Der Zirkel
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Description
Book Information
Author Description
Lizzie Fry ist das Pseudonym einer international erfolgreichen Schriftstellerin und Drehbuchautorin.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine spannende Dystopie mit Hexen. Ich habe zu Beginn etwas gebraucht bis ich in die Geschichte gefunden habe da man in diese hineingeworfen wurde, es viele verschiedene Charaktere und Blickwinkel gab und auch viel Action. Das Gesellschaftssystem hat mich von Anfang an fasziniert und erschreckt, die sogenannten Puritaner und Safeguards, die Terrorgruppe Verfluchtes Licht und deren Anschlag auf die vorherige Präsidentin, die Präventivschlag-Gesetze des neuen Präsidenten und das Umerziehungsprogramm sowie die Anti-Hexen-Propaganda und die anschließende Hexen-Verfolgung. Spannend waren auch die Details wie die Goodys, Goodwifes als Bezeichnung für Nichthexen und die verschiedenen Hexenarten Elementare, Kristallhexen, Küchenhexen und Legacys, dass Jesus Christus der einzige Gott und das Triumvirat, die drei Göttinnen verboten waren, dass Kristalle unter Verwahrung waren genauso wie Zauberbücher und Kessel, ein iHex als Ortungsgerät für Magie und Fliegender Halo als Hexenfänger sowie die Auswirkungen der Safeguard-Initiative, eine Massenabwanderung vom Land in die Städte, Elendsviertel voller Vertriebener um größere Städte und entvölkerte Gegenden die historisch mit Hexerei in Verbindung gebracht wurden. Ebenso spannenden waren die Charaktere und deren Erlebnisse. Da waren die Kristallhexe Adelita und der Sentinal Ethan und ein gemeinsamer Gefängnisausbruch, der Professor für Theologie Daniel und seine Tochter Chloe und eine Flucht nach einem Zyklon der Zerstörung sowie der Soldat der Scourge und eine Verfolgungsjagd. Es ging um die Reise und Verantwortung, um Lügen und Wahrheit, einen gemeinsamen Feind und ein Aufeinandertreffen der Fliehenden. Man erfuhr, dass Hexen starke Emotionen brauchten um ihre Magie abzurufen und diese Folgen für den menschlichen Körper hatte, dass Erdhexen die stärksten und seltensten waren und Kristallhexen Kristalle als Verstärker nutzten sowie über die Eine, die alle vier Elemente beherrschte und als Retterin galt. Besonders faszinierend waren die Versammlung, ein Zirkel von Elementaren und deren Mitglieder und Fähigkeiten sowie die Hohehexe und ihre Worte: ,,Magie kann eine mächtige Waffe sein, aber das ist nicht alles. Sie bedeutet auch Verantwortung, Schuld, seelischen Frieden, Lebendigkeit. Etwas, das uns alle verbindet.“ Und am Ende ging es genau darum, dass alles miteinander verbunden war und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um Schuld und Vergebung, die Kontrolle über Kräfte und Gefühle und um das Wissen wer man war.
Es hat so gut angefangen und stark nachgelassen
Nachdem ich das Buch gefunden hatte und die Leseprobe mich überzeugen konnte, freute ich mich darauf das Buch zu lesen. Hexen in der heutigen Zeit, da bin ich mal gespannt. Anfangs war sehr viel Action, man wurde gerade so in die Geschichte hinein geworfen. Und mit jeder Seite die ich gelesen habe wurde mir klar, dass es nicht das ist was ich erhofft hatte. Irgendwann konnte ich der Story nicht mehr richtig folgen weil es mich eher genervt hat. Feminismus ist ja gut und recht, aber diesen ganzen Hass auf beiden Seiten konnte ich nicht, es machte die Charaktere teilweise sehr unsympathisch. Da war das Thema Hexen und Mystik tatsächlich schnell nebensächlich. Sehr schade! Habe es abgebrochen, da warten besser Bücher noch darauf gelesen zu werden.
Nachdem meine Freundin so begeistert von dieser Story war, musste ich es einfach unbedingt lesen. Eine absolut richtige Entscheidung, denn sonst wäre mir etwas phänomenales entgangen. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als unglaublich fesselnd und bildhaft. Ich brauchte zwar anfangs etwas, um in die Geschichte hineinzukommen, aber sowie die ersten Handlungsstränge zusammen kamen, war es absolut um mich geschehen. Ich hab die Charaktere sofort ins Herz geschlossen. Besonders Adelita, Ethan, Chloe und Daniel sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich mochte ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre Stärke und ihren Mut. Man merkt ,dass sie nicht perfekt sind. Das sie sich während der gesamten Handlung einer Entwicklung unterziehen, die es definitiv in sich hat. Aber es ist nicht schlimm, Fehler zu machen. Es ist wichtig, sie sich einzugestehen und daran zu arbeiten. Und darüber hinaus sagt es einfach viel über ihre Menschlichkeit und ihren Charakter aus. Richtig Feuer haben auch die Nebencharaktere hineingebracht und mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Auch die Antagonisten könnten definitiv mit ihren manipulativen und perfiden Art punkten. Dabei geraten sie in einen Strudel der Niedertracht und Skrupellosigkeit, der sie einfach nur verschlucken kann. Insgesamt sehr vielschichtige und wandelbare Charaktere, die authentisch, greifbar und so sehr mit Leben gefüllt sind, dass man sie ganz tief drinnen spüren kann. Das Buch selbst ist in fünf Teile gegliedert. Anfangs sind es noch relativ viele Handlungsstränge, in denen viel erklärt wird. Wodurch man sich wirklich gut in die Handlung hineinfühlen kann. Durchbrochen wird das Ganze immer wieder von Protokollmitschnitten oder Interviews, wodurch die Ernsthaftigkeit dahinter nur noch mehr untermauert wird. Mir hat besonders gut die Vielfältigkeit der Magie gefallen und mein Gott, es war einfach nur gigantisch ,diese Macht zu sehen und