Die Herde
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Description
Im gebirgigen Südwesten Chinas verlassen fünfzehn asiatische Elefanten ihr Revier und beginnen eine Wanderung nach Norden. Niemand weiß, wohin die Tiere unterwegs sind. Die Bilder der wandernden Giganten gehen um die Welt. Die anfängliche Faszination schlägt in Entsetzen um, als die Elefanten auf ihrer Route Häuser zerstören und Menschen angreifen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson erkennt darin ein Alarmzeichen, doch seine Warnungen bleiben ungehört. Stattdessen wird eine Großwildjagd organisiert, um dem Spuk ein Ende zu machen.
Bis plötzlich überall auf der Welt Tiere beginnen, sich bedrohlich zu verhalten ...
Book Information
Author Description
Thilo Winter ist ein deutscher Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist. Seine Reportagen berichten über den Einsatz von Gentechnik in der Archäologie, über die Anpassung von Tieren an die Welt der Menschen und über die Suche nach den ältesten Bakterien der Erde. Winter arbeitet u.a. für SPIEGEL GESCHICHTE, BILD DER WISSENSCHAFT und SPEKRUM DER WISSENSCHAFT. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Bedrohliches Tierverhalten - Ein spannender Umweltthriller „Die Herde“ ist ein Umweltthriller, in dem es um ungewöhnliches Tierverhalten geht, dass für den Menschen zur Bedrohung wird. Sofort hat man Filme wie „ Die Vögel“ von Alfred Hitchcock im Kopf, oder auch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Und auch diesen Roman von Thilo Winter könnte ich mir sehr gut als Actionfilm vorstellen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson ist eigentlich mit einer Mission für die Zwerggänse in China unterwegs. Er will unbedingt ein geplantes Staudammprojekt verhindern, um die selten gewordenen Tiere zu schützen. Doch ein anderes Ereignis rückt in den Vordergrund. Eine Herde Elefanten hat ihr ursprüngliches Habitat verlassen und wandert unkontrolliert vom Südwesten China‘s in den Norden. Das zwangsläufige Eindringen in den Lebensraum des Menschen wird zur Gefahr, so dass der Gouverneur der Region Kunming beschließt die Herde abzuschießen, eine Großwildjagd, die Peter unbedingt verhindern will. An seiner Seite hat er die chinesische Ingenieurin Dayan Sui und deren Mutter Bao, eine Schamanin. Weitere ungewöhnliche Tierwanderungen rund um den Globus lassen die Wissenschaft aufhorchen. Peter‘s Vater, der Archäologe Abel, erforscht derweil in México die Ursache für die Aufgabe der heutigen Ruinenstadt Teotihuacán. Irgendwann werden die Handlungsstränge zusammengeführt und es ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Die kurzen Kapitel und die vielen Sprünge in die verschiedenen Handlungsorte ist gerade zu Beginn etwas anstrengend, da sich dem Leser die Zusammenhänge noch nicht erschließen. Zum Ende wird es aber immer spannender und auch das Nachwort verdient Beachtung. Hier klärt der Autor auf, welche wahren Begebenheiten ihn inspiriert haben und was er phantasievoll ergänzt hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bringen einen Romane, die wissenschaftlich untermauert sind doch immer auch zum Nachdenken. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Besonders die Entwicklung der Ingenieurin hat mir gut gefallen. Der Roman liest sich dank des fesselnden Schreibstils des Autors schnell weg. Lediglich die Auflösung für das ungewöhnliche Tierverhalten fand ich ein bisschen unbefriedigend, vorstellbar ja, aber auch etwas unspektakulär.
