Die Farbe von Glück
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Description
»Die großen Themen unseres Lebens: das Streben nach Glück, das Suchen und Finden der Liebe, die Rolle des Zufalls, der Sinn unseres Daseins – alle sind in diesem weisen, großartigen Roman verdichtet zu einem sprachlich überwältigenden Werk.«
Markus Lanz
Eine falsche Entscheidung, die das Leben dreier Familien für immer verändert: Ein Richter zwingt die Krankenschwester Charlotte, sein sterbenskrankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Folgt sie seiner Drohung nicht, entzieht er ihr den Pflegesohn. Die Welt aller Beteiligten gerät aus den Fugen, doch hinter allem wirkt der geheimnisvolle Plan des Lebens …
Können wir im falschen Leben das richtige finden? Wie öffnet man sich einem neuen? Wie lässt man los? Mit großer sprachlicher Kraft und Anmut zeigt die Autorin, dass jeder seine Lebenskarte bereits in sich trägt und alles auf wundersame Weise miteinander verknüpft ist.
In diesem Roman findet jeder seine Farbe von Glück.
»In manchen Büchern liest man eine Wahrheit, die passt gerade so sehr ins eigene Leben, dass sie unmittelbar ins Herz trifft und einem den Atem nimmt – dieses Buch ist voll von diesen Dingen.«
Alexandra Reinwarth
»Ein weiser, anmutiger Roman. Clara Maria Bagus beherrscht die Kunst des heilenden Erzählens.«
Nele Neuhaus
»So zärtlich hat noch niemand vom Glück erzählt, das aus Unglück wächst. Eine federleicht und doch psychologisch raffinierte Reise ins magische Reich der Seele. Traurig und tröstlich zugleich. Ein großes Geschenk.«
Wolfgang Herles
»Ein wunderbarer Roman über die Liebe und ihre vielen überraschenden Erscheinungsformen. Großartig komponiert, voller Weisheit, Emotionalität und Zuversicht. Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit ihm verbracht zu haben.«
Jean-Remy von Matt
Book Information
Author Description
Clara Maria Bagus hat im Alter von acht Jahren ihre ersten Geschichten für Zeitungen geschrieben. Sie studierte Psychologie in Konstanz und Stanford und war einige Zeit in der Hirnforschung tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach vielen Jahren im Ausland lebt die Bestsellerautorin heute mit ihrem Mann und ihren Zwillingssöhnen in Bern.
Posts
2 Protagonisten die einen weitreichden Fehler machen hauen einen Kalenderspruch nach dem anderen raus. Ich muss gestehen ich hab mich selbst gespoilert in dem ich eine 1-Stern-Bewertung gelesen habe. Die mich aber nur darin bestärkt hat das Buch nicht weiter zu lesen. Das unglaubwürdigste kam nämlich zum Schluss: Einer vergiftet sich um ein anderes Leben zu retten in dem er seine Lunge spendet. Ich bin kein Arzt, aber ich bin mir zu 99 % sicher, dass diese Lunge eigentlich hätte unbrauchbar sein müssen
Ein ruhiges, philosophisches Buch
Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hatte zwischendurch auch so seine Längen, dann habe ich manche Abschnitte übersprungen. Am Ende war doch alles sehr harmonisch obwohl am Anfang eine so schlimme Tat stand. Deshalb ist es wohl eher wie ein Märchen. Eine nette Geschichte für Zwischendurch, um zur Ruhe zu kommen. Es liest sich leicht und flüssig.
Abgebrochen auf Seite 56
Ich habe das Buch nach etwa unter 60 Seiten abgebrochen. Eigentlich klang der Klappentext total spannend: Eine Krankenschwester wird dazu gezwungen, zwei Neugeborene zu vertauschen. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich überhaupt nicht erfüllen. Statt einer fesselnden Geschichte bekam ich Seite um Seite voller Lebensweisheiten. Die Handlung tritt völlig auf der Stelle, und es geht weniger um die Figuren oder das Geschehen als um eine endlose Aneinanderreihung von Sätzen, die klingen, als wären sie aus einem Ratgeber oder Kalenderblatt genommen. Es fühlte sich an, als würde man „Das Café am Rande der Welt“, „Der Alchimist“ und noch ein Dutzend ähnliche Bücher hintereinander lesen, sehr kitschig, sehr belehrend und leider ohne erzählerische Tiefe. Ich hatte mir wirklich mehr Spannung, mehr Emotion und vor allem mehr Handlung erhofft. Nach einiger Zeit konnte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Leider gar nicht mein Fall.
