Die Lady im Lieferwagen
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Description
Book Information
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Fünf Kurzgeschichten von unterschiedlichen Unterhaltungswert
Der liebe Florian hat mich gefragt, ob ich etwas von Alan  Bennett lesen möchte und da ich schon „Cosi fan Tutte“ und „Die souveräne Leserin“ sehr mochte, habe ich sofort zugesagt und „Die Lady im Lieferwagen“ sollte unser Buddy Read Buch werden. Was ich nicht wusste ist, dass sich in dem dünnen Büchlein fünf Kurzgeschichten befinden, wovon die erste von besagter Lady handelt. Diese ist kalendermäßig in Datumsabschnitte gegliedert und erzählt von Miss Sheperd, die über zwei Jahrzehnte bei Herrn Bennett in der Garageneinfahrt in einem Lieferwagen haust – wohnen kann man das nicht nennen. Sie sammelt alles, was ihr in die Finger kommen, zieht sich an wie ein Paradiesvogel und wurschtelt sich irgendwie durchs Leben. sie scheint mit der Situation völlig überfordert, möchte sich aber ein Maximum an Autonomie erhalten. Dabei wirkt sie selbst- und verantwortungsbewusst, gleichzeitig aber verwahrlost und einnehmend. Immer mehr Platz nimmt beansprucht sie in Alan Bennetts Umgebung. Irgendwann glaubt er selber nicht, dass sie weg fahren sollte, und er duldet sie ein wenig mürrisch, aber immer mit viel Wärme im Herzen. Eine sehr ambivalente Beziehungsgeschichte, die mit feinem Humor arbeitet und ans Herz geht Auch die anderen vier Geschichten drehen sich im Bennett Universum. Wir erfahren, welche Literaturgewohnheiten seine Familie hatte, gehen mit ihm auf die Suche nach einem Onkel, der im ersten Weltkrieg verstarb, beschäftigen uns mit dem Bahnverkehr von Leeds und sind dabei, wie ihm an diversen Geburtstagen, Unfälle, Krankheiten und andere Missgeschicke passieren. Alan Bennett ist hat die Gabe uns das Britische im Menschen nah und plastisch zu übermitteln. Er schreibt Theaterstücke und Drehbücher und das merkt man seinen kurzen Texten an. Nicht jeder konnte mich begeistern. Am besten hat mir die Geschichte rund um Mrs. Shepard gefallen. Aber auch der etwas längerer Text, der sich mit seinen unglücklichen Jahrestagen beschäftigt, konnte mich catchen. Die Literaturgewohnheiten der Familie Bennet waren interessant zu lesen. Die Geschichte auf dem Friedhof und die Eisenbahnanthologie waren nicht so sehr meins. Generell bin ich von Kurzgeschichten schwer zu überzeugen. Ich kann Short Stories lesen, aber es unterhält mich nicht besonders. Auch hier habe ich mich das ein oder andere Mal etwas schwergetan, was aber mehr mit mir als mit Mister Bennet zu tun hat. Er formuliert gestochen auf den Punkt und deutlich. Wenn ihr sowas mögt, dann greift zu diesem Buch. Ich aber werde mir jetzt auf jeden Fall die Verfilmung mit Maggie Smith
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Fünf Kurzgeschichten von unterschiedlichen Unterhaltungswert
Der liebe Florian hat mich gefragt, ob ich etwas von Alan  Bennett lesen möchte und da ich schon „Cosi fan Tutte“ und „Die souveräne Leserin“ sehr mochte, habe ich sofort zugesagt und „Die Lady im Lieferwagen“ sollte unser Buddy Read Buch werden. Was ich nicht wusste ist, dass sich in dem dünnen Büchlein fünf Kurzgeschichten befinden, wovon die erste von besagter Lady handelt. Diese ist kalendermäßig in Datumsabschnitte gegliedert und erzählt von Miss Sheperd, die über zwei Jahrzehnte bei Herrn Bennett in der Garageneinfahrt in einem Lieferwagen haust – wohnen kann man das nicht nennen. Sie sammelt alles, was ihr in die Finger kommen, zieht sich an wie ein Paradiesvogel und wurschtelt sich irgendwie durchs Leben. sie scheint mit der Situation völlig überfordert, möchte sich aber ein Maximum an Autonomie erhalten. Dabei wirkt sie selbst- und verantwortungsbewusst, gleichzeitig aber verwahrlost und einnehmend. Immer mehr Platz nimmt beansprucht sie in Alan Bennetts Umgebung. Irgendwann glaubt er selber nicht, dass sie weg fahren sollte, und er duldet sie ein wenig mürrisch, aber immer mit viel Wärme im Herzen. Eine sehr ambivalente Beziehungsgeschichte, die mit feinem Humor arbeitet und ans Herz geht Auch die anderen vier Geschichten drehen sich im Bennett Universum. Wir erfahren, welche Literaturgewohnheiten seine Familie hatte, gehen mit ihm auf die Suche nach einem Onkel, der im ersten Weltkrieg verstarb, beschäftigen uns mit dem Bahnverkehr von Leeds und sind dabei, wie ihm an diversen Geburtstagen, Unfälle, Krankheiten und andere Missgeschicke passieren. Alan Bennett ist hat die Gabe uns das Britische im Menschen nah und plastisch zu übermitteln. Er schreibt Theaterstücke und Drehbücher und das merkt man seinen kurzen Texten an. Nicht jeder konnte mich begeistern. Am besten hat mir die Geschichte rund um Mrs. Shepard gefallen. Aber auch der etwas längerer Text, der sich mit seinen unglücklichen Jahrestagen beschäftigt, konnte mich catchen. Die Literaturgewohnheiten der Familie Bennet waren interessant zu lesen. Die Geschichte auf dem Friedhof und die Eisenbahnanthologie waren nicht so sehr meins. Generell bin ich von Kurzgeschichten schwer zu überzeugen. Ich kann Short Stories lesen, aber es unterhält mich nicht besonders. Auch hier habe ich mich das ein oder andere Mal etwas schwergetan, was aber mehr mit mir als mit Mister Bennet zu tun hat. Er formuliert gestochen auf den Punkt und deutlich. Wenn ihr sowas mögt, dann greift zu diesem Buch. Ich aber werde mir jetzt auf jeden Fall die Verfilmung mit Maggie Smith





