Die letzte Kolonie
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Description
John Perry ist als altgedienter Veteran der Klon-Armee im Ruhestand, doch das Abenteuer fehlt ihm. Er erklärt sich bereit, die Leitung einer neugegründeten Kolonie zu übernehmen, nichts ahnend, dass die Siedler nur Schachfiguren in einem Ränkespiel zwischen Menschen und Aliens sind. Nach und nach kommt Perry hinter das Intrigenspiel – und versucht, mit allen Mitteln zu verhindern, dass seine Kolonie die letzte in der Galaxis wird.
Book Information
Author Description
John Scalzi, Jahrgang 1969, wuchs in Kalifornien auf. Nach dem College arbeitete er zunächst als Filmkritiker und später als Redakteur des Internet-Magazins America Online. Bereits sein Debütroman Krieg der Klone war so erfolgreich, dass John Scalzi sich von da an hauptberuflich dem Schreiben seiner Science-Fiction-Romane widmete. Nebenbei unterhält er schon seit Jahren seinen vielbesuchten Blog The Whatever. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt der Autor in Ohio.
Posts
Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.
Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.
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John Perry ist als altgedienter Veteran der Klon-Armee im Ruhestand, doch das Abenteuer fehlt ihm. Er erklärt sich bereit, die Leitung einer neugegründeten Kolonie zu übernehmen, nichts ahnend, dass die Siedler nur Schachfiguren in einem Ränkespiel zwischen Menschen und Aliens sind. Nach und nach kommt Perry hinter das Intrigenspiel – und versucht, mit allen Mitteln zu verhindern, dass seine Kolonie die letzte in der Galaxis wird.
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John Scalzi, Jahrgang 1969, wuchs in Kalifornien auf. Nach dem College arbeitete er zunächst als Filmkritiker und später als Redakteur des Internet-Magazins America Online. Bereits sein Debütroman Krieg der Klone war so erfolgreich, dass John Scalzi sich von da an hauptberuflich dem Schreiben seiner Science-Fiction-Romane widmete. Nebenbei unterhält er schon seit Jahren seinen vielbesuchten Blog The Whatever. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt der Autor in Ohio.
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Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.
Während ich vom ersten Band begeistert war (5 Sterne) und den zweiten Band zumindest gemocht habe (4 Sterne), hat dieser 3. Band mich von Anfang an nicht überzeugen können. Stilistisch unterscheidet er sich deutlich von seinen Vorgängern, die technischer und abenteuerfixierter waren. Vor allem die Idee, Senioren zu Kampfmaschinen umzubauen, hatte im Krieg der Klone einen großen Unterhaltungswert. Unser Held Perry war sich auch nie für eine Aufgabe zu schade beim Kampf der Menschheit gegen fremde Wesen auf fernen Planeten. Die ersten Bücher leben von ihrem Humor und der lakonischen Beschreibungen bei den Kampfszenen. Die letzte Kolonie ist dagegen ein Buch, in dem es in erster Linie um politische Ränkespiele geht. In Zeiten, in denen auf dem Planet Erde gerade Frau Merkel und Herr Seehofer die Republik mit dergleichen unterhalten, wirkt die Handlung des Sci-Fi wie ein müder Abklatsch der Realität. Im Grunde handelt es sich in der ersten Hälfte um einen Wild West-Roman mit einer Menge anstrengender Siedler, die in ein neues Land (hier Planet) ziehen, begleitet von Sheriff Perry mit Familie. Mich hat dieser Part des Neusiedelns und Kompetenzgerangels sehr gelangweilt. Ich war kurz vor dem Abbruch. Als die Handlung später universeller wurde, wurde es unterhaltsamer, aber trotzdem mit Schwächen. Insbesondere dieses plötzliche Auftauchen eines Deus Ex Machina, der die Kolonie vor der Zerstörung rettete, war mir zu plump. Ich habe das Gefühl, dass Scalzi einfach in zu kurzer Zeit seine Folgebände nachlieferte nach dem Erfolg des Erstlings. Das ist schlampig konstruiert, teilweise gezwungen komisch und auch nicht plausibel. Während Perry ruhig und entschlossen die Aliens aus dem Weg räumte in den ersten beiden Bänden und dabei absolut loyal zu seinen Vorgesetzten war, wird er nun aufsässig und gewährt dem schlimmsten Feind, der ohne weiteres alles ausgelöscht hätte, auch noch Gnade. Entwicklung in einem Roman sind ja prinzipiell zu begrüßen, aber ich konnte bis zum Schluss nicht verstehen, was seine Antriebsgründe waren, sich gegen die KVU zu stellen. Ich möchte den guten Anfang der Reihe nicht weiter herunterziehen und werde daher jetzt aus der Old Man's War-Reihe aussteigen.