zu spüren. Dabei wird ganz klar deutlich, dass man dies nicht unterschätzen darf. Es ist beängstigend, verstörend ,aber auch unglaublich faszinierend. Ebenso die Vielfalt der Hexen, die keinesfalls eindimensional dargestellt wurde. Ich musste so oft schmunzeln, weil definitiv auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Machtverhältnisse kennen keine Gnade und man hat es mit einem perfiden Katz- und Mausspiel zutun, bei dem es nur einen Gewinner geben kann. Und daneben webt die Autorin auch so wunderbare zwischenmenschliche Aspekte mit ein, die einfach so sehr ans Herz gehen. Chloes Schicksal hat mich wirklich berührt. So eine große Last auf so zarten Schultern und Daniel wirkte wie ein fester Anker, der niemals zusammenbricht. Ich hab ihn dafür bewundert, was er war. Dass er das Glück seiner Tochter ,über sein eigenes gestellt hat. Weil es das ist, was Eltern tun. Und das ist einfach so eine wahre und wichtige Aussage. Man hinterfragt nicht, ob es richtig ist. Man tut es einfach. Und das sagt so unglaublich viel aus. Man bekommt sowohl Einblicke in die Welt der Hexen, als auch in die der Gegenseite, was sehr interessant zu verfolgen war. Machtgier, Manipulation und Egoismus kommt dabei sehr gut zu Tage. Ebenso erfährt man immer mehr über die Hintergründe, was vieles erklärt hat. Es ist durchweg rasant und spannend. Ich hab es an einem Tag gelesen und konnte es einfach nicht mehr weglegen. Ein Showdown jagt den nächsten und trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich vollkommen verzweifelt am Boden liegen zu lassen. Kurzum: ich bin einfach unglaublich begeistert. Denn es geht nicht einfach nur um Hexen. Es geht um Vertrauen, Zusammenhalt und Loyalität. Es geht darum herauszufinden, wer man selbst ist. Daran nicht zu zerbrechen, sondern sich zu entfalten, zu akzeptieren und weiterzuentwickeln. Fazit: Lizzie Fry ist mit “Der Zirkel ” ein absoluter Pageturner gelungen, der mich nicht von der Stange gelassen hat. So faszinierend, vielfältig und einfach magisch. Die Handlung ist nicht nur verdammt rasant und wendungsreich, sondern geht auch extrem ans Herz. Eine Story, die von Magie lebt und in so vielen Farben explodiert. Hier geht es um mehr als um Hexen. Es geht um Akzeptanz, Weiterentwicklung und Vertrauen. Mich hat die Autorin damit mitten ins Herz getroffen. Ein absolutes Highlight.
Werbung, Rezensionsexemplar INHALT Seit vielen Jahrhunderten vererben Hexen ihre Kräfte an ihre Töchter, denn Magie ist real. Sie nutzen ihre Kräfte, um Menschen zu helfen, sie zu heilen, Gutes zu tun. Als durch ein Attentat in den USA die Präsidentin stirbt und jemand Neues die Macht ergreift, ist nichts mehr, wie es vorher war. Der neue Präsident betrachtet Magie als Gefahr. Wer Magie praktiziert oder jemanden schützt, der dies tut, muss ins Gefängnis. Natürlich nur zum eigenen Schutz. Plötzlich stehen Frauen auf der ganzen Welt unter Generalverdacht. Die Spezialeinheit des Geheimdienstes beginnt nun eine neue Hexenjagd rund um den Globus. Bis eine junge Frau in England ihre Macht entdeckt und damit neue Hoffnung für alle Hexen bedeutet… Von dieser Geschichte habe ich mir sehr viel versprochen. Ich liebe Magie und alles über Hexen. Es ist so spannend darüber zu lesen, wie Kräfte sich entwickeln, wie sie funktionieren und natürlich auch, wie Magie eingesetzt werden kann. Diese Neugierde wurde bei „Der Zirkel“ in jedem Fall befriedigt. Doch die Handlung an sich konnte mich nicht so abholen wie ich es erhofft hatte. Eigentlich nimmt sich die Autorin hier ein sehr wichtiges und relevantes Thema. Es geht hauptsächlich um Sexismus und Feminismus. Frauen stehen Männern gegenüber. Werden unterdrückt, klein gehalten, für dumm verkauft und, wer nicht der Norm entspricht, eingesperrt. Die magiebegabten Frauen sind gezwungen sich zu verstecken. Ihre Kräfte zu unterdrücken und inständig zu hoffen, dass ihre Töchter keine Macht erben. Das Magiesystem ist recht komplex, ich breche es dennoch kurz herunter, um meine Rezension verständlich zu machen: es gibt stärkere, angeborene Macht, wie die Elementarmagie. Diese erlaubt es einer Frau über ein Element zu herrschen. Die Kristallmagie hängt mit der Macht von Kristallen zusammen und kann im Körper einer Frau gebündelt werden und letztlich die Küchenmagie, die im Prinzip jede Frau erlernen und durchführen kann. Diejenigen, mit viel Macht, werden als größte Bedrohung wahrgenommen. Das bedeutet, dass vor allem zu Beginn der Amtszeit des Präsidenten jagt auf Elementare gemacht wurde. Ihre Macht gilt als unkontrollierbar und überaus gefährlich. Sie müssen sich am besten verstecken, denn auf Elementare wartet nur eines: der Tod. Für die Kristallhexen sieht es jedoch ähnlich finster aus. Ihre Macht lässt sich durch ein sogenanntes Halo kontrollieren, das den Frauen auf den Kopf gesetzt wird. Sie werden dadurch völlig willenlos und können mit Elektroschocks auch komplett außer Gefecht und gefoltert werden. Wird eine Kristallhexe identifiziert kann sie in die „Engelshöhlen“ gebracht werden. Für die Bevölkerung eine Art Besserungsanstalt, um die Magie aus den Frauen hinauszutreiben. Was dort tatsächlich gemacht wird… man kann es sich denken. Letztlich sind nur diejenigen einigermaßen sicher, die still und heimlich etwas Küchenmagie praktizieren. Doch auch dies birgt Risiken, wie in „Der Zirkel“ bald klar wird. Ich denke es wurde bereits jetzt deutlich, in welch schwieriger gesellschaftlicher und politischer Lage man sich im Buch befindet. Nicht nur, dass ausschließlich Frauen Hexen sein können. Es gibt in Machtpositionen