gehen wollte. Das Buch schafft es, gekont durch eine tolle Liebesgeschichte, gleichzeitig auch noch wichtige Geschichte zu vermitteln.

5

Ich muss ehrlich gesagt gestehen das ich von Band 3 sehr enttäuscht war. Band 1& 2 zeigte so richtig die Welt der Frauenrechtlerinnen und ihres Kampfes. Band 3 war lediglich Sex, Trennung, Sex, Trennung usw... passte in meinen Augen nicht zur Thematik der Reihe.

4

Wieder einmal ein toller Teil der Rebellinnen von Oxford. Für mich nicht so stark wie Bd. 2, aber nichts desto trotz eine gute Unterhaltung. Hatties Beweggründe konnte ich leider nicht immer nachvollziehen, und mir hat ein bisschen das Zusammensein der Freundinnen gefehlt. Alles in allem jedoch ein schöner historischer Roman.

4

Netter Reihenabschluss mit wichtiger Thematik ♀️💪

Lady Catriona mag es ruhig um sich und hat sich daher über den Sommer in ihre Heimat Schottland in die Burg ihrer Familie zurückgezogen, um an ihrem Buch weiterzuarbeiten. Doch ihre Ruhe wird gestört, als ein Gast ihres Vaters, Elias Khoury, ankommt. Er interessiert sich für eine Sammlung phönizischer Artefakte in Oxford. Catriona wird von ihrem Vater gebeten, mit Elias nach Oxford zu reisen, da dieser noch geschäftlich verhindert ist und Catriona über dasselbe archäologische Fachwissen verfügt wie er. Zwar kann Catriona nun die Zeit nützen, mit ihren Freundinnen weiter die Frauenrechtsbewegung zu unterstützen, doch Elias lenkt ihre Gedanken in eine ganz andere Richtung... Und er scheint ein Geheimnis zu haben... Mit "Unbeugsam" bekommt nun auch die vierte Lady im Bunde der Freundinnen, die sich für Frauenrechte in Großbritannien einsetzen, ihre Geschichte. Erneut verbindet Dunmore eine romantische Liebesgeschichte mit höchst interessanten historischen Hintergründen. Diesmal lassen wir den Blick etwas weiter, nämlich bis ins Osmanische Reich, schweifen. Ein gelungener Einblick in die kulturellen Gegebenheiten Großbritanniens und des arabischen Ostens gegen Ende des 19. Jahrhunderts, der geschichtliche Informationen gesellschaftskritisch mit der unerschütterlichen Freundschaft der vier Ladys und dem Beginn einer großen Liebe verbindet. Dieser Band war - so wie seine Protagonistin - etwas ruhiger als die Vorgänger und hatte zwischendurch gewisse Längen. Doch die so wichtige Botschaft und ein Epilog, der mich zutiefst berührte, machten so manche Länge wieder wett. 🥹

Netter Reihenabschluss mit wichtiger Thematik ♀️💪
5

Ich liebe historische Romane und dieser hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Frauenrechte, der Gegner der dann zum Helfer wird und eine Liebesgeschichte auch hier brauche ich Band 2.

4.5

Eine tolle Rückkehr zu den Freundinnen/Kämpferinnen! Die Liebesgeschichte teils nicht ganz so stark wie die anderen, aber gutes Buch! 4-4,5

Die introvertierte Lady Catriona widmet ihr Leben ihrer wissenschaftlichen Arbeit und dem Kampf für Frauenrechte. Liebe hat in ihrem Lebensentwurf keinen Platz, auch wenn sie sich insgeheim danach sehnt. Doch einschränken lassen will sie sich nicht. Als der junge Wissenschaftler Elias plötzlich auftaucht, wird ihr Alltag gehörig durcheinandergewirbelt. Obwohl die beiden eine Verbindung spüren, steht Catriona sich selbst im Weg, und Elias' wahre Absichten in Oxford machen die Situation nicht leichter ... Ich liebe die Rebellinnen von Oxford Reihe einfach, daher wurde es Zeit, dass ich endlich Band 4 lese. ich finde die Protagonistinnen so sympathisch und beeindruckend und ich liebe es, Annabelle, Lucy, Hattie und Catriona bei ihrem Kampf zu begleiten. Ich finde ihn interessant, lehrreich, erschreckend, aber auch empowernd. Ich muss immerzu denken: Auch wenn diese vier Frauen vielleicht ausgedacht ist, gab es sie doch wirklich. Die Frauen, die genau für diese Sachen gekämpft haben, damit wir heute da sind, wo wir sind. Und ich finde das in diesen Büchern – so auch in diesem Band – einfach wahnsinnig gut ausgearbeitet. Man merkt, dass die Autorin wirklich recherchiert und sich Gedanken gemacht hat, damit die Aufgaben, die die Frauen übernehmen, realisitisch sind und die tatsächlichen Entwicklungen Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Auch hier hab ich das wieder wahnsinnig gern gelesen. Catriona eine tolle Protagonistin, ganz anders als die anderen drei, aber nicht weniger liebenswert. Obwohl ich sie manchmal echt schütteln wollte, weil sie sich selbst sabotiert hat. Auch Elias mochte ich gern als Love Interest und wie er mit ihr umgegangen ist. Ein bisschen fehlte mir allerdings in ihrer Liebesgeschichte die Spannung, das Knistern. Es ging am Anfang relativ schnell voran, mir zu schnell, dann plätschert es etwas und dann gab es fast nur noch Zweifel. Ich hätte mir mehr Umwerben, mehr Andeutungen und Spiel zwischen ihnen gewünscht. Trotzdem hab ich mitgefiebert. Mit Catriona und allen anderen Ereignissen. Am Ende wurde ich nochmal richtig emotional, weil der Band (als Abschluss der ganzen Reihe) nochmal einen Epilog für alle Protagonistinnen hat. Das war wirklich bittersüß. Ich behalte die Reihe im Herzen. Auch wenn Band 1 mein liebster war, empfehle ich alle, auch diesen hier, sehr. 4-4,5 Sterne

Eine tolle Rückkehr zu den Freundinnen/Kämpferinnen! Die Liebesgeschichte teils nicht ganz so stark wie die anderen, aber gutes Buch! 4-4,5
4.5

Interessante Protagonistin, verwegene Romanze, und lehrreiches Setting!

