Die Filiale
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Eine junge Frau stellt sich gegen das System
»Die Filiale« ist der erste Band von Veit Etzolds großer Thriller-Reihe um Laura Jacobs, die als richtige Frau im falschen Job in einen mörderischen Finanzskandal verwickelt wird.
Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand!
Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …
Hochspannend knöpft sich Ex-Banker und Bestseller-Autor Veit Etzold in seinem Thriller um Bankerin Laura Jakobs die brisanten Themen Wohnungsnot und Immobilienhaie vor. Er zeigt die Welt der Banken, wie wir sie noch nie gesehen haben und erzählt den mitreißenden Kampf einen jungen Frau, die sich gegen das System stellt.
Entdecken Sie auch die anderen Thriller von Veit Etzold:
Todesdeal (Rohstoff-Krieg im Kongo) Dark Web (hoch brisantes Cyber-Terrorismus-Szenario) Staatsfeind (erschreckend realistisches Verschwörungsszenario innerhalb der Bundesrepublik) Final Control (Kampf der Supermächte China und Europa um digitale Kontrolle)Book Information
Author Description
Prof. Dr. Veit Etzold ist Autor von dreizehn SPIEGEL-Bestsellern. Sein erstes Buch schrieb er im Jahr 2008 mit Prof. Michael Tsokos, dem ehemaligen Chef der Berliner Rechtsmedizin, über spektakuläre Todesfälle in der Forensik. Bevor er zu schreiben anfing, war Etzold Banker, Strategieberater und Programmdirektor in der Management-Ausbildung. Heute arbeitet er als Thriller-Autor und Keynote Speaker. Passend zu seinen Thrillern ist er mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold (geb. Guddat) verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin und Bremen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
"Die Filiale" ist mein erstes Buch von Veit Etzold und ich kann sagen es ist ein solider Thriller. Aufgeteilt ist das Buch neben den Kapiteln in die einzelnen Wochentage. Dadurch bekommt man einen schönen flüssigen Lesefluss und man hat das Buch ruck zuck durch. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und du bekommst hier soviel Einblick in das Leben einer Bank und der Finanzwelt dass ich selber mich jetzt ein ein gelernter Bäcker fühle😂 Trotzdem hat mir irgendwas an den Buch gefehlt. Der Spannungsbogen war zwar da aber es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Für mich ein super Thriller für zwischendurch aber kein Highlight leider, welches ich nochmal lesen muss.

Etwas zu viel Detailwissen Laura Jacobs ist Wertpapierberaterin bei der BWG Bank in der Koppenstraße in Berlin. Es gelingt ihr bei einem Überfall dieser Bankfiliale einen kühlen Kopf zu bewahren und den Überfall einigermaßen glimpflich ausgehen zu lassen. Durch diese Aktion wird die Führung auf Laura aufmerksam und bietet ihr neue Chancen. Gleichzeitig ist Laura hin- und hergerissen, hat ihnen ihr Vermieter, auch die BWG-Bank, doch die Kündigung für das gemietete Haus in Blankenfelde-Mahlow übersandt. Als Laura versucht die Hintergründe der Kündigung aufzuklären, begibt sie sich in einen Sumpf aus kriminellen Machenschaften. „Die Filiale“ von Veit Etzold ist Band 1 der Laura-Jacobs-Reihe. Laura Jacobs präsentiert sich dabei ab der ersten Seite als mutige, intelligente, aber bodenständige Frau, die Dinge hinterfragt und sehr strukturiert denkt, was auch im Buch gut erklärt wird. Ihr Mann Timo wiederum fungiert dabei als absolutes Pendant in Auftreten und Charakter, aber in gewisser Weise auch in der Intelligenz. Es handelt sich hier um einen reinen Bankenthriller, was mir das letzte etwas schwer machte. Es sind sehr viele Fachbegriffe, die hier verwendet und erklärt werden, aber so nebenbei in einem Buch schwer nachvollziehbar sind, wenn man unbeleckt in dieses Thema reingeht. Den groben Ansatz konnte ich zwar immer verstehen, aber die Tiefe des Ganzen hat sich mir dabei nicht so ganz erschlossen. Den Spannungsbogen hat Veit Etzold wie immer sehr gut aufgebaut. Dieser ergibt sich schon immer durch den Aufbau des jeweiligen Buches. In diesem Fall ist das Buch in Wochentage unterteilt und die Charaktere sind kurz und knapp gehalten, was mich immer wieder animierte, doch noch ein Kapitel und das nächste Kapitel etc. lesen zu wollen. Gerade das letzte Drittel des Buches gestaltete sich für mich als besonders spannend. Alles in allem ein guter Thriller, der für mich etwas an Spannung verliert, da zu viel bankerisches Fachwissen behandelt wird und ich damit nicht ganz in die Tiefe der Geschichte eindringen konnte. Dennoch eine Empfehlung für alle Fans von Veit Etzold!
Interessanter Finanz-Thriller
"Die Filiale" ist ein Finanzthriller, der mit der Protagonistin Laura Jacobs eine starke und intelligente Hauptfigur präsentiert. Auch ihr cleveres Handeln und Durchsetzungsvermögen machte sie für mich sympathisch. Leider gibt es vereinzelt Situationen, in denen sie überraschend naiv agiert, was für mich nicht so recht zu ihrem sonst so scharfsinnigen Charakter gepasst hat. Dennoch bleibt sie eine interessante und vielschichtige Figur, die den Leser durch die Handlung trägt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass ich mühelos in die Welt der Banken und Finanzen eintauchen konnte. Man merkt deutlich, dass der Autor früher selbst als Bankkaufmann tätig war. Die authentischen Beschreibungen der Abläufe und Vorgänge in der Bank verleihen der Geschichte eine Realitätsnähe, ohne jedoch zu trocken oder zu technisch zu wirken. Obwohl die zweite Hälfte des Buches durch ein höheres Tempo und mehr Spannung punktet, konnte mich die erste Hälfte doch einen Ticken mehr fesseln. Die Ruhe vor dem Sturm, das Aufbauen von Intrigen und die langsame Eskalation der Ereignisse hatten einen ganz besonderen Reiz für mich. Ab der Hälfte war dann etwa klar, in welche Richtung sich die Handlung weiterentwickelt. "Die Filiale" mag vielleicht nicht zu meinen absoluten Highlights gehören, aber es hat mich durchweg gut unterhalten. Die Mischung aus realistischer Handlung, einem flüssigen Schreibstil und einer Hauptfigur, die ich gerne begleitet habe, machen dieses Buch zu einer lohnenswerten Lektüre. Wer Finanzthriller mag, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Als gelernte Bankkauffrau war es für mich quasi Pflicht, das Buch zu lesen 😊 mir hats sehr gut gefallen, ich konnte mich natürlich aber sehr gut in die Situation der Laura rein versetzen. Es war schön, mal wieder an alte Filial Zeiten zurück zu denken. Lediglich ein wenig spannender hätte es sein können. Freue mich schon auf Teil 2.
Ein Buch, dass mich in keinster Weise erreichen und somit nie zu dem angepriesenen Thriller werden konnte. Ich hatte mir eine weit bessere Verknüpfung von Fakten und einer spannenden Story vorgestellt - deswegen dieses Mal keine Leseempfehlung von meiner Seite...
Der Start ins Geschehen fiel mir hier sehr leicht, den der Schreibstil von Etzold ist wie immer locker & eingängig. Nach anfänglichem Orientieren in der Story, wartete ich auf den Spannungsaufbau - doch da war nicht viel. Es wird erstmal sehr viel Theorie in Form von einem sehr langen Intro - wenn man das so bezeichnen möchte - abgearbeitet. Lange Zeit kam es für mich nicht über den Status einer Einführung hinaus. Ich wartete auf den zündenden Funken, auf den Moment bei dem ich sagen kann, dass es nun so richtig losgeht. Allerdings kam der nie so wirklich, denn es fehlte hier an allem was ich sonst an Büchern von Veit Etzold schätze. Die Emotionen, die Verbindung zu den Protagonisten - konnte ich überhaupt nicht wiederfinden. Die Momente, die in die Richtung gingen, wurden leider ohne besondere Leidenschaft oder Empfinden regelrecht abgearbeitet. Auch wenn hier eine andere Thematik im Vordergrund stand, war mir das zu langwierig und zu faktenbezogen.

Ein gelungener Wirtschaftsthriller
Gefällt sicher nicht jeden, da die Geschichte ohne viel Blutvergießen auskommt. Aber ich fand die Thematik und die Handlung sehr spannend. Wenn sich bissl in der kaufmännischen/ Finanzwelt auskennt, dann kann man dem Ganzen auch gut folgen und ist mehrmals sehr erschrocken, was eigentlich alles im Hintergrund ablaufen kann. Game of Thrones Spoiler
Gelungener Thriller.
Für mich ein bisher unbekannter Autor, aber es soll nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Der Roman war direkt von Anfang an sehr spannend geschrieben. Worum ging es ■■■■■■■■■ Zu Beginn ging es um einen gefährlichen Bankraub, aber blieb nicht dabei und entwickelte sich zu einem geplanten Häuserverkauf an einen Investor und zu guter letzt ein skrupelloser Mord und einem gierigen Bankmanager. Laura Jacobs ist eine neue Protagonistin, eine sehr sympathische Frau, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Ich erfuhr sehr vieles über die Welt der Finanzen, was für mich ungewöhnlich war mich aber nicht gestört hat. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, real dabei gewesen zu sein so exzellent war es geschrieben. Ich habe die ganze Zeit mit allen Protagonisten mitgefiebert. Ein für mich wirklich sehr gelungenes Buch, was Lust auf mehr macht. Ich empfehle es sehr gerne weiter und bewerte hier mit 💫💫💫💫💫.

