Die Besessenheit
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Description
Sie hat keine großen Gefühle mehr für ihn und trennt sich. Doch als er Monate später von einer anderen spricht, ist sie völlig aus der Bahn geworfen. Jetzt leidet sie, fühlt sich verschmäht, zurückgewiesen. Vor allem aber treibt die Frau sie um, die ihren Platz eingenommen hat – wer ist die eigentlich und wie? Ist sie schöner, besser, ist der Sex mit ihr toller? Diese Fremde wird zu einer Obsession, einer Art Wahn. »Das Seltsamste an der Eifersucht ist, dass sie eine ganze Stadt – die ganze Welt – mit einer Person bevölkern kann, der man womöglich noch nie begegnet ist.« Und irgendwann ist diese Andere ein ständiger Albtraum, aus dem es womöglich gar kein Erwachen mehr gibt…
Wie fühlt es sich an, von einem Menschen besessen zu sein, den man nicht mal kennt? In klaren, fast klinischen Sätzen schreibt Annie Ernaux über die perfide Wucht von Eifersucht, über drohende Selbstauflösung und den aberwitzigen Versuch, in eigener Sache Gewissheit zu erlangen.
Book Information
Author Description
Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als »Ethnologin ihrer selbst«. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit, ihre zwanzig Romane sind von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert worden. Annie Ernaux hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Nobelpreis für Literatur.
Posts
Ich finde es krass, wie Ernaux es mit wenigen Sätzen schafft, Gefühle so schonungslos ehrlich auf den Punkt zu bringen.
Zitate, die ich mochte: „Zu dem Zeitpunkt fragte ich mich nicht, ob mein Verhalten oder meine Wünsche richtig oder falsch waren, genauso wenig, wie ich es mich hier beim Schreiben frage. Manchmal denke ich, dass man durch diesen Verzicht am sichersten zur Wahrheit vordringt.“, S.34 „Schreiben ist für mich eine Möglichkeit gewesen, das zu retten, was schon nicht mehr meine Realität ist, keine Empfindung mehr, die mich auf der Straße überfällt und von Kopf bis Fuß erfasst, sondern nur noch >die Besessenheit<, ein klar umrissener Zeitraum der Vergangenheit.“, S.64
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Sie hat keine großen Gefühle mehr für ihn und trennt sich. Doch als er Monate später von einer anderen spricht, ist sie völlig aus der Bahn geworfen. Jetzt leidet sie, fühlt sich verschmäht, zurückgewiesen. Vor allem aber treibt die Frau sie um, die ihren Platz eingenommen hat – wer ist die eigentlich und wie? Ist sie schöner, besser, ist der Sex mit ihr toller? Diese Fremde wird zu einer Obsession, einer Art Wahn. »Das Seltsamste an der Eifersucht ist, dass sie eine ganze Stadt – die ganze Welt – mit einer Person bevölkern kann, der man womöglich noch nie begegnet ist.« Und irgendwann ist diese Andere ein ständiger Albtraum, aus dem es womöglich gar kein Erwachen mehr gibt…
Wie fühlt es sich an, von einem Menschen besessen zu sein, den man nicht mal kennt? In klaren, fast klinischen Sätzen schreibt Annie Ernaux über die perfide Wucht von Eifersucht, über drohende Selbstauflösung und den aberwitzigen Versuch, in eigener Sache Gewissheit zu erlangen.
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Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als »Ethnologin ihrer selbst«. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit, ihre zwanzig Romane sind von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert worden. Annie Ernaux hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Nobelpreis für Literatur.
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Ich finde es krass, wie Ernaux es mit wenigen Sätzen schafft, Gefühle so schonungslos ehrlich auf den Punkt zu bringen.
Zitate, die ich mochte: „Zu dem Zeitpunkt fragte ich mich nicht, ob mein Verhalten oder meine Wünsche richtig oder falsch waren, genauso wenig, wie ich es mich hier beim Schreiben frage. Manchmal denke ich, dass man durch diesen Verzicht am sichersten zur Wahrheit vordringt.“, S.34 „Schreiben ist für mich eine Möglichkeit gewesen, das zu retten, was schon nicht mehr meine Realität ist, keine Empfindung mehr, die mich auf der Straße überfällt und von Kopf bis Fuß erfasst, sondern nur noch >die Besessenheit<, ein klar umrissener Zeitraum der Vergangenheit.“, S.64