Anders als erwartet
Tatsächlich habe ich nach dem Klappentext ein etwas anderes Buch erwartet. Ich erwartete eine etwas packendere Geschichte, bekam (m.M.) eine doch eher flache Geschichte. Die Intension von dem Buch ist schön und kam auch an: Trotz falscher Entscheidungen, kann immer noch etwas gutes daraus entstehen, insofern man zwischen richtig und falsch entschieden kann und für seine Fehler geradesteht. Im Großen und Ganzen eine nette Lektüre.
„Was auch immer du tust, Antonie, eines musst du mir versprechen: Lieg niemals in der Hand von anderen wie ein Stück Seife.“
Eines Tages geht Marlene ohne ein Wort. Sie lässt ihren 6-jährigen Sohn Antoine alleine zurück. Charlotte, eine Nachbarin, nimmt Antoine bei sich auf und zieht ihn auf. Charlotte ist Krankenschwester auf der Neugeborenenstation. An einem Tag werden 2 Mädchen geboren. Eines kräftig und gesund. Eines schwächlich und krank. Während Charlotte beide Neugeborene versorgt, steht der Vater des schwächlichen Mädchens vor ihr. Er fordert Charlotte auf, die Kinder zu tauschen. Sonst würde er in seiner Funktion als Richter dafür Sorge tragen, dass Charlotte Antoine in ein Waisenhaus geben muss. Charlotte tauscht die Kinder aus. Diese Entscheidung hat Einfluss auf alle Betroffenen, die dennoch dem geheimen Plan des Lebens unterliegen. In diesem Roman findet jeder seine Farbe von Glück. Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können. Es hat mich tief berührt, mich zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist sehr schön. Die Erzählung ist traurig und gleichzeitig so hoffnungsvoll. Ein Roman, aus dem man etwas mitnimmt, der einen tief berührt und verändert. Kein Humor, dafür poetische Tiefe. Absolut wertvolle Literatur!

Eine wahnsinnig schöne Geschichte, mehrere Geschichten, die irgendwie aber dennoch miteinander verbunden sind und sich Stück für Stück zusammensetzen und sich nähern. Eine Geschichte über Glück, Verlust und scheinbar sinnloser Tragik, die dennoch Sinn und Liebe zeigt. Ich finde das Buch sehr inspirierend und hat mir in vielen Bereichen die Augen geöffnet, aber auch Grundfeste auch nochmal bestärkt. Nichts, egal wie furchtbar, ist einfach nur schlecht und grausam. Viel mehr ist es so, dass das Leben und das Schicksal vor allem daran noch etwas Glückliches und Sinnvolles hervorbringt. Es geht viel um Vergebung und Verständnis für die Fehler, die jeder Mensch macht. Viel Empathie und Liebe füreinander und vor allem für einen selbst. Empfehle das Buch ab jetzt immer gerne weiter!
🌟🌟🌟 von 5 Sternen für ‚die Farbe von Glück‘. Ich weiß gar nicht genau, was ich von dem Buch erwartet habe, aber irgendwie nicht dass, worum es am Ende wirklich ging. Die traurigen Schicksals-Geschichten waren zwar Herz berührend, aber irgendwie ging es zu viel um Selbstfindung, Lebensweg finden und so weiter. Aber die Geschichten waren soso schön, dass es doch noch für 🌟🌟🌟 Sterne reichte. 🌻Ana🌻

Zart, ehrlich und tiefgründig. Die Farbe von Glück hat mich an Stellen berührt, von denen ich gar nicht wusste, dass sie offen sind. Ein Buch, das nachklingt – leise, aber lange.
