Die Meisterdiebin
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Wenn Diebstahl zur Sucht wird
Basierend auf wahren Begebenheiten und doch mehr als nur Realität. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Elise, einer jüdischen Frau, die zur Diebin wurde, aber nicht aus Eigennutz. Schon zu Beginn spürt man, dass ihre Verhaftung bevorsteht, und dann taucht man tief in ihre Vergangenheit ein. Von der Kindheit bis zu jenem entscheidenden Moment. Was mich berührt hat: Elise wollte Rache an den Na*zis, aber sie blieb ihren Prinzipien treu. Sie hätte niemals jemanden getötet oder dessen Tod in Kauf genommen. Das Geld, das sie durch ihre Diebstähle bekam, nutzte sie nicht nur für sich. Ihr Antrieb war nobler, größer. Im Nachwort erfährt man von der echten Täterin, deren Lebensweg sich deutlich von Elises unterscheidet. Sie bestahl nicht nur Na*zis, sondern auch Reiche. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen. Auch wenn Stehlen für mich persönlich nie infrage käme. Was das Buch besonders macht ist, dass es keine unnötigen Längen und keine überflüssigen Szenen hat. Die Autorin konzentriert sich auf die wichtigsten Stationen von Elises Leben und das mit Spannung und Tiefe. Fazit: Ein packender historischer Roman, der mich bis zur letzten Seite mitgenommen hat. Absolute Leseempfehlung!

Nach einer wahren Geschichte.
Inhalt: Die Jüdin Elise lebt in Wien und führt mit ihrer Mutter Selma zusammen ein Kaufhaus. Als in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kommen und immer mehr Juden schikaniert werden, macht sie sich noch keine Gedanken. Doch dann marschieren diese auch in Österreich ein und es gibt die ersten Übergriffe. Schließlich beschließt Elise, so lange es noch geht, in die Schweiz zu flüchten. Aber auch da wird sie nicht freundlich empfangen und schon bald weiß sie nicht mehr von was sie leben soll. Elise möchte sich rächen. Langsam reift in ihr die Idee, Nationalsozialisten, die in der Schweiz unbekümmert ihren Urlaub verbringen, auszurauben. So wird Elise zu einer der meistgesuchtesten Hoteldiebin....... Leseeindruck: "Die Meisterdiebin" ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Allerdings nur von der Tatsache her, dass eine Hoteldiebin vor und während des 2. Weltkrieges reiche Leute in der Schweiz beraubt hat. Der Lebenslauf als auch der Name der Protagonistin wurde frei erfunden. Es ist mir anfangs nicht ganz so leicht gefallen, in die Geschichte einzusteigen. Der Schreibstil gleicht eher einer Erzählung. So konnte ich lange Zeit keine Beziehung zu Elise aufbauen. Nach und nach wurde das jedoch besser. Streckenweise hat mich die Geschichte mitgenommen. Auch wenn ich es schon oft gelesen habe, finde ich es immer noch unfassbar was den Juden angetan wurde. Nach den ganzen Schicksalsschlägen und wie schwer es ihr in der Schweiz gemacht wurde, konnte ich Elise sogar verstehen, warum sie keinen anderen Ausweg mehr sah. Irgendwann habe ich gemerkt, es geht ihr nicht mehr nur um Rache, sondern sie ist regelrecht süchtig nach den Diebstählen. Was ich etwas schade fand, da ich gerne mehr Empathie für sie empfunden hätte. Fazit: Ich habe "Die Meisterdiebin" gerne gelesen. Es gab Momente, die mich fassungslos gemacht haben und Momente bei denen ich dachte: wie grausam kann das Schicksal denn noch zu Elise sein? Doch manchmal hat Elise aus dem Bauch heraus Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstehen konnte. Deswegen bin ich immer noch zwiegepalten und konnte ihr nicht die ganz großen Emotionen entgegen bringen. Interessant fand ich die Geschichte allemal. So hat man auch die Schattenseiten der Flucht mit ihren vielen Hindernissen kennengelernt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Wenn das Gesetz gegenüber einem selbst nicht mehr gilt, inwiefern muss man sich dann noch selbst daran halten?
