Berge des Wahnsinns
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Horrorbuch Klassiker / 1936
Ich lese gern gemischt und so ist mir dieser Sciencefiction Horrorbuch Klassiker aus dem Jahr 1936 gerade recht gekommen. Es geht um eine Expedition in die Antarktis, bei der Wissenschaftler geografische und geologische Erkenntnisse sammeln wollen. Als sie perfekt konserviere Kadaver von „Wesen“ finden, ändert sich der Verlauf ihrer Arbeit. Ich fand das Buch sehr interessant, wobei ich mir im Anschluss noch eine ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse durchgelesen habe, um zu sehen, was ich verstanden habe und was mir evtl. an Verständnis gefehlt hat. Das Buch dient nicht wirklich der Unterhaltung, sondern hat eher eine wissenschaftliche Sprache. Es war trotzdem ganz schön, zwischendurch mal wieder etwas ganz anderes zu lesen. Sammelt gern Eure eigenen Erfahrungen! 3/5⭐️⭐️⭐️

"Jenseits des Pols" Ein Geo Artikel von H.P. Lovecraft
Trotz meines Faibles für Pen & Paper Rollenspiele und auch sonstigem Nerd-Kram bin ich bisher um H.P. Lovecraft herumgekommen. Des öfteren breits spielte ich mit dem Gedanken mir weitere seiner - mensch muss zugeben optisch ansprechenden - Werke anzuschaffen, insbesondere zum Cthulhu Mythos. Zum Glück habe ich das bisher nicht gemacht! Mit was für einem Gefühl bzw. welchen Eindrücken gehe ich nun "aus den Bergen des Wahnsinns"? Ich weiß EINIGES mehr über Gestein bzw. über den Cthulhu Mythos und wie diese Wesen auf unsere Welt kamen (was ich als für mich tatsächlich einzigen positiven Punkt ansehe). Und sonst? Ich habe die Geschichte zweier Protagonist*innen gehört die mir in Gänze egal waren. Tatsächlich weiß ich nicht einmal mehr ihre Namen. Nichts an ihnen empfand ich als interessant bzw. merkenswert. Ich habe teilweise seitenlange Beschreibungen von Örtlichkeiten erhalten die nicht mehr waren als Aneinanderreihungen von geometrischen Formen (am Ende war ich nicht schlauer als vorher). Immer und immer wieder wurde ich darauf hingewiesen wie "gruselig, kosmisch und abnormal das doch alles ist... und zwar so als wenn mir jemensch einen Witz nochmal erklärt und mir erklären möchte warum das jetzt lustig war. Ich persönlich empfand das Buch als furchtbar (das erkläre ich nun aber besser nicht 😎)

Zwischenzeitlich kurz gedacht ich hätte ein Sachbuch in der Hand.
Besonders spannend an der Geschichte fand ich das Setting. Die hohen mystischen Berge mitten in der Arktis, besser gehts nicht. Leider hatt dann die, meiner Meinung nach, zu genaue und ausführliche Beschreibung der Kreaturen die Spannung während des Lesens genommen und den schönen Lesefluss unterbrochen. Trotzdem ein großartiges Buch, welches man sich mal gönnen kann.
Konnte mich überraschen
Ich habe noch nie etwas vom Autor gelesen. Dieses Werk sollte also der Einstieg in seine Geschichten sein. Ich kann sagen, ich mag es. . Ich hatte am Anfang noch leichte Probleme mit seinem Schreibstil. Es ist sehr anschaulich aber auch sehr detailliert, das muss man mögen. Besonders die Umgebung wird ausführlich dargestellt. Auch haben wir einige Personen und demzufolge Namen. Daran musste ich mich ebenfalls gewöhnen. Der Autor verschwendet nicht viel Zeit mit Charakterbildung. Er konzentriert sich mehr auf Atmosphäre und Stimmung. . Das Buch ist spannend, trotz der Ausführlichkeit. Lange bleibt dem Leser verborgen was da wirklich lauert. Das mochte ich sehr. Die Fantasie wird angeregt und man bleibt stetig am Ball. Der Denkansatz in dieser Geschichte gefällt mir sehr. Das Buch konnte mich überraschen, da ich doch von etwas ganz anderem ausgegangen bin. . Auch kommen hier viele wissenschaftliche Begriffe vor. Mich störte das etwas im Lesefluss. Für mich ist es kein Horror-Buch im klassischen Sinne. Der Grusel schwingt hier unterschwellig mit. Es ist keine direkte Darstellung von Horror, denn das Buch lebt wirklich von der Atmosphäre. Es ist sehr klassisch und zeitgemäß erzählt. . Für mich dennoch eine Bereicherung und ich bin froh den Autor nun zu kennen. Seine Art zu schreiben und zu erzählen. Ich werde weiteres von ihm lesen.