auch ausschließlich Männer. Frauen werden, wenn sie keine Gefahr darstellen, als schwach empfunden. Sie sind dazu da, ihren Mann glücklich zu machen und das war es auch schon. Zu viel mehr reicht es, mal wieder, nicht. Männer und Frauen stehen also nicht unbedingt auf derselben Seite, was in diesem Buch auch teilweise auf grausame Weise angesprochen wird. In der Geschichte folgen wir hauptsächlich zwei Protagonistinnen. Adelita ist eine Kristallhexe, die ihre Macht erst sehr spät entdeckt. Sie weiß selbst nicht so genau, wie damit umgehen muss und kann. Unterstützung erhält sie von einem Ex-Senteniel, der die Seiten gewechselt hat und nun gemeinsam mit den Hexen kämpfen will. Er hat bei einem groß angelegten Gefängnisausbruch geholfen und Adelita gerettet, die als Legacy (von Hexen abstammende Nicht-Hexen) ebenfalls gefangen genommen wurde. Dass sie selbst über Magie verfügt, wusste Adelita bis zu dem Ausbruch nicht und nun bleibt ihr nichts anderes übrig als gemeinsam mit Ethan zu flüchten. Zwischen den beiden hat sich etwas entwickelt, das ich als Leserin überhaupt nicht greifen konnte. Aus der anfänglichen Feindschaft und dem Misstrauen wurde plötzlich eine sexuelle Sache, die die beiden völlig zu überwältigen droht. Ich konnte gar nicht nachempfinden, was da wirklich passiert ist und habe deshalb auch nie so wirklich mitgefühlt, wenn es um deren Beziehung ging. Fast zeitlich mit der Flucht von Adelita und Ethan explodiert in Exeter praktisch ein Haus. Die junge Chloe hat völlig unerwartet für sie, ihre große Macht entfesselt. Sie kann überhaupt nicht damit umgehen, hat es nie gelernt, und durch die große Macht, die sie frei gesetzt hat, hat sie auch sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Ihr Vater wird von einer Nachbarin unterstützt, um sie zu retten. Die beiden sind nun ebenfalls, völlig kopflos, auf der Flucht. Der Beginn der Geschichte war grandios. Zwischen aufrührerischen Reden des Präsidenten und den rasanten Erzählungen von Ada, Ethan, Chloe und ihrem Vater Daniel, kam unglaublich viel Spannung auf. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Protagonisten aufeinander treffen und was dann geschehen wird. Ist Chloe wirklich so mächtig, wie alle vermuten? Wer kann ihr dann helfen, ihre Kräfte wirklich zu kontrollieren? Kann sie ein neues Zeitalter einläuten? Ist sie die Hoffnung, auf die alle versteckten Hexen gewartet haben? Das alles ist mir im Kopf herumgeschwirrt, während ich feststellen musste, dass mir niemand, außer Daniel, so wirklich sympathisch war. Chloe ist ein Teenager, der dieses Stereotype Verhalten an den Tag legt, wenn man an Teenager denkt, während sie immer mal wieder vor Macht zu explodieren droht. Als Charakter bekommt sie keinerlei Tiefe. Ich habe nicht die Chance sie kennenzulernen, weil ich absolut nichts über sie und ihre Innenwelt erfahre. Ihr passieren während der Geschichte so viele traumatische Dinge und ich spüre davon nichts. Letztendlich ist mir eigentlich völlig egal was mit ihr passiert und das ist immer problematisch. Schließlich lese ich Geschichten nicht nur der Handlung wegen, sondern auch wegen der Charaktere. Doch hier war mir eigentlich egal, was mit ihnen geschah und das haben die Charaktere selbst auch so gehandhabt. Wann immer etwas hätte Emotionen hervorrufen können, passierte bei mir einfach nichts, weil bei den Charakteren auch nichts geschah. Sie nehmen ohne großes Aufsehen hin, was geschieht und das wars auch schon. Das war unglaublich schade, denn meine Involviertheit hat dadurch zusätzlich noch gelitten. Die einzelnen Handlungsstränge laufen nach und nach zusammen. Die vier treffen aufeinander, was zunächst wie Zufall wirkt, scheinbar aber doch irgendwie keiner ist. Die kopflose Reise bzw. Flucht scheint weiterhin ohne richtiges Ziel zu sein. Ich wusste bis zum Schluss nicht, was sie eigentlich genau machen und wieso sie von Ort zu Ort reisen. Alles ist übereilt, rasant und auf jeder Seite folgt eine Actionsszene auf die Nächste. Es war mir einfach zu viel und ohne roten Faden. Wie am Ende alles auf den Höhepunkt zusteuert habe ich auf diese Weise zwar nicht vorhergesehen, doch das wäre auch gar nicht möglich gewesen. Es kam wie aus dem Nichts, durch eine Schlussfolgerung, die mir nicht einleuchtete. Gleichzeitig war der Höhepunkt noch nicht mal gekommen und ich hatte gerade so noch 30 Seiten des Buches übrig. Das hat mich mit Blick auf das Ende doch etwas frustriert, da vor allem der Anfang so ausführlich und genau beschrieben wurde und das Ende dann einfach so schnell wie möglich vorbeiging, ohne dass ich als Leserin dann wirklich wusste, was passiert ist. Alles steuert auf diesen einen Moment zu und ich weiß nicht, was geschehen ist. Das ist nicht gerade befriedigend. Ich hatte mir einfach sehr viel mehr erhofft und bin sehr ernüchternd zurückgelassen worden. FAZIT Während der Anfang des Buches vor Spannung nur so gestrotzt hat, flachte diese dann im Verlauf der Geschichte immer weiter ab. Das Magiesystem ist so interessant und gut gestaltet, doch das gesamte Potential wurde, in meinen Augen, gar nicht ausgeschöpft. Die Charaktere blieben blass, eine Verbindung konnte ich einfach nicht aufbauen und letztlich war es mir dann irgendwie egal, was mit ihnen passiert. Mir fehlte auch irgendwann ein klarerer roter Faden, denn ich wusste bis zum Schluss nicht, wie die Charaktere da gelandet sind, wo sie dann waren. Auch das Ende an sich war wenig befriedigend und so bleibe ich ernüchtert zurück. Es war eine unterhaltsame Geschichte, konnte mich aber nicht begeistern.