Die Farbe von Glück ist kein Buch, das man einfach liest und weglegt. Es ist leise, aber eindringlich. Sanft erzählt – und doch voller Wucht. Zwischen Verlust, Hoffnung und tiefen Lebensfragen entfaltet sich eine Geschichte, die nicht nur berührt, sondern auch spiegelt. Viele Zeilen fühlten sich an, als wären sie für mich geschrieben. Ein Roman über Entscheidungen, die wir nicht rückgängig machen können – und über die Kraft, trotzdem weiterzugehen. Ein stilles Meisterwerk für alle, die Bücher lieben, die bleiben.

Der Klappentext von „Die Farbe von Glück“ klang nach einem spannenden Drama. Eine Krankenschwester wird dazu gezwungen, zwei Neugeborene zu vertauschen. Eine ungeheuerliche Tat. Die Geschichte entwickelt sich allerdings ganz anders, als ich es erwartet habe. Dies ist kein klassischer Unterhaltungsroman, sondern eher eine Parabel über das Leben. Anna Maria Bagus befasst sich mit den zentralen Fragen der menschlichen Existenz. Was macht uns zu dem, der wir sind? Was ist unser Weg und wie können wir unser Potenzial voll ausschöpfen? Die Autorin beeindruckt mit großer Wortgewandtheit und einem anspruchsvollen Schreibstil, der gleichzeitig gut verständlich ist. Jedes Kapitel steckt voller Lebensweisheiten und ich habe bewusst langsam gelesen um die Worte auf mich wirken zu lassen. „Die Farbe von Glück“ gibt dem Leser viele Denkanstöße für das eigene Leben und macht gleichzeitig Mut, aus festgefahrenen Bahnen auszubrechen um der eigenen Bestimmung zu folgen. Die Botschaft des Buches sowie die großartige Sprache verdienen meine Anerkennung. Trotzdem war der Roman nicht wirklich mein Fall. Wäre mir bewusst gewesen, dass dies mehr ein Lebensratgeber als Belletristik ist, hätte ich nicht zugegriffen. Wie bereits eingangs erwähnt, dient die Handlung eher als Parabel denn zur Unterhaltung. Man erfährt nicht in welchem Jahr das Ganze spielt (einerseits gibt es Züge, auf der anderen Seite wird noch mit Feder und Tinte geschrieben). Orte, Länder und Personen, die keine zentrale Rolle spielen bleiben namenlos. Die Kapitel sind sehr kurz und die Jahre rasen mit hohem Tempo vorbei. Alltagsgespräche finden nicht statt. Jede Unterhaltung besteht aus einer Aneinanderreihung von Lebensweisheiten. Jeder Charakter kann sich eloquent und intelligent ausdrücken. Selbst der Seitensprung einer Protagonistin schreibt ihr einen Brief voller Tiefgang um die Beziehung zu beenden. Die komplette Geschichte hat keinerlei Natürlichkeit und war mir ab einem gewissen Punkt einfach zu salbungsvoll. Ich habe selbst schon einige Ratgeber über positives Denken gelesen und halte es für wichtig, aus jeder Situation das Beste zu machen, aber wenn eine Mutter ihr Kind misshandelt und einfach am Straßenrand stehen lässt, wenn Menschen anderen Leuten ihre Kinder stehlen, dann helfen auch keine Sinnsprüche um sich das Ganze schönzureden. Die Personen in diesem Roman haben jeglichen Realitätsbezug verloren und leben quasi als Erleuchtete. Jedes Vergehen, egal wie schwer, wird mit spirituellen Phrasen entschuldigt, akzeptiert und verziehen. Ich empfand es als unrealistisch, wie prompt auf jedes Geständnis Vergebung folgte. Es gab nie Wut sondern Verständnis, dass man fast schon als stoisch bezeichnen kann. In der zweiten Hälfte ging mir leider auch der Schreibstil, den ich am Anfang noch geschätzt habe, ziemlich auf die Nerven, weil sich die Phrasen immer wieder wiederholt haben. Zum Schluss konnte ich es langsam wirklich nicht mehr ertragen, wenn wieder jemand seine Flügel ausgebreitet hat. Das Ende war auch völlig unrealistisch. Leider muss ich sagen, dass ich froh war, als ich dieses Buch beendet hatte.