Elise Rosenberg-Graf, Jüdin, emigriert in die Schweiz als Österreich an Deutschland angegliedert wird. Während ihr in Österreich alles von den Nazis genommen wurde, fängt sie an sich in der Schweiz an den Nazis zu rächen. Die dargestellten politischen Zustände in den 30er Jahren zeigen wieder einmal, dass sich die Geschichte aktuell zu wiederholen droht, die Menschen aber fest daran glauben wollen, dass alles gar nicht so schlimm kommen wird - bis es dann zu spät ist. Zum anderen wirft die Handlung moralische Fragen auf. Wenn Gesetze gegenüber einem selbst nicht mehr gelten, inwiefern muss man sich dann noch selbst an das Gesetz halten? Super spannender Roman, der sich flüssig wegliest und moralische Themen auf den Tisch gebracht hat, über die ich nun nachdenken kann. Die Handlung basiert weitestgehend auf einer wahren Begebenheit, obgleich die Fiktion das Unrecht der Meisterdiebin etwas abgeschwächter darstellt als es wohl tatsächlich war.
Darum geht es Durch die Machtübernahme der Nazis flüchtet die junge, jüdische Kaufhauserbin Elise aus Wien. Die Nationalsozialisten haben ihr alles genommen, was ihr lieb ist. Ihre Flucht führt sie in die Schweiz. Elise ist verzweifelt, sie braucht dringend Geld, um nicht bedürftig zu gelten und vor allem, um ihre Mutter und Schwester nachzuholen. Als Emigrantin in der Schweiz erhält sie aber keine Arbeitserlaubnis Eine ausweglose Situation. Wut, Hass, Verzweiflung und Rache treiben die junge Frau zu verbrecherischen Taten. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Zwischen 1936 und 1946 war die jüdische Emigrantin als Hoteldiebin in Schweizer Luxushotels aktiv und hat die Polizei auf Trab gehalten. Mein Leseeindruck: Ich habe schon einige Romane von Christine Jaeggi gelesen und schätze ihren Schreibstil sehr. Die Geschichte liest sich flüssig, leicht verständlich und vor allem sehr spannend. Die Autorin hat es wieder geschafft, mich mit ihren Worten von Beginn an zu fesseln. Der Spannungsbogen wird direkt aufgebaut und hält sich bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind detailliert, authentisch, feinfühlig und lebendig skizziert. Alle haben individuelle Eigenheiten. Bewegend und kraftvoll erzählt Christine Jaeggi den Lebensweg von Elise. Ihre Schicksalsschläge haben mich tief berührt und emotional getroffen. Gerne hätte ich Elise mal in den Arm genommen. Eine außergewöhnliche, mutige und wundervolle, empathische Frau, deren Verhalten und Denkweise ich sehr gut nachvollziehen konnte. Die politische Lage, die Entwicklung der Machtergreifung und die Judenverfolgung wurden so gekonnt beschrieben, dass ich oftmals tieftraurig und erschüttert war. Elise ist meine Heldin! Fazit: 5+/5 ⭐️ Absolute Leseempfehlung! Ich habe jedes Wort, jeden Satz und jede Seite geliebt. Ein Meisterwerk aus Fiktion und Wirklichkeit! Großes Kopfkino!

Spannendes Buch
Ein echt spannendes Buch das auf einer wahren Begebenheit beruhen, am Anfang hatte ich eher Schwierigkeiten rein zu kommen. Aber im laufe der Geschichte ging es besser und es war echt spannend. Der Schreibstil der Autorin finde ich echt angenehm und leicht zu lesen, so das ich relativ schnell durch das Buch kam. Ich kann euch diese Geschichte empfehlen der gerne was liest was auf einer waren Begebenheit beruhen.