Cooles Setting, aber mehr nicht
Durch das Buch musste ich mich quälen. Der Klappentext versprach viel und auch das Worldbuilding war super interessant! Leider waren die Charaktere flach und auch wenn die Autorin wichtige Themen angesprochen hat, fühlte es sich alles sehr oberflächlich an. Schade, dachte es wäre ein guter Einstieg für Halloween
Seit Michael Hopkins Präsident in den USA geworden ist, gelten Hexen als Verbrecher, egal ob sie sich etwas zu Schulden haben kommen haben oder nicht. Die Hexe Adelita ist mit dem Ex-Sentinal auf der Flucht, denn er hat ihr geholfen, aus dem Gefängnis auszubrechen. Auch die Hexe Chloe ist mit ihrem Vater auf der Flucht, denn Chloes Kräfte sind ganz plötzlich ausgebrochen und haben großen Schaden angerichtet. Das Leben der beiden Hexen ist enger verbunden als die beiden ahnen. Schon im Vorfeld hat mich dieses Buch sehr angesprochen, Bücher mit Hexen interessieren mich einfach sehr. Die Autorin kannte ich bisher überhaupt nicht, es handelt sich wohl um ein Pseudonym der Autorin Lucy V Hay, von der ich auch noch nie etwas gehört habe. Die Autorin wirf ihre Leser mitten in die Handlung und erzählt ihre Geschichte sehr rasant und auch sehr aktiongeladen, was mir richtig gut gefallen hat. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, wobei Daniel, Chloes Vater und Adelita den größten Part übernehmen. In Adelitas Welt gelten alle Hexen automatisch als Verbrecher, was ich doch recht erschreckend fand. Am Anfang weiß man als Leser nicht warum das so ist. Im Laufe der Handlung gibt es immer kurze Einblicken in die Vergangenheit, die ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Aber letztendlich erfährt man als Leser erst im letzten Drittel was genau passiert ist. Mir haben besonders Adelita und Chloe gefallen, beide sind sehr unterschiedlich, was ich sehr interessant fand. Ich mochte beide, sie machen eine erstaunliche Wandlung durch, besonders Chloe. Es gibt übriges auch eine Romanze, die sehr gut ins Gesamtbild passt. Am Ende werden alle Fragen beantwortet, es handelt sich hier um einen Einzelband. Für mich war dieses Buch ein richtiges Highlight und bekommt natürlich die volle Punktzahl.
Ein Buch, das aufrütteln könnte Wir sind wieder im Mittelalter gelandet, denn in diesem Buch werden Frauen als Brutkasten und Haushaltshilfe missbraucht. Mag sein, dass man dies zu ihrem „Schutz“ verkauft, aber als das schwache Geschlecht werden sie dennoch ausgebeutet und zum Kinderhüten verdammt bzw. missbraucht. Eine Zeit, die gar nicht so weit zurückliegt. Eine Welt, in der es Hexen und normale Menschen gibt, die nebeneinander leben, ohne Probleme. Bis eines Tages ein Mann daherkommt und alles zunichtemacht. Er schürt Angst auf der ganzen Welt und besiegelt damit das Todesurteil vieler Frauen und Kinder. Doch nicht alle lassen sich das gefallen. Der Aufstand bereitet sich vor und wartet auf die Eine! Eine meisterhafte Darstellung unserer Welt mit einem großen Fantasy-Anteil. Wird unsere Welt doch auch immer noch von alten Männern beherrscht, die sich als „das starke Geschlecht“ bezeichnen und die „alte Weltordnung“ sehr gern zurückhätten. Die Wendung des Ganzen habe ich allerdings nicht erwartet und doch war das Ende vorhersehbar, wenn auch zwischen 2 völlig anderen Personen als anfangs erwartet. Der Showdown ging mir dann allerdings doch etwas zu schnell, dafür, dass dieses Buch so dick ist und sich das alles so groß aufgebaut hatte. Trotzdem eine klare Leseempfehlung und eine klitzekleine Hoffnung, dass es noch weitergehen könnte, denn der Epilog klingt wie ein Neuanfang.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Lizzie Fry ist das Pseudonym einer international erfolgreichen Schriftstellerin und Drehbuchautorin.
