Der Weltensammler
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Description
»Trojanow überrascht, wo er nur kann.« Der Spiegel
Der britische Offizier Sir Richard Burton ist einer der seltsamsten Menschen des an exzentrischen Figuren reichen 19. Jahrhunderts: Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen und jede Anstrengung zu vermeiden, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in die fremden Religionen und reist zum Schrecken der einheimischen Behörden anonym in diesen Ländern herum. So betritt er, in Indien zum Islam konvertiert, als einer der ersten Europäer unerkannt die heiligen Stätten von Mekka und Medina; und er reist zu den Quellen des Nils eine seelische und körperliche Zerreißprobe, die zum Zusammenbruch führt.
Iljia Trojanow hat einen farbigen Abenteuerroman geschrieben, der durch genaue Sachkenntnis begeistert. Er ist Burton durch drei Kontinente hinterhergereist, um der Faszination, die Hinduismus, Islam und afrikanischen Naturreligionen auf ihn ausübten, aufzuspüren.
Book Information
Posts
Wenn ich mich innerhalb der ersten 80 Seiten permanent fragen muss, wer hier gerade über was spricht, dann habe ich mit Sicherheit einen sehr kunst- und anspruchsvollen Roman vor mir, detailliert recherchiert und mit viel Kreativität in eine außergewöhnliche Form gepackt. Dafür mag der Autor auch gerne vom Feuilleton gefeiert werden und sicherlich ist es völlig unverdient, nur einen Stern für einen solchen Roman zu vergeben. Aber mir hat es schlichtweg nicht gefallen.
Ein wunderschönes, kluges Buch
Ein wundervolles Buch welches die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedenen Kulturen in fast schon poetischer Sprache beleuchtet. Erzählt entlang der Lebensgeschichte von Richard Burton der sich in Zeiten der Kolonialisierung fremder Kulturen nicht verweigert sondern in ihnen aufgeht. Es ist kein Buch zum nebenbei lesen, da die Erzähltechnik, vor allem bei den Dialogen einiges an Aufmerksamkeit bedarf um zu wissen „wer spricht“. Ich habe allerdings das Gefühl, dass dies auch vor allem dazu beiträgt sich mit dem Inhalt des Gesagten mehr auseinanderzusetzen. Für mich steckt dieses Buch voller neuer Erkenntnisse, Weisheiten und Witz (vor allem Ironie) und Kritik an der Kolonialisierung generell.
Durch häufige Perspektivwechsel, den Schreibstil des Autors und der Reise in andere kulturelle Welten, ist es ein sehr anspruchsvolles Buch und gewiss keine Lektüre, die man zur Entspannung locker wegliest. Teilweise war es schwer der Handlung zu folgen und Zusammenhänge zu verstehen. Dennoch bin ich froh, das Buch gelesen zu haben, da ich ein vergleichbares Buch noch nie gelesen habe.
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»Trojanow überrascht, wo er nur kann.« Der Spiegel
Der britische Offizier Sir Richard Burton ist einer der seltsamsten Menschen des an exzentrischen Figuren reichen 19. Jahrhunderts: Anstatt in den Kolonien die englischen Lebensgewohnheiten fortzuführen und jede Anstrengung zu vermeiden, lernt er wie besessen die Sprachen des Landes, vertieft sich in die fremden Religionen und reist zum Schrecken der einheimischen Behörden anonym in diesen Ländern herum. So betritt er, in Indien zum Islam konvertiert, als einer der ersten Europäer unerkannt die heiligen Stätten von Mekka und Medina; und er reist zu den Quellen des Nils eine seelische und körperliche Zerreißprobe, die zum Zusammenbruch führt.
Iljia Trojanow hat einen farbigen Abenteuerroman geschrieben, der durch genaue Sachkenntnis begeistert. Er ist Burton durch drei Kontinente hinterhergereist, um der Faszination, die Hinduismus, Islam und afrikanischen Naturreligionen auf ihn ausübten, aufzuspüren.
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Wenn ich mich innerhalb der ersten 80 Seiten permanent fragen muss, wer hier gerade über was spricht, dann habe ich mit Sicherheit einen sehr kunst- und anspruchsvollen Roman vor mir, detailliert recherchiert und mit viel Kreativität in eine außergewöhnliche Form gepackt. Dafür mag der Autor auch gerne vom Feuilleton gefeiert werden und sicherlich ist es völlig unverdient, nur einen Stern für einen solchen Roman zu vergeben. Aber mir hat es schlichtweg nicht gefallen.
Ein wunderschönes, kluges Buch
Ein wundervolles Buch welches die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedenen Kulturen in fast schon poetischer Sprache beleuchtet. Erzählt entlang der Lebensgeschichte von Richard Burton der sich in Zeiten der Kolonialisierung fremder Kulturen nicht verweigert sondern in ihnen aufgeht. Es ist kein Buch zum nebenbei lesen, da die Erzähltechnik, vor allem bei den Dialogen einiges an Aufmerksamkeit bedarf um zu wissen „wer spricht“. Ich habe allerdings das Gefühl, dass dies auch vor allem dazu beiträgt sich mit dem Inhalt des Gesagten mehr auseinanderzusetzen. Für mich steckt dieses Buch voller neuer Erkenntnisse, Weisheiten und Witz (vor allem Ironie) und Kritik an der Kolonialisierung generell.
Durch häufige Perspektivwechsel, den Schreibstil des Autors und der Reise in andere kulturelle Welten, ist es ein sehr anspruchsvolles Buch und gewiss keine Lektüre, die man zur Entspannung locker wegliest. Teilweise war es schwer der Handlung zu folgen und Zusammenhänge zu verstehen. Dennoch bin ich froh, das Buch gelesen zu haben, da ich ein vergleichbares Buch noch nie gelesen habe.







