Die Eleganz des Igels

Die Eleganz des Igels

Softcover
3.7154
Großdruck RomaneFrauenromanAltkluger TeenagerUngewöhnliche Freundschaft

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Description

Der Weltbestseller als preiswertes Taschenbuch!

Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
384
Price
12.40 €

Author Description

Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, lebte einige Jahre in Kyoto und wohnt heute wieder in Frankreich. 2000 veröffentlichte sie ihr viel beachtetes Romandebüt ›Die letzte Delikatesse‹. Ihr zweiter Roman, ›Die Eleganz des Igels‹, wurde zu einem großen literarischen Bestseller, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Der lang erwartete dritte Roman, ›Das Leben der Elfen‹, erschien 2015 in Frankreich.

Posts

26
All
3.5

Mal was anderes

Ich habe echt lange gebraucht um in das Buch rein zu kommen. Der Plot war recht gut. Eine verwitwete Concierge in einer Pariser Luxuswohnanlage, die von allen unterschätzt und/ oder nicht beachtet wird. Ein reicher Teenager, der des Lebens überdrüssig ist und Selbstmord begehen will. Beide treffen aufeinander. Es gibt sehr viele interessante und tiefsinnige Sätze in diesen Buch. Mir war es am Anfang, bzw sich insgesamt viel zu kompliziert. Lag es an der Sprache, an den langen Schachtelsätzen? Ich weiß es nicht. Das Buch ist auf alle Fälle nicht einfach, aber es lohnt sich.

3

In dem Buch geht es um eine Concierge und ein hochbegabtes Mädchen, die beide sehr viel über das Leben, Philosophie und Gesellschaft nachdenken. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, was an sich spannend ist, mir das Lesen aber nicht immer leicht gemacht hat. Auch wenn mir der Schreibstil ansich ganz gut gefallen hat, hatte ich leider etwas Probleme mit dem Buch und bin nicht richtig hineingekommen. "Im Grunde sind wir programmiert, an das zu glauben, was nicht existiert, weil wir Lebewesen sind, die nicht leiden wollen. So wenden wir unsere ganze Kraft auf, uns zu überzeugen, dass es Dinge gibt, die es wert sind, und dass das Leben einen Sinn hat."

Post image
3.5

Gesellschaftskritischer Roman mit einer interessanten Annäherung der verschiedenen Klassen.

Aber leider ist der Schreibstil sehr anstrengend.

3

Viele Worte, wenig Handlung. Ich mochte die Tiefgründigkeit und die Weisheiten des Buches, allerdings schon sehr anspruchsvoll ohne Ziel

5

Ein Buch, das bleibt – klug, verletzlich, wunderschön

Ich lese Bücher fast nie zweimal. „Die Eleganz des Igels“ ist eine Ausnahme. Ich habe es 2008/2009 zum ersten Mal gelesen – und nun erneut. Und ich bin wieder vollkommen verliebt. Ja, es gibt Begriffe und Themen, die nicht allen geläufig sind: Husserls Phänomenologie, Ozu, Kunst und Philosophie. Es schadet nicht, hier und da kurz nachzulesen. Doch das ist kein Muss. Das Lesevergnügen leidet nicht im Geringsten, wenn man es nicht tut – denn der Kern der Geschichte erschließt sich auf einer zutiefst menschlichen Ebene. Mich berühren die Protagonistinnen durch ihre Klugheit, ihre feine Beobachtungsgabe, ihre Verletzlichkeit und ihren besonderen Blick auf die Welt. Ich habe sie nicht nur verstanden, sondern liebgewonnen. Es ist eine leise Cinderella-Geschichte, erzählt mit großer Poesie: über Kunst, Sprache, Klassizismus, Gesellschaftskritik, Selbsterkenntnis und Wahrhaftigkeit. Spoiler: Am Ende habe ich geschluchzt und geweint – und war dennoch ganz glückselig. ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher

5

Eine Geschichte, die bleibt- klug, verletzlich, wunderschön

Ich lese Bücher fast nie zweimal. „Die Eleganz des Igels“ ist eine Ausnahme. Ich habe es 2008/2009 zum ersten Mal gelesen – und nun erneut. Und ich bin wieder vollkommen verliebt. Ja, es gibt Begriffe und Themen, die nicht allen geläufig sind: Husserls Phänomenologie, Ozu, Kunst und Philosophie. Es schadet nicht, hier und da kurz nachzulesen. Doch das ist kein Muss. Das Lesevergnügen leidet nicht im Geringsten, wenn man es nicht tut – denn der Kern der Geschichte erschließt sich auf einer zutiefst menschlichen Ebene. Mich berühren die Protagonistinnen durch ihre Klugheit, ihre feine Beobachtungsgabe, ihre Verletzlichkeit und ihren besonderen Blick auf die Welt. Ich habe sie nicht nur verstanden, sondern liebgewonnen. Es ist eine leise Cinderella-Geschichte, erzählt mit großer Poesie: über Kunst, Sprache, Klassizismus, Gesellschaftskritik, Selbsterkenntnis und Wahrhaftigkeit. Spoiler: Am Ende habe ich geschluchzt und geweint – und war dennoch ganz glückselig. ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher

0.5

Finger weg! Das Buch ist Selbstfolter.

Der Stil ist unverständlich, die Sätze deutlich zu lang und es kommt so viel Fachvokabular vor, dass man ständig googlen muss, um die Vergleiche von "Paloma" zu verstehen. Die Kapitel aus "Renees" Sicht sind deutlich erträglicher, jedoch leider teilweise rarer gestreut im Buch. Das Ende hat mich schockiert. Ich mag es nicht, wenn ein Protagonist die ganze Zeit ein gequältes Darsein führt, endlich das Glück zum greifen Nah ist und man ihn dann auf den letzten sechs Seiten so plump zur Strecke bringt, wie das hier der Fall ist.

3

Schöne Idee. Für meinen Geschmack jedoch etwas zu abgehoben umgesetzt. Die Gedanken der Zwölfjährigen fand ich unglaubwürdig, da selbst ein hochintelligentes Kind nicht in dieser Weise parliert.

5

Eines meiner liebsten Geschichten ❤️

4

Ein Buch, durch welches man sich durcharbeiten muss. Aber dran bleiben lohnt sich, obwohl das Ende eher schwach ist.

Am Anfang kommt man eher schwierig in das Buch rein und ich habe wirklich überlegt, ob ich es abbreche. Aber wenn man dran bleibt, entwickelt sich die Story und man wird in die Geschichte hereingezogen. Der Mittelteil hat mir dann sehr gut gefallen, jedoch war ich von der Auflösung und dem Ende etwas enttäuscht. Warum Madame Michel so ist, wie sie ist und was am Ende mit ihr geschieht haben mich nicht wirklich abgeholt. Alles in Allem, ein Buch, welches man sich erarbeiten muss.

5

Ein wunderbar philosophisches Buch, dass wunderbar gelesen wurde von den Thalbachs. Auch nach dem Lesen hing ich noch in der Geschichte und sie wird mich wohl nicht so schnell loslassen.

Ganz früher Abbruch. Ich finde ihn entgegen der Beschreibung auf dem Buchrücken weder witzig noch charmant und einzigartig vielleicht nur in der Aneinanderreihung von "intelligenten" Ausdrücken, Fremdwörtern, die ich googeln müsste und Stereotypen, die gelebt werden, damit nur nicht auffällt, wie intelligent man trotz seiner Hässlichkeit und Armut, bzw seines Reichtums und seiner Selbstmordgedanken ist, weilmman eh keine Möglichkeit hat, irgendwas daran zu ändern. Vielleicht bin ich auch nur nicht intelligent genug, dahinter den Sinn oder den Witz zu sehen. Für mich persönlich der ultimative Flop.

3.5

Eine 54 jährige Frau- ein 12 jähriges Mädchen. Beide sehr intelligent- kann spannend sein- ist es für viele auch- war es für mich nicht wirklich. Der Beruf der Concierge- übrigens auch sehr interessant. Und als Möglichkeit Menschen/ Persönlichkeiten darzustellen-super! Es gibt übrigens viele Zitate von Kant, Marx etc. was mich nicht störte. Aber das Zueinanderfinden / die Persönlichkeitsentwicklung von Renee und Paloma war mir zu holprig und schnell erfolgt. Somit empfand ich die gesamte Handlung als nicht so flüssig zu lesen/zu betrachten.

5

Ein wundervolles und philosophisches Buch, das mir sehr das Herz wärmen konnte.