Nachdem mich die "Rebellinen von Oxford"-Reihe mit dem ersten Band sehr enttäuscht hatte, mich mit dem zweiten Band aber wieder abholen konnte, war ich sehr auf den dritten Band gespannt. Vor allem, da Hattie von den Mädels mein Lieblings ist ☺ Ich mag ihre verträumte, etwas naive und verblendete, aber trotzdem herzensgute Art sehr. Hinsichtlich ihrer Herkunft ergab ihre ganze Art für mich auch viel Sinn. Denn ich hasse nichts mehr, wenn in einer "altertümlichen" Geschichte eine Protagonistin hineingepflanzt wird, die 1:1 aus dem 21. Jahrhundert stammen könnte, nur damit man eine "Strong female Protagonist" (bitte mit ganz viel Hohn lesen) hat. Das ist einfach unauthentisch, langweilig und irgendwie auch entmutigend. Denn Frauen können auf so viele verschiedenen Weisen stark sein, egal ob still oder laut, impulsiv oder berechnend, oder aufmüpfig oder vorsichtig. Und dadurch, dass Hattie recht gedankenlos in die Geschichte gestartet ist, gab es so viel Entwicklungspotenzial für sie. Und ich fand, dass sie eine nachvollziehbare und schöne Entwicklung gemacht hat :) Die Romanze mit Lucien gefiel mir auch sehr, auch wenn sie recht fragwürdig begann 😂 Aber Lucien ist ein wirklich sehr interessanter Love Interesst mit vielen Schwächen, aber auch guten Seiten, den man trotz seiner Kanten einfach irgendwie mögen muss. Auf jeden Fall gefiel mir sehr gut, wie die beiden sich nach und nach immer besser kennenlernten und aus anfänglicher Lust sich Liebe entwickelte. Ich hab ehrlich gesagt aber auch eine Schwäche, für Grumpy× Sunshine und Arranged Marriage 🤭🤭🤭 Nur der 🌶 war mir im letzten Drittel des Buches wirklich zu viel. Ich fand zwar schön, dass die sexuelle Lust der Frauen und die vielen Widersprüche, die dahingehend existierten, thematisiert wurden. Aber ganz ehrlich, spätestens nach der 3. 🌶-Szene wirds langweilig und die vielen sexuellen Kommentare zerstören für mich auch ein bisschen den romantischen Vibe des Buches. Was wirklich schade ist, denn die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil, in dem ich mich immer wieder verliere! Doch manchal würde ich mir wirklich mehr Jane Austen und weniger Bridgerton wünschen. Den Plot an sich fand ich sehr interessant, auch wenn er sich in der Mitte des Buches etwas gezogen hat. Doch hat sie mit Schottland, dem Bergbau und Klassismus sehr interessante und wichtige Themen aufgearbeitet. Ich merke immer wieder, wie viel Recherche sie reinsteckt, und wie viel ich durch ihre Bücher lerne :) Allerdings hätte ich mir ein paar mehr Szenen mit ihren Freundinnen gewünscht. Alles in einem aber super Buch und ich bin schon sehr auf Catrionas Buch gespannt!

4

Eigentlich gut, aber die Liebesgeschichte stand doch im Vordergrund und ich hatte mit einem stärkeren geschichtlichen Aspekt gerechnet.

Eigentlich gut, aber die Liebesgeschichte stand doch im Vordergrund und ich hatte mit einem stärkeren geschichtlichen Aspekt gerechnet.
4

Die Rebellinnen

Ein eigentlich gelungener Historischer Liebesroman! So viel sei schon mal gesagt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Man kann sich so gut in diese Zeit der Frauenrechtsbewegung reinversetzen. Die Atmosphäre ist gut rübergebracht. Annabelle ist eine starke Protagonistin. Sie kämpft für ihre Rechte und ich bewundere sie sehr. Mein einziger Schwachpunkt ist Sebastian. Ich wurde mit ihm so gar nicht warm! Ja er hat seine Gründe für seine harte Fassade. Nicht umsonst heißt es: Harte Schale, weicher Kern. Und dennoch. Er war mir fast bis zum Schluss unsympathisch. Gegen Ende konnte man ihn besser verstehen und ich fand es echt gut, dass ihm die Augen bzgl. seines Verhaltens geöffnet wurden. Nochmal aber etwas positives: Die geschichtlichen Anmerkungen der Autorin fand ich sehr gut. So konnte man alles gut einordnen. Fazit: Eine sehr interessante Zeit die hier aufgegriffen wurde! Ich habe die Geschichte gerne gelesen und werde auch die Folgebände, in denen es um Annabelles Freundinnen gehen wird, lesen.

4

Sehr inspirierend!!!

4.5

Gelungener Abschluss tolle Liebesgeschichte mit historischen Fakten und Themen

5

Wer historische Romane liebt, dann ist: „Die Rebellin von Oxford“ genau das richtige 😍♥️

Im Jahr 1879 träumt Annabelle Archer davon, dem Haus ihres Cousins Gilbert zu entfliehen und am neu eröffneten Frauenkolleg der Universität Oxford zu studieren. Von der National Society for Women's Suffrage bekommt Annabelle ein Stipendium und soll als Gegenleistung die Vereinigung bei ihrem Kampf um das Wahlrecht für Frauen unterstützen. Bei ihrer ersten Aktion macht sie ausgerechnet den einflussreichen Herzog von Montgomery auf sich aufmerksam, der deutlich macht, dass er nicht an ihrer Sache interessiert ist. Doch Annabelle selbst hat sein Interesse geweckt und die beiden beginnen ein gefährliches Spiel. "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" ist der Auftakt von Evie Dumores Oxford Rebels Reihe. Das Buch wird aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der fünfundzwanzig Jahre alten Annabelle Archer und des zehn Jahre alteren Sebastian Devereux erzählt. Sebastian ist der neunzehnte Herzog von Montgomery und gehört zu den mächtigsten Männern des Landes. Er steht sehr hoch in der Gunst der Königin von England, die seinen Rat und seine Strategien auch im Wahlkampf sehr zu schätzen weiß. Sebastian ist ein energischer, entschlossener und sehr disziplinierter Mann, der auf den ersten Blick etwas gefühlskalt wirkt, aber in ihm schlummert auch viel Temperament! Der Herzog ist ein einflussreicher Mann, was Annabelle schon auf den ersten Blick erkannt hat. Annabelle ist die Tochter eines Vikars, der seine Tochter zu Lebzeiten sehr gut unterrichtet und ihre Intelligenz gefördert hat. Mit der Eröffnung eines Frauenkollegs an der Universität von Oxford kommt in Annabelle der Wunsch auf, dort zu studieren und sie wird tatsächlich zugelassen und bekommt sogar ein Stipendium von der National Society for Women's Suffrage. Als Gegenleistung soll Annabelle die Frauenrechtsbewegung unterstutzen. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren ist Annabelle noch unverheiratet, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war, doch Annabelle hat sich hier bewusst für entschieden. Sie ist eine sture, starke und kluge junge Frau, die hart für ihren Traum arbeitet, was mir richtig gut gefallen hat! Annabelle und Sebastian haben mir auch zusammen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht habe, dass die beiden etwas vorsichtiger sind und Sebastian mehr Rücksicht auf Annabelles Ruf genommen hätte. Annabelle ist von einem niederen Stand als der Herzog, und so scheint eine Beziehung für die beiden auf den ersten Blick unmöglich. Der Reiz des Verbotenen hat die Sache natürlich spannend gemacht, aber mir persönlich wurden mir die Probleme am Ende etwas zu schnell gelöst. Ich habe früher gerne mal einen historischen Roman gelesen, mittlerweile lese ich diese nur noch selten. Auf "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" war ich sehr gespannt, weil hier die Liebesgeschichte im Fokus stehen würde und die Geschichte trotzdem ein historisches Setting hat! Diese Mischung hat mir richtig gut gefallen, ich mochte die Atmosphäre total gerne und das Buch ließ sich sehr gut lesen! Außerdem fand ich es sehr spannend, dass Evie Dunmore mit der Frauenrechtsbewegung ein so wichtiges politisches Thema in die Geschichte hat einfließen lassen! Auch wenn ich wusste, dass die Liebesgeschichte im Vordergrund stehen würde, hätte ich dennoch gehofft, dass Annabelles Alltag in Oxford und ihre Studien vielleicht ein wenig präsenter gewesen wären. Lady Lucie Tedbury, Miss Hattie Greenfield und Lady Catriona Campbell gehören ebenfalls zu den Suffragistinnen und Annabelle freundet sich schnell mit den dreien an, die übrigens die Protagonistinnen der Folgebände sein werden. Auch von ihnen hätte ich gerne schon mehr gesehen, freue mich aber schon jetzt sehr auf ihre Geschichten! Fazit: "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" ist ein guter Auftakt der Oxford Rebels von Evie Dunmore! Annabelle und Sebastian haben mir richtig gut gefallen und ich mochte das Setting und die Nebencharaktere sehr gerne! Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr von Oxford und den Suffragistinnen gesehen hätten! Ich freue mich aber dennoch sehr auf die Folgebande und vergebe vier Kleeblätter.