Description
Book Information
Posts
Wenn Diebstahl zur Sucht wird
Basierend auf wahren Begebenheiten und doch mehr als nur Realität. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Elise, einer jüdischen Frau, die zur Diebin wurde, aber nicht aus Eigennutz. Schon zu Beginn spürt man, dass ihre Verhaftung bevorsteht, und dann taucht man tief in ihre Vergangenheit ein. Von der Kindheit bis zu jenem entscheidenden Moment. Was mich berührt hat: Elise wollte Rache an den Na*zis, aber sie blieb ihren Prinzipien treu. Sie hätte niemals jemanden getötet oder dessen Tod in Kauf genommen. Das Geld, das sie durch ihre Diebstähle bekam, nutzte sie nicht nur für sich. Ihr Antrieb war nobler, größer. Im Nachwort erfährt man von der echten Täterin, deren Lebensweg sich deutlich von Elises unterscheidet. Sie bestahl nicht nur Na*zis, sondern auch Reiche. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen. Auch wenn Stehlen für mich persönlich nie infrage käme. Was das Buch besonders macht ist, dass es keine unnötigen Längen und keine überflüssigen Szenen hat. Die Autorin konzentriert sich auf die wichtigsten Stationen von Elises Leben und das mit Spannung und Tiefe. Fazit: Ein packender historischer Roman, der mich bis zur letzten Seite mitgenommen hat. Absolute Leseempfehlung!

Nach einer wahren Geschichte.
Inhalt: Die Jüdin Elise lebt in Wien und führt mit ihrer Mutter Selma zusammen ein Kaufhaus. Als in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kommen und immer mehr Juden schikaniert werden, macht sie sich noch keine Gedanken. Doch dann marschieren diese auch in Österreich ein und es gibt die ersten Übergriffe. Schließlich beschließt Elise, so lange es noch geht, in die Schweiz zu flüchten. Aber auch da wird sie nicht freundlich empfangen und schon bald weiß sie nicht mehr von was sie leben soll. Elise möchte sich rächen. Langsam reift in ihr die Idee, Nationalsozialisten, die in der Schweiz unbekümmert ihren Urlaub verbringen, auszurauben. So wird Elise zu einer der meistgesuchtesten Hoteldiebin....... Leseeindruck: "Die Meisterdiebin" ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Allerdings nur von der Tatsache her, dass eine Hoteldiebin vor und während des 2. Weltkrieges reiche Leute in der Schweiz beraubt hat. Der Lebenslauf als auch der Name der Protagonistin wurde frei erfunden. Es ist mir anfangs nicht ganz so leicht gefallen, in die Geschichte einzusteigen. Der Schreibstil gleicht eher einer Erzählung. So konnte ich lange Zeit keine Beziehung zu Elise aufbauen. Nach und nach wurde das jedoch besser. Streckenweise hat mich die Geschichte mitgenommen. Auch wenn ich es schon oft gelesen habe, finde ich es immer noch unfassbar was den Juden angetan wurde. Nach den ganzen Schicksalsschlägen und wie schwer es ihr in der Schweiz gemacht wurde, konnte ich Elise sogar verstehen, warum sie keinen anderen Ausweg mehr sah. Irgendwann habe ich gemerkt, es geht ihr nicht mehr nur um Rache, sondern sie ist regelrecht süchtig nach den Diebstählen. Was ich etwas schade fand, da ich gerne mehr Empathie für sie empfunden hätte. Fazit: Ich habe "Die Meisterdiebin" gerne gelesen. Es gab Momente, die mich fassungslos gemacht haben und Momente bei denen ich dachte: wie grausam kann das Schicksal denn noch zu Elise sein? Doch manchmal hat Elise aus dem Bauch heraus Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstehen konnte. Deswegen bin ich immer noch zwiegepalten und konnte ihr nicht die ganz großen Emotionen entgegen bringen. Interessant fand ich die Geschichte allemal. So hat man auch die Schattenseiten der Flucht mit ihren vielen Hindernissen kennengelernt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Wenn das Gesetz gegenüber einem selbst nicht mehr gilt, inwiefern muss man sich dann noch selbst daran halten?
