Die Papierschöpferin

Die Papierschöpferin

Softcover
4.414

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Eine Papiermühle am Gardasee, eine tödliche Intrige und eine unmögliche Liebe

»Die Papierschöpferin« ist ein atmosphärischer, dicht erzählter historischer Roman um Papierherstellung, Buchdruck und eine unmögliche Liebe.

Norditalien im 15. Jahrhundert: Der plötzliche Tod ihres Vaters lässt Sofia di Maderno mit drei jüngeren Geschwistern zurück. Jetzt muss sie, auf sich allein gestellt, die Papiermühle der Familie führen. Als Sofia sich weigert, den Sohn eines anderen Müllers zu heiraten, werden aus den Nachbarn Konkurrenten, die ihr die Gesellen abwerben. Bald steht die Mühle kurz vor dem Ruin. Erst die Unterstützung des väterlichen Freunds Sebastiano, eines Franziskaner-Mönchs, lässt Sofia wieder Hoffnung schöpfen. Sebastianos Novize Gianluca lässt Sofias Herz höher schlagen. Schließlich führt der Kampf um ihr Erbe Sofia nach Augsburg, wo nach den Erfindungen Johannes Gutenbergs der Buchdruck revolutioniert wird. Und nach Venedig, wo ihr Vater einen gefährlichen Plan verfolgt hat …

Historischer Roman über eine visionäre Idee und eine junge Frau mit dem Mut, sie umzusetzen

Zwischen Gardasee, Augsburg und Venedig lässt Anna Thaler die faszinierende Geschichte von Papierherstellung und Buchdruck lebendig werden – ein wunderbares Leseerlebnis.

Entdecken Sie auch Anna Thalers historische Familiensaga aus Südtirol:

Das Land, von dem wir träumen Der Duft von Erde nach dem Regen Wenn der Sturm vorüberzieht

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
320
Price
14.40 €

Author Description

Anna Thaler ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die vor einigen Jahren die wechselvolle Geschichte Südtirols für sich entdeckt hat. Ihr größter Traum wäre eine Eselfarm mit Blick auf die Dolomiten. Bis sie sich diesen erfüllen kann, entführt sie ihre Leserinnen und Leser mit ihren Romanen in die wilde und romantische Landschaft der Alpen.

Posts

9
All
4.5

Mein erster historischer Roman 🥰

Dies war tatsächlich mein erster historischer Roman – und ich muss sagen: Ich fand ihn richtig toll. Es ist viel passiert und die Geschichte war überhaupt nicht langweilig, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Stattdessen war das Buch spannend und es hat großen Spaß gemacht, sich in diese Zeit hineinzuversetzen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung lebendig erzählt ist und man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Ich konnte mir das Leben damals richtig gut vorstellen. Ich werde auf jeden Fall wieder einen historischen Roman lesen und kann dieses Buch sehr empfehlen – vor allem auch, weil es nicht so dick ist wie viele andere historische Romane. Ein schöner Einstieg in das Genre!