Posts
Eine spannende Dystopie mit Hexen. Ich habe zu Beginn etwas gebraucht bis ich in die Geschichte gefunden habe da man in diese hineingeworfen wurde, es viele verschiedene Charaktere und Blickwinkel gab und auch viel Action. Das Gesellschaftssystem hat mich von Anfang an fasziniert und erschreckt, die sogenannten Puritaner und Safeguards, die Terrorgruppe Verfluchtes Licht und deren Anschlag auf die vorherige Präsidentin, die Präventivschlag-Gesetze des neuen Präsidenten und das Umerziehungsprogramm sowie die Anti-Hexen-Propaganda und die anschließende Hexen-Verfolgung. Spannend waren auch die Details wie die Goodys, Goodwifes als Bezeichnung für Nichthexen und die verschiedenen Hexenarten Elementare, Kristallhexen, Küchenhexen und Legacys, dass Jesus Christus der einzige Gott und das Triumvirat, die drei Göttinnen verboten waren, dass Kristalle unter Verwahrung waren genauso wie Zauberbücher und Kessel, ein iHex als Ortungsgerät für Magie und Fliegender Halo als Hexenfänger sowie die Auswirkungen der Safeguard-Initiative, eine Massenabwanderung vom Land in die Städte, Elendsviertel voller Vertriebener um größere Städte und entvölkerte Gegenden die historisch mit Hexerei in Verbindung gebracht wurden. Ebenso spannenden waren die Charaktere und deren Erlebnisse. Da waren die Kristallhexe Adelita und der Sentinal Ethan und ein gemeinsamer Gefängnisausbruch, der Professor für Theologie Daniel und seine Tochter Chloe und eine Flucht nach einem Zyklon der Zerstörung sowie der Soldat der Scourge und eine Verfolgungsjagd. Es ging um die Reise und Verantwortung, um Lügen und Wahrheit, einen gemeinsamen Feind und ein Aufeinandertreffen der Fliehenden. Man erfuhr, dass Hexen starke Emotionen brauchten um ihre Magie abzurufen und diese Folgen für den menschlichen Körper hatte, dass Erdhexen die stärksten und seltensten waren und Kristallhexen Kristalle als Verstärker nutzten sowie über die Eine, die alle vier Elemente beherrschte und als Retterin galt. Besonders faszinierend waren die Versammlung, ein Zirkel von Elementaren und deren Mitglieder und Fähigkeiten sowie die Hohehexe und ihre Worte: ,,Magie kann eine mächtige Waffe sein, aber das ist nicht alles. Sie bedeutet auch Verantwortung, Schuld, seelischen Frieden, Lebendigkeit. Etwas, das uns alle verbindet.“ Und am Ende ging es genau darum, dass alles miteinander verbunden war und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um Schuld und Vergebung, die Kontrolle über Kräfte und Gefühle und um das Wissen wer man war.
Es hat so gut angefangen und stark nachgelassen
Nachdem ich das Buch gefunden hatte und die Leseprobe mich überzeugen konnte, freute ich mich darauf das Buch zu lesen. Hexen in der heutigen Zeit, da bin ich mal gespannt. Anfangs war sehr viel Action, man wurde gerade so in die Geschichte hinein geworfen. Und mit jeder Seite die ich gelesen habe wurde mir klar, dass es nicht das ist was ich erhofft hatte. Irgendwann konnte ich der Story nicht mehr richtig folgen weil es mich eher genervt hat. Feminismus ist ja gut und recht, aber diesen ganzen Hass auf beiden Seiten konnte ich nicht, es machte die Charaktere teilweise sehr unsympathisch. Da war das Thema Hexen und Mystik tatsächlich schnell nebensächlich. Sehr schade! Habe es abgebrochen, da warten besser Bücher noch darauf gelesen zu werden.
Nachdem meine Freundin so begeistert von dieser Story war, musste ich es einfach unbedingt lesen. Eine absolut richtige Entscheidung, denn sonst wäre mir etwas phänomenales entgangen. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als unglaublich fesselnd und bildhaft. Ich brauchte zwar anfangs etwas, um in die Geschichte hineinzukommen, aber sowie die ersten Handlungsstränge zusammen kamen, war es absolut um mich geschehen. Ich hab die Charaktere sofort ins Herz geschlossen. Besonders Adelita, Ethan, Chloe und Daniel sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich mochte ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre Stärke und ihren Mut. Man merkt ,dass sie nicht perfekt sind. Das sie sich während der gesamten Handlung einer Entwicklung unterziehen, die es definitiv in sich hat. Aber es ist nicht schlimm, Fehler zu machen. Es ist wichtig, sie sich einzugestehen und daran zu arbeiten. Und darüber hinaus sagt es einfach viel über ihre Menschlichkeit und ihren Charakter aus. Richtig Feuer haben auch die Nebencharaktere hineingebracht und mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Auch die Antagonisten könnten definitiv mit ihren manipulativen und perfiden Art punkten. Dabei geraten sie in einen Strudel der Niedertracht und Skrupellosigkeit, der sie einfach nur verschlucken kann. Insgesamt sehr vielschichtige und wandelbare Charaktere, die authentisch, greifbar und so sehr mit Leben gefüllt sind, dass man sie ganz tief drinnen spüren kann. Das Buch selbst ist in fünf Teile gegliedert. Anfangs sind es noch relativ viele Handlungsstränge, in denen viel erklärt wird. Wodurch man sich wirklich gut in die Handlung hineinfühlen kann. Durchbrochen wird das Ganze immer wieder von Protokollmitschnitten oder Interviews, wodurch die Ernsthaftigkeit dahinter nur noch mehr untermauert wird. Mir hat besonders gut die Vielfältigkeit der Magie gefallen und mein Gott, es war einfach nur gigantisch ,diese Macht zu sehen und zu spüren. Dabei wird ganz klar deutlich, dass man dies nicht unterschätzen darf. Es ist beängstigend, verstörend ,aber auch unglaublich faszinierend. Ebenso die Vielfalt