Die Mumins (2). Komet im Mumintal
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Description
Mumin und sein Freund Schnüferl sind eigentlich ganz und gar damit beschäftigt, eine Höhle zu erforschen, als das Gerücht ins Mumintal dringt, dass in wenigen Tagen ein Komet auf der Erde einschlagen wird! Daraufhin machen sich die beiden unverzüglich auf den Weg zum Observatorium, um herauszufinden, was das zu bedeuten hat. Unterwegs treffen sie den, der Mumin vom hübschen Snorkfräulein erzählt, und erleben viele Abenteuer. Doch das größte Schnupferich Abenteuer steht ihnen noch bevor.
Book Information
Posts
Während der erste Band eher die Vorgeschichte erzählte, kommt hier im 2. Band, der zwanzig Jahre später erschien, zum ersten Mal das richtige "Mumin-Gefühl" auf. Es geht um eine große Gefahr: Ein Komet rast auf das Mumintal zu. Die Muminfamilie begibt sich auf eine Reise zu einer Sternwarte, um mehr herauszufinden, und muss sich schließlich vor der drohenden Katastrophe retten. Besonders schön ist das Wiedersehen mit bekannten Charakteren wie Snufkin oder dem Hemul. Die Geschichte ist wunderbar abenteuerlich, amüsant und naturverbunden. Obwohl mir das Abenteuer und der Schreibstil eigentlich sehr gut gefallen haben, gab es einen Punkt, der mir die Lektüre leider etwas madig gemacht hat: die veralteten Rollenbilder von Mädchen und Jungen. Da das Buch ursprünglich 1968 erschienen ist, merkt man ihm seine Zeit stark an. Die Darstellung des Snorkfräuleins fand ich fast unerträglich – sie wird als eitel, ängstlich und wenig kompetent gezeichnet, während Mumin immer der mutige Retter sein muss. Ein Zitat der Verkäuferin im Laden, dass „Schmuck das einzig wahre Geschenk für Mädchen und Frauen“ sei, hat mich richtig erschreckt. Wer das Buch Kindern vorliest, sollte diese Stellen vielleicht kritisch hinterfragen oder beim Lesen etwas abwandeln.
Ich liebe die Geschichten der Mumins sehr, auch wenn ich sie leider erst im Erwachsenenalter entdeckte. Für mich ist einer der schönsten Momente in dem Buch wenn Mumin Snufkin zum ersten mal trifft. Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich bereits den Film gesehen und ich kann jedem der den Film gesehen hat nur empfehlen auch das Buch zu lesen, da es einige Unterschieden gibt. Das Ende war mir ein wenig zu aprubt, gerade bei den letzten Seiten hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht, wie es beim Rest des Buches der Fall war. Aber sonst ist es eine Geschichte die als Erwachsener aber auch als Kind gelesen werden kann. Die Serie die Mumins befasst sich immer mit ernsten Themen aber auf eine spielerische Art. Ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.
Mumin und seine Freunde finden heraus, dass ein Komet das Mumintal bedroht und jeder kommt auf seine Weise mit dieser Bedrohung und Angst zurecht. Teilweise sehr cozy und Herz erwärmend, teilweise aber auch konfuse Abschnitte, in denen viel (Unnötiges) passiert, man aber dabei doch wichtige Details überlesen kann. Fast ein bisschen so, als ob ein Kind einem euphorisch eine Geschichte erzählt. Am Ende ist es aber eben genau das: eine Kindergeschichte, die nicht davor zurückschreckt, Themen wie Angst, Trauer und Eifersucht zu thematisieren. Und trotzdem hätte ich es gerne noch ein bisschen mehr gemocht. “Alles wird schwierig, wenn man die Dinge besitzen und sie mit sich herumtragen will. Ich gucke sie nur an, und wenn ich weitergehe, habe ich sie hier im Kopf und kann mich schöneren Sachen widmen als Koffer schleppen.” “Im Mumintal fühlt man sich immer sicher und geborgen”, begann Mumin. “Gleich beim Aufwachen ist man guter Laune und abends schläft man gerne ein.” “Mumin betrachtete die düstere Landschaft und stellte sich vor, wie sehr die Erde sich beim Anblick der leuchtenden, immer näher kommenden Feuerkugel fürchten musste. Dann dachte er daran, wie sehr er den Wald und das Meer liebte, den Regen und den Wind, den Sonnenschein und das Gras und das Moos und wie unmöglich es wäre, ohne all das zu leben. Doch dann dachte er: Mutter wird bestimmt wissen, wie man das alles retten kann.” "Ich glaube nicht, dass wir besonders mutig sind”, sagte Mumin nachdenklich. “Wir haben uns ganz einfach an den Kometen gewöhnt. Sind fast mit ihm bekannt. Wir haben als Erste gewusst, dass es ihn gibt, und wir haben beobachtet, wie er gewachsen und immer größer geworden ist. Er muss bestimmt sehr einsam sein.” "Ja", sagte der Schnupferich. “Man ist bestimmt sehr einsam, wenn alle vor einem Angst haben.”