Absolute Leseempfehlung!
Ich kenne von Etzold bisher nur einige Teile der Clara-Vidalis-Reihe und war daher sehr gespannt auf den neuen Titel "Die Filiale". Der Schreibstil ist gewohnt knackig und sehr angenehm zu lesen. Die recht kurzen Kapitel ließen mich nur so durch die Seiten fliegen. In diesem Thriller tauchen wir in die Bankweld ein, die mit den ganzen Aktien, Depots, Hedgefonds o. Ä ja oft nicht ganz so einfach zu durchblicken ist. Veit Etzold versucht allerdings den Schleier zumindest etwas zu lichten und ein paar Elemente einfach zu erklären. So ganz blicke ich bei den Themen zwar immer noch nicht durch, aber dafür kann das Buch ja nichts 😅 Die Protagonisten sind sehr realistisch dargestellt und durch einige Anekdoten musste ich mehr als ein Mal schmunzeln. Die Handlung ließ sich von Seite eins an gut verfolgen und auch die Auflösung war für mich rund. Ich rechnete zwar mit dem Täter, allerdings störte mich das nicht im geringsten. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen, denn abseits der blutigen Serienkiller, ist dieser Thriller bestimmt näher an so mancher Wahrheit als es uns lieb ist.
„Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …“ So viele Verstrickungen und Verzweigungen. Wie alles zusammenhängt. Dieses Buch ist in der Tat sehr spannend. Es ist in verschiedenen Perspektiven geschrieben, überwiegend aber in der von Laura und ist in Tage aufgeteilt. Und in diesen Tagen passiert so viel. Laura passiert so einiges, was ihr schier den Boden unter den Füßen wegreißt, sie tut mir zwischendrin auch ein wenig leid. Chronologisch wird man durchgeführt und es spitzt sich immer weiter zu. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Szenarien haben durchaus etwas realistisches für mich, auch wenn ich mir das ein oder andere mal denke: „das ist doch Quatsch!“ Was ich sehr gut finde und dem Buch keineswegs irgendwie fad wirken lässt, sind die kleinen Wissenshappen, die man über das Bankleben bzw. über das Investieren in Aktien usw. Es ist, meiner Meinung nach, immer perfekt im Buch platziert. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe um Laura Jacobs, da das Ende des Buches doch recht offen ist und neugierg macht.
Solide, teils sogar richtig spannend
Ich habe schon einige Bücher von Veit Etzold gelesen, die spannender waren. Aber das Thema interessiert und fasziniert mich, so dass mir das Buch letztendlich doch sehr gut gefallen hat und ich mir die Nachfolgebände gekauft habe. Manches in diesem Buch scheint beängstigend realistisch! Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut und das Buch lässt sich gut lesen, auch wenn ich manche Begriffe aus de Finanzwelt googeln musste. Die Handlung: Laura Jacobs ahnt nichts Gutes, als sie den Brief der Wohnungsbaugesellschaft in ihren Händen hält: Eben noch verhinderte sie bei einem Überfall auf ihre Filiale der BWG Bank in Berlin ein Blutbad - jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand. Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Während sie noch gemeinsam mit ihrem Mann Timo überlegt, was sie gegen die Kündigung unternehmen kann, wird sie von ihrem neuen Chef als Dank für ihr couragiertes Auftreten beim Überfall zur stellvertretenden Filialleiterin befördert. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Laura wird in einen mysteriösen Komplott verwickelt - zusammen mit dem ehemaligen Regionalvorstand der Bank. Als man diesem dann auch noch den Mord an einer Prostituierten in die Schuhe schieben will, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat.
Heute mal wieder kein Mord und Totschlag, sondern ein Thriller über die knallharte Finanzwelt. Perfekt den, sowas wird mich nie betreffen. #armerschlucker So was haben wir hier nun, ein Finanzthriller auf den man sich einlassen muss. Wenn man das Buch nimmt und nicht enttäuscht über die Grundstory ist, haben wir hier ein sehr solides Buch. Wenig Polizeiarbeit oder sonstiges, wir begleiten fast ausschließlich "Laura" und die Machenschaften der Bank. "Laura" an sich mochte ich sehr, mit ihr bin ich gern durch die Geschichte gegangen. Die Nebencharaktere waren okay, aber nicht besonderes. Durch die Story kommt man sehr gut durch, auch wenn der Spannungsbogen für mich, nicht sonderlich hoch war. Ich kam relativ schnell dahinter was los ist und vor allem wer der Verantwortliche ist. Die zusammenhänge in dem ganzen fand ich aber interessant und bin mir sicher, dass es im realen Leben genau so abläuft ab und an. Das Ende fand ich ganz gut, auch wenn die Szene am Ende mit "Laura" ein wenig übertrieben war und nicht so ganz zum Buch passte.

Toller Auftakt einer neuen Reihe
Meinung: Das Cover finde ich so schön, der Titel verrät nicht viel. Aber worum geht es hier? Laura arbeitet schon seit Jahren bei einer Berliner Bank. Bei einem Banküberfall reagiert sie sehr souverän, indem sie das Problem löste, keiner verletzt wurde und die Räuber gefangen wurden. Die Bankleitung ist so begeistert, dass sie ihr den Posten der stellvertretende Filialleitung angeboten haben. Das tolle Angebot tröstet jedoch nicht, dass sie zum Tag des Überfalls die Kündigung des Mietvertrages ihres Hauses erhalten hat. Ihr Vermieter ist niemand anderes als ihr Arbeitgeber. Die ganze Siedlung und somit viele von Lauras Kollegen sind betroffen. Gemeinsam versuchen sie, ihre Häuser zu halten. Der Alptraum beginnt... Der Schreibstil ist super leicht, fesselnd und spannend. Jedes Wort bedacht und fließend. Die Story ist so real und mitfühlend. Die Kapitel sind kurz gehalten, man kann die Handlungen wirklich nachvollziehen. Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet, das Bankenthema ist richtig aktuell unf vor allem die Hauptfigur wurde wahnsinnig gut charakterisiert. Ich konnte sofort eine Bindung zu Laura aufbauen. Ich bin gespannt, wie die Serie um Laura Jacobs weitergeht... Ein super spannender Thriller! Eine absolute Leseempfehlung. Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️

✨
Das Buch liegt schon länger auf meinem SuB und durfte nun endlich befreit werden. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben sodass ich schnell in der Geschichte drin war. Die Kapitel sind kurz gehalten wofür es bei mir immer Bonus Punkte gibt 😃 Etwas weniger Banker-/ und Finanzwissen sowie seltsame Sprüche und Witze hätten der Geschichte auch ganz gut getan. Dennoch war die Geschichte um die Bankangestellte Laura unterhaltsam und spannend wenn auch zeitweise etwas langatmig. Das Ende beinhaltet einen Cliffhanger, wobei ich nicht sicher bin ob ich den nächsten Teil der Reihe lesen werde.

Thriller der anderen Art
Laura kommt im eigenen Unternehmen einem Skandal auf die Schliche und muss dafür teuer bezahlen. Wie von Veit Etzold gewohnt ist man sehr schnell in der Geschichte und dem Geschehen drinnen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber für mich vom Autor doch eher ungewohnt & manchmal bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, sodass mein Lesefluss leicht gestört wurde. Sehr gut gelungen fand ich die Perspektivenwechsel im Laufe des Buches, weil man so einfach viel mehr Informationen erhält und einige Entscheidungen / Vorfälle besser nachvollziehen kann. Auch die Protagonistin fand ich sympathisch und konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen. Allgemein die Charakterkonstellation zwischen Gut und Böse empfand ich als angenehm, da es so nicht eintönig wurde. Das Cover ist schlicht und für mich passend zum Buch und Autor gewählt. Auch die Haptik mit der anderen Oberfläche des Mittelstreifens auf Vorder- und Rückseite fand ich mal etwas anderes. Aber besondere Cover sind bei diesem Autor ja zum Glück der Standard! Was mich zwischendurch ebenfalls immer mal wieder etwas stocken hat lassen, waren die Themen aus der Finanz- und Immobilienwelt. Ich verstehe, dass diese bei dieser Thematik eine große Rolle spielen, aber so ausführlich wie es zwischenzeitlich um Kryptowährungen, Aktien und Ähnliches ging war für mich als Laien sehr schwerfällig. An sich war das Buch aber ein absolut solider Reihenauftakt und ich freue mich wahnsinnig auf die weiteren Teile der Finanzkrimireihe rund um Laura & kann auch dieses Buch jedem Thriller-Fan ans Herz legen, auch wenn er vielleicht nicht so gewalttätig und blutig wie andere Etzold-Thriller ist.
Finanzthriller - mal was anderes
Die Thematik an sich fand ich sehr spannend und es ist tatsächlich mal ein ganz anderer Thriller. Ich persönlich fand es aber nicht sonderlich gruselig oder blutig genug, was für mich sonst einen klassischen Thriller ausmacht. Leider haben mich ein paar Tippfehler ziemlich getriggert, was den Lesefluss ein paar Mal unterbrochen hat. Dennoch hat mich der Cliffhanger am Ende neugierig auf den zweiten Band gemacht, weshalb ich diesen auf jeden Fall auch lesen werde!

Packende Unterhaltung in Kombination mit einem Thriller in der Thematik der Finanzen.
Der Thriller nimmt direkt an Fahrt auf und startet mit einem Banküberfall. Insgesamt war die Handlung sehr packend, auch wenn zwischendurch viele finanzspezifische Themen behandelt wurden. Auch wenn diese teils sehr komplex waren, wurden sie gut erklärt. Die Charaktere wurden mir zu oberflächlich beschrieben, ich hätte sie gerne noch besser kennenlernen wollen. Besonders zum Ende hin hätte ich mir auch gewünscht, noch mehr die Angst der Protagonistin spüren zu können. Die Auflösung war mehr als spannend und insbesondere das Ende hat mir sehr gut gefallen, welches mit einer Auflösung bis zur letzten Seite und einem Cliffhanger abschließt. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Besonders die kurzen Kapitel und der durchgehende Spannungsbogen tragen ihren Teil dazu bei, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für mich ein sehr gutes Buch, weshalb ich 4 von 5 Sterne vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ und später direkt mit Band 2 weiterlesen werde.