der Hexen, die keinesfalls eindimensional dargestellt wurde. Ich musste so oft schmunzeln, weil definitiv auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Machtverhältnisse kennen keine Gnade und man hat es mit einem perfiden Katz- und Mausspiel zutun, bei dem es nur einen Gewinner geben kann. Und daneben webt die Autorin auch so wunderbare zwischenmenschliche Aspekte mit ein, die einfach so sehr ans Herz gehen. Chloes Schicksal hat mich wirklich berührt. So eine große Last auf so zarten Schultern und Daniel wirkte wie ein fester Anker, der niemals zusammenbricht. Ich hab ihn dafür bewundert, was er war. Dass er das Glück seiner Tochter ,über sein eigenes gestellt hat. Weil es das ist, was Eltern tun. Und das ist einfach so eine wahre und wichtige Aussage. Man hinterfragt nicht, ob es richtig ist. Man tut es einfach. Und das sagt so unglaublich viel aus. Man bekommt sowohl Einblicke in die Welt der Hexen, als auch in die der Gegenseite, was sehr interessant zu verfolgen war. Machtgier, Manipulation und Egoismus kommt dabei sehr gut zu Tage. Ebenso erfährt man immer mehr über die Hintergründe, was vieles erklärt hat. Es ist durchweg rasant und spannend. Ich hab es an einem Tag gelesen und konnte es einfach nicht mehr weglegen. Ein Showdown jagt den nächsten und trotzdem hat die Autorin es geschafft, mich vollkommen verzweifelt am Boden liegen zu lassen. Kurzum: ich bin einfach unglaublich begeistert. Denn es geht nicht einfach nur um Hexen. Es geht um Vertrauen, Zusammenhalt und Loyalität. Es geht darum herauszufinden, wer man selbst ist. Daran nicht zu zerbrechen, sondern sich zu entfalten, zu akzeptieren und weiterzuentwickeln. Fazit: Lizzie Fry ist mit “Der Zirkel ” ein absoluter Pageturner gelungen, der mich nicht von der Stange gelassen hat. So faszinierend, vielfältig und einfach magisch. Die Handlung ist nicht nur verdammt rasant und wendungsreich, sondern geht auch extrem ans Herz. Eine Story, die von Magie lebt und in so vielen Farben explodiert. Hier geht es um mehr als um Hexen. Es geht um Akzeptanz, Weiterentwicklung und Vertrauen. Mich hat die Autorin damit mitten ins Herz getroffen. Ein absolutes Highlight.
Werbung, Rezensionsexemplar INHALT Seit vielen Jahrhunderten vererben Hexen ihre Kräfte an ihre Töchter, denn Magie ist real. Sie nutzen ihre Kräfte, um Menschen zu helfen, sie zu heilen, Gutes zu tun. Als durch ein Attentat in den USA die Präsidentin stirbt und jemand Neues die Macht ergreift, ist nichts mehr, wie es vorher war. Der neue Präsident betrachtet Magie als Gefahr. Wer Magie praktiziert oder jemanden schützt, der dies tut, muss ins Gefängnis. Natürlich nur zum eigenen Schutz. Plötzlich stehen Frauen auf der ganzen Welt unter Generalverdacht. Die Spezialeinheit des Geheimdienstes beginnt nun eine neue Hexenjagd rund um den Globus. Bis eine junge Frau in England ihre Macht entdeckt und damit neue Hoffnung für alle Hexen bedeutet… Von dieser Geschichte habe ich mir sehr viel versprochen. Ich liebe Magie und alles über Hexen. Es ist so spannend darüber zu lesen, wie Kräfte sich entwickeln, wie sie funktionieren und natürlich auch, wie Magie eingesetzt werden kann. Diese Neugierde wurde bei „Der Zirkel“ in jedem Fall befriedigt. Doch die Handlung an sich konnte mich nicht so abholen wie ich es erhofft hatte. Eigentlich nimmt sich die Autorin hier ein sehr wichtiges und relevantes Thema. Es geht hauptsächlich um Sexismus und Feminismus. Frauen stehen Männern gegenüber. Werden unterdrückt, klein gehalten, für dumm verkauft und, wer nicht der Norm entspricht, eingesperrt. Die magiebegabten Frauen sind gezwungen sich zu verstecken. Ihre Kräfte zu unterdrücken und inständig zu hoffen, dass ihre Töchter keine Macht erben. Das Magiesystem ist recht komplex, ich breche es dennoch kurz herunter, um meine Rezension verständlich zu machen: es gibt stärkere, angeborene Macht, wie die Elementarmagie. Diese erlaubt es einer Frau über ein Element zu herrschen. Die Kristallmagie hängt mit der Macht von Kristallen zusammen und kann im Körper einer Frau gebündelt werden und letztlich die Küchenmagie, die im Prinzip jede Frau erlernen und durchführen kann. Diejenigen, mit viel Macht, werden als größte Bedrohung wahrgenommen. Das bedeutet, dass vor allem zu Beginn der Amtszeit des Präsidenten jagt auf Elementare gemacht wurde. Ihre Macht gilt als unkontrollierbar und überaus gefährlich. Sie müssen sich am besten verstecken, denn auf Elementare wartet nur eines: der Tod. Für die Kristallhexen sieht es jedoch ähnlich finster aus. Ihre Macht lässt sich durch ein sogenanntes Halo kontrollieren, das den Frauen auf den Kopf gesetzt wird. Sie werden dadurch völlig willenlos und können mit Elektroschocks auch komplett außer Gefecht und gefoltert werden. Wird eine Kristallhexe identifiziert kann sie in die „Engelshöhlen“ gebracht werden. Für die Bevölkerung eine Art Besserungsanstalt, um die Magie aus den Frauen hinauszutreiben. Was dort tatsächlich gemacht wird… man kann es sich denken. Letztlich sind nur diejenigen einigermaßen sicher, die still und heimlich etwas Küchenmagie praktizieren. Doch auch dies birgt Risiken, wie in „Der Zirkel“ bald klar wird. Ich denke es wurde bereits jetzt deutlich, in welch schwieriger gesellschaftlicher und politischer Lage man sich im Buch befindet. Nicht nur, dass ausschließlich Frauen Hexen sein können. Es gibt in Machtpositionen auch ausschließlich Männer. Frauen werden, wenn sie keine Gefahr darstellen, als schwach