Dieses Hörbuch hat mich leider nicht so überzeugt!
Ich wollte endlich mal in die Welt von Lovecraft einsteigen und habe derzeit richtig Lust auf düstere Bücher und Atmosphären. Leider fand ich dieses Buch bzw. Hörbuch (vertont von David Nathan, was er natürlich wieder großartig macht!) aber gar nicht so gut. Mir ist bewusst, dass man auch das Alter dahinter sehen muss. Aber diese vielen langen Beschreibungen und die Langatmigkeit haben mich meistens eher gelangweilt. Super schade. Die Idee an sich finde ich aber eigentlich ganz cool. Aber es konnte nicht nicht einen Bann ziehen. Ich werde aber noch andere Werke von Lovecraft testen!
Sehr spannende Geschichte die sich teilweise wiederholt.
Es ist das erste Mal dass ich ein Buch von H.P. Lovecraft lese. Natürlich hat man schon von Cthulhu gehört, da (er/sie/es-keine Ahnung ) ja inzwischen Teil der Popkultur geworden ist. Eine konkrete Geschichte aus diesem Universum kannte ich jedoch noch nicht. Es handelt sich hierbei um einen Bericht über eine Expedition in die Antarktis, der vom Verfasser aus der Ich-Erzählerperspektive vorgelesen wird. Dieser soll als Warnung an künftige Expedition dienen, welche in diesen Teil der Erde geplant sind. Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben und bis zum Schluss will man wissen was dort eigentlich passiert ist. Zwischenzeitlich werden Sachen erwähnt, welche vermutlich aus anderen Lovecraft-Werken stammen ( wie ebend jener Cthulhu). Genauere inhaltliche Angaben möchte ich hier nicht machen, da die Geschichte meiner Meinung nach davon lebt, dass man das "Unbekannte" selber entdecken muss. Der für mich einzige Kritikpunkt besteht für mich darin, dass sich viele Sachen wiederholen. Wenn zum 10ten Mal erwähnt wird, dass der Bericht nur erstellt wird um weitere Expeditionen zu verhindern oder zum x-ten mal genau die selbe Beschreibung eines Ortes stattfindet, ist man geneigt sich zu fragen ob man vergessen hat umzublättern und eine Seite doppelt gelesen hat. Jedoch ist das wirklich nur ein kleiner Punkt, welcher absolut subjektiv ist und manch anderen nicht weiter stören wird. Anzumerken ist noch, dass man offen für übernatürlichen, ja fast schon Sci-Fi Horror sein sollte, der sich nicht offensichtlich sondern eher vage im Kopf des Lesers abspielt. Wer damit kein Problem hat, wird mit dem Buch schaurig viel Spass haben. Ich freue mich schon auf das nächste Buch was ich von H.P.Lovecraft lesen werde. Bis zur nächsten Rezension :)
🗻👨🏻🔬🐕👽
Ich weiß nicht so richtig wie ich das Buch bewerten soll, ich muss ehrlich gestehen das ich ungefähr ab Seite 70 sehr oft weitergeblättert & überflogen habe. Für mich war es zu trocken, zu wissenschaftlich. Ich bin oft beim lesen mit den Gedanken abgedriftet & konnte mir vieles auch einfach nicht vorstellen. Ein paar Illustrationen wären schön gewesen. Die Kapitel waren mir trotz Absätzen auch einfach zu lang. Schade, ich hatte mich auf das Buch gefreut da ich gerne mehr von Lovecraft lesen wollte.
Geschrieben wie ein wissenschaftlicher Bericht (sau nervig, weil super viele unnötige Beschreibungen von Bergketten und Gesteinsschichten); 8.000 Andeutungen bis es dann auf den letzten 20 Seiten von 180 endlich mal zu einer klaren Aussage kommt, die mit dem Blick auf den Aufbau davor absolut underwhelming ist.
Ich habe das Gefühl Cosmic Horror ist nicht mein Gerne. Am Anfang dieses Buches steht "Berge des Wahnsinns - Eine Horrorgeschichte". Den Horror darin habe ich allerdings überhaupt nicht gefühlt. Die Geschichte ist aus der Sicht des Protagonisten geschrieben der einige erschreckende Erlebnisse hat, jedoch bringt es das Grauen für mich nicht wirklich rüber, wenn einfach nur geschrieben wird, dass das folgende gruselig wird oder der Protagonist gerade Angst hat. Ich bin noch nicht abgeneigt weitere Bücher in diesem Genre oder speziell von Lovecraft zu lesen, habe allerdings wenig Hoffnung, dass ich mich in Zukunft gut unterhalten fühle.