So ein tolles Buch ❤️
Habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen. Es ist einfach eine so schöne Geschichte. Bzw Geschichten, Schicksale, die miteinander verbunden sind. Ein halber Stern Abzug, da es schon wirklich unrealistisch ist. Aber das ist an sich egal, da es einfach ein Buch zum fühlen ist. Ich liebs ❤️❤️✨
Seelenwärmend und wunderschön
„Nicht alles, was wahr ist, lässt sich erklären.“ ❤️🌈 Mein erstes und schon jetzt sehr sicher nicht letztes Buch der Autorin. Eine Geschichte, grauenhaft schmerzvoll und wunderbar liebend - so gegensätzlich wie das Leben selbst. In ebensolchen Worten geschrieben - kraftvoll klar und zärtlich streichelnd. Gefühle auslösend - wütend verurteilend und glückselig lächelnd. So schöne Worte erzählen die verflochtenen Wege des Schicksals und wie sie viele Menschen miteinander verbinden. Sehr lesenswert, Taschentücher bereit halten ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch voller Kalendersprüche
Mühsam habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, obwohl der Schreibstil und die endlose Aneinanderreihung von vermeintlich philosophischen Lebensweisheiten mir das Lesen schwer gemacht haben. Auch die Geschichte an sich, dass am Ende alle Fäden wieder zusammenkommen und doch alle glücklich und zufrieden sind ist einfach zu weit von der Realität entfernt. Ich hatte mir, aufgrund des Klappentextes und des Titels, eine realitätsnahe, optimistische Geschichte gewünscht aber erhielt leider einen beschönigenden und äußerst unwahrscheinlichen Roman.
Die Frage nach dem Schicksal
Ein schönes Buch, das mithilfe einer rührenden Geschichte viele Weisheiten zum Thema Schicksal, Leben und Wunder preisgibt. Ich habe sehr lange gebraucht, um es zu beenden aber bin dennoch immer schnell in die Handlung einsteigen können. Besonders in schwierigen Lebenslagen zeigt dieses Buch, dass es dennoch Auswege und positive Seiten gibt. Es hilft einen, sein eigenes Leben etwas zu reflektieren, ohne dies bewusst zu sagen.
Description
»Die großen Themen unseres Lebens: das Streben nach Glück, das Suchen und Finden der Liebe, die Rolle des Zufalls, der Sinn unseres Daseins – alle sind in diesem weisen, großartigen Roman verdichtet zu einem sprachlich überwältigenden Werk.«
Markus Lanz
Eine falsche Entscheidung, die das Leben dreier Familien für immer verändert: Ein Richter zwingt die Krankenschwester Charlotte, sein sterbenskrankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Folgt sie seiner Drohung nicht, entzieht er ihr den Pflegesohn. Die Welt aller Beteiligten gerät aus den Fugen, doch hinter allem wirkt der geheimnisvolle Plan des Lebens …
Können wir im falschen Leben das richtige finden? Wie öffnet man sich einem neuen? Wie lässt man los? Mit großer sprachlicher Kraft und Anmut zeigt die Autorin, dass jeder seine Lebenskarte bereits in sich trägt und alles auf wundersame Weise miteinander verknüpft ist.
In diesem Roman findet jeder seine Farbe von Glück.
»In manchen Büchern liest man eine Wahrheit, die passt gerade so sehr ins eigene Leben, dass sie unmittelbar ins Herz trifft und einem den Atem nimmt – dieses Buch ist voll von diesen Dingen.«
Alexandra Reinwarth
»Ein weiser, anmutiger Roman. Clara Maria Bagus beherrscht die Kunst des heilenden Erzählens.«
Nele Neuhaus
»So zärtlich hat noch niemand vom Glück erzählt, das aus Unglück wächst. Eine federleicht und doch psychologisch raffinierte Reise ins magische Reich der Seele. Traurig und tröstlich zugleich. Ein großes Geschenk.«
Wolfgang Herles
»Ein wunderbarer Roman über die Liebe und ihre vielen überraschenden Erscheinungsformen. Großartig komponiert, voller Weisheit, Emotionalität und Zuversicht. Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit ihm verbracht zu haben.«
Jean-Remy von Matt
Book Information
Author Description
Clara Maria Bagus hat im Alter von acht Jahren ihre ersten Geschichten für Zeitungen geschrieben. Sie studierte Psychologie in Konstanz und Stanford und war einige Zeit in der Hirnforschung tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach vielen Jahren im Ausland lebt die Bestsellerautorin heute mit ihrem Mann und ihren Zwillingssöhnen in Bern.
