Die letzte Generation
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Description
Hundert Jahre ist es her, seit die Overlords, technisch hochentwickelte Aliens, Kontakt zu den Menschen aufgenommen haben. Sie verhalfen der Menschheit zu Weiterentwicklung, Fortschritt und Wohlstand. Selbst als sich herausstellte, dass die Overlords aussehen wie der Antichrist, nahmen das die mittlerweile sehr viel toleranteren Menschen hin. Jetzt offenbaren die Fremden ihre wahren Absichten: Sie sind gekommen, um die Kinder mitzunehmen …
Ausstattung: Mit einem Vorwort von Peter Hamilton
Book Information
Author Description
Arthur C. Clarke zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den größten SF-Autoren des 20. Jahrhunderts. Geboren 1917 in Minehead, Somerset, entdeckte er die Science-Fiction durch die Bücher von H. G. Wells und Olaf Stapledon. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als technischer Offizier der Royal Air Force diente, studierte er Physik und Mathematik am King’s College in London. Gleichzeitig betätigte er sich als Autor: 1946 erschien seine erste Story im SF-Magazin Astounding, sein erster Roman zwei Jahre später. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte er nicht nur weitere preisgekrönte Erzählungen und Romane, sondern auch etliche populärwissenschaftliche Artikel und Bücher, in denen er viele technische Entwicklungen vorwegnahm. Clarke starb im März 2008 in seiner Wahlheimat Sri Lanka.
Posts
Was der Mensch alles könnte, wenn er sich nicht auf Negatives konzentriere...
Was für ein wilder Ritt. Durchhaltevermögen wird belohnt. Das Ende hinterlässt gemischte Gefühle. Zitate, die zeigen, dass der Roman heute noch aktuell ist: "Sind sie sich darüber im Klaren, das täglich etwa fünfhundert Stunden Radio und Fernsehen über die verschiedenen Kanäle verbreitete werden? Wenn sie nicht schlafen und nichts anderes tun würden, könnten sie nicht einmal ein Zwanzigstel der Unterhaltung verfolgen, die per Knopfdruck verfügbar ist! Kein Wunder, dass die Menschheit gleichgültige Schwämme geworden sind, die alles aufnehmen, aber niemals selber etwas erschaffen. Wussten sie, dass die Menschen jetzt in Durchschnitt drei Stunden täglich Fernsehen? Bald werden sie überhaupt kein eigenes Leben mehr haben. Es wird eine Vollbeschäftigung sein, die verschiedenen Familienserien im Fernsehen zu verfolgen!" "[Die Mathematiker] behaupteten, dass Ereignisse wie Wirtschaftskrisen, die Folgen eines Wettrüstens, die Beständigkeit sozialer Gruppen, politische Wahlen und so weiter durch sorgfältige mathematische Berechnungen analysiert werden könnten."
Ein Klassiker der Science-Fiction
Die letzte Generation von Arthur C. Clarke ist ein faszinierender Science-Fiction-Roman, der auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen erstaunlich frisch wirkt. Der Schreibstil ist klar, ruhig und sehr zugänglich, und man merkt dem Buch sein Alter kaum an. Abgesehen von den stellenweise amüsanten Vorstellungen davon, wie sich das 21. Jahrhundert entwickeln würde. Besonders gelungen fand ich die philosophische Tiefe der Geschichte. Clarke stellt große Fragen nach dem Sinn der Menschheit, nach Fortschritt und danach, was „Weiterentwicklung“ eigentlich bedeutet. Gerade dieser Anspruch macht das Buch so lesenswert. (Ab hier Spoiler zum Ende) Das Ende habe ich allerdings nur bedingt verstanden. Die dargestellte Weiterentwicklung der Menschheit und letztlich auch ihr Verschwinden in der bisherigen Form, wird als erstrebenswert präsentiert, obwohl sie aus menschlicher Sicht eher den Verlust von Individualität und Emotion bedeutet. Warum genau diese Form der Existenz besser sein soll, bleibt für mich emotional schwer greifbar, auch wenn sie logisch und konsequent aus der Geschichte heraus entsteht. Trotz dieser offenen Fragen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist intelligent, gut geschrieben und regt zum Nachdenken an. Ein Klassiker der Science-Fiction, der nicht durch Action, sondern durch Ideen überzeugt, mit einem Ende, das bewusst herausfordert und noch lange nachwirkt.
An interest twist on the alien conquerer trope with fascinating ideas and a surprising ending. This spans a few generations, each with interesting characters and even if it's actually a fairly short book, it twkes enough time for each generation, with all of them revealing something new and changing the world in a way that isn't that typical for fictional futures. A lot of creativity was put into this book. I liked the portrayel of the overlords, how their characters were the only ones surviving all the years covered in this book and how the reader as well as the human characters are never 100% sure what their motives are. This felt really fresh for how old it actually is, sure the technological progress we made between the first publication of this novel and now is obvious, but apart from that this is a speculation that hasn't become overdone over time.
