Die Rättin
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Description
Apokalyptische Visionen
»Auf Weihnachten wünschte ich eine Ratte mir.«
In den Träumen des Erzählers kann das Tier sprechen und zwingt ihm die Vision vom Untergang der Menschheit und der Übernahme der Herrschaft auf Erden durch Ratten auf. Sie allein haben in der von Neutronenbomben getroffenen Stadt Gdansk-Danzig überlebt und bauen dort auf eine Solidarität gegründete neue Zivilisation auf.
Gegen diese apokalyptischen Visionen entwickelt der Erzähler seine eigenen Geschichten, teils als Filmskripte für den zum Medienzar avancierten Oskar Matzerath: vom Maler Malskat und der falschen Restauration der 50er Jahre, von den toten Wäldern und der sterbenden Kraft der Märchen und von fünf geliebten Frauen, die sich in der quallenverseuchten Ostsee auf die vergebliche Suche nach Vineta als Ort weiblicher Utopie machen.
Book Information
Author Description
Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin.1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman, Die Blechtrommel. 1999 wurde Günter Grass der Nobelpreis für Literatur verliehen. Bis zu seinem Tod am 13. April 2015 lebte Günter Grass in der Nähe von Lübeck. Sein gesamtes literarisches Werk ist auch bei dtv erschienen.
Posts
Wenn die Ratten alleine auf der Welt leben: wie wäre diese Welt?
Ich muss sagen, dieses Buch hat mich extrem gefordert, da die erste Hälfte unfassbar schwer zu lesen ist. Die Handlungsstränge sind verworren, der Schreibstil extrem gewöhnungsbedürftig. Doch nach der Hälfte ergibt sich langsam ein schlüssiges Bild: die Geschichten werden verständlicher und die Sprache einfacher zu lesen. Wie die Ratten mit dem Untergang der Menschheit umgehen ist durchaus interessant, denn die Ratten, von den Menschen eigentlich ständig gemieden worden, wollten ihren Untergang verhindern. Sie haben sie versucht zu warnen und waren letztendlich doch der Auslöser der 'Urknalls'. Durch verschiedene Geschichten beschreibt Günter Grass eine postapokalypische Welt, die jedoch erst ab der zweiten Hälfte wirklich zündet.
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Apokalyptische Visionen
»Auf Weihnachten wünschte ich eine Ratte mir.«
In den Träumen des Erzählers kann das Tier sprechen und zwingt ihm die Vision vom Untergang der Menschheit und der Übernahme der Herrschaft auf Erden durch Ratten auf. Sie allein haben in der von Neutronenbomben getroffenen Stadt Gdansk-Danzig überlebt und bauen dort auf eine Solidarität gegründete neue Zivilisation auf.
Gegen diese apokalyptischen Visionen entwickelt der Erzähler seine eigenen Geschichten, teils als Filmskripte für den zum Medienzar avancierten Oskar Matzerath: vom Maler Malskat und der falschen Restauration der 50er Jahre, von den toten Wäldern und der sterbenden Kraft der Märchen und von fünf geliebten Frauen, die sich in der quallenverseuchten Ostsee auf die vergebliche Suche nach Vineta als Ort weiblicher Utopie machen.
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Author Description
Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin.1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman, Die Blechtrommel. 1999 wurde Günter Grass der Nobelpreis für Literatur verliehen. Bis zu seinem Tod am 13. April 2015 lebte Günter Grass in der Nähe von Lübeck. Sein gesamtes literarisches Werk ist auch bei dtv erschienen.
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Wenn die Ratten alleine auf der Welt leben: wie wäre diese Welt?
Ich muss sagen, dieses Buch hat mich extrem gefordert, da die erste Hälfte unfassbar schwer zu lesen ist. Die Handlungsstränge sind verworren, der Schreibstil extrem gewöhnungsbedürftig. Doch nach der Hälfte ergibt sich langsam ein schlüssiges Bild: die Geschichten werden verständlicher und die Sprache einfacher zu lesen. Wie die Ratten mit dem Untergang der Menschheit umgehen ist durchaus interessant, denn die Ratten, von den Menschen eigentlich ständig gemieden worden, wollten ihren Untergang verhindern. Sie haben sie versucht zu warnen und waren letztendlich doch der Auslöser der 'Urknalls'. Durch verschiedene Geschichten beschreibt Günter Grass eine postapokalypische Welt, die jedoch erst ab der zweiten Hälfte wirklich zündet.