Flache Charaktere in einer mäßig spannenden Geschichte
Aus heiterem Himmel macht sich mitten in der chinesischen Provinz eine Herde von 15 Elefanten auf den Weg quer durch das Land. Alle rätseln, was es mit der Wanderung der Tiere auf sich hat. Zum einen ist da der Zoologe Peter, der direkt vor Ort ist & Unterstützung erhält von der chinesischen Ingenieurin Sui; sie verfolgen die Herde, versuchen sie zu schützen & zu verstehen. Gleichzeitig häufen sich auf der ganzen Welt ähnlich mysteriöse Verhaltensmuster bei anderen Tieren, z. B. Vögel in den USA oder Affen in Bangkok. Parallel lesen wir von den Forschungen des Archäologen Abel (Peters Vater) in der antiken Ruinenstadt Teotihuacán/Mexiko. Das, was Peter beobachtet & das, was Abel entdeckt, scheint trotz der zeitlichen & räumlichen Distanz miteinander in Verbindung zu stehen. Anfänglich hatte ich so einen leichten Vibe von "Indiana Jones trifft The Da Vinci Code". Das Buch lässt sich flüssig lesen, verliert aber gerade in der Mitte sehr an Rasanz & plätschert dahin, während Peter & Sui über Seiten hinweg der Elefantenherde folgen. Da gefiel mir der Handlungsstrang mit Abel um Längen besser. Die Charaktere bleiben überwiegend oberflächlich; da gibt's das zerrüttete Vater-Sohn-Verhältnis, das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis, den machtgierigen Jäger (der doch allen Ernstes mit Nachnamen Vilain heißt!!!)... Aber keiner gewinnt wirklich an Tiefe oder erzeugt Sympathie. Gegen Ende hatte ich noch irgendwie mit einem Knall gerechnet, einer total überraschenden Auflösung des seltsamen Tierverhaltens. Das war dann jedoch dermaßen unspektakulär, dass es das Buch insgesamt zu einer Enttäuschung macht.

Interessanter Ökothriller
Bei der Ankündigung des Thrillers war ich unglaublich gespannt und das Buch landete sofort auf meiner Wunschliste. Der Klappentext kündigte an, dass überall auf der Welt die Tiere "zum Angriff" übergehen würden. Davon merkt man allerdings erst mal wenig. Die Handlung konzentriert sich auf die Elefantenherde in China und zeitgleich stattfindend einen Altertumsforscher in Mexiko. Besonders den Erzählstrang in Mexico fand ich sehr spannend - auch wenn es vordergründig erst einmal nicht um Tiere ging. Später kommen dann tatsächlich noch zwei weitere Schauplätze zum Tragen. Insgesamt fand ich das Buch spannend, aber mit Längen. Tolle Idee, aber meiner Meinung nach auch Potenzial verschenkt.
Ein spannender Thriller über die Auswirkungen der Eingriffe des Menschen in die Natur
Ich durfte in einer Leserunde das neueste Werk von Thilo Winter namens "Die Herde" lesen. Dieser Thriller ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen. Dies ist nun bereits das dritte Buch von dem Autor die alle etwas miteinander gemeinsam haben. Sie alle handeln von größtenteils fiktiven Umweltgeschehnissen, die so gut dargestellt werden, dass ich sie mir auch durchaus in der Realität vorstellen könnte. In dieser Story begleiten wir in der Hauptsache den schwedischen Zoologen Peter Danielson, der sich in China aufhält, um bedrohte Zwerggänse zu erforschen und den Bau eines Staudammes zu verhindern, der für eben diese Gänse ein großes Problem darstellen würde. Doch dann sind in einer Provinz in China 15 Elefanten von ihrem normalen Revier aus Richtung Norden aufgebrochen und zerstören viele Dörfer und verletzen Menschen. Peter versucht alles, um diese Tiere zu retten. Und das ist gar nicht so leicht, muss er doch gleich gegen mehrere Fronten kämpfen. Gemeinsam mit der Ingenieurin des Staudammes, Dayan Sui bricht Peter auf, um die Elefanten zu beschützen. Dann stellt sich heraus, dass verteilt auf der gesamten Welt verschiedenste Tierarten unnatürliche Verhaltensweisen an den Tag legen, besteht da etwa ein Zusammenhang? Wie lässt sich dieses weltweite Phänomen aufhalten, ohne den Tieren zu schaden? Ich muss ehrlich sagen, ich fand dieses Buch wieder einmal rundherum gelungen. Wie bereits die Vorgänger holt es mich von der ersten Seite an ab und ich fiebere regelrecht mit den einzelnen Protagonisten mit. Die kurzen Kapitel machen es hier zusätzlich spannend, finde ich. Perfekt abgerundet hat dieses Buch für mich das Nachwort von Herrn Winter. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Packender Thriller mit gesellschaftlicher Tiefe – ein absolutes Must-Read!