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Hundert Jahre ist es her, seit die Overlords, technisch hochentwickelte Aliens, Kontakt zu den Menschen aufgenommen haben. Sie verhalfen der Menschheit zu Weiterentwicklung, Fortschritt und Wohlstand. Selbst als sich herausstellte, dass die Overlords aussehen wie der Antichrist, nahmen das die mittlerweile sehr viel toleranteren Menschen hin. Jetzt offenbaren die Fremden ihre wahren Absichten: Sie sind gekommen, um die Kinder mitzunehmen …
Ausstattung: Mit einem Vorwort von Peter Hamilton
Book Information
Author Description
Arthur C. Clarke zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den größten SF-Autoren des 20. Jahrhunderts. Geboren 1917 in Minehead, Somerset, entdeckte er die Science-Fiction durch die Bücher von H. G. Wells und Olaf Stapledon. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als technischer Offizier der Royal Air Force diente, studierte er Physik und Mathematik am King’s College in London. Gleichzeitig betätigte er sich als Autor: 1946 erschien seine erste Story im SF-Magazin Astounding, sein erster Roman zwei Jahre später. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte er nicht nur weitere preisgekrönte Erzählungen und Romane, sondern auch etliche populärwissenschaftliche Artikel und Bücher, in denen er viele technische Entwicklungen vorwegnahm. Clarke starb im März 2008 in seiner Wahlheimat Sri Lanka.
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Was der Mensch alles könnte, wenn er sich nicht auf Negatives konzentriere...
Was für ein wilder Ritt. Durchhaltevermögen wird belohnt. Das Ende hinterlässt gemischte Gefühle. Zitate, die zeigen, dass der Roman heute noch aktuell ist: "Sind sie sich darüber im Klaren, das täglich etwa fünfhundert Stunden Radio und Fernsehen über die verschiedenen Kanäle verbreitete werden? Wenn sie nicht schlafen und nichts anderes tun würden, könnten sie nicht einmal ein Zwanzigstel der Unterhaltung verfolgen, die per Knopfdruck verfügbar ist! Kein Wunder, dass die Menschheit gleichgültige Schwämme geworden sind, die alles aufnehmen, aber niemals selber etwas erschaffen. Wussten sie, dass die Menschen jetzt in Durchschnitt drei Stunden täglich Fernsehen? Bald werden sie überhaupt kein eigenes Leben mehr haben. Es wird eine Vollbeschäftigung sein, die verschiedenen Familienserien im Fernsehen zu verfolgen!" "[Die Mathematiker] behaupteten, dass Ereignisse wie Wirtschaftskrisen, die Folgen eines Wettrüstens, die Beständigkeit sozialer Gruppen, politische Wahlen und so weiter durch sorgfältige mathematische Berechnungen analysiert werden könnten."
Ein Klassiker der Science-Fiction
Die letzte Generation von Arthur C. Clarke ist ein faszinierender Science-Fiction-Roman, der auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen erstaunlich frisch wirkt. Der Schreibstil ist klar, ruhig und sehr zugänglich, und man merkt dem Buch sein Alter kaum an. Abgesehen von den stellenweise amüsanten Vorstellungen davon, wie sich das 21. Jahrhundert entwickeln würde. Besonders gelungen fand ich die philosophische Tiefe der Geschichte. Clarke stellt große Fragen nach dem Sinn der Menschheit, nach Fortschritt und danach, was „Weiterentwicklung“ eigentlich bedeutet. Gerade dieser Anspruch macht das Buch so lesenswert. (Ab hier Spoiler zum Ende) Das Ende habe ich allerdings nur bedingt verstanden. Die dargestellte Weiterentwicklung der Menschheit und letztlich auch ihr Verschwinden in der bisherigen Form, wird als erstrebenswert präsentiert, obwohl sie aus menschlicher Sicht eher den Verlust von Individualität und Emotion bedeutet. Warum genau diese Form der Existenz besser sein soll, bleibt für mich emotional schwer greifbar, auch wenn sie logisch und konsequent aus der Geschichte heraus entsteht. Trotz dieser offenen Fragen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist intelligent, gut geschrieben und regt zum Nachdenken an. Ein Klassiker der Science-Fiction, der nicht durch Action, sondern durch Ideen überzeugt, mit einem Ende, das bewusst herausfordert und noch lange nachwirkt.
An interest twist on the alien conquerer trope with fascinating ideas and a surprising ending. This spans a few generations, each with interesting characters and even if it's actually a fairly short book, it twkes enough time for each generation, with all of them revealing something new and changing the world in a way that isn't that typical for fictional futures. A lot of creativity was put into this book. I liked the portrayel of the overlords, how their characters were the only ones surviving all the years covered in this book and how the reader as well as the human characters are never 100% sure what their motives are. This felt really fresh for how old it actually is, sure the technological progress we made between the first publication of this novel and now is obvious, but apart from that this is a speculation that hasn't become overdone over time.