Posts
2 Protagonisten die einen weitreichden Fehler machen hauen einen Kalenderspruch nach dem anderen raus. Ich muss gestehen ich hab mich selbst gespoilert in dem ich eine 1-Stern-Bewertung gelesen habe. Die mich aber nur darin bestärkt hat das Buch nicht weiter zu lesen. Das unglaubwürdigste kam nämlich zum Schluss: Einer vergiftet sich um ein anderes Leben zu retten in dem er seine Lunge spendet. Ich bin kein Arzt, aber ich bin mir zu 99 % sicher, dass diese Lunge eigentlich hätte unbrauchbar sein müssen
Ein ruhiges, philosophisches Buch
Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hatte zwischendurch auch so seine Längen, dann habe ich manche Abschnitte übersprungen. Am Ende war doch alles sehr harmonisch obwohl am Anfang eine so schlimme Tat stand. Deshalb ist es wohl eher wie ein Märchen. Eine nette Geschichte für Zwischendurch, um zur Ruhe zu kommen. Es liest sich leicht und flüssig.
Abgebrochen auf Seite 56
Ich habe das Buch nach etwa unter 60 Seiten abgebrochen. Eigentlich klang der Klappentext total spannend: Eine Krankenschwester wird dazu gezwungen, zwei Neugeborene zu vertauschen. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich überhaupt nicht erfüllen. Statt einer fesselnden Geschichte bekam ich Seite um Seite voller Lebensweisheiten. Die Handlung tritt völlig auf der Stelle, und es geht weniger um die Figuren oder das Geschehen als um eine endlose Aneinanderreihung von Sätzen, die klingen, als wären sie aus einem Ratgeber oder Kalenderblatt genommen. Es fühlte sich an, als würde man „Das Café am Rande der Welt“, „Der Alchimist“ und noch ein Dutzend ähnliche Bücher hintereinander lesen, sehr kitschig, sehr belehrend und leider ohne erzählerische Tiefe. Ich hatte mir wirklich mehr Spannung, mehr Emotion und vor allem mehr Handlung erhofft. Nach einiger Zeit konnte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Leider gar nicht mein Fall.
Anders als erwartet
Tatsächlich habe ich nach dem Klappentext ein etwas anderes Buch erwartet. Ich erwartete eine etwas packendere Geschichte, bekam (m.M.) eine doch eher flache Geschichte. Die Intension von dem Buch ist schön und kam auch an: Trotz falscher Entscheidungen, kann immer noch etwas gutes daraus entstehen, insofern man zwischen richtig und falsch entschieden kann und für seine Fehler geradesteht. Im Großen und Ganzen eine nette Lektüre.
„Was auch immer du tust, Antonie, eines musst du mir versprechen: Lieg niemals in der Hand von anderen wie ein Stück Seife.“
Eines Tages geht Marlene ohne ein Wort. Sie lässt ihren 6-jährigen Sohn Antoine alleine zurück. Charlotte, eine Nachbarin, nimmt Antoine bei sich auf und zieht ihn auf. Charlotte ist Krankenschwester auf der Neugeborenenstation. An einem Tag werden 2 Mädchen geboren. Eines kräftig und gesund. Eines schwächlich und krank. Während Charlotte beide Neugeborene versorgt, steht der Vater des schwächlichen Mädchens vor ihr. Er fordert Charlotte auf, die Kinder zu tauschen. Sonst würde er in seiner Funktion als Richter dafür Sorge tragen, dass Charlotte Antoine in ein Waisenhaus geben muss. Charlotte tauscht die Kinder aus. Diese Entscheidung hat Einfluss auf alle Betroffenen, die dennoch dem geheimen Plan des Lebens unterliegen. In diesem Roman findet jeder seine Farbe von Glück. Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können. Es hat mich tief berührt, mich zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist sehr schön. Die Erzählung ist traurig und gleichzeitig so hoffnungsvoll. Ein Roman, aus dem man etwas mitnimmt, der einen tief berührt und verändert. Kein Humor, dafür poetische Tiefe. Absolut wertvolle Literatur!