Elise Rosenberg-Graf, Jüdin, emigriert in die Schweiz als Österreich an Deutschland angegliedert wird. Während ihr in Österreich alles von den Nazis genommen wurde, fängt sie an sich in der Schweiz an den Nazis zu rächen. Die dargestellten politischen Zustände in den 30er Jahren zeigen wieder einmal, dass sich die Geschichte aktuell zu wiederholen droht, die Menschen aber fest daran glauben wollen, dass alles gar nicht so schlimm kommen wird - bis es dann zu spät ist. Zum anderen wirft die Handlung moralische Fragen auf. Wenn Gesetze gegenüber einem selbst nicht mehr gelten, inwiefern muss man sich dann noch selbst an das Gesetz halten? Super spannender Roman, der sich flüssig wegliest und moralische Themen auf den Tisch gebracht hat, über die ich nun nachdenken kann. Die Handlung basiert weitestgehend auf einer wahren Begebenheit, obgleich die Fiktion das Unrecht der Meisterdiebin etwas abgeschwächter darstellt als es wohl tatsächlich war.
Darum geht es Durch die Machtübernahme der Nazis flüchtet die junge, jüdische Kaufhauserbin Elise aus Wien. Die Nationalsozialisten haben ihr alles genommen, was ihr lieb ist. Ihre Flucht führt sie in die Schweiz. Elise ist verzweifelt, sie braucht dringend Geld, um nicht bedürftig zu gelten und vor allem, um ihre Mutter und Schwester nachzuholen. Als Emigrantin in der Schweiz erhält sie aber keine Arbeitserlaubnis Eine ausweglose Situation. Wut, Hass, Verzweiflung und Rache treiben die junge Frau zu verbrecherischen Taten. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Zwischen 1936 und 1946 war die jüdische Emigrantin als Hoteldiebin in Schweizer Luxushotels aktiv und hat die Polizei auf Trab gehalten. Mein Leseeindruck: Ich habe schon einige Romane von Christine Jaeggi gelesen und schätze ihren Schreibstil sehr. Die Geschichte liest sich flüssig, leicht verständlich und vor allem sehr spannend. Die Autorin hat es wieder geschafft, mich mit ihren Worten von Beginn an zu fesseln. Der Spannungsbogen wird direkt aufgebaut und hält sich bis zur letzten Seite. Die Charaktere sind detailliert, authentisch, feinfühlig und lebendig skizziert. Alle haben individuelle Eigenheiten. Bewegend und kraftvoll erzählt Christine Jaeggi den Lebensweg von Elise. Ihre Schicksalsschläge haben mich tief berührt und emotional getroffen. Gerne hätte ich Elise mal in den Arm genommen. Eine außergewöhnliche, mutige und wundervolle, empathische Frau, deren Verhalten und Denkweise ich sehr gut nachvollziehen konnte. Die politische Lage, die Entwicklung der Machtergreifung und die Judenverfolgung wurden so gekonnt beschrieben, dass ich oftmals tieftraurig und erschüttert war. Elise ist meine Heldin! Fazit: 5+/5 ⭐️ Absolute Leseempfehlung! Ich habe jedes Wort, jeden Satz und jede Seite geliebt. Ein Meisterwerk aus Fiktion und Wirklichkeit! Großes Kopfkino!

Spannendes Buch
Ein echt spannendes Buch das auf einer wahren Begebenheit beruhen, am Anfang hatte ich eher Schwierigkeiten rein zu kommen. Aber im laufe der Geschichte ging es besser und es war echt spannend. Der Schreibstil der Autorin finde ich echt angenehm und leicht zu lesen, so das ich relativ schnell durch das Buch kam. Ich kann euch diese Geschichte empfehlen der gerne was liest was auf einer waren Begebenheit beruhen.