Spannender Thriller im Bankenumfeld
Alles beginnt mit einem Banküberfall bei dem Laura die Nerven behält. Das bringt ihr eine Beförderung ein über die sie sich wirklich freut. Aber es macht die Sache mit ihrem Haus, das sie von der Bank gemietet haben und das nun verkauft werden soll nicht einfacher. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und das Buch hat sich wirklich gut lesen lassen. Die Kapitel waren von der Länge auch wirklich gut gewählt und man konnte die Handlung unter anderem durch die Chronologie gut nachvollziehen. Laura als Protagonistin ist tough und lässt sich nicht alles gefallen, aber sie holt sich auch Hilfe wenn nötig. Das hat mir an ihr gut gefallen. Manche Ereignisse waren zwar vorhersehbar, aber trotz allem war es ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt und ich bin schon gespannt, wie es mit Laura und der Bank weitergeht!
"Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …" Ich habe das eine oder andere Buch von Herrn Etzold schon mal gelesen und hatte gemischte Gefühle zu diesem Buch. Jedoch wollte ich der neuen Reihe eine Chance geben. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen aufgrund der kurzen Kapitel und des flüssigen Schreibstils. Also man kann das Buch wirklich sehr schnell durchlesen. Wir haben für das Buch 4 Tage eingeplant und sind dann innerhalb von zwei Tagen durch gewesen. Die Fachegriffe waren manchmal etwas hinderlich, weil ich da üerrhaupt keine Ahnung von habe, klar den einen oder anderen Begriff kennt man schon, aber ich kann damit nicht so viel anfangen. Der Autor bemüht sich diese zu erklären, aber dadurch geht der flüssige Leseeindruck etwas verloren. Ansonsten hat mir die Hauptprotagonist gut gefallen, auch wenn ich nicht verstehe wieso sie mit solch einem Ehemann zusammen ist (ist in meinen Augen zwar ein lieber Kerl, aber wirkt für mich nicht wie die hellste Kerze auf dem Kuchen). Die Geschichte konnte mich unterhalten und ich fand es auch ganz spannend. Ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte enden würde, auch wenn die Auflösung etwas zu leicht vom Ablauf gewesen ist, aber dennoch wars dann doch noch überraschend. Ich mochte die Geschichte und das vor allem bei der Geschichte hängen geblieben ist bzw. sich verstärkt hat, ist die Angst bzw. das ungute Gefühl gegenüber der Bank, obwohl jeder von uns ein Bankkonto hat (was auch der Autor sagt). Insgesamt für mich eine gute Geschichte für Zwischendurch, die mich unterhalten hat und die ich gerne gelesen habe. Es ist wirklich eine kleine Überraschung gewesen.
Übersicht der Bankarbeit in eine Geschichte verpackt.
Die Filiale, eine Geschichte die interessant beginnt, ein wenig Bankfilialen Alltag und man lernt die Menschen in derArbeit und im Leben während des Alltag‘s kennen . Mein Eindruck der Geschichte ist, es ist gut zu lesen um was es geht und die Spannung steigert sich langsam. Wer es nicht so extrem Thriller mäßig mag , findet hier ein gutes Buch.
Achtung Spoiler zu Teil 2 in der Rezension
Gerade habe ich die Thriller "Die Filiale" und direkt hinterher "Die Zentrale" gelesen. In "Die Filiale" hat die junge Bänkerin Laura Jakobs einen spektakulären Banküberfall verhindert. Kaum von dem Schock erholt, droht Laura der Verlust ihres Zuhauses, da die Bank die Grundstücke in Berlin einem dubiosen Investor verkaufen will. Dagegen stellt sich Laura und wird sehr aktiv. Etzold beschäftigt sich in diesem Band mit Wohnungsnot, Finanzskandalen und immobilienhaien. Das Problem mit den Grundstücken scheint sich zu Beginn von "Die Zentrale" geklärt zu haben. Die Kolumune hat die Grundstücke zurückgekauft. Doch Laura will es genau wissen. Mit ihrem fotografischen Gedächtnis und dem Faible für Zahlen ist sie bei der BWB Bank karrieremäßig gerade gut unterwegs. Sie wird für ein Spezialprojekt entsendet nach Frankfurt in die Zentrale. Sehr zum Leidwesen von Gatte Timo bringt sich Laura erneut mit beträchtlich Herzblut und viel zeitlichem Engagement ein. Doch Laura gerät in einen Strudel der Finanzwelt, der sowohl erneut ihr eigenes Grundstück betrifft als auch skrupellose Investoren. Mit ihrem analytischen Verstand findet sie nach und nach heraus wie die dubiosen "Selbstmorde" in der Bank zusammenhängen. Doch dann fällt der Verdacht auf Laura selbst.... Meine Meinung: Zwei spannende Thriller in mitten der sich selbst unheimlich wichtig nehmenden Finanzwelt. Erinnert inhaltlich an Machenschaften wie bei Grisham "die Firma" und hat natürlich viele Parallelen zu bekannten Finanzskandalen wie Lehman Brothers, wirecard und co. Ich habe in dem Bereich wenig Anknüpfungspunkte, weshalb es für mich mal was erfrischend anderes war. Absolut spannend. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die Zusammenhänge sind immer klar und gut dargestellt. Die Protagonistin wirkt authentisch bis vielleicht ein bisschen over the top - aber nicht nervig. Die vielen Zitate und Querverweise des Autors brachten zudem Tiefe hinein. Von mir gibt's für beide Bücher 4 von 5 Sternen.

》Beängstigend realistisch《 trifft es ganz gut
Die Geschichte war anders als ich erwartet hatte, brachte aber von Anfang an Spannung mit sich. Die kurzen Kapitel haben immer zum Weiterlesen animiert. Die Probleme die Laura mit dem Hauskauf hat, sowie die Tatsache, dass Timo den Großteil von deren Geld verzockt hat, sind wirklich sehr realitätsnah und nehmen den Leser daher sehr gut mit. Wenn man jedoch selbst keine Ahnung von Kapitalerträgen hat, fällt es einem schwer die ganzen Erklärungen zu den Einnahmen auch wirklich zu verstehen. Das Buch und die Geschehnisse, brachten eine unglaubliche Dynamik mit sich, was zum letzten Drittel jedoch etwas viel wurde. Laura hatte sich von einer klugen Angestellten innerhalb von zwei Wochen zu einer Möchtegern-Komissarin entwickelt. Die Geschehnisse haben es zwar gefordert, aber realistisch schien die Sache mit einem Mal weniger. Auch die Tatsache, dass Laura bereits nach zwei Treffen mit Marc, mit dem Gedanken gespielt hat, Timo mit ihm zu betrügen, schien etwas deplatziert zum Ende hin. Man bekam mit einem Mal das Gefühl, als wäre Lauras und Timos Ehe gar nicht auf so solidem Grund gebaut wie man zu Anfang den Anschein vermittelt bekommt. Die Geschichte an sich, wirkt relativ abgeschlossen - trotz, dass der Böse noch nicht gefangen ist. Das Ende ist aber dahingehend nicht so offen, dass man den direkten Drang hat die Geschehnisse sofort weiter zu verfolgen. Das Einzige was etwas Salz in die Wunde streut, ist die Tatsache, dass Marc entführt wurde und gefoltert wird.
Mein Eindruck: Durch die vielen Beiträge auf den Social Media Plattformen wurde ich aufmerksam auf das Buch. Der Inhalt machte mich nach einem kurzen Blick recht neugierig, so dass ich es kaum erwarten konnte mit dem Buch zu starten. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sehr leicht und ich war sehr schnell mittendrin. Dank des leichten und flüssigen Schreibstils kam ich auch sehr schnell voran. Die Spannung war von Anfang an da und zusammen mit dem Nervenkitzel und einer beklemmenden Stimmung, die die Geschichte begleitete, machte es das Leseerlebnis rundum perfekt. Man kann daher sagen, der Autor schafft es auf eine sehr angenehme Art und Weise, den Leser von Lauras Geschichte und der Machenschaften der Bank zu vereinnahmen und so zu überzeugen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Charakterdarstellung gefiel mir auch sehr gut. Laura fand ich von Anfang an sympathisch authentisch. Ich konnte mich daher ziemlich gut in sie hineinversetzen. Sie ist taff, schlau und kämpft um die Dinge, die ihr wichtig sind. Und dafür brauch sie Mut und stellt ihre Ängste, die sie hat, in den Hintergrund. Lauras Mann, Timo, wirkt auch sehr authentisch auf mich, auch wenn ich den Eindruck habe, dass er das genaue Gegenteil von Laura ist. Was aber nichts Negatives ist. Sie ergeben ein gutes Paar und die Beziehung wirkt auf mich authentischer. Aber auch die anderen Charaktere konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Fazit: „Die Filiale“ ist ein spannender Auftakt einer neuen Thrillerreihe von Veit Etzold. Wer Spannung und Nervenkitzel, gepaart mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einem gut lesbaren Schreibstil sucht, sollte unbedingt zu der Geschichte greifen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und kann das Buch daher nur empfehlen

Anders als erwartet Die Filiale ist ein Wirtschafts- und Finanzthriller und wird größtenteils aus Laura Jacobs' Sicht erzählt. Laura Jacob ist eine Wertpapierberaterin bei der BWG Bank in Berlin. Nachdem sie ein Banküberfall schlichten konnte und ein neue Chef für die Filiale zuständig wurde, soll sie demnächst als Filialleiterin befördert werden. Währenddessen erhielt sie eine Nachricht vom Vermieter, der gleichzeitig auch die Bank ist in der sie arbeitet. In diesem Schreiben wird ihr mitgeteilt, dass ihr Haus gekündigt wurde. Die Bank will nämlich die Gründstücke an einen Investor verkaufen, da die Bank pleite ist. Vor allem nachdem seltsame Dinge in der Filiale und in dem Wohngebiet geschehen, versucht sie alles zu tun um dies zu verhindern. Schon in der Leseprobe wurde ich neugierig auf die Geschichte, da es flott mit einem Raubüberfall und das Schreiben des Vermieters an Laura anfing. Danach wurde es leider nicht mehr so spannend. Jedoch wurde viel über Themen wie Aktienhandel, Kryptowährung und Trading erklärt, was zwar recht wissenswert ist, aber für mich persönlich etwas langweilig ist, da mich solche Themen nicht sehr interessieren. Ab der Mitte des Buchs hat es dann an Spannung zugenommen und ich war regelrecht in den Zeilen drin und hab mitgefiebert, da viele merkwürdige Dinge in der Wohnsiedlung, in der BWG Bankfiliale und bei Laura passieren. Der Epilog hat dann auch Lust auf Mehr gemacht. Um den Überblick nicht zu verlieren steht am Ende des Buchs eine "Wer ist wer?"- Seite. Dies finde ich sehr praktisch und hat mir während des Lesens geholfen. Der Autor Veit Etzold, der selbst einmal Banker war, hat zu dem Buch sehr gut recherchiert und sein Schreibstil ist sehr flüssig. Es ist nachvollziehbar erklärt, wie bestimmte Dinge wie beispielsweise Hedgefonds funktionieren. Dennoch habe ich die Funktion und den Zusammenhang bei ein paar solcher Themen nicht ganz verstanden, was nicht sonderlich schlimm für die Handlung ist. Leider hat mich ungefähr die erste Hälfte des Buches enttäuscht, was größtenteils daran liegt, dass ich andere Erwartungen an dem Buch hatte. Ich wusste nicht, dass es ein Wirtschafts- und Finanzthriller ist und es viel um sowas geht. Das es eher fokusierend um Themen wie Aktien und Kryptowährungen geht und nicht ausschließlich einen "typischen" Thriller ist. Im Große und Ganzen schließt sich meine etwas durchschnittliche Bewertung daraus, dass das Buch nicht mein persönlicher Geschmack ist, da es viel um Wirtschafts- und Finanzthemen geht und ich einige Stellen des Buchs ein bisschen langweilig fand, was vielleicht an den Tempos bei manchen Kapiteln liegt. Jedoch fand ich die Spannung ab der 2. Hälfte des Buches super und Laura's Charakter mir sehr sympathisch. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Interesse an Wirtschafts- und Finanzthriller oder Thriller mit Fokus auf Bankgeschäfte hat. Vielen Dank an Vorablesen und den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar als Ausgleich für eine ehrliche Meinung!
Auf den neuen Reihenauftakt von Veit Etzold habe ich mich sehr gefreut. Vor allem weil es mal etwas komplett anderes ist, als seine Clara Vidalis Reihe, die ich wirklich abgöttisch liebe. Doch wird er auch mit dieser Reihe überzeugen können? Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht. Denn ich fand die ersten Seiten sehr spannend und überzeugend. Dabei ist sein Schreibstil ungemein fesselnd und bildhaft. Laura Jacobs steht hierbei im Fokus. Eigentlich eine normale, junge Frau, die für das, was sie liebt, kämpft. Wer hätte auch ahnen können, dass daraus so eine große Nummer werden würde? Laura zeigt Einsatz und Engagement Mut und Stärke. Sie zeigt einfach, dass man nicht besonders sein muss,um mutig sein zu können. Ich mochte sie sehr gern. Ebenso die Nebencharaktere. Sie bekommen nicht ganz so viel Raum wie Laura. Aber genug, damit sie greifbar werden. Die Handlung ist am Anfang sehr ruhig und die Spannung eher unterschwellig spürbar. Nicht zu vergleichen mit blutrünstigen Thrillern. Hier bekommen wir Einblicke in das Finanzwesen und ich fand das unglaublich brisant, interessant, aber auch faszinierend. Denn er zeigt uns angreifbare und verletzliche Menschen. Menschen, deren Leben so leicht zerstört, aber auch bereichert werden können. Und wie leicht man zu einem Opfer werden kann. Aber auch wie weit Gier und Macht die Menschen treiben kann. Aber auch die Antagonisten verstehen, auf jeder Ebene zu unterhalten. Leider konnte ich nicht alle ernst nehmen. Aber ich denke, hier ist das so gewollt. Das wir zum einen erleben, wie weit Menschen gehen würden. Aber auch wie naiv und dumm sie teilweise agieren. Daneben erleben wir auch brutale und empathielose Charaktere, die tun, was getan werden muss. Zugegeben, die Thematik ist brisant, aber auch etwas trocken. In meinen Augen hat er es jedoch mit sehr spannenden Elementen gelöst. Es weitete sich zu etwas sehr komplexen aus, was ich so anfangs niemals vermutet hätte. Dabei wird das Ganze unglaublich schnell zelebriert und die Perfidität und das Kalkül dahinter sehr eindringlich vor Augen geführt. Was ich enorm beängstigend fand. Weil an dieser ganzen Thematik so vieles hängt und man sich einfach niemals Gedanken über das Vertrauen, das wir Ihnen entgegenbringen und die Konsequenzen dessen macht. Laura hat mich mit ihrem unerschütterlichen Einsatz wirklich beeindruckt, zumal sie niemals klein beigibt , sondern nur noch mehr daran zu wachsen scheint. Dabei bindet er in die Handlung verschiedene andere Themen mit ein, damit es noch spannender und dramatischer wird. Was in meinen Augen wahnsinnig gut gelungen ist. Überraschen konnte mich tatsächlich nichts. Was aber hier nicht negativ zu werten ist. Weil ich einfach unglaublich viel Spaß hatte. Bei Laura hätte ich mir tatsächlich noch etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht, was aber ja noch im nächsten Band kommen kann. Für mich ein überaus interessanter und spannender Auftakt seiner neuen Reihe. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht. Fazit: Die Filiale“ ist der Startschuss für Laura Jacobs. Keine Ermittlerin im herkömmlichen Sinne. Sie überzeugt mit Stärke und Mut. Ein Thriller, der uns Einblicke ins Finanzwesen verschafft, was ich sehr interessant fand und was mir einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Unbedingt mehr davon.
Ein spannender und guter Thriller
Klappentext : Laura Jakobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf Ihre Filiale ein Blutbad verhindert- jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag Ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einem Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als der sich plötzlich für den Mord in einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar dass sie es mit etwas weitaus schlimmeren als einen geringeren immobilienhai zu tun hat....... Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, hätte das Buch nur als Paperbag schöner und edler gefunden weil die etwas stabiler sind. Wie im Klappentext schon beschrieben worden ist, hat Laura ein Überfall bei der Bank souverän verhindert. Als sie die Kündigung des Mietvertrages für Ihr Haus realisiert, wo viele Arbeitskollegen auch von betroffen sind versuchen Sie es mit allen Mitteln zu verhindern und kämpfen zusammen um ihr zu Hause nicht zu verlieren . Laura wird zur selben Zeit eine Stelle als Filialleiterin angeboten. Aber immer mehr stellt es sich heraus dass es um Korruption und unsauberen Sachen der BWG handelt und ihr in gewisser Weise in manchen Sachen den schwarzen Peter zu schieben möchte. Der Schreibstil von Veit Etzold ist grandiös, es ist das erste Buch was ich von ihm gelesen habe und auf jeden Fall auch nicht das letzte. Ich war hin und weg man wurde direkt mit in seinen Bann gezogen und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich fand die Hauptprotagonistin Laura mega sympathisch und habe mit ihr von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Da sie auch gut beschrieben worden ist, und man sich auch direkt zu ihr eine Bindung aufbauen konnte. Die Nebencharaktere fand ich auch sehr interessant. Und ich bin sehr gespannt wie es mit Laura weitergeht und freue mich sehr auf die weiteren Teile. Dieses tolle Buch bekommt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Bewertung bearbeiten