Die Mumins und ihre Freund*Innen leben in einer eigenen friedlichen Welt, auch wenn es in diesem Buch eine massive Bedrohung gibt.
Irgendwie bin ich auf die Idee gekommen alle Bände der Mumins in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Als Kind habe ich einen Band (Ich kann nicht mehr sagen welchen.) gelesen. Ich war nicht wirklich begeistert, aber doch in gewisser Weise bezaubert. Genauso ist es mir mit diesem 2. Band gegangen. Es ist kein herausragendes Buch, manchmal (trotz des bedrohlichen Themas) sehr langsam, trotzdem habe ich die Protagonisten mit ihren Sehnsüchten, Wünschen und Bedürfnissen lieb gewonnen. Das Schnüferl, das sich unbedingt die kleine Katze als Freund wünscht, Mumin, der weiß was er will, den Schnupferich, mit seiner großen Lebenserfahrung und Bedürfnislosigkeit was Materielle Dinge betrifft, das Snorkfräulein, mit ihrem Sinn fürs Praktische und den Augenblick, das schüchterne Hopsel und den Hemul, für den die Welt ruhig untergehen kann solange er seine Briefmarken hat. Die Welt geht unter und trotzdem bleibt noch ganz viel Zeit für Freundschaft, Liebe, Abenteuer, Spaß und Humor. Eine wunderbare Botschaft! ☺️
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Mumin und sein Freund Schnüferl sind eigentlich ganz und gar damit beschäftigt, eine Höhle zu erforschen, als das Gerücht ins Mumintal dringt, dass in wenigen Tagen ein Komet auf der Erde einschlagen wird! Daraufhin machen sich die beiden unverzüglich auf den Weg zum Observatorium, um herauszufinden, was das zu bedeuten hat. Unterwegs treffen sie den, der Mumin vom hübschen Snorkfräulein erzählt, und erleben viele Abenteuer. Doch das größte Schnupferich Abenteuer steht ihnen noch bevor.
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Während der erste Band eher die Vorgeschichte erzählte, kommt hier im 2. Band, der zwanzig Jahre später erschien, zum ersten Mal das richtige "Mumin-Gefühl" auf. Es geht um eine große Gefahr: Ein Komet rast auf das Mumintal zu. Die Muminfamilie begibt sich auf eine Reise zu einer Sternwarte, um mehr herauszufinden, und muss sich schließlich vor der drohenden Katastrophe retten. Besonders schön ist das Wiedersehen mit bekannten Charakteren wie Snufkin oder dem Hemul. Die Geschichte ist wunderbar abenteuerlich, amüsant und naturverbunden. Obwohl mir das Abenteuer und der Schreibstil eigentlich sehr gut gefallen haben, gab es einen Punkt, der mir die Lektüre leider etwas madig gemacht hat: die veralteten Rollenbilder von Mädchen und Jungen. Da das Buch ursprünglich 1968 erschienen ist, merkt man ihm seine Zeit stark an. Die Darstellung des Snorkfräuleins fand ich fast unerträglich – sie wird als eitel, ängstlich und wenig kompetent gezeichnet, während Mumin immer der mutige Retter sein muss. Ein Zitat der Verkäuferin im Laden, dass „Schmuck das einzig wahre Geschenk für Mädchen und Frauen“ sei, hat mich richtig erschreckt. Wer das Buch Kindern vorliest, sollte diese Stellen vielleicht kritisch hinterfragen oder beim Lesen etwas abwandeln.
