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"Man kann einem Monster nicht kündigen. Es entscheidet immer das Monster, wie es weitergeht».
Was für eine Show! Wortgewaltig kommt dieses Werk auf uns zu, erreicht aber wohl nur den, der die 70ger Jahre entweder erlebt oder gute Recherche betrieben hat, denn Wissen setzt dieses Buch voraus, um es ganz erleben zu können. Dabei wird nicht vordergründig eine Geschichte erzählt, sie plätschert im Hintergrund so dahin, so dass sie nicht wichtig erscheint. Es ist das «wie» der Beschreibungen, die die Genialität dieses Buches schafft. Gorkow scheint in seine eigene Sprache verliebt und beweist uns die Würde dieser Liebe immer und immer wieder. Wer die 70ger Jahre kennt, wird immer wieder durch Details aus dieser Zeit beschenkt, wird sich in ihnen erkennen. Wir kommen von Heino zu Barzel; Willi Brandt und ja, mehr Pink Floyd als man denkt. Zum Teil musste ich laut Auflachen, zu komisch ist diese Zeit gewesen, so gekonnt schon wird die Sprache dieser Zeit perfekt wiedergegeben. Dann wieder hat mich der Autor aber auch verloren, scheint er selbst nicht genau gewusst zu haben, wo der rote Faden weitergehen soll. Der grosse Sprung in die Gegenwart findet erst im Epilog statt, einen Teil, den ich allerdings nicht gebraucht hätte, auch, weil es dem Autor nicht wirklich gelingt, die Verbindung aufzuzeigen. Den Verweis auf das tatsächlich stattgefundene Interview zwischen Roger Waters und dem Autor hätte nach meiner Ansicht auch gerne fehlen können. Ein grosser Genuss, diese Zeitreise, diese Sprache.
May 31, 2024
"Man kann einem Monster nicht kündigen. Es entscheidet immer das Monster, wie es weitergeht».
Was für eine Show! Wortgewaltig kommt dieses Werk auf uns zu, erreicht aber wohl nur den, der die 70ger Jahre entweder erlebt oder gute Recherche betrieben hat, denn Wissen setzt dieses Buch voraus, um es ganz erleben zu können. Dabei wird nicht vordergründig eine Geschichte erzählt, sie plätschert im Hintergrund so dahin, so dass sie nicht wichtig erscheint. Es ist das «wie» der Beschreibungen, die die Genialität dieses Buches schafft. Gorkow scheint in seine eigene Sprache verliebt und beweist uns die Würde dieser Liebe immer und immer wieder. Wer die 70ger Jahre kennt, wird immer wieder durch Details aus dieser Zeit beschenkt, wird sich in ihnen erkennen. Wir kommen von Heino zu Barzel; Willi Brandt und ja, mehr Pink Floyd als man denkt. Zum Teil musste ich laut Auflachen, zu komisch ist diese Zeit gewesen, so gekonnt schon wird die Sprache dieser Zeit perfekt wiedergegeben. Dann wieder hat mich der Autor aber auch verloren, scheint er selbst nicht genau gewusst zu haben, wo der rote Faden weitergehen soll. Der grosse Sprung in die Gegenwart findet erst im Epilog statt, einen Teil, den ich allerdings nicht gebraucht hätte, auch, weil es dem Autor nicht wirklich gelingt, die Verbindung aufzuzeigen. Den Verweis auf das tatsächlich stattgefundene Interview zwischen Roger Waters und dem Autor hätte nach meiner Ansicht auch gerne fehlen können. Ein grosser Genuss, diese Zeitreise, diese Sprache.
May 31, 2024