Die Herde von Thilo Winter ist ein Thriller, der nicht nur durch Hochspannung überzeugt, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Von der ersten Seite an zieht die Geschichte einen in ihren Bann, während sich die beklemmende Atmosphäre immer weiter verdichtet. Der Schreibstil ist fesselnd, präzise und absolut mitreißend. Besonders beeindruckend ist, wie geschickt der Autor Realität und Fiktion miteinander verwebt und dabei tief in die Psychologie der Massen und deren Manipulierbarkeit eintaucht. Die Charaktere sind authentisch, vielschichtig und in ihren Entscheidungen erschreckend nachvollziehbar, was die Geschichte umso eindringlicher macht. Das Buch hält bis zum Schluss eine durchgehende Spannungskurve, überrascht mit cleveren Wendungen und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Es ist mehr als nur ein Thriller – es ist eine kritische Reflexion unserer Gesellschaft, verpackt in eine atemberaubend spannende Handlung. Die Herde ist ein intelligenter, hochspannender Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch tiefgründig und beängstigend realistisch wirkt. Absolute Leseempfehlung für alle, die fesselnde und gesellschaftskritische Thriller lieben! Perfekt für Leser*innen, die neben Spannung auch gesellschaftlichen Tiefgang schätzen. Wer Thriller mit einer beklemmenden Atmosphäre und aktuellen Bezügen mag, wird dieses Buch verschlingen.
Schlichtweg gekonnt! Ein besonderes Buch.
**** Worum geht es? **** Alles nimmt seinen Lauf mit einer Herde von 15 Elefanten, die unkontrolliert durch Dörfer in China ziehen. Aber auch anderswo auf der Welt scheinen sich Tiere im Ausnahmezustand zu befinden. Während einige versuchen herauszufinden, was passiert, wollen andere den Tieren den Garaus machen. Kann es am Ende überhaupt gut ausgehen? **** Mein Eindruck **** Mit diesem Buch schafft es der Autor erneut, eine brisante und topaktuelle Geschichte – das Thema Tiere und Umweltschutz – in ein spannendes und durchweg fesselndes Szenario einzubetten. Ein bisschen rätselhaft, hochgradig gesellschaftskritisch und international. Einblicke in die unterschiedlichen Länder, ihre Einstellungen und jahrtausendealten Kulturen prägten das Geschehen. Ich war wirklich von dem Inhalt und dem Stil des Autors erneut begeistert. Ein Thriller ist es allerdings nicht. Nach dem vorherigen Band *Der Stich*, der unabhängig lesbar ist, habe ich jedoch genau so ein Buch wie dieses hier erwartet. Eine kleine Kritik gibt es trotzdem: Der Autor arbeitet erneut mit einer Vielzahl an Erzählsträngen. Diese wecken viel Neugierde, bremsen das Buch aber auch aus und lenken teils, vor allem im Mittelteil, vom Zusammenhang der einzelnen Szenarien ab. Ein absolutes Plus in diesem Band sind die historischen und landschaftlichen Einblicke sowie der Fokus auf den Schutz der Elefantenherde sowie die inhaltliche Nähe zu wahren Gegebenheiten. **** Empfehlung? **** Wer brandaktuelle Themen kritisch, spannungsgeladen und inhaltlich gewinnbringend dargestellt lesen möchte, sollte sich unbedingt diese Reihe des Autors ansehen!