Wer historische Romane liebt, dann ist: „Die Rebellin von Oxford“ genau das richtige 😍♥️
2

Enttäuschung! Eine Prota, der das Gehirn rausfällt, sobald sie den Herzog sieht. Der ist natürlich ein manly man man und total "alpha" 🙄

5

Eigentlich mache ich um alles, was ansatzweise historisch ist, einen großen Bogen, aber "Die Rebellinnen von Oxford" haben mich sofort angezogen. Also gab ich dem ganzen einen Versuch und siehe da: Ich fand es großartig. Der erste Band der Reihe bietet eine unglaublich intensive und prickelnde Liebesgeschichte und gleichzeitig eine gehörige Portion an historischem Feminismus. Der Protagonistin Annabell merkt man gleich von Beginn an, dass sie sehr klug ist und eigentlich nach Höherem strebt. Doch dies ist ihr aus einem einfachen Grund verwehrt: Sie ist eine Frau. Und natürlich stemmt sich beim Lesen alles gegen dieses absurde Verhalten damals. Ich war wütend und ich habe mitgelitten. Annabell selbst ist natürlich auch unzufrieden, aber sie zeigt sich anfangs eher zurückhaltend, im Hintergrund für ihre Ziele „manipulierend“. Doch das ändert sich, als sie, als eine der wenigen Frauen, in Oxford studieren darf und ihre Stipendiums-Geberin vorsieht, dass sie sich bei der Frauenbewegung engagiert. Dabei trifft sie auf Sebastian Devereux, den Herzog von Montgomery - ein (auf den ersten Blick) kaltherziger, arroganter und mächtiger Mann, der seinen Pflichten treu ergeben ist. Es kann von einem regelrechten Knall gesprochen werden, als diese bürgerliche Welt auf die adlige trifft. Denn danach ist nichts wie zuvor. Die Anziehung zwischen Annabell und Montgomery ist sofort da. Intensiv und prickelnd, daher müssen die Leser*innen definitiv nicht auf ein paar sexy Szenen verzichten - im Gegenteil! Diese Beziehung verleiht der Geschichte sofort wieder Feuer, als sie gerade anfing etwas lang zu werden. Ich war gebannt beim Lesen und wollte ab diesem Zeitpunkt das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die verbotene Verbindung hat nochmal ein ganz anderes Feeling als moderne Romeo und Julia-Adaptionen, da die Gefahr realer wirkt. Die Gefühle waren dadurch in voller Bandbreite vorhanden und ich habe tief mitgefühlt. Insgesamt hätte zwar die Arbeit der Suffragistinnen etwas mehr Anteil haben dürfen, aber vielleicht hebt die Autorin sich das auch für die weiteren Teile auf, denn die sympathischen Nebenfiguren aus dem ersten Teil dürfen den Kampf der Frauenbewegung wohl fortsetzen. Ein imponierender und gleichzeitig lehrreicher Kampf, da Evie Dunmore sich an den wahren Entwicklungen der Frauenrechte in England um 1879 entlanghangelt. Fazit: "Die Rebellinnen von Oxford – Verwegen" konnte mich, als eigentlich keine historische Leserin, absolut von sich überzeugen. Der Mix aus intensiver, prickelnder Liebesgeschichte und Frauenbewegung um 1879 war anziehend und hat mich mitfiebern lassen. Die Suffragistinnen kamen vielleicht etwas zu kurz, daher bin ich auf den zweiten Teil und die Weiterentwicklung dort gespannt! Sehr zu empfehlen – auch, wenn ihr vielleicht sonst nicht zu historischen Romanen greift.

4

Auch wenn ich mir zwischendurch ein bisschen mehr Fokus auf Annabelle's Studium und allgemein die Handlung abseits des Romance-Parts gewünscht habe, hat mir das Lesen große Freude bereitet. Ich hab's geliebt, wie Annabelle sich nicht hat unterkriegen lassen und immer wieder für sich sowie die Frauenrechte eingestanden ist. Auch das Zusammenspiel mit dem Love Interest hat mir gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf die weiteren Geschichten aus der Reihe

4

Schlagabtausch und Frauenpower – Wenn Leidenschaft auf Prinzipien trifft

Nach dem tollen ersten Band war ich extrem gespannt auf Lucies Geschichte. Während Annabelle im ersten Teil eher vorsichtig war, ist Lucie eine Naturgewalt – eine Suffragette durch und durch, die für ihre Ziele über Leichen geht. Dass sie ausgerechnet auf Tristan Ballentine trifft, ihren Erzfeind aus Kindertagen, macht das Ganze zu einem genialen „Enemies-to-Lovers“-Vergnügen. ~Was mir besonders gut gefallen hat: Die Dynamik (Banter): Der verbale Schlagabtausch zwischen Lucie und Tristan ist das Herzstück des Buches. Es ist witzig, bissig und unglaublich intelligent geschrieben. Man spürt das Knistern auf jeder Seite, während sie versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Lucie als Protagonistin: Ich liebe ihre Unbeugsamkeit. Sie ist bereit, alles für die Rechte der Frauen zu opfern, sogar ihren eigenen Ruf. Es war spannend zu sehen, wie sie lernt, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist.Tristan Ballentine: Er ist nicht der typische historische Held. Er ist ein Lebemann mit Geheimnissen und einer weichen Seite, die er unter viel Charme und Arroganz versteckt. Seine Entwicklung und seine Unterstützung für Lucies Ziele waren wirklich schön zu verfolgen. Die politischen Themen: Das Buch taucht noch tiefer in die rechtlichen Hürden für Frauen im viktorianischen England ein. Es ist informativ, ohne dabei trocken zu wirken. ~Warum es für mich 4 statt 5 Sterne sind: Die Länge: Ähnlich wie beim ersten Band gab es auch hier im mittleren Drittel ein paar Passagen, die sich etwas gezogen haben. Die Verhandlungen um die Druckerei hätten für meinen Geschmack etwas gestrafft werden können. Das Drama gegen Ende: Ein bestimmter Konflikt zum Finale hin wirkte für mich ein wenig konstruiert, um die Spannung künstlich hochzuhalten, was bei der starken Chemie zwischen den beiden gar nicht nötig gewesen wäre. ~Fazit: Eine fantastische Fortsetzung, die zeigt, dass historische Liebesromane auch politisch und tiefgründig sein können. Wer schlagfertige Heldinnen und charmante „Rogues“ liebt, wird dieses Buch verschlingen.

Schlagabtausch und Frauenpower – Wenn Leidenschaft auf Prinzipien trifft
1

Bridgerton meets Oxford oder die Frau die ständig von einem gerettet werden muss. Absolut Klischee hoch 10.

