Die ich nie war
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Description
Book Information
Posts
Ein wirklich komplexes und düsteres Buch. Es geht um Einsamkeit - für sich alleine, aber auch trotz Beziehung, Familie, Freundeskreis, Arbeit. Ein Leben einer Frau, die sich zweigeteilt hat. MaryMarie ist eine Frau mit zwei Gesichtern bzw einem Alter Ego. Marie hat ihren untreuen und querschnittsgelähmten Mann noch im Krankenhaus getötet und ist dafür verurteilt worden. Mary hingegen ist geblieben, hat sich um seine Pflege gekümmert und ist Ministerin geworden. Eines Tages bricht dieses Konstrukt ein. Die Wahrheit über ihren Mann Sverker ist ans Licht gekommen. Was wird sie nun tun? Steht sie weiterhin zu ihrem Mann oder wird sie sich abwenden? MaryMarie bleibt einem das ganze auch fremd. Das ist absolut so gewollt und verstärkt das Düstere und Einsame dieser ganzen Geschichte. Man schaut auf sie und lernt sie kennen, aber nie genug, um sie wirklich greifen zu können. ihre Gefühlslage und Gedanken sind wirr, aber auch starr, so als ob sie selbst nichts fühlt, nichts denkt und nichts versteht. Das lässt einen sehr nachdenklich zurück. Ihre Familie und auch ihr Freundeskreis bestehen aus Menschen, die dringend eine intensive Therapie gebrauchen können. Sie sind kalt, emotionslos und ohne Leben. Sie können weder Halt noch Wärme noch Liebe vermitteln und geben. Sie sind kein Umgang, aber der einzige Umgang den sie kennt. Wirklich schmerzhaft mitzubekommen, wie ihr Mann mit ihr und ihrem Leben und der Liebe umgegangen ist. Wie sie ihn verteidigt, wie sie selbst sagt, dass sie ja alles gehabt hat. Marie hat es allerdings viel mehr verstanden, hat ihn gehasst und wollte etwas anderes vom Leben. Das Ende kommt plump und ist nicht ausgereift. Es lässt einen nachdenklich und tragisch berührt zurück. Das was dort passiert am Ende ist klar, jedoch einfach viel zu schnell da und ohne Wärme. Wenigstens das hätte die Protagonistin am Ende verdient - wenn man das so sagen kann. Wirklich wirr, aber dennoch verständlich und verwoben. Absolut nichts für schwache Nerven, sehr komplex und tragisch.
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Ein wirklich komplexes und düsteres Buch. Es geht um Einsamkeit - für sich alleine, aber auch trotz Beziehung, Familie, Freundeskreis, Arbeit. Ein Leben einer Frau, die sich zweigeteilt hat. MaryMarie ist eine Frau mit zwei Gesichtern bzw einem Alter Ego. Marie hat ihren untreuen und querschnittsgelähmten Mann noch im Krankenhaus getötet und ist dafür verurteilt worden. Mary hingegen ist geblieben, hat sich um seine Pflege gekümmert und ist Ministerin geworden. Eines Tages bricht dieses Konstrukt ein. Die Wahrheit über ihren Mann Sverker ist ans Licht gekommen. Was wird sie nun tun? Steht sie weiterhin zu ihrem Mann oder wird sie sich abwenden? MaryMarie bleibt einem das ganze auch fremd. Das ist absolut so gewollt und verstärkt das Düstere und Einsame dieser ganzen Geschichte. Man schaut auf sie und lernt sie kennen, aber nie genug, um sie wirklich greifen zu können. ihre Gefühlslage und Gedanken sind wirr, aber auch starr, so als ob sie selbst nichts fühlt, nichts denkt und nichts versteht. Das lässt einen sehr nachdenklich zurück. Ihre Familie und auch ihr Freundeskreis bestehen aus Menschen, die dringend eine intensive Therapie gebrauchen können. Sie sind kalt, emotionslos und ohne Leben. Sie können weder Halt noch Wärme noch Liebe vermitteln und geben. Sie sind kein Umgang, aber der einzige Umgang den sie kennt. Wirklich schmerzhaft mitzubekommen, wie ihr Mann mit ihr und ihrem Leben und der Liebe umgegangen ist. Wie sie ihn verteidigt, wie sie selbst sagt, dass sie ja alles gehabt hat. Marie hat es allerdings viel mehr verstanden, hat ihn gehasst und wollte etwas anderes vom Leben. Das Ende kommt plump und ist nicht ausgereift. Es lässt einen nachdenklich und tragisch berührt zurück. Das was dort passiert am Ende ist klar, jedoch einfach viel zu schnell da und ohne Wärme. Wenigstens das hätte die Protagonistin am Ende verdient - wenn man das so sagen kann. Wirklich wirr, aber dennoch verständlich und verwoben. Absolut nichts für schwache Nerven, sehr komplex und tragisch.




