Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas
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Description
Ende des 19. Jahrhunderts: Therese von Bayern erfüllt so gar nicht die Erwartungen, die ihre Zeit an eine Prinzessin hat. Sie weigert sich zu heiraten und interessiert sich brennend für Naturwissenschaften – und es zieht sie in die Ferne, in das Land ihrer Träume: Brasilien. Gemeinsam mit drei Begleitern reist sie über den Atlantik und taucht ein in eine tropische Welt voller Wunder. Therese ist wie gebannt von diesem Land, erlebt seine Schönheit und Vielfalt, aber auch Gefahren und Grausamkeit. Sie lernt einen Mann vom Volk der Tupí kennen, der ihr ein Leben näherbringt, das sich von ihrem gänzlich unterscheidet. So wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis – und zur Geschichte einer besonderen Liebe.
Book Information
Author Description
Katharina Innig ist das Pseudonym der Kunsthistorikerin Tabea Mußgnug. Sie wurde 1987 geboren und studierte und promovierte in Heidelberg. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Süddeutschland. Ganz besonders liebt sie das 19. Jahrhundert und herausragende Frauenbiografien. »Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas« ist ihr erster historischer Roman.
Posts
Katharina Innig hat einen hervorragenden Roman über Prinzessin Therese von Bayern geschrieben, über die ich bisher nicht viel wusste. Er ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Wir erleben 1924 Prinzessin Therese auf ihren Altersdomizil in Lindau am Bodensee und in Rückblicken auf einer Reise nach Brasilien durch das Amazonasgebiet. Die Geschichte ist so bildgewaltig und lebendig geschrieben, dass ich das Gefühl hatte dabei zu sein. Die Charaktere wirken sehr authentisch. Prinzessin Therese war eine außergewöhnliche, wissbegierige und starke Frau, die ihrer Zeit weit vorraus war. Im Nachwort erfahren wir was historisch belegt und was Fiktion ist. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
Für Tage, an denen Du Dich klein fühlst und dich daran erinnern willst, wie groß dein Herz und das Leben eigentlich ist
„Die Forscherin“ von Katharina Innig ist vieles gleichzeitig: ein historischer Roman, eine Biografie, und etwas Fiktion. Alles wirkt zusammen als eine starke Empowerment-Geschichte. Wir tauchen ein in das Leben von Prinzessin Therese von Bayern (1850–1925), und zwar auf zwei Ebenen: einmal in ihr Leben im Alter auf ihrem Wohnsitz in Lindau, wo sie zum Zeitpunkt der Geschichte gerade mit einer Freundin in alten Erinnerungen schwelgt und ihre über viele Jahre gewachsene Sammlung an Pflanzen, Tieren und wissenschaftlichen Abhandlungen sortiert. Und dann sind wir selbst mitten drin: zurück in Thereses Vergangenheit auf ihrer Reise nach Brasilien und an den Amazonas. Wir erleben die Vielfalt des Urwaldes und die Wunder der Natur direkt aus Thereses Augen. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Offenheit für Neues und an ihrer Leidenschaft. Was mir besonders gefallen hat: Es geht hier nicht um eine klassische Liebesgeschichte zu einem heldenhaften Mann, der Therese dazu befähigt ihren Traum zu erreichen. Liebe ist da, aber eher am Rand. Viel stärker ist Thereses Liebe zu den Naturwissenschaften, zu Pflanzen, Tieren und zum Entdecken. Und dieser Liebe folgt sie konsequent, ohne dafür die Erlaubnis oder Bestätigung anderer zu erwarten. Sie lässt sich nicht einengen. Nicht von Erwartungen an sie als Frau und nicht von ihrer Rolle als Prinzessin. Therese von Bayern setzt um, was ihr am Herzen liegt. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: eine Erinnerung daran, dem eigenen Herzen zu folgen. Groß zu denken. Offen zu bleiben. Und diese leise, hartnäckige Begeisterung in sich selbst nicht klein zu machen. Diese Geschichte hat mir beim Lesen Mut geschenkt: Ich darf das auch. Und ich kann das auch.

