Die Liebe der Väter
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Description
Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen Dreizehnjährige. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe. Die Reise auf die Insel ist für den Verlagsvertreter Peter auch eine Rückkehr in Landschaften der Vergangenheit. Hier hat er die Sommer seiner Kindheit verbracht, als seine Mutter in einer Buchhandlung in Kampen arbeitete. Zum ersten Mal versucht er, seiner Tochter von sich zu erzählen. Es ist die Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, in denen Tiere sprechen können und die Tore der Geisterwelt offen stehen. Und in der Silvesternacht steht plötzlich Peters gesamte Existenz auf dem Spiel.
Book Information
Author Description
Thomas Hettche wurde in einem Dorf am Rande des Vogelsbergs geboren und lebt in Berlin. Seine Essays und Romane, darunter »Der Fall Arbogast« (2001), »Die Liebe der Väter« (2010), »Totenberg« (2012) und »Pfaueninsel« (2014) wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Premio Grinzane Cavour, dem Wilhelm-Raabe-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Josef-Breitbach-Preis. Sein Roman »Herzfaden« (2020) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Posts
Diese Buch handelt von Peter und seiner Tochter Annika, zu der er ein schwieriges Verhältnis hat. Dieses schwierige Verhältnis kommt daher, dass Peter und seine Exfreundin Ines sich nicht im Guten getrennt haben und beide ihre Gefühle nicht so weit in den Griff bekommen, dass wenigstens Annika nicht darunter leiden muss. Man verfolgt Peter und Annika, wie sie den Urlaub auf Sylt mit Freunden verbringen und wie sie dort mit ihrer Situation umgehen. Das Buch ist an sich teilweise echt gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Allerdings gibt es auch sehr viele Passagen, in denen Peter, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sehr wirr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Außerdem bringt er oft in sehr unpassenden Momenten wirklich komische Vergleiche oder “Fun Facts” an. Er wirkt wie jemand, der sehr unzufrieden mit seinem eigenen Leben und sehr depressiv ist. Auch ist er sehr sauer auf seine Exfreundin Ines, was man auch immer wieder durch das Buch hinweg merkt und was er oft selber sagt. Am Anfang des Buches war ich voll darauf vorbereitet, Peter sehr wenig zu mögen und Verständnis für seine Exfreundin und nicht für ihn zu haben, weil er sehr unsympathisch geschrieben ist, aber im Laufe der Geschichte, konnte ich immer besser nachvollziehen, warum Peter so sauer auf sie ist. Seine Handlungen und Denkweisen entschuldigt das aber allemal nicht, es macht sie nur etwas verständlicher. Was ich sehr schade finde ist, dass Annika unter dem Hass ihrer Eltern füreinander leiden muss, da sie von beiden (aber va von ihrer Mutter) irgendwie als Spielfigur in ihrem Machtkampf verwendet wird. Peter sagt auch während der Story, dass Annika das Schlachtfeld sei, auf dem der Kampf zwischen ihm und Ines ausgetragen werde. Das tut mir einfach nur mega Leid für Annika, da sie absolut nichts für die Situation, in der sie alle sind, kann. Es is auch nicht fair, dass sie das alles so abbekommt. Am Ende des Buches raufen sich Annika und Peter aber anscheinend irgendwie doch zusammen. Das Buch gibt gute Einblicke in die schwierige Situation von getrennten Eltern, die sich nicht mehr verstehen und trotzdem für ein Kind da sein müssen. Auch zeigt es, wie schwer die Situation für die Väter ist, v.a. wenn diese das Sorgerecht nicht bekommen können. Allerdings fand ich das Ende des Buches und somit eigentlich den Großteil relativ nichts sagend, da nicht wirklich eine Lösung für diese Situation gefunden wird. Es war ganz nett zu lesen, aber hätte ich es nicht für die Ausbildung lesen müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch nie im Buchladen mitgenommen.
Ein wirklich sehr schönes Buch. Ein wichtiges Thema, das leider völlig unterschätzt wird.
Das Buch is sehr schön geschrieben. Poetische und mit unglaublich viel Feingefühl und Blick für die Kleinigkeiten die so viel Gefühl transportieren. Schweres Thema, jedoch richtig beleuchtet. Endlich mal der Blick der Väter, die darunter leiden, dass die Mütter ihrer Kinder sie manipulieren und den Umgang mit dem Kind erschweren oder ganz verweigern. Meiner Meinung nach völlig ungeeignet als Schullektüre. Mich hätten die negativen Bewertungen fast vom Lesen abgehalten. Aber solch junge Menschen ohne eigene Kindern können mit diesem Thema und der Art der Umsetzung absolut nix anfangen.
Nicht mein Stil.
