Des Vetters Eckfenster

Des Vetters Eckfenster

CD-Audio
3.34
Klassische BelletristikDie Serapions-BrüderBelletristikKrankheit

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Description

Vom Februar 1822 bis zu senem Todes am 25. Juni 1822 war Hoffmann bettlägerig und in schwerkranken Zustande, so dass er sich nicht mehr rührten konnte; seine Fantasie ließ ihn jedoch nicht im Stich: er diktierte weiterhin seine Werke, von denen ein Teil dann Fragment blieb und erst drei Jahre nach seinem Tode zur Ausgabe gelangten. Die hier vorliegende Erzählung wurde im April 1822 diktiert. Die Reinschrift wurde am 14. April an Hitzig gesandt, der sie an den Herausgeber der Zeitschrift, Johann Daniel Symanski, weitergab. In der Erzählung geht der Dichter 'medias in res': er lässt einen Ich-Erzähler auftreten, der zunächst die Malaisen seines schwerkranken Vetters schildert, der (wie Hoffmann) am Gendarmenmarkt wohnt, an dem er gerade zur Marktzeit vorüberkommt. Sein Vetter am Eckfenster seiner Wohnung bemerkt ihn und winkt ihn zu sich herauf. Vetter und Erzähler führen ein Gespräch im Dialog, in dem der Vetter als Schriftsteller dem Ich-Erzähler den Blick öffnen will für die Wahrnehmungen des Dichters, also für die wahre Fantasie und Poesie anhand der bunten Szenen, die sich auf dem Markt unter ihrem Eckfenster auf dem Gendarmenmarkt abspielen und mit eindringlichem Wesen geschildert werden; sie sprühen vor Leben und Witz. Mit Recht wird von allen Seiten anerkannt, dass dies die reifste poetische Leistung des Dichters war. Erstdruck in 'Der Zuschauer. Zeitblatt für Belehrung und Aufheiterung' in den Nummern 43 bis 54 vom 23. April bis 4. Mai 1822 Hoffmann, E. T. A.: Des Vetters Eckfenster. Mitgetheilt von E. T. A. Hoffmann. - Veränderte Fassung in: Julius Eduard Hitzig, Aus Hoffmann's Leben und Nachlaß. Theil 2. Berlin (Ferdinand Dümmler) 1823 - Der Zuschauer. Berlin, 23.April-4.Mai 1822

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
CD-Audio
Pages
N/A
Price
9.50 €

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E.T.A. Hoffmann berichtet von einem kranken Herren, der an einem sehr belebten Platz in Berlin wohnt und tagtäglich auf diesem das bunter Markttreiben beobachten kann. Als sein Vetter zu Besuch kommt, zeigt er diesem seine Beobachtungen: Wer wann kommt, wohin geht, was kauft, wie zusammengehört, mit wem zu tun hat und vor allem, welche Geschichten sich der Bewohner des Hauses für die einzelnen Personen, die er selbst noch nie - mit wenigen Ausnahmen - getroffen hat, sich zurecht legt. Eine unterhaltsame und kurze Lektüre.

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