Ich liebe die Geschichten der Mumins sehr, auch wenn ich sie leider erst im Erwachsenenalter entdeckte. Für mich ist einer der schönsten Momente in dem Buch wenn Mumin Snufkin zum ersten mal trifft. Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich bereits den Film gesehen und ich kann jedem der den Film gesehen hat nur empfehlen auch das Buch zu lesen, da es einige Unterschieden gibt. Das Ende war mir ein wenig zu aprubt, gerade bei den letzten Seiten hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht, wie es beim Rest des Buches der Fall war. Aber sonst ist es eine Geschichte die als Erwachsener aber auch als Kind gelesen werden kann. Die Serie die Mumins befasst sich immer mit ernsten Themen aber auf eine spielerische Art. Ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.
Mumin und seine Freunde finden heraus, dass ein Komet das Mumintal bedroht und jeder kommt auf seine Weise mit dieser Bedrohung und Angst zurecht. Teilweise sehr cozy und Herz erwärmend, teilweise aber auch konfuse Abschnitte, in denen viel (Unnötiges) passiert, man aber dabei doch wichtige Details überlesen kann. Fast ein bisschen so, als ob ein Kind einem euphorisch eine Geschichte erzählt. Am Ende ist es aber eben genau das: eine Kindergeschichte, die nicht davor zurückschreckt, Themen wie Angst, Trauer und Eifersucht zu thematisieren. Und trotzdem hätte ich es gerne noch ein bisschen mehr gemocht. “Alles wird schwierig, wenn man die Dinge besitzen und sie mit sich herumtragen will. Ich gucke sie nur an, und wenn ich weitergehe, habe ich sie hier im Kopf und kann mich schöneren Sachen widmen als Koffer schleppen.” “Im Mumintal fühlt man sich immer sicher und geborgen”, begann Mumin. “Gleich beim Aufwachen ist man guter Laune und abends schläft man gerne ein.” “Mumin betrachtete die düstere Landschaft und stellte sich vor, wie sehr die Erde sich beim Anblick der leuchtenden, immer näher kommenden Feuerkugel fürchten musste. Dann dachte er daran, wie sehr er den Wald und das Meer liebte, den Regen und den Wind, den Sonnenschein und das Gras und das Moos und wie unmöglich es wäre, ohne all das zu leben. Doch dann dachte er: Mutter wird bestimmt wissen, wie man das alles retten kann.” "Ich glaube nicht, dass wir besonders mutig sind”, sagte Mumin nachdenklich. “Wir haben uns ganz einfach an den Kometen gewöhnt. Sind fast mit ihm bekannt. Wir haben als Erste gewusst, dass es ihn gibt, und wir haben beobachtet, wie er gewachsen und immer größer geworden ist. Er muss bestimmt sehr einsam sein.” "Ja", sagte der Schnupferich. “Man ist bestimmt sehr einsam, wenn alle vor einem Angst haben.”
Die Mumins und ihre Freund*Innen leben in einer eigenen friedlichen Welt, auch wenn es in diesem Buch eine massive Bedrohung gibt.
Irgendwie bin ich auf die Idee gekommen alle Bände der Mumins in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Als Kind habe ich einen Band (Ich kann nicht mehr sagen welchen.) gelesen. Ich war nicht wirklich begeistert, aber doch in gewisser Weise bezaubert. Genauso ist es mir mit diesem 2. Band gegangen. Es ist kein herausragendes Buch, manchmal (trotz des bedrohlichen Themas) sehr langsam, trotzdem habe ich die Protagonisten mit ihren Sehnsüchten, Wünschen und Bedürfnissen lieb gewonnen. Das Schnüferl, das sich unbedingt die kleine Katze als Freund wünscht, Mumin, der weiß was er will, den Schnupferich, mit seiner großen Lebenserfahrung und Bedürfnislosigkeit was Materielle Dinge betrifft, das Snorkfräulein, mit ihrem Sinn fürs Praktische und den Augenblick, das schüchterne Hopsel und den Hemul, für den die Welt ruhig untergehen kann solange er seine Briefmarken hat. Die Welt geht unter und trotzdem bleibt noch ganz viel Zeit für Freundschaft, Liebe, Abenteuer, Spaß und Humor. Eine wunderbare Botschaft! ☺️