4

Eine mutige junge Frau, die sich durchzusetzen weiß Der Roman entführt in die dörfliche Gemeinschaft der Papierhersteller in Norditalien. Hier lebt Sofia mit ihren jüngeren Geschwistern und ihrem Vater Corrado, der die Kunst der Papierherstellung in einer Papiermühle ausübt. Sofia kümmert sich um das Papierschöpfen und führt den mutterlosen Haushalt. Ihre beiden jüngeren Brüder erlernen das Handwerk vom Vater. Dieser reist sehr gerne und verstirbt plötzlich auf einer Reise in Venedig. Es ist Mord, den der Leser hautnah miterlebt, nur wer hatte etwas davon? Der Vater war offensichtlich in geschäftlichen Dingen unterwegs und hatte ein wohlgehütetes Geheimnis. Sofia wird mitgeteilt, dass dieser an der Pest verstorben sei und ihr Vormund, der Mönch Sebastiano, ein enger Freund ihres Vaters, wird ihr Vormund. Sofia führt zunächst die Mühle weiter, jedoch gestaltet sich dieses schwierig. Nicht nur muss sich der zahlreichen Heiratsangebote erwehren, auch passieren plötzlich in der Mühle unerwartete Dinge, die sie fast an den Rand des Ruins treiben. Auch die anderen Papiermacher des Tals helfen ihr nicht mehr, selbst der enge Freund ihres Vaters nicht. Sebastiano stellt Sofia den jungen Novizen Gianluca an die Seite und Sofia verliebt sich ihn. Hat diese Liebe eine Zukunft, wie geht es mit der Mühle weiter und was hatte ihr Vater für ein Geheimnis? Anna Thaler beschreibt die Kunst des Papierschöpfens und der Buchdruckerei sehr authentisch, die ich so noch nicht näher kannte. Das war sehr interessant, nimmt jedoch nicht ausufernd Platz mit Erklärungen ein. Wer aber einen Einblick erhalten möchte, der bekommt ihn auch. Sie erzählt in einer flüssigen und sehr bildhaften Sprache, so dass das Tal, die Personen, die Zeit und auch die anderen Örtlichkeiten, an denen der Roman spielt, direkt vor einem entsteht. Es geht nämlich neben Augsburg auch nach Venedig. Sehr gekonnt werden sogar die Fugger in Augsburg in die Geschichte mit eingewoben. Zudem erlebt der Leser hautnah, wie es einer jungen Frau in dieser Zeit erging, in der Frauen noch nicht viele Möglichkeiten der Selbstbestimmung hatten. Sofia ist auch in ihrem Wesen zeitkonform, jedoch entwickelt sie sich weiter, auch wenn es sie immer wieder zweifeln lässt. Sie fügt sich oft, jedoch hinterfragt sie es schließlich dann doch. Das bringt sie in ihrer Entwicklung auch weiter. Gianluca bestärkt sie dabei, kämpft aber selbst mit sich, denn Novize und ein Leben im Kloster war nicht seine Wahl, sondern die seines Vaters. Es ist spannend, wie beide sich aus diesem alten vorbestimmten Leben kämpfen und zudem mit Rückschlägen umgehen. Es hat mir schöne Lesestunden bereitet Sofia und Gianluca und all die anderen Protagonisten dabei zu begleiten. Ich empfehle den Roman sehr gerne an historisch interessierte Leser weiter, die neben der Papierherstellerei und Buchdruckerei auch gerne eine schöne und nicht schwülstige Liebesgeschichte mögen.

5

Gut recherchierter und sehr spannend umgesetzter historischer Roman über die interessanten Handwerke des Papierschöpfens und Buchdrucks. Auch damalige gesellschaftliche Aspekte und die des Glaubens werden harmonisch und bereichernd eingeflochten. Leseempfehlung!

5

So ein tolles Buch - ein Lesehighlight!

Können wir uns bitte mal darüber unterhalten, wie genial dieses Buch ist? Zwar habe ich am Anfang etwas gebraucht, bis ich wusste, wer wer ist (zur Unterstützung gibt es aber ein Personenregister, das man zurate ziehen kann), aber dann war das Buch einfach nur ein Lesegenuss. Man taucht ein in das 15. Jahrhundert, als das Papiermachen noch per Hand erfolgte, begleitet Sofie, die nach dem Tod ihres Vaters für ihre drei Geschwister und die familiäre Papiermühle verantwortlich ist. Das alles lastet schwer auf ihr, aber die Unterstützung von Sebastiano, einem Mönch und Freund ihres Vaters, lässt sie neuen Hoffnung schöpfen. Und da ist auch Novize Gianluca, der sie unterstützt. Sofia muss um ihr Erbe und die Papiermühlr kämpfen, was sie zunächst nach Augsburg führt, aber auch nach Venedig, denn dorthin hatte ihr Vater scheinbar geschäftliche Beziehungen, die auch nach seinem Tod nachhallen... Ich fand es so interessant und spannend, die Geschichte von Sofie zu verfolgen. Auch wenn sie in einer Zeit lebte, in der Männer das Geschehen dominierten, hat sie sich mit ihrer pfiffigen Art und mit Frate Sebastiano als Unterstützung an ihrer Seite behauptet, ist für sich und ihre Papiermühle eingestanden. Der Weg war nicht einfach und besonders ihre Reise vom Benaco nach Augsburg und von dort weiter nach Venedig mochte man sich gar nicht vorstellen, wie anstrengend das zu der damaligen Zeit gewesen sein muss. Die Figuren hat Anna Thaler lebendig beschrieben, es gibt Personen, die man gleich in sein Herz schließt, aber auch welche, die zur Dramatik beitragen. Ich hatte eine richtig tolle Lesezeit, war fasziniert, wie das mit dem Papiermachen vonstatten ging und habe Sofia gerne ein Stück ihres Lebensweges begleitet. Und ganz nebenbei lernt man auch noch einiges über die damalige Zeit. Ich würde mich sooo freuen, eine Fortsetzung zu lesen, denn ich finde, man kann super an das Ende anknüpfen. Für mich ist das Buch ein Lesehighlight in diesem Jahr!

