Die parlamentarische Demokratie
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Description
Zu Beginn des neuen Jahrhunderts blicken wir auf ein Stück deutsche Geschichte zurück, in der die Demokratie nicht zuletzt mit der Wiedervereinigung bedeutende Zeichen gesetzt hat. In ihrer Beständigkeit ist unsere Staatsform jedoch auch der Gefahr ausgesetzt, als selbstverständlich angesehen zu werden. Einige Bürger empfinden sie als »unbefriedigend« und »ausgehöhlt«. Dabei verlangen die Vielschichtigkeit und die Komplexität der Probleme, mit denen sich eine Gesellschaft wie die unsere auseinandersetzen muß, ein leistungsfähiges und fachkundiges Parlament, dessen Arbeitsweise weit komplizierter ist, als die Fernsehbilder der großen Debatten suggerieren.
Christian Meier beleuchtet auf anschauliche und informative Weise die Entstehung und Arbeitsweise der parlamentarischen Demokratie sowie die Bedingungen ihres Funktionierens. Seine Darstellung verbindet profundes Wissen mit einer persönlichen Beurteilung unserer heutigen Demokratie. Er versteht es, den Leser durch eine erzählerische Sprache für sich einzunehmen.
Book Information
Author Description
Christian Meier, geboren 1929, Ordinarius em. für Alte Geschichte an der Universität München und seit 1996 Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er trat mit einer Reihe von Publikationen zur Antike an die Öffentlichkeit, darunter ›Res Publica Amissa‹ (1966, 2. Aufl. 1980), ›Entstehung des Begriffs Demokratie‹ (1970), ›Die Entstehung des Politischen‹ (1980), ›Caesar‹ (1982; dtv 30593, 4. Aufl. 1997), ›Politik und Anmut‹ (1985); mit ›Deutsche Einheit als Herausforderung‹ (1990) und ›Die Nation, die keine sein will‹ (1991) publizierte er in jüngster Zeit auch zu Fragen der heutigen Politik.
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Zu Beginn des neuen Jahrhunderts blicken wir auf ein Stück deutsche Geschichte zurück, in der die Demokratie nicht zuletzt mit der Wiedervereinigung bedeutende Zeichen gesetzt hat. In ihrer Beständigkeit ist unsere Staatsform jedoch auch der Gefahr ausgesetzt, als selbstverständlich angesehen zu werden. Einige Bürger empfinden sie als »unbefriedigend« und »ausgehöhlt«. Dabei verlangen die Vielschichtigkeit und die Komplexität der Probleme, mit denen sich eine Gesellschaft wie die unsere auseinandersetzen muß, ein leistungsfähiges und fachkundiges Parlament, dessen Arbeitsweise weit komplizierter ist, als die Fernsehbilder der großen Debatten suggerieren.
Christian Meier beleuchtet auf anschauliche und informative Weise die Entstehung und Arbeitsweise der parlamentarischen Demokratie sowie die Bedingungen ihres Funktionierens. Seine Darstellung verbindet profundes Wissen mit einer persönlichen Beurteilung unserer heutigen Demokratie. Er versteht es, den Leser durch eine erzählerische Sprache für sich einzunehmen.
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Christian Meier, geboren 1929, Ordinarius em. für Alte Geschichte an der Universität München und seit 1996 Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er trat mit einer Reihe von Publikationen zur Antike an die Öffentlichkeit, darunter ›Res Publica Amissa‹ (1966, 2. Aufl. 1980), ›Entstehung des Begriffs Demokratie‹ (1970), ›Die Entstehung des Politischen‹ (1980), ›Caesar‹ (1982; dtv 30593, 4. Aufl. 1997), ›Politik und Anmut‹ (1985); mit ›Deutsche Einheit als Herausforderung‹ (1990) und ›Die Nation, die keine sein will‹ (1991) publizierte er in jüngster Zeit auch zu Fragen der heutigen Politik.



