Die Gesellschaft der Tiere 3

Die Gesellschaft der Tiere 3

Softcover
3.729

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Description

Willkommen auf der Menschenfarm: Gnadenloser Horror-Thriller mit Gesellschaftskritik

Nach einem Autounfall finden sich ein Vater und seine Tochter inmitten einer ungewöhnlichen Dorfgemeinschaft wieder. Die Dorfbewohner sind allesamt Tiermenschen – halb Tier, halb Mensch. Die anfängliche Gastfreundschaft schlägt plötzlich in brutale Gewalt um, denn für die Tiermenschen sind die menschlichen Neuankömmlinge nichts anderes als Frischfleisch!

Eine albtraumhafte Fabel, deren gesellschaftskritischen Zwischentöne wie ein Fleischerbeil in den Schädel krachen und den tiefen Widerspruch unseres bestehenden Mensch-Tier-Verhältnisses offenbaren.

Spannung zwischen Gastfreundschaft und Grauen Die Serie gilt als noch nicht abgeschlossen Empfohlen für Leser*innen ab 18 Jahren Perfekt für Fans von Horror und Sozialkritik


Dies ist Band 3 der Serie.

Blutig, schockierend und zutiefst menschlich: Ein düsterer Horror-Manga über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Book Information

Main Genre
Manga
Sub Genre
Seinen
Format
Softcover
Pages
176
Price
10.30 €

Posts

5
All
3

Leider verliert die Reihe so nach und nach den Charme, den sie einst eigentlich hatte. Wo vorher noch der Konflikt war zwischen der tierischen Moral im Manga und der gelebten Konsequenz der Menschen im echten Leben hat man nun teilweise einfach nur noch Gore Momente, ohne dabei tatsächlich den Fokus auf dem großen Ganzen zu haben. Chika ist trotzdem noch ein spannender Charakter, aber diese ganzen Mutatentiere haben wenig Sinn ergeben und leider war die Story auch nicht soo gut. Das Ende verheißt wieder Spannung, aber ob das so gut klappen wird wie ich mir erhoffe, weiß ich auch nicht

5

Es gibt selten Manga, bei denen mir schlecht wird, das hier ist so einer XD

Ich finde es immer so faszinierend, wie diese Reihe ihre Geschichte erzählt! Es beginnt harmlos, verwandelt sich dann in einen absoluten Alptraum und diesmal gibt es sogar einen Bogen zurück zum ersten Band! Ich bin sehr begeistert, wie abgedreht das ist und wie wild. Es wird niemals was für jedermensch sein, aber für die, die was Abgedrehteres wollen, die sollten einen Blick reinwerfen.

5

Geilo

Ich fands mega. Viel Blutspritz. Und Chika und Murph kommen sich näher. Ob nun freundschaftlich oder nur weil Chika Murph fressen will, wird sich noch herausstellen. Die Mischwesen taten mir irgendwie leid. Ich glaube sie wäre echt lieb gewesen. Mal sehen was mit Murph wird. Und was es mit Chika wirklich auf sich hat. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

4.5

Die Reihe schafft es immer wieder einen drauf zu setzen! Absoluter Schocker, aber viel zu schnell gelesen. Ich will unbedingt wissen, wie es mit Chika weitergeht! Um die Mischwesen tut es mir echt leid, die scheinen noch „okay“ gewesen zu sein🥲

5

Spiegel, der uns unsere eigenen Abgründe aufzeigt, roh, blutig und fleischig

Mit dem dritten Band von "Die Gesellschaft der Tiere" von Takuya Okada hat mich die Reihe endlich wieder so gepackt, wie ich es mir ursprünglich erhofft hatte. Und ja, auch dieser Band ist wieder roh, blutig und fleischig, doch genau dadurch bekommt das ganze Geschehen eine etwas andere Ebene, die einen im Nachhinein länger beschäftigt, als einem vielleicht lieb ist... Aber kommen wir zuallererst einmal zum Inhalt. Um Spoiler zu vermeiden, habe ich lediglich die Inhaltsangabe vom ersten Teil beigefügt: Nach einem Autounfall finden sich ein Vater und seine Tochter inmitten einer ungewöhnlichen Dorfgemeinschaft wieder. Die Dorfbewohner sind allesamt Tiermenschen – halb Tier, halb Mensch. Die anfängliche Gastfreundschaft schlägt plötzlich in brutale Gewalt um, denn für die Tiermenschen sind die menschlichen Neuankömmlinge nichts anderes als Frischfleisch! Im Vergleich zum vorigen Teil, lässt sich die Story hier viel klarer verfolgen. Das Chaos bekommt wieder Struktur, als würde sich langsam ein roter Faden durch alles hindurchziehen. Oder eher eine blutverschmierte Wunde, die sich nun durch die Geschichte zieht und mit jedem Kapitel etwas weiter aufreißt... Ich habe dieses Mal tatsächlich auf beiden Seiten Charaktere gefunden, mit denen ich mitgefiebert habe und genau das macht die Sache irgendwie schon wieder verzwickt. Denn man fragt sich plötzlich: Wer hat hier eigentlich wirklich eine Chance? Und wer verdient sie überhaupt? Zwischen all der Gewalt, den Intrigen und dem gnadenlosen Überlebenskampf gab es für mich zudem immer wieder diese kurzen Momente von Mitgefühl, die mich innehalten ließen, nur um dann direkt von der nächsten blutigen Wendung wieder zurückgerissen zu werden. Gerade die Szenen, in denen sich von beiden Seiten aufeinander zubewegt wird, zeigen ja, dass ein Miteinander möglich wäre. Und gleichzeitig wird einem brutal vor Augen geführt, warum es in unserer Realität eben nicht so ist. Was wäre, wenn die Rollen wirklich vertauscht wären? Wenn wir die wären, die gejagt, zerlegt und verwertet werden? Zeichnerisch wird genau dieses Extrem besonders stark umgesetzt. Jedes Detail sitzt und wenn auch ungeschönt und gnadenlos, steckt hinter jedem Strich eine beeindruckende Kunstfertigkeit, die einen fesselt. Die Geschichte ist somit wieder hart und unverblümt, aber sie ist zugleich auch mehr als das, nämlich ein Spiegel, der uns unsere eigenen Abgründe aufzeigt. Es erinnert einen unweigerlich daran, wie normal dieser Anblick für uns geworden ist – nur eben aus einer ganz anderen Perspektive.

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