Eine wahnsinnig schöne Geschichte, mehrere Geschichten, die irgendwie aber dennoch miteinander verbunden sind und sich Stück für Stück zusammensetzen und sich nähern. Eine Geschichte über Glück, Verlust und scheinbar sinnloser Tragik, die dennoch Sinn und Liebe zeigt. Ich finde das Buch sehr inspirierend und hat mir in vielen Bereichen die Augen geöffnet, aber auch Grundfeste auch nochmal bestärkt. Nichts, egal wie furchtbar, ist einfach nur schlecht und grausam. Viel mehr ist es so, dass das Leben und das Schicksal vor allem daran noch etwas Glückliches und Sinnvolles hervorbringt. Es geht viel um Vergebung und Verständnis für die Fehler, die jeder Mensch macht. Viel Empathie und Liebe füreinander und vor allem für einen selbst. Empfehle das Buch ab jetzt immer gerne weiter!
🌟🌟🌟 von 5 Sternen für ‚die Farbe von Glück‘. Ich weiß gar nicht genau, was ich von dem Buch erwartet habe, aber irgendwie nicht dass, worum es am Ende wirklich ging. Die traurigen Schicksals-Geschichten waren zwar Herz berührend, aber irgendwie ging es zu viel um Selbstfindung, Lebensweg finden und so weiter. Aber die Geschichten waren soso schön, dass es doch noch für 🌟🌟🌟 Sterne reichte. 🌻Ana🌻

Zart, ehrlich und tiefgründig. Die Farbe von Glück hat mich an Stellen berührt, von denen ich gar nicht wusste, dass sie offen sind. Ein Buch, das nachklingt – leise, aber lange.
Die Farbe von Glück ist kein Buch, das man einfach liest und weglegt. Es ist leise, aber eindringlich. Sanft erzählt – und doch voller Wucht. Zwischen Verlust, Hoffnung und tiefen Lebensfragen entfaltet sich eine Geschichte, die nicht nur berührt, sondern auch spiegelt. Viele Zeilen fühlten sich an, als wären sie für mich geschrieben. Ein Roman über Entscheidungen, die wir nicht rückgängig machen können – und über die Kraft, trotzdem weiterzugehen. Ein stilles Meisterwerk für alle, die Bücher lieben, die bleiben.

Der Klappentext von „Die Farbe von Glück“ klang nach einem spannenden Drama. Eine Krankenschwester wird dazu gezwungen, zwei Neugeborene zu vertauschen. Eine ungeheuerliche Tat. Die Geschichte entwickelt sich allerdings ganz anders, als ich es erwartet habe. Dies ist kein klassischer Unterhaltungsroman, sondern eher eine Parabel über das Leben. Anna Maria Bagus befasst sich mit den zentralen Fragen der menschlichen Existenz. Was macht uns zu dem, der wir sind? Was ist unser Weg und wie können wir unser Potenzial voll ausschöpfen? Die Autorin beeindruckt mit großer Wortgewandtheit und einem anspruchsvollen Schreibstil, der gleichzeitig gut verständlich ist. Jedes Kapitel steckt voller Lebensweisheiten und ich habe bewusst langsam gelesen um die Worte auf mich wirken zu lassen. „Die Farbe von Glück“ gibt dem Leser viele Denkanstöße für das eigene Leben und macht gleichzeitig Mut, aus festgefahrenen Bahnen auszubrechen um der eigenen Bestimmung zu folgen. Die Botschaft des Buches sowie die großartige Sprache verdienen meine Anerkennung. Trotzdem war der Roman nicht wirklich mein Fall. Wäre mir bewusst gewesen, dass dies mehr ein Lebensratgeber als Belletristik ist, hätte ich nicht zugegriffen. Wie bereits eingangs erwähnt, dient die Handlung eher als Parabel denn zur Unterhaltung. Man erfährt nicht in welchem Jahr das Ganze spielt (einerseits gibt es Züge, auf der anderen Seite wird noch mit Feder und Tinte geschrieben). Orte, Länder und Personen, die keine zentrale Rolle spielen bleiben namenlos. Die Kapitel sind sehr kurz und die Jahre rasen mit hohem Tempo vorbei. Alltagsgespräche finden nicht statt. Jede