Ein Thriller, der zum Nachdenken anregt.
Peter Danielsson ist in China um die Zwerggänse zu schützen und bekommt dadurch mit, dass eine Herde Elefanten ihr Revier verlassen haben und nun Dörfer zerstören auf ihrem Weg. Nur wohin wollen die Elefanten und warum sind sie unterwegs? Während er versucht dies rauszufinden, muss er aber auch die Elefanten vor dem Abschuss bewahren. Und es ist nicht das einzige Phänomen weltweit, bei dem sich Tiere komisch verhalten. Es handelt sich bei dem Buch um einen Öko-Thriller und dadurch stehen die Tiere auch sehr im Fokus. Man bekommt zum Beispiel auch viele Informationen zu dem generellen Verhalten von Elefanten, was ich sehr interessant fand. Dadurch besticht der Thriller nicht mit einer extremen Spannungskurve, aber trotz allem möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Dazu kommen die unterschiedlichen Handlungsstränge. Die beiden Hauptstänge sind China, wo wir Peter und Sui begleiten und Mexiko, wo wir Abel, Peters Vater bei seiner Suche in einer alten Tempelanlage begleiten. Ich persönlich fand die Handlungen in Mexiko spannender als die in China aber dafür waren die Handlungen in China mit den Elefanten sehr interessant. Und durch die Wechsel kann man das Buch nur schwer zur Seite legen. Die Auflösung am Ende war für mich schlüssig und hat alles zu einem passenden Abschluss gebracht und das Nachwort des Autors fand ich sehr gut, um einordnen zu können, was nun Phantasie und was Realität ist. Mich hat das Buch auf jeden Fall auch zum Nachdenken angeregt und ich kann es nur empfehlen!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Im gebirgigen Südwesten Chinas verlassen fünfzehn asiatische Elefanten ihr Revier und beginnen eine Wanderung nach Norden. Niemand weiß, wohin die Tiere unterwegs sind. Die Bilder der wandernden Giganten gehen um die Welt. Die anfängliche Faszination schlägt in Entsetzen um, als die Elefanten auf ihrer Route Häuser zerstören und Menschen angreifen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson erkennt darin ein Alarmzeichen, doch seine Warnungen bleiben ungehört. Stattdessen wird eine Großwildjagd organisiert, um dem Spuk ein Ende zu machen.
Bis plötzlich überall auf der Welt Tiere beginnen, sich bedrohlich zu verhalten ...
Book Information
Author Description
Thilo Winter ist ein deutscher Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist. Seine Reportagen berichten über den Einsatz von Gentechnik in der Archäologie, über die Anpassung von Tieren an die Welt der Menschen und über die Suche nach den ältesten Bakterien der Erde. Winter arbeitet u.a. für SPIEGEL GESCHICHTE, BILD DER WISSENSCHAFT und SPEKRUM DER WISSENSCHAFT. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie.