3.5

Für mich tatsächlich leider der schwächste Band der Reihe. Ich habe mich nach so langer Zeit total darauf gefreut, zu den Rebellinnen zurückzukehren und wieder in ihre Zeit eintauchen zu können, mit ihnen die Frauenrechtsbewegung weiter voranzutreiben und mich geschichtlich einzubringen. Ich habe mir so viel mehr zur Frauenrechtsbewegung gewünscht, es kam fast nichts vor. Die Handlung an sich war nicht schlecht, aber es ging nur schleppend voran und gefühlt passierte nichts. Ab und zu gab es auch Kapitel aus Sicht der anderen Rebellinnen, was cool hätte sein können, mich aber komplett rausgebracht hat. Das Ende war mir viel zu wuselig und unübersichtlich, da hätte ich gut eine Übersicht gebrauchen können. Leider hat es sein Potential nicht ganz ausgeschöpft 🙈

4

Irgendwie hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Vor allem mehr Universität, mehr vom damaligen Universitätsleben, vor allem als Frau. Aber davon war irgendwie nicht so viel zu spüren. Annabelle und Sebastian mochte ich gern, auch wenn es mir an vielen Stellen irgendwie zu schnell ging, was jedoch auch der Erzählperspektive geschuldet sein kann. Fakt ist: Auf nen historischen Roman muss man richtig Bock haben. Teil 2&3 sind schon im Regal, aber ich glaube, ich brauche nen Moment, bis ich zu denen greife.

5

Sehr toller, leicht zu lesender historischer Roman, das Frauenbild und die für die Frauen damit verbundenen Probleme werden sehr gut dargestellt. Die eingebaute Liebesgeschichte ist zwar etwas Klischeehaft ist aber trotzdem sehr schön

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4

Ein tolles Buch für Anfänger dieses Genres!

Annabelle hat mir als Protagonistin wahnsinnig gut gefallen, weil sie trotz der Zeit, in der sie lebte, selbstbewusst auftrat und keine Furcht hatte mit ihren Ansichten anzuecken. Zudem bewunderte ich ihren Mut sich nicht von ihren Träumen abbringen zu lassen und ihren Scharfsinn und ihre Intelligenz trotz einiger Widrigkeiten einzusetzen. Mit Sebastian musste man anfangs etwas warm werden, aber gerade die inneren Unruhen und seine Entwicklung haben mich sehr fasziniert. Außerdem mochte ich, dass er grundsätzlich respektvoll mit den Frauen umgegangen ist, was zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Besonders spannend fand ich die Frauenbewegung. Gerade im ersten Drittel ist sie gut aufbereitet worden, aber danach hat sich der Fokus der Geschichte verschoben und sich der Liebesgeschichte zugewandt. Das machte natürlich irgendwo Sinn, aber ich hätte mir hier einen noch tieferen Einblick gewünscht. Auch wären mehr Eindrücke aus dem Studienalltag der Frauen interessant gewesen, aber vielleicht wird einem davon in den folgenden Bänden mehr geboten. Alles in allem hat mir das Buch aber wirklich gefallen und ich kann mir gut vorstellen, die Reihe weiter zu verfolgen!

4.5

"𝓦𝓪𝓼 𝓲𝓼𝓽 𝓯𝓪𝓵𝓼𝓬𝓱 𝓪𝓷 𝓭𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓮𝓼𝓲𝓰𝓮𝓷 𝓢𝓬𝓱𝓸𝓽𝓽𝓮𝓷?" - Hattie "ʟᴏᴡʟᴀɴᴅs. sɪᴇ sɪɴᴅ ғᴀsᴛ ᴡɪᴇ ᴇɴɢʟäɴᴅᴇʀ." - Lucien

Im vorletzten Band der vierteiligen Serie "Die Rebellinnen von Oxford" lernen wir Hattie aus dem Vierergespann besser kennen. Hattie ist die Verträumtere von den Vieren und träumt insgeheim von einem Ehemann. Jedoch ganz gewiss nicht davon, zu einer Ehe mit einem Schurken - der einen gewissen Teil des Adels und deren Geheimnisse in der Hand hat - gezwungen zu werden. Allerdings, erkennen die beiden recht bald, dass sie zusammen sehr gut miteinander agieren und Gefühle füreinander keimen nach und nach auf, die hier und da durch Geheimnisse (zb das Lucien sie mehr oder weniger 'gekauft' hat) oder gewissen Standpunkten (Hatties Kampf, dass Frauen ein Recht auf sich selbst und ihre Freiheit haben) auf die Probe gestellt werden. In diesem Band rückt die Frauenrechtsbewegung eher etwas in den Hintergrund ... dafür wird aber mehr die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in Kohlegruben in den Fokus gestellt. Was mich in Anbetracht dessen, nicht besonders gestört hat, sondern es viel mehr begrüßte, da ja im zweiten Teil mit Lucie mehr daraufeingegangen wurde. Was mich jedoch ein kleines bisschen verstimmt hat und das obwohl ich selbst bei einem Schotten nicht nein sagen kann und Hattie gerade zu Anfang unsicher ist. Bis zur guten Hälfte ist kaum Spice vorhanden ... dafür aber kommt sie dann geballt in der letzten Hälfte vor. Und das fand ich nicht ausgelichen, harmonisch. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass Lucien nicht ständig bei den Kosenamen für Hattie zwischen Englisch & Gälisch hin und her wechselte - gerade hinter verschlossenen Türen. Er hätte da ruhig beim Gälisch bleiben können 😅

"𝓦𝓪𝓼 𝓲𝓼𝓽 𝓯𝓪𝓵𝓼𝓬𝓱 𝓪𝓷 𝓭𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓮𝓼𝓲𝓰𝓮𝓷 𝓢𝓬𝓱𝓸𝓽𝓽𝓮𝓷?" - Hattie
"ʟᴏᴡʟᴀɴᴅs. sɪᴇ sɪɴᴅ ғᴀsᴛ ᴡɪᴇ ᴇɴɢʟäɴᴅᴇʀ." - Lucien
4

Minimal schwächer als Band 1 und 2, aber immer noch toll. Das Setting, die Liebesgeschichte und den Gerechtigkeitskampf mag ich einfach!

