Die Anatomie einer neuen Zeit
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Description
Sternstunden der Medizin – eingefangen in einem packenden historischen Roman
1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon soll als Hexe verbrannt werden. Doch bevor sie auf dem Scheiterhaufen stirbt, brennt das Dorf – Verena gelingt die Flucht. Drei beschwerliche Wochen später trifft sie – als Mann verkleidet und sich nun Johann nennend – in Padua ein. Im Sog einer Gruppe von Studenten gelangt sie ins anatomische Theater und wird Zeugin, wie der berühmte Anatom Andreas Vesal eine Obduktion ausführt. Doch noch während der Demonstration wird Vesal nach draußen zu einem sterbenden Studenten gerufen. So wie der Arzt erkennt Verena sofort, dass der junge Mann vergiftet wurde. Gemeinsam obduzieren sie die Leiche und finden sich in ihrem Verdacht bestätigt. Doch wer sollte einen Studenten vergiften? Und warum?
Book Information
Author Description
Leon Morell, Jahrgang 1967, studierte Musik- und Literaturwissenschaft, war Dozent für Kreatives Schreiben und ist seit 2012 Mitinhaber einer literarischen Buchhandlung in Berlin. Seine große Begeisterung gilt Italien und der italienischen Renaissance.
Posts
🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛 Ich liebe historische Krimis, wenn sie a) historisch gut verpackt und b) sie spannend geschrieben sind. Leider hat das Buch nur genial angefangen und dann aber stark nachgelassen. Vor allem die Spannung war irgendwann auf einem Nullpunkt. Schade. Ich hatte hohe Erwartungen in das Buch. 🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛

„Die Anatomie einer neuen Zeit“ von Leon Morell behandelt in einem gut zu lesenden Buch einen Teil des Lebens von Andreas Vesalius, einem führenden Anatom und Chirurg im 16. Jahrhundert. Zum Inhalt: Im Jahr 1540 soll die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Ihr gelingt die Flucht und sie kommt als Mann verkleidet nach Padua und nennt sich ab sofort Johann. In Padua, einer von Studenten geprägten Stadt, sieht sie zum ersten Mal Vesal und nimmt an einer Oduktion teil. Noch während der Obduktion bricht draußen ein Student zusammen. Verena und Vesal stellen in einer geheimen Aktion fest, dass der Student offensichtlich vergiftet wurde. Der Roman ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Da Verena kein Latein kann, übersetzt ihr Vasal- und damit auch den Lesenden – das Gesagte in die deutsche Sprache. Positiver Nebeneffekt: Alte (Schul)Lateinkenntnisse werden bei dieser Lektüre auch wieder ein wenig aufgefrischt ;-) Ich konnte sehr schnell in die Handlung eintauchen und habe beim Lesen sehr viel gelernt. Nicht nur über Medizin in der damaligen Zeit, auch über Inquisition, religiösen Fanatismus und das studentische Leben. Ich hätte gerne mehr über Andreas Vasal in diesem Buch erfahren, es endet leider recht abrupt. Mit etwas Recherche können die Lesenden zwar mehr erfahren, aber ich hätte es im Roman als besser empfunden. Insofern wäre eine Fortsetzung wünschenswert, vielleicht ist sie ja bereits in Planung? Leider muss ich wegen des für mich nicht zufrieden stellenden Endes einen Punkt abziehen. Trotzdem gibt es eine Leseempfehlung für alle, die sich für Medizin im 16. Jahrhundert interessieren. Verlag: dtv Verlagsgesellschaft Erscheinungsdatum:13.02.2025 ISBN: 978-3-423-28435-6 432 Seiten
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Sternstunden der Medizin – eingefangen in einem packenden historischen Roman
1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon soll als Hexe verbrannt werden. Doch bevor sie auf dem Scheiterhaufen stirbt, brennt das Dorf – Verena gelingt die Flucht. Drei beschwerliche Wochen später trifft sie – als Mann verkleidet und sich nun Johann nennend – in Padua ein. Im Sog einer Gruppe von Studenten gelangt sie ins anatomische Theater und wird Zeugin, wie der berühmte Anatom Andreas Vesal eine Obduktion ausführt. Doch noch während der Demonstration wird Vesal nach draußen zu einem sterbenden Studenten gerufen. So wie der Arzt erkennt Verena sofort, dass der junge Mann vergiftet wurde. Gemeinsam obduzieren sie die Leiche und finden sich in ihrem Verdacht bestätigt. Doch wer sollte einen Studenten vergiften? Und warum?
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Leon Morell, Jahrgang 1967, studierte Musik- und Literaturwissenschaft, war Dozent für Kreatives Schreiben und ist seit 2012 Mitinhaber einer literarischen Buchhandlung in Berlin. Seine große Begeisterung gilt Italien und der italienischen Renaissance.
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🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛 Ich liebe historische Krimis, wenn sie a) historisch gut verpackt und b) sie spannend geschrieben sind. Leider hat das Buch nur genial angefangen und dann aber stark nachgelassen. Vor allem die Spannung war irgendwann auf einem Nullpunkt. Schade. Ich hatte hohe Erwartungen in das Buch. 🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛🏛

„Die Anatomie einer neuen Zeit“ von Leon Morell behandelt in einem gut zu lesenden Buch einen Teil des Lebens von Andreas Vesalius, einem führenden Anatom und Chirurg im 16. Jahrhundert. Zum Inhalt: Im Jahr 1540 soll die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Ihr gelingt die Flucht und sie kommt als Mann verkleidet nach Padua und nennt sich ab sofort Johann. In Padua, einer von Studenten geprägten Stadt, sieht sie zum ersten Mal Vesal und nimmt an einer Oduktion teil. Noch während der Obduktion bricht draußen ein Student zusammen. Verena und Vesal stellen in einer geheimen Aktion fest, dass der Student offensichtlich vergiftet wurde. Der Roman ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Da Verena kein Latein kann, übersetzt ihr Vasal- und damit auch den Lesenden – das Gesagte in die deutsche Sprache. Positiver Nebeneffekt: Alte (Schul)Lateinkenntnisse werden bei dieser Lektüre auch wieder ein wenig aufgefrischt ;-) Ich konnte sehr schnell in die Handlung eintauchen und habe beim Lesen sehr viel gelernt. Nicht nur über Medizin in der damaligen Zeit, auch über Inquisition, religiösen Fanatismus und das studentische Leben. Ich hätte gerne mehr über Andreas Vasal in diesem Buch erfahren, es endet leider recht abrupt. Mit etwas Recherche können die Lesenden zwar mehr erfahren, aber ich hätte es im Roman als besser empfunden. Insofern wäre eine Fortsetzung wünschenswert, vielleicht ist sie ja bereits in Planung? Leider muss ich wegen des für mich nicht zufrieden stellenden Endes einen Punkt abziehen. Trotzdem gibt es eine Leseempfehlung für alle, die sich für Medizin im 16. Jahrhundert interessieren. Verlag: dtv Verlagsgesellschaft Erscheinungsdatum:13.02.2025 ISBN: 978-3-423-28435-6 432 Seiten





