Die Kirschen der Freiheit
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Book Information
Author Description
Alfred Andersch, geboren 1914 in München, wurde 1933 wegen seiner politischen Aktivität im Kommunistischen Jugendverband im KZ Dachau interniert. Nach seiner Desertion aus der Wehrmacht 1944 verbrachte er über ein Jahr in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland, arbeitete er als Journalist und Publizist, namentlich beim Radio. Andersch zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur, seine Bücher sind längst Schullektüre. Er starb 1980 in Berzona/Tessin.
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Ein Buch, das sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt – und das ist auch gut so.
Es ist weniger eine klassische Autobiografie als eine Sammlung von Erinnerungen, Reflexionen und kulturellen Beobachtungen. Man merkt schnell, dass hier ein Intellektueller am Werk ist, der tief in die 50er- und 60er-Jahre eintaucht, ohne dabei in Nostalgie zu versinken. Bohrer nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Jugend und Studienzeit – und das alles mit einem besonderen Blick auf die Freiheit. Dabei geht es nicht nur um politische oder gesellschaftliche Freiheiten, sondern auch um diese ganz persönliche, rebellische Freiheit, die sich gegen Konventionen richtet. Der Titel mit den Kirschen ist übrigens kein Zufall: Es gibt eine Szene, in der Kirschen symbolisch für die Süße und Vergänglichkeit eines Moments stehen – ein wunderbares Bild. Was das Buch besonders macht, sind die intellektuellen Einschübe. Bohrer reflektiert viel über Literatur, Kunst und Philosophie, aber immer auf eine persönliche Art. Es fühlt sich an, als ob man einem brillanten Freund zuhört, der ein bisschen zu gerne redet – manchmal spannend, manchmal anstrengend. Trotzdem: Die Mischung aus Selbstironie, klugen Gedanken und emotionalen Momenten macht das Buch lesenswert. Wenn du Lust auf eine persönliche, aber doch tiefgründige Reise durch eine vergangene Zeit hast, wirst du hier fündig.
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Alfred Andersch, geboren 1914 in München, wurde 1933 wegen seiner politischen Aktivität im Kommunistischen Jugendverband im KZ Dachau interniert. Nach seiner Desertion aus der Wehrmacht 1944 verbrachte er über ein Jahr in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland, arbeitete er als Journalist und Publizist, namentlich beim Radio. Andersch zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur, seine Bücher sind längst Schullektüre. Er starb 1980 in Berzona/Tessin.
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Ein Buch, das sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt – und das ist auch gut so.
Es ist weniger eine klassische Autobiografie als eine Sammlung von Erinnerungen, Reflexionen und kulturellen Beobachtungen. Man merkt schnell, dass hier ein Intellektueller am Werk ist, der tief in die 50er- und 60er-Jahre eintaucht, ohne dabei in Nostalgie zu versinken. Bohrer nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Jugend und Studienzeit – und das alles mit einem besonderen Blick auf die Freiheit. Dabei geht es nicht nur um politische oder gesellschaftliche Freiheiten, sondern auch um diese ganz persönliche, rebellische Freiheit, die sich gegen Konventionen richtet. Der Titel mit den Kirschen ist übrigens kein Zufall: Es gibt eine Szene, in der Kirschen symbolisch für die Süße und Vergänglichkeit eines Moments stehen – ein wunderbares Bild. Was das Buch besonders macht, sind die intellektuellen Einschübe. Bohrer reflektiert viel über Literatur, Kunst und Philosophie, aber immer auf eine persönliche Art. Es fühlt sich an, als ob man einem brillanten Freund zuhört, der ein bisschen zu gerne redet – manchmal spannend, manchmal anstrengend. Trotzdem: Die Mischung aus Selbstironie, klugen Gedanken und emotionalen Momenten macht das Buch lesenswert. Wenn du Lust auf eine persönliche, aber doch tiefgründige Reise durch eine vergangene Zeit hast, wirst du hier fündig.