Ich musste das Buch für die Schule lesen. Es gab zwar schon schlechtere Bücher als Lektüren, aber trotzdem sehr langweilig. Ich konnte mich weder in die Rolle des Ich-Erzählers reinfinden, noch mit dem Schreibstil anfreunden. Dieser ist sehr alt und es wird keine wörtliche Rede verwendet. Daher muss man manchmal selber rätseln, wer hier gerade spricht und ob gedacht oder gesprochen wird. Auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter, um die es in dem Buch geht, hat sich in der ganzen Story nicht wirklich verändert. Meiner Meinung nach sehr schade. Die Themen, die im Buch auftauchen, sind gar nicht so unwichtig, allerdings werden diese auch nicht wirklich behandelt. Lediglich angeschnitten. Ich musste mich wirklich zwingen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Daher nur 0,5 Sterne.
Ich habe mich durch dieses Buch gekämpft und das auch nur, weil es prüfungsrelevant ist. Die Thematik ist veraltet, der Schreibstil anstrengend und der Ich-Erzähler unglaublich unsympathisch. Dass das Buch teilweise autobiographisch angehaucht sein soll, lässt tief blicken. Vereinzelt darf man raten, wer nun was gesagt hat, da es keinerlei Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede gibt. Es werden schwerwiegende Themen angeschnitten, die die minderjährige Tochter des Ich-Erzählers als 5- und ich glaube 7-Jährige erlebt hat, ohne deren Tragweite weiter zu beleuchten oder dem Ganzen überhaupt weiter Beachtung zu schenken. Stattdessen schwafelt der Ich-Erzähler, der sich viel zu gerne reden hört, lieber über unwichtige Erlebnisse mit seiner Mutter und macht sich viel zu wenig Selbstvorwürfe oder überhaupt Gedanken darüber, was er seiner Tochter am Silvesterabend antat. Treue scheint auch kaum eine Rolle zu spielen und warum sich alle ständig betrinken, frage ich mich auch nicht mehr. Das Buch endet ebenso belanglos, wie es begann.
Ein sehr wichtiges Thema. Ein Vater der um das Sorgerecht für seine Tochter kämpft.
Ich habe dieses Buch für die Schule Lesen müssen. Es ist so ein Wichtiges Thema aber so schlecht geschrieben. Man hat bei diesem Buch nicht verstanden ob jetzt jemand redet oder ob das nur Gedanken sind. Auch das Ende von diesem Buch ist schlecht die Hauptcharaktere haben sich von Anfang bis eine nicht verändert und auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist nicht besser geworden. Auch das offene Ende bei so einem Thema ist einfach nicht gut gewählt. Es tut mir im Herzen weh diesem Buch nur einen halben Stern zu geben denn das Buch behandelt so ein Wichtiges Thema. Aber ich habe noch nie so ein schlechtes Buch gelesen.
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Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen Dreizehnjährige. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe. Die Reise auf die Insel ist für den Verlagsvertreter Peter auch eine Rückkehr in Landschaften der Vergangenheit. Hier hat er die Sommer seiner Kindheit verbracht, als seine Mutter in einer Buchhandlung in Kampen arbeitete. Zum ersten Mal versucht er, seiner Tochter von sich zu erzählen. Es ist die Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, in denen Tiere sprechen können und die Tore der Geisterwelt offen stehen. Und in der Silvesternacht steht plötzlich Peters gesamte Existenz auf dem Spiel.
Book Information
Author Description
Thomas Hettche wurde in einem Dorf am Rande des Vogelsbergs geboren und lebt in Berlin. Seine Essays und Romane, darunter »Der Fall Arbogast« (2001), »Die Liebe der Väter« (2010), »Totenberg« (2012) und »Pfaueninsel« (2014) wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Premio Grinzane Cavour, dem Wilhelm-Raabe-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Josef-Breitbach-Preis. Sein Roman »Herzfaden« (2020) stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
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Diese Buch handelt von Peter und seiner Tochter Annika, zu der er ein schwieriges Verhältnis hat. Dieses schwierige Verhältnis kommt daher, dass Peter und seine Exfreundin Ines sich nicht im Guten getrennt haben und beide ihre Gefühle nicht so weit in den Griff bekommen, dass wenigstens Annika nicht darunter leiden muss. Man verfolgt Peter und Annika, wie sie den Urlaub auf Sylt mit Freunden verbringen und wie sie dort mit ihrer Situation umgehen. Das Buch ist an sich teilweise echt gut geschrieben und regt zum nachdenken an. Allerdings gibt es auch sehr viele Passagen, in denen Peter, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sehr wirr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Außerdem bringt er oft in sehr unpassenden Momenten wirklich komische Vergleiche oder “Fun Facts” an. Er wirkt wie jemand, der sehr unzufrieden mit seinem eigenen Leben und sehr depressiv ist. Auch ist er sehr sauer auf seine Exfreundin Ines, was man auch immer wieder durch das Buch hinweg merkt und was er oft selber sagt. Am Anfang des Buches war ich voll darauf vorbereitet, Peter sehr wenig zu mögen und Verständnis für seine Exfreundin und nicht für ihn zu haben, weil er sehr unsympathisch geschrieben ist, aber im Laufe der Geschichte, konnte ich immer besser nachvollziehen, warum Peter so sauer auf sie ist. Seine Handlungen und Denkweisen entschuldigt das aber allemal nicht, es macht sie nur etwas verständlicher. Was ich sehr schade finde ist, dass Annika unter dem Hass ihrer Eltern füreinander leiden muss, da sie von beiden (aber va von ihrer Mutter) irgendwie als Spielfigur in ihrem Machtkampf verwendet wird. Peter sagt auch während der Story, dass Annika das Schlachtfeld sei, auf dem der Kampf zwischen ihm und Ines ausgetragen werde. Das tut mir einfach nur mega Leid für Annika, da sie absolut nichts für die Situation, in der sie alle sind, kann. Es is auch nicht fair, dass sie das alles so abbekommt. Am Ende des Buches raufen sich Annika und Peter aber anscheinend irgendwie doch zusammen. Das Buch gibt gute Einblicke in die schwierige Situation von getrennten Eltern, die sich nicht mehr verstehen und trotzdem für ein Kind da sein müssen. Auch zeigt es, wie schwer die Situation für die Väter ist, v.a. wenn diese das Sorgerecht nicht bekommen können. Allerdings fand ich das Ende des Buches und somit eigentlich den Großteil relativ nichts sagend, da nicht wirklich eine Lösung für diese Situation gefunden wird. Es war ganz nett zu lesen, aber hätte ich es nicht für die Ausbildung lesen müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch nie im Buchladen mitgenommen.