Dieser Roman war wirklich fesselnd und für mich mit Abstand die beste Lovecraft-Geschichte, die ich bislang gelesen habe. Angenehm empfand ich gegenüber den anderen Erzählungen, dass es keine dümmlichen Dialoge gab. Die einfallslose Sprache, die ich bei anderen Erzählungen kritisierte, war hier plötzlich wie weggeblasen. Ich hätte nie auf Lovecraft getippt, wenn ich dieses Buch ohne Autorennennung in die Hand gedrückt bekommen hätte. Im Gegenteil, ich muss sogar die Detailtiefe loben, in der er die alte Kultur, die Stadt und die Wesen beschreiben werden, die dort in der Antarktis entdeckt werden. Die Erzählung erfolgt in Form eines nachträglichen Berichts eines überlebenden Expeditionsmitglieds, was mit stilistisch gelegen kam. Auf jeden Fall verquickt HPL sehr gut sein geologisches Wissen und seine Faszination für die Polarforschung, um daraus einen spannenden Roman zu stricken. Die Beschreibung der Welt erinnerte mich sehr an High Fantasy-Literatur. Und wenn man bedenkt, dass er einer der Vorläufer ist, dann kann man ihn mit diesem Buch schon als Wegbereiter für eine literarische Gattung bezeichnen. Aus diesem Grund gibt es auch die volle Sternenzahl für diese Horrorgeschichte aus dem ewigen Eis.
Dieser Roman war wirklich fesselnd und für mich mit Abstand die beste Lovecraft-Geschichte, die ich bislang gelesen habe. Angenehm empfand ich gegenüber den anderen Erzählungen, dass es keine dümmlichen Dialoge gab. Die einfallslose Sprache, die ich bei anderen Erzählungen kritisierte, war hier plötzlich wie weggeblasen. Ich hätte nie auf Lovecraft getippt, wenn ich dieses Buch ohne Autorennennung in die Hand gedrückt bekommen hätte. Im Gegenteil, ich muss sogar die Detailtiefe loben, in der er die alte Kultur, die Stadt und die Wesen beschreiben werden, die dort in der Antarktis entdeckt werden. Die Erzählung erfolgt in Form eines nachträglichen Berichts eines überlebenden Expeditionsmitglieds, was mit stilistisch gelegen kam. Auf jeden Fall verquickt HPL sehr gut sein geologisches Wissen und seine Faszination für die Polarforschung, um daraus einen spannenden Roman zu stricken. Die Beschreibung der Welt erinnerte mich sehr an High Fantasy-Literatur. Und wenn man bedenkt, dass er einer der Vorläufer ist, dann kann man ihn mit diesem Buch schon als Wegbereiter für eine literarische Gattung bezeichnen. Aus diesem Grund gibt es auch die volle Sternenzahl für diese Horrorgeschichte aus dem ewigen Eis.
Dieser Re-Read war längst fällig! Mit diesem Buch bin ich in die Welt Lovecrafts eingestiegen, wie wahrscheinlich schon viele vor mir. Dennoch blieb mir nicht viel von der Geschichte im Kopf, deshalb tat es gut, mal wieder gen Süden in die Kälte zu ziehen. Faszinierend, wie Lovecraft es sogar schafft, etwas Putziges (Pinguine) in etwas enorm Schauderhaftes zu verwandeln. Ich konnte mich gar nicht an die Pinguine erinnern, jetzt aber werden sie mir wohl nicht mehr aus dem Kopf gehen. An manchen Stellen waren es mir der Beschreibungen zu viel, das mag aber an der Form des Romans liegen. Immerhin berichtet hier ein Wissenschaftler, der kann natürlich nicht anders. Ausserdem sind eigentlich genau jene Beschreibungen hilfreich, sich in die Werke Lovecrafts einzulesen. So weiss man in späteren Geschichten, mit welchen Entitäten man es zu tun hat. Für mich ist Lovecraft ein König, ein Kaiser gar, und seine Geschichten immer wieder lesbar, ohne dass sie an Grauen verlieren. Eher im Gegenteil - je mehr ich seine Texte zusammenfügen kann, desto Unheimlicher werden sie.