empfunden. Sie sind dazu da, ihren Mann glücklich zu machen und das war es auch schon. Zu viel mehr reicht es, mal wieder, nicht. Männer und Frauen stehen also nicht unbedingt auf derselben Seite, was in diesem Buch auch teilweise auf grausame Weise angesprochen wird. In der Geschichte folgen wir hauptsächlich zwei Protagonistinnen. Adelita ist eine Kristallhexe, die ihre Macht erst sehr spät entdeckt. Sie weiß selbst nicht so genau, wie damit umgehen muss und kann. Unterstützung erhält sie von einem Ex-Senteniel, der die Seiten gewechselt hat und nun gemeinsam mit den Hexen kämpfen will. Er hat bei einem groß angelegten Gefängnisausbruch geholfen und Adelita gerettet, die als Legacy (von Hexen abstammende Nicht-Hexen) ebenfalls gefangen genommen wurde. Dass sie selbst über Magie verfügt, wusste Adelita bis zu dem Ausbruch nicht und nun bleibt ihr nichts anderes übrig als gemeinsam mit Ethan zu flüchten. Zwischen den beiden hat sich etwas entwickelt, das ich als Leserin überhaupt nicht greifen konnte. Aus der anfänglichen Feindschaft und dem Misstrauen wurde plötzlich eine sexuelle Sache, die die beiden völlig zu überwältigen droht. Ich konnte gar nicht nachempfinden, was da wirklich passiert ist und habe deshalb auch nie so wirklich mitgefühlt, wenn es um deren Beziehung ging. Fast zeitlich mit der Flucht von Adelita und Ethan explodiert in Exeter praktisch ein Haus. Die junge Chloe hat völlig unerwartet für sie, ihre große Macht entfesselt. Sie kann überhaupt nicht damit umgehen, hat es nie gelernt, und durch die große Macht, die sie frei gesetzt hat, hat sie auch sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Ihr Vater wird von einer Nachbarin unterstützt, um sie zu retten. Die beiden sind nun ebenfalls, völlig kopflos, auf der Flucht. Der Beginn der Geschichte war grandios. Zwischen aufrührerischen Reden des Präsidenten und den rasanten Erzählungen von Ada, Ethan, Chloe und ihrem Vater Daniel, kam unglaublich viel Spannung auf. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Protagonisten aufeinander treffen und was dann geschehen wird. Ist Chloe wirklich so mächtig, wie alle vermuten? Wer kann ihr dann helfen, ihre Kräfte wirklich zu kontrollieren? Kann sie ein neues Zeitalter einläuten? Ist sie die Hoffnung, auf die alle versteckten Hexen gewartet haben? Das alles ist mir im Kopf herumgeschwirrt, während ich feststellen musste, dass mir niemand, außer Daniel, so wirklich sympathisch war. Chloe ist ein Teenager, der dieses Stereotype Verhalten an den Tag legt, wenn man an Teenager denkt, während sie immer mal wieder vor Macht zu explodieren droht. Als Charakter bekommt sie keinerlei Tiefe. Ich habe nicht die Chance sie kennenzulernen, weil ich absolut nichts über sie und ihre Innenwelt erfahre. Ihr passieren während der Geschichte so viele traumatische Dinge und ich spüre davon nichts. Letztendlich ist mir eigentlich völlig egal was mit ihr passiert und das ist immer problematisch. Schließlich lese ich Geschichten nicht nur der Handlung wegen, sondern auch wegen der Charaktere. Doch hier war mir eigentlich egal, was mit ihnen geschah und das haben die Charaktere selbst auch so gehandhabt. Wann immer etwas hätte Emotionen hervorrufen können, passierte bei mir einfach nichts, weil bei den Charakteren auch nichts geschah. Sie nehmen ohne großes Aufsehen hin, was geschieht und das wars auch schon. Das war unglaublich schade, denn meine Involviertheit hat dadurch zusätzlich noch gelitten. Die einzelnen Handlungsstränge laufen nach und nach zusammen. Die vier treffen aufeinander, was zunächst wie Zufall wirkt, scheinbar aber doch irgendwie keiner ist. Die kopflose Reise bzw. Flucht scheint weiterhin ohne richtiges Ziel zu sein. Ich wusste bis zum Schluss nicht, was sie eigentlich genau machen und wieso sie von Ort zu Ort reisen. Alles ist übereilt, rasant und auf jeder Seite folgt eine Actionsszene auf die Nächste. Es war mir einfach zu viel und ohne roten Faden. Wie am Ende alles auf den Höhepunkt zusteuert habe ich auf diese Weise zwar nicht vorhergesehen, doch das wäre auch gar nicht möglich gewesen. Es kam wie aus dem Nichts, durch eine Schlussfolgerung, die mir nicht einleuchtete. Gleichzeitig war der Höhepunkt noch nicht mal gekommen und ich hatte gerade so noch 30 Seiten des Buches übrig. Das hat mich mit Blick auf das Ende doch etwas frustriert, da vor allem der Anfang so ausführlich und genau beschrieben wurde und das Ende dann einfach so schnell wie möglich vorbeiging, ohne dass ich als Leserin dann wirklich wusste, was passiert ist. Alles steuert auf diesen einen Moment zu und ich weiß nicht, was geschehen ist. Das ist nicht gerade befriedigend. Ich hatte mir einfach sehr viel mehr erhofft und bin sehr ernüchternd zurückgelassen worden. FAZIT Während der Anfang des Buches vor Spannung nur so gestrotzt hat, flachte diese dann im Verlauf der Geschichte immer weiter ab. Das Magiesystem ist so interessant und gut gestaltet, doch das gesamte Potential wurde, in meinen Augen, gar nicht ausgeschöpft. Die Charaktere blieben blass, eine Verbindung konnte ich einfach nicht aufbauen und letztlich war es mir dann irgendwie egal, was mit ihnen passiert. Mir fehlte auch irgendwann ein klarerer roter Faden, denn ich wusste bis zum Schluss nicht, wie die Charaktere da gelandet sind, wo sie dann waren. Auch das Ende an sich war wenig befriedigend und so bleibe ich ernüchtert zurück. Es war eine unterhaltsame Geschichte, konnte mich aber nicht begeistern.