Unterhaltung besteht aus einer Aneinanderreihung von Lebensweisheiten. Jeder Charakter kann sich eloquent und intelligent ausdrücken. Selbst der Seitensprung einer Protagonistin schreibt ihr einen Brief voller Tiefgang um die Beziehung zu beenden. Die komplette Geschichte hat keinerlei Natürlichkeit und war mir ab einem gewissen Punkt einfach zu salbungsvoll. Ich habe selbst schon einige Ratgeber über positives Denken gelesen und halte es für wichtig, aus jeder Situation das Beste zu machen, aber wenn eine Mutter ihr Kind misshandelt und einfach am Straßenrand stehen lässt, wenn Menschen anderen Leuten ihre Kinder stehlen, dann helfen auch keine Sinnsprüche um sich das Ganze schönzureden. Die Personen in diesem Roman haben jeglichen Realitätsbezug verloren und leben quasi als Erleuchtete. Jedes Vergehen, egal wie schwer, wird mit spirituellen Phrasen entschuldigt, akzeptiert und verziehen. Ich empfand es als unrealistisch, wie prompt auf jedes Geständnis Vergebung folgte. Es gab nie Wut sondern Verständnis, dass man fast schon als stoisch bezeichnen kann. In der zweiten Hälfte ging mir leider auch der Schreibstil, den ich am Anfang noch geschätzt habe, ziemlich auf die Nerven, weil sich die Phrasen immer wieder wiederholt haben. Zum Schluss konnte ich es langsam wirklich nicht mehr ertragen, wenn wieder jemand seine Flügel ausgebreitet hat. Das Ende war auch völlig unrealistisch. Leider muss ich sagen, dass ich froh war, als ich dieses Buch beendet hatte.
So ein tolles Buch ❤️
Habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen. Es ist einfach eine so schöne Geschichte. Bzw Geschichten, Schicksale, die miteinander verbunden sind. Ein halber Stern Abzug, da es schon wirklich unrealistisch ist. Aber das ist an sich egal, da es einfach ein Buch zum fühlen ist. Ich liebs ❤️❤️✨
Seelenwärmend und wunderschön
„Nicht alles, was wahr ist, lässt sich erklären.“ ❤️🌈 Mein erstes und schon jetzt sehr sicher nicht letztes Buch der Autorin. Eine Geschichte, grauenhaft schmerzvoll und wunderbar liebend - so gegensätzlich wie das Leben selbst. In ebensolchen Worten geschrieben - kraftvoll klar und zärtlich streichelnd. Gefühle auslösend - wütend verurteilend und glückselig lächelnd. So schöne Worte erzählen die verflochtenen Wege des Schicksals und wie sie viele Menschen miteinander verbinden. Sehr lesenswert, Taschentücher bereit halten ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch voller Kalendersprüche
Mühsam habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, obwohl der Schreibstil und die endlose Aneinanderreihung von vermeintlich philosophischen Lebensweisheiten mir das Lesen schwer gemacht haben. Auch die Geschichte an sich, dass am Ende alle Fäden wieder zusammenkommen und doch alle glücklich und zufrieden sind ist einfach zu weit von der Realität entfernt. Ich hatte mir, aufgrund des Klappentextes und des Titels, eine realitätsnahe, optimistische Geschichte gewünscht aber erhielt leider einen beschönigenden und äußerst unwahrscheinlichen Roman.
Die Frage nach dem Schicksal
Ein schönes Buch, das mithilfe einer rührenden Geschichte viele Weisheiten zum Thema Schicksal, Leben und Wunder preisgibt. Ich habe sehr lange gebraucht, um es zu beenden aber bin dennoch immer schnell in die Handlung einsteigen können. Besonders in schwierigen Lebenslagen zeigt dieses Buch, dass es dennoch Auswege und positive Seiten gibt. Es hilft einen, sein eigenes Leben etwas zu reflektieren, ohne dies bewusst zu sagen.



