5

Für mich ist dieses Buch ein historischer Slow-Burn-Wohlfühlroman, der mit viel Liebe zum Detail, starken Charakteren und spannenden Einblicken in vergangene Handwerkskunst überzeugt. Das Ende hat mir sehr gefallen – auch wenn ich mir gewünscht hätte, noch länger in dieser Welt zu verweilen. Eine Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall sehr wünschen!

Anna Thaler schafft es jedes Mal aufs Neue, mich schon nach wenigen Seiten mitten in ihre Geschichten hineinzuziehen – und genau so war es auch hier. Mein Leserherz war von Anfang an voller Vorfreude auf wunderschöne, ruhige Lesestunden, und ich wurde nicht enttäuscht. Besonders positiv aufgefallen ist mir direkt zu Beginn das umfangreiche Personenregister. Auch wenn ich zunächst etwas erschlagen war von der Vielzahl an Namen, hat es mir im Verlauf der Geschichte unglaublich geholfen, den Überblick zu behalten. Die Reise von Sofia gemeinsam mit dem Mönch Sebastiano und dem Novizen Gianluca nach Augsburg war für mich ein zentrales Highlight. Der Weg ist beschwerlich, aber zugleich voller spannender Einblicke – vor allem durch Sebastianos Wissen über Kräuter und Natur. Kleine Details wie die Verwendung von Lindenblüten oder Kiefernnadeln haben die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht. Auch die Figuren haben mich sehr berührt. Sofia ist eine unglaublich starke, verantwortungsbewusste junge Frau, die nach dem Tod ihrer Eltern früh erwachsen werden musste. Ihre Wissbegierde und ihr Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie machen sie zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Besonders schön fand ich die Entwicklung rund um Gianluca – von einem tollpatschigen Begleiter hin zu einer Figur mit Tiefe, deren Geschichte nach und nach ans Licht kommt. Ein weiteres Highlight war für mich der Einblick in die Kunst des Papierschöpfens. Ich fand es faszinierend zu erfahren, wie aus Stofflumpen Papier entsteht und wie viel Wissen und Handwerk dahintersteckt. Der Schreibstil von Anna Thaler ist dabei wunderbar detailreich und atmosphärisch. Ich konnte komplett in die Zeit eintauchen und habe mich in der Geschichte rundum wohlgefühlt. Die zarte, unaufdringliche Romanze, die sich durch die Handlung zieht, hat mein Herz zusätzlich berührt, ohne jemals zu dominant zu werden.

Für mich ist dieses Buch ein historischer Slow-Burn-Wohlfühlroman, der mit viel Liebe zum Detail, starken Charakteren und spannenden Einblicken in vergangene Handwerkskunst überzeugt. Das Ende hat mir sehr gefallen – auch wenn ich mir gewünscht hätte, noch länger in dieser Welt zu verweilen. Eine Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall sehr wünschen!
5

Ich mag historische Romane sehr und war deshalb besonders gespannt auf Die Papierschöpferin – und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Die Handlung führt an den Gardasee, nach Augsburg und nach Venedig und fühlt sich dadurch wie eine kleine Reise durch diese drei Orte an. Erzählt wird die schöne Geschichte der jungen Sofie, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters gezwungen ist, die Papiermühle der Familie zu übernehmen. Durch ihre Weigerung zu heiraten gerät die Mühle jedoch fast in den Ruin. Gerettet wird sie schließlich durch den Vater des Mannes, den Sofie liebt – ein Mönch –, was der Geschichte eine besondere und interessante Wendung gibt. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen und rundet den Roman stimmig ab. Insgesamt ein gelungener historischer Roman mit einer starken Protagonistin und einer atmosphärischen Kulisse.