Hattie ist mit ihrem Leben und ihrer Rolle darin nicht zufrieden. Dass aber eine unbedachte Handlung dazu führt, dass sie Lucien Blackstone heiraten muss, der einen zweifelhaften Ruf hat, ist auch nicht unbedingt besser. Obwohl beide eine deutliche Anziehung spüren, kann Hattie nicht ignorieren, dass er sie scheinbar durch eiskalte Berechnung in diese Situation gebracht hat. Doch als sie gemeinsam nach Schottland reisen, lernt sie eine ganz neue Seite an ihm kennen, und Hatties Widerstand beginnt zu bröckeln ... Mir gefallen Die Rebellinnen von Oxford einfach sehr, weil sie mehrere Dinge vereinen, die ich mag: Liebesgeschichten, historisches Setting, Kampf für Frauenrechte; Grummelige Männer und starke Frauen. Das hat schon in Band 1 und 2 funktioniert. Ich war sehr gespannt auf Hatties Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Sie ist wohl die behütetste der vier Freundinnen, die die am stärksten in der traditionellen, gut betuchten Tochterrolle verankert ist. War? Denn es geht relativ schnell für sie in eine andere Richtung, indem sie mit Lucian verheiratet wird, der als skrupellos gilt und fragwürdigen Geschäften nachzugehen scheint. Eine supergute Mischung, die mir sehr zugesagt hat und die direkt viel Potenzial für Reibereien mitgebracht hat. Tatsächlich mag ich an Hattie als Person so, dass man ihr den Zwiespalt so gut anmerkt – sie ist nämlich durchaus gewillt, für Frauenrechte zu kämpfen, ihren Willen durchzusetzen, und sie will gehört werden, selbst bestimmen dürfen. Gleichzeitig ist sie aber so geprägt von den Bedingungen, unter den sie aufgewachsen ist, in Wohlstand, ohne große Sorgen, mit bestimmten Moralvorstellungen, dass es nur schwer ist, dies (teilweise) abzulegen. Das finde ich sehr authentisch gelungen. Auch Lucian ist deutlich ein Ergebnis seiner Kindheit, aber er will und kann sich ebenfalls ändern und versucht, das beste daraus zu machen. Aber alte Angewohnheiten sind hartnäckig. Zugegeben, ich hab etwas länger gebraucht, um mit ihm warmzuwerden, weil er wirklich unmöglich war am Anfang, und er hat es für mich auch nicht an die beiden Protagonisten aus den Vorgängern herangeschafft. Trotzdem hat er was, was ihn faszinierend macht. Und wie er und Hattie zusammengewachsen sind und wie sie beide sich langsam aufeinander eingelassen haben, sich – teils absichtlich, teils unbewusst – aneinander angepasst haben, fand ich super schön mitzuerleben. Allerdings hat mich die Liebesgeschichte nicht ganz so sehr gecatched wie die ersten beiden, für mich war sie ein wenig schwächer. Das Ende widerum war sehr besonders, nicht unbedingt klassisch, aber irgendwie sehr passend für die Reihe und vor allem für Hatties Geschichte. Ich war erst etwas irritiert, aber letztlich war es gut so! Den Gerechtigkeitskampf, den wir hier miterlebt haben, fand ich echt interessant. Ich war erst etwas enttäuscht, dass es weniger ums Frauenrecht ging. Aber das, womit Hattie und Lucian sich beschäftigen, ist ebenso wichtig, und kommt letztlich auch den Frauen zugute. Von daher fand ich es schließlich doch ganz gut. Ich hab nicht genug Wissen, um das alles so auf seine Richtigkeit zu prüfen, aber die ganzen Infos wirkten wieder sehr gut recherchiert und absolut schlüssig, was bei so einem Buch natürlich wichtig ist. Wirklich gelungen. Ein bisschen hab ich allerdings die Freundinnen vermisst. Ja, Lucy und Catriona kamen kurz vor, Annabelle fehlte jedoch ganz. Und allgemein ist die Freundschaft ein wenig untergegangen, dadurch dass Hattie nichtmal in London war. Mir haben die gemeinsamen Treffen, der Austausch zwischen den Frauen gefehlt, was ich an den Vorgängern so mochte. So hatte Hattie hier fast ausschließlich Kontakt zu ihrem Mann und zu den Arbeitern, das fand ich enorm schade. Trotzdem war auch dieser Band wieder ein schönes, interessantes Leseerlebnis. Ich fühl mich einfach wohl bei ihnen, die Kombination ist toll und der Schreibstil absolut überzeugend. Ich freue mich schon auf Catrionas Geschichte. Gute 4 Sterne.

4.5

🩶

Ein wirklich tolles Buch für zwischendurch. Die Story von Anabelle und Sebastian hat mich gefesselt. Ich bin irgendwie nur etwas enttäuscht von dem Ende😅

4

Wieder einmal ein gelungener Teil der Rebellinnen von Oxford-Reihe! Mit den Protagonisten brauchte ich meine Zeit, um warmzuwerden. Das wurde jedoch zum Glück mit jeder Seite des Buches besser. Ihre Beziehung war mal etwas ganz anderes und für mich sehr spannend zu lesen. Besonders in der 2. Hälfte hat mich die Story richtig gepackt! Die Handlung war echt spannend und einige Wendungen habe ich überhaupt nicht erwartet. Ich freue mich schon auf den 4. Teil!

REZENSION ZU "DIE REBELLINNEN VON OXFORD" VON EVI DUNMORE ❤️ 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧: Frauenbewegung im 19. Jahrhundert, Standesunterschiede, Liebe 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Annabelle ist eine wahnsinnig starke Frau. Sie weiß was sie will und was nicht, setzt das auch durch, und ist sehr intelligent und schlagfertig. Auch der Herzog Montgomery ist sehr intelligent, wenn er auch anfangs emotionslos erscheint. Die Unterhaltungen zwischen den beiden Charakterem waren sehr tiefsinnig und deren Schlagabtausch wahnsinnig humorvoll. Die Charaktere waren also wirklich top! 🌟 Die behandelten Themen wurden sehr gut dargestellt. Annabelle und Herzog Montgomery lieben sich, doch sie dürfen wegen ihrer verschiedenen Stände nicht zusammen sein. Außerdem vertritt Annabelle öffentlich Werte (für die Frauenbewegung und mehr Rechte für Frauen), gegen die Montgomery öffentlich angeht. Ihre Liebe hat keine Zukunft, ohne dass das Leben einer der beiden zerstört wird und doch können sie nicht ohne einander sein. Die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen, da alle Themen gleichermaßen berücksichtigt wurden - 50% Frauenbewegung, 50% Liebesgeschichte zwischen Montgomery und Annabelle. Von keinem zu viel oder zu wenig. 🥰 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐊𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭: Zwischendurch war es mir manchmal zu klischeehaft. Zum Beispiel wollten sie sich aus dem Weg gehen und doch war er zufälligerweise immer genau dort, wo sie auch war. Und immer trafen sie aufeinander. 🤷🏼‍♀️ 𝐈𝐧𝐬𝐠𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭 hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen. Ich habe mich schnell an den Schreibstil und die Epoche gewöhnen können und gut in die Geschichte hineingefunden. Bis zum Ende hat sie mich überzeugt - von der Storyidee über die Charaktere bis zur Umsetzung. Daher gibt's von mir wunderbare 4,5/5 ⭐ für das tolle Buch! Übrigens: ein ähnliches Buch ist z.B. "Animant Crumbs Staubchronik" von @teekind 💕

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„ᗪIE ᖇEᗷEᒪᒪIᑎᑎEᑎ ᐯOᑎ O᙭ᖴOᖇᗪ - ᖴᑌᖇᑕᕼTᒪOS“ ᐯOᑎ EᐯIE ᗪᑌᑎᗰOᖇE ___________________________________________________ [𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛] . Verzaubert vom hübschen Cover und angefixt durch gute Rezensionen zu den ersten beiden Teilen, war ich richtig froh, als eine positive Rückmeldung auf die Anfrage nach einem Rezensionsexemplar kam. . Die Story begann auch sehr interessant und machte Lust auf mehr. Protagonistin Hattie Greenfield entpuppte sich als aufgeweckte und starke Persönlichkeit mit einem ganz eigenen Willen und war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Diese Sympathie nahm aber nach und nach ab und ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich die Augen verdrehte, wenn sie etwas sagte oder machte. . Lucian hingegen war mir zunächst sehr suspekt und ich wusste nicht so recht was ich von ihm halten sollte. Er entpuppte sich aber als sehr zuvorkommend und ehrlich und spätestens als man mehr über seine Vergangenheit erfuhr, hatte er mein Herz erobert. . Leider nahm mein Interesse an der Story trotz eines tollen Protagonisten ab etwa einem Drittel des Buches ab und ich beendete es nebenbei als Hörbuch. Die Kapitel sind sehr lang, was meinem Lesefluss nicht gerade zuträglich ist. . Wenn man großes Interesse an historischen Romanen hat, dann ist das Buch ganz gewiss ein toller Kauf. Für mich war es einfach nicht das Richtige.

