Die Abwertung der Mütter

Die Abwertung der Mütter

Hardback
3.99

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Ein überfälliger Beitrag zur Care-Debatte: Warum der schlechte Umgang mit Müttern den Wohlstand des Landes gefährdet.

Kaum werden Frauen zu Müttern, verändert sich alles: Sie werden entmündigt und übergangen, gegebene Versprechen werden nicht gehalten. Vor allem aber sind sie die unbezahlte Arbeitskraft, auf die ein ganzes System sich verlässt. In Zeiten der Krisen und darüber hinaus.

Warum unser antiquiertes Mutterbild wirtschaftlichen Schaden anrichtet

Dabei ist ihr Einsatz – privat und beruflich – von zunehmender, ja essenzieller Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit dieses Landes. Trotzdem werden massenhaft gut ausgebildete Mütter vom Arbeitsmarkt ferngehalten, weil institutionelle Betreuungssysteme versagen, überkommene Mütterbilder Frauen unter Druck setzen und fragilere Familienstrukturen weniger verlässlich sind.

Und so hat der schlechte Umgang mit Müttern gesamtwirtschaftliche Konsequenzen.

»Alles an der Familienpolitik in unserem Land schreit nach Veränderung.« Anne Theiss

Klug und pointiert skizziert Anne Theiss in diesem Buch die Missstände, an denen sich bis heute wenig geändert hat und zeigt, wie die Politik ihre Verantwortung gegenüber Müttern und Familien endlich ernst nehmen kann. Sie beleuchtet, warum ein » Weiter so « langfristig das Wirtschafts-Modell der Bundesrepublik gefährdet und warum wir es besser nicht so weit kommen lassen.

Ein fundierter Beitrag zu einer sich verschärfenden Debatte von einer Mutter, die es leid ist zu schweigen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
224
Price
18.50 €

Author Description

Anne Theiss ist Journalistin und war lange persönliche Referentin von Hubert und Jacob Burda. Sie ist Mutter zweier Kinder und kennt die Belastung des Mütter-Multitaskings aus eigener Erfahrung. Anne Theiss lebt mit ihrer Familie in Tutzing bei München.

Posts

2
All
3

Mütter, Familienpolitik und wirtschaftliche Fehlanreize

In „Die Abwertung der Mütter” analysiert Anne Theiss die strukturellen Benachteiligungen, die Mütter in Deutschland erfahren und zeigt auf, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen eine überholte Familienpolitik hat. Sie argumentiert, dass die mangelnde Anerkennung von Care-Arbeit nicht nur individuelle Existenzen erschwert, sondern auch gesamtgesellschaftlich Wohlstand kostet. Theiss plädiert für eine gerechtere Verteilung von Betreuungs- und Erwerbsarbeit sowie für politische Reformen, die Mütter finanziell und beruflich besser absichern sollen. Das Buch greift viele relevante Themen auf, bleibt in seiner Analyse jedoch oft an der Oberfläche. Theiss wirft zahlreiche Aspekte in einen Topf, ohne sie tiefgehender zu beleuchten oder strukturell auseinanderzunehmen. Viele Argumente sind verkürzt dargestellt, sodass zentrale Fragen unbeantwortet bleiben. Während einige ihrer Kritikpunkte nachvollziehbar sind, wirken andere problematisch. So stellt sie etwa die finanzielle Lage von Erzieher:innen zu positiv dar und zeichnet ein vereinfachtes Bild von Betreuungslösungen wie Aupairs. Besonders auffällig ist der starke Fokus auf die ökonomischen Nachteile. Theiss beschreibt die Probleme in der Familienpolitik vor allem als wirtschaftliche Fehlanreize, statt sie grundlegend als strukturelle Ungerechtigkeit zu hinterfragen. Gesellschaftliche und kulturelle Faktoren, die diese Ungleichheiten verstärken, werden kaum analysiert, was das Buch in seiner Tiefe einschränkt. Auch ihr Blick auf Familie und Elternschaft bleibt recht konventionell. Theiss argumentiert fast ausschließlich aus der Perspektive der klassischen Kernfamilie und geht kaum auf alternative Familienmodelle oder queere Elternschaften ein. Auch die Rolle des anderen Elternteils – ob Vater oder Co-Elternteil – wird oft vernachlässigt. Trotz dieser Schwächen liefert „Die Abwertung der Mütter” einige wertvolle Denkanstöße zur Notwendigkeit einer gerechteren Familienpolitik. Das Buch macht auf Missstände aufmerksam, bleibt in seiner Analyse aber stellenweise zu unscharf, verkürzt und einseitig. Mit einer Bewertung von 3/5 ist es eine solide, wenn auch nicht durchweg überzeugende Lektüre.

5

Als Mutter habe ich mich sehr verstanden gefühlt bei diesem Buch. Es bestärkt eine Mutter, die gerne arbeiten möchte, sehr darin dies auch zutun (wenn Bedingungen stimmen). Es zeigt auf, wie viel man sich einfach so gefallen lässt. Ich kann es einfach nur empfehlen!

Create Post