Posts
Bedrohliches Tierverhalten - Ein spannender Umweltthriller „Die Herde“ ist ein Umweltthriller, in dem es um ungewöhnliches Tierverhalten geht, dass für den Menschen zur Bedrohung wird. Sofort hat man Filme wie „ Die Vögel“ von Alfred Hitchcock im Kopf, oder auch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Und auch diesen Roman von Thilo Winter könnte ich mir sehr gut als Actionfilm vorstellen. Der schwedische Zoologe Peter Danielsson ist eigentlich mit einer Mission für die Zwerggänse in China unterwegs. Er will unbedingt ein geplantes Staudammprojekt verhindern, um die selten gewordenen Tiere zu schützen. Doch ein anderes Ereignis rückt in den Vordergrund. Eine Herde Elefanten hat ihr ursprüngliches Habitat verlassen und wandert unkontrolliert vom Südwesten China‘s in den Norden. Das zwangsläufige Eindringen in den Lebensraum des Menschen wird zur Gefahr, so dass der Gouverneur der Region Kunming beschließt die Herde abzuschießen, eine Großwildjagd, die Peter unbedingt verhindern will. An seiner Seite hat er die chinesische Ingenieurin Dayan Sui und deren Mutter Bao, eine Schamanin. Weitere ungewöhnliche Tierwanderungen rund um den Globus lassen die Wissenschaft aufhorchen. Peter‘s Vater, der Archäologe Abel, erforscht derweil in México die Ursache für die Aufgabe der heutigen Ruinenstadt Teotihuacán. Irgendwann werden die Handlungsstränge zusammengeführt und es ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Die kurzen Kapitel und die vielen Sprünge in die verschiedenen Handlungsorte ist gerade zu Beginn etwas anstrengend, da sich dem Leser die Zusammenhänge noch nicht erschließen. Zum Ende wird es aber immer spannender und auch das Nachwort verdient Beachtung. Hier klärt der Autor auf, welche wahren Begebenheiten ihn inspiriert haben und was er phantasievoll ergänzt hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, bringen einen Romane, die wissenschaftlich untermauert sind doch immer auch zum Nachdenken. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Besonders die Entwicklung der Ingenieurin hat mir gut gefallen. Der Roman liest sich dank des fesselnden Schreibstils des Autors schnell weg. Lediglich die Auflösung für das ungewöhnliche Tierverhalten fand ich ein bisschen unbefriedigend, vorstellbar ja, aber auch etwas unspektakulär.
Flache Charaktere in einer mäßig spannenden Geschichte
Aus heiterem Himmel macht sich mitten in der chinesischen Provinz eine Herde von 15 Elefanten auf den Weg quer durch das Land. Alle rätseln, was es mit der Wanderung der Tiere auf sich hat. Zum einen ist da der Zoologe Peter, der direkt vor Ort ist & Unterstützung erhält von der chinesischen Ingenieurin Sui; sie verfolgen die Herde, versuchen sie zu schützen & zu verstehen. Gleichzeitig häufen sich auf der ganzen Welt ähnlich mysteriöse Verhaltensmuster bei anderen Tieren, z. B. Vögel in den USA oder Affen in Bangkok. Parallel lesen wir von den Forschungen des Archäologen Abel (Peters Vater) in der antiken Ruinenstadt Teotihuacán/Mexiko. Das, was Peter beobachtet & das, was Abel entdeckt, scheint trotz der zeitlichen & räumlichen Distanz miteinander in Verbindung zu stehen. Anfänglich hatte ich so einen leichten Vibe von "Indiana Jones trifft The Da Vinci Code". Das Buch lässt sich flüssig lesen, verliert aber gerade in der Mitte sehr an Rasanz & plätschert dahin, während Peter & Sui über Seiten hinweg der Elefantenherde folgen. Da gefiel mir der Handlungsstrang mit Abel um Längen besser. Die Charaktere bleiben überwiegend oberflächlich; da gibt's das zerrüttete Vater-Sohn-Verhältnis, das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis, den machtgierigen Jäger (der doch allen Ernstes mit Nachnamen Vilain heißt!!!)... Aber keiner gewinnt wirklich an Tiefe oder erzeugt Sympathie. Gegen Ende hatte ich noch irgendwie mit einem Knall gerechnet, einer total überraschenden Auflösung des seltsamen Tierverhaltens. Das war dann jedoch dermaßen unspektakulär, dass es das Buch insgesamt zu einer Enttäuschung macht.