*Inhalt* Laura Jacobs ist Wertpapierberaterin bei einer großen Bank in Berlin und hat gerade ein Blutbad in der Bank verhindert. Als einzige hat sie einen kühlen Kopf bewahrt und erntet dafür einiges Lob, bekommt sogar eine Beförderung angeboten. Einziges Manko: kurz vor dem Überfall erhielt sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Hauses, denn dieses ist Bankeigentum und soll verkauft werden... zusammen mit der gesamten Siedlung. Laura setzt alle Hebel in Bewegung, doch dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf... als ihr einziger Verbündeter schließlich beschuldigt wird, eine Prostituierte ermordet zu haben, steht Laura ganz alleine da und ihr wird klar: die Situation ist brenzliger als gedacht… *Erster Satz des Buches* "Manche Dinge haben eine unheimliche Aura, auch wenn sie eigentlich gar nicht böse sind." Etzold, V. (2022) - Die Filiale *Meine Meinung* Veit Etzold ist einer meiner bevorzugten Autoren aus dem Thriller - Genre, denn seine Thriller sind immer spannend, haben immer tolle Charaktere und der Plot ist immer wirklich gut. Umso mehr war ich auf einen Thriller gespannt, bei dem es sich bei der Protagonistin nicht um eine Ermittlerin handelt, sondern um eine Bänkerin. Kann man aus einer Bank einen Ort für einen Thriller machen? Die Antwort ist eindeutig: JA. Obwohl ich mich für Finanzen in der trockenen Theorie überhaupt nicht interessiere und ehrlich gesagt ein wenig skeptisch war, ob mir auch dieses Werk des Autors gefallen würde, bin ich restlos begeistert. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert, denn der Plot ist super spannend - trotz Finanzthemen -, die Charaktere sind grandios konstruiert und die Auflösung war, zumindest für mich, nicht vorhersehbar. Gut gefallen hat mir auch, wie die Protagonistin alles versucht um ihr Haus behalten zu dürfen, dabei aber keinesfalls hart und eiskalt erscheint, sondern voller Emotionen steckt - die sie auch nach außen trägt. Der Schreibstil ist mitreißend, gut lesbar und die kurzen Kapitel machen das Lesen zusätzlich angenehm. Das Ende ist wirklich gut und lässt hoffen, dass wir von Laura Jacobs bald noch mehr lesen - ich würde mich freuen! *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Droemer Verlag ISBN: 978-3-426-30710-6 Erscheinungsdatum: 01.09.2022 Preis: 11,99 € (Taschenbuch) / 9,99 € (Ebook) *Infos zum Autor* "Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor von zwölf Spiegel-Bestsellern und gefragter Keynote-Speaker. Veit Etzold versteht es, komplexe Themen unterhaltsam und spannend aufzubereiten und zu einzigartigen Thrillern zu verarbeiten. Als Experte für Strategie und Storytelling hat er bereits zahlreiche internationale Unternehmen beraten. Er ist u. a. Mitglied der Atlantikbrücke und Global Bridges und lehrt zudem seit 2018 als Professor für Wirtschaftswissenschaften." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* Ein grandioser Thriller, den ich trotz anfänglicher Skepsis wirklich überragend fand - absolute Leseempfehlung! Wertung: 5 von 5 Sterne!
Rasanter Politthriller Worum geht’s? Bankmitarbeiterin Laura Jacobs verhindert geistesgegenwärtig einen blutigen Banküberfall und hält kurz darauf die Kündigung ihres über ihren Arbeitgeber angemieteten Hauses in Händen. Als sie nachhakt, entdeckt sie schnell den Finanzskandal dahinter, der tödliche Spuren nach sich zieht. Meine Meinung: Mit „Die Filiale“ startet Veit Etzold seine neue Thrillerserie um Laura Jacobs. Wir haben es mit einem brisanten, hochaktuellen Fall zu tun, der knallhart und realistisch ist. Wie wir es von dem Autor kennen, ist der Schreibstil mitreißend und das Thema gut recherchiert und macht direkt Lust auf mehr von seiner neuen Hauptprotagonistin. Laura Jacobs ist eigentlich eine gewöhnliche Frau, die aber in brisanten Situationen in ihren ganz eigenen Modus umschalten und einen kühlen Kopf bewahren kann. Wo andere schockgefrieren, handelt sie automatisiert, rational und genau richtig. Was ihr hier von Vorteil aber auch von Nachteil ist. Denn das ist es, was sie in einen riesigen Finanzskandal verwickelt. Was ich von ihrem Mann Timo halten soll, weiß ich noch nicht genau, er kommt mir eher vor wie ein großes Kind. Ihre Freundin, die Gerichtsmedizinerin Sophie und deren Mann Hauptkommissar Deckhard dagegen sind zwei Charaktere, die spannend sind und von denen wir hoffentlich in den weiteren Teilen noch mehr hören werden. Dann haben wir noch Marc, ein Bekannter von Laura und absoluter Börsencrack; auch von ihm hören wir sicherlich noch mehr. Der Start in die Reihe selbst ist wirklich gelungen. Es geht um Insiderhandel, wir gehen ins Dark Web, wo mit Kryptowährung gehandelt wird und dubiose Aktiengeschäfte durchgeführt werden und haben es auch mit Auftragskillern zu tun. Eine Mischung, die viel Potenzial hat, das der Autor auch perfekt ausschöpft. Obwohl es kein blutiger Thriller ist, schlägt Veit Etzold dennoch von Beginn an ein rasantes Tempo an und schafft es, die komplexen Dinge so darzustellen, dass man den Durchblick behält und den Eindruck bekommt, einer der Insider zu sein. Und als dann noch Ivan und Igor auftauchen, geht die Spannungskurve richtig hoch und reißt auch nicht mehr ab. Im Gegenteil: Der Epilog mit Marc am Ende bringt nochmal einen weiteren Spannungspeak, bei dem man hofft, dass der nächste Band nicht lange auf sich warten lässt! Fazit: Veit Etzold gelingt mit seinem Thriller „Die Filiale“ der perfekte Einstieg in die Serie um seine neue Hauptprotagonistin Laura Jacobs. Es ist ein brandaktueller Politthriller, der es ich sich hat. Insiderhandel, Geldgeschäfte, Auftragskiller – hier haben wir einfach alles und mitten drin Laura, die selbst in den heißesten Situationen einen kühlen Kopf behält. Dieser Thriller legt von Anfang ein rasantes Tempo vor und mit dem Cliffhanger am Schluss macht er definitiv Lust auf mehr. 5 Sterne von mir und ich fiebere schon dem zweiten Teil entgegen!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine junge Frau stellt sich gegen das System
»Die Filiale« ist der erste Band von Veit Etzolds großer Thriller-Reihe um Laura Jacobs, die als richtige Frau im falschen Job in einen mörderischen Finanzskandal verwickelt wird.
Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand!
Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …
Hochspannend knöpft sich Ex-Banker und Bestseller-Autor Veit Etzold in seinem Thriller um Bankerin Laura Jakobs die brisanten Themen Wohnungsnot und Immobilienhaie vor. Er zeigt die Welt der Banken, wie wir sie noch nie gesehen haben und erzählt den mitreißenden Kampf einen jungen Frau, die sich gegen das System stellt.
Entdecken Sie auch die anderen Thriller von Veit Etzold:
Todesdeal (Rohstoff-Krieg im Kongo) Dark Web (hoch brisantes Cyber-Terrorismus-Szenario) Staatsfeind (erschreckend realistisches Verschwörungsszenario innerhalb der Bundesrepublik) Final Control (Kampf der Supermächte China und Europa um digitale Kontrolle)Book Information
Author Description
Prof. Dr. Veit Etzold ist Autor von dreizehn SPIEGEL-Bestsellern. Sein erstes Buch schrieb er im Jahr 2008 mit Prof. Michael Tsokos, dem ehemaligen Chef der Berliner Rechtsmedizin, über spektakuläre Todesfälle in der Forensik. Bevor er zu schreiben anfing, war Etzold Banker, Strategieberater und Programmdirektor in der Management-Ausbildung. Heute arbeitet er als Thriller-Autor und Keynote Speaker. Passend zu seinen Thrillern ist er mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold (geb. Guddat) verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin und Bremen.
Posts
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
"Die Filiale" ist mein erstes Buch von Veit Etzold und ich kann sagen es ist ein solider Thriller. Aufgeteilt ist das Buch neben den Kapiteln in die einzelnen Wochentage. Dadurch bekommt man einen schönen flüssigen Lesefluss und man hat das Buch ruck zuck durch. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und du bekommst hier soviel Einblick in das Leben einer Bank und der Finanzwelt dass ich selber mich jetzt ein ein gelernter Bäcker fühle😂 Trotzdem hat mir irgendwas an den Buch gefehlt. Der Spannungsbogen war zwar da aber es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Für mich ein super Thriller für zwischendurch aber kein Highlight leider, welches ich nochmal lesen muss.