5

Großartige Geschichte über Papierherstellung im 15. Jahrhundert

Mit ihrem historischen Roman,, Die Papierschöpferin " nimmt die Autorin Anna Thaler den Leser mit auf eine großartige und spannende Zeitreise ins 15. Jahrhundert. Sofia di Maderno lebt mit ihrem Vater und den jüngeren Geschwistern in einem engen Tal am Gardasee. Wie auch andere Familien betreiben sie dort eine Papiermühle. Sie führt den mutterlosen Haushalt und auch bei der Herstellung des Papiers darf sie mitarbeiten. Doch das Handwerk zu erlernen und ein maestro zu werden, ist ihr als Frau nicht möglich. Ihr vielseitig und wissenschaftlich interessierter Vater ist häufiger geschäftlich unterwegs. Von einer Reise nach Venedig kehrt er unerwartet nicht zurück, Sofia wird mitgeteilt, daß er an der Pest verstorben sei. Von nun an kümmert sie sich um den Betrieb der Papiermühle. Frate Sebastiano ,ein guter Freund ihrers Vaters unterstützt sie und ihre Geschwister, auch als Vornund . Sofia hat es im Tal nicht leicht, einige Konkurrenten haben es auf ihre Mühle abgesehen und auch als Heiratskandidatin ist sie begehrt. Doch dagegen kann sie sich eine Weile wehren. Als seltsame Dinge passieren und ihre Arbeiter abgeworben werden, entschließt sie sich , mit Frate Sebastiano und seinem Novizen Gianluca nach Augsburg zu reisen, um dort Arbeiter anzuwerben und dort eventuell etwas über die Geschäfte ihres Vaters zu erfahren. Anna Thaler hat mich mit ihrem hervorragend bildhaften Erzählstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen , mitten ins aufregende Leben von Sofia. Sie ist eine sympathische und starke junge Frau, die sich nicht einschüchtern lässt und für dem Erhalt ihrer Papiermühle diese ungewöhnliche Reise auf sich nimmt. Die Beschreibungen des engen Tals am Gardasee,,das Leben dort und die Reise nach Augsburg und Venedig sind so anschaulich beschrieben, daß ich das Gefühl hatte , mit Sofia , Sebastiano und Gianluca und den späteren Weggefährten unterwegs zu sein, die ungewohnte Umgebungen und Landschaften mit großen, neugierigen Augen zu betrachten und zu genießen. Die Personen sind liebevoll und authentisch dargestellt, lebendig und die meisten auf Anhieb sympathisch. Ich habe so viel über die Papierherstellung erfahren; eine anstrengende und aufwendige Arbeit, die nur mit viel Wissen zu besten Ergebnissen führt, so daß das Papier zum Schreiben oder Drucken verwendet werden kann. Auch die Anfänge des Buchdrucks, das Für und Wider der Verbreitung von Wissen und die Schwierigkeiten, die damit einhergehen könnten, hat die Autorin hervorragend recherchiert und mit der Geschichte verwoben. Die zarte Liebesgeschichte, die sich im Laufe der Erzählung entwickelt, ist unaufdringlich zeigt aber wie stark und selbstbewusst und wie fortschrittlich Sofia denkt und auch handelt. Ungewöhnlich und bewundernswert zu damaligen Zeit. Auch das Nachwort mit den historischen Fakten zur Papierherstellung, den Anfängen des Buchdrucks und der Bedeutung Augsburgs und Venedigs in diesem Prozess haben mir zusätzlich interessante Informationen beschert. Anna Thaler hat mich mit dieser unglaublich atmosphärisch erzählten Geschichte absolut begeistert. Spannend vom Anfang bis zum Ende, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich musste unbedingt wissen, ob Sofia dem Geheimnis ihres Vaters und seines ungewöhnlichen Todes auf die Spur kommen wird. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

4

Der Mut der Tüchtigen Unterhaltsam, mit Einblicken in die frühe Papierherstellung und die Buchdruckkunst.

4

Ein toller historischer Roman über die Papierherstellung im 15. Jahrhundert

Rezension: „Die Papierschöpferin“ von Anna Thaler „Die Papierschöpferin“ ist ein faszinierender historischer Roman über die Kunst der Papierherstellung im 15. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht Sofia di Maderno, die älteste Tochter eines Papiermüllers am Gardasee. Nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters ist sie gezwungen, Verantwortung für ihre Geschwister und die Papiermühle zu übernehmen – und sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten. Sofia ist eine sehr sympathische Protagonistin, die im Laufe der Geschichte eine glaubwürdige Entwicklung durchmacht und über sich hinauswächst. Besonders gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen des Gardasees sowie die Reisen nach Deutschland und Venedig, die das historische Setting lebendig werden lassen. Der Roman vermittelt zudem interessante Einblicke in die Papierherstellung und das Leben im 15. Jahrhundert, ohne dabei trocken zu wirken. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen – eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die historische Romane mit starken Figuren und authentischem Hintergrund schätzen.

Create Post