Interessanter Ökothriller
Bei der Ankündigung des Thrillers war ich unglaublich gespannt und das Buch landete sofort auf meiner Wunschliste. Der Klappentext kündigte an, dass überall auf der Welt die Tiere "zum Angriff" übergehen würden. Davon merkt man allerdings erst mal wenig. Die Handlung konzentriert sich auf die Elefantenherde in China und zeitgleich stattfindend einen Altertumsforscher in Mexiko. Besonders den Erzählstrang in Mexico fand ich sehr spannend - auch wenn es vordergründig erst einmal nicht um Tiere ging. Später kommen dann tatsächlich noch zwei weitere Schauplätze zum Tragen. Insgesamt fand ich das Buch spannend, aber mit Längen. Tolle Idee, aber meiner Meinung nach auch Potenzial verschenkt.
Ein spannender Thriller über die Auswirkungen der Eingriffe des Menschen in die Natur
Ich durfte in einer Leserunde das neueste Werk von Thilo Winter namens "Die Herde" lesen. Dieser Thriller ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen. Dies ist nun bereits das dritte Buch von dem Autor die alle etwas miteinander gemeinsam haben. Sie alle handeln von größtenteils fiktiven Umweltgeschehnissen, die so gut dargestellt werden, dass ich sie mir auch durchaus in der Realität vorstellen könnte. In dieser Story begleiten wir in der Hauptsache den schwedischen Zoologen Peter Danielson, der sich in China aufhält, um bedrohte Zwerggänse zu erforschen und den Bau eines Staudammes zu verhindern, der für eben diese Gänse ein großes Problem darstellen würde. Doch dann sind in einer Provinz in China 15 Elefanten von ihrem normalen Revier aus Richtung Norden aufgebrochen und zerstören viele Dörfer und verletzen Menschen. Peter versucht alles, um diese Tiere zu retten. Und das ist gar nicht so leicht, muss er doch gleich gegen mehrere Fronten kämpfen. Gemeinsam mit der Ingenieurin des Staudammes, Dayan Sui bricht Peter auf, um die Elefanten zu beschützen. Dann stellt sich heraus, dass verteilt auf der gesamten Welt verschiedenste Tierarten unnatürliche Verhaltensweisen an den Tag legen, besteht da etwa ein Zusammenhang? Wie lässt sich dieses weltweite Phänomen aufhalten, ohne den Tieren zu schaden? Ich muss ehrlich sagen, ich fand dieses Buch wieder einmal rundherum gelungen. Wie bereits die Vorgänger holt es mich von der ersten Seite an ab und ich fiebere regelrecht mit den einzelnen Protagonisten mit. Die kurzen Kapitel machen es hier zusätzlich spannend, finde ich. Perfekt abgerundet hat dieses Buch für mich das Nachwort von Herrn Winter. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Packender Thriller mit gesellschaftlicher Tiefe – ein absolutes Must-Read!
Die Herde von Thilo Winter ist ein Thriller, der nicht nur durch Hochspannung überzeugt, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Von der ersten Seite an zieht die Geschichte einen in ihren Bann, während sich die beklemmende Atmosphäre immer weiter verdichtet. Der Schreibstil ist fesselnd, präzise und absolut mitreißend. Besonders beeindruckend ist, wie geschickt der Autor Realität und Fiktion miteinander verwebt und dabei tief in die Psychologie der Massen und deren Manipulierbarkeit eintaucht. Die Charaktere sind authentisch, vielschichtig und in ihren Entscheidungen erschreckend nachvollziehbar, was die Geschichte umso eindringlicher macht. Das Buch hält bis zum Schluss eine durchgehende Spannungskurve, überrascht mit cleveren Wendungen und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Es ist mehr als nur ein Thriller – es ist eine kritische Reflexion unserer Gesellschaft, verpackt in eine atemberaubend spannende Handlung. Die Herde ist ein intelligenter, hochspannender Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch tiefgründig und beängstigend realistisch wirkt. Absolute Leseempfehlung für alle, die fesselnde und gesellschaftskritische Thriller lieben! Perfekt für Leser*innen, die neben Spannung auch gesellschaftlichen Tiefgang schätzen. Wer Thriller mit einer beklemmenden Atmosphäre und aktuellen Bezügen mag, wird dieses Buch verschlingen.