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Meine Meinung   In „Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen“ geht es um die Geschichte von Annabelle, die eine der ersten Frauen ist, die in Oxford studieren kann. Als Gegenleistung für ihr Stipendium soll sie die Frauenbewegung unterstützen. Für diese Sache will sie durch ein geschicktes Manöver den einflussreichen Sebastian gewinnen. Ausgerechnet knistert es heftig zwischen den beiden und Annabelle darf sich nicht ablenken lassen..,   Annabelle ist eine besondere junge Frau, die in der Gesellschaft durch ihre wissbegierige Art und ihrer Intelligenz es nicht immer einfach hat. Sie ist für ihre Freundinnen da und hilft, wo sie kann, wenn etwas ist. Als Charakter sticht sie deutlich hervor und nimmt auch mal kein Blatt vor den Mund.   Sebastian ist ein Charakter, der für mich auf den ersten Blick sehr kalt gewirkt hat. Doch je näher man ihn kennenlernt, spürt man welches Päckchen er zu tragen hat.  Er hat mir, als männlicher Charakter sehr gut gefallen und auch seiner Weiterentwicklung im Buch. Seine Feinfühligkeit und Stärke sind etwas, das mir gut gefallen hat und nicht jeder Mann so etwas heutzutage hat.   Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Annabelle und Sebastian erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren Hattie, Catriona und Lucie sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit.   Die Spannung hat mich mit jeder neuen Seite langsam in die Geschichte von Annabelle und Sebastian gezogen. Sie hat es, als junge Frau nicht einfach hat und die Chance bekommt, als eine der ersten Frauen in Oxford studieren zu können. Die erste Begegnung von Annabelle und Sebastian ist sehr humorvoll und auf der anderen Seite passt sie einfach zu ihrem Charakter. Hierbei spürt man zwar das sie aus einer unterschiedlichen Schicht kommen, aber das tut der Anziehung keinen Abbruch ab. Ich habe es genossen, wenn beide miteinander gesprochen haben und verfolgen, konnte wie die Funken gesprüht haben. Die Hintergründe von beiden sind mir auf besondere Art nahegegangen, weil man so etwas nie ganz vergisst. Der Fokus des Buches liegt mehr auf der Liebesgeschichte der beiden, was ich ein wenig schade fand. Die Frauenbewegung hat mir dennoch sehr gut gefallen, weil zu dieser Zeit Frauen keinen einfachen Stellenwert hatten. Man merkt deutlich wie schnell man, als Frau zu dieser Zeit Opfer werden kann und Annabelle hat sich nicht unterkriegen lassen.   Diese Geschichte war seit Langem wieder ein Roman im historischen Bereich, den ich verschlungen habe und ich freue mich, schon riesig auf den 2 Band und hoffe es wird noch mehr in diesem Bereich geben.   Das Cover sieht einfach toll aus und es hat mir auf den ersten Blick schon gefallen.   Fazit   „Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen“ ist ein wunderschöner historischer Liebesroman, der mich mitgenommen hat und erst am Ende wieder in die Realität gelassen hat.

5

Highlight

Gut umgesetzter historischer Roman. Die fehlenden Rechte der Frauen und die Sufragettenbewegung wurden toll in die Liebesgeschichte eingebunden. Anabelle und Sebastian sind spannende und unterhaltsame Charaktere und die Dialoge höchst amüsant. Wirklich gelungen

5

Spannende Handlung mit historischem Anspruch!

5

The Gentleman's Gambit focuses on Catriona, a British suffragist, that's making a place for herself at the academic world of Oxford by being a research assistant to her single professor father and publishing joint papers with him. At the beginning of the book, she is planning on using the name she has acquired for herself as such to finally write her own book under just her name, when her father is called away on business and leaves her to look after his guest, a colleague wanting to catalogue some artifacts. A chance meeting between the two of them before an official introduction makes the two of them embarrassed in each other's presence, but also attracted to each other. During their stay at Oxford, they find out they even like each other, but both feel like a courtship and marriage are out of their reach, especially since he is more interested in repatriating the artifacts to his homeland Lebanon than cataloguing them. All in all, this was a great conclusion to a wonderful series. It was great to see Catriona and Elias go from their initial embarrassment and attraction to a deeper understanding and liking of each other, and how they navigate what societal expectations and their own convictions (who are often at odds) mean for a possible courtship between the two of them. The two protagonists of this book were very likeable, and I found myself deeply invested in both of their personal stories, in addition to their romance. Most of the time it was also well done how the glimpses into her friends' lives, to find out what happened to the beloved protagonists of the previous books in the series, tied in with Catriona's story and arc. I especially loved the moment when all of them, the women and their husbands/fiancés alike, worked together. At other times, the scenes from the POVs of Catriona's friends felt less relevant to the actual story and made it acutely obvious that this is planned to be the conclusion of the series. As someone who adored all four books in this series, I appreciated those little nods, though. As with the other books, Evie Dunmore knows how to tie in a romance with societal issues in historical Britain (and Lebanon, in this case, even if that is mostly a point about colonization), while staying true to what feminism and other movements would mean to the women and men in their time period instead of our modern views of it, but without neglecting current readers' connections to these issues. A good book and a good conclusion, that I cannot help but recommend to anyone with an interest in romance books.

Das ist ein Buch, welches ich auf jeden Fall durch Bookstagram gekauft haben. Ich habe es überall gesehen und dann musste es irgendwann mit, allerdings war es in der Hinsicht auch ein Coverkauf. Ich finde das Cover superschön. Das Buch ist sehr an Stolz und Vorurteil angelehnt bzw. an Jane Austen. Es war der erste Roman für mich der in diese Richtung ging, aber es hat mir auf jeden Fall gefallen. Der Inhalt war super. Vor allem mit der Frauenbewegung und Annabells Freundinnen, welche jede einen eigenen Grund hat nach Oxford zu kommen. Aber auch die Seite der Herren waren nicht weniger uninteressant. Ich habe für dieses Buch zwar relativ lange gebraucht zu lesen, aber das war hier jetzt nicht so schlimm. Es war mehr eine Lektüre für Zwischendurch. Der Schreibstil war schön flüssig und bildlich gehalten, wodurch man schnell in die Geschichte und die Zeit eintauchen konnte. Eine klare Empfehlung als Wohlfühlbuch.

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Toller historischer Roman

Eindrucksvoll führt uns Evie Dunmore ins Oxford des 19. Jahrhunderts – eine Epoche, in der Frauen erstmals studieren durften und sich für ihre Rechte stark machen. Annabell ist keine normale Frau Ihrer Zeit, sie ist klug, belesen und sie ist Feministin. Das sind nicht gerade die besten Eigenschaften im Jahre 1879. Am Rande der Armut sieht sie für sich nur eine Chance. Das Stipendium an der Universität Oxford anzunehmen, welches ihr eine Organisation aus Frauenrechtlerinnen ermöglicht. Doch als Gegenleistung muss sie natürlich auch Aktivismus betreiben, was sich zwischen Studium und Nachhilfeunterricht leider nicht ganz so einfach gestaltet. Und mitten in diesem ganzen Chaos lernt sie auch noch einen unheimlich gutaussehenden Herzog kennen, dessen Einstellung zum Thema Frauenwahlrecht das komplette Gegenteil ist. Es entstehen interessante Konflikte und Diskussionen und Herzog Montgomery ist immer faszinierter von der bürgerlichen Annabelle mit ihrer rebellischen Art. Für mich war dieser Roman ein absoluter Pageturner. Die Geschichte wird aus der dritten Person jeweils aus Annabells und Montgomerys Perspektive erzählt und nimmt schnell fahrt und vor allem Leidenschaft auf 🔥🌶. Die Liebesgeschichte der Beiden hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen! Die Charaktere sind sehr vielschichtig und haben neben Ihrem Kampf miteinander, auch ihre ganz eigenen gesellschaftlichen Kämpfe auszutragen. Der Roman verbindet historische und politische Themen geschickt mit ganz viel Gefühl, ohne dabei trocken oder langweilig zu werden. Annabells und Montgomerys Geschichte hat mich sehr berührt. Deswegen gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung und ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Toller historischer Roman
3.5

Die Geschichte rund um Annabelle und Sebastian hat mich gut unterhalten und war auf jeden Fall ganz süß. Angefangen hat es mit einem starken Fokus auf die Frauenbewegung, aber das hat leider schnell nachgelassen und es stand lediglich die Liebesgeschichte im Vordergrund. Am Ende wurde es in meinen Augen etwas zu dramatisch, aber insgesamt ein angenehmer historischer Roman mit tollen Szenen.