Etwas zu viel Detailwissen Laura Jacobs ist Wertpapierberaterin bei der BWG Bank in der Koppenstraße in Berlin. Es gelingt ihr bei einem Überfall dieser Bankfiliale einen kühlen Kopf zu bewahren und den Überfall einigermaßen glimpflich ausgehen zu lassen. Durch diese Aktion wird die Führung auf Laura aufmerksam und bietet ihr neue Chancen. Gleichzeitig ist Laura hin- und hergerissen, hat ihnen ihr Vermieter, auch die BWG-Bank, doch die Kündigung für das gemietete Haus in Blankenfelde-Mahlow übersandt. Als Laura versucht die Hintergründe der Kündigung aufzuklären, begibt sie sich in einen Sumpf aus kriminellen Machenschaften. „Die Filiale“ von Veit Etzold ist Band 1 der Laura-Jacobs-Reihe. Laura Jacobs präsentiert sich dabei ab der ersten Seite als mutige, intelligente, aber bodenständige Frau, die Dinge hinterfragt und sehr strukturiert denkt, was auch im Buch gut erklärt wird. Ihr Mann Timo wiederum fungiert dabei als absolutes Pendant in Auftreten und Charakter, aber in gewisser Weise auch in der Intelligenz. Es handelt sich hier um einen reinen Bankenthriller, was mir das letzte etwas schwer machte. Es sind sehr viele Fachbegriffe, die hier verwendet und erklärt werden, aber so nebenbei in einem Buch schwer nachvollziehbar sind, wenn man unbeleckt in dieses Thema reingeht. Den groben Ansatz konnte ich zwar immer verstehen, aber die Tiefe des Ganzen hat sich mir dabei nicht so ganz erschlossen. Den Spannungsbogen hat Veit Etzold wie immer sehr gut aufgebaut. Dieser ergibt sich schon immer durch den Aufbau des jeweiligen Buches. In diesem Fall ist das Buch in Wochentage unterteilt und die Charaktere sind kurz und knapp gehalten, was mich immer wieder animierte, doch noch ein Kapitel und das nächste Kapitel etc. lesen zu wollen. Gerade das letzte Drittel des Buches gestaltete sich für mich als besonders spannend. Alles in allem ein guter Thriller, der für mich etwas an Spannung verliert, da zu viel bankerisches Fachwissen behandelt wird und ich damit nicht ganz in die Tiefe der Geschichte eindringen konnte. Dennoch eine Empfehlung für alle Fans von Veit Etzold!
Interessanter Finanz-Thriller
"Die Filiale" ist ein Finanzthriller, der mit der Protagonistin Laura Jacobs eine starke und intelligente Hauptfigur präsentiert. Auch ihr cleveres Handeln und Durchsetzungsvermögen machte sie für mich sympathisch. Leider gibt es vereinzelt Situationen, in denen sie überraschend naiv agiert, was für mich nicht so recht zu ihrem sonst so scharfsinnigen Charakter gepasst hat. Dennoch bleibt sie eine interessante und vielschichtige Figur, die den Leser durch die Handlung trägt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass ich mühelos in die Welt der Banken und Finanzen eintauchen konnte. Man merkt deutlich, dass der Autor früher selbst als Bankkaufmann tätig war. Die authentischen Beschreibungen der Abläufe und Vorgänge in der Bank verleihen der Geschichte eine Realitätsnähe, ohne jedoch zu trocken oder zu technisch zu wirken. Obwohl die zweite Hälfte des Buches durch ein höheres Tempo und mehr Spannung punktet, konnte mich die erste Hälfte doch einen Ticken mehr fesseln. Die Ruhe vor dem Sturm, das Aufbauen von Intrigen und die langsame Eskalation der Ereignisse hatten einen ganz besonderen Reiz für mich. Ab der Hälfte war dann etwa klar, in welche Richtung sich die Handlung weiterentwickelt. "Die Filiale" mag vielleicht nicht zu meinen absoluten Highlights gehören, aber es hat mich durchweg gut unterhalten. Die Mischung aus realistischer Handlung, einem flüssigen Schreibstil und einer Hauptfigur, die ich gerne begleitet habe, machen dieses Buch zu einer lohnenswerten Lektüre. Wer Finanzthriller mag, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

Als gelernte Bankkauffrau war es für mich quasi Pflicht, das Buch zu lesen 😊 mir hats sehr gut gefallen, ich konnte mich natürlich aber sehr gut in die Situation der Laura rein versetzen. Es war schön, mal wieder an alte Filial Zeiten zurück zu denken. Lediglich ein wenig spannender hätte es sein können. Freue mich schon auf Teil 2.
Ein Buch, dass mich in keinster Weise erreichen und somit nie zu dem angepriesenen Thriller werden konnte. Ich hatte mir eine weit bessere Verknüpfung von Fakten und einer spannenden Story vorgestellt - deswegen dieses Mal keine Leseempfehlung von meiner Seite...
Der Start ins Geschehen fiel mir hier sehr leicht, den der Schreibstil von Etzold ist wie immer locker & eingängig. Nach anfänglichem Orientieren in der Story, wartete ich auf den Spannungsaufbau - doch da war nicht viel. Es wird erstmal sehr viel Theorie in Form von einem sehr langen Intro - wenn man das so bezeichnen möchte - abgearbeitet. Lange Zeit kam es für mich nicht über den Status einer Einführung hinaus. Ich wartete auf den zündenden Funken, auf den Moment bei dem ich sagen kann, dass es nun so richtig losgeht. Allerdings kam der nie so wirklich, denn es fehlte hier an allem was ich sonst an Büchern von Veit Etzold schätze. Die Emotionen, die Verbindung zu den Protagonisten - konnte ich überhaupt nicht wiederfinden. Die Momente, die in die Richtung gingen, wurden leider ohne besondere Leidenschaft oder Empfinden regelrecht abgearbeitet. Auch wenn hier eine andere Thematik im Vordergrund stand, war mir das zu langwierig und zu faktenbezogen.

Ein gelungener Wirtschaftsthriller
Gefällt sicher nicht jeden, da die Geschichte ohne viel Blutvergießen auskommt. Aber ich fand die Thematik und die Handlung sehr spannend. Wenn sich bissl in der kaufmännischen/ Finanzwelt auskennt, dann kann man dem Ganzen auch gut folgen und ist mehrmals sehr erschrocken, was eigentlich alles im Hintergrund ablaufen kann. Game of Thrones Spoiler
Gelungener Thriller.
Für mich ein bisher unbekannter Autor, aber es soll nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Der Roman war direkt von Anfang an sehr spannend geschrieben. Worum ging es ■■■■■■■■■ Zu Beginn ging es um einen gefährlichen Bankraub, aber blieb nicht dabei und entwickelte sich zu einem geplanten Häuserverkauf an einen Investor und zu guter letzt ein skrupelloser Mord und einem gierigen Bankmanager. Laura Jacobs ist eine neue Protagonistin, eine sehr sympathische Frau, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Ich erfuhr sehr vieles über die Welt der Finanzen, was für mich ungewöhnlich war mich aber nicht gestört hat. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, real dabei gewesen zu sein so exzellent war es geschrieben. Ich habe die ganze Zeit mit allen Protagonisten mitgefiebert. Ein für mich wirklich sehr gelungenes Buch, was Lust auf mehr macht. Ich empfehle es sehr gerne weiter und bewerte hier mit 💫💫💫💫💫.