Schlichtweg gekonnt! Ein besonderes Buch.
**** Worum geht es? **** Alles nimmt seinen Lauf mit einer Herde von 15 Elefanten, die unkontrolliert durch Dörfer in China ziehen. Aber auch anderswo auf der Welt scheinen sich Tiere im Ausnahmezustand zu befinden. Während einige versuchen herauszufinden, was passiert, wollen andere den Tieren den Garaus machen. Kann es am Ende überhaupt gut ausgehen? **** Mein Eindruck **** Mit diesem Buch schafft es der Autor erneut, eine brisante und topaktuelle Geschichte – das Thema Tiere und Umweltschutz – in ein spannendes und durchweg fesselndes Szenario einzubetten. Ein bisschen rätselhaft, hochgradig gesellschaftskritisch und international. Einblicke in die unterschiedlichen Länder, ihre Einstellungen und jahrtausendealten Kulturen prägten das Geschehen. Ich war wirklich von dem Inhalt und dem Stil des Autors erneut begeistert. Ein Thriller ist es allerdings nicht. Nach dem vorherigen Band *Der Stich*, der unabhängig lesbar ist, habe ich jedoch genau so ein Buch wie dieses hier erwartet. Eine kleine Kritik gibt es trotzdem: Der Autor arbeitet erneut mit einer Vielzahl an Erzählsträngen. Diese wecken viel Neugierde, bremsen das Buch aber auch aus und lenken teils, vor allem im Mittelteil, vom Zusammenhang der einzelnen Szenarien ab. Ein absolutes Plus in diesem Band sind die historischen und landschaftlichen Einblicke sowie der Fokus auf den Schutz der Elefantenherde sowie die inhaltliche Nähe zu wahren Gegebenheiten. **** Empfehlung? **** Wer brandaktuelle Themen kritisch, spannungsgeladen und inhaltlich gewinnbringend dargestellt lesen möchte, sollte sich unbedingt diese Reihe des Autors ansehen!
Ein Thriller, der zum Nachdenken anregt.
Peter Danielsson ist in China um die Zwerggänse zu schützen und bekommt dadurch mit, dass eine Herde Elefanten ihr Revier verlassen haben und nun Dörfer zerstören auf ihrem Weg. Nur wohin wollen die Elefanten und warum sind sie unterwegs? Während er versucht dies rauszufinden, muss er aber auch die Elefanten vor dem Abschuss bewahren. Und es ist nicht das einzige Phänomen weltweit, bei dem sich Tiere komisch verhalten. Es handelt sich bei dem Buch um einen Öko-Thriller und dadurch stehen die Tiere auch sehr im Fokus. Man bekommt zum Beispiel auch viele Informationen zu dem generellen Verhalten von Elefanten, was ich sehr interessant fand. Dadurch besticht der Thriller nicht mit einer extremen Spannungskurve, aber trotz allem möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Dazu kommen die unterschiedlichen Handlungsstränge. Die beiden Hauptstänge sind China, wo wir Peter und Sui begleiten und Mexiko, wo wir Abel, Peters Vater bei seiner Suche in einer alten Tempelanlage begleiten. Ich persönlich fand die Handlungen in Mexiko spannender als die in China aber dafür waren die Handlungen in China mit den Elefanten sehr interessant. Und durch die Wechsel kann man das Buch nur schwer zur Seite legen. Die Auflösung am Ende war für mich schlüssig und hat alles zu einem passenden Abschluss gebracht und das Nachwort des Autors fand ich sehr gut, um einordnen zu können, was nun Phantasie und was Realität ist. Mich hat das Buch auf jeden Fall auch zum Nachdenken angeregt und ich kann es nur empfehlen!