Ein wirklich sehr schönes Buch. Ein wichtiges Thema, das leider völlig unterschätzt wird.
Das Buch is sehr schön geschrieben. Poetische und mit unglaublich viel Feingefühl und Blick für die Kleinigkeiten die so viel Gefühl transportieren. Schweres Thema, jedoch richtig beleuchtet. Endlich mal der Blick der Väter, die darunter leiden, dass die Mütter ihrer Kinder sie manipulieren und den Umgang mit dem Kind erschweren oder ganz verweigern. Meiner Meinung nach völlig ungeeignet als Schullektüre. Mich hätten die negativen Bewertungen fast vom Lesen abgehalten. Aber solch junge Menschen ohne eigene Kindern können mit diesem Thema und der Art der Umsetzung absolut nix anfangen.
Nicht mein Stil.
Ich musste das Buch für die Schule lesen. Es gab zwar schon schlechtere Bücher als Lektüren, aber trotzdem sehr langweilig. Ich konnte mich weder in die Rolle des Ich-Erzählers reinfinden, noch mit dem Schreibstil anfreunden. Dieser ist sehr alt und es wird keine wörtliche Rede verwendet. Daher muss man manchmal selber rätseln, wer hier gerade spricht und ob gedacht oder gesprochen wird. Auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter, um die es in dem Buch geht, hat sich in der ganzen Story nicht wirklich verändert. Meiner Meinung nach sehr schade. Die Themen, die im Buch auftauchen, sind gar nicht so unwichtig, allerdings werden diese auch nicht wirklich behandelt. Lediglich angeschnitten. Ich musste mich wirklich zwingen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Daher nur 0,5 Sterne.
Ich habe mich durch dieses Buch gekämpft und das auch nur, weil es prüfungsrelevant ist. Die Thematik ist veraltet, der Schreibstil anstrengend und der Ich-Erzähler unglaublich unsympathisch. Dass das Buch teilweise autobiographisch angehaucht sein soll, lässt tief blicken. Vereinzelt darf man raten, wer nun was gesagt hat, da es keinerlei Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede gibt. Es werden schwerwiegende Themen angeschnitten, die die minderjährige Tochter des Ich-Erzählers als 5- und ich glaube 7-Jährige erlebt hat, ohne deren Tragweite weiter zu beleuchten oder dem Ganzen überhaupt weiter Beachtung zu schenken. Stattdessen schwafelt der Ich-Erzähler, der sich viel zu gerne reden hört, lieber über unwichtige Erlebnisse mit seiner Mutter und macht sich viel zu wenig Selbstvorwürfe oder überhaupt Gedanken darüber, was er seiner Tochter am Silvesterabend antat. Treue scheint auch kaum eine Rolle zu spielen und warum sich alle ständig betrinken, frage ich mich auch nicht mehr. Das Buch endet ebenso belanglos, wie es begann.
Ein sehr wichtiges Thema. Ein Vater der um das Sorgerecht für seine Tochter kämpft.
Ich habe dieses Buch für die Schule Lesen müssen. Es ist so ein Wichtiges Thema aber so schlecht geschrieben. Man hat bei diesem Buch nicht verstanden ob jetzt jemand redet oder ob das nur Gedanken sind. Auch das Ende von diesem Buch ist schlecht die Hauptcharaktere haben sich von Anfang bis eine nicht verändert und auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist nicht besser geworden. Auch das offene Ende bei so einem Thema ist einfach nicht gut gewählt. Es tut mir im Herzen weh diesem Buch nur einen halben Stern zu geben denn das Buch behandelt so ein Wichtiges Thema. Aber ich habe noch nie so ein schlechtes Buch gelesen.












