Die Farben des Universums

Die Farben des Universums

Hardback
4.32

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Description

Violette Galaxien, rote Riesen und grüne Sterne: Eine Geschichte des Universums in allen Farben Welche Farbe hat das Universum? Wer an das All denkt, stellt sich unendliche schwarze Weiten vor. Tatsächlich ist der Weltraum ein unvorstellbar buntes Kaleidoskop. Dem menschlichen Auge bleibt dieser kosmische Regenbogen allerdings verborgen – um ihn sichtbar zu machen, braucht es ausgeklügelte Teleskope und die Augen der Astronomie. Florian Freistetter weiß, wie man sie scharfstellt! Er nimmt uns mit auf eine wilde Reise durch grüne Galaxien, zu orangen Zwergen und mitten hinein in die Farbwirbel schwarzer Löcher. Was verraten violette Planeten über den Ursprung des Lebens? Warum haben rote Planeten die Menschen immer wieder zu Mythen und Geschichten inspiriert? Und was hat das Universum mit Latte Macchiato zu tun? Die bunteste Geschichte des Alls seit 13,8 Milliarden Jahren!

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Nature
Format
Hardback
Pages
256
Price
24.70 €

Author Description

Florian Freistetter, geboren 1977, hat an der Universität Wien Astronomie studiert. 2008 rief er den Astronomie-Blog "Astrodicticum simplex" ins Leben, der zu den meistgelesenen deutschen Wissenschaftsblogs gehört. Sein Podcast „Sternengeschichten“ zählt zu den erfolgreichsten in deutscher Sprache. Bei Hanser erschienen u.a. "Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt" (2013), ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres, sowie zuletzt "Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen" (2019) und "Die Farben des Universums" (2026). Seit 2015 ist Freistetter festes Mitglied der Wissenschaftskabarettgruppe Science Busters.

Posts

1
All
4.5

Cosmic Latte

Was könnte spannender sein als mit dem Astronomen Florian Freistetter auf einer Reise in die Tiefen des Universums einzutauchen, mit dem Fokus auf all die Farben, die die Himmelskörper zu bieten haben. Die Erklärung, was all diese Farbschattierungen aussagen, über Ursprung und Entwicklungen liefert Freistetter gleich mit und er gibt sich alle Mühe, seine Ausführungen nicht zu wissenschaftlich und dadurch auch für Laien nachvollziehbar zu gestalten. Wir bereisen die Planeten unseres Sonnensystems, die Sonne selbst, um dann zu anderen Galaxien aufzubrechen. Es muss klar sein, je weiter wir uns bewegen, je weiter gelangen wir in die Vergangenheit, hin zur Geschichte, die das ferne Licht, welches uns so spät erreicht, auch erzählen mag. Es ist ein Buch vor allem über das Licht, das Geheimnis, warum wir überhaupt Farben sehen, wie diese Färbungen entstehen, aber auch, was uns unsichtbar ist, die Grenzen unser visuellen Optik. Solange ich denken kann, fasziniert mich die Astronomie, auch mein Interesse an SF, welches derzeit wieder aufgeflammt ist, machte es mir leicht, zu diesem Buch zu greifen. Leider muss ich aber auch sagen, dass reines Interesse vielleicht für ein so komplexes Werk, von einem Wissenschaftler verfasst, nicht ausreichend ist. Auch wenn Freistetter sehr bemüht ist, sein Wissen verständlich an die Leser*innen zu bringen, verfällt er in seiner Begeisterung doch schon des Öfteren in seinen vielleicht gewohnten Fachjargon. Wir werden mit viel (Quanten-) Physik, Mathematik bis hin zu chemischen Prozessen bestrahlt, erfahren viel über die Wechselwirkung von Atomen und voraus sie bestehen. Ich muss sagen, oft kam ich an die Grenzen meiner kognitiven Fähigkeiten, die ich eigentlich bisher als recht gut einordnete. Es war mir nicht möglich, wirklich alles, was Freistetter mir hier anbot, auch anzunehmen, zu erfassen. Dies führte zunächst zu einer Ernüchterung dem Buch gegenüber, bis ich mir aber Wissenslücken erlaubte. Da merkte ich, dass ich es einem komplexen Buch nicht anlasten kann, dass es mich an meine Grenzen bringt. Was ich aber verstanden habe, hat meine Sicht auf die Dinge komplett verändert, wofür ich dem Autoren sehr dankbar bin. Es ist immens zu sehen, wie weit die Wissenschaft inzwischen schon ist, Freistetter macht aber auch keinen Hehl daraus, wie viel wir immer noch nicht wissen oder wahrnehmen. Er kann aber sogar dies noch sehr spannend wiedergeben. Danke für diese tolle Reise, in die Ferne und zugleich in die mikroskopische Nähe der Quantenphysik

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