Es war mein erstes Buch von H.P. Lovecraft und hat mich wirklich fasziniert. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, die Sätze sind oft lang und verschachtelt, bin dann aber gut reingekommen. Man merkt, dass es in einer anderen Zeit geschrieben wurde - 1936 wurde die Geschichte erstmals veröffentlicht. Das zeigt sich vor allem an der Wortwahl und Ausdrucksweise, aber gerade das fand ich daran auch besonders interessant. Lovecraft begründete mit seinen Büchern damals ein ganz neues Genre, eine Mischung aus Fantasy/Science-Fiction und Horror. Es ist gerade das Unterschwellige, nur Angedeutete und Unaussprechliche was hier über das ganze Buch hinweg für eine Atmosphäre des absoluten Grauens sorgt. Es stellt die ganze uns bekannte Welt infrage und öffnet Tore ins Unbekannte, die man vielleicht lieber nicht geöffnet hätte. Mir hat es gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letzter "Lovecraft" sein.
Long. Hard to follow. Quite dissappointing.
The writingstyle was hard to follow and the story not that exciting. I found the descriptions way too vague and i lost track of the story plenty of times. If it hadn't been for university, i'd probably have dropped the book. It took way too long to get somewhat interesting for me.
"At the Mountains of Acute Boredom" wäre der passendere Titel gewesen. Ich liebe die mir bekannten Kurzgeschichten Lovecrafts, aber das hier ist ein Desaster durch und durch. Ich hatte stellenweise den Eindruck, die Broschüre eines Maklers für Wohnungen in Monsterhausen zu lesen, dermaßen geschwätzig überdetailliert habe ich die Beschreibungen (die sich in ständigen Wiederholungen ergehen) der Stadt in den Bergen empfunden (die Passagen zu Beginn der Expedition waren auch nicht viel besser). Auf soetwas wie Atmosphäre, interessante Handlung etc. habe ich dagegen leider vergeblich gewartet, vor lauter Innenarchitektur wurden diese Aspekte der Geschichte wohl total vergessen. Den Abbruch hab ich mir nur verkniffen, weil ich ob des großen Autors bis kurz vor Schluß auf einen Moment gehofft habe, für den die Quälerei sich gelohnt hätte. Vergeblich, wie ich feststellen musste.
This one sadly wasn‘t for me at all, which is a shame, because I was really looking forward to it, convinced I would end up loving it. I didn‘t, however. I really didn‘t. It was up for a good start, though. The setting I loved — tales of Antarctica, of ancient ice, biting cold and howling wind are right up my alley. Paired up with Lovecraft‘s typical scientists and college scholars as protagonists this should have been an easy win. I didn‘t mind the verbose descriptions, I didn‘t mind the details and lists of observations, I didn‘t mind the demystification of what at first appears to be the primary horror. Everything was indeed great — until the 40 page long repetitive, redundant and overly descriptive episode in the remains of the ancient city started. It goes on forever, re-stating the same bits of information again and again — and again —, until it reaches a point of self parody. That‘s not even mentioning the absurd observation and interpretation skills our astute protagonists possess, or the fact that the narrator wants to keep people from exploring the region further and yet promotes his upcoming monograph in which he promises to describe the history and customs of the Ancient Ones in much further detail (because that‘s absolutely going to deter scientists from being curious, of course; a scientist making observations and then stopping anyone from confirming them while at the same time capitalising on said discoveries does not seem suspicious at all). Or the fact that the same river is mentioned 15 times in almost the exact same way, adding absolutely nothing to the information already provided the first time. Or — well, I think you get my point. I‘ve been debating on how I should rate this. The beginning deserves 3.5 stars, the middle 1.5-2, the ending 3. It‘s not as bad as I remember Dexter Ward being, since At the Mountains of Madness has at least some redeeming qualities, but I can‘t give it 3 stars in good conscious (especially compared to the 3 star stories by MR James I‘m currently reading). That leaves me with my final verdict: I will downgrade Dexter Ward to 2 stars, giving this one a final 2.5 stars .
Lovecraft got paid by number of words and, well... it's noticable. I feel the suspense would have profited from less adjectives, adverbs and repetitions. Still I had fun listening to this on the Classic Tales Podcast and At the Mountains of Madness is one of my favourite stories by Lovecraft, so it's 4.5 stars for the story itself.
At the Mountains of Madness by H.P. Lovecraft may disappoint readers looking for the gripping, succinct horror found in his other works. This book tends to be slow-paced, focusing extensively on minute details, which can detract from the overall narrative tension and horror elements that Lovecraft is renowned for. The emphasis on elaborate descriptions over plot development might leave readers feeling disengaged and underwhelmed. The story follows an Antarctic expedition from Miskatonic University, led by Dr. William Dyer. The team discovers bizarre fossils and an ancient, alien city built by the Elder Things. As they explore, they uncover the city's history and face horrifying creatures like the Shoggoths. The story evolves into a tale of survival against these ancient horrors.