"Die Leute meinen, sie verfolgen die Sterne,  und dann enden sie wie Goldfische in einem Glas." "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery war für mich eine ganz besondere Lektüre. Tiefgründig, philosophisch, offenherzig und doch auch sehr amüsant, hat mir dieses Buch wirklich einige schöne Stunden beschert. (Übersetzt von Gabriela Zehnder.) Darum geht's: Wir befinden uns in der Rue de Grenelle 7 in Paris. In diesem Stadtpalais wohnen Minister, Restaurantkritiker, kurz: wichtige, reiche Leute. Natürlich darf in solch einem Domizil kein Concierge fehlen, der sich um die Belange der Bewohner kümmert. Und in der Rue de Grenelle wird dieser Posten seit vielen Jahren von Madame Renée Michel bekleidet. Doch Renée führt ein "Doppelleben". Nach außen gibt sie sich als einfältige Concierge, doch eigentlich ist sie sehr gebildet und interessiert sich auch sehr für Philosophie. Auch Paloma Josse lebt ihn diesem Stadtpalais. Dieses zwölfjährige, sehr intelligente Mädchen durchblickt mehr als die Erwachsenen um sie herum ahnen, geschweige denn selbst durchblicken. Und sie hat für sich beschlossen, dass sie ihrem Leben an ihrem 13. Geburtstag ein Ende setzen wird. Denn auf die verlogene Welt der Erwachsenen gedenkt sie zu verzichten. So geht das Leben in der Rue de Grenelle 7 seinen Gang, bis zu dem Tag, an dem Monsieur Ozu einzieht... "Im Grunde sind wir programmiert, an das zu glauben, was nicht existiert, weil wir Lebewesen sind, die nicht leiden wollen. So wenden wir unsere ganze Kraft auf, uns zu überzeugen, dass es Dinge gibt, die es wert sind, und dass das Leben einen Sinn hat." Was soll ich sagen, dieses kleine umscheinbare Büchlein war ein richtiges Fest! Ein Fest der Sprache. Ein Fest der Gedanken. Ein Fest der Philosophie. In diesem rund 360 Seiten steckt so viel! Beim Zuklappen der letzten Seite war ich traurig und zugleich unglaublich glücklich. Traurig, weil das Buch am Ende etwas traurig wurde und auch weil es ohnehin das Ende des Buches war. Und glücklich, weil ich dieses Buch nun endlich gelesen habe. (Warum erst jetzt?!) Paloma ist ein unglaublich reizendes, kleines Persönchen. Intelligent, unverfälscht und erfrischend. Ihr Blick auf die Welt ist unverklärt - sie durchschaut die Lügen, die wir uns selbst jeden Tag aufs Neue erzählen und entscheidet für sich, dass sie so nicht enden will. Im Laufe der Geschichte versucht sie das Eine zu finden, das sie vielleicht noch umstimmen kann oder das sie zumindest noch erleben möchte ehe sie geht. Renée hingegen hat ein tiefes Trauma und ist in alten Konventionen gefangen. Doch in dieser Geschichte zeigt sich einmal mehr, dass wir mit Glück auf einen Menschen treffen, der uns wirklich sieht und der uns auch andere Facetten des Lebens und Denkens aufzeigt. Facetten, die die Welt in neuen Farben strahlen lassen... "Was schön ist, erhaschen wir, während es vergeht. Es zeigt sich in der vergänglichen Gestalt der Dinge in dem Moment, da wir gleichzeitig ihre Schönheit und ihren Tod sehen."

Ein wundervolles und philosophisches Buch, das mir sehr das Herz wärmen konnte.
4

Ein wunderbar geschriebenes Buch über zwei Außenseiterinnen!

4.5

Nicht für jede*n etwas – und trotzdem eine philosophisch-schöne Charakterreise.

Wer ein handlungsgetriebenes Buch sucht, ist hier wahrscheinlich falsch. Die Erzählung wird als Gesellschaftssatire wechselnd aus der Innensicht zweier Charaktere episodisch entwickelt. Ich bin aufgrund der eleganten Sprache und der nachvollziehbaren Charakterentwicklung so schnell wie selten durch ein Buch geflogen, wobei anzumerken ist, dass eine gewisse philosophische Vorbildung nicht schadet. Ebenso wird der eigene Blick auf die Gesellschaft und das Leben sich in der Bewertung des Buches niederschlagen. Ich habe es geliebt, auch wenn ich über das Ende selbst noch immer unschlüssig bin: Es wirkt irgendwie sehr passend und zugleich zu abrupt.

1

Abgebrochen. Ich besitze momentan keine Muße dreimal den Duden aufzuschlagen bevor ich die Seite beenden kann. Nicht mein Fall.

