Die Erfindung der Kreativität
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Fellow im Thomas Mann House in Los Angeles. Sein Buch Die Gesellschaft der Singularitäten wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Posts
Vom Mythos des Kreativen. Es ist schick, kreativ zu sein, fast sogar gefordert, findet es sich doch auf fast jeder Stellenanzeige und das Kreative, das beschränkt sich nicht nur auf Malen, Schreiben, Handwerken (die "schönen" Künste), sondern weitet sich auch auf unsere Lebensweise aus. Wie können wir möglichst "kreativ", möglichst "authentisch" leben? Reckwitz erzählt hier von der Idee des Kreativitätsdispositiv (das Dispositiv ganz im Foucault'schen Sinne) und entfaltet gewissermaßen eine Theorie über unsere heutige Gesellschaft, die von der Idee des Ästhetischen und des Neuen geprägt ist. Dass besonders der Begriff "ästhetisch" ziemlich ausgelutscht und durchdiskutiert ist, umgeht er genauso geschickt wie den Kulturbegriff. Seine Argumente sind geschickt formuliert und sinnig, treffen dabei genau den Kern des Selbstverwirklichungsproblem: In einer Welt, in der jeder kreativ und anders ist, wie kann ich noch kreativer und anders sein? Empfehlenswert für alle Kultur- und Geschichtsnerds, Leser, die kleine Anekdotenausflüge nicht scheuen und Kreative.
Description
Book Information
Author Description
Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Fellow im Thomas Mann House in Los Angeles. Sein Buch Die Gesellschaft der Singularitäten wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Posts
Vom Mythos des Kreativen. Es ist schick, kreativ zu sein, fast sogar gefordert, findet es sich doch auf fast jeder Stellenanzeige und das Kreative, das beschränkt sich nicht nur auf Malen, Schreiben, Handwerken (die "schönen" Künste), sondern weitet sich auch auf unsere Lebensweise aus. Wie können wir möglichst "kreativ", möglichst "authentisch" leben? Reckwitz erzählt hier von der Idee des Kreativitätsdispositiv (das Dispositiv ganz im Foucault'schen Sinne) und entfaltet gewissermaßen eine Theorie über unsere heutige Gesellschaft, die von der Idee des Ästhetischen und des Neuen geprägt ist. Dass besonders der Begriff "ästhetisch" ziemlich ausgelutscht und durchdiskutiert ist, umgeht er genauso geschickt wie den Kulturbegriff. Seine Argumente sind geschickt formuliert und sinnig, treffen dabei genau den Kern des Selbstverwirklichungsproblem: In einer Welt, in der jeder kreativ und anders ist, wie kann ich noch kreativer und anders sein? Empfehlenswert für alle Kultur- und Geschichtsnerds, Leser, die kleine Anekdotenausflüge nicht scheuen und Kreative.