3.5

Starke Frauen, die sich auch mal gerne selbst im Weg stehen

Ich habe jetzt etwa 2 Jahre auf den vierten Band der Reihe gewartet und war immer enttäuscht, wenn eine neue Meldung kam, dass das Erscheinungsdatum sich verschiebt. Entsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen. Die Geschichte an sich war gut zu lesen, die Figuren durchaus sympathisch. Es war schön, dass jeder Frau aus den früheren Bänden ein Kapitel überlassen wurde und auch der Epilog quasi alle Stories nochmal kurz aufgreift. Auch die historischen Bezüge bzw. wie die Themen verarbeitet werden haben hat mir gefallen. Unterm Strich war das Buch aber auch etwas langatmig. Unsere beiden Hauptfiguren stehen sich Mega im Weg und die „Eskalation“ am Ende war etwas zu viel des Guten. Alles in allem kann ich aber das Buch (genau so wie die anderen Teile) auf jeden Fall empfehlen.

2

Leider, leider, war dieses Buch so gar nicht das, was ich mir gewünscht habe. Ich hätte so gerne eine Geschichte gelesen, in der Frauen für ihre Rechte kämpfen und das im Vordergrund... nicht nur als Vorwand, um dadurch einen reichen und egoistischen Herzog an Land zu ziehen.. das Buch wird als "Rebellinnen"-Geschichte verkauft, war aber im Prinzip nichts anderes als ein Herzog schnappt sich eine Studentin.. kaum dass Annabelle Montgomery getroffen hatte, war ihr Hirn verschwunden. Sie benahm sich teilweise komplett out of character und hat dadurch bei mir Seite um Seite an Sympathie verloren.. leider, denn ich wollte das Buch so gerne mögen, weil es so viel Potential gehabt hätte, um etwas großartiges zu werden. Leider ist das Buch für mich nur eine übertrieben klischeehafte Liebesgeschichte mit historischem Setting..

4

Nachdem mich schon das Cover begeistert hat, wollte ich wissen, was hinter dem Titel und der Kurzbeschreibung steckt. In einer klischeehaften Zeit um Frauenrechte zu kämpfen und das als junger Mensch ist schon etwas außergewöhnliches. Gerade weil etliche Defizite Ende des 19.Jahrhunderts herausgestellt werden, was die Stellung der Frauen betrifft. Und hier eine Romanze mit einzuziehen hat schon etwas ganz besonderes. Die eher unfreiwillige Begegnung zwischen Annabelle und Sebastian Montgomery gefiel mir wirklich gut, mal völlig anders, als man es sonst kennt, denn hier treffen zwei Dickköpfe aufeinander und die diversen Schlagabtauschs zeitgleich mit dem Kribbeln im Bauch lassen diesen Roman authentisch wirken. Momente, die eingefangen werden, wo sie zwischen Gefühl und ihrer Verantwortung schwanken, zwischen dem Klassendenken und es nicht einfach ist, eine Entscheidung zu treffen. Zumal sich die Lage um die Frauenbewegung immer mehr zuspitzt und sowohl Annabelle als auch Sebastian beide nicht von ihrer Stellung abweichen. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gefallen, wenn ich auch bei manchen Entscheidungen etwas die Stirn gerunzelt habe, weil sie so plötzlich umgeschwenkt sind und 3/4 des Buches für das eigene Recht gekämpft wird und dann verändert sich alles, das war mir nicht ganz schlüssig, innerhalb weniger Seiten und somit fand ich den Schluss nicht so ganz überzeugend, weil es auch dann komischerweise wieder zu einfach war, worauf sich aber das ganze Drama des Buches aufgebaut hat. Auch der ewige Disput mit seinem Bruder und die Allüren, die er sich leistete haben mich ein wenig gestört, weil man nicht alle Reaktionen nachvollziehen konnte- von beiden Seiten. Ebenso wie die Freundschaft zwischen Catriona, Hattie, Lucie und Annabelle- sie wollen alle dasselbe, aber scheuen sich, das auch wirklich durchzuziehen, aus Angst in Verruf zu geraten. Zwar sind sie schon gute Freundinnen, aber wenn es drauf ankommt, haben sie Annabelle doch oft im Stich gelassen oder sich nur im Hintergrund rumgedrückt, nur um ihren guten Ruf aus gutem Hause zu wahren. Das Debütalbum der Autorin ist gut gelungen, allerdings für mich mit einigen Schwächen, die sich leider wieder auf die ganze Handlung ausgewirkt haben.

5

Für mich persönlich bisher der beste Teil dieser Reihe! Hab Hatties Geschichte sehr genossen.

4

Dafür, was das Buch ist (eine Lovestory mit historischem Setting), mochte ich es sehr. Dafür, was ich mir von dem Buch erhofft habe (eine Geschichte über Frauenrechte und Rebellinnen mit kleiner Lovestory), hat mir einfach etwas gefehlt. Der Titel ist da sehr irreführend. Die Rebellinnen-Thematik geht stark unter, sobald der Herzog auftritt. Er überschattet jegliche weibliche Nebenfigur und durch ihn agiert Annabelle teilweise „out of character“ und verliert den Fokus auf ihre eigenen Ziele. Die führende Thematik „Mätresse sein oder nicht sein“ war für mich zu weit entfernt von meiner Vorstellung von taffen spionierenden und manipulierenden Frauen. Für eine Liebesgeschichte ist es zwar klischeehaft, aber super süß, intensiv und mit schönem Setting, leider wurde einem da aber etwas anderes verkauft, weshalb ich minimal enttäuscht bin. Als Lovestory aber empfehlenswert!

3

3,5 Sterne. Nette Geschichte, sympathische Charaktere. Nichts wahnsinnig besonderes, aber sehr angenehm zu lesen/zu hören. Werde auch den nächsten Band hören, sobald er erscheint.

4

Die Geschichte hat super viel Spaß gemacht. Die Probleme der Charaktere waren nachvollziehbar. Ab und an hat sich das Buch etwas gezogen, für Zwischendurch aber absolut empfehlenswert!

5

Ich fand die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirklich sehr fesselnd und kann das Buch nur Wärmsteins weiterempfehlen. Das ständige hin und her war in diesem Buch tatsächlich nicht nervig, wie es oft bei anderen Geschichten der Fall ist, sondern lädt zum mitfiebern ein.