5

Durch die ersten 80 Seiten habe ich mich durchkämpfen müssen, aber es hat sich gelohnt! Dass die Autorin Philosophie studiert und in Japan gelebt hat, schlägt sich im Buch nieder. Eine Karikatur der französischen Bourgeoisie und eine Hommage an den Sinn von Bildung sowie Kultur und die Schönheit des Alltags …. Unbedingt lesen!!!

0.5

Nach ca 40 Seiten abgebrochen. Kompliziert, hochgestochen und aus meiner Sicht höchstens pseudo-philosophisch, annähernd ohne eine zusammen haltende Rahmenhandlung, sondern einfach nur dahin geworfene Szenen. Dazu ein vielzu altkluges, angeblich hochintelligentes Kind... Naja, mein Fall war es nicht.

2.5

2.5 ⭐️; die Botschaft welche das Buch vermittelt ist wertvoll und gut. Und sie wird im Buch auch mit einem passenden, nicht verherrlichten Ende transportiert. Trotzdem war es nicht meine Geschichte. Ich konnte und wollte nicht den Monologen und Dialogen folgen und ich konnte auch keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen. Mir persönlich hat dieses Buch leider nichts geschenkt.

4

Am Anfang dachte ich tatsächlich, dass das kein Buch für mich ist und ich wusste auch lange nicht wohin die Geschichte führen sollte. Auch gab es viele Wörter, die ich gar nicht verstanden habe und trotzdem hat mich die wunderschöne Sprache des Buches schnell in seinen Bann gezogen und ich hab die Geschichte, so banal sie eigentlich auch ist, schlussendlich sehr genossen.

3

Ganz nettes Buch. Ich konnte allerdings mit dem pausenlosen Gerede über Kunst, Philosophie etc. nicht viel anfangen. Mit diesen Themen habe ich generell nicht besonders viel am Hut, versuche jedoch immer wieder mal etwas darüber zu lesen. Meistens ist es verlorene Liebesmüh, so wie auch hier. Das Buch hatte trotzdem etwas besonderes. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der sich für die Themen in diesem Buch interessiert, begeistert sein wird.

4.5

- Schönheit - Kunst - Genuss - Freundschaft - - Ästhetisch - Poetisch - Feinsinnig - Klug -

Fast das halbe Buch habe ich gebraucht, um mich in diesen besonderen und außergewöhnlich ästhetischen Schreibstil einzulesen. In der Zwischenzeit wollte ich das Buch schon 5x weg legen, die kurzen Kapitel haben mich aber jedes Mal wieder ermutigt, es „nur noch mal kurz“ zu probieren. Und plötzlich hatte die Geschichte und hatten vorallem die Charaktere mich gefangen. Ehrlicherweise habe ich mich auf den ersten 100 Seiten schon gequält, aber das war es sehr wert! Nicht nur der wunderschöne (wenn auch zu Beginn für mich anstrengende) Schreibstil, sondern auch die zunächst alltägliche, später immer feinsinnigere Handlung haben das Buch für mich zu einem wirklich poetischen Erlebnis gemacht. Für jeden, der sich mal wirklich Zeit für ein Buch nehmen möchte und für jeden, der sich für die schönen Seiten des Lebens - Literatur, Kunst, Genuss, Freundschaft - begeistert. Eigentlich für jeden, der Genuss zelebrieren kann. 💫

3

Zu Beginn war ich begeister von so viel sprachligem Reichtum und von der Idee des Buches, einer Jugendlichen Hochbegabten die sich umbringen will und einer Conciere die ebenfall viel auf dem Kasten hat es aber versteckt. Doch dann wurde es mir zu langwierig über den gesamten Mittelteil. Es schien mir lediglich eine aneinanderreihung der Autorin, von Fremdwörtern und Wissen zu sein, um sich selbst darzustellen. Doch gegen Ende wird es besser, sogar richtig gut. Mit dem Auftauchen eines neuen Hausbewohners nimmt die Geschichte eine Wendung. Das Ende ist dann ein Highlight: überraschend und tragisch. Nicht zu erwarten und daher toll! Grundsätzlich zu empfehlen!

4

Nachdem ich dieses Buch pausiert habe, weil ich keinen Zugang gefunden habe, habe ich einen zweiten Anlauf genommen und mir das Hörbuch besorgt. Das hat mir wesentlich besser gefallen. Das Buch ist voller philosophischer Gedanken zum Leben, an einigen Stellen etwas langatmig, aber insgesamt war es eine Bereicherung es gelesen zu haben.

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