Absolute Leseempfehlung!
Ich kenne von Etzold bisher nur einige Teile der Clara-Vidalis-Reihe und war daher sehr gespannt auf den neuen Titel "Die Filiale". Der Schreibstil ist gewohnt knackig und sehr angenehm zu lesen. Die recht kurzen Kapitel ließen mich nur so durch die Seiten fliegen. In diesem Thriller tauchen wir in die Bankweld ein, die mit den ganzen Aktien, Depots, Hedgefonds o. Ä ja oft nicht ganz so einfach zu durchblicken ist. Veit Etzold versucht allerdings den Schleier zumindest etwas zu lichten und ein paar Elemente einfach zu erklären. So ganz blicke ich bei den Themen zwar immer noch nicht durch, aber dafür kann das Buch ja nichts 😅 Die Protagonisten sind sehr realistisch dargestellt und durch einige Anekdoten musste ich mehr als ein Mal schmunzeln. Die Handlung ließ sich von Seite eins an gut verfolgen und auch die Auflösung war für mich rund. Ich rechnete zwar mit dem Täter, allerdings störte mich das nicht im geringsten. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen, denn abseits der blutigen Serienkiller, ist dieser Thriller bestimmt näher an so mancher Wahrheit als es uns lieb ist.
„Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …“ So viele Verstrickungen und Verzweigungen. Wie alles zusammenhängt. Dieses Buch ist in der Tat sehr spannend. Es ist in verschiedenen Perspektiven geschrieben, überwiegend aber in der von Laura und ist in Tage aufgeteilt. Und in diesen Tagen passiert so viel. Laura passiert so einiges, was ihr schier den Boden unter den Füßen wegreißt, sie tut mir zwischendrin auch ein wenig leid. Chronologisch wird man durchgeführt und es spitzt sich immer weiter zu. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Szenarien haben durchaus etwas realistisches für mich, auch wenn ich mir das ein oder andere mal denke: „das ist doch Quatsch!“ Was ich sehr gut finde und dem Buch keineswegs irgendwie fad wirken lässt, sind die kleinen Wissenshappen, die man über das Bankleben bzw. über das Investieren in Aktien usw. Es ist, meiner Meinung nach, immer perfekt im Buch platziert. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe um Laura Jacobs, da das Ende des Buches doch recht offen ist und neugierg macht.
Solide, teils sogar richtig spannend
Ich habe schon einige Bücher von Veit Etzold gelesen, die spannender waren. Aber das Thema interessiert und fasziniert mich, so dass mir das Buch letztendlich doch sehr gut gefallen hat und ich mir die Nachfolgebände gekauft habe. Manches in diesem Buch scheint beängstigend realistisch! Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut und das Buch lässt sich gut lesen, auch wenn ich manche Begriffe aus de Finanzwelt googeln musste. Die Handlung: Laura Jacobs ahnt nichts Gutes, als sie den Brief der Wohnungsbaugesellschaft in ihren Händen hält: Eben noch verhinderte sie bei einem Überfall auf ihre Filiale der BWG Bank in Berlin ein Blutbad - jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand. Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Während sie noch gemeinsam mit ihrem Mann Timo überlegt, was sie gegen die Kündigung unternehmen kann, wird sie von ihrem neuen Chef als Dank für ihr couragiertes Auftreten beim Überfall zur stellvertretenden Filialleiterin befördert. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Laura wird in einen mysteriösen Komplott verwickelt - zusammen mit dem ehemaligen Regionalvorstand der Bank. Als man diesem dann auch noch den Mord an einer Prostituierten in die Schuhe schieben will, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat.
Heute mal wieder kein Mord und Totschlag, sondern ein Thriller über die knallharte Finanzwelt. Perfekt den, sowas wird mich nie betreffen. #armerschlucker So was haben wir hier nun, ein Finanzthriller auf den man sich einlassen muss. Wenn man das Buch nimmt und nicht enttäuscht über die Grundstory ist, haben wir hier ein sehr solides Buch. Wenig Polizeiarbeit oder sonstiges, wir begleiten fast ausschließlich "Laura" und die Machenschaften der Bank. "Laura" an sich mochte ich sehr, mit ihr bin ich gern durch die Geschichte gegangen. Die Nebencharaktere waren okay, aber nicht besonderes. Durch die Story kommt man sehr gut durch, auch wenn der Spannungsbogen für mich, nicht sonderlich hoch war. Ich kam relativ schnell dahinter was los ist und vor allem wer der Verantwortliche ist. Die zusammenhänge in dem ganzen fand ich aber interessant und bin mir sicher, dass es im realen Leben genau so abläuft ab und an. Das Ende fand ich ganz gut, auch wenn die Szene am Ende mit "Laura" ein wenig übertrieben war und nicht so ganz zum Buch passte.

Toller Auftakt einer neuen Reihe
Meinung: Das Cover finde ich so schön, der Titel verrät nicht viel. Aber worum geht es hier? Laura arbeitet schon seit Jahren bei einer Berliner Bank. Bei einem Banküberfall reagiert sie sehr souverän, indem sie das Problem löste, keiner verletzt wurde und die Räuber gefangen wurden. Die Bankleitung ist so begeistert, dass sie ihr den Posten der stellvertretende Filialleitung angeboten haben. Das tolle Angebot tröstet jedoch nicht, dass sie zum Tag des Überfalls die Kündigung des Mietvertrages ihres Hauses erhalten hat. Ihr Vermieter ist niemand anderes als ihr Arbeitgeber. Die ganze Siedlung und somit viele von Lauras Kollegen sind betroffen. Gemeinsam versuchen sie, ihre Häuser zu halten. Der Alptraum beginnt... Der Schreibstil ist super leicht, fesselnd und spannend. Jedes Wort bedacht und fließend. Die Story ist so real und mitfühlend. Die Kapitel sind kurz gehalten, man kann die Handlungen wirklich nachvollziehen. Alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet, das Bankenthema ist richtig aktuell unf vor allem die Hauptfigur wurde wahnsinnig gut charakterisiert. Ich konnte sofort eine Bindung zu Laura aufbauen. Ich bin gespannt, wie die Serie um Laura Jacobs weitergeht... Ein super spannender Thriller! Eine absolute Leseempfehlung. Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️

✨
Das Buch liegt schon länger auf meinem SuB und durfte nun endlich befreit werden. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben sodass ich schnell in der Geschichte drin war. Die Kapitel sind kurz gehalten wofür es bei mir immer Bonus Punkte gibt 😃 Etwas weniger Banker-/ und Finanzwissen sowie seltsame Sprüche und Witze hätten der Geschichte auch ganz gut getan. Dennoch war die Geschichte um die Bankangestellte Laura unterhaltsam und spannend wenn auch zeitweise etwas langatmig. Das Ende beinhaltet einen Cliffhanger, wobei ich nicht sicher bin ob ich den nächsten Teil der Reihe lesen werde.

Thriller der anderen Art
Laura kommt im eigenen Unternehmen einem Skandal auf die Schliche und muss dafür teuer bezahlen. Wie von Veit Etzold gewohnt ist man sehr schnell in der Geschichte und dem Geschehen drinnen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber für mich vom Autor doch eher ungewohnt & manchmal bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, sodass mein Lesefluss leicht gestört wurde. Sehr gut gelungen fand ich die Perspektivenwechsel im Laufe des Buches, weil man so einfach viel mehr Informationen erhält und einige Entscheidungen / Vorfälle besser nachvollziehen kann. Auch die Protagonistin fand ich sympathisch und konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen. Allgemein die Charakterkonstellation zwischen Gut und Böse empfand ich als angenehm, da es so nicht eintönig wurde. Das Cover ist schlicht und für mich passend zum Buch und Autor gewählt. Auch die Haptik mit der anderen Oberfläche des Mittelstreifens auf Vorder- und Rückseite fand ich mal etwas anderes. Aber besondere Cover sind bei diesem Autor ja zum Glück der Standard! Was mich zwischendurch ebenfalls immer mal wieder etwas stocken hat lassen, waren die Themen aus der Finanz- und Immobilienwelt. Ich verstehe, dass diese bei dieser Thematik eine große Rolle spielen, aber so ausführlich wie es zwischenzeitlich um Kryptowährungen, Aktien und Ähnliches ging war für mich als Laien sehr schwerfällig. An sich war das Buch aber ein absolut solider Reihenauftakt und ich freue mich wahnsinnig auf die weiteren Teile der Finanzkrimireihe rund um Laura & kann auch dieses Buch jedem Thriller-Fan ans Herz legen, auch wenn er vielleicht nicht so gewalttätig und blutig wie andere Etzold-Thriller ist.
Finanzthriller - mal was anderes
Die Thematik an sich fand ich sehr spannend und es ist tatsächlich mal ein ganz anderer Thriller. Ich persönlich fand es aber nicht sonderlich gruselig oder blutig genug, was für mich sonst einen klassischen Thriller ausmacht. Leider haben mich ein paar Tippfehler ziemlich getriggert, was den Lesefluss ein paar Mal unterbrochen hat. Dennoch hat mich der Cliffhanger am Ende neugierig auf den zweiten Band gemacht, weshalb ich diesen auf jeden Fall auch lesen werde!

Packende Unterhaltung in Kombination mit einem Thriller in der Thematik der Finanzen.
Der Thriller nimmt direkt an Fahrt auf und startet mit einem Banküberfall. Insgesamt war die Handlung sehr packend, auch wenn zwischendurch viele finanzspezifische Themen behandelt wurden. Auch wenn diese teils sehr komplex waren, wurden sie gut erklärt. Die Charaktere wurden mir zu oberflächlich beschrieben, ich hätte sie gerne noch besser kennenlernen wollen. Besonders zum Ende hin hätte ich mir auch gewünscht, noch mehr die Angst der Protagonistin spüren zu können. Die Auflösung war mehr als spannend und insbesondere das Ende hat mir sehr gut gefallen, welches mit einer Auflösung bis zur letzten Seite und einem Cliffhanger abschließt. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Besonders die kurzen Kapitel und der durchgehende Spannungsbogen tragen ihren Teil dazu bei, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Für mich ein sehr gutes Buch, weshalb ich 4 von 5 Sterne vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ und später direkt mit Band 2 weiterlesen werde.