Description
Book Information
Posts
Horrorbuch Klassiker / 1936
Ich lese gern gemischt und so ist mir dieser Sciencefiction Horrorbuch Klassiker aus dem Jahr 1936 gerade recht gekommen. Es geht um eine Expedition in die Antarktis, bei der Wissenschaftler geografische und geologische Erkenntnisse sammeln wollen. Als sie perfekt konserviere Kadaver von „Wesen“ finden, ändert sich der Verlauf ihrer Arbeit. Ich fand das Buch sehr interessant, wobei ich mir im Anschluss noch eine ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse durchgelesen habe, um zu sehen, was ich verstanden habe und was mir evtl. an Verständnis gefehlt hat. Das Buch dient nicht wirklich der Unterhaltung, sondern hat eher eine wissenschaftliche Sprache. Es war trotzdem ganz schön, zwischendurch mal wieder etwas ganz anderes zu lesen. Sammelt gern Eure eigenen Erfahrungen! 3/5⭐️⭐️⭐️

"Jenseits des Pols" Ein Geo Artikel von H.P. Lovecraft
Trotz meines Faibles für Pen & Paper Rollenspiele und auch sonstigem Nerd-Kram bin ich bisher um H.P. Lovecraft herumgekommen. Des öfteren breits spielte ich mit dem Gedanken mir weitere seiner - mensch muss zugeben optisch ansprechenden - Werke anzuschaffen, insbesondere zum Cthulhu Mythos. Zum Glück habe ich das bisher nicht gemacht! Mit was für einem Gefühl bzw. welchen Eindrücken gehe ich nun "aus den Bergen des Wahnsinns"? Ich weiß EINIGES mehr über Gestein bzw. über den Cthulhu Mythos und wie diese Wesen auf unsere Welt kamen (was ich als für mich tatsächlich einzigen positiven Punkt ansehe). Und sonst? Ich habe die Geschichte zweier Protagonist*innen gehört die mir in Gänze egal waren. Tatsächlich weiß ich nicht einmal mehr ihre Namen. Nichts an ihnen empfand ich als interessant bzw. merkenswert. Ich habe teilweise seitenlange Beschreibungen von Örtlichkeiten erhalten die nicht mehr waren als Aneinanderreihungen von geometrischen Formen (am Ende war ich nicht schlauer als vorher). Immer und immer wieder wurde ich darauf hingewiesen wie "gruselig, kosmisch und abnormal das doch alles ist... und zwar so als wenn mir jemensch einen Witz nochmal erklärt und mir erklären möchte warum das jetzt lustig war. Ich persönlich empfand das Buch als furchtbar (das erkläre ich nun aber besser nicht 😎)

Zwischenzeitlich kurz gedacht ich hätte ein Sachbuch in der Hand.
Besonders spannend an der Geschichte fand ich das Setting. Die hohen mystischen Berge mitten in der Arktis, besser gehts nicht. Leider hatt dann die, meiner Meinung nach, zu genaue und ausführliche Beschreibung der Kreaturen die Spannung während des Lesens genommen und den schönen Lesefluss unterbrochen. Trotzdem ein großartiges Buch, welches man sich mal gönnen kann.
Konnte mich überraschen
Ich habe noch nie etwas vom Autor gelesen. Dieses Werk sollte also der Einstieg in seine Geschichten sein. Ich kann sagen, ich mag es. . Ich hatte am Anfang noch leichte Probleme mit seinem Schreibstil. Es ist sehr anschaulich aber auch sehr detailliert, das muss man mögen. Besonders die Umgebung wird ausführlich dargestellt. Auch haben wir einige Personen und demzufolge Namen. Daran musste ich mich ebenfalls gewöhnen. Der Autor verschwendet nicht viel Zeit mit Charakterbildung. Er konzentriert sich mehr auf Atmosphäre und Stimmung. . Das Buch ist spannend, trotz der Ausführlichkeit. Lange bleibt dem Leser verborgen was da wirklich lauert. Das mochte ich sehr. Die Fantasie wird angeregt und man bleibt stetig am Ball. Der Denkansatz in dieser Geschichte gefällt mir sehr. Das Buch konnte mich überraschen, da ich doch von etwas ganz anderem ausgegangen bin. . Auch kommen hier viele wissenschaftliche Begriffe vor. Mich störte das etwas im Lesefluss. Für mich ist es kein Horror-Buch im klassischen Sinne. Der Grusel schwingt hier unterschwellig mit. Es ist keine direkte Darstellung von Horror, denn das Buch lebt wirklich von der Atmosphäre. Es ist sehr klassisch und zeitgemäß erzählt. . Für mich dennoch eine Bereicherung und ich bin froh den Autor nun zu kennen. Seine Art zu schreiben und zu erzählen. Ich werde weiteres von ihm lesen.

