Die Freiheit des Soldaten
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Description
Die politische Konzeption Ernst Jüngers zeigt, wie sich rechtes nationalistisches Denken strukturiert. Hauptfeinde sind Liberalismus, Individualismus und Abtreibung. Der Frontsoldat gehorcht und befiehlt eingebunden in die militärische Gemeinschaft. Sich im Gefecht männlich auszuleben, das ist seine Freiheit. Er ist kein Individuum, das vielmehr mit dem Bürgertum und einer linken Kunst verschwinden wird. Jüngers Staat ist imperial, beherrscht die Wirtschaft, züchtet die Menschen und löst die Gesellschaft auf. Der zweite Typus ist der Arbeiter, der keine Klasseninteressen vertritt, sondern nationalistische und der mit der Technik die totale Mobilmachung ermöglicht, die der Staat braucht, um seine imperialen Interessen durchzukämpfen. Aus Frontsoldat und Arbeiter entsteht ein neues opferbereites Menschentum, das eine vereinheitlichte Presse feiert. Wiewohl er den Antisemitismus der Nazis ablehnt, will er 1944 weiterkämpfen. Die junge BRD lehnt er ab. 1960 hofft er auf einen Weltstaat.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Politics
Format
Softcover
Pages
368
Price
16.50 €
Author Description
Professor für Politische Philosophie an der Ludwig-Maximlians-Universität München
Description
Die politische Konzeption Ernst Jüngers zeigt, wie sich rechtes nationalistisches Denken strukturiert. Hauptfeinde sind Liberalismus, Individualismus und Abtreibung. Der Frontsoldat gehorcht und befiehlt eingebunden in die militärische Gemeinschaft. Sich im Gefecht männlich auszuleben, das ist seine Freiheit. Er ist kein Individuum, das vielmehr mit dem Bürgertum und einer linken Kunst verschwinden wird. Jüngers Staat ist imperial, beherrscht die Wirtschaft, züchtet die Menschen und löst die Gesellschaft auf. Der zweite Typus ist der Arbeiter, der keine Klasseninteressen vertritt, sondern nationalistische und der mit der Technik die totale Mobilmachung ermöglicht, die der Staat braucht, um seine imperialen Interessen durchzukämpfen. Aus Frontsoldat und Arbeiter entsteht ein neues opferbereites Menschentum, das eine vereinheitlichte Presse feiert. Wiewohl er den Antisemitismus der Nazis ablehnt, will er 1944 weiterkämpfen. Die junge BRD lehnt er ab. 1960 hofft er auf einen Weltstaat.
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Main Genre
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Politics
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Softcover
Pages
368
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16.50 €
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Professor für Politische Philosophie an der Ludwig-Maximlians-Universität München