Spannender Thriller im Bankenumfeld
Alles beginnt mit einem Banküberfall bei dem Laura die Nerven behält. Das bringt ihr eine Beförderung ein über die sie sich wirklich freut. Aber es macht die Sache mit ihrem Haus, das sie von der Bank gemietet haben und das nun verkauft werden soll nicht einfacher. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und das Buch hat sich wirklich gut lesen lassen. Die Kapitel waren von der Länge auch wirklich gut gewählt und man konnte die Handlung unter anderem durch die Chronologie gut nachvollziehen. Laura als Protagonistin ist tough und lässt sich nicht alles gefallen, aber sie holt sich auch Hilfe wenn nötig. Das hat mir an ihr gut gefallen. Manche Ereignisse waren zwar vorhersehbar, aber trotz allem war es ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt und ich bin schon gespannt, wie es mit Laura und der Bank weitergeht!
"Laura Jacobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: Eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf ihre Filiale ein Blutbad verhindert – jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank, der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einen Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als er sich plötzlich für den Mord an einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar, dass sie es mit etwas weitaus Schlimmerem als einem gierigen Immobilienhai zu tun hat …" Ich habe das eine oder andere Buch von Herrn Etzold schon mal gelesen und hatte gemischte Gefühle zu diesem Buch. Jedoch wollte ich der neuen Reihe eine Chance geben. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen aufgrund der kurzen Kapitel und des flüssigen Schreibstils. Also man kann das Buch wirklich sehr schnell durchlesen. Wir haben für das Buch 4 Tage eingeplant und sind dann innerhalb von zwei Tagen durch gewesen. Die Fachegriffe waren manchmal etwas hinderlich, weil ich da üerrhaupt keine Ahnung von habe, klar den einen oder anderen Begriff kennt man schon, aber ich kann damit nicht so viel anfangen. Der Autor bemüht sich diese zu erklären, aber dadurch geht der flüssige Leseeindruck etwas verloren. Ansonsten hat mir die Hauptprotagonist gut gefallen, auch wenn ich nicht verstehe wieso sie mit solch einem Ehemann zusammen ist (ist in meinen Augen zwar ein lieber Kerl, aber wirkt für mich nicht wie die hellste Kerze auf dem Kuchen). Die Geschichte konnte mich unterhalten und ich fand es auch ganz spannend. Ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte enden würde, auch wenn die Auflösung etwas zu leicht vom Ablauf gewesen ist, aber dennoch wars dann doch noch überraschend. Ich mochte die Geschichte und das vor allem bei der Geschichte hängen geblieben ist bzw. sich verstärkt hat, ist die Angst bzw. das ungute Gefühl gegenüber der Bank, obwohl jeder von uns ein Bankkonto hat (was auch der Autor sagt). Insgesamt für mich eine gute Geschichte für Zwischendurch, die mich unterhalten hat und die ich gerne gelesen habe. Es ist wirklich eine kleine Überraschung gewesen.
Übersicht der Bankarbeit in eine Geschichte verpackt.
Die Filiale, eine Geschichte die interessant beginnt, ein wenig Bankfilialen Alltag und man lernt die Menschen in derArbeit und im Leben während des Alltag‘s kennen . Mein Eindruck der Geschichte ist, es ist gut zu lesen um was es geht und die Spannung steigert sich langsam. Wer es nicht so extrem Thriller mäßig mag , findet hier ein gutes Buch.
Achtung Spoiler zu Teil 2 in der Rezension
Gerade habe ich die Thriller "Die Filiale" und direkt hinterher "Die Zentrale" gelesen. In "Die Filiale" hat die junge Bänkerin Laura Jakobs einen spektakulären Banküberfall verhindert. Kaum von dem Schock erholt, droht Laura der Verlust ihres Zuhauses, da die Bank die Grundstücke in Berlin einem dubiosen Investor verkaufen will. Dagegen stellt sich Laura und wird sehr aktiv. Etzold beschäftigt sich in diesem Band mit Wohnungsnot, Finanzskandalen und immobilienhaien. Das Problem mit den Grundstücken scheint sich zu Beginn von "Die Zentrale" geklärt zu haben. Die Kolumune hat die Grundstücke zurückgekauft. Doch Laura will es genau wissen. Mit ihrem fotografischen Gedächtnis und dem Faible für Zahlen ist sie bei der BWB Bank karrieremäßig gerade gut unterwegs. Sie wird für ein Spezialprojekt entsendet nach Frankfurt in die Zentrale. Sehr zum Leidwesen von Gatte Timo bringt sich Laura erneut mit beträchtlich Herzblut und viel zeitlichem Engagement ein. Doch Laura gerät in einen Strudel der Finanzwelt, der sowohl erneut ihr eigenes Grundstück betrifft als auch skrupellose Investoren. Mit ihrem analytischen Verstand findet sie nach und nach heraus wie die dubiosen "Selbstmorde" in der Bank zusammenhängen. Doch dann fällt der Verdacht auf Laura selbst.... Meine Meinung: Zwei spannende Thriller in mitten der sich selbst unheimlich wichtig nehmenden Finanzwelt. Erinnert inhaltlich an Machenschaften wie bei Grisham "die Firma" und hat natürlich viele Parallelen zu bekannten Finanzskandalen wie Lehman Brothers, wirecard und co. Ich habe in dem Bereich wenig Anknüpfungspunkte, weshalb es für mich mal was erfrischend anderes war. Absolut spannend. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die Zusammenhänge sind immer klar und gut dargestellt. Die Protagonistin wirkt authentisch bis vielleicht ein bisschen over the top - aber nicht nervig. Die vielen Zitate und Querverweise des Autors brachten zudem Tiefe hinein. Von mir gibt's für beide Bücher 4 von 5 Sternen.

》Beängstigend realistisch《 trifft es ganz gut
Die Geschichte war anders als ich erwartet hatte, brachte aber von Anfang an Spannung mit sich. Die kurzen Kapitel haben immer zum Weiterlesen animiert. Die Probleme die Laura mit dem Hauskauf hat, sowie die Tatsache, dass Timo den Großteil von deren Geld verzockt hat, sind wirklich sehr realitätsnah und nehmen den Leser daher sehr gut mit. Wenn man jedoch selbst keine Ahnung von Kapitalerträgen hat, fällt es einem schwer die ganzen Erklärungen zu den Einnahmen auch wirklich zu verstehen. Das Buch und die Geschehnisse, brachten eine unglaubliche Dynamik mit sich, was zum letzten Drittel jedoch etwas viel wurde. Laura hatte sich von einer klugen Angestellten innerhalb von zwei Wochen zu einer Möchtegern-Komissarin entwickelt. Die Geschehnisse haben es zwar gefordert, aber realistisch schien die Sache mit einem Mal weniger. Auch die Tatsache, dass Laura bereits nach zwei Treffen mit Marc, mit dem Gedanken gespielt hat, Timo mit ihm zu betrügen, schien etwas deplatziert zum Ende hin. Man bekam mit einem Mal das Gefühl, als wäre Lauras und Timos Ehe gar nicht auf so solidem Grund gebaut wie man zu Anfang den Anschein vermittelt bekommt. Die Geschichte an sich, wirkt relativ abgeschlossen - trotz, dass der Böse noch nicht gefangen ist. Das Ende ist aber dahingehend nicht so offen, dass man den direkten Drang hat die Geschehnisse sofort weiter zu verfolgen. Das Einzige was etwas Salz in die Wunde streut, ist die Tatsache, dass Marc entführt wurde und gefoltert wird.
Mein Eindruck: Durch die vielen Beiträge auf den Social Media Plattformen wurde ich aufmerksam auf das Buch. Der Inhalt machte mich nach einem kurzen Blick recht neugierig, so dass ich es kaum erwarten konnte mit dem Buch zu starten. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sehr leicht und ich war sehr schnell mittendrin. Dank des leichten und flüssigen Schreibstils kam ich auch sehr schnell voran. Die Spannung war von Anfang an da und zusammen mit dem Nervenkitzel und einer beklemmenden Stimmung, die die Geschichte begleitete, machte es das Leseerlebnis rundum perfekt. Man kann daher sagen, der Autor schafft es auf eine sehr angenehme Art und Weise, den Leser von Lauras Geschichte und der Machenschaften der Bank zu vereinnahmen und so zu überzeugen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Charakterdarstellung gefiel mir auch sehr gut. Laura fand ich von Anfang an sympathisch authentisch. Ich konnte mich daher ziemlich gut in sie hineinversetzen. Sie ist taff, schlau und kämpft um die Dinge, die ihr wichtig sind. Und dafür brauch sie Mut und stellt ihre Ängste, die sie hat, in den Hintergrund. Lauras Mann, Timo, wirkt auch sehr authentisch auf mich, auch wenn ich den Eindruck habe, dass er das genaue Gegenteil von Laura ist. Was aber nichts Negatives ist. Sie ergeben ein gutes Paar und die Beziehung wirkt auf mich authentischer. Aber auch die anderen Charaktere konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Fazit: „Die Filiale“ ist ein spannender Auftakt einer neuen Thrillerreihe von Veit Etzold. Wer Spannung und Nervenkitzel, gepaart mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einem gut lesbaren Schreibstil sucht, sollte unbedingt zu der Geschichte greifen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und kann das Buch daher nur empfehlen

Anders als erwartet Die Filiale ist ein Wirtschafts- und Finanzthriller und wird größtenteils aus Laura Jacobs' Sicht erzählt. Laura Jacob ist eine Wertpapierberaterin bei der BWG Bank in Berlin. Nachdem sie ein Banküberfall schlichten konnte und ein neue Chef für die Filiale zuständig wurde, soll sie demnächst als Filialleiterin befördert werden. Währenddessen erhielt sie eine Nachricht vom Vermieter, der gleichzeitig auch die Bank ist in der sie arbeitet. In diesem Schreiben wird ihr mitgeteilt, dass ihr Haus gekündigt wurde. Die Bank will nämlich die Gründstücke an einen Investor verkaufen, da die Bank pleite ist. Vor allem nachdem seltsame Dinge in der Filiale und in dem Wohngebiet geschehen, versucht sie alles zu tun um dies zu verhindern. Schon in der Leseprobe wurde ich neugierig auf die Geschichte, da es flott mit einem Raubüberfall und das Schreiben des Vermieters an Laura anfing. Danach wurde es leider nicht mehr so spannend. Jedoch wurde viel über Themen wie Aktienhandel, Kryptowährung und Trading erklärt, was zwar recht wissenswert ist, aber für mich persönlich etwas langweilig ist, da mich solche Themen nicht sehr interessieren. Ab der Mitte des Buchs hat es dann an Spannung zugenommen und ich war regelrecht in den Zeilen drin und hab mitgefiebert, da viele merkwürdige Dinge in der Wohnsiedlung, in der BWG Bankfiliale und bei Laura passieren. Der Epilog hat dann auch Lust auf Mehr gemacht. Um den Überblick nicht zu verlieren steht am Ende des Buchs eine "Wer ist wer?"- Seite. Dies finde ich sehr praktisch und hat mir während des Lesens geholfen. Der Autor Veit Etzold, der selbst einmal Banker war, hat zu dem Buch sehr gut recherchiert und sein Schreibstil ist sehr flüssig. Es ist nachvollziehbar erklärt, wie bestimmte Dinge wie beispielsweise Hedgefonds funktionieren. Dennoch habe ich die Funktion und den Zusammenhang bei ein paar solcher Themen nicht ganz verstanden, was nicht sonderlich schlimm für die Handlung ist. Leider hat mich ungefähr die erste Hälfte des Buches enttäuscht, was größtenteils daran liegt, dass ich andere Erwartungen an dem Buch hatte. Ich wusste nicht, dass es ein Wirtschafts- und Finanzthriller ist und es viel um sowas geht. Das es eher fokusierend um Themen wie Aktien und Kryptowährungen geht und nicht ausschließlich einen "typischen" Thriller ist. Im Große und Ganzen schließt sich meine etwas durchschnittliche Bewertung daraus, dass das Buch nicht mein persönlicher Geschmack ist, da es viel um Wirtschafts- und Finanzthemen geht und ich einige Stellen des Buchs ein bisschen langweilig fand, was vielleicht an den Tempos bei manchen Kapiteln liegt. Jedoch fand ich die Spannung ab der 2. Hälfte des Buches super und Laura's Charakter mir sehr sympathisch. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Interesse an Wirtschafts- und Finanzthriller oder Thriller mit Fokus auf Bankgeschäfte hat. Vielen Dank an Vorablesen und den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar als Ausgleich für eine ehrliche Meinung!
Auf den neuen Reihenauftakt von Veit Etzold habe ich mich sehr gefreut. Vor allem weil es mal etwas komplett anderes ist, als seine Clara Vidalis Reihe, die ich wirklich abgöttisch liebe. Doch wird er auch mit dieser Reihe überzeugen können? Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht. Denn ich fand die ersten Seiten sehr spannend und überzeugend. Dabei ist sein Schreibstil ungemein fesselnd und bildhaft. Laura Jacobs steht hierbei im Fokus. Eigentlich eine normale, junge Frau, die für das, was sie liebt, kämpft. Wer hätte auch ahnen können, dass daraus so eine große Nummer werden würde? Laura zeigt Einsatz und Engagement Mut und Stärke. Sie zeigt einfach, dass man nicht besonders sein muss,um mutig sein zu können. Ich mochte sie sehr gern. Ebenso die Nebencharaktere. Sie bekommen nicht ganz so viel Raum wie Laura. Aber genug, damit sie greifbar werden. Die Handlung ist am Anfang sehr ruhig und die Spannung eher unterschwellig spürbar. Nicht zu vergleichen mit blutrünstigen Thrillern. Hier bekommen wir Einblicke in das Finanzwesen und ich fand das unglaublich brisant, interessant, aber auch faszinierend. Denn er zeigt uns angreifbare und verletzliche Menschen. Menschen, deren Leben so leicht zerstört, aber auch bereichert werden können. Und wie leicht man zu einem Opfer werden kann. Aber auch wie weit Gier und Macht die Menschen treiben kann. Aber auch die Antagonisten verstehen, auf jeder Ebene zu unterhalten. Leider konnte ich nicht alle ernst nehmen. Aber ich denke, hier ist das so gewollt. Das wir zum einen erleben, wie weit Menschen gehen würden. Aber auch wie naiv und dumm sie teilweise agieren. Daneben erleben wir auch brutale und empathielose Charaktere, die tun, was getan werden muss. Zugegeben, die Thematik ist brisant, aber auch etwas trocken. In meinen Augen hat er es jedoch mit sehr spannenden Elementen gelöst. Es weitete sich zu etwas sehr komplexen aus, was ich so anfangs niemals vermutet hätte. Dabei wird das Ganze unglaublich schnell zelebriert und die Perfidität und das Kalkül dahinter sehr eindringlich vor Augen geführt. Was ich enorm beängstigend fand. Weil an dieser ganzen Thematik so vieles hängt und man sich einfach niemals Gedanken über das Vertrauen, das wir Ihnen entgegenbringen und die Konsequenzen dessen macht. Laura hat mich mit ihrem unerschütterlichen Einsatz wirklich beeindruckt, zumal sie niemals klein beigibt , sondern nur noch mehr daran zu wachsen scheint. Dabei bindet er in die Handlung verschiedene andere Themen mit ein, damit es noch spannender und dramatischer wird. Was in meinen Augen wahnsinnig gut gelungen ist. Überraschen konnte mich tatsächlich nichts. Was aber hier nicht negativ zu werten ist. Weil ich einfach unglaublich viel Spaß hatte. Bei Laura hätte ich mir tatsächlich noch etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht, was aber ja noch im nächsten Band kommen kann. Für mich ein überaus interessanter und spannender Auftakt seiner neuen Reihe. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht. Fazit: Die Filiale“ ist der Startschuss für Laura Jacobs. Keine Ermittlerin im herkömmlichen Sinne. Sie überzeugt mit Stärke und Mut. Ein Thriller, der uns Einblicke ins Finanzwesen verschafft, was ich sehr interessant fand und was mir einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht hat. Unbedingt mehr davon.
Ein spannender und guter Thriller
Klappentext : Laura Jakobs kann es kaum glauben, als sie den Brief ihres Arbeitgebers öffnet: eben noch hat sie bei einem Banküberfall auf Ihre Filiale ein Blutbad verhindert- jetzt hält sie die Kündigung für den Mietvertrag Ihres Zuhauses in der Hand! Die Bank der neben Lauras Haus eine ganze Reihe von Immobilien in Berlin gehört, will die Grundstücke an einem Investor verkaufen. Lediglich Lauras früherer Chef hält zu ihr und stellt sich gegen das Geschäft. Doch als der sich plötzlich für den Mord in einer Prostituierten verantworten muss, wird Laura klar dass sie es mit etwas weitaus schlimmeren als einen geringeren immobilienhai zu tun hat....... Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, hätte das Buch nur als Paperbag schöner und edler gefunden weil die etwas stabiler sind. Wie im Klappentext schon beschrieben worden ist, hat Laura ein Überfall bei der Bank souverän verhindert. Als sie die Kündigung des Mietvertrages für Ihr Haus realisiert, wo viele Arbeitskollegen auch von betroffen sind versuchen Sie es mit allen Mitteln zu verhindern und kämpfen zusammen um ihr zu Hause nicht zu verlieren . Laura wird zur selben Zeit eine Stelle als Filialleiterin angeboten. Aber immer mehr stellt es sich heraus dass es um Korruption und unsauberen Sachen der BWG handelt und ihr in gewisser Weise in manchen Sachen den schwarzen Peter zu schieben möchte. Der Schreibstil von Veit Etzold ist grandiös, es ist das erste Buch was ich von ihm gelesen habe und auf jeden Fall auch nicht das letzte. Ich war hin und weg man wurde direkt mit in seinen Bann gezogen und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich fand die Hauptprotagonistin Laura mega sympathisch und habe mit ihr von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Da sie auch gut beschrieben worden ist, und man sich auch direkt zu ihr eine Bindung aufbauen konnte. Die Nebencharaktere fand ich auch sehr interessant. Und ich bin sehr gespannt wie es mit Laura weitergeht und freue mich sehr auf die weiteren Teile. Dieses tolle Buch bekommt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Bewertung bearbeiten