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Ende des 19. Jahrhunderts: Therese von Bayern erfüllt so gar nicht die Erwartungen, die ihre Zeit an eine Prinzessin hat. Sie weigert sich zu heiraten und interessiert sich brennend für Naturwissenschaften – und es zieht sie in die Ferne, in das Land ihrer Träume: Brasilien. Gemeinsam mit drei Begleitern reist sie über den Atlantik und taucht ein in eine tropische Welt voller Wunder. Therese ist wie gebannt von diesem Land, erlebt seine Schönheit und Vielfalt, aber auch Gefahren und Grausamkeit. Sie lernt einen Mann vom Volk der Tupí kennen, der ihr ein Leben näherbringt, das sich von ihrem gänzlich unterscheidet. So wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis – und zur Geschichte einer besonderen Liebe.
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Katharina Innig ist das Pseudonym der Kunsthistorikerin Tabea Mußgnug. Sie wurde 1987 geboren und studierte und promovierte in Heidelberg. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Süddeutschland. Ganz besonders liebt sie das 19. Jahrhundert und herausragende Frauenbiografien. »Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas« ist ihr erster historischer Roman.
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Katharina Innig hat einen hervorragenden Roman über Prinzessin Therese von Bayern geschrieben, über die ich bisher nicht viel wusste. Er ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Wir erleben 1924 Prinzessin Therese auf ihren Altersdomizil in Lindau am Bodensee und in Rückblicken auf einer Reise nach Brasilien durch das Amazonasgebiet. Die Geschichte ist so bildgewaltig und lebendig geschrieben, dass ich das Gefühl hatte dabei zu sein. Die Charaktere wirken sehr authentisch. Prinzessin Therese war eine außergewöhnliche, wissbegierige und starke Frau, die ihrer Zeit weit vorraus war. Im Nachwort erfahren wir was historisch belegt und was Fiktion ist. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
Für Tage, an denen Du Dich klein fühlst und dich daran erinnern willst, wie groß dein Herz und das Leben eigentlich ist
„Die Forscherin“ von Katharina Innig ist vieles gleichzeitig: ein historischer Roman, eine Biografie, und etwas Fiktion. Alles wirkt zusammen als eine starke Empowerment-Geschichte. Wir tauchen ein in das Leben von Prinzessin Therese von Bayern (1850–1925), und zwar auf zwei Ebenen: einmal in ihr Leben im Alter auf ihrem Wohnsitz in Lindau, wo sie zum Zeitpunkt der Geschichte gerade mit einer Freundin in alten Erinnerungen schwelgt und ihre über viele Jahre gewachsene Sammlung an Pflanzen, Tieren und wissenschaftlichen Abhandlungen sortiert. Und dann sind wir selbst mitten drin: zurück in Thereses Vergangenheit auf ihrer Reise nach Brasilien und an den Amazonas. Wir erleben die Vielfalt des Urwaldes und die Wunder der Natur direkt aus Thereses Augen. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Offenheit für Neues und an ihrer Leidenschaft. Was mir besonders gefallen hat: Es geht hier nicht um eine klassische Liebesgeschichte zu einem heldenhaften Mann, der Therese dazu befähigt ihren Traum zu erreichen. Liebe ist da, aber eher am Rand. Viel stärker ist Thereses Liebe zu den Naturwissenschaften, zu Pflanzen, Tieren und zum Entdecken. Und dieser Liebe folgt sie konsequent, ohne dafür die Erlaubnis oder Bestätigung anderer zu erwarten. Sie lässt sich nicht einengen. Nicht von Erwartungen an sie als Frau und nicht von ihrer Rolle als Prinzessin. Therese von Bayern setzt um, was ihr am Herzen liegt. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: eine Erinnerung daran, dem eigenen Herzen zu folgen. Groß zu denken. Offen zu bleiben. Und diese leise, hartnäckige Begeisterung in sich selbst nicht klein zu machen. Diese Geschichte hat mir beim Lesen Mut geschenkt: Ich darf das auch. Und ich kann das auch.