Dieses Hörbuch hat mich leider nicht so überzeugt!
Ich wollte endlich mal in die Welt von Lovecraft einsteigen und habe derzeit richtig Lust auf düstere Bücher und Atmosphären. Leider fand ich dieses Buch bzw. Hörbuch (vertont von David Nathan, was er natürlich wieder großartig macht!) aber gar nicht so gut. Mir ist bewusst, dass man auch das Alter dahinter sehen muss. Aber diese vielen langen Beschreibungen und die Langatmigkeit haben mich meistens eher gelangweilt. Super schade. Die Idee an sich finde ich aber eigentlich ganz cool. Aber es konnte nicht nicht einen Bann ziehen. Ich werde aber noch andere Werke von Lovecraft testen!
Sehr spannende Geschichte die sich teilweise wiederholt.
Es ist das erste Mal dass ich ein Buch von H.P. Lovecraft lese. Natürlich hat man schon von Cthulhu gehört, da (er/sie/es-keine Ahnung ) ja inzwischen Teil der Popkultur geworden ist. Eine konkrete Geschichte aus diesem Universum kannte ich jedoch noch nicht. Es handelt sich hierbei um einen Bericht über eine Expedition in die Antarktis, der vom Verfasser aus der Ich-Erzählerperspektive vorgelesen wird. Dieser soll als Warnung an künftige Expedition dienen, welche in diesen Teil der Erde geplant sind. Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben und bis zum Schluss will man wissen was dort eigentlich passiert ist. Zwischenzeitlich werden Sachen erwähnt, welche vermutlich aus anderen Lovecraft-Werken stammen ( wie ebend jener Cthulhu). Genauere inhaltliche Angaben möchte ich hier nicht machen, da die Geschichte meiner Meinung nach davon lebt, dass man das "Unbekannte" selber entdecken muss. Der für mich einzige Kritikpunkt besteht für mich darin, dass sich viele Sachen wiederholen. Wenn zum 10ten Mal erwähnt wird, dass der Bericht nur erstellt wird um weitere Expeditionen zu verhindern oder zum x-ten mal genau die selbe Beschreibung eines Ortes stattfindet, ist man geneigt sich zu fragen ob man vergessen hat umzublättern und eine Seite doppelt gelesen hat. Jedoch ist das wirklich nur ein kleiner Punkt, welcher absolut subjektiv ist und manch anderen nicht weiter stören wird. Anzumerken ist noch, dass man offen für übernatürlichen, ja fast schon Sci-Fi Horror sein sollte, der sich nicht offensichtlich sondern eher vage im Kopf des Lesers abspielt. Wer damit kein Problem hat, wird mit dem Buch schaurig viel Spass haben. Ich freue mich schon auf das nächste Buch was ich von H.P.Lovecraft lesen werde. Bis zur nächsten Rezension :)
🗻👨🏻🔬🐕👽
Ich weiß nicht so richtig wie ich das Buch bewerten soll, ich muss ehrlich gestehen das ich ungefähr ab Seite 70 sehr oft weitergeblättert & überflogen habe. Für mich war es zu trocken, zu wissenschaftlich. Ich bin oft beim lesen mit den Gedanken abgedriftet & konnte mir vieles auch einfach nicht vorstellen. Ein paar Illustrationen wären schön gewesen. Die Kapitel waren mir trotz Absätzen auch einfach zu lang. Schade, ich hatte mich auf das Buch gefreut da ich gerne mehr von Lovecraft lesen wollte.
Geschrieben wie ein wissenschaftlicher Bericht (sau nervig, weil super viele unnötige Beschreibungen von Bergketten und Gesteinsschichten); 8.000 Andeutungen bis es dann auf den letzten 20 Seiten von 180 endlich mal zu einer klaren Aussage kommt, die mit dem Blick auf den Aufbau davor absolut underwhelming ist.
Ich habe das Gefühl Cosmic Horror ist nicht mein Gerne. Am Anfang dieses Buches steht "Berge des Wahnsinns - Eine Horrorgeschichte". Den Horror darin habe ich allerdings überhaupt nicht gefühlt. Die Geschichte ist aus der Sicht des Protagonisten geschrieben der einige erschreckende Erlebnisse hat, jedoch bringt es das Grauen für mich nicht wirklich rüber, wenn einfach nur geschrieben wird, dass das folgende gruselig wird oder der Protagonist gerade Angst hat. Ich bin noch nicht abgeneigt weitere Bücher in diesem Genre oder speziell von Lovecraft zu lesen, habe allerdings wenig Hoffnung, dass ich mich in Zukunft gut unterhalten fühle.