*Inhalt* Laura Jacobs ist Wertpapierberaterin bei einer großen Bank in Berlin und hat gerade ein Blutbad in der Bank verhindert. Als einzige hat sie einen kühlen Kopf bewahrt und erntet dafür einiges Lob, bekommt sogar eine Beförderung angeboten. Einziges Manko: kurz vor dem Überfall erhielt sie die Kündigung für den Mietvertrag ihres Hauses, denn dieses ist Bankeigentum und soll verkauft werden... zusammen mit der gesamten Siedlung. Laura setzt alle Hebel in Bewegung, doch dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf... als ihr einziger Verbündeter schließlich beschuldigt wird, eine Prostituierte ermordet zu haben, steht Laura ganz alleine da und ihr wird klar: die Situation ist brenzliger als gedacht… *Erster Satz des Buches* "Manche Dinge haben eine unheimliche Aura, auch wenn sie eigentlich gar nicht böse sind." Etzold, V. (2022) - Die Filiale *Meine Meinung* Veit Etzold ist einer meiner bevorzugten Autoren aus dem Thriller - Genre, denn seine Thriller sind immer spannend, haben immer tolle Charaktere und der Plot ist immer wirklich gut. Umso mehr war ich auf einen Thriller gespannt, bei dem es sich bei der Protagonistin nicht um eine Ermittlerin handelt, sondern um eine Bänkerin. Kann man aus einer Bank einen Ort für einen Thriller machen? Die Antwort ist eindeutig: JA. Obwohl ich mich für Finanzen in der trockenen Theorie überhaupt nicht interessiere und ehrlich gesagt ein wenig skeptisch war, ob mir auch dieses Werk des Autors gefallen würde, bin ich restlos begeistert. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit inhaliert, denn der Plot ist super spannend - trotz Finanzthemen -, die Charaktere sind grandios konstruiert und die Auflösung war, zumindest für mich, nicht vorhersehbar. Gut gefallen hat mir auch, wie die Protagonistin alles versucht um ihr Haus behalten zu dürfen, dabei aber keinesfalls hart und eiskalt erscheint, sondern voller Emotionen steckt - die sie auch nach außen trägt. Der Schreibstil ist mitreißend, gut lesbar und die kurzen Kapitel machen das Lesen zusätzlich angenehm. Das Ende ist wirklich gut und lässt hoffen, dass wir von Laura Jacobs bald noch mehr lesen - ich würde mich freuen! *Infos zum Buch* Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Droemer Verlag ISBN: 978-3-426-30710-6 Erscheinungsdatum: 01.09.2022 Preis: 11,99 € (Taschenbuch) / 9,99 € (Ebook) *Infos zum Autor* "Prof. Dr. Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, ist Autor von zwölf Spiegel-Bestsellern und gefragter Keynote-Speaker. Veit Etzold versteht es, komplexe Themen unterhaltsam und spannend aufzubereiten und zu einzigartigen Thrillern zu verarbeiten. Als Experte für Strategie und Storytelling hat er bereits zahlreiche internationale Unternehmen beraten. Er ist u. a. Mitglied der Atlantikbrücke und Global Bridges und lehrt zudem seit 2018 als Professor für Wirtschaftswissenschaften." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* Ein grandioser Thriller, den ich trotz anfänglicher Skepsis wirklich überragend fand - absolute Leseempfehlung! Wertung: 5 von 5 Sterne!
Rasanter Politthriller Worum geht’s? Bankmitarbeiterin Laura Jacobs verhindert geistesgegenwärtig einen blutigen Banküberfall und hält kurz darauf die Kündigung ihres über ihren Arbeitgeber angemieteten Hauses in Händen. Als sie nachhakt, entdeckt sie schnell den Finanzskandal dahinter, der tödliche Spuren nach sich zieht. Meine Meinung: Mit „Die Filiale“ startet Veit Etzold seine neue Thrillerserie um Laura Jacobs. Wir haben es mit einem brisanten, hochaktuellen Fall zu tun, der knallhart und realistisch ist. Wie wir es von dem Autor kennen, ist der Schreibstil mitreißend und das Thema gut recherchiert und macht direkt Lust auf mehr von seiner neuen Hauptprotagonistin. Laura Jacobs ist eigentlich eine gewöhnliche Frau, die aber in brisanten Situationen in ihren ganz eigenen Modus umschalten und einen kühlen Kopf bewahren kann. Wo andere schockgefrieren, handelt sie automatisiert, rational und genau richtig. Was ihr hier von Vorteil aber auch von Nachteil ist. Denn das ist es, was sie in einen riesigen Finanzskandal verwickelt. Was ich von ihrem Mann Timo halten soll, weiß ich noch nicht genau, er kommt mir eher vor wie ein großes Kind. Ihre Freundin, die Gerichtsmedizinerin Sophie und deren Mann Hauptkommissar Deckhard dagegen sind zwei Charaktere, die spannend sind und von denen wir hoffentlich in den weiteren Teilen noch mehr hören werden. Dann haben wir noch Marc, ein Bekannter von Laura und absoluter Börsencrack; auch von ihm hören wir sicherlich noch mehr. Der Start in die Reihe selbst ist wirklich gelungen. Es geht um Insiderhandel, wir gehen ins Dark Web, wo mit Kryptowährung gehandelt wird und dubiose Aktiengeschäfte durchgeführt werden und haben es auch mit Auftragskillern zu tun. Eine Mischung, die viel Potenzial hat, das der Autor auch perfekt ausschöpft. Obwohl es kein blutiger Thriller ist, schlägt Veit Etzold dennoch von Beginn an ein rasantes Tempo an und schafft es, die komplexen Dinge so darzustellen, dass man den Durchblick behält und den Eindruck bekommt, einer der Insider zu sein. Und als dann noch Ivan und Igor auftauchen, geht die Spannungskurve richtig hoch und reißt auch nicht mehr ab. Im Gegenteil: Der Epilog mit Marc am Ende bringt nochmal einen weiteren Spannungspeak, bei dem man hofft, dass der nächste Band nicht lange auf sich warten lässt! Fazit: Veit Etzold gelingt mit seinem Thriller „Die Filiale“ der perfekte Einstieg in die Serie um seine neue Hauptprotagonistin Laura Jacobs. Es ist ein brandaktueller Politthriller, der es ich sich hat. Insiderhandel, Geldgeschäfte, Auftragskiller – hier haben wir einfach alles und mitten drin Laura, die selbst in den heißesten Situationen einen kühlen Kopf behält. Dieser Thriller legt von Anfang ein rasantes Tempo vor und mit dem Cliffhanger am Schluss macht er definitiv Lust auf mehr. 5 Sterne von mir und ich fiebere schon dem zweiten Teil entgegen!















