3

„Rebellinnen von Oxford - Verwegen“ ist der erste Band der Rebellinnen von Oxford-Reihe von Evie Dunmore, der von der Protagonistin Annabelle handelt. Annabelle kann als eine der ersten Frauen überhaupt an der Universität in Oxford studieren, wodurch ihr größter Traum endlich wahr wird. Da sie sich das Studium aber nicht leisten kann, ist sie auf ein Stipendium der Organisation der Frauenbewegung angewiesen, welche sie in Folge auch unterstützen soll. Um die Rechte der Frauen zu stärken, soll sie den politisch aktiven Herzog Sebastian Deveroux überzeugen, sich für ihre Sache stark zu machen. Doch je mehr Zeit Annabelle mit Sebastian verbringt, desto stärker wird die Anziehung zwischen den beiden und Annabelle muss sich entscheiden, ob sie für einen Mann all ihre Träume aufgeben würde. Die Rebellinnen von Oxford ist mein erster Roman der Autorin und hat mich sehr gut unterhalten. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und passt super zur Geschichte. Der Schreibstil der Autorin passt perfekt zum historischen Setting des Romans, ist aber auch nicht zu altertümlich als dass man der Geschichte nur schwer folgend könnte. Der Aufbau der Geschichte ist sehr angenehm und für mich war bis am Ende nicht klar, wie die Probleme zwischen Sebastian und Annabelle gelöst werden können – umso mehr konnte mich das Ende überzeugen. Besonders hat mir Annabelle gefallen, die vor allem für damalige Zeiten sehr selbstbewusst und willensstark auftritt. Sie geht ganz alleine nach Oxford, um sich ihren Traum vom Studium erfüllen zu können. Mit ihrer Scharfsinnigkeit und Intelligenz fand ich sie wirklich sehr sympathisch und liebenswert. Auch die Freundschaft die zwischen Annabelle und ihren Kolleginnen der Frauenbewegung entsteht, finde ich sehr wichtig für die Entwicklung der Geschichte und zeigt, dass man mit Zusammenhalt viel bewegen kann und man auch schwerere Zeiten mit Hilfe von Freundinnen besser überstehen kann. Sebastian hingegen wirkt zu Beginn etwas schroff und abweisend, konnte sich jedoch im Laufe der Zeit in mein Herz schleichen. Vor allem gefällt mir seine Loyalität, Ernsthaftigkeit und sein respektvoller Umgang mit Annabelle und Frauen im Allgemeinen. Etwas schade fand ich, dass man nicht sehr viel von Annabelles Studienalltag mitbekommen hat – der Fokus lag eher auf der Frauenbewegung und natürlich auch auf der Beziehung zwischen Annabelle und Sebastian. Ich hätte es jedoch sehr interessant gefunden, wie der Alltag in Oxford für die ersten weiblichen Studentinnen war. Auch die Anziehung zwischen Sebastian und Annabelle hat sich für mich etwas zu schnell entwickelt – das Ende hat hier aber wieder vieles gut gemacht für mich. Trotz der Kritikpunkte hat mir das Buch aber im Großen und Ganzen gut gefallen und hat sich sehr schnell lesen lassen. Ich kann es an alle LeserInnen weiterempfehlen, die gerne historische Liebesromane verschlingen und sich für Frauenrechte interessieren.

4

Im Jahr 1879 träumt Annabelle Archer davon, dem Haus ihres Cousins Gilbert zu entfliehen und am neu eröffneten Frauenkolleg der Universität Oxford zu studieren. Von der National Society for Women's Suffrage bekommt Annabelle ein Stipendium und soll als Gegenleistung die Vereinigung bei ihrem Kampf um das Wahlrecht für Frauen unterstützen. Bei ihrer ersten Aktion macht sie ausgerechnet den einflussreichen Herzog von Montgomery auf sich aufmerksam, der deutlich macht, dass er nicht an ihrer Sache interessiert ist. Doch Annabelle selbst hat sein Interesse geweckt und die beiden beginnen ein gefährliches Spiel. "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" ist der Auftakt von Evie Dumores Oxford Rebels Reihe. Das Buch wird aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der fünfundzwanzig Jahre alten Annabelle Archer und des zehn Jahre älteren Sebastian Devereux erzählt. Sebastian ist der neunzehnte Herzog von Montgomery und gehört zu den mächtigsten Männern des Landes. Er steht sehr hoch in der Gunst der Königin von England, die seinen Rat und seine Strategien auch im Wahlkampf sehr zu schätzen weiß. Sebastian ist ein energischer, entschlossener und sehr disziplinierter Mann, der auf den ersten Blick etwas gefühlskalt wirkt, aber in ihm schlummert auch viel Temperament! Der Herzog ist ein einflussreicher Mann, was Annabelle schon auf den ersten Blick erkannt hat. Annabelle ist die Tochter eines Vikars, der seine Tochter zu Lebzeiten sehr gut unterrichtet und ihre Intelligenz gefördert hat. Mit der Eröffnung eines Frauenkollegs an der Universität von Oxford kommt in Annabelle der Wunsch auf, dort zu studieren und sie wird tatsächlich zugelassen und bekommt sogar ein Stipendium von der National Society for Women's Suffrage. Als Gegenleistung soll Annabelle die Frauenrechtsbewegung unterstützen. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren ist Annabelle noch unverheiratet, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war, doch Annabelle hat sich hier bewusst für entschieden. Sie ist eine sture, starke und kluge junge Frau, die hart für ihren Traum arbeitet, was mir richtig gut gefallen hat! Annabelle und Sebastian haben mir auch zusammen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht habe, dass die beiden etwas vorsichtiger sind und Sebastian mehr Rücksicht auf Annabelles Ruf genommen hätte. Annabelle ist von einem niederen Stand als der Herzog, und so scheint eine Beziehung für die beiden auf den ersten Blick unmöglich. Der Reiz des Verbotenen hat die Sache natürlich spannend gemacht, aber mir persönlich wurden mir die Probleme am Ende etwas zu schnell gelöst. Ich habe früher gerne mal einen historischen Roman gelesen, mittlerweile lese ich diese nur noch selten. Auf "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" war ich sehr gespannt, weil hier die Liebesgeschichte im Fokus stehen würde und die Geschichte trotzdem ein historisches Setting hat! Diese Mischung hat mir richtig gut gefallen, ich mochte die Atmosphäre total gerne und das Buch ließ sich sehr gut lesen! Außerdem fand ich es sehr spannend, dass Evie Dunmore mit der Frauenrechtsbewegung ein so wichtiges politisches Thema in die Geschichte hat einfließen lassen! Auch wenn ich wusste, dass die Liebesgeschichte im Vordergrund stehen würde, hätte ich dennoch gehofft, dass Annabelles Alltag in Oxford und ihre Studien vielleicht ein wenig präsenter gewesen wären. Lady Lucie Tedbury, Miss Hattie Greenfield und Lady Catriona Campbell gehören ebenfalls zu den Suffragistinnen und Annabelle freundet sich schnell mit den dreien an, die übrigens die Protagonistinnen der Folgebände sein werden. Auch von ihnen hätte ich gerne schon mehr gesehen, freue mich aber schon jetzt sehr auf ihre Geschichten! Fazit: "Die Rebellinnen von Oxford - Verwegen" ist ein guter Auftakt der Oxford Rebels von Evie Dunmore! Annabelle und Sebastian haben mir richtig gut gefallen und ich mochte das Setting und die Nebencharaktere sehr gerne! Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr von Oxford und den Suffragistinnen gesehen hätten! Ich freue mich aber dennoch sehr auf die Folgebände und vergebe vier Kleeblätter.

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