Dieser Roman war wirklich fesselnd und für mich mit Abstand die beste Lovecraft-Geschichte, die ich bislang gelesen habe. Angenehm empfand ich gegenüber den anderen Erzählungen, dass es keine dümmlichen Dialoge gab. Die einfallslose Sprache, die ich bei anderen Erzählungen kritisierte, war hier plötzlich wie weggeblasen. Ich hätte nie auf Lovecraft getippt, wenn ich dieses Buch ohne Autorennennung in die Hand gedrückt bekommen hätte. Im Gegenteil, ich muss sogar die Detailtiefe loben, in der er die alte Kultur, die Stadt und die Wesen beschreiben werden, die dort in der Antarktis entdeckt werden. Die Erzählung erfolgt in Form eines nachträglichen Berichts eines überlebenden Expeditionsmitglieds, was mit stilistisch gelegen kam. Auf jeden Fall verquickt HPL sehr gut sein geologisches Wissen und seine Faszination für die Polarforschung, um daraus einen spannenden Roman zu stricken. Die Beschreibung der Welt erinnerte mich sehr an High Fantasy-Literatur. Und wenn man bedenkt, dass er einer der Vorläufer ist, dann kann man ihn mit diesem Buch schon als Wegbereiter für eine literarische Gattung bezeichnen. Aus diesem Grund gibt es auch die volle Sternenzahl für diese Horrorgeschichte aus dem ewigen Eis.
Dieser Roman war wirklich fesselnd und für mich mit Abstand die beste Lovecraft-Geschichte, die ich bislang gelesen habe. Angenehm empfand ich gegenüber den anderen Erzählungen, dass es keine dümmlichen Dialoge gab. Die einfallslose Sprache, die ich bei anderen Erzählungen kritisierte, war hier plötzlich wie weggeblasen. Ich hätte nie auf Lovecraft getippt, wenn ich dieses Buch ohne Autorennennung in die Hand gedrückt bekommen hätte. Im Gegenteil, ich muss sogar die Detailtiefe loben, in der er die alte Kultur, die Stadt und die Wesen beschreiben werden, die dort in der Antarktis entdeckt werden. Die Erzählung erfolgt in Form eines nachträglichen Berichts eines überlebenden Expeditionsmitglieds, was mit stilistisch gelegen kam. Auf jeden Fall verquickt HPL sehr gut sein geologisches Wissen und seine Faszination für die Polarforschung, um daraus einen spannenden Roman zu stricken. Die Beschreibung der Welt erinnerte mich sehr an High Fantasy-Literatur. Und wenn man bedenkt, dass er einer der Vorläufer ist, dann kann man ihn mit diesem Buch schon als Wegbereiter für eine literarische Gattung bezeichnen. Aus diesem Grund gibt es auch die volle Sternenzahl für diese Horrorgeschichte aus dem ewigen Eis.
Dieser Re-Read war längst fällig! Mit diesem Buch bin ich in die Welt Lovecrafts eingestiegen, wie wahrscheinlich schon viele vor mir. Dennoch blieb mir nicht viel von der Geschichte im Kopf, deshalb tat es gut, mal wieder gen Süden in die Kälte zu ziehen. Faszinierend, wie Lovecraft es sogar schafft, etwas Putziges (Pinguine) in etwas enorm Schauderhaftes zu verwandeln. Ich konnte mich gar nicht an die Pinguine erinnern, jetzt aber werden sie mir wohl nicht mehr aus dem Kopf gehen. An manchen Stellen waren es mir der Beschreibungen zu viel, das mag aber an der Form des Romans liegen. Immerhin berichtet hier ein Wissenschaftler, der kann natürlich nicht anders. Ausserdem sind eigentlich genau jene Beschreibungen hilfreich, sich in die Werke Lovecrafts einzulesen. So weiss man in späteren Geschichten, mit welchen Entitäten man es zu tun hat. Für mich ist Lovecraft ein König, ein Kaiser gar, und seine Geschichten immer wieder lesbar, ohne dass sie an Grauen verlieren. Eher im Gegenteil - je mehr ich seine Texte zusammenfügen kann, desto Unheimlicher werden sie.