Cooles Setting, aber mehr nicht
Durch das Buch musste ich mich quälen. Der Klappentext versprach viel und auch das Worldbuilding war super interessant! Leider waren die Charaktere flach und auch wenn die Autorin wichtige Themen angesprochen hat, fühlte es sich alles sehr oberflächlich an. Schade, dachte es wäre ein guter Einstieg für Halloween
Seit Michael Hopkins Präsident in den USA geworden ist, gelten Hexen als Verbrecher, egal ob sie sich etwas zu Schulden haben kommen haben oder nicht. Die Hexe Adelita ist mit dem Ex-Sentinal auf der Flucht, denn er hat ihr geholfen, aus dem Gefängnis auszubrechen. Auch die Hexe Chloe ist mit ihrem Vater auf der Flucht, denn Chloes Kräfte sind ganz plötzlich ausgebrochen und haben großen Schaden angerichtet. Das Leben der beiden Hexen ist enger verbunden als die beiden ahnen. Schon im Vorfeld hat mich dieses Buch sehr angesprochen, Bücher mit Hexen interessieren mich einfach sehr. Die Autorin kannte ich bisher überhaupt nicht, es handelt sich wohl um ein Pseudonym der Autorin Lucy V Hay, von der ich auch noch nie etwas gehört habe. Die Autorin wirf ihre Leser mitten in die Handlung und erzählt ihre Geschichte sehr rasant und auch sehr aktiongeladen, was mir richtig gut gefallen hat. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, wobei Daniel, Chloes Vater und Adelita den größten Part übernehmen. In Adelitas Welt gelten alle Hexen automatisch als Verbrecher, was ich doch recht erschreckend fand. Am Anfang weiß man als Leser nicht warum das so ist. Im Laufe der Handlung gibt es immer kurze Einblicken in die Vergangenheit, die ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Aber letztendlich erfährt man als Leser erst im letzten Drittel was genau passiert ist. Mir haben besonders Adelita und Chloe gefallen, beide sind sehr unterschiedlich, was ich sehr interessant fand. Ich mochte beide, sie machen eine erstaunliche Wandlung durch, besonders Chloe. Es gibt übriges auch eine Romanze, die sehr gut ins Gesamtbild passt. Am Ende werden alle Fragen beantwortet, es handelt sich hier um einen Einzelband. Für mich war dieses Buch ein richtiges Highlight und bekommt natürlich die volle Punktzahl.
Ein Buch, das aufrütteln könnte Wir sind wieder im Mittelalter gelandet, denn in diesem Buch werden Frauen als Brutkasten und Haushaltshilfe missbraucht. Mag sein, dass man dies zu ihrem „Schutz“ verkauft, aber als das schwache Geschlecht werden sie dennoch ausgebeutet und zum Kinderhüten verdammt bzw. missbraucht. Eine Zeit, die gar nicht so weit zurückliegt. Eine Welt, in der es Hexen und normale Menschen gibt, die nebeneinander leben, ohne Probleme. Bis eines Tages ein Mann daherkommt und alles zunichtemacht. Er schürt Angst auf der ganzen Welt und besiegelt damit das Todesurteil vieler Frauen und Kinder. Doch nicht alle lassen sich das gefallen. Der Aufstand bereitet sich vor und wartet auf die Eine! Eine meisterhafte Darstellung unserer Welt mit einem großen Fantasy-Anteil. Wird unsere Welt doch auch immer noch von alten Männern beherrscht, die sich als „das starke Geschlecht“ bezeichnen und die „alte Weltordnung“ sehr gern zurückhätten. Die Wendung des Ganzen habe ich allerdings nicht erwartet und doch war das Ende vorhersehbar, wenn auch zwischen 2 völlig anderen Personen als anfangs erwartet. Der Showdown ging mir dann allerdings doch etwas zu schnell, dafür, dass dieses Buch so dick ist und sich das alles so groß aufgebaut hatte. Trotzdem eine klare Leseempfehlung und eine klitzekleine Hoffnung, dass es noch weitergehen könnte, denn der Epilog klingt wie ein Neuanfang.


