Es war mein erstes Buch von H.P. Lovecraft und hat mich wirklich fasziniert. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, die Sätze sind oft lang und verschachtelt, bin dann aber gut reingekommen. Man merkt, dass es in einer anderen Zeit geschrieben wurde - 1936 wurde die Geschichte erstmals veröffentlicht. Das zeigt sich vor allem an der Wortwahl und Ausdrucksweise, aber gerade das fand ich daran auch besonders interessant. Lovecraft begründete mit seinen Büchern damals ein ganz neues Genre, eine Mischung aus Fantasy/Science-Fiction und Horror. Es ist gerade das Unterschwellige, nur Angedeutete und Unaussprechliche was hier über das ganze Buch hinweg für eine Atmosphäre des absoluten Grauens sorgt. Es stellt die ganze uns bekannte Welt infrage und öffnet Tore ins Unbekannte, die man vielleicht lieber nicht geöffnet hätte. Mir hat es gut gefallen und es wird bestimmt nicht mein letzter "Lovecraft" sein.
Long. Hard to follow. Quite dissappointing.
The writingstyle was hard to follow and the story not that exciting. I found the descriptions way too vague and i lost track of the story plenty of times. If it hadn't been for university, i'd probably have dropped the book. It took way too long to get somewhat interesting for me.
"At the Mountains of Acute Boredom" wäre der passendere Titel gewesen. Ich liebe die mir bekannten Kurzgeschichten Lovecrafts, aber das hier ist ein Desaster durch und durch. Ich hatte stellenweise den Eindruck, die Broschüre eines Maklers für Wohnungen in Monsterhausen zu lesen, dermaßen geschwätzig überdetailliert habe ich die Beschreibungen (die sich in ständigen Wiederholungen ergehen) der Stadt in den Bergen empfunden (die Passagen zu Beginn der Expedition waren auch nicht viel besser). Auf soetwas wie Atmosphäre, interessante Handlung etc. habe ich dagegen leider vergeblich gewartet, vor lauter Innenarchitektur wurden diese Aspekte der Geschichte wohl total vergessen. Den Abbruch hab ich mir nur verkniffen, weil ich ob des großen Autors bis kurz vor Schluß auf einen Moment gehofft habe, für den die Quälerei sich gelohnt hätte. Vergeblich, wie ich feststellen musste.
This one sadly wasn‘t for me at all, which is a shame, because I was really looking forward to it, convinced I would end up loving it. I didn‘t, however. I really didn‘t. It was up for a good start, though. The setting I loved — tales of Antarctica, of ancient ice, biting cold and howling wind are right up my alley. Paired up with Lovecraft‘s typical scientists and college scholars as protagonists this should have been an easy win. I didn‘t mind the verbose descriptions, I didn‘t mind the details and lists of observations, I didn‘t mind the demystification of what at first appears to be the primary horror. Everything was indeed great — until the 40 page long repetitive, redundant and overly descriptive episode in the remains of the ancient city started. It goes on forever, re-stating the same bits of information again and again — and again —, until it reaches a point of self parody. That‘s not even mentioning the absurd observation and interpretation skills our astute protagonists possess, or the fact that the narrator wants to keep people from exploring the region further and yet promotes his upcoming monograph in which he promises to describe the history and customs of the Ancient Ones in much further detail (because that‘s absolutely going to deter scientists from being curious, of course; a scientist making observations and then stopping anyone from confirming them while at the same time capitalising on said discoveries does not seem suspicious at all). Or the fact that the same river is mentioned 15 times in almost the exact same way, adding absolutely nothing to the information already provided the first time. Or — well, I think you get my point. I‘ve been debating on how I should rate this. The beginning deserves 3.5 stars, the middle 1.5-2, the ending 3. It‘s not as bad as I remember Dexter Ward being, since At the Mountains of Madness has at least some redeeming qualities, but I can‘t give it 3 stars in good conscious (especially compared to the 3 star stories by MR James I‘m currently reading). That leaves me with my final verdict: I will downgrade Dexter Ward to 2 stars, giving this one a final 2.5 stars .
Lovecraft got paid by number of words and, well... it's noticable. I feel the suspense would have profited from less adjectives, adverbs and repetitions. Still I had fun listening to this on the Classic Tales Podcast and At the Mountains of Madness is one of my favourite stories by Lovecraft, so it's 4.5 stars for the story itself.
At the Mountains of Madness by H.P. Lovecraft may disappoint readers looking for the gripping, succinct horror found in his other works. This book tends to be slow-paced, focusing extensively on minute details, which can detract from the overall narrative tension and horror elements that Lovecraft is renowned for. The emphasis on elaborate descriptions over plot development might leave readers feeling disengaged and underwhelmed. The story follows an Antarctic expedition from Miskatonic University, led by Dr. William Dyer. The team discovers bizarre fossils and an ancient, alien city built by the Elder Things. As they explore, they uncover the city's history and face horrifying creatures like the Shoggoths. The story evolves into a tale of survival against these